Zu Listen hinzufügen

Man of Steel

Man of Steel (2013), CA/GB/US Laufzeit 143 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 20.06.2013


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
5.8
Kritiker
61 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.7
Community
7190 Bewertungen
601 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Zack Snyder, mit Henry Cavill und Amy Adams

Gut sieben Jahre ließ man sich Zeit für den nächsten Versuch eines Neustarts von Superman. Bryan Singer gab den Regiestuhl weiter an Zack Snyder, der mit Man of Steel nun seine Version auf die Leinwand brachte.

Im Franchise-Reboot Man of Steel erzählt Regisseur Zack Snyder die Geschichte von Superman noch einmal von Neuem: Kal-El vom Planeten Krypton wird von seinem Vater Jor-El (Russell Crowe) in einer Rettungskapsel auf die ferne Erde gesandt, um dem drohenden Untergang des Planeten zu entgehen. Dort wird er im ländlichen Kansas von Martha (Diane Lane) und Jonathan Kent (Kevin Costner) adoptiert.

Er wächst unter dem Namen Clark Kent (Henry Cavill) auf und übernimmt später einen Job als Journalist beim Daily Planet. Nur er und seine Adoptiveltern wissen, dass sich hinter dem unscheinbaren jungen Mann ein außerirdisches Wesen mit übernatürlichen Fähigkeiten verbirgt: Superman. In Man of Steel hadert Clark Cent mit seiner doppelten Identität als Mensch und Alien. Wer ist er wirklich und was ist sein Platz im Leben? Doch mit seinen überwältigenden Fähigkeiten kommt auch die Verantwortung, unfassbare Entscheidungen treffen zu müssen. Als der brutale General Zod (Michael Shannon) die Erde angreift, muss Superman seinem Schicksal folgen und die Menschheit beschützen.

Hintergrund & Infos zu Man of Steel
Der Man of Steel ist der amerikanische Superheld schlechthin: Superman. In Cleveland in dem US-Bundesstaat Ohio kreierten der amerikanische Autor Jerry Siegel und der aus Kanada stammende Künstler Joe Shuster bereits 1932 die spätere Popikone. 1938 erschien der mutige Held erstmals in einem Comic und tauchte anschließend auch in Radioserien, im Fernsehen, in Filmen, in Comicstrips in Tageszeitungen und in Videospielen auf. Am bekanntesten in der Rolle des Man of Steel ist wohl Christopher Reeve, der Superman erstmals 1978 und danach in mehreren Fortsetzungen spielte. Ein erstes Reboot der Reihe scheiterte 2006, als Superman Returns von Bryan Singer sowohl bei Kritikern als auch dem Publikum versagte.

Regie führte bei Superman: The Man of Steel der Comic-erfahrene Zack Snyder, der bereits Watchmen – Die Wächter, 300 und Sucker Punch auf die Leinwand brachte. David S. Goyer (The Dark Knight) schrieb das Drehbuch, das auf einer Story von ihm und Christopher Nolan basiert. Überhaupt soll auch das Reboot die Wendung nehmen, mit der Nolan bereits Batman Begins in ein neues Erfolgsrezept verwandelte: Zack Snyder will ebenfalls die dunklen und düsteren Seiten des Helden ausloten. (ST)

  • 37795279001_2310221295001_thumbnail-for-video-2310165740001
  • 37795279001_1772717735001_ari-origin06-arc-153-1344237254360
  • Man of Steel
  • Man of Steel
  • Man of Steel

Mehr Bilder (58) und Videos (42) zu Man of Steel


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Man of Steel
Genre
Actionfilm, Science Fiction-Film, Superhelden-Film
Zeit
Gegenwart
Ort
Erde, Fremder Planet, Kansas, Krypton, Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Abenteuer, Actionfigur, Adoption, Adoptiveltern, Adoptivmutter, Adoptivsohn, Adoptivvater, Alien, Außerirdischer, Bedrohung, Beschützer, Beschützung, Blockbuster, Bösewicht, Comic, Doppelleben, Doppelte Identität, Entscheidung, Erzbösewicht, Erzfeind, Fähigkeit, Gegenspieler, Geheime Identität, General, Held, Heldentum, Identität, Identitätskrise, Journalist, Muskeln, Männlicher Held, Retter, Rettung, Rettung der Menschheit, Schutz, Sohn sucht Vater, Sozialer Vater, Spezialfähigkeiten, Superheld, Superman, Untergang, Vater-Sohn-Beziehung, Verantwortung, Verantwortungsbewusstsein, Verlust des Sohnes, Verlust des Vaters, Zeitung, Zeitungsverleger, Ziehvater, globale Bedrohung, Übernatürliche Kräfte
Stimmung
Aufregend, Berührend, Hart, Spannend
Zielgruppe
Familienfilm, Männerfilm
Tag
3D Konvertierung, Blockbuster, Comic oder Graphic Novel, Reboot, Superman
Verleiher
Warner Bros. Pictures Germany
Produktionsfirma
Atlas Entertainment, Cruel & Unusual Films, DC Entertainment, Legendary Pictures, Syncopy, Third Act Productions, Warner Bros., Warner Bros. Pictures

Kritiken (45) — Film: Man of Steel

Julio Sacchi: Das Manifest

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Wenn man Blockbuster als "Bang for your buck" definiert, fliegt der Mann aus Stahl weit vorne. Und wenn man ein Auge zudrückt bei Snyders weiterhin mitunter riefenstahlesker Bildsprache und der geschmäcklerischen Interpretation der Heldenfigur als Mischung aus Heiland und Führer, kann man sich über eine recht erdnahe Vision des Superman-Mythos freuen. Erst zum Ende nimmt das computerspielartige Dauerdestruktionsgetöse allzu sehr Überhand, und die Ohren bluten dank Hans Zimmers dampfwalzigen Dauermuzaks. Snyder hat das mit der Effektinszenierung allerdings ganz gut drauf (von den enervierenden Crash Zooms mal abgesehen); sein Film hat so viel Wumms, daß man erst hinterher merkt, eigentlich nichts gesehen zu haben. Schauspielerisch können vor allem die Herren Crowe und Costner punkten, auch Cavill macht seine Sache gut, die Chemie zwischen ihm und Amy Adams liegt trotzdem bei Null. Schwachpunkt ist die reichlich eindimensionale Terrordogge Shannon, da hat Terence Stamp als Zod die Latte doch allzu hoch gelegt. Im Grunde ist das alles eh ein schicker Clubmix der ersten zwei Reeve-Filme, ohne allerdings jemals deren emotionale Tiefe zu erreichen. Sehenswert allemal.

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

StormXPadme: fandom observer StormXPadme: fandom observer

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Wettfliegen um die Originalität

Wenn eine Verfilmung rund um Clark Kent sich sowohl im Titel als auch im Film auffällig um die Nennung des berühmten Superman-Pseudonyms drückt, kann man eins vermuten: Die Macher sind sich durchaus bewusst, dass es wohl kaum eine Superhelden-Fiktion gibt, die beim Zuschauer mehr den Gedanken ‚Schon wieder?‘ hervorruft. Mit hochkarätiger Besetzung sowohl in der Schauspiel-Crew als auch hinter der Kamera schöpft Zack Snyder aus dem Vollen, um trotz dieser schwierigen Voraussetzung auf der anhaltenden Superhelden-Welle der letzten Jahre mit zu schwimmen. Herauskommt ein ordentlicher aber wohl kaum bahnbrechend im Gedächtnis bleibender neuer Leinwandversuch des aalglatten Alleskönners vom Planeten Krypton.

Dank eines bild- und musikgewaltigen Einstiegs wird der Zuschauer rasch mit auf die Reise einer enthusiastischen Produktion genommen. Es ist ein mutiger Schritt, die komplette lange Anfangssequenz auf Krypton spielen zu lassen und sämtliche Hintergründe Clarks sogleich zu enthüllen. Ein Experiment, das Anklang findet. Die Zuneigung zum Protagonisten beginnt schon bei seinen Eltern und deren folgenschweren Entscheidungen auf einem sterbenden Planeten. Russel Crowe (Jor-El) brilliert als letzter Held einer im Untergang begriffenen Kultur, der die letzte Hoffnung seines Volks in Form seines – illegal – natürlich empfangenen Sohns zur Erde entsendet. Die Dramatik rund um Clark Kents (Henry Cavill) Herkunft lässt einen im Laufe der Handlung niemals die extraterrestrischen Aspekte vergessen, welche bei früheren Umsätzen oft gelitten haben.

Man of Steel versucht gar nicht erst, Clark eine umfangreiche Vorgeschichte auf der Erde zu verleihen zu lassen, bevor sich die Welt der Veränderung durch die Eröffnung seiner Person stellen muss. Nur die sauber in den Handlungsfluss eingebundenen Rückblenden arbeiten die Probleme eines übernatürlich begabten Kindes auf. Erneut profitiert der Film von der Stärke seiner Darsteller. Während Cavill ein wenig blass wirkt, ist es erneut die zweite Vaterfigur des Jonathan Kent (Kevin Kostner), auf welcher die Gefühlswelt rund um den Hauptcharakter ruht. Diane Lane als Martha Kent bildet sehr plausibel das verbleibende Bindeglied von Clark zu seiner Kindheit, als die Erde sich der Bedrohung durch General Zod (Michael Shannon) und seiner Crew stellen muss. Diese kommen als die letzten Überlebenden Kryptons zur Erde, um diese zu ihrem neuen Heimatort zu terraformen- natürlich auf Kosten der Bewohner.

Überladen wird die Handlung hauptsächlich durch Lois Lanes (Amy Adams) Charakter und dem des legendären Perry White (Lawrence Fishburne). Vor allem letzterer kann trotz der anstrengenden Überlänge des Films kaum darstellerisch oder charakterlich glänzen. Auch die durch die Bank vielversprechenden Nebendarsteller im Militär und in Zods Crew machen es schwer, in einem rasanten 3D-Spektakel den Überblick über sämtliche Motivationen und Entwicklungen zu behalten.

Gegen Ende leidet der Film sehr unter den endlos aneinandergereihten Actionszenen, Zeit, die man besser auf mehr Interaktionen verwendet hätte.

Das Finale selbst sorgt eher für eine gehobene Augenbraue als für Vorfreude auf eine Fortsetzung. Man muss sich doch fragen, ob man, wenn Clark Kent schon endlich lernt, wie man Unterwäsche trägt, nicht auch ein wenig an seiner Tarnung hätte feilen können. Während man sich den Film über Mühe gibt, plausible Realitätsbezüge einzubauen, versucht Man of Steel in diesen letzten Minuten krampfhaft, die vorher teilweise fehlende Emotion auszugleichen und mehr Witz einzubauen. Das hat der große Konkurrent Marvel in seinen aktuellen Blockbustern um einiges ansprechender geschafft.

Für Superhelden-Fans und welche, die es werden wollen, ist Man of Steel sicher ein unterhaltsamer Abendfüller, meint die Autorin dieses Artikels. Ob einem jedoch viel entgeht, wenn man auf die Free TV-Premiere wartet, sei dahingestellt.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

dangro: Critic.de dangro: Critic.de

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Die Dimensionen sind extrem, daran lässt Snyder zu keiner Zeit Zweifel aufkommen. Man of Steel affirmiert Supermans besonderen Status im Superheldenkosmos – dass er nämlich, verglichen mit anderen Figuren, eigentlich alles übernatürlich gut kann – und antwortet dem durch diese Unspezifik drohenden erzählerischen Dilemma mit konsequentem Überwältigungskino.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

SoulReaver: CinemaForever, D3M

Kommentar löschen
3.0Schwach

Na, das war doch fast schlecht, blieb seinem katastrophalen Rahmen aber letztlich mit konsequenter Beharrlichkeit treu. Da haben wir dann also unseren Clark Kent, der sich auf Mutter Erde mit Vollbart und Holzfällerhemd im Selbstfindungsmodus von A nach B schaukelt und sich in seiner omnipotenten Schale einfach nicht wohlfühlen mag. Den inneren Konflikten, der Dissonanz, Kind zwischen differenten Kulturen zu sein, denen Clark Zeit seines Lebens ausgeliefert ist, werden hingegen nie adäquate Bilder mit assoziativer Bewandtnis zugesprochen und unser übermenschlicher Jammerlappen bleibt ein stringent auf Distanz gehaltener Langweiler ohne jeden charakterlichen Tiefgang. Zack Snyders unbedingt auf generische Modernisierung getrimmte Führung ist immer auf die großen Schauwerte im Gigantomaniekorsett fokussiert, verheddert sich zunehmend in den verschiedenen Zeitebenen und lässt Superman irgendwann nur noch als rücksichtlosen wie hohlen Dampfhammer dastehen; ein postmoderner Jesus Christus, dessen Heldenstilisierung vollkommen fragwürdig angesichts seiner Handlungen und teilnahmslosen Wesenszüge bleibt.

Allgemein setzt sich das fort, was Christopher Nolan in seinem Debakel „The Dark Knight Rises“ eigentlich abgeschlossen haben sollte: Ein farbloser und monochromer Dunstschleier umhüllt jede Einstellung und das seelenlose, monotone und durchweg unspektakuläre Verlaufsschema mundet im pathetisch-lachhaften Nichts von einem Pseudo-Blockbuster. Ohne jeden packenden Erzählfluss dürfen hier wieder typische Rassendiskrepanzen aufgerollt werden und die etwas stupide 9/11-Symbolik mit Hans Zimmer „Höher, Schneller, Weiter, Lauter“-Kompositionen kollidieren, um jeden Ansatz von verblendeter Subtilität im profillosen Dauergedröhne im Keim zu ersticken. Visueller Stumpfsinn trifft auf sein auditives wie narratives Äquivalent. Wenn Snyder dann zum großen (40 Minuten oder so) Finale pfeift und der ohrenbetäubende CGI-Donnerhall jede akzeptable Grenzmarkierung sprengt, dann hat sich „Man of Steel“ endgültig als kalte, emotions- und innovationslose Materialschlacht in den Köpfen der Rezensenten eingebrannt. Hier wurde einfach nur Geld verbrannt.

Es ist ja nun nicht wirklich so, dass die Geschichte um „Man of Steel“ gar keine Substanz besitzen würde, da bleibt immer noch die Auseinandersetzung mit der schweren Bürde der Vorbildfunktion, die Akzeptanz der eigenen Ausnahmestellung, die mannigfache Verantwortung, die Superman schlussendlich übernehmen muss, um seinen gnadenlosen (und super verschenken Michael Shannon) Widersacher General Zod vor dem geplanten Genozid im Terra forming-Stil zu stoppen. Aber nein, „Man of Steel“ ist ein zerstreutes Anti-Vergnügen, in dem der Hauptcharakter an seiner auferlegten Entwicklung scheitert und sich die ruhigen Szenen als bloßer, unbedeutender Selbstzweck dekuvrieren. Jede zwischenmenschliche Dramatik wird in den staubigen Untiefen der in sich zerfallenden Wolkenkratzerschluchten begraben, jeder aufgesetzte Dialog rotiert ins Reich der unsäglichen Banalitäten und das zoomende Schnittmassaker verreckt in ihrer bierernsten Klangfarbe elendig an akuter Ideenarmut. Probleme bleiben bloße Behauptungen, „Man of Steel“ ist ein liebloser Film ohne Herz und ohne Seele. Wie schön wäre es doch mal wieder, wenn man mit einem Superhelden wirklich mitfühlen und etwas Interesse an seiner Existenz zeigen könnte.

49 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 31 Antworten

Edward Nigma

Antwort löschen

@CaptainRogers: Sei mal sicher, auch Filmkenner/-kritiker sind sich bei dem Film nicht durchweg einig ;)


CaptainRogers

Antwort löschen

Ja, verstehe. Superman spaltet die Filmkritiker. Mit der Handkannte! :-)


M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Humorlos ist der neue Superman. Die Actionszenen sind rasant und bombastisch, leider fühlt sich Nolans und Snyders Superman oft wie der Cousin vom dunklen Ritter an.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir 2 Antworten

JojoMojogx

Antwort löschen

allein schon am Ende der Spruch von dem Weiblichen Offizier ist doch einfach nur megalustig! also sry, aber ohne Humor ist der Film definitiv nicht!


Sacour

Antwort löschen

Würde ich auch sagen z.B. da wo er den Lastwagen von dem Typen in der Bar geschrottet hat :D


Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

Zack Snyder hat mit Man of Steel ein Superman-Reboot erschaffen, das seinem ikonischen Protagonisten erstaunlich wenig Platz einräumt. Was fast schon paradox klingt, hat fatale Konsequenzen für den Film: Dem Schicksal des Mannes aus Stahl steht man als Zuschauer höchst indifferent gegenüber. Teilweise macht die Snydersche Zerstörungsorgie aufgrund der wuchtigen Gigantomanie schon Spaß, aber es fehlen an allen Ecken und Kanten Identifikationsfiguren und vor allem ehrliche Emotionen.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Dirk Knipphals: taz Dirk Knipphals: taz

Kommentar löschen
5.5Geht so

Viele Muskeln, wenig Seele und noch weniger Witze: Man of Steel, der neue Superman-Film von Zack Snyder, ist ein zähes Vergnügen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Michael Pekler: Der Standard Michael Pekler: Der Standard

Kommentar löschen
5.5Geht so

Snyders und Nolans Superman kommt recht aufwändig, aber ideenlos daher. [...] Weder klingende Namen noch klingelnde Kassen können über die Schwächen dieses Films hinwegtäuschen.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

nilswachter

Antwort löschen

Schöne Kritik. Trifft den Nagel auf den Kopf.


ShayaNova

Antwort löschen

ja, passt perfekt.


Peter Uehling: Berliner Zeitung Peter Uehling: Berliner Zeitung

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Idyll und Krieg bilden die Pole dieses so maßlosen wie beeindruckenden Bilderrauschs. Henry Cavill vermag sowohl die heldischen wie die privaten Momente der Titelfigur überzeugend darzustellen, nur gegen die finstere Miene Michael Shannons als General Zord wirkt er zuweilen gesichtslos.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

Kommentar löschen
5.5Geht so

Man of Steel wirkt wie die Kreuzung aus Batman Begins und Transformers: einerseits Supermans Ursprünge als ernsthafter Entwicklungsroman, anderseits möglichst viel Zerstörungsaction.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Dylukera

Antwort löschen

Es ist aber bekannt, dass im Superman Universum Zerstörungswahn ziemlich weit mit vorne ist, oder?
Ich hätte zwar nicht mit mehr Verwüstung als bei den Avengers gerechnet, aber kennt man die Materie, ist das durchaus legitim...


TobiasKniebe: Süddeutsche Zeitung TobiasKniebe: Süddeutsche Zeitung

Kommentar löschen
5.0Geht so

Der neue General Zod (Michael Shannon) ist leider nur Standardmaterial. Er und seine Mitverschwörer prügeln sich ganz fürchterlich mit dem Man of Steel. So geht das vierzig Minuten ohne Unterlass [...]. Es sind aber doch nur rohe Kräfte, die hier sinnlos walten - und als Zuschauer fühlt man sich wie der Depp in der Arena, dem niemand die Regeln erklärt hat.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

Dylukera

Antwort löschen

Dann hätte man dem Film vielleicht etwas mehr folgen sollen...


nilswachter

Antwort löschen

Klasse, Süddeutsche!


Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

Kommentar löschen
9.0Herausragend

[...] Zack Snyder bedient zwar eine gewisse Nolan-Template [...], kommt inszenatorisch aber ein gutes Stück verspielter, was vorallem die visuelle Ebene betrifft. [...] Orgiastisch und apokalyptisch grimmig, inmitten ausgeballerter Wolkenkratzter, mit akrobatischen intergalaktischen Fistfights - das haut schon rein. Wie man es auch dreht, ein perfekter Film ist der Man of Steel jetzt nicht geworden - aber ein eindrucks- und stimmungsvoller Blockbuster mit impressionistischen Ambitionen, der zudem seinen Sci-Fi-Aspekt richtig überzeugt umarmt, ist er dennoch [...]

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Flibbo: Wie ist der Film?

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

[...] Einige Plot-Ungereimtheiten zugunsten von mehr Opulenz gilt es, zu verschmerzen. Das effektgeladene letzte Drittel grenzt an Reizüberflutung, sodass die Frage bleibt, was zur Hölle denn im zweiten Teil noch kommen soll. Darüber hinaus ist „Man of Steel“ aber ein sehr stimmiger, visuell hervorragender und feinfühlig erzählter Sommerblockbuster, der den Superman-Mythos gründlicher erforscht als je zuvor, ohne ihn zu beschädigen.

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

Flibbo

Antwort löschen

Das sind wiederum Worte, die ich gesucht hatte.


Dylukera

Antwort löschen

Meine bessere Hälfte wies mich darauf hin, dass ich entweder Missgunst oder Unmut meinte...^^
Aber danke^^


J.Mayrhofer: DVD-Forum.at J.Mayrhofer: DVD-Forum.at

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Man of Steel ist größer und bombastischer als jede Comicverfilmung zuvor und weist dabei nicht weniger Inhalt als die anderen auf.

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

BenHiltrop: Radio Köln BenHiltrop: Radio Köln

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

[...] Nolan [...] konnte den "Style Over Substance"-Regisseur [Snyder] offenbar in eine neue, richtige Richtung lenken.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Frank Schnelle: epd-Film Frank Schnelle: epd-Film

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Zack Snyder ist es gelungen Superman als zweifelnden Helden darzustellen, vernachlässigt dadurch aber nicht die aufwendigen Action-Sequenzen.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Florian Lieb: moviemaze.de Florian Lieb: moviemaze.de

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

[...] Einen superernster - und wohl gerade deswegen ziemlich lächerlicher - Action-Marathon [...]. Für das angekündigte Sequel schwant einem da schon Böses.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

In ihrem Bemühen, die übermenschliche Figur Superman [...] menschlich zu machen, haben die Schöpfer [...] ihm alles auszutreiben, was ihn einzigartig machte.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

PeterOsteried: Gamona.de PeterOsteried: Gamona.de

Kommentar löschen
9.5Herausragend

Superhelden-Action, wie man sie noch nie zuvor gesehen hat, aber keineswegs nur ein Effektspektakel, sondern ein höchst dramatischer Film, der den Superman-Mythos modernisiert.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

David Kleingers: Spiegel Online David Kleingers: Spiegel Online

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Dem Film fehlt Herz - er ist eine kalte Demonstration von Stärke. [...] Verloren wirkt Hauptdarsteller Henry Cavill, der sich redlich müht, das Kostüm mit dem S-Emblem glaubwürdig auszufüllen, aber gerade in der ersten Hälfte von Man of Steel wie ein schlecht rasierter Chippendale-Stripper auf Sinnsuche wirkt.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

nilswachter

Antwort löschen

In unserer Welt halt schon, Dylukera.


mtd1963

Antwort löschen

@nilswachter: Yep!
@Dylukera: Ente Ente Ente Ente Ente Ente Ente Ente Ente ...


Alle Kritiken (45)


Kommentare (556) — Film: Man of Steel


Sortierung

GuenniGund

Kommentar löschen
Bewertung0.5Schmerzhaft

Ich zitiere "littledrummerboy01":
"Absolut unnötiger Film, der nur Selbstzweck ist. Zack Snyder schwelgt in seinen zugegeben guten Bildern, die Schauspieler mit Ausnahme von Russel Crowe und Amy Adams sind extrem schwach, die meisten Figuren unnötig, die vielen Zeitsprünge in Zeiten verwirrend und die Story selbst ist eher eine Randnotiz. Wer absolut stupideste, unterirdischste Erzählweise haben will, weil er sich nur für die Bilder interessiert, dann schaut euch den Film an. Aber niemals habe ich einen blasseren Superman gesehen, und die Figuren um ihn herum sind auch nicht besser. Einziger Lichtblick: Russel Crowe. Aber auch mehr als Russel Crowe, weil er einfach Präsenz hat. Der größte Fehler ist, dass quasi aus der Perspektive jeder Figur mal erzählt wird, so unwichtig und flach sie auch sein mag, aber niemals aus der Perspektive von Superman, zu dem man so als Zuschauer keine Verbindung aufbauen kann. Das seichte Schauspiel und die wenigen Dialogzeilen, die man ihm zugeteilt hat, geben dann den Rest. Letzten Endes fühlt es sich an, als hätte Snyder gesagt: "Ihr wisst doch alle, wie die Blockbusterstory geht! Hier ist jetzt halt, wie ich's bebildern würde." Und das zweieinhalb Stunden lang.
Wann hört das endlich auf?"

Ich gucke mir von Schnulze über Action bis zum Horrorfilm alles an. Aber dieser Film ist so schlecht, dass ich zum ersten mal seit langem ausgeschaltet habe. Eigentlich konnte man schon nach den ersten 20Minuten erahnen was einem mit diesem Film noch blüht :-(..... absolut schlechter Film....... Ich muss als Ergänzung dazu sagen, dass ich ein großer Fan von The Green Lantern, Spidermann, Avengers, Iron Man usw. bin!!!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

KeVSTG

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Genau so stell ich mir einen Superman Film vor!! Brachiale Action in bildgewalter Optik, aber das ist noch lange nicht alles!!! Der Film nimmt sich genug Zeit um die Geschichte von Superman zu erzählen, vl werden ein paar Zeitsprünge zu schnell gemacht aber alleine der Anfang auf Krypton mit Russell Crow macht das schon wieder weg. Die Spezialeffekte werden so eindrucksvoll in Szene gesetzt das einem der Atem stehen bleibt!! Der Film nimmt immer mehr Fahrt auf bis zu einem epischen Finale! PS: Für solche Filme ist Kino gemacht!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

BigDi

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Snyder und der Übermensch

"300": Eine Schwarz-Weiß-Welt der Antike. Es gibt die perfektionierten Menschen (Suche nach körperlicher Vollendung, systematische Nachwuchsselektion) und es gibt die entstellten, pervertierten Nicht-mehr-Menschen (unter den Masken verbergen sich monströse Kreaturen; der - wiederum entstellte - Verräter - sein Verrat ist natürlich ein starkes Argument pro Vernichtung Missgebildeter - findet sich später an einem Ort der ausgelebten Sünde des Fleisches). Die Guten gegen die Bösen. Die große Tat besteht darin, sein Leben für sein Volk, sein Land, sein System zu geben - die noch größere Tat aber ist, jenes Opfer in der Erzählung fortzutragen. Übermensch, das ist, wenn der perfekte Mensch die anderen überragt.

"Watchmen": Eine Grau-Grau-Welt der Moderne. Es gibt die Menschen, die in Hass und Angst (vor der völligen Auslöschung) leben, und die Menschen, die sich Kostüme überziehen, weil sie die Angst besiegen wollen (dem Hass entkommen sie nur selten). Die Guten für die Schwachen. Die große Tat besteht wieder in einem großen Opfer - aber nicht mehr im eigenen. Übermensch, das ist, wenn man seine Menschlichkeit für das Wohl (?) der Menscheit abgibt.

"Sucker Punch": Eine Kunterbunt-Regenbogenwelt der Postmoderne. Es gibt die Menschen (Männer), die begehren, es gibt die Menschen (Frauen), die begehrt werden. Die Hungrigen für die Wahrheit durch die Lüge, die Ausgenutzten für ihre Freiheit durch ihre Gefangenschaft (in ihren Rollen). Die große Tat besteht darin, das System zu zerstören, indem man selbst zum System wird. Übermensch, das ist, wenn der Mensch jede Erwartung erfüllt und zugleich bricht.

...was "Man of Steel" in dieser Auflistung auch tut - er passt in sie und zugleich passt er nicht. Superman respektive Kal-El (nach Tarantino: Clark Kent ist Supermans Maske, nicht etwa umgekehrt!) ist der Ur-Superheld, der Ur-Übermensch der Popkultur - zugleich ist er aber eigentlich gar kein Mensch. Er ist ein Alien, ein Überbleibsel einer Kultur, die durch Ressourcenmissbrauch und Geburtenkontrollen - grüßen uns da etwa die Spartaner? - zugrunde gegangen ist; er ist aber schon in dieser ein Wunder, als erste natürliche Geburt seit [insert large time period]. Eine Hoffnung für seine Heimat, durch seine Zwangsemigration aber auch eine Hoffung für seine neue Heimat - könnte man meinen. Er ist ein Kind zweier Welten (genetisch kryptonisch, sozial irdisch) und dadurch ein doppeltes Überwesen: Den Menschen hat er seine "Superkräfte" voraus, den (letzten) Kryptoniern die Moral.

Und so ist seine Entwicklung die genaue Umkehr der Wege der Spartaner aus "300" und der Figuren aus "Watchmen" (Ozymandias und Dr. Manhattan). Jene verlieren ihre moralische Basis, während sie sich ihrer Perfektion nähern, Kal-El aber gewinnt diese, während er seine Über-Perfektion an die irdische und menschliche Umgebung anzupassen versucht. Nite Owl muss erst mehrere Knochen brechen, bis er seine Potenz wiedererlangt, Kal-El hingegen muss lernen, die andere Wange hinzuhalten statt zurückzuschlagen. Übermensch, das ist, wenn man den Schmerz lieber auf sich nimmt. Auch: Wenn man seine Vergangenheit für eine fremde Zukunft auslöscht. Ein Kind zweier Welten, das zwischen die beiden gedrängt wird, und eine Entscheidung fällen muss, die nur schmerzen kann (damit tatsächlich in der Tradition eines Nolan'schen Superhelden; ich persönlich sehe aber eben lieber jene, die eher mit ihren Entscheidungen statt mit ihren Feinden kämpfen).

Snyder und der Bewegungsrausch

Es ist zunächst überraschend, wie Snyder "Man of Steel" inszeniert. Der Mann, der die Verlangsamung von Actionszenen in den letzten Jahren auf die Spitze getrieben hat, der jedem Schlag, jedem Schuss und jedem Stich in "300", "Watchmen", "Sucker Punch" eine gefühlte Ewigkeit widmet, präsentiert in diesem Werk ein gefühltes Chaos aus Stakattoschnitten, Wackelschwenks und Zooms. Der radikale Bruch ist aber sinnig, wenn man das Außerirdische in Kal-El aus der Erzählung auf die Bildebene überträgt. Seine Wahrnehmung dieser Welt ist nicht mit unserer vergleichbar, sein Raumgefühl ist unserem ähnlich fern wie Dr. Manhattans Zeitempfindung*. Der Mensch denkt in Entfernungen und Raumbegrenzungen, aber diese existieren für Kal-El nicht, da er räumliche Barierren durch seine Kräfte negiert. "The world's too big, Mom." sagt er, als er sich als Kind in einer Abstellkammer versteckt. "Then make it small.", antwortet sie ihm. Spätestens bei seinem ersten Flug hat er dies vollbracht - die gesamte Erde ist nur noch ein rasend schnell wechselnder Hintergrund für seine Bewegungen. Die Action, die der Zuschauer im Finale erlebt, ist somit den Grenzen der menschlichen Wahrnehmung enthoben, es ist die schnellste, heftigste Action, die je auf Film gebannt wurde - und das Beeindruckendste, was ein grundsätzlich absoluter Mainstreamblockbuster inszenatorisch jemals gewagt hat. Sie hat nicht mehr die Orientierung des Zuschauers zum Ziel, sondern ist vollständig an den Protagonisten angepasst. Selten wurde eine subjektive Wahrnehmung durch Bilder so grandios vermittelt - in diesem Genre wahrscheinlich noch nie.

Abseits der Immersion (oder der Erschwerung dieser?) ist die enthobene Inszenierung aber auch Indikator der Stärkenverhältnisse. Für Kryptonianer ist der Mensch auch mit seiner besten Technik praktisch so bedrohlich wie eine Ameise, eine Großstadt demzufolge auch so nichtig wie ein Ameisenhaufen aus unserer Sicht, die Terraformingmaschinen bestätigen diese Abstufung. Lebensraum zerstören, um Lebensraum zu schaffen: Das ist nichts Neues, läuft nur dieses Mal umgekehrt, und was uns ein Baum ist einem anderen ein Haus. Irgendwann schmeißen sich Kal-El und Zod gegenseitig durch Wolkenkratzer und dann ist die Action so schnell, dass die Großstadtkulisse zu einer scheinbar unbelebten Kulisse wird - es gibt den Guten, den Bösen und die Trümmer. Man könnte nun meinen (viele tun es anscheinend), dass der nun fehlende Blick auf den menschlichen Kollateralschaden jenen negiert. Tatsächlich wissen wir aber auch in diesem Moment noch, dass die Menschen unter den Trümmern nicht weg sind, weil wir sie zuvor noch um ihr Leben kämpfen gesehen haben - und auch zum Schluss des finalen Kampfes kehren sie ins Bild zurück, wenn Kal-El eine letzte Entscheidung fällen muss und als Zerstörer im Retter auf Knien endet. Dazwischen liegen die Bilder, in denen deutlich wird: Wer über anderen steht, sieht auch über andere hinweg, ob er will oder nicht.

Schade allerdings, dass die geniale Inszenierung und die interessante Grundgeschichte an ein eher schwaches Drehbuch gebunden sind. Goyers Dialoge sind Snyders Bildern selten würdig und über die Logik der einzelnen Handlungselemente mag ich mich gar nicht mehr unterhalten. So bleibt es beim formalen Meisterwerk und man könnte fast meinen, sich hier und da die Ohren zuhalten zu können, wäre da nicht Hans Zimmers einprägsam-epischer (ich mag das Wort mittlerweile nicht mehr, aber es passt) Soundtrack - wobei das für viele wohl nicht als Argument durchgehen wird. Aber was ein Glück, dass Filme im besten Falle vor allem filmisch erzählen - wenn Snyder das tut, lauschen zumindestens meine Augen gerne.

8
__________
*Das Dr. Manhattan-Kapitel ist in der Verfilmung zwar grundsätzlich eindrucksvoll umgesetzt, verliert aber gegenüber der Comicvorlage dennoch deutlich in der Darstellung von Jons Wahrnehmung der Zeit; hier ist das Medium Comic dem Medium Film in der Perspektivendarstellung überlegen. "Man of Steel"s räumliche Abhebung ist jedoch stark an die Wahrnehmungsgeschwindigkeit gekoppelt, somit gelingt dem Film etwas rein *Filmisches*, etwas, was kein anderes Medium so darzustellen in der Lage wäre (behaupte ich mal ganz großspurig; man darf mir gerne Gegenbeispiele präsentieren).
- Hat sich im Heimkino sogar noch besser als im Kino angefühlt. Irgendwann habe ich bei jedem Schlag orgiastisch gezuckt, wenn man durch Filmgenuss geistig "kommen" kann, hatte ich mehr als nur einmal multiple Orgasmen. Ich danke meinen Nachbarn, dass sie sich nicht beschwert haben; vielleicht ist die Wohnung aber einfach nur gut isoliert? Auf jeden Fall kann ich die Blu-ray jedem ans Herz legen, der seiner Anlage etwas Großes gönnen möchte.
- Wenn Kal-El "I grew up in Kansas, General. I'm about as American as it gets." sagt, höre ich unweigerlich "God exists - and he's American."
- Beim Screenshotaussuchen merke ich, dass es in dem Film eine Unmenge an Close-Ups von Händen gibt (tatsächlich wirkt auch die Terraforming-Maschine ein wenig wie eine Greifhand). Manchmal findet sich Hoffnung in den Händen, manchmal nur noch ihr Staub. Interessant. Entsprechende Bilder gibt's hier:
http://mitternachtserwachen.blogspot.de/2014/04/man-of-steel-von-ubermenschen-und.html
- Weiterschauen: Als Gegenbeispiel für perfekte "geerdete" Action empfehle ich heute "The Last Stand" von Kim Jee-Woon; wer weitere Filme sehen möchte, dessen Bilder die gängige Wirkung überschreiten, kommt an Cuarons "Gravity" nicht vorbei (alle anderen eigentlich auch nicht); ansonsten lohnen sich Snyders Hauptwerke "300", "Watchmen" und "Sucker Punch" für den aufgeschlossenen Zuschauer eigentlich immer ("Dawn of the Dead" und die "Guardians" müsste ich selbst noch einmal sehen).

bedenklich? 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

BigDi

Antwort löschen

@Memduman: Gerne!
@Tywin: Kannst ihn gerne vorschlagen. ;)


nasenschleuder

Antwort löschen

Wunderbar


DerTaubendetektiv

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Ich muss sagen, ich liebe Superhelden, aber dieser Film hatte leider ein paar Defizite, die mich verständlicherweise stören.
Aber zuerst - so habe ich es gelernt- fängt man immer mit dem Guten an:
1. Die Musikauswahl. Klasse eingesetzt, so gut wie immer übereinstimmend und natürlich auch allgemein ein guter Geschmack (Chris Cornell!).
2. Die neue Kleidung. Zwar bin ich ja der Meinung, dass man nicht alles Modernisieren sollte, aber das Weglassen von der Unterhose über der Strumpfhose finde ich doch ganz gut. Dadurch wirkt Clark/Superman eindeutig heroischer, als zuvor.
3. Die Rückblicke in die Vergangenheit oder allgemein die Vorgeschichte. Ich mochte z. B. die Übereinstimmung des Aussehens vom jüngeren Clark zum Älteren, was man in den meisten Filmen nur entfernt erkennen kann.
4. Die Specialeffekte. Ich glaube, mehr kann ich dazu auch kaum sagen, denn um ehrlich zu sein, kenne ich mich in diesem Bereich auch nicht hundertprozentig aus. Aber als ich das gesehen habe (es war kurz nach meinem Praktikum in einem 3D-Animations-Studio), war ich ziemlich überwältigt von realtitätsgetreuen Gestaltung und Umsetztung.
5. Die Schauspielerauswahl. Meiner Meinung nach gut getroffen und ind etwa so, wie man sich die Charaktere (ja, durch die Comics) vorstellt.
Und nun zum, sagen wir mal, "Schlechtem":
1. Die Dialoge. Ich kann mich kaum erinnern, dass mich irgendein Satz großartig bewegt hat. Nicht, dass ich etwas besonders Poetisches oder Dramatisches erwartet hatte, doch die Worte pfiffen so an mir vorbei, dass ich nach wenigen Minuten nicht mehr wusste, was sie gesagt hatten. Das fand ich, um ehrlich zu sein, ein wenig Schade, da es selbst in einigen Action- und Sci-Fi-Streifen, die ich NICHT so mag, besser zu geht. Man soll mich nicht falsch verstehen, denn wie schon gesagt: Ich bin ein großer Superhelden- und auch SCi-Fi- und manchmal auch (im gewissen Maße) Action-Fan, doch in diesem Punkt hat mich der Film "Man of Steel" enttäuscht. Wenigstens mit einem Fünkchen Humor hätte man es ja versuchen können.
2. Das Ende. Ich hoffe, ich Spoiler nicht zu viel rum, aber der Schluss war einfach zu... überladen. Da explodierte etwas, da hinten ging etwas in die Luft,... Boom, boom, Kawusch. Und jedes Mal wenn ich dachte: "Okay, hey. Jetzt ist aber mal genug. Wenn es JETZT aufhört, wär der Film doch ganz gut" ging es weiter und weiter und weiter.
Und mein Fazit?
Der Film ist ganz gut und auf jeden Fall etwas, wenn man zwischendurch mal einen Film sehen will, der gut unterhält. Zu sehen gibt's dort auf jeden Fall etwas und Spaß macht er auch, solange man sich darauf einlässt. Ich hoffe, ich habe nicht alle möglichen Leser mit meinen Contra-Argumenten vergrault, denn gucken kann man den Film alle mal. Ob es dann einem gefällt, ist allerdings eine andere Sache.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

littledrummerboy01

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Absolut unnötiger Film, der nur Selbstzweck ist. Zack Snyder schwelgt in seinen zugegeben guten Bildern, die Schauspieler mit Ausnahme von Russel Crowe und Amy Adams sind extrem schwach, die meisten Figuren unnötig, die vielen Zeitsprünge in Zeiten verwirrend und die Story selbst ist eher eine Randnotiz. Wer absolut stupideste, unterirdischste Erzählweise haben will, weil er sich nur für die Bilder interessiert, dann schaut euch den Film an. Aber niemals habe ich einen blasseren Superman gesehen, und die Figuren um ihn herum sind auch nicht besser. Einziger Lichtblick: Russel Crowe. Aber auch mehr als Russel Crowe, weil er einfach Präsenz hat. Der größte Fehler ist, dass quasi aus der Perspektive jeder Figur mal erzählt wird, so unwichtig und flach sie auch sein mag, aber niemals aus der Perspektive von Superman, zu dem man so als Zuschauer keine Verbindung aufbauen kann. Das seichte Schauspiel und die wenigen Dialogzeilen, die man ihm zugeteilt hat, geben dann den Rest. Letzten Endes fühlt es sich an, als hätte Snyder gesagt: "Ihr wisst doch alle, wie die Blockbusterstory geht! Hier ist jetzt halt, wie ich's bebildern würde." Und das zweieinhalb Stunden lang.
Wann hört das endlich auf?

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

doctorgonzo

Antwort löschen

Vorerst nicht, weil noch immer genug Deppen reichlich Kinokohle für die Entwürdigung von Comichelden springen lassen.


Waldez

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Am Anfang hat "Man of Steel" bisschen an Nolans "Batman Begins" erinnert, die Zeitsprünge und auch das zuhause verlassen und wieder zurückgekehrt^^ aber das ist nebensächlich... gute Effekte - ein Action Spektakel :D

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

DoctorWho

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Mit hat er gut gefallen.
Das lag aber wahrscheinlich daran, dass ich nicht so viel erwartet habe. Gute Effekte, als Actionfilm eigentlich einwandfrei.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Soulhunter25

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Grundsolide Geschichte. In beeindruckenden Bildern umgesetzt mit einer fantastischen Musik gestaltet und einem doch gut harmonierenden Cast ausgestattet, bietet Man of Steel einen tollen Einblick in die Welt der DC Comic Welt.

Nach all den Marvel Spin Offs, Sequels , Prequels eine schöne Abwechslung im Kino.

Superman ist nunmal eine Ikone, doch hätte man es nicht ein wenig weniger rumsen lassen können ? 2 Punkte Abzug gibt es nur, weil man sich etwas im Effektgewitter verliert, das Finale ist mir etwas zu schnell, man kann kaum folgen wer wen da wie durch die Wand schlägt.

Ansonsten einer der besten 2013 !

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Oberlaender

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Man of Steel hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht! Nolan / Goyer als Drehbuchautoren und Snyder als Regisseur sind ein klasse Team. Obwohl die Orogin-Story von Superman nicht allzu viel hergibt, wurde echt alles rausgeholt.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

SamRamJam

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

In den ersten zwei Wochen sieben Mal geschaut, ich bin alle zwei Tage zum Kino gestratzt und MoS zu schauen. Somit ist der Film der zurzeit am häufigsten von mir im Kino gesichtete (und hat damit Fluch der Karibik 2 mit fünf Sichtungen vom Thron gestossen).

Wie wahrscheinlich alle Fanboys, habe auch ich das Gefühl, jedes Detail und jede Kleinigkeit am Film zu verteidigen, alle Kommentare nach Kritik zu durchforsten, und diese dann mit meinem gesamten intelektuellen Können (glaubt man BobbyIII und andere, dann ist das aber nicht sehr viel) in der Luft zu zerreißen. Dann hat Clark halt den Truck vom Holzfäller kaputt gemacht. Der war aber auch ein echter Assi, also pft, wo ist das Problem? Aber ich hatte das irgendwie schon im Vorfeld geahnt gehabt. Egal wie man Superman anlegt, irgendwer motzt immer. Wenn er alle rettet, ist er der Saubermann ohne Kanten, vergisst er jemanden zu retten, ist er ein A-Loch und das kann er doch nicht tun mit seiner Verantwortung usw.

Meine Theorie gegen Supermanhasser ist dabei ganz einfach, so wie Superman eigentlich auch ganz einfach ist. Superman ist schlicht das Gute. Ihm wurden neben seinen Kräften auch noch alle Eigenschaften verliehen, die wir als gut und strebsam empfinden. In den Comics oft als " the American Way" bezeichnet, was gerade unsere Pseudo-Kulturelloffene und daher auch -kritische Gesellschaft scheinbar häufig zu stören scheint, aber piep drauf, am Ende spricht sich doch jedes Land gute Eigenschaften zu, die in Wahrheit doch alle Menschen besitzen (sollten). Nun ja, zumindenst verkörpert Superman das Gute. Es ist einfach erstrebenswert, so sein zu wollen wie er. In einem Comic hieß es einmal statt "Was würde Jesus tun" "Was würde Superman tun". Und da ist doch der Punkt. Wenn wir Jesus nacheifern, dann wollen wir nicht die Fähigkeit haben, Tonnenweise Fisch unterm Talar hervorzuzaubern, sondern eben besonnen, bescheiden, freundlich usw. sein. Dasselbe bei Superman. Ich glaube er wird deswegen so häufig mit christlich-religiösen Motiven verglichen, bis hin zum Gott. Er ist ganz einfach gut, und wenn alle so sein würden, wäre alles Gut.

Nun zu meiner Theorie, die Supermanhasser sind nicht gut. Das ist zuerst einmal nicht schlimm, wer ist das schon. Aber sie wollen sich auch nicht bessern, es ist ihnen zu schwer. Stattdessen trösten sie sich mit philosopisch-psychologischen Ansätzen, erklären sich den Menschen als Triebtier, und dass das Wort "Gut" ein reiner Gesellschaftsausdruck ist. Nebenbei laben sie sich aber parasitär von der Gesellschaft, die sie augenscheinlich so verabscheuen. Aber wenn die Gesellschaft schlecht ist, dann wegen diesen Menschen. Klar sind die ganzen Assis und Proletten da draußen nervig, aber die hatten nun mal nie etwas an Bildung, so wenig es auch sein mag. Viel schlimmer ist es trotz Bildung nichts zu tun!

Nun ja, und da meine Bildung vordergründig aus Comics besteht, und die meisten meiner Comics von Superman sind, halte ich "Man of Steel" schlicht und ergreifend für einen der besten Filme aller Zeiten, und ja, Zack Snyder für einen der besten Regisseure. Blockbuster-Kino at it's best!

Und Superman ist endlich nach dem Fehltritt "Superman Returns" auch filmisch im Hier und Jetzt angekommen. Und damit meine ich nicht nur die Filmtechnik, sondern ja, auch die Extreme der Handlung, und Supermans Vorgehensweise!

bedenklich? 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 11 Antworten

Jason Bourne

Antwort löschen

Hier spricht ein Superman Fanboy :). Endlich mal jemand der meinen Lieblingshelden versteht. Superman wird ja gerne als langweilig und zu geleckt abgestempelt. Die Menschen stören sich einfach daran das er so "gut" ist. Was ich aber an ihn so Liebe ist das Superman offensichtlich besser als die Menschheit ist, jedoch in uns immer das gute sieht. Im gegensatz zu Batman und all die anderen Superhelden glaubt er an das gute in den Menschen, will uns helfen und glaubt nicht gezielt an das Böse. Zwar finde ich Man of Steel nicht ganz so Genial wie du, aber hallo ich Liebe alle Superman Filme. Selbst "Returns"


SamRamJam

Antwort löschen

Danke :D Ja, so ist das mit Superman, ein Thema, über das man ewig philosophieren kann


Big T.

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Ich habs ja echt nicht so mit Superhelden. Ja der Avengers-Streifen war gut und die Nolan-Trilogie war auch ganz nett bis gut aber ansonsten kann ich mit Superhelden nix anfangen. Außer Hulk und Spiderman. Aber Hulk ist Bullshit seit Lou Ferrigno ihn nicht mehr verkörpert und Spiderman war eh nur wirklich cool als Zeichentrickfigur, die Filme fügen da teilweise echt harten Schaden zu. Und neben Batman war Superman für mich immer die gezielte Hassfigur was Superhelden angeht. Immer diese komischen Typen die entweder super Stark oder super Reich sind oder oft sogar beides und dann Strumpfhosen oder enge Latexanzüge tragen... Das ist einfach zu viel für mich! :D
Aber gut, ich habe mich dann doch mal überwunden Man of Steel zu gucken und Zack Synders Style kann man nicht leugnen aber ich mag ihn einfach! So derbe, einfach so unfassbar übertrieben! :D
Find den allgemeinen Superman-Charakter zwar immer noch richtig nervig aber der Film war gut. Würde sogar sagen das Man of Steel die beste Superheldenverfilmung bislang war sogar noch vor The Avengers und The Dark Knight Rises (Ja, dickes FU an The Dark Knight, überbewertet!)

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

Big T.

Antwort löschen

Selbst mit denen kann ich nicht wirklich viel anfangen :D


vanilla

Antwort löschen

alles cool, nur mit TDK kann ich nicht mitgehen,,,,klasse Film.


concienda

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Leider nicht so gut wie erhofft aber deutlich besser als ich es nach all den negativen Stimmen erwartet hatte. Action und Bilder sitzen, Ton klingt auch bombastisch und es gehen Sachen kaputt. Das ist zwar etwas zu lang und teilweise langweilig geraten und bietet nicht viel Neues. Aber dafür gehen Sachen kaputt. Und Michael Shannon macht mit, der immer alles und jeden aufwertet. Und es gehen noch mehr Sachen kaputt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Bubbles

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Joa.

bedenklich? Kommentar gefällt mir 3 Antworten

SoulReaver

Antwort löschen

Nee.


Bubbles

Antwort löschen

Doch. :) Der Bullshit hat mich doch überrascht. Aber danach brauchte ich eben erstmal die Dosis "Blue Jasmine". Alles gut. :D


WladyLP

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich habe den Film im Kino gesehen . Und fand ihn echt gut . Später habe ich ihn mit anderen Filmen verglichen und dachte mir , mhhhhh so gut ist er doch nicht 6,5/10 Punkten . Aber heute habe ich ihn mir nochmal angesehen . Jetzt bin ich zum Entschluss gekommen das ich diesen Film echt geil finde ! Effekte sind geil , Die Musik von Hans Zimmer die ist einfach der Hammer ! Die Kampfszenen sind richtig cool gemacht . Mir mich einer der besten Filme 2013

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Kai_Asmus

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Nun, Snyder hat reingehauen! Die alten Filme mit Reeves haben Charme, keine Frage. Aber "Man of Steel" nutzt alle Möglichkeiten des modernen Kinos. MoS rockt! Mehr kann, und muss, ich eigentlich gar nicht schreiben.

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Grambambuli

Antwort löschen

mich hat der Film auch aufs Positivste überrascht. Der kann echt was.


Moviegod

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Hat nicht ganz die Klasse von Nolans "Dark Knight"-Trilogie, ist aber viel besser als die meisten Superhelden-Filme (außerhalb des Marvel-Universums). Die Geschichte soll die Ursprünge neu aufzeigen und dabei genauso episch angelegt werden wie bei Batman. Das schafft Snyder aber nur bedingt. Die Ansätze mit den Rückblenden sind sehr gut, doch nach der Hälfte des Films scheint plötzlich ein Schalter umgelegt zu werden und die gigantische CGI-Action überrent alles. Da bleiben Story und Figuren auf der Strecke. Vielleicht kann im kommenden Crossover mit Batman dieser Fehler ausgemerzt werden.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Pherano

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Ganz ehrlich? Ich hab solche Heldenfilme gehasst wie die Pest. Hab aber dank Nolan und Zimmer hier zugegriffen, da ich besonders für die Soundtracks von Hans Zimmer ein riesiger Fan bin. Ich muss sagen, das "Man Of Steel" mal richtig genial ist. Der Film zieht sich zwar bis es richtig mal losgeht wie Kaugummi aber die Actionszenen sind so genial! Wuuuuhuuuuuuuu! Also ich find ihn total klasse!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Canis Majoris

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

So, noch einmal gesehen, diesen Film. Meine Meinung bleibt ähnlich, aber der Superman-Bonus zieht mich doch etwas in den Bann und ich muss den Film für mich so etwas aufwerten... um satte 4 Punkte... von 1 auf 5.

Vielleicht wird's beim nächsten Ansehen ja noch mehr... oder wieder weniger... wer weiß...!?

BEWERTUNG VON VOR 8 MONATEN:

Höchst beeindruckende Bilder..., wäre dieser Film etwa um 2006 herum im Kino gewesen.

Meine Kernaussage für diesen Film:

Transformers-Inhalt trifft auf Kampf-der-Titanen-Soundtrack.

Man ist hier scheinbar mit der festen Absicht zu Werke gegangen, einen nichtssagenden Film zu produzieren und den Schauspielern so wenig wie möglich abzuverlangen. Dieses ist den Machern wahrlich gelungen!

Zwar bin ich kein Russel Crowe und 'Kevin of Costner' [H.N.t.L.Y.L.-Insider] Fan, aber deren Rollendarstellung hier war... nüscht!

Noch schlimmer trifft es Michael Shannon, den ich in 'Take Shelter' wirklich überzeugend fand... hier durfte er einfach mal Geld verdienen, ohne viel zu tun, scheint es mir, bzw. kloppen, prügeln und dumm herum labern, das durfte er... wenn er es denn war und kein (CGI-)Stuntman, der den Gewaltbauer darstellte. An Terrence Stamp als Zod kommt er auch dann nicht ran, wenn Krypton wieder aus seiner Asche auferstanden ist... was aber wirklich wohl vor allem am Drehbuch liegt!

Cavill als Hauptdarsteller hatte mir noch am besten gefallen hier, aber erstens ist er für mich nur ein unbeschriebenes Blatt (er ist mir im 'Sternwanderer' nicht einmal aufgefallen) und zweitens hat das nichts zu sagen, denn 'Man of Steel' war, wie Ruby Rhod [The Fifth Element] sagen würde, alles in allem "mies, mies, mies".

Amy Adams hatte man hier mal eine etwas andere Art von Lois Lane verkörpern lassen, als in den anderen Superman-Filmen. Aber auch ihre Figur überzeugte mich überhaupt nicht, weil sie keinen wirklichen Gegenpart mehr zu Clark Kent darstellt und die Beziehung zwischen beiden hier viel zu aalglatt inszeniert wurde.

Der Film hat ein paar Momente, die mir gefallen, aber alles in allem und bei der Erwartung, die ich Snyder und Nolan im Voraus angedacht hatte, wurde ich mehr als bitter enttäuscht.

Die Charaktere bleiben alle absolut blass und sind auf B-Movie-Niveau... (oder sollte ich 'Sturm der Liebe' sagen...?)...

Jede Folge von 'Game of Thrones' erweckt mehr emotionale Verbundenheit mit den dort gezeigten Charakteren, bzw. den Schauspielern, die diese darstellen, als dieser 'Man of Steel'-Mist!

Der Film ist ebenso eine Nullnummer, wie Nolans letzter Batman-Streifen (der die beiden Vorgänger nicht einmal im Ansatz erreichte) und Snyders 'Sucker Punch' (der gegenüber 'Watchmen Ultimate Cut' nur ein laues Lüftchen war).

Nolan und Snyder!, nun habt ich für mich endgültig verschissen.
(Als ob die das interessieren würde... solange die Kasse klingelt, darf man ja weiter seinen hunderte Millionen teuren Schwachsinn ungehemmt abliefern... und wird sogar noch dafür gelobt und gefeiert...)

Hans Zimmer hatte für mich schon lange zuvor nichts Gutes abgeliefert und bleibt hier seiner Linie treu, leider. Das aber war zu erwarten.

Einen Punkt gibt es eben für einige rare Momente, die ich allerdings nicht spoilern möchte. Der Rest ist meiner Ansicht nach absolut für die Tonne.

Dabei ist Clark Kent (der ja in Wahrheit Kal-El ist) mein absoluter (Reverse-)Lieblingssuperheld!!!

Und so bleibt Donners zweiter Teil von Superman, der damals [ein Jahr vor meiner Geburt] nicht im Kino lief, mein absoluter Lieblings-Superman-Film, mit dem nötigen Humor, der zu dieser Materie eben dazu gehört, wie ich finde und sie zudem liebenswert macht.

Ja, Superman muss naiv sein! Aber hier... was ist das hier?! Hier hat Superman so viel Charme wie seine gleichnamige Action-Figur aus Polyvinylchlorid...

Die Filmstudios wussten eben noch nie, was sie machen... siehe z.B. 'Blade Runner', der als Final Cut mein absoluter Liebling ist und als Kinoversion nicht über ein So-lala hinweg kommt.

Nun denn, Geld wird dieser Streifen sicherlich einspielen... wahrscheinlich sogar sehr viel Gewinn machen wird er... und darum, ja NUR darum geht es!
(Macht euch nichts vor, [falls ihr es macht ;)] Leute, so ist das, das Geld ist die Ersatzreligion, die andere Schwachsinnsreligionen ersetzt... und alles hat dem Geld zu dienen...)

Pfffft... was soll man sonst noch sagen, außer "Nächster Film bitte!"... ?!

Mein Fazit:

ROOOOAAARRRRR!!! - möge das Cloverfield-Monster Nolan und Snyder verschlingen und als kleine Bröckchen wieder ausscheißen!!!

---

Weitere Überlegung, nun eineinhalb Tage später:

Ja, der Film ist ein CGI-Spektakel, was einer Comic-Verfilmung schon durchaus angemessen ist.

Wären davon aber mittlerweile nicht gefühlt 500 Stück pro Jahr im Kino, dann hätte ich den Film sicherlich besser bewertet.

Meine Kernaussage bleibt:

Erwartung komplett enttäuscht!

Hier treffen Inhalt und Bild von "Transformers (3)" auf die musikalische Untermalung von "Kampf der Titanen" gepaart mit typischem Zimmer-Gewummere.

Und so bleibt der Film quasi inhaltslos und erweckt dank seiner fast gänzlichen Humorlosigkeit (exkl. des unfreiwilligen Humors, den man dort an einigen Stellen finden kann) keine Sympathie und schon gar keine Begeisterung in mir.

Richtig DÜSTER ist der Film leider auch nicht...

Der WIRKLICH INTERESSANTE Aspekt, dass Superman nun auch tötet, hin oder her, ich kann dem Film als Superman-Begeisterter nicht mehr als einen Punkt geben.

"The Dark Knight Rises" ist übrigens genau so schlecht und "The Avengers" auch nicht viel besser.

Und dabei MAG ICH STREIFEN MIT ACTION, SCI-FI, FANTASY, SUPERHELDEN/-SCHURKEN SEHR³.

Ich möchte "Man of Steel" gerne mögen, aber es geht nicht!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

J4KOB

Antwort löschen

Stimme zu!


lilablau

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

viel erwartet habe ich nicht und viel gekriegt auch nicht.
halt das typische "ich weiß nicht wo ich hingehöre weil ich anderst bin" und das "du bist zu etwas großem auserwählt wurden". Ja darum dreht es sich in Supermans Geschichte aber muss man mir das andauernt im Film aufdrücken das ich irgendwann denke" Herr Gott nochmal ich habe es begriffen"?!

bedenklich? Kommentar gefällt mir 2 Antworten

MaximusMeridius

Antwort löschen

Du sollst es ja nicht begreifen. Du Sollst es fühlen .-)


lilablau

Antwort löschen

gefühlt habe ich es aber auch nicht :x


twentyfour

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

Nichts neues an der Superhelden Front. Zum teil ermüdend und langweilig, was auch der langen Laufzeit geschuldet ist. Fans werden vielleicht ihre Freude an ein paar netten Effekten haben. Ich wurde, wie erwartet, eher enttäuscht. Diese Hochglanz Filme sind einfach nichts für Old School Fans wie mich.

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten


Fans dieses Films mögen auch