Superman Returns

Superman Returns (2006), US Laufzeit 154 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 17.08.2006


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
5.3
Kritiker
53 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.1
Community
5900 Bewertungen
122 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Bryan Singer, mit Brandon Routh und Kevin Spacey

Nachdem Superman die Erde verließ, um fremde Welten zu erkunden, wurde es langsam Zeit für eine Rückkehr: Bryan Singer inszenierte den Stählernen mit Brandon Routh in der Hauptrolle.

Warner Bros. versuchte schon seit fast 10 Jahren, das Superman-Franchise wiederzubeleben. Anfangs sollte Tim Burton die Regie führen und Nicolas Cage die Titelrolle spielen. Über die Jahre gaben sich verschiedene Regisseure (Brett Ratner, McG) die Klinke in die Hand, bis im Sommer 2004 X-Men -Macher Bryan Singer das Ruder übernahm. Im Oktober 2004 wurde dann der neue Darsteller des Titelhelden verkündet – der bis dahin eher unbekannte Brandon Routh. Der neue Film stellt eine Art Fortsetzung der ersten beiden Teile von Richard Donner aus den späten 70er Jahren dar. Der Held kehrt nach sechs Jahren wieder zur Erde zurück, die er in einem schlechten Zustand vorfindet. Die Mächte des Bösen – allen voran sein Erzfeind Lex Luthor (Kevin Spacey) – haben die Macht in Metropolis an sich gerissen. Superman hat also einiges zu tun…

  • 37795279001_687999482001_th-687978856001
  • 37795279001_1860613874001_th-5061bdad4facb0e4a1611aee-767904718001
  • Superman Returns - Bild 35320
  • Superman Returns - Bild 2362026
  • Superman Returns - Bild 2362013

Mehr Bilder (22) und Videos (3) zu Superman Returns


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (107) — Film: Superman Returns


Sortierung

fujay

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Eine mehr schlechte als rechte Rückkehr meines Helden der Kindheit. Gott sei Dank kam dann irgendwann Man of Steel!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Apocalypse

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Warner hatte bereits jahrelang versucht Superman irgendwie wieder auf die Leinwand zu bringen, doch jeglicher Versuch scheiterte kläglich. Erst als Anfang der 2000er X-Men und Spider-Man das Genre revolutionierten und Warner in dieser neuen Erfolgswelle mit Batman Begins einen Achtungserfolg verzeichnen konnte, welcher DC Comics´anderer großen Superheldenikone zu einem erfolgreichen Neuanfang verhalf, kehrte nun auch der Urvater und ehemalige Messlatte des Genres nach sage und schreibe 19 Jahren Kinoabstinenz wieder auf die große Leinwand zurück.

Regisseur war Bryan Singer der zuvor mit den ersten beiden X-Men Filmen das Genre entscheidend neu definiert hatte. Als er die Chance erhielt Superman zu drehen, verliess er dafür sogar die Produktion des dritten geplanten X-Men Filmes. Genaugenommen war der Regisseur von X3, Brett Ratner ursprünglich als Regisseur für Superman Returns vorgesehen und Singer für X-Men: the Last Stand, doch nur wenige Wochen vor Drehbeginn (von X3) kam es zum Tausch der Regisseure, da sich Ratner als nicht allzu ideale Wahl für Superman herausstellte.

Für Singer war das ganze ein Traumprojekt, da dieser seit Jahrzehnten ein Riesenfan von Superman und insbesondere Richard Donners Superman aus dem Jahre 1978 war (Singer bezeichnet den Film bis heute als seinen allergrößten Einfluss und Lieblingsfilm) und bis heute bereut er es nicht diese Chance wahrgenommen zu haben auch wenn dies für ihn bedeutete sein "Baby" X-Men vorübergehend zu verlassen. Die Fans wiederum sind sich heute ziemlich darüber einig das es weitaus besser gewesen wäre wenn Singer Regisseur von X-Men 3 geblieben wäre, da die Arbeit von Brett Ratner als deutlich schlechter angesehen wurde und Singers Abgang für viele ein Hauptgrund dafür war das X-Men 3 qualitativ nicht an die Vorgänger anschliessen konnte.

Für Singer jedoch war die Verlockung Superman zu machen zu groß und er nahm obendrein gleich noch seinen langjährigen Editor und Komponisten John Ottman und sein Autorenteam von X2 mit. Auch James Marsden (welcher in den X-Men Filmen Cyclops spielte) wurde verpflichtet, was eines der Gründe war warum er im dritten X-Men Film im Grunde nur noch einen Gastauftritt hatte.

Singers Verpflichtung änderte zudem die gesamte Richtung des Superman Projektes. Während ursprünglich ein Reboot, ähnlich wie ein Jahr zuvor bei Batman geplant war, so entschied sich Singer stattdessen einen Film zu machen der an die ersten beiden Superman Filme anschliesst (die schlechteren Teile III und IV aber ignoriert - sicherlich eine gute Entscheidung) und im Grunde einen einzigen großen Liebesbrief an Donners Superman darstellt. Inklusive CG-Wiederauferstehung von Marlon Brando, einem Superman der auf den Silver Age comics der 60er Jahre basiert und zahlreichen Themes des legendären John Williams Soundtracks des Originalfilms von Donner. Und wenn man Superman Returns als das betrachtet was Singer erschaffen wollte (nämlich eine Huldigung an Donners Superman), dann ist der Film sogar zu großen Teilen ein Erfolg.

Das ganze wird nur äusserst problematisch wenn man mehr erwartet als ein Liebesbekenntnis an den Donner Superman. Zwar badet der Film regelrecht in Nostalgie und ist handwerklich auch Singer-typisch erstklassig (und hat einen der absolut besten Musik Scores im ganzen genre), nur leider wirkt sein Film wie ein Anachronismus. Singers Superman ist schlicht und einfach zu altbacken. Das Jahr 2006 war nun einmal nicht mehr die Zeit der 80er und in der modernen Zeit, zwischen Filmen wie X-Men, Spider-Man und Batman Begins funktioniert der alte Superman nicht mehr. Singers Superman und die Struktur des Filmes hätte perfekt in die 80er Jahre gepasst und als direktes Sequel zu Superman II funktioniert der Film sogar zum Großteil wunderbar - er funktioniert nur nicht als moderner Superheldenfilm. Die Charakterisierungen sind sehr Silver Age-artig und oft recht eindimensional und seltsam altmodisch. Mit einem jungen Christopher Reeve in der Hauptrolle hätte das sogar sehr gut gepasst, nur leider ist eines der größten Probleme des Films das der Cast so ziemlich zum schlechtesten gehört was je in einer Superman live-action Inkarnation zu sehen war. Brandon Routh sieht zwar Reeve enorm ähnlich, ist aber der schlechteste Clark/Superman den ich persönlich je gesehen habe. Seinerzeit war Tom Welling in der TV-Serie Smallville im Jahre 2006 bereits die weitaus bessere und getreuere darstellung des Charakters. Ganz besonders schlecht war Kate Bosworth als Lois Lane, die nun absolut nichts von dem Feuer das Lois in den comics auszeichnet hatte und im Vergleich mit Erica Durance (Lois Lane in Smallville) oder Teri Hatcher (Lois Lane in der 90er TV Serie Lois & Clark), welche meiner Meinung nach die beiden perfektesten Umsetzungen dieses Charakters waren, wirkt Bosworth wie ein schlechter Witz.

Routh und Bosworth hatten zudem keine wirkliche Chemie was für einen Superman Film schon fast tödlich ist denn die Beziehung zwischen Lois und Clark ist das Herz und Seele Supermans und die größte Quelle seiner Kraft.

Der einzige der überzeugen konnte war Kevin Spacey als Lex Luthor der eine großartige Weiterentwicklung von Hackmans Lex aus den 80ern war.

Der für mich als Superman und Lois/Clark Fan größte Kapitalfehler der in Superman Returns begangen wurde, war Superman einen Sohn zu geben der von Lois mit einem anderen Mann (!!!!!) großgezogen wurde. Das Lois nicht einmal mehr wusste das Clark Superman ist (und auch bei dem typischen Silver Age Dreieck Lois/Clark/Superman geblieben wird ohne das sich da irgendwas weiterentwickelt) macht das ganze nur umso schlimmer. In den comics hatten Lois und Clark auch mal einen Sohn (in der großartigen Story "Last Son of Krypton", welche übrigens von DC Starautor Geoff Johns und Richard Donner persönlich geschrieben wurde!) aber dort wurde dies mit viel mehr Respekt behandelt: Lois und Clark fanden ein kryptonisches Kind, welches sie adoptierten (absichtlich ein Spiegelbild von Martha und Jonathan Kent und wie diese einst Kal gefunden und adoptiert hatten) und nannten ihn Christopher Kent (benannt nach Chris Reeve). Chris stellte sich später allerdings als der leibliche Sohn von General Zod und seiner Gefährtin Ursa heraus und Zod und co. folgten Chris später auf die Erde und eroberten diese und sperrten Superman in die Phantom Zone (Dieses Story-Element wurde später auch für das fünfte Seasonfinale in Smallville verwendet). Superman entkam der Zone und schloss ich notgedrungen mit seinen feinden Lex, Bizarro, Metallo und Parasite zusammen um Zod und sein Gefolge zu besiegen. Während des finalen Kampfes wendete sich Chris gegen seinen Vater Zod um seine neue Mutter Lois zu beschützen und opfert sich am Ende um Zod und co. wieder in die Phantom Zone zu sperren.

Eine wirklich großartige Story mit genialen Charakteren, viel herz und action und einer sehr respektvollen Umsetzung der "Superman hat einen Sohn" Story. Im Grunde all das, was Superman Returns hätte sein können aber leider nicht war.

Dennoch ist Superman Returns kein wirklich verhunzter Film. Er ist definitiv besser als Superman III und IV, hat einen großartigen, emotionalen und nostalgischen Musik Score sowie einige der besten Actionsequenzen des genres (allen voran die nach wie vor superbe Flugzeug Sequenz). Und als nostalgische Huldigung an Donners Superman funktioniert der Film größtenteils ganz gut, vor allem wegen Singers Inszenierung und Liebe zur Nostalgie.

Nur leider ist der Cast (bis auf Spacey) ein einziger Reinfall und die Story wird in der zweiten Hälfte des Films nicht nur extrem unglaubwürdig (Superman hebt einen Kryptonite-Kontinenten ins Weltall ohne zu sterben?!) sondern auch zu einer Beleidigung für Lois/Clark Fans durch die katastrophale Umsetzung der "Supermans Sohn" Story. Auch hat der Film einige schmerzhafte Längen, die in einem 80er Jahre Superman Film nicht so ins Gewicht fallen würden aber in einem modernem Superman Film zu einem großen Ärgernis werden.

Am Ende bleibt ein Superman Film der ein sehr zweischneidiges Schwert ist. Kein Reinfall wie Superman IV aber er schafft es auch nicht Superman wieder zu einem großem Kinohelden zu machen, welcher dem Status des Man of Steel würdig ist. Viel Nostalgie, tolle Musik, einige großartige Actionszenen aber zu altbacken, zu flach und zu sehr in die Länge gezogen. So bleibt ein Abschluss für die klassische Superman reihe die weder schlecht noch "super" ist und am Ende so ziemlich der Film ist den Singer machen wollte - der in der heutigen Zeit aber etwas "out of time" wirkt.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dady

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Ja ich muss zugeben das dieser mein erster Supermanfilm war. Hab auch keinen mit Christopher Reeve gesehen. Doch was ich hier geboten wurde war ja wohl mehr als dürftig.
Wo soll ich anfangen...dem Film fehlt es einfach an allem. Die Darsteller sind allesamt höchstens durchschnittlich. Sogar Akteure auf die sonst immer Verlass ist können diesen Streifen nicht retten. Da fallen mir Kevin Spacey und Frank Langella ein die weit unter ihren Möglichkeiten bleiben. Zu Kate Bosworth fällt mir nur ein Wort ein...Fehlbesetzung. Die Story ist natürlich auch für für`n Arsch und von Spannung war jetzt auch nicht viel zu merken. Einzig die Effekte und die Action waren noch ganz ansehnlich das war es dann auch schon. Wenn man überlegt das dieser Quatsch etwa 270 Mio. Dollar kostet hat fragt man sich wofür. Aber jetzt habe ich es wenigstens hinter mir und werde mir den Kram wohl nicht mehr antun. Einfach nur langweilig und lahm so kann man diesen Flop am besten bezeichnen!!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

11er

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Dies ist eine Neuauflage des Klassikers mit Christopher Reeve von 1978 - 1987. Die letzte Verfilmung 'Superman IV - Die Welt am Abgrund' von 1987 flopte in allen Belangen. Vielleicht war dies der Grund, warum es fast 20 Jahre dauerte, bis Superman erneut in die Kinos kam.

Dieser Film knüpft an Superman II - Allein gegen alle von 1980 an. Für mich eine gute Wahl, da ich mit 'Superman III - Der stählerne Blitz' (1983) und 'Superman IV - Die Welt am Abgrund' (1987) nicht mehr viel anfangen konnte. Auch echte Fans der Reihe wird es sicher so gehen. Aber für das Publikum, dass sich noch nicht mit Superman auseinandergesetzt hat, wird so seine Bedenken über den Film haben. Zudem hat er mit 148 Min. Spielzeit Überlänge.

Leider weist der Streifen auch ein paar Schwachstellen auf. Eine davon ist Kate Bosworth, die Louis Lane verkörpert. Ihre Leistungen im Film sind nicht gerade überzeugend. Für mich ist sie einfach unglaubwürdig und zu jung für die Darstellung der Louis Lane. Da waren Margot Kidder (1978 bis 1987) und Teri Hatcher aus der Fernsehserie glaubwürdiger.

Das andere Problem ist die Story. Daraus hätte man mehr machen können. Die Geschichte mit dem Kryptonit und Lex Luthor hat man ja schon in den alten Filmen ausreichend erlebt. Hier hätte ich mir mehr Einfallsreichtum gewünscht.

Aber insgesamt macht das den Film nicht schlechter, wenn man mal von Kate Bosworth absieht.

Zum anderen wurde die etwas dürftige Story mit vielen actiongeladenen Szenen abgedeckt. Hier gibt es ein Spektakel, wie man es von Superman Filmen erwartet. Auch Kevin Spacey als Lex Luthor gibt einen guten Part ab.

Ich gebe dem Film 3,5 Sterne, da er mich auch in vielen Sequenzen überzeugt hat. Zum Beispiel ist das Theme und die Vorspannsequenz mit den alten Filmen nahezu identisch. Dabei muss man auch positiv erwähnen, dass zu Anfang des Films Szenen mit Supermans echten Vater Jor-El (Marlon Brando) als Archivmaterial eingefügt wurde. Dieser sollte damals im zweiten Teil dabei sein. Dies klappte aus vielerlei Gründen nicht. Dies möchte ich auch nicht weiter kommentieren, da es hier um den aktuellen Film geht.

Damit soll es auch gewesen sein. Trotz Schwächen empehle ich den Film weiter. Da man als Actionfan auf jeden Fall seinen Spaß haben wird. Und Abstriche muss man ja fast überall machen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

theLeon

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Superman steckt vielleicht im Titel, im Film sieht man aber leider nur Brandon Routh...
Man of Steel hat diesen Fehlschlag glücklicherweise weggehauen.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Brainybab

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Wasollndassein?

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

MaximusMeridius

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

Schnarsch,rülps,Schnarsch.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Tytus

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

keine Ahnung warum denn alle so bashen und Avenger so toll fanden, beide Filme sind absolutes Mittelmaß

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Copacabanasun

Antwort löschen

Korrekt


Tytus

Antwort löschen

joop nimm irgendeine Fußballspiel Massenprügelei auf und du hast genau soviel Handlung wie in Avenger XD


fernandoleonschaefer

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

Ich war damals schon extrem enttäuscht und wollte das nur nochmal kunttun!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

StevenG

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

also mitgefiebert hab ich nicht eine Sekunde. Es war mir tatsächlich egal ob Superman gewinnt oder verliert.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Lili 9ochefort

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Superman Returns

Pro:
schicke Optik, tolle Effekte, ansehnliche Action bes. wenn Superman durch die Lüfte fliegt, das hat schon was, gute und fesselnde Story, überzeugende Bösewichte,...

Contra:
,... aber Christopher Reeve war als Superman viel passender, mit 2 1/2 Stunden Spielzeit eindeutig zu lang.

Mir hat diese Neuauflage im großen und ganzen gut gefallen, und ich habe sie mir zum Budgetpreis gekauft. Finde ich sehenswert. :)

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

GamarnaNebel

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

In Bryan Singers Comicverfilmung kehrt der Titelheld nach fünf Jahren im All wieder zur Erde zurück und muss sich der Frage stellen, ob er dort noch gebraucht wird.
Der Film ist sowohl Fortsetzung der als auch Hommage an die Supermanfilme Richard Donners aus den 70er Jahren.
Auch die Auswahl der Darsteller orientiert sich an den Vorbildern.
Superman Brandon Routh und Lois Lane Kate Bosworth machen ihre Sache zwar ordentlich, wirken jedoch zu jung für ihre Rollen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Geschichte ca. fünf Jahre nach den Ereignissen von „Superman II-Allein gegen Alle“ angesiedelt ist.
Kevin Spacey zeigt sich als Lex Luthor sehr spielfreudig und ist auch in die besten Dialogszenen involviert.
Einen interessanten Auftritt hat Marlon Brando in der Rolle des Jor-El, der damit der einzige Darsteller ist, der seine Rolle aus einem der vorhergegangene Filmen wieder aufnahm.
Hierzu wurden Szenen, die Brando in den 70er für die Supermanfilme drehte, digital nachbearbeitet, und in diesen Film integriert. Das Ergebnis ist recht gelungen,
Der Rest des Casts (u. a. Frank Langella) gibt eine gute Vorstellung.
John Ottmans Score orientiert sich gekonnt an John Williams klassischer Musikuntermalung der früheren Supermanverfilmungen..
Der Film ist toll in Szene gesetzt, schwelgt jedoch oft zu sehr in pathetischen Bildern, und die Handlung kommt nur schleppend voran.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Spielberg_Fan

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Als im Jahr 2006 mit „Superman Returns“ Regisseur Brian Singer einen der wohl wichtigsten Superhelden der Welt zurück auf die Leinwand brachte, war die Vorfreude groß. Vor allem weil Singer selber großer Fan der Comics war, hegte man Hoffnungen auf einen tollen Wiederauftritt.

Schnell wurde aber wahrscheinlich jedem bei der Sichtung klar, dass Singer sich etwas übernommen hatte. Den ersten beiden Donner-Verfilmungen mit „Superman Returns“ Tribut zu zollen, war eine verdammt gute Idee. Allerdings braucht es mehr guter Zutaten, um eine wirklich gute Comicverfilmung entstehen zu lassen.

Was man dem Film einfach hoch anrechnen muss, ist die Tatsache, dass Singer hier viel aus den ersten beiden Superman-Filmen zitiert. Das Opening ist im alten Stil gehalten und verwendet die Original Titelmusik von John Williams, in den Dialogen findet man immer wieder Anspielungen auf Teil 1 und Teil 2, John Ottman Score verwendet alte Melodien des Originals, das Setting und das Kostüm-Design orientiert sich an den Vorgängern und auch die Inszenierung wandelt auf den Spuren von Donners Superman-Filme. Das ist zwar alles schön und gut, aber wie schon oben erwähnt, fehlt es am Rest.

Die Darsteller sind von vorne bis hinten falsch gecastet. Brandon Routh als Superman /Clark Kent ist einfach nur weinerlich, Kate Bosworth als Lois Lane ist grausam und Kevin Spacey als Lex Luthor betreibt Overacting am laufenden Band. Es macht keinen Spaß den Darsteller bei ihrer Arbeit zuzuschauen. Außerdem ist die ganze Story ziemlich plump und einfallslos. Ein gewisser Story-Twist ist dann noch das I- Tüpfelchen. Was die Spezial Effekte angeht, so wirken diese stellenweise recht billig und man fragt sich nur, wo das hohe Budget geblieben ist. Immerhin ist die Action ganz gut geraden, präsentiert sich aber ab und zu auch sehr aufgeblasen. Und wenn wir schon von aufgeblasen sprechen! Der Film ist allgemein zu lang geraden und möchte dadurch episch daher kommen. Weniger wäre hier sicher mehr gewesen!

Leider ist „Superman Returns“ nicht das geworden, was er hätte sein wollen. Eine Wiedergeburt eines Superhelden, dessen Geschichten wie für die Leinwand gemacht sind. Singer gab sich sichtlich Mühe und scheiterte wahrscheinlich ein seinem eigenen Fan-Dasein. Als Hommage an Reeve und Co. funktioniert der Film in ein paar Momenten, aber es tut weh zu sehen, was da hätte entstehen können.

bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

mtd1963

Antwort löschen

Da hat wohl jemand schlecht geegoogelt! Es gab vier (4) vorherige Supermanfilme und dies ist der fünfte (5) Teil daher auch die vielen Übereinstimmungen (Maintheme, Marlon Brando usw.)


Spielberg_Fan

Antwort löschen

Das weiß ich schon. Eigentlich kann man ja auch sagen, dass Singers Film Teil 3 ist. Für mich ist "Superman Returns" ein Anschluss an die Donner Filme. Teil 3 und 4 werde da außer Acht gelassen.


EvertonHirsch

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Singers Tribut an Donner's Version von 1978. Vor allem bei der Darstellung von Brandon Routh wird dies mehr als deutlich. Mit der Rolle als Superman wirkt er anfangs doch sehr überfordert, aber vor allem als Alter Ego Clark Kent kommt er fast an die Leistung Reeve's heran. Kate Bosworth als Lois Lane allerdings wirkt völlig fehlbesetzt, Spacey dagegen liefert eine fast ebenbürtige Darstellung wie Hackmann als Lex Luthor, mit dem Unterscheid, dass ihm dieses mal Gott sei Dank kein trotteliger Gehilfe zur Seite gestellt wurde.

Aber was hier vor allem die Punkte rausholt, ist der Score von John Ottman, der (freilich größtenteils abgekupfert von John Williams) bei mir ein ums andere Mal dieses klassische Superman-Feeling aufkommen ließ. Wenn Superman das erste Mal seit Jahren wieder auftritt, dann schafft der Score, hieraus etwas wirklich Besonderes zu machen, ganz zu schweigen von der vom Superman Main Title unterlegten Fahrt durch den Weltraum am Anfang des Films.

Und nebenbei liefert der Film auch noch einige gute Bilder, die über die etwas maue Story hinweghelfen, so z. B. wenn Superman auf den Typen mit der Gattling Gun zugeht oder Supermans Abstellen des Wagens von Kitty, was an das Motiv des Action Comics #1 angelehnt ist.

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

CIT

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Von allen Superhelden finde ich Superman am schlechtesten, das fand ich schon vor diesem Streifen und der konnte meine Meinung auch nicht ändern, im Gegenteil, er hat meine Meinung eher noch gefestigt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Talby

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Obwohl ich seit Kindertagen großer Superman-Fan bin, habe ich "Superman returns" nicht im Kino gesehen, weil ich dachte es wäre ein Reboot und das hat mich nicht interessiert. Da hätte ich vielleicht mal die Vorberichte lesen sollen, selber schuld. :)
Diese fasche Einschätzung kam aber auch daher, dass der Superman-Dress auf eine Art modernisiert wurde, dass ich nicht auf die Idee gekommen wäre, dass das Ganze an die alten Filme anschliessen würde. Das Kostüm gefällt mir überhaupt nicht, die eingeprägten Muster wurden eindeutig von den Spiderman-Filmen inspiriert, was ich nicht ganz nachvollziehen kann, denn ich finde, die Macher eines Superman-Films sollten sich optisch nicht an einer Marvel-Verfilmung orientieren. Aber, ich gebe zu, da bin ich auch sehr pingelig, und das ist ja auch nicht gerade der wichtigste Punkt.
Denn das ist natürlich die Story. In dieser Hinsicht gefällt mir nicht, dass der Film nach dem zweiten Teil ansetzt und nicht einfach am letzten anschliesst. Sicher, Teil 3 und 4 sind schon sehr albern ausgefallen, aber erstens gab es diesen Ansatz schon in den ersten beiden Filmen und zweitens finde ich es nicht gut, dass man jetzt gezwungen ist entweder die beiden alten Fortsetzungen zu ignorieren, oder aber "Superman returns" nicht als ernstzunehmende Weiterführung der Geschichte anzuerkennen.
Natürlich wurde dieser Weg gewählt um Supermans Sohn ins Spiel zu bringen was nicht funktioniert hätte, wenn nach dem vierten Film weitergemacht hätte.
Und genau dieser Storybogen ist es, der dafür verantwortlich ist, dass sich "Superman returns" eben doch anfühlt wie ein Reboot.
Als ich den Film im Fernsehen sah, kam aufgrund des großartigen Vorspanns natürlich sofort Superman-Atmosphäre bei mir auf, und ich ärgerte mich sehr, dass ich 2006 nicht ins Kino gegangen bin, um das auf der großen Leinwabd erleben zu können. Doch je länger der Film lief, desto größer wurde die Ernüchterung. Es fühlte sich einfach nicht richtig an, nicht wie es sein sollte.
Lois Lane ist verheiratet, und muss sich vor ihrem Mann rechtfertigen, weil sie mit Superman flirtet? Das passt nicht in mein Weltbild. :)
Die einzige Dreiecksbeziehung, die ich in einer Geschichte über den Stählernen sehen möchte sieht so aus:
Superman/Lois/Clark! Schon die Dreiecks-Konstelation Clark/Lois/Lex aus "Die Abenteuer von Lois und Clark" ging mir auf den Keks, aber der Weg, der hier eingeschlagen wurde, sorgt dafür, dass der Film für mich im Ganzen überhaupt nicht funktioniert. Die abweisende Art, wie Lois sowohl mit Supie als auch mit Clark umgeht passt nicht, trotz fünfjähriger Abwesenheit.
Der Charackter Richard White ist einfach ein Fremdkörper im Superman-Universum, und mit dem Kind sieht es ebenso aus. Das sollte die Geschichte wohl facettenreicher machen, aber ich finde, es macht sie kaputt, verhindert, dass sie sich richtig entfalten kann und man in den Bann des Films gezogen wird.
Das Alles überlagert, wie ich finde, die positiven Aspekte des Films:
Kevin Spacy tritt erfolgreich und glaubwürdig die Nachfolge von Gene Hackman als Lex Luthor an (Wenn mir auch ein anderer Gegner, wie zum Beispiel Brainiac, weitaus lieber gewesen wäre).
Es gibt einige sehr gelungene Action Szenen und durchaus auch magische Superman-Momente (z.B. die Patrone, die an seinem Auge zerditscht).
Dennoch, am Ende bleibt für mich das Fazit, dass der Soundtrack und der Vorspann das Beste an "Superman returns" sind. Weniger als 5.0 Punkte möcht ich ihm trotzdem nicht geben. Denn, trotz allem gibt es weit schlimmere Filme.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

zmpfl

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich bin als Die-Hard-Fan der alten Superman-Filme (ich konnte den ganzen Soundtrack vom ersten Film SINGEN!) mit Christopher Reeve (boah, 2 + 3 sind wirklich schlecht (aber es war halt Superman :))) mit einer gewissen Skepsis rangegangen :

Treffer.Versenkt. Sehr gut, Danke!

Hält liebevoll den Spirit der alten Filme hoch, bringt genug Upgrades und das passende Maß an Selbstironie.

Hätte nicht besser laufen können,... für mich :)
Daß grosse Teile der filmsehenden Restbevölkerung da anderer Meinung sein werden, war mir schon während der ersten Sichtung klar, aber, hey, ICH finde den toll !!! :)

// Bin sooo gespannt auf MAN OF STEEL:
Es gibt noch unzählige Möglichkeiten 'nen geilen Supermanfilm zu machen (auch ohne John Williams ;-)) aber mindestens doppelt so viele, ihn zu versauen...//

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

TheAvenger68

Antwort löschen

@ zmpfl : Den Soundtrack singen ???
Tatataaa tatatatataaaaa, tatataaaa tatatatataaaaaa........


zmpfl

Antwort löschen

Genau :-)...Naja, ich habe die LP für 21 Mark gekauft, auf Cassette überspielt, die Cassette in meinen "Ghettoblaster" (für Arme) (> transportabler Cassettenplayer) gesteckt, mit meinem kleinen Bruder in die Natur gezogen (wir wohnten auf'm Land) und tausendmal angehört und mehr oder weniger mitgesummt...(aber ich hätte den auch singen KÖNNEN ;)).
Das Gleiche übrigens mit dem Star-Wars-Soundtrack.
John Williams war Gott! :D


Lichtlady

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

In meinen Augen einer der unnötigsten Filme überhaupt.

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

RalfAlfa

Antwort löschen

...wenn nicht DER unötigste Film überhaupt. :-)


RalfAlfa

Antwort löschen

+n


Dj Rise

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Ich war erst begeistert von dem Film aber ihn laufe der zeit hab ich gemerkt wie langweilig er wirklich ist naja was solls ich freue mich auf Man of Stell :)

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Harvey Specter

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Wow, das war eine der größten Enttäuschungen überhaupt...
Ich hoffe "Man of steel" wird das alles wieder gut machen!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Fans dieses Films mögen auch