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Superman Returns

Superman Returns (2006), US Laufzeit 154 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 17.08.2006


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5.3
Kritiker
53 Bewertungen
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5.1
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5782 Bewertungen
121 Kommentare
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von Bryan Singer, mit Brandon Routh und Kevin Spacey

Nachdem Superman die Erde verließ, um fremde Welten zu erkunden, wurde es langsam Zeit für eine Rückkehr: Bryan Singer inszenierte den Stählernen mit Brandon Routh in der Hauptrolle.

Warner Bros. versuchte schon seit fast 10 Jahren, das Superman-Franchise wiederzubeleben. Anfangs sollte Tim Burton die Regie führen und Nicolas Cage die Titelrolle spielen. Über die Jahre gaben sich verschiedene Regisseure (Brett Ratner, McG) die Klinke in die Hand, bis im Sommer 2004 X-Men -Macher Bryan Singer das Ruder übernahm. Im Oktober 2004 wurde dann der neue Darsteller des Titelhelden verkündet – der bis dahin eher unbekannte Brandon Routh. Der neue Film stellt eine Art Fortsetzung der ersten beiden Teile von Richard Donner aus den späten 70er Jahren dar. Der Held kehrt nach sechs Jahren wieder zur Erde zurück, die er in einem schlechten Zustand vorfindet. Die Mächte des Bösen – allen voran sein Erzfeind Lex Luthor (Kevin Spacey) – haben die Macht in Metropolis an sich gerissen. Superman hat also einiges zu tun…

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (15) — Film: Superman Returns

Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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6.0Ganz gut

Nun denn, nachdem ich mich ja dieses Jahr ausgiebig mit MAN OF STEEL und infolgedessen auch mal mehr mit Superman beschäftigt habe, kam ich nicht umhin, auch den letzten, vorherigen cineastischen Ausflug des Jesus-artigen Tausendsassas, SUPERMAN RETURNS, nochmals zu sichten - obwohl mir meine erste Begegnung mit jenem Werk noch allzu negativ im Kopf umherschwebte.

Das größte Problem damals für mich war, wie wenig mich das Geschehen packte - sogar soweit, dass ich am Ende nicht mal mehr wusste, was überhaupt passiert war. Und ehrlich gesagt, kann ich mir nicht mal allzu böse sein. Der Spannungsbogen mäandert allzu lauwarm vor sich her, die Figur des Supermans erscheint höchst glatt & fehlerfrei-perfekt und wenn man nicht allzu viel Einsicht in die früheren Teile mit Christopher Reeve im Vornherein hätte, wüsste man gar nicht, was mit den meisten Charakteren überhaupt abgeht - da vergisst Regisseur Singer einen guten Teil nachvollziehbarer Charaktereigenschaften zugunsten der Bedienung ikonischer Franchise-Merkmale/Gefühle (allein, dass Lois noch immer nicht erkennt, dass sich hinter Clark's Brille der Mann aus Stahl verbirgt).

Diese Anbiederung ans Nostalgische wäre vielleicht nicht ganz so schlimm befremdlich (schließlich sind Donners Filme um SUPERMAN anerkannte, weltbekannte Genreklassiker), wenn der Film nicht dann noch seinen bemühten Fan-Service in beliebiges, kotzübles Standard-Teal & Orange hüllen und jene unbeschwerten Figuren aus 'derselben Kontinuität' in eine existenzialistisch-melancholische Charakterstudie einbetten würde, die sich nicht mal wirklich mit der Person des Superman, sondern der Idee eines Superman beschäftigt (Nachfolger Snyder hat bei seinem Neustart immerhin sofort festgelegt, wie die ganze, dramatische Sache in seiner Vision funktioniert). Da nützt auch die Euphorie des originalen John Williams-Theme nichts, wenn jenes Gefühl von Singer in seinem Film kaum gedeckt wird.

Und dennoch kann ich vollkommen verstehen, warum diese Geschichte im Endeffekt so verfilmt wurde: auf dem Blatt nämlich klingt die Geschichte - um die selige Selbstaufgabe des Supermans, das Wohl & Glück der Menschheit & seiner Mitmenschen über sein Eigenes zu stellen und als Gutes-inspirierendes Wesen zu handeln - wie der perfekte Abschluss des Superman-Mythos. Wie herzzerreißend-schön es dann doch sein müsste, jene Kumpanen aus vergangenen Jahrzehnten nochmal so gut es geht wieder zu versammeln/rekreieren, um ihnen einen wohlverdienten, passenden Ausklang zu gewährleisten, alà Alan Moore's 'Whatever happened to the man of tomorrow?'.

Diese Herzensangelegenheit Singer's kommt nun endlich auch bei mir an und erschafft trotz vieler spürbarer Längen und nicht allzu aufgeregter Gestaltung (mit in ihrer Gemächlichkeit fernab von Drive & Spannung vorhandenen, potenziellen Action- & Dramahöhepunkten sowie eintönigem Produktionsdesign) ein einigermaßen wohliges, trübselig-elegisches Gefühl. Die besten Sequenzen erscheinen in diesem Fall das innige Gespräch zwischen Lois und Superman im ersten Flug seit Jahren, nachdem er sie und die Welt verlassen hatte und insofern erst recht das letzte Drittel des Films, wo er sich schließlich (wieder mal aufgrund eines dämlich-belanglosen Lex-Luthor-Plans) für die Welt opfert und Lois, die jahrelang seine Nötigkeit für eben jene Welt infragestellte, endlich einsieht warum die Menschheit IHN braucht, der nun endgültig nach seinem größten, letzten Opfer im Sterben liegt. Echt heavy und recht traurig.

Natürlich wird SUPERMAN RETURNS durch diesen sentimentalen Homerun seiner Story nicht von mir sofort heilig gesprochen oder gar perfekt. Aber das kommt nun mal davon, wenn Superman an sich schon perfekt ist und man seiner Perfektion (auch in Filmform) nachstreben möchte - das ist nur menschlich. Allerdings sollte man bei so einer Hardcore-Ehrerbietung einer Eskapismus-Ikone auch nicht vergessen, mal einen ehrgeizigen Nukleus inspirierter Energie und Verspieltheit an den Tag zu legen, so wie es die Vorgänger auch auf ihre Art machten. Von daher: GoGo, Zack 'ich feier den morbiden Bombast mit inniger Hitze ab' Snyder - spiel so wild mit dem DC Universum rum, wie es dir gefällt. Und hol dir ja den emotionalen Core aus deiner eigenen Vision ab - dennoch: netter Versuch, Singer, dein Herz saß auch am rechten Fleck.

P.S.: Pendel noch etwas hin und her, ob der Film wirklich eine 6/10 oder doch nur eine 5,5/10 verdient hat. Retro-Klammerei mag ich ja nun nicht allzu doll, da strapaziert es dieser Film doch allzu sehr.

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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7.5Sehenswert

Singer bleibt sich auch bei “Superman Returns” bis zum Schluss treu und versucht sich dabei auf seine eigene Weise noch zu steigern. Das funktioniert teilweise recht gut, hinterlässt aber auch andererseits hier und da einen etwas bitteren Nachgeschmack.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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6.0Ganz gut

Singer fühlte sich wohl dem wahren Geist des Comics verpflichtet und auch wenn mir fast alle Darsteller viel zu jung und gutaussehend sind, "Superman Returns" ist ein gelungenes Abenteuer, dass alle Archetypen und Klischees des Superheldenfilms gekonnt bedient und für sich nutzt. Abgesehen von den sterilen, aber überwältigenden Effekten, steht im Mittelpunkt von Singers Film das herzzerreißende Wiedersehen von Superman und Louis Lane. Wer keine Scheu vor einer Seifenoper im Kinoformat hat, der dürfte mit "Superman Returns" sogar seinen Spaß haben.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

Edward Nigma

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Nach meiner Meinung mit Abstand das schlechteste was Singer je verbrochen hat und das Grauen beginnt schon bei der animierten Super-Locke des Super-Mannes.


Kubrick_obscura

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Ich kann die Kritik verstehen. X-Men finde ich auch besser, aber ich kann nicht leugnen, dass mir der Film Spaß gemacht hat. :)


Stefan_R.: Mann beisst Film

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7.5Sehenswert

Zunächst wirkt er gar ein wenig altmodisch, der Film, fast nostalgisch. So, als würde man einen der alten Superman-Filme sehen. Derselbe Vorspann, die unverkennbare Musik – alles reiht sich nahtlos ein in die Kultfilm-Reihe mit dem unvergessenen, viel zu früh verstorbenen Christopher Reeve. Nein, dieser Film ist zu keinem Zeitpunkt übertrieben wild oder unruhig, [sondern] findet gekonnt den Mittelweg zwischen beeindruckenden Effekt-Szenen [...] und den leisen Momenten.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Fricki76: Asianfilmweb.de

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3.5Schwach

5 Jahre sind in der fiktiven Großstadt Metropolis vergangen, seit Superman (Brandon Routh) verschwunden ist. Doch nachdem er sich selbst davon überzeugt hat, dass sein Heimatplanet Krypton tatsächlich zerstört und er der einzige Überlebende ist, kehrt er zur Erde zurück. Dort hat sein ehemaliger Schwarm, die Starreporterin Lois Lane (Kate Bosworth), nicht nur geheiratet, sondern mit dem Artikel „Warum die Welt Superman nicht braucht“ sogar den Pulitzer-Preis gewonnen. Nicht gerade die besten Vorzeichen, um als Superheld wieder in altem Glanz zu erstrahlen. Und während er als Clark Kent und auch als Superman versucht, seine Traumfrau wieder auf sich aufmerksam zu machen, holt sein alter Erzfeind Lex Luthor (Kevin Spacey) zum erneuten Schlag gegen ihn aus. Mit aus Supermans Refugium in der Arktis gestohlenen Kristallen und echtem Kryptonit will er einen neuen Kontinent schaffen, der durch das Kryptonit für Superman unangreifbar ist. Wie da wohl Superman die Welt retten wird?

Es hat mich gewundert, dass es bei dem wahren Wettbewerb von Comicverfilmungen in den letzten Jahren so lange gedauert hat, bis DER Superheld schlechthin wieder zu einem neuen Filmauftritt kam. Man könnte denken, dass man mit einem alten Helden in neuem Gewand an dem finanziellen Erfolg der letzten Comicverfilmungen anknüpfen möchte und nun eben auch den Herrn mit dem roten Cape wieder aus der Mottenkiste geholt hat. Weit gefehlt: Seit Mitte der 90er Jahre wurden unzählige Drehbuchautoren, Regisseure und Darsteller verbraten, ohne dass auch nur jemals mit der Produktion begonnen wurde. Erst Ende 2004 zeichnete sich ab, dass die Geburtswehen tatsächlich überstanden waren und im Frühjahr 2005 begann die Produktion unter der Regie des comicerfahrenen „X-Men“ Regisseurs Bryan Singer. Im Sommer 2006, sieben Jahre nach der ursprünglichen Planung dann endlich der Kinostart.

Nun fragt man sich natürlich, ob sich das lange Warten gelohnt hat. Eine Frage, die sich gar nicht so leicht beantworten lässt, auch nicht dann, wenn nach 153 Minuten der Abspann über die Kinoleinwand läuft. Eins ist jedoch gewiss: Superman bleibt sich selbst treu. Das merkt man immer wieder, wenn man einen der „alten“ Superman-Filme gesehen hat. Sei es das senkrechte Schweben in der Luft, die kecke Stirnlocke oder das Kostüm, man hat nicht nur inhaltlich sondern auch formal an die Vorlagen gehalten. Je nach dem kann man das als Fan der alten Filme löblich finden oder aber als Fan von „zeitgemässeren“ X-Men, Spiderman und Co unfreiwillig komisch. Doch wie gesagt: Superman ist durch und durch gut wie eh und je. Und warum eigentlich auch nicht? Leider ist diese Tatsache neben den gigantischen Spezialeffekten auch das einzige, was wirklich erwähnenswert ist. Wenn man allerdings das Drehbuch unter die Lupe nimmt, kann man sich schon fragen, ob mit so zahlreichen zerschlissenen Autoren und einem Budget von 260 Millionen $ (was ihn zumindest momentan zum teuersten Film aller Zeiten macht) nicht etwas mehr frische Ideen (trotz der beibehaltenen Grundidee) statt Überlänge drin gewesen wären . Lediglich die Frage, ob Lois Sohn denn nur Supermans Sohn ist, sorgte bei mir für anhaltende Spannung, die erst zum Ende wirklich aufgelöst wird. „Superman Returns“ ist ein unterhaltsamer Streifen ohne größere Höhepunkte geworden. Mir persönlich hat „Batman Returns“ und auch „Spiderman“ um einiges besser gefallen.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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7.0Sehenswert

Obwohl SUPERMAN RETURNS recht mutlos allseits bekannte Eckpunkte der Mythologie erzählt (der Film fühlt sich mitunter wie ein Remake an), kann er mit einer großen Zahl eindrucksvoller Schauwerte und einem Gefühl für die große Geste in Staunen versetzen. Zu John Williams' unfehlbarer Fanfare zieht so ein großer Brocken großer Kinounterhaltung vorbei, der erst in den letzten 10 Minuten abschmiert.

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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7.5Sehenswert

Superman ist traurig. Seine Flamme Lois Lane (Kate Bosworth) ist mit einem Normalo verlobt und hat auch schon einen fünfjährigen Sohn. Und als würde das nicht schon ausreichen um den Mann aus Stahl in eine Sinnkrise zu stürzen greift auch noch sein Erzfeind Lex Luthor (Kevin Spacey) nach der Weltherrschaft. Regisseur Brian Singer hat aus dem ersten aller Superhelden einem melancholischen, jesusgleichen Erlöser und Frauenversteher gemacht. Das macht Superman unheimlich sympathisch. Aber leider auch ein bißchen langweilig.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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7.0Sehenswert

"Superman Returns" ist klassisches Superhelden-Kino im Stile des Ur-Superman-Films. Sowohl eingefleischte Superman-Fans als auch Superman-Neueinsteiger werden sich an den gigantischen Bildern erfreuen, die am besten auf einer riesigen Leinwand wirken. Also, Kinoticket lösen und mit Superman die Welt retten!

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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3.0Schwach

Gleich zu Beginn bedient sich Regisseur Singer eines fiesen, aber wirkungsvollen Tricks: wenn die ersten Fanfaren des Superman-Themes erklingen, rauscht selbst dem größten Skeptiker eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken - das ist wirklich groß! Man weiss sofort woran man ist und es hat die nostalgische Wucht des Auftakts von StarWars "Episode I" nach der jahrelangen Abstinenz. Auch die Enttäuschung danach kommt einem leider vertraut vor...

Hübsche Bilder, die überdeutlich an die Alex Ross-Comics erinnern, die Darsteller sind oke, das Kind ist nervig und Spacey hat bzw. nimmt sich die besten Szenen - das war's eigentlich. Nicht nur hinsichtlich seiner Hauptfigur wirkt "Superman Returns" reichlich angestaubt. Mit dem Kostüm komm' ich immer noch nicht zurecht. Sein Look ist zwar geschickt in der ansonsten erdig gehaltenen Optik eingebettet und so ikonisch Supi in seiner Gestalt nun mal ist, es sieht immer noch ...komisch aus. Allein die Locke taugt höchstens für Anschlußfehler. Natürlich kann man den Jungen nicht wie die "X-Men" in eine "Matrix"-Kluft stecken, aber diverse Comic-Künstler haben bewiesen, wie man die Uniform ansprechend modifizieren kann.

Nicht nur in Sachen Klamotten hab' ich da das gleiche Problem wie mit "Spiderman". Die Story ist ebenfalls auf die bekannte Origin Supermans gemünzt und bietet somit keinerlei Überraschungen oder Spannung. Stattdessen langweilt der kitschige Romanzen-Knös, was auch die sporadischen Action-Szenen nicht übertünchen können. Superman fehlt im Gegensatz zu den letzten Comic-Umsetzungen einfach "Coolness". Das wird mit netten humorigen Einlagen zwar aufgefangen, trotzdem bleibt Superman uninteressant.

Der Mann aus Stahl hat durchaus seine Momente und für die Fans kann man sich wohl keine bessere Umsetzung wünschen! Bleibt zu hoffen, dass man sich bei einer Fortsetzung nicht nur von den Bildern eines Alex Ross inspirieren lässt und wie in anderen Comic-Umsetzungen nun einen Erzfeind nach dem anderen durch die Arena scheucht. Der Superhelden-Generationen-Konflikt in "Kingdom Come" birgt z.B. spannendes Potential...

"Superman Returns" ist ein reichlich mittelmäßiger Film, der ein paar herzhafte Gähner hinnehmen muss. Auch das DVD-Bonusmaterial ist nicht gerade überragend. Es gibt'n umfangreiches MakingOf und es zeigt Brian Singer als sehr sympathischen Menschen, aber ein paar Infos über die Comics wären einfach Pflicht gewesen...

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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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5.0Geht so

So erscheint Superman Returns wie ein – vor allem im ersten Abschnitt durchaus unterhaltsamer – Aufguss altbekannter Ideen, zu gering ist die Differenz zu den ersten beiden X-Men-Fortsetzungen oder Sam Raimis Spiderman-Serie (seit 2002).

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Rochus Wolff: freier Journalist

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3.0Schwach

Dies ist wieder einer der Filme, bei denen ich nicht verstehe, warum Parker Posey in großen Filmen nur so seltsame Rollen bekommt. In "Blade: Trinity" ging es ja immerhin noch einigermaßen, aber hier? Ansonsten: sehr durchschnittliche Superheldengeschichte mit einem seltsamen computergenerierten Schleier über den Bildern.

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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

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3.0Schwach

Von den Ideen, die mutmaßlich über die Jahre in das Projekt eingeflossen sind, fehlt jede erkennbare Spur. Offensichtlich hatte Bryan Singer wenig mehr im Sinn, als mit "Superman Returns" möglichst passgenau an jene klassischen "Superman"-Filme anzuknüpfen, in denen Christopher Reeve die Hauptrolle spielte.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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4.5Uninteressant

Volle Faust voraus! Ob bei Minusgraden im Weltraum, dort wo sich einst der Planet Krypton befand, oder im Hochsommer von Metropolis - die Locke sitzt. Und samt dieser kommt nun also auch der die in die amerikanischen Nationalfarben gehüllte Vorflieger unter den Superhelden im 21. Kinojahrhundert an: Clark Kent alias Superman ist zurück. Seit seinem Comicheftdebüt 1938 ist er aus der Weltkultur nicht mehr wegzudenken, entwickelte sich zu einem zeitlosen Symbol menschlicher Ideale. "Ein Mann ist was er tut." Weiß ein anderer Herr der Lüfte. Und wer wäre in Hollywood besser geeignet als Bryan Singer diese Tiefen auf neue Weise herauszuarbeiten?

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Schoenpflug

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4.5Uninteressant

Dazu gibt es nur eine Frage: Wie kann man so großartige Comicverfilmungen wie X-Men machen und danach dann so etwas. Brian Singer scheint die ganze Zeit mit Kryptonit-Kette um den Hals Regie geführt haben.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

SuperSoap - Singers weitegehend spannungsfreie Inszenierung krankt an amrseeligen Dialogen und aseptischen Darstellern, die zu keinem Zeitpunkt des oft zitierten Donner-Vorbilds erreichen.

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Cash

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Hab's damals in 3D in Bangkok gesehen. Das hat noch Spaß gemacht. Ohne 3D, ich weiß ja nicht...



Kommentare (106) — Film: Superman Returns


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11er

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Bewertung6.5Ganz gut

Dies ist eine Neuauflage des Klassikers mit Christopher Reeve von 1978 - 1987. Die letzte Verfilmung 'Superman IV - Die Welt am Abgrund' von 1987 flopte in allen Belangen. Vielleicht war dies der Grund, warum es fast 20 Jahre dauerte, bis Superman erneut in die Kinos kam.

Dieser Film knüpft an Superman II - Allein gegen alle von 1980 an. Für mich eine gute Wahl, da ich mit 'Superman III - Der stählerne Blitz' (1983) und 'Superman IV - Die Welt am Abgrund' (1987) nicht mehr viel anfangen konnte. Auch echte Fans der Reihe wird es sicher so gehen. Aber für das Publikum, dass sich noch nicht mit Superman auseinandergesetzt hat, wird so seine Bedenken über den Film haben. Zudem hat er mit 148 Min. Spielzeit Überlänge.

Leider weist der Streifen auch ein paar Schwachstellen auf. Eine davon ist Kate Bosworth, die Louis Lane verkörpert. Ihre Leistungen im Film sind nicht gerade überzeugend. Für mich ist sie einfach unglaubwürdig und zu jung für die Darstellung der Louis Lane. Da waren Margot Kidder (1978 bis 1987) und Teri Hatcher aus der Fernsehserie glaubwürdiger.

Das andere Problem ist die Story. Daraus hätte man mehr machen können. Die Geschichte mit dem Kryptonit und Lex Luthor hat man ja schon in den alten Filmen ausreichend erlebt. Hier hätte ich mir mehr Einfallsreichtum gewünscht.

Aber insgesamt macht das den Film nicht schlechter, wenn man mal von Kate Bosworth absieht.

Zum anderen wurde die etwas dürftige Story mit vielen actiongeladenen Szenen abgedeckt. Hier gibt es ein Spektakel, wie man es von Superman Filmen erwartet. Auch Kevin Spacey als Lex Luthor gibt einen guten Part ab.

Ich gebe dem Film 3,5 Sterne, da er mich auch in vielen Sequenzen überzeugt hat. Zum Beispiel ist das Theme und die Vorspannsequenz mit den alten Filmen nahezu identisch. Dabei muss man auch positiv erwähnen, dass zu Anfang des Films Szenen mit Supermans echten Vater Jor-El (Marlon Brando) als Archivmaterial eingefügt wurde. Dieser sollte damals im zweiten Teil dabei sein. Dies klappte aus vielerlei Gründen nicht. Dies möchte ich auch nicht weiter kommentieren, da es hier um den aktuellen Film geht.

Damit soll es auch gewesen sein. Trotz Schwächen empehle ich den Film weiter. Da man als Actionfan auf jeden Fall seinen Spaß haben wird. Und Abstriche muss man ja fast überall machen.

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theLeon

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Bewertung3.0Schwach

Superman steckt vielleicht im Titel, im Film sieht man aber leider nur Brandon Routh...
Man of Steel hat diesen Fehlschlag glücklicherweise weggehauen.

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Brainybab

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Bewertung3.5Schwach

Wasollndassein?

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MaximusMeridius

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Bewertung0.0Hassfilm

Schnarsch,rülps,Schnarsch.

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Tytus

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Bewertung5.0Geht so

keine Ahnung warum denn alle so bashen und Avenger so toll fanden, beide Filme sind absolutes Mittelmaß

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MovieMonster

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Avengers war ne Riesenenttäuschung. Ne Massenprügelei mit viel einfallsloser CGI.


Tytus

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joop nimm irgendeine Fußballspiel Massenprügelei auf und du hast genau soviel Handlung wie in Avenger XD


fernandoleonschaefer

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich war damals schon extrem enttäuscht und wollte das nur nochmal kunttun!

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StevenG

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Bewertung4.0Uninteressant

also mitgefiebert hab ich nicht eine Sekunde. Es war mir tatsächlich egal ob Superman gewinnt oder verliert.

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Lili 9ochefort

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Bewertung7.5Sehenswert

Superman Returns

Pro:
schicke Optik, tolle Effekte, ansehnliche Action bes. wenn Superman durch die Lüfte fliegt, das hat schon was, gute und fesselnde Story, überzeugende Bösewichte,...

Contra:
,... aber Christopher Reeve war als Superman viel passender, mit 2 1/2 Stunden Spielzeit eindeutig zu lang.

Mir hat diese Neuauflage im großen und ganzen gut gefallen, und ich habe sie mir zum Budgetpreis gekauft. Finde ich sehenswert. :)

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GamarnaNebel

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Bewertung6.0Ganz gut

In Bryan Singers Comicverfilmung kehrt der Titelheld nach fünf Jahren im All wieder zur Erde zurück und muss sich der Frage stellen, ob er dort noch gebraucht wird.
Der Film ist sowohl Fortsetzung der als auch Hommage an die Supermanfilme Richard Donners aus den 70er Jahren.
Auch die Auswahl der Darsteller orientiert sich an den Vorbildern.
Superman Brandon Routh und Lois Lane Kate Bosworth machen ihre Sache zwar ordentlich, wirken jedoch zu jung für ihre Rollen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Geschichte ca. fünf Jahre nach den Ereignissen von „Superman II-Allein gegen Alle“ angesiedelt ist.
Kevin Spacey zeigt sich als Lex Luthor sehr spielfreudig und ist auch in die besten Dialogszenen involviert.
Einen interessanten Auftritt hat Marlon Brando in der Rolle des Jor-El, der damit der einzige Darsteller ist, der seine Rolle aus einem der vorhergegangene Filmen wieder aufnahm.
Hierzu wurden Szenen, die Brando in den 70er für die Supermanfilme drehte, digital nachbearbeitet, und in diesen Film integriert. Das Ergebnis ist recht gelungen,
Der Rest des Casts (u. a. Frank Langella) gibt eine gute Vorstellung.
John Ottmans Score orientiert sich gekonnt an John Williams klassischer Musikuntermalung der früheren Supermanverfilmungen..
Der Film ist toll in Szene gesetzt, schwelgt jedoch oft zu sehr in pathetischen Bildern, und die Handlung kommt nur schleppend voran.

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SamRamJam

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Bewertung4.0Uninteressant

Was genau ist dieser Film? Ist er eine Fortsetzung? Ein Reboot? Ein Remake? Eine Hommage? Eine Neuerzählung mit zahlreichen Referenzen? Von allem ein bisschen? Brian Singer hat nicht nur mit X-Men 1 und 2 bewiesen, dass er durchaus Comics in Filmform bringen kann, sondern auch dass er sich ordentlich verhebt. Hauptproblem ist wohl, dass er selber ein zu großer Superman Fan ist, und so seinen Helden mit Samthandschuhen anfässt, als wär er ein Jünger, der ein Denkmal für seinen Gott errichten muss.
Obwohl Superman so gut wie ständig im Bild ist, bleibt er seltsam blass und konturlos. Clark Kent selber ist hier nur ein Trottel vom Dienst, der entweder rumstottert, oder Lois bespannert. Lois selber hingegen ist eine verdatterte Alte, die ihrer Meinung nach sitzengelassen wurde, nebenher noch miese Ehefrau und Rabenmutter. Zumindenst nichts was den ursprünglichen Charakter ausmacht. Ganz allgemein wirken alle Schauspieler, als wenn sie einfach die Charaktere von Donners Urfilm nachspielen, ohne Möglichkeiten eigene Akzente zu setzen. Nebenher bemerkt wirkt das alles zudem Altbacken und nicht auf der Höhe der Zeit. Dem 70er Jahre Superman mag man noch allerhand nachsehen, zu seiner Zeit war das Storytelling eben so. 2005 sollte man sich aber schon an die Sehgewohnheiten seiner Zeit halten. Am Ende ist der Film ausserdem zu schwaffelig geraten, was sich in eine unglaubliche Überlänge bemerkbar macht. 2 1/2 Stunden sind aber schon eine Zumutung für so viel Seifenoperfirlefanz. Zu allem Überdruss ging die Political Corectness sogar soweit, dass Supermans Schritt digital retuschiert wurde. Ein Mann mit Beule in der Hose, nein, sowas darf man nicht zeigen. Irgendwie so liest sich auch die Geschichte, belanglos und holprig, und ständig Angst davor, irgendwie jemanden auf die Füsse zu treten. Und so tritt der Film gar nicht, kommt aber deswegen auch nicht vom Fleck.

Ziemlich öder Film, der wie Wasser auf die Mühlen derjeniger war, die ohnehin schon ständig behaupten Superman wäre langweilig. Und damals hatte ich ständig Mühe, dass es nur an dem Film liegt, und Superman selber viel besser ist, als diese lauhe Nummer vom Süßholzraspelsuperman.

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Spielberg_Fan

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Bewertung5.0Geht so

Als im Jahr 2006 mit „Superman Returns“ Regisseur Brian Singer einen der wohl wichtigsten Superhelden der Welt zurück auf die Leinwand brachte, war die Vorfreude groß. Vor allem weil Singer selber großer Fan der Comics war, hegte man Hoffnungen auf einen tollen Wiederauftritt.

Schnell wurde aber wahrscheinlich jedem bei der Sichtung klar, dass Singer sich etwas übernommen hatte. Den ersten beiden Donner-Verfilmungen mit „Superman Returns“ Tribut zu zollen, war eine verdammt gute Idee. Allerdings braucht es mehr guter Zutaten, um eine wirklich gute Comicverfilmung entstehen zu lassen.

Was man dem Film einfach hoch anrechnen muss, ist die Tatsache, dass Singer hier viel aus den ersten beiden Superman-Filmen zitiert. Das Opening ist im alten Stil gehalten und verwendet die Original Titelmusik von John Williams, in den Dialogen findet man immer wieder Anspielungen auf Teil 1 und Teil 2, John Ottman Score verwendet alte Melodien des Originals, das Setting und das Kostüm-Design orientiert sich an den Vorgängern und auch die Inszenierung wandelt auf den Spuren von Donners Superman-Filme. Das ist zwar alles schön und gut, aber wie schon oben erwähnt, fehlt es am Rest.

Die Darsteller sind von vorne bis hinten falsch gecastet. Brandon Routh als Superman /Clark Kent ist einfach nur weinerlich, Kate Bosworth als Lois Lane ist grausam und Kevin Spacey als Lex Luthor betreibt Overacting am laufenden Band. Es macht keinen Spaß den Darsteller bei ihrer Arbeit zuzuschauen. Außerdem ist die ganze Story ziemlich plump und einfallslos. Ein gewisser Story-Twist ist dann noch das I- Tüpfelchen. Was die Spezial Effekte angeht, so wirken diese stellenweise recht billig und man fragt sich nur, wo das hohe Budget geblieben ist. Immerhin ist die Action ganz gut geraden, präsentiert sich aber ab und zu auch sehr aufgeblasen. Und wenn wir schon von aufgeblasen sprechen! Der Film ist allgemein zu lang geraden und möchte dadurch episch daher kommen. Weniger wäre hier sicher mehr gewesen!

Leider ist „Superman Returns“ nicht das geworden, was er hätte sein wollen. Eine Wiedergeburt eines Superhelden, dessen Geschichten wie für die Leinwand gemacht sind. Singer gab sich sichtlich Mühe und scheiterte wahrscheinlich ein seinem eigenen Fan-Dasein. Als Hommage an Reeve und Co. funktioniert der Film in ein paar Momenten, aber es tut weh zu sehen, was da hätte entstehen können.

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mtd1963

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Da hat wohl jemand schlecht geegoogelt! Es gab vier (4) vorherige Supermanfilme und dies ist der fünfte (5) Teil daher auch die vielen Übereinstimmungen (Maintheme, Marlon Brando usw.)


Spielberg_Fan

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Das weiß ich schon. Eigentlich kann man ja auch sagen, dass Singers Film Teil 3 ist. Für mich ist "Superman Returns" ein Anschluss an die Donner Filme. Teil 3 und 4 werde da außer Acht gelassen.


EvertonHirsch

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Bewertung7.5Sehenswert

Singers Tribut an Donner's Version von 1978. Vor allem bei der Darstellung von Brandon Routh wird dies mehr als deutlich. Mit der Rolle als Superman wirkt er anfangs doch sehr überfordert, aber vor allem als Alter Ego Clark Kent kommt er fast an die Leistung Reeve's heran. Kate Bosworth als Lois Lane allerdings wirkt völlig fehlbesetzt, Spacey dagegen liefert eine fast ebenbürtige Darstellung wie Hackmann als Lex Luthor, mit dem Unterscheid, dass ihm dieses mal Gott sei Dank kein trotteliger Gehilfe zur Seite gestellt wurde.

Aber was hier vor allem die Punkte rausholt, ist der Score von John Ottman, der (freilich größtenteils abgekupfert von John Williams) bei mir ein ums andere Mal dieses klassische Superman-Feeling aufkommen ließ. Wenn Superman das erste Mal seit Jahren wieder auftritt, dann schafft der Score, hieraus etwas wirklich Besonderes zu machen, ganz zu schweigen von der vom Superman Main Title unterlegten Fahrt durch den Weltraum am Anfang des Films.

Und nebenbei liefert der Film auch noch einige gute Bilder, die über die etwas maue Story hinweghelfen, so z. B. wenn Superman auf den Typen mit der Gattling Gun zugeht oder Supermans Abstellen des Wagens von Kitty, was an das Motiv des Action Comics #1 angelehnt ist.

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CIT

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Bewertung3.0Schwach

Von allen Superhelden finde ich Superman am schlechtesten, das fand ich schon vor diesem Streifen und der konnte meine Meinung auch nicht ändern, im Gegenteil, er hat meine Meinung eher noch gefestigt.

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Talby

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Bewertung5.0Geht so

Obwohl ich seit Kindertagen großer Superman-Fan bin, habe ich "Superman returns" nicht im Kino gesehen, weil ich dachte es wäre ein Reboot und das hat mich nicht interessiert. Da hätte ich vielleicht mal die Vorberichte lesen sollen, selber schuld. :)
Diese fasche Einschätzung kam aber auch daher, dass der Superman-Dress auf eine Art modernisiert wurde, dass ich nicht auf die Idee gekommen wäre, dass das Ganze an die alten Filme anschliessen würde. Das Kostüm gefällt mir überhaupt nicht, die eingeprägten Muster wurden eindeutig von den Spiderman-Filmen inspiriert, was ich nicht ganz nachvollziehen kann, denn ich finde, die Macher eines Superman-Films sollten sich optisch nicht an einer Marvel-Verfilmung orientieren. Aber, ich gebe zu, da bin ich auch sehr pingelig, und das ist ja auch nicht gerade der wichtigste Punkt.
Denn das ist natürlich die Story. In dieser Hinsicht gefällt mir nicht, dass der Film nach dem zweiten Teil ansetzt und nicht einfach am letzten anschliesst. Sicher, Teil 3 und 4 sind schon sehr albern ausgefallen, aber erstens gab es diesen Ansatz schon in den ersten beiden Filmen und zweitens finde ich es nicht gut, dass man jetzt gezwungen ist entweder die beiden alten Fortsetzungen zu ignorieren, oder aber "Superman returns" nicht als ernstzunehmende Weiterführung der Geschichte anzuerkennen.
Natürlich wurde dieser Weg gewählt um Supermans Sohn ins Spiel zu bringen was nicht funktioniert hätte, wenn nach dem vierten Film weitergemacht hätte.
Und genau dieser Storybogen ist es, der dafür verantwortlich ist, dass sich "Superman returns" eben doch anfühlt wie ein Reboot.
Als ich den Film im Fernsehen sah, kam aufgrund des großartigen Vorspanns natürlich sofort Superman-Atmosphäre bei mir auf, und ich ärgerte mich sehr, dass ich 2006 nicht ins Kino gegangen bin, um das auf der großen Leinwabd erleben zu können. Doch je länger der Film lief, desto größer wurde die Ernüchterung. Es fühlte sich einfach nicht richtig an, nicht wie es sein sollte.
Lois Lane ist verheiratet, und muss sich vor ihrem Mann rechtfertigen, weil sie mit Superman flirtet? Das passt nicht in mein Weltbild. :)
Die einzige Dreiecksbeziehung, die ich in einer Geschichte über den Stählernen sehen möchte sieht so aus:
Superman/Lois/Clark! Schon die Dreiecks-Konstelation Clark/Lois/Lex aus "Die Abenteuer von Lois und Clark" ging mir auf den Keks, aber der Weg, der hier eingeschlagen wurde, sorgt dafür, dass der Film für mich im Ganzen überhaupt nicht funktioniert. Die abweisende Art, wie Lois sowohl mit Supie als auch mit Clark umgeht passt nicht, trotz fünfjähriger Abwesenheit.
Der Charackter Richard White ist einfach ein Fremdkörper im Superman-Universum, und mit dem Kind sieht es ebenso aus. Das sollte die Geschichte wohl facettenreicher machen, aber ich finde, es macht sie kaputt, verhindert, dass sie sich richtig entfalten kann und man in den Bann des Films gezogen wird.
Das Alles überlagert, wie ich finde, die positiven Aspekte des Films:
Kevin Spacy tritt erfolgreich und glaubwürdig die Nachfolge von Gene Hackman als Lex Luthor an (Wenn mir auch ein anderer Gegner, wie zum Beispiel Brainiac, weitaus lieber gewesen wäre).
Es gibt einige sehr gelungene Action Szenen und durchaus auch magische Superman-Momente (z.B. die Patrone, die an seinem Auge zerditscht).
Dennoch, am Ende bleibt für mich das Fazit, dass der Soundtrack und der Vorspann das Beste an "Superman returns" sind. Weniger als 5.0 Punkte möcht ich ihm trotzdem nicht geben. Denn, trotz allem gibt es weit schlimmere Filme.

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zmpfl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich bin als Die-Hard-Fan der alten Superman-Filme (ich konnte den ganzen Soundtrack vom ersten Film SINGEN!) mit Christopher Reeve (boah, 2 + 3 sind wirklich schlecht (aber es war halt Superman :))) mit einer gewissen Skepsis rangegangen :

Treffer.Versenkt. Sehr gut, Danke!

Hält liebevoll den Spirit der alten Filme hoch, bringt genug Upgrades und das passende Maß an Selbstironie.

Hätte nicht besser laufen können,... für mich :)
Daß grosse Teile der filmsehenden Restbevölkerung da anderer Meinung sein werden, war mir schon während der ersten Sichtung klar, aber, hey, ICH finde den toll !!! :)

// Bin sooo gespannt auf MAN OF STEEL:
Es gibt noch unzählige Möglichkeiten 'nen geilen Supermanfilm zu machen (auch ohne John Williams ;-)) aber mindestens doppelt so viele, ihn zu versauen...//

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TheAvenger68

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@ zmpfl : Den Soundtrack singen ???
Tatataaa tatatatataaaaa, tatataaaa tatatatataaaaaa........


zmpfl

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Genau :-)...Naja, ich habe die LP für 21 Mark gekauft, auf Cassette überspielt, die Cassette in meinen "Ghettoblaster" (für Arme) (> transportabler Cassettenplayer) gesteckt, mit meinem kleinen Bruder in die Natur gezogen (wir wohnten auf'm Land) und tausendmal angehört und mehr oder weniger mitgesummt...(aber ich hätte den auch singen KÖNNEN ;)).
Das Gleiche übrigens mit dem Star-Wars-Soundtrack.
John Williams war Gott! :D


Lichtlady

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Bewertung0.0Hassfilm

In meinen Augen einer der unnötigsten Filme überhaupt.

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RalfAlfa

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...wenn nicht DER unötigste Film überhaupt. :-)


RalfAlfa

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+n


Dj Rise

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Bewertung3.5Schwach

Ich war erst begeistert von dem Film aber ihn laufe der zeit hab ich gemerkt wie langweilig er wirklich ist naja was solls ich freue mich auf Man of Stell :)

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Harvey Specter

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Bewertung4.5Uninteressant

Wow, das war eine der größten Enttäuschungen überhaupt...
Ich hoffe "Man of steel" wird das alles wieder gut machen!

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muresan

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Bewertung0.0Hassfilm

Story müll, eine eingebildete Lois, die Superman "menschlich" abstuft(so doof, ich sagte ja immer Superman sollte mit der Sekretärin von Webster gehen. Die ist ne geile Sexbombe.)
unorgineller Darsteller(Christopher Reeves IST der Superman) und immer dieser Lex Luthor...Superman hat noch viele andere Bösewichte...

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Tyler__Durden

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Bewertung7.0Sehenswert

In einer Szene des Films fliegt Superman bis an die äußere Grenze unseres kleinen blauen Planeten um diesen zu beobachten. Er hört jedes Wort, jeden Hilfeschrei auf ihm in einem gewaltigen Wortschwall der für ein Menschen wohl nichts weiter als Lärrm wäre. Doch er hört es alles. Es hat einen Grund das ich gerade nur "für ein[en] Mensch[en]" geschrieben habe und nicht "für einen normalen Menschen". Denn Supermann ist nicht wie all die anderen Superhelden. Er ist kein Mensch. Seine wahre Existenz ist die mit der übernatürlichen Kraft für welche der handelsübliche Superheld erst einmal in ein radioaktives Fass stolpern müsste. Seine Maske ist im Umkehrschluss dann also die eines Menschen. Denn Superman ist kein Mensch. Nein. Für so jemanden wie ihn gibt es bei uns Menschen ein anderes Wort. Gott. Singer geht in seiner Verfilmung den konsequenten Weg dieser seit jeher deutlichen aber nie wirklich so konkret ausformulierten Symbolik der Ikone (Lois: Will we see you around? Superman: I'm always around.). Er macht ihn zu der gottgleichen Figur welche sie ist. Deshalb muss Superman im ganzen Film auch nie physische Gewalt gegen seine Gegner anwenden. Ganz einfach aus dem Grund da er es nicht nötig hat. Seine Präsenz sowie die nicht fassbare Größe seiner scheinbar unendlichen Kraft (oder jedenfalls die welche über die menschliche Wahrnehmung hinausgeht) reicht vollkommen. Wahrscheinlich ein Grund warum der Film bei so vielen auf taube Ohren getroffen ist da dieser doch so Grund Amerikanische Held aller Helden hier keine Fäuste schwingt um seine Gegner zu besiegen und somit die Gewaltlust des Publikums unbefriedigt zurücklässt. Doch badet auch ein Super-Mann nicht ganz im göttlichen Glanz. Genauso wie es bei üblichen Superhelden oft passiert das die Identität des Mannes vor der Maske sich langsam mit derer hinter der Maske verbindet, so ist es auch passiert das ein unter Menschen lebender und von Menschen erzogener Gott nicht gänzlich unbeeindruckt von den menschlichen Besonderheiten (Liebe etc.) ist denen er begegnet. Ähnlich wie auch Ang Lees Adaption des Hulk mit seiner interessanten Vater-Sohn Dynamik hat auch Superman Returns durch seine riskante Umsetzung mit fast schon pazifistischen Zügen der Namensgebenden Legende beim Publikum leider versagt und bekommt nun eine Erneuerungskur. Ob dies hilft und neue Akzente setzten kann oder nur ein zurückziehen in einen allzu sicheren Panzer sein wird bleibt offen. Zu wünschen wäre die erste Option. Der Mann in den Strumpfhosen hätte es durchaus verdient.

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zmpfl

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Wow, Danke, fein in Worte gefasst, unterschrieben.



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