Unser Leben

One Life (2011), GB Laufzeit 85 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 15.03.2012


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7.1
Kritiker
8 Bewertungen
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7.4
Community
614 Bewertungen
25 Kommentare
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von Michael Gunton und Martha Holmes

Die B.B.C.-Dokumentation Unser Leben zeigt uns die Vielfältigkeit unserer Natur. Ob in der Kälte der Arktis oder unter der brennenden Sonne Afrikas, in den Tiefen der Meere oder der Dürre der Wüsten – überall begegnet uns das Leben in vielerlei Formen. Manche Lebewesen sind gigantisch groß, wie die Wale im Pazifik, manche winzig klein, wie die Mäuse. Manche sind schön und anmutig wie die Geparden der afrikanischen Steppe, manche schleimig und hässlich, wie Kröten. Und doch eint alle diese Tiere der Kreislauf des Lebens aus Geburt, Lernen, Essen, Fortpflanzen und dem Erkunden der Welt. Das Leben der Tiere ist auch unser Leben.

Hintergrund & Infos zu Unser Leben
Unser Leben ist eine Naturdokumentation, bei der viel Wert auf beeindruckende Aufnahmen von Tieren gelegt wurde, die wir unter normalen Umständen so nie zu Gesicht bekommen würden. Dass die BBC hier nicht zu viel verspricht, stellte sie bereits mit den erfolgreichen Kinodokumentationen Unsere Erde – Der Film und Deep Blue unter Beweis.

Entstanden ist Unser Leben aus der 10-Teiligen BBC-Serie Das Wunder Leben heraus. Kommentiert wird das Ganze im Original von Daniel Craig als Erzähler. In der deutschen Synchronfassung muss sich das Publikum mit dessen Synchronstimme von Dietmar Wunder zufriedengeben.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Unser Leben
Genre
Dokumentarfilm, Naturdokumentation, Tierfilm
Zeit
Gegenwart
Ort
Erde, Ozean, Wüste
Handlung
Affe, Altern, Angriff durch Tier, Arten, Artenvielfalt, Fisch, Geburt, Geier, Insekt, Jagd, Krake, Leben, Mensch-Tier-Beziehung, Mutter, Nachwuchs, Nest, Ozean, Pelz, Raubtier, Ritual, Robbe, Rudel, Schwanz, Säugetier, Tierarten, Tiere, Wal, Überlebenskampf
Stimmung
Berührend, Geistreich
Verleiher
Paramount Pictures Germany
Produktionsfirma
BBC Earth, BBC Earth Productions, BBC Worldwide, IM Global, Magic Light Pictures

Kommentare (24) — Film: Unser Leben


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TheNumber

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Bewertung7.5Sehenswert

visuell sehr schöne, inhaltlich nette doku, empfehlenswert für fans von schönen naturdokus

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LokisSon

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Bewertung7.5Sehenswert

Wie schon bei der BBC-Doku "Unsere Erde" geht es auch hier nicht wirklich um Wissensvermittlung, sondern um das pure Staunen; und befördert uns damit mitten in die Anfänge der griechischen Philosophie. Weg von der rationalen Rezeptionsebene, was von dem narrativen Chaos nur unterstützt wird.
Ja sicher, heillos überinterpretiert. Dennoch geht es um Leben, um die erstaunliche Vielfalt, die sich darin entfaltet. Das soll chaotisch, überbordend, unfassbar sein; es soll lebendig sein.
Natürlich kratzt das oft nur an der Oberfläche und die gnadenlose Vermenschlichung der Tiere ist verfälschend und manipulativ. Nichtsdestotrotz bietet „Unser Leben“ einen unterhaltsamen Blick auf die wunderbare Vielfalt der Lebensformen und da bin ich zufrieden auch einfach mal nur 1 ½ Stunden staunen zu können.

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seltmansa1991

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Hirschkäfer war der beste! ;D

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Marzellus

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Bewertung5.0Geht so

Nette Resteverwertung der BBC. Hübsch anzusehen, im Endeffekt aber nicht sonderlich informativ und für Kenner der Serie überflüssig.

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KlausTrophobie2011

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Kenner welcher Serie? Hier geht es um einen Film. Wenn du von einer Serie sprichst und einen Vergleich aufziehst, dann informiere auch hinreichend über diese. Dass man den Namen derselben nennt, gehört dazu.


Marzellus

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"Life - Das Wunder Leben". Bitte, danke, immer gern'.

Steht allerdings auch in der Beschreibung des Titels. ;)


AmabaX

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Schöne Dokumentation, mit tollen Bildern, die kurz bevor sie langweilig wird endet.

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kirmandi

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Bewertung5.0Geht so

leider ist dieser Dokumentarfilm nur ein Best-Of der BBC-Serie Life (Das Wunder Leben), die wesentlich mehr atemberaubende Aufnahmen zu liefern hat und insgesamt einen schlüssigen roten Faden hat. Besonders ist David Attenborough als Erzähler einfach unschlagbar, das heißt nicht, dass Daniel Craig keinen schlechten Job gemacht hat, aber es ist leider nicht so knackig ...
Insgesamt ist der Film eher ein etwas lang geratener Trailer !

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Mein Senf

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Bewertung4.5Uninteressant

"Unser Leben" trägt sein grundsätzliches Problem schon im Titel. In Ermangelung eines schlüssigen roten Fadens spinnt die BBC-Dokumentation einfach den kleinstmöglichen Nenner –Leben-, um dem Zuschauer ein 90-minütiges Kuriositätenkabinett zu präsentieren. Sozusagen ein anekdotenhaftes Best-Of-der seltsamsten Überlebensstrategien aus dem Tierreich. Das ist in seiner hochglanzpolierten Präsentation jederzeit hübsch anzusehen, versagt als zusammenhängender Film, geschweige denn als Dokumentation aber beinahe vollständig.

Das Leben steckt voller Wunder: Affenrudel, die sich in thermalen Quellen vor eisiger Kälte schützen, Frösche, die ihren Nachwuchs einzeln ganze Bäume hochschleppen oder Springmäuse, die Straßen anlegen um schneller vor ihren Feinden fliehen zu können Rund um den Globus entwickeln Tiere die seltsamsten Strategien, um das eigene Überleben und das ihres Nachwuchses sicherzustellen – und fördern dabei teilweise erstaunliche Fähigkeiten zutage, die einen manchmal an einen erinnern.

1974 schnitt eine japanische Produktionsfirma eine mehrteilige Superhelden-kämpfen-gegen-Riesenmonster-Serie für das internationale Publikum auf Spielfilmlänge zusammen. Heraus kam der für Trashliebhaber kultige, aber ansonsten vollkommen desaströse „Roboter der Sterne“. Qualitativ spielt „Unser Leben“ zwar ein paar Ligen höher, die Entstehungsgeschichte und die damit zusammenhängenden Probleme, sind aber dieselben. Zweitverwertung findet heutzutage im Kino statt und so schnitten Martha Holmes und Michael Gunton die 10-teilige BBC-TV-Serie „Life – Das Wunder Leben“ auf ein 85-minütiges Best Of zusammen und luden Daniel Craig ins Tonstudio, der das ganze über einen Offkommentar zusammenhalten soll. Hier liegt auch der zentrale Unterschied zu namensverwandten Tierdokus wie „Unsere Erde“ (2007) und „Unsere Ozeane“ (2009). Alle Filme eint die optische Brillanz. In wunderschönen Bildern erzählen sie Geschichten über die Natur und deren Bewohner, hochauflösend und nicht selten in Superzeitlupe. Die inhaltliche Stringenz, bzw. der roten Faden, den die Vorbilder zu bieten hatten, geht „Unser Leben“ (2012) aber beinahe vollkommen ab. Dieser Faden soll hier „das Leben“ an sich sein – quasi der kleinstmögliche Nenner, auf den man Lebewesen reduzieren kann.
Der mitunter arg pathetische Offkommentar von Daniel Craig, bzw. seiner deutschen Stimme Dietmar Wunder (der im Übrigen auch Adam Sandler synchronisiert), müht sich nach Leibeskräften so etwas wie einen größeren Zusammenhang zu spannen. Leider springen die Geschichten trotzdem reichlich orientierungslos von Kontinent zu Kontinent von Tierart zu Tierart und zwischen unterschiedlichen Teilaspekten des täglichen Überlebenskampfes in der Tierwelt. Die oft kritisierte Vermenschlichung der Story ist dabei nichtmal das größte Problem. Wer einen Kinofilm inszeniert, muss sein Publikum eben auch emotional mitnehmen – ob das im Rahmen einer Dokumentation zulässig sein kann, mag jeder für sich selbst beantworten. Schwere wiegt da schon die arg schlaglichtartige Grundkonzept, das den Zuschauer zunehmend ratlos zurücklässt, was die einzelnen Anekdoten überhaupt gemeinsam haben sollen. Die Antwort ist: „Rein gar nichts“. Inhaltlich beschränkt sich der Film auf die pure, oberflächliche Lust an der Sensation. Filme und auch Dokumentarfilme müssen und dürfen selbstverständlich mit kuriose, griffigen Bildern und Geschichten arbeiten. „Unser Leben“ übertreibt es aber dermaßen maßlos, indem er dem Zuschauer in handlichen Fünf-Minuten-Häppchen meist vollkommen zusammenhangslos ein Tierchen nach der anderen um die Ohren haut und das Ganze dann dreisterweise auch noch als zusammenhängenden Film verkauft. So gesehen ist „Unser Leben“ leider nicht viel mehr als das dokumentarische Äquivalent zur BILD-Zeitung – jederzeit unterhaltsam, zitierfähig, optisch beeindruckend. Dabei aber vollkommen oberflächlich, furchtbar pathetisch, effektheischerisch, weitestgehend inhaltleer und daher seltsam hohl.

Wer sich an toll gefilmten Anekdoten aus dem Reich der Tiere berauschen kann, dem sei eher die 10-teilige BBC-TV-Serie „Life – Das Wunder Leben“ ans Herz gelegt. Auf Spielfilmformat wirkt das ganze gleichzeitig inhaltlich zusammengedampft und pathetisch aufgebläht und besitzt nur eine rudimentäre Daseinsberechtigung.

Daran werde ich mich erinnern: Dietmar Wunders säuseliger Off-Kommentar.

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Stephano Hõnez

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Bewertung3.0Schwach

Diese gerade mal 84minütige Trailershow für die BBC-Reihe „Life“ verdient das Prädikat Dokumentation nicht ansatzweise. In einer Art Top Ten-Ranking der ungewöhnlichsten Eigenarten willkürlich zusammengewürfelter Tiere aus aller Welt wird dem Zuschauer eine animalische Freakshow geboten. Hauptsache auffallend anders und beeindruckend sollen die tierischen Charakteristika sein, die hier gezeigt werden. Von Vornherein wird mit der Gier des Zuschauers nach dem Unerwarteten und Spektakulärem gespielt. Das sind Naturdokus im Zeitalter von DSDS.

Der Film lässt den Zuschauer nicht mit mehr Wissen zurück, als er vorher ohnehin hatte. An keinem der zahlreichen Schauplätze, die das Kamerateam auf dem Erdball besuchte, geht dieses Stück Dokutainment in die Tiefe. Allein die spektakulären Kameraeinstellungen und -fahrten und die künstlich geschaffene Geschichte des Lebens hält den Film zusammen. Doch obwohl die Kameratechnik zweifelsohne außergewöhnlich beeindruckend ist, scheint sie dem Zuschauer in keiner Sekunde das Gefühl zu geben, die Bilder vermittelten ihm ein authentisches Bild der Natur. Zu gestellt wirken die Schnitte, wenn z.B. ein kleine Kröte auf einen Felsen klettert, seinem natürlichen Erzfeind, einer riesigen Tarantel, entgegen tritt und der Frosch plötzlich aus der Perspektive des Gegners gezeigt wird. Permanent drängt sich die Frage auf, inwieweit das Kamerateam die gezeigten Situationen durch Schnitt und Nachbearbeitung manipuliert hat.

Die überkünstliche Nachsynchronisation, Zeitraffer und -lupen machen deutlich, dass hier stets die Ästhetik die größte Rolle gespielt hat und nicht die realgetreue Vermittlung natürlicher Gegebenheiten. In dieses Bild passt dann auch der ekelhafte, extrem vermenschlichende, vor Esoterik und unangebrachter Emotionalität strotzende Pathos, den der Off-Sprecher von sich gibt.

Eine effekthaschende Naturkirmes - ja. Und dafür auch die drei Punkte. Eine lehrreiche Dokumentation, die der Film sein will (der Verleih ist mit dem Film an Schulen herangetreten) - definitiv nein. Es wäre schade drum, wenn es tatsächlich so wäre, dass eine Dokumentation so inhaltsleer sein muss, um die Menschen erreichen zu können.

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Mimuschka

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perfekt meine gedanken zum film in worte gefasst. danke für einen der wenigen kritischen rezensionen zu dem film!


T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

dokus zu dem thema gibt es ja viele aber diese hat es in sich unbedingt zu empfehlen

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Saalowsky

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Bewertung7.5Sehenswert

Den Zuschauer erwarten wundervolle Bilder von Landschaften und Wesen, die unsere Erde hervorbringt. Die Selektion der Tiere und ihren faszinierenden Weisen zu Jagen und zu Überleben wurde gut gewählt. Leider habe ich auszusetzen, dass nicht tiefgründig genug in die Art und Weise eingegangen wird. Der Film hätte ruhig eine halbe Stunde bis Stunde länger gehen können, um auf einige "Warum"- und "Wie"-Fragen des Zuschauers einzugehen. Mir schien, sie haben die wirklich gut gelungenen Szenen schnell aneinandergereiht, dazu dann ein paar Sätze sagen lassen, um schnell zum nächsten zu kommen. Die Stimme des Kommentators (Daniel Craig's Synchronsprecher) klingt nicht schlecht, es gibt aber einige bessere für einen Dokumentarfilm. Der Film ist aber wirklich sehenswert. 7.5

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JannikM

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wunderbare Naturdokumentation mit sehr eindrucksvollen Bildern und einer guten Message hinter dem Film. Die Kommentare sind besser als bei vergleichbaren Naturdokumentationen wie zum Beispiel bei "Serengeti".
Alles in Allem habe ich wenig auszusetzen.

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Raoul Duke

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

hirschkäfer, kieselkröte und chamäleon waren einfach zu gut...achja und diese rüsselmaus, oder was auch immer. ist schon ein paar wochen her =) die erzählstimme fand ich nicht so gelungen.

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RaZer

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Bewertung9.5Herausragend

Wenn BBC auf einer Doku steht, dann steckt immer eine unvergleichliche Qualität dahinter. Auch "One Life" bildet da keine Ausnahme. Wiedermal sind es grandiose Aufnahmen, die dem Zuschauer geschenkt werden und erfreulicherweise wird sich auch nur auf das Gezeigte konzentriert und nicht alle drei Minuten der moralische Zeigefinger gehoben. In erster Linie sprechen die Aufnahmen einfach für sich, da muss nicht viel gesagt werden. Einige der Dinge habe ich wirklich noch nie gesehen, und ich nehme eigentlich viele Naturdokus mit. Immerwieder beeindruckend was sich in Jahrmillionen der Evolution für Lebenformen und Verhaltensweisen entwickelt haben.

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jedi37

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Bewertung9.0Herausragend

Unser Leben ist ab sofort einer meiner Lieblingsfilme unter den Naturdokumentationen! Wundervolle Bilder komponiert zu einer Reise durch den Zyklus des Lebens in der Tierwelt, von Geburt, erwachsen , Nahrungssuche und Überleben bis zur Partnersuche und wieder zur Geburt, immer an außergewöhnlichen Beispielen aus der Natur dargestellt, mit der Stimme von Daniel Craig (in deutsch seine Synchronstimme) sehr eindrucksvoll kommentiert. Magie für die Augen, kurzweilig und lehrreich. Und für die ganze Familie geeignet! Danke BBC!

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Thohu

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich war etwas enttäuscht, muss ich sagen. Klar, die Bilder waren wundervoll, schöne Perspektiven usw. Aber ich hab mal eine Reportage bei Arte gesehen, da kamen die ganzen Szenen schon einmal vor. Noch dazu gab es viel mehr Information und teilweise wurden die Szenen beim Kinofilm sogar gekürzt. Die mit den Delfinen zum Beispiel. Da wurde im Kino gar nicht so richtig klar, wie die sich nebeneinander aufreihen. In der Doku, die ich sah, konnte man das ganz deutlich sehen.
Letztendlich fand ich das alles ein bisschen lieblos. Hauptsache man bringt mal wieder ne Doku in die Kinos. Obwohl.. kann man das Doku nennen? Für eine Doku fehlt es mir reichlich an Information.

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Aluca

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Highlights der Doku-Reihe Life - Das Wunder Leben zusammengefasst in 85 Minuten Kinofilm - klar, dass hierbei der Informationsgehalt etwas reduziert wird und die einzelnen Tierarten sowie ihre Überlebensstrategien nur kurz angerissen werden können. Doch auch wenn der Dokumentarfilm ein klein wenig gehetzt wirkt, beeindruckt er in bester BBC-Qualität mit faszinierenden Nahaufnahmen, spektakulären Kameraperspektiven und raffinierten Zeitlupen/-raffern. Durch die "Vermenschlichung" der Tiere und ihrer Verhaltensweisen wirkt die Doku zu keinem Zeitpunkt trocken oder langweilig. Sie lässt den Zuschauer mitfiebern, bringt ihn zum Lachen, zum Mitfühlen und offenbart ihm die großen und kleinen Wunder unserer Natur, die man so nur in Filmen der BBC zu sehen bekommt.

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Hanno Jones

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

wie immer bei den BBC produktionen:
atemberaubende bilder von altbekannten aber auch völlig neuen orten und tieren aus aller welt.
den film sollte man unbedingt im kino genießen, da auf großer leinwand alles noch gewaltiger wirkt.
schade war, dass die meisten themen nur angesprochen und viel zu kurz behandelt wurden, aber näheres hätte dann wohl doch den zeitlichen rahmen gesprengt.
interessant wäre auch mal eine dokumentation über die entstehung solcher dokumentationen, denn es ist mir ein rätsel, wie sie das innere eines termitenhügels filmen konnten, ohne direkt den kompletten hügel zu zerstören oO

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Hanno Jones

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gerne doch ;)
unbedingt zu empfehlen sind auch "Unser blauer Planet", "Deep Blue" und "Unsere Erde"
das ist meine dokumentationshitliste :P
enttäuscht haben mich damals "Genesis" und "Die Reise der Pinguine", wobei die eigentlich nur durch ihre bescheuerte erzählart zerstört wurden ... also: Ipod ins ohr und bilder genießen ;)


turin2609

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'Unser Leben' ist praktisch ein Zusammenschnitt aus der BBC-Doku 'Life', was die kürze der Szenen erklärt. Ähnlich wurde schon mit 'Unser blauer Planet' -> 'Deep Blue' und 'Planet Erde' -> 'Unsere Erde' verfahren. Bei den Veröffentlichungen dieser und anderer auf DVD/Blu-Ray finden sich auch immer ein paar Making Ofs, es lohnt sich also einen Blick auf diese zu werfen - generell sind die 'Langversionen' uneingeschränkt empfehlenswert.
Im Fall von 'Life' bin ich mir auch fast sicher, das der Termitenhügel in einem Making Of thematisiert wird, gerade weil es so unmöglich erscheint.


xenamiti

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Bewertung9.5Herausragend

Wunderschöne Bilder! Teilweise fragt man sich wirklich: Wie konnten solche Situationen so nah und aus all diesen Perspektiven gefilmt werden? Ein Hirschkäfer der seine Rivalen vom Baum wirft, eine Wüstenspringmaus die über einen verschlungenen Weg vor einem Feind davonrennt.. wirklich sehr beeindruckend!

Aber nicht nur die Bilder sind das Tolle an diesem Film! Der Erzähler hat eine tolle Stimme und das Erzählte hinterlässt bei mir ein Gefühl als hätte ich eben ein Hörbuch gehört. Er erklärt nicht einfach nur, er er vergleicht die Tierwelt mit der der Menschen, auf fast "poetische" Weise. Diese Art von Dokumentation ist wirklich was Besonderes. Bitte mehr davon!! :D

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Zaid

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bei diesen Bildern wird einem klar wie wenig Recht der Mensch hat über leben und sterben auf unserer Erde zu entscheiden.

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burndiggla

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Bewertung6.5Ganz gut

Schöne Aufnahmen, der Rest kratzt an der Oberfläche. Ein Film für 10/10 Bierchen.

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