Sucker Punch

Sucker Punch (2011), US Laufzeit 110 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Fantasyfilm, Kinostart 31.03.2011


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4.7
Kritiker
57 Bewertungen
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5.9
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17311 Bewertungen
675 Kommentare
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von Zack Snyder, mit Emily Browning und Abbie Cornish

Die unschuldige Babydoll wird in Sucker Punch von ihrem Stiefvater in eine Anstalt eigewiesen. Sie flüchtet sich in eine Fantasiewelt, die ihr und ihren Freundinen die Fluchtpläne erleichtern soll.

Handlung von Sucker Punch
Babydoll (Emily Browning) wird von ihrem sadistischen Stiefvater (Gerard Plunkett) in die Nervenheilanstalt von Brattleboro, Vermont, geschickt, wo sie einer Lobotomie unterzogen werden soll. Um mit der Situation besser umgehen zu können flüchtet die Hauptfigur von Sucker Punch in eine fantastische Vorstellungswelt, in der sie fortan ums Überleben kämpfen muss. Ihr zur Seite stehen weitere Insassen der Nervenheilanstalt, mit denen sie sich angefreundet hat. Schon bald plant Baby Doll die Flucht aus dieser alternativen Realität, doch dazu muss sie fünf Objekte stehlen, um der Gefangenschaft eines verrückten Unbekannten zu entgehen. Parallel dazu tickt auch in der realen Welt die Uhr, denn es bleiben Baby Doll nur fünf Tage, bis sie ihr Schicksal ereilen wird. Doch dann beginnen in Sucker Punch die Grenzen zwischen Traum und Realität zu verschwimmen.

Hintergrund & Infos zu Sucker Punch
Sucker Punch ist, nach den Worten seines Machers Zack Snyder, ‘wie Alice im Wunderland mit Maschinengewehren’. Die Ebene der alternativen Fantasiewelt erlaubte ihm, so Snyder, Actionszenen zu gestalten, die von physikalischen Grenzen befreit sind und dennoch relevant für die Geschichte bleiben. Das Drehbuch zu Sucker Punch schrieb der Regisseur zusammen mit Steve Shibuya. Zack Snyder, der zuletzt den Animations-Abenteuerfilm Die Legende der Wächter in die Kinos brachte, fungierte zusammen mit seiner Frau Deborah auch als Produzent von Sucker Punch.

So wie das Schauspieler-Ensemble von 300 nahezu ausschließlich aus Männern bestand, so wird das Ensemble von Sucker Punch von weiblichen Figuren dominiert. Neben der Hauptdarstellerin Emily Browning sind darin u.a. Vanessa Hudgens, Abbie Cornish, Jamie Chung und Jena Malone zu sehen. Jon Hamm, Star der TV-Serie Mad Men, spielt in Sucker Punch High Roller, den Besitzer des Bordells, in dem die Mädchen absteigen.™

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Kommentare (646) — Film: Sucker Punch


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zaerah90

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Bewertung0.0Hassfilm

Sucker Punch...punch in your face. Absolut nicht mein Film. Die komplette Handlung...warte...welche Handlung überhaupt? Mir ist leider keine großartige aufgefallen und die Verbindung von Realität und solchen halbnackten, kämpfenden Mädchen in schwachsinnigen Träumen bleibt mir ein Rätsel. Entweder oder oder entweder gar nicht. Ich entscheide mich für gar nicht und wünschte, ich hätte diese 110 Minuten meines Lebens nicht verschenkt – das einzig Gute war, dass der Film nicht länger ging und vielleicht auch die Musik, die war ok (zumindest am Anfang). Mehr war für mich aber leider nicht zu holen!

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Zottell

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Bewertung9.0Herausragend

Alleine die Einordnung als "Actionfilm, Fantasyfilm" ist eine verdammte Frechheit...
Es handelt sich um ein Psycho Drama und nichts anderes. Die paar actionlastigen Fantasyszenen rechtfertigen die Einordnung in keinster weise.
Der Charakter Babydoll wirkt deshalb so platt, weil es gewollt ist. ------SPOILER----- da sie nur ein alter Ego ist. Sie ist die Punchingball-Persönlichkeit und deshalb mitunter Teilnamslos, der Kontext VERLANGT es so. -Jeder der dass nicht begriffen hat, sollte seine Kritik an dem Film an dieser Stelle löschen, den FIlm nochmal schauen und versuchen den Film zu begreifen.
Und wer versucht in diesen Film Sexismus reinzuinterpretieren....dem kann ich jetzt auch nichtmehr helfen.
Um zu meiner auffassung des Films zu kommen:
Schauspieler: Überdurchschnittlich 7/10
Drehbuch: Grandios 9/10
Schnitt: Snyder 10/10
Soundtrack 10/10 (auch wenn ich Björk eigentlich nicht hören mag)
Vor allem die Handlung über 3 Ebenen zu erstrecken die mit der gegebenen Diagnose Sinn ergeben muss ein unvorstellbares Stück Arbeit gewesen sein und das ohne größere Logikfehler.
Der Film ist leider in einer Zeit rausgekommen in der Platte Actionklopper Kasse machen....schade.

Schlusswort: Unterbewertet.

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doctorgonzo

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"Psychodrama" möchte es vielleicht gern sein. Fällt insgesamt aber in die riesige Kategorie "Bullshit mit barbarisch schlechtem Soundtrack".


Desmond42

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Zugegeben, der Soundtrack ist nicht der beste, aber von Bullshit ist der Film weit entfernt.


Desmond42

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Bewertung7.5Sehenswert

Mit Zack Snyder ist es immer das Gleiche... Zuerst ein absolut nicht nachvollziehbares Storykonzept, bei dem man sich denkt "Was für gequirlter Nonsens ist das denn?", und dann kriegt er es doch noch irgendwie hin, dem Ganzen einen Sinn, Unterhaltung, und manchmal sogar etwas Tiefgang zu verleihen. Bei "Sucker Punch" ist ja schon der Name der Protagonistein (Babydoll) etwas aushängend, aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen, denn der gilt ja nur in ihrer Fantasie, da man ihren wahren Namen nicht erfährt, was auch nicht nötig ist. Ansonsten wirkt es wie eine stark durch Effekte und Action aufgeputschte Mischung aus Inception und Shutter Island (zwei der besten Leonardo Dicaprio-Filme), bei der man sich vorkommt wie in einem Videospiel. Storymäßig ist es daher manchmal etwas langatmig, aber am Ende kommt doch alles irgendwie zu einem Sinn, da gerade die letzten paar Szenen den Film zu mehr machen als nur zu einem oberflächlichen Action-Spektakel.

PS: Falls jemand vorhat, den Film zu kaufen oder auszuborgen, dann bloß NICHT die DVD-Version besorgen, sondern die Extended-Cut Blue-Ray Version. Den Fehler habe ich nämlich gemacht, sodass auf der Version, die ich habe, eine der besten und wichtigsten Szenen des Films fehlt...

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pabloundtrish

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Story ist ganz typischer Fantasy: es gilt einen wichtigen Auftrag zu lösen, indem eine traumatisierte unterworfene, allgemein missverstandene Außenseitern heldenhaft durch verschiedene Welten switcht. Erinnert an Filme wie Black Swan oder Pans Labyrinth, nur leider zu wirr erzählt und dafür aber auch wieder sehr mainstream orientiert. Soundtrack und Filmmusik sind klasse, die CGIs auch, gute Kamera und guter Schnitt, gutes Timing, schöne Symbolik, hervorragend gespielt.. an einigen Stellen berührt und bewegt der Film, er ist gut gemacht. Emily Browning und Vanessa Hudgens sind wohl die beiden heißesten Frauen Hollywoods, wirkt sich nicht auf meine Filmbewertung aus, aber nur mal so zwischendrin bemerkt, die beiden zusammen in einem Film im Korsett und allen möglichen Rollenspielen in Uniform, als Tomb Raider Verschnitt - yum*__*♡ Versteh nicht wozu das alle schlecht reden, wer sich an Erotik stört hat zweifelsohne kein Verständnis für Film und Kunst allgemein. Am besten gefallen mir das Intro, die Burlesque Szene und die Samurai Kamfszene, sowie ein paar gute Schock Momente im letzten Drittel. Ich finde jedoch Zack Snyder ist einfach nicht geeignet für diese Art Film, man will so was nicht im Pro7 Hochglanz Comic Format, zu Stoff wie 300 passt es, aber hier irgendwie so gar nicht. Snyder ist eben nicht Burton. Dafür übertreibt er es umso mehr, es gibt gleich drei Welten auf einmal und statt einem Ende auch noch mal mindestens drei. Eins der Enden ist sehr menschenverachtend und herabwürdigend, angesichts der vielen Mühe und Stärke, die sie den Film über zeigt auch völlig daneben. Es muss kein Happy End sein und ich mag auch harte Sachen aber das geht einfach zu weit. Bisschen wie das Ende von Martyrs, nur noch demütigender. Insgesamt weiß man nie so richtig was der Film eigentlich will oder soll. Er vermischt extreme Jungswelten mit extremen Mädchenwelten, ist ein mainstream FSK16 Actionfilm für Kids mit dramatisch-alternativ ambitioniertem Anspruch für Erwachsene, also ganz eindeutig erfolgsorientiert und daran gemessen aber wie gesagt ganz gut. Kein Lieblingsfilm, aber durchaus unterhaltsam und packend, es gibt viele Szenen die nachwirken und sehr schöne Bilder. Wenn man sich drauf einlässt, passt irgendwie alles, der Film ist halt sonderbar und lässt Spielraum für Interpretationen. Ich habe ihn ca drei mal geschaut und es nicht bereut, schaue ihn aber nur so alle ein bis zwei Jahre mal. Es gibt mir außerdem viel zu viele verschiedene Versionen vom Film und jeder Szene, keine Ahnung ob ich sie jetzt alle schon kenne. Insgesamt eine klarere Linie und weniger Selbstdarstellung wäre ein schöneres Konzept gewesen. Bin dennoch insgesamt ganz zufrieden.

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Ralf Köhler

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Ich mag ihn total. Großes Unterhaltungskino ohne Ballast, augenzwinkernd und funny. Außerdem spielt Don Draper mit.

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Captain_Haddock

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Bewertung9.0Herausragend

Positives Gegenstück zu "Inception"
Ein Film, der knappe zwei Stunden absolut keinen Hehl daraus macht, worum es geht: Um Schauwerte. Um bombastische, durchgeknallte, kunterbunte, plakative, voyeuristische Unterhaltung. Um ganz banale Emotionen. Kurz: Um Überwältigung. Am Ende zugegebenermaßen ebenfalls etwas möchtegern-tiefsinnig verschwurbelt, aber im Gegensatz zu der gigantischen, aber absolut leeren Pseudo-Tiefsinn-Konstruktion "Inception" wenigstens ehrlich.

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MemoriAria11

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Bewertung2.0Ärgerlich

Das Genre konnte ich nicht wirklich zuordnen ... die Musik war gut.

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lennardB.

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Bewertung7.5Sehenswert

Toller Bildgewaltiger Zack Snyder-Film.

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MircoHein

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Bewertung4.0Uninteressant

schön und gut, die story hat potential mit ihren vielen ebenen und der lobotomie...
aber ansonsten ist das ganze sowas von langweilig umgesetzt und dafür auch zu abgespaced, schade :/

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chrissley

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Bewertung6.0Ganz gut

Also die Hauptdarstellerin sieht ja mal Hammer aus. Der Soundtrack ist auch megageil.
Fazit : Wer auf sinnlose Doll Action mit einer hirnlosen Handlung steht, wozu gute Musik läuft, wird dieser Film gefallen.

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Voxtron

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Absoluter klasse Film mit makelloser Story und umwerfendem Soundtrack, kann die teils schlechten Bewertungen nicht nachvollziehen.
Wer hier auf einen "Softporno" schließt, hat ihn anscheinend nicht ganz verstanden oder ist zu faul sich mit dem Film auseinanderzusetzen.
Das Arbeiten mit mehreren Sinnes- und Traumebenen hat mehr als nur Applaus verdient!

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omegaVi

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Klasse Film. Vielleicht haben manche die geschnittene Version gesehen, in der eben jene entscheidende Szenen fehlen.


Congenial

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Ich finde den Film ebenfalls Klasse. Gerade wegen dem tollen Ende. Die Effekte sind cool gemacht, aber auch die verschiedenen Welten sind der Wahnsinn!


L-viz

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Bewertung5.0Geht so

Sicher einer der anspruchsvolleren Filme, in dieser Hinsicht gibt es nichts zu meckern. Auch visuell packt Snyder tief in die Trickkiste, immer dann wenn es in die versinnbildlichten Kämpfe in den Fantasywelten geht. Diese erinnern dabei stark an ihre Videospielvorbilder von Tekken in der Samuraiwelt über Warcraft in der Mittelalterwelt zu Battlefield 1942 (hier besser 1914 genannt) in den Schützengräben. Ganz den Gesetzen des Videospiels gemäß, müssen die Kampfamazonen aus jeder Welt einen Gegenstand holen, der ihnen an anderer Stelle das Weiterkommen ermöglicht. Was sich dann hier zum ausschlaggebenden Nachteil entwickelt ist ein maßgebliches Problem: die Kämpfe ermüden zu schnell und es wird, trotz abwechslungsreichen Levels einfach zu langweilig. Das ist der größte Stolperstein. Man hat die ganze Zeit das Gefühl, einem anderen beim Spielen zuzusehen. Der Einfluss auf das Geschehen ist aber gerade das Bedeutsame eines Videospiels und wenn der wegfällt, bleibt so gut wie nichts mehr übrig.

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Muxi92

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Bewertung9.0Herausragend

Video gucken, Sucker Punch nochmal gucken, Wertung aufwerten:
https://www.youtube.com/watch?v=qQm1rBqh53Y

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SilverDagger1992

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Bewertung5.5Geht so

"Sucker Punch" besticht durch tolle Effekte und eine wuchtige Inszenierung, die den Film zu einem optischen Genuss macht. Gute choreographierte Action-Sequenzen und und geschickt gesetzte Slow-Mo Effekte, lassen eine Referenz an John Woo zu. Leider konzentriert sich Zack Snyder so auf das Visuelle, dass sein Storytelling und die Figurenzeichnung eher zu wünschen übrig lässt. Die Story steht nicht für sich und ist alles andere als Rund. Der Film wirkt wie ein Game mit verschiedenen Leveln, die Geschichte die das umfasst ist belanglos. Auch die Charaktere begeistern nicht. Alle bleiben eher farblos, da sie aufgrund der visuellen Szenen, keine Tiefe bekommen.

So bleibt "Sucker Punch" als visuell beeindruckendes Action-Feuerwerk zurück, was aber auf Storyebene gar nicht funktioniert!

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iris.gepunkt

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So wahr! Ich habe mich beim Gucken die ganze Zeit wie in einem Videospiel, bei dem ich nicht mitspielen darf, gefühlt. Echt schade, dass so ein super Soundtrack an diesen Film verschwendet wurde. ;)


SilverDagger1992

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Ja der Film is wirklich so mäh. Muss man auf keinen Fall 2x gucken.


Th0r

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Bewertung5.5Geht so

Klasse Effekte, gute Inszenierung. Und das wars. Story, Dialoge und schauspielerische Leistung auf sehr tiefen Niveau. Schaltet man jedoch den Kopf aus, so wird man ganz gut unterhalten.

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Toaster0107

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ok, vielleicht habe ich den Film auch falsch verstanden, aber die schlechten Bewertungen und Anschuldigungen, dass dieser Film Frauen verachtet und absolut sexistisch sei, kann ich absolut nicht nachvollziehen. Meiner Ansicht nach, will der Film doch gerade das Gegenteil aussagen.
Zum Inhalt: Es geht hier nicht um Babydoll, sondern um Sweet Pea, die mit folgendem Satz eingeleitet wird: "This is a joke, right? I get the sexy little school girl. I even get the helpless mental patient; that can be hot. But what is this? Lobotomized vegetable?" - Auch hier wird wieder deutlich, dass der Film eben genau das Gegenteil von einem sexistischen Film ist, da die Protagonistin direkt am Anfang fragt, was an einer hilflosen Patientin, an der eine Lobotomie vorgenommen wird, sexy sein soll - die Patientin ist Babydoll und der Film sagt gerade, dass genau das nicht sexy ist.

Auf jeden Fall ist Sweet Pea eher die Protagonistin, da sie sich von der Gruppe abhebt und letztendlich entkommt. Sie wird als die große Schwester der Gruppe dargestellt und meiner Ansicht nach ist Babydoll ein Produkt ihrer Fantasie, da Babydoll auch die große Schwester ist, die ihre kleine Schwester mit einem Querschläger getötet hat. Das heißt es gibt nicht nur drei, sondern sogar VIER Ebenen. Fakt ist, dass Sweet Pea definitiv anders ist als die anderen und immer weiter in den Mittelpunkt gerückt wird. Nicht außer Acht lassen sollte man das Ende, genauer gesagt einen von Babydolls letzten Sätzen: "This was never my story, it's yours [Sweet Peas]." Mag im ersten Moment dämlich wirken, kann aber, zumindest aus meiner Sicht, tatsächlich wörtlich genommen werden, was nicht ganz unwahrscheinlich ist, da sich er Film oft, wenn auch manchmal indirekt, an das Publikum wendet.

Babydoll wird in eine Nervenheilanstalt eingeliefert und, obwohl dies nie explizit gezeigt wird, es ist davon auszugehen, dass sie dort (sexuell) misshandelt wird, was durch die nächste "Ebene" dargestellt wird, in der Baby Doll mit ein paar anderen Mädchen in einem Bordell tanzt. Ihr Tanz hypnotisiert Männer - man könnte nun sagen: "Sag ich doch die ganze Zeit. Dieser Film reduziert Frauen (ja sogar junge Mädchen) nur auf ihr Äußeres. Der einzige Zweck der Tänze ist der, dass Männer sich daran ergötzen können."
ABER: Die Männer werden allesamt absolut widerwärtig und schmierig überzeichnet, dass man das doch gar nicht mehr ernst nehmen kann. Außerdem ist die Darstellung der Mädchen auf der dritten und vierten (der Action-Fantasy-Ebene) ebenfalls überzeichnet. Das heißt all das spielt mit dem ganzen Genre, in dem leichtbekleidete Frauen dazu benutzt werden Männer anzulocken. Der Film macht sich dann wiederum darüber lustig, indem die Männer als ekelhaft dargestellt werden. Nur ein Mann wird nicht als abscheulich dargestellt und das ist der Weise (bzw. der Busfahrer), der Sweet Pea die Flucht ermöglicht und somit verhindert, dass sie weiter misshandelt wird/tanzen muss.
Und was ist mit dem Kritikpunkt, dass die Actionsequenzen dumm sind und keine Funktion haben? Ok, wann fangen die Actionszenen an? Genau, wenn Babydoll anfängt zu tanzen - und sie enden, wenn Babydoll aufhört zu tanzen. D.h. die oberflächlichen Actionszenen symbolisieren das Tanzen und das Tanzen wird somit als oberflächlich bzw. dumm und ohne Funktion dargestellt.

Denkt man etwas darüber nach, ist das ein echter Sucker Punch ["a blow that the person who receives it is not expecting"; http://goo.gl/u7NWVm]; der Titel hat also auch einen Sinn.

Von der Technik her ist der Film typisch für Zack Snyder. Die Actionszenen sind beeindruckend und alles kann man sich auch als Foto an die Wand hängen. Speziell die Anfangsszene mit "Sweet Dreams" als Hintergrundmusik ist technisch klasse.
Besonders loben sollte man außerdem den Soundtrack, denn Emily Browning kann echt gut singen.

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Martin Oberndorf

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Genauso sehe ich das auch und meines Wissens hat einiges davon Snyder selbst sogar bestätigt.

Super Kommentar!
(aber vielleicht ein Spoiler drüber, dennum wen es im Film wirklich geht wird erst gegen Ende klar :3)


manuel.luger.3

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ach du Scheiße ist der Film mies, gib ich mir sicher kein zweites mal, das einzige positive sind wahrscheinlich die paar hübschen Mädels und die Stellenweise ganz gute Optik. Die Story ist ja mal total Sch****, keine Spannung und total langweilig.

Mir kommt das so vor als ob man einen spektakulären Fantasy - Streifen produzieren wollte wo viel auf die Kacke gehaut wird aber man einfach zu faul war sich eine story auszudenken und dann fällt eben auch alles ziemlich belanglos aus und es kann eben auch keine Spannung erzeugt werden.

Fazit: Bis auf einige wenige Ausnahmen liegt mir glaub ich das Genre des Fantasyfilmes nicht.

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manuel.luger.3

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Sondern ?? Im Grunde ist es egal welchem Genre man dem Film zuordnet den er ist einfach nur Schrott ob da jezt Actionfilm oder Fantasy draufsteht spielt da keine Rolle mehr.


manuel.luger.3

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Hab mir ein wenig mehr erwartet. ..


jacker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gesehen: Extended Cut

Über SUCKER PUNCH kann sicher einiges gesagt werden (und das wurde es auch), er wurde zerrissen, in den Himmel gelobt, als platt, sexistisch und dumm abgetan, als tiefgründiger meta-Film, emanzipatorisch und multipel interpretierbar gefeiert - was aber für mich, nachdem ich von ursprünglicher Total-Abneigung, über Unsicherheit was mein Interesse betraf, irgendwann bei neugieriger Kribbeligkeit angekommen bin, das wohl entscheidende ist: Ich habe den Film geschaut und er hat verdammt viel Spaß gemacht!

Konventionen ade, "Film-Regeln" ade - Zack Snyder, der hier erstmalig (mit-)Autor war, hatte eindeutig eine Vision, scheisst auf alles und dreht in der Umsetzung seiner (schon irgendwie doppeldeutigen) CGI-Traum- und Eskapismus-Phantasterei passagenweise völlig durch.

Die niedliche Baby Doll (ja, so heisst sie wirklich und ja, genauso sieht sie auch aus) muss in einer phantastischen Anfangssequenz zu einem seltsamen, von Emily Browning selbst gesungenen, in Symbiose mit den Bildern eine völlig geniale Wirkung entfaltenden Cover von Eurythmics' SWEET DREAMS, um ihr Leben fürchten. Mutter gestorben, der Stiefvater ein Tyrann und ziemlich angepisst davon nichts von der Erbschaft abzubekommen, die zwei Töchter die Leidtragenden. Nachdem sich die Dinge überschlagen wird Baby Doll zu Unrecht in eine Nervenheilanstalt eingeliefert. Ein kalter, grauer, bösartiger Ort, den sie sich nur durch die Flucht in ihre Phantasie erträglich machen kann.

Diese Flucht spannt die nächste Realitäts- bzw. Traumebene auf: Die Anstalt ist zum Burlesque-Theater (inklusive Bordell) geworden, der bestechliche, fiese Krankenpfleger zum brutalen Zuhälter, die mit ihr gefangenen Mädels Sweet Pea, Rocket, Blondie und Amber (herrlich, diese Namen) zu tanzenden Zwangsprostituierten. Baby Doll will weg von diesem Ort und entdeckt eine besondere Fähigkeit: Tanz katapultiert sie in eine andere Realität, die untrennbar mit der vorherigen verwoben ist und eine Möglichkeit bietet sich aus den hoffnungsloesen Zuständen frei zu kämpfen, da alle Männer ihr (in Realitätsebene zwei) wie hypnotisiert zusehen. Musik setzt ein und plötzlich landet sie erst allein, dann mit ihren vier Mitstreiterinnen in den verschiedensten, abgefahrenen Welten, eine Reise durch die Action-Genres beginnt und die fünf Frauen treten in ihren knappen Dresses mächtig Ärsche.

Übertrieben sexy Outfits, High-Heels, endlose Wimpern, Lollies statt Zigarren, Maschinengewehre, Schwerter und Headsets - ab gehts. Vorher gibt ein weiser Mann in der Gestalt eines Colonels ihnen noch ein paar Binsenweisheiten mit auf den Weg und dann beginnt der Tanz der Kugeln. Und zu Tanz gehört Musik: Zu Björks ARMY OF ME bekommen Riesen-Steinsamurais eine Lektion erteilt, ein Cover von WHITE RABBIT begleitet sie bei ihrem Kampf gegen vergammelte Wehrmachts-Gasmasken-Zombies, SEARCH AND DESTROY treibt gegen Orks und Drachen an - hier trifft Steampunk auf High-Tech Kriegsszenarien, Fantasy-Schlachten werden mit MGs gewonnen und das Samurai-Schwert ist Mittel der Wahl gegen futuristische Sci-Fi Robotter-Soldaten! Bizarre Kontraste, die von bizarren Cover-Versionen untermalt werden und ganz stark von ihrer levelartigen Videospielhaftigkeit leben. Völlig irre - auf eine sehr amüsante Art und Weise. Was im Trailer wie ein bloßer CGI-Porn anmutete, macht in sich völlig Sinn, denn: Das hier ist Imagination, hier funktionieren Dinge anders, hier springt man aus fliegenden Helikoptern und kämpft mit Drachen - die Physik ist ausgehebelt.

Und das führt zum entscheidenden Faktor.
Ganz oft hat man heutzutage das Gefühl völlig lieblosen Animationen gegenüber zu sitzen. Hier ist es das genaue Gegenteil! Jede Einstellung strahlt die pure Leidenschaft aus - kein Zweifel besteht an der Freude, die Snyder für sein Spektakel empfindet. Deswegen wäre es falsch zu behaupten, der Film näme sich aufgrund einer gewissen Leichtigkeit nicht ernst. Das tut er sehr wohl, jedoch zum Glück nicht zu sehr. SUCKER PUNCH soll Spaß machen. Eben ALICE IN WONDERLAND mit Knarren, wie Snyder seine Ambition einst beschrieb.

Und steckt da nun tatsächlich tieferes, gehaltvolles drin?
Denkbar, immerhin kämpft sich eine Gruppe Frauen hier aus der Unterdrückung durch (ausschließlich männliche) diktatorische Fieslinge frei. Auch das Konzept der Realitätsflucht wird aufgegriffen.

Vielleicht bedeutet dies alles, man muss sich aus seiner Unterdrückung freikämpfen (und jeder Kampf bringt nunmal Verluste und erfordert selbstlose Opfer).
Vielleicht ist es eine Ode an die Phantasie, die uns sagen will, wir können alles auch in Wirklichkeit schaffen, was wir uns in bunt ausgeschmückten imaginären Welten erträumen.
Vielleicht schreit SUCKER PUNCH ganz laut: "Unterdrückte dieser Welt, steht auf und kämpft! Lasst euch das nicht länger bieten!".
Vielleicht bedeutet es auch überhaupt nichts!?

Das einzustufen steht jedem frei, denn Snyder inszeniert diesen Film vage genug um viele verschiedene, äquivalente Sichten auf den Inhalt in zu ermöglichen. Für mich ist es ein beeindruckend inszenierter Action-Kracher, der in gesundem Maß zwischen Ruhe und völligem over-the-top Wahnsinn pendelt und endlich mal ansehnliche Ladies (und nicht immer nur muskulöse Typen) aufräumen lässt.

Pure Fun!

[http://weltamdraht.blogsport.de/2014/04/29/sucker-punch-2011]

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jacker

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@ rubelzar: In einem Film, der seine Handlung abstrahiert voran bringt, MUSS natürlich gar nichts so sein. Aber ein "geistiges freikämpfen" also einen oder mehrere innere Konflikte in den Mantel einer Actionsequenz zu bringen, ist imo naheliegend, bzw. logisch. Die Action ist also kein Selbstzweck, sondern steht sogar sehr stark für etwas (im Gegensatz z.B. zu MAN OF STEEL, den du ja hart feierst, wo sich Supes und Zod einfach ne Stunde durch gebäude Boxen, ohne dass es eigentlich nen Gewinner geben kann). DASS man Action gewählt hat, ist auch nicht wirklich wilkürlich - es geht um freiKÄMPFEN - Kampf = Action - und nicht wie die Bootsreise eines alten Mannes um SinnSUCHE - Suche = Bootsfahrt. Es geht doch darum eine Verbildlichung für einen mentalen Prozess zu finden - klar kämen da verschiedene Dinge in Frage.
Das würde ja heißen, jeglicher Ansatz, der sich nicht über vollständig abgesteckte Plots definiert, also jegliche freie Kunst ist nichts wert. Kann man so sehen, entgeht einem aber einiges bei, weil Film keien mathematische Gleichung ist, die es möglichst schnörkellos zu lösen gilt. Kunst darf auch mal einfach schön aussehen (was hier nicht mal der Fall ist) und darf / MUSS auch mal etwas abgefahrene Ansätze wählen.
-> was zählt ist ein stimmiges Gesamtpaket! Und das liegt hier vor.
Bezeichnend ist aber, dass es hier unter dem nächsten deiner Hassfilme, den ich wieder richtig gut finde, wieder zu der selben Diskussion kommt. Dich stört also scheinbar grundsätzlich ähnliches an versch. Filmen.
@ Ben: Mach mal, könnte sich lohnen.
@ Andy: Noble Geste!
@ Dad: Bitte sehr, freut mich hier gleichgesinnte zu treffen!

Abschließend muss ich aber nochmal betonen, dass ich volles Verständnis dafür habe, mit dem Film u.U. gar nichts anfangen zu können! Snyder trifft bei mir mit seinen Over-the-top Inszenierungen irgendwie nen softspot. wenn andere so massive CGI-Action raushauen, bin ich meist nur gelangweilt davon, also: geschenkt ;)


Haschbeutel

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Ergänzung zu jacker: War es nötig dass bei ALICE IM WUNDERLAND kiffende Raupen und mental zurückgebliebene Hasen mit Menschen vorkommen? Nein. Aber tat der Story über hemmungslosen Drogenkonsum keinen Abbruch ;)


MartinJentsch

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hallelulja!!! Was war das denn bitte?!?! Nach den teilweise niederschmetternden Kritiken und einer 5,5er Vorhersage habe ich mir heute den Film angeschaut und ich muss sagen, ich wurde positiv überrascht.
Super-Musik, dichte Atmösphäre, optisch überragend und auch die Story war überaus spannend mit einigen guten Twists am Ende. Wären da nicht die drei "Tanzszenen", die jeweils hätten auf 3-4 Minuten gekürzt werden können, da das Ende ja mehr oder weniger feststand (ok, im Zug gab es etwas neues), ich hätte den Film noch besser bewertet.
Für mich auch nicht verständlich, warum der Film teilweise als "softpornoartig" bezeichnet wird. Die Outfits waren doch alle hoch geschlossen und in den meisten Werbepausen im TV kann man mehr nackte Haut sehen ;)
Also kurz: Mir hat der Film gefallen.

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davidleeuw

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Bewertung3.5Schwach

Alles an diesem Film ist zutiefst pubertär. Das Bild von Erotik, das Ästhetikverständnis und über allem thronend die Vorstellung von Tiefgang. Sicher wird hier eine ganz bestimmte Zielgruppe anvisiert, aber auch diese sollte man nicht für so dumm halten.

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Hate

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is sie aber offensichtlich



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