Sucker Punch
Sucker Punch (2011), US Laufzeit 110 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Fantasyfilm, Erotikfilm, Thriller, Kinostart 31.03.2011
57 Bewertungen
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606 Kommentare
Keine
von Zack Snyder, mit Emily Browning und Abbie Cornish
Die unschuldige Babydoll wird von ihrem Stiefvater in eine Anstalt eigewiesen, wo sie sich eine Fantasiewelt ausdenkt, die ihr und ihren Freundinen die Fluchtpläne erleichtern soll.
Baby Doll (Emily Browning) wird von ihrem sadistischen Stiefvater (Gerard Plunkett) in die Nervenheilanstalt von Brattleboro, Vermont, geschickt, wo sie einer Lobotomie unterzogen werden soll. Um mit der Situation besser umgehen zu können flüchtet die Hauptfigur von Sucker Punch in eine fantastische Vorstellungswelt, in der sie fortan ums Überleben kämpfen muss. Ihr zur Seite stehen weitere Insassen der Nervenheilanstalt, mit denen sie sich angefreundet hat. Schon bald plant Baby Doll die Flucht aus dieser alternativen Realität, doch dazu muss sie fünf Objekte stehlen, um der Gefangenschaft eines verrückten Unbekannten zu entgehen. Parallel dazu tickt auch in der realen Welt die Uhr, denn es bleiben Baby Doll nur fünf Tage, bis sie ihr Schicksal ereilen wird. Doch dann beginnen in Sucker Punch die Grenzen zwischen Traum und Realität zu verschwimmen.
Sucker Punch ist, nach den Worten seines Machers Zack Snyder, „wie Alice im Wunderland mit Maschinengewehren“. Die Ebene der alternativen Fantasiewelt erlaubte ihm, so Snyder, Actionszenen zu gestalten, die von physikalischen Grenzen befreit sind und dennoch relevant für die Geschichte bleiben. Das Drehbuch zu Sucker Punch schrieb der Regisseur zusammen mit Steve Shibuya. Zack Snyder, der zuletzt den Animations-Abenteuerfilm Die Legende der Wächter in die Kinos brachte, fungierte zusammen mit seiner Frau Deborah auch als Produzent von Sucker Punch.
So wie das Schauspieler-Ensemble von 300 nahezu ausschließlich aus Männern bestand, so wird das Ensemble von Sucker Punch von weiblichen Figuren dominiert. Neben der Hauptdarstellerin Emily Browning sind darin u.a. Vanessa Hudgens, Abbie Cornish, Jamie Chung und Jena Malone zu sehen. Jon Hamm, Star der TV-Serie Mad Men, spielt in Sucker Punch High Roller, den Besitzer des Bordells, in dem die Mädchen absteigen.™
Mehr Bilder (21) und Videos (14) zu Sucker Punch
Cast & Crew
- Genre
- Actionfilm, Fantasyfilm, Erotikfilm, Girls with Guns, Thriller
- Zeit
- 1950er Jahre
- Ort
- Fantasiewelt, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Anstalt, Diebstahl, Flucht, Fluchthelfer, Fluchtversuch, Flüchtling, Gefängnisausbruch, Irrenanstalt, Lobotomie, Messer, Nervenheilanstalt, Persönlichkeitsstörung, Psychiatrie, Psychopath, Psychopharmaka, Schatz, Schatzkarte, Schatzsuche, Stiefvater, Tagtraum, Trauma, Traumwelt, Vergewaltigung, Vorstellungskraft, Wunschtraum, Zombies
- Stimmung
- Eigenwillig, Hart, Sexy, Spannend, Verstörend
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Links zum Film Sucker Punch
- Sucker Punch: film-zeit.de
- Sucker Punch: critic.de


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Kritiken (29) — Film: Sucker Punch
Medienjournal: Medienjournal-Blog.de
Kommentar löschen[...] Ja gerade die Symbiose aus Bild und Ton ist eine von Snyders größten Stärken, das konnte ich schon bei Watchmen beobachten und ebenso bei 300. Das Problem, an dem Sucker Punch meiner Meinung nach krankt ist, dass es einerseits kein reiner Actionfilm ist für diejenigen, die sich aufgrund des Trailers auf eine knapp zweistündige Effektorgie freuen aber andererseits für Leute, die sich mehr von der Irrenanstalt- und Flucht-Thematik angesprochen fühlen, zu viele „unverständliche“ Szenen im Sinne der überbordenden Fantasy-Welten geben dürfte.
Unter diesem Aspekt vermute ich einfach mal, dass Sucker Punch viele Leute auch (leider) enttäuschen wird. Ich zähle mich Gott sei Dank zu denjenigen, die einerseits nichts gegen Action haben, aber sich andererseits über eine äußerst stimmig umgesetzte Geschichte mit innovativen Aspekten und – wie im vorliegenden Fall – grandiosen Gesangseinlagen freuen.
Die Darsteller überzeugen allesamt, allen voran Browning, lediglich die Rollen von Vanessa Hudgens (Blondie) und Jamie Chung (Amber) bleiben so farblos, dass man sie eigentlich getrost auch hätte streichen können. Gemessen an der Screentime zeigt sich aber, dass dies den Produzenten wohl auch klar war, man aber auf das Quintett nicht verzichten wollte.
Alles in allem kann man festhalten, dass Sucker Punch die Gemüter in zwei Lager spalten wird. Dieser Film ist sicher durch seine Grundthematik schon nicht jedermanns Sache, aber die oben angesprochenen Punkte, die Verquickung verschiedener Genres, das Bedienen verschiedener Vorlieben und Sehgewohnheiten, werden wohl auf lange Sicht dazu führen, dass Sucker Punch ein Nischendasein führen wird. [...]
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Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschenZack Snyder ist ein Genie. Jeder sollte denken, er könnte nur bekannte Vorlagen visuell eindrucksvoll abfilmen, ohnen ihnen einen neuen Sinn oder gar etwas wie eine Seele mit auf den Weg zu geben, und dann kommt ein Film wie “Sucker Punch” und belehrt uns allen eines Besseren. Noch nie hat uns Männern ein Autorenfilmer so schonungslos den Spiegel vorgehalten, sich so imposant für die Frauen eingesetzt und dafür sämtliches Nerdtum instrumentalisiert. Ach, Bullshit. Der Film ist krank, langweilig und völlig belanglos. Die Feminismus-Ansätze enden direkt in einer Fleischbeschau, die Videospielsequenzen mit ihren Bosskämpfen wirken genau so und entbehren jeglicher Relevanz. Wenn Fans des Films von Tiefgang sprechen, meinen sie mit Sicherheit was anderes und kichern verschämt.
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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM
Kommentar löschenZack Snyder etabliert sich mit SUCKER PUNCH als ausgefuchster Autorenfilmer im sündhaften teuren Blockbuster-Blazer. Wer sich traut, dem immer dümmer und dümmer werdenden Hollywood-Auswurf (TRANSFORMERS 3 dürfte wohl den momentanen Tiefpunkt markieren) einen cleveren, metaphorisch-metaleptisch aufgeladenen Plot und eine jede Konventionalität sprengende Bildgewalt, die die Liebe zum Kino in jeder Einstellung spüren lässt, entgegenzusetzen, hat schon dicke Eier. Ich kann seinen SUPERMAN kaum abwarten, auch wenn nach dem finanziellen Desaster seiner wegweisenden Mischung aus avantgardistischem Cyber-Märchen und Publikumsdemontage wohl zu erwarten ist, dass dem wilden Jungen die Zähne gezogen werden.
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 14 Antworten
lieber_tee Tue, 10 Apr 2012 13:23:50 -0000
Antwort löschenNe, clever sieht anders aus. Das mit der Liebe zum Kino stimmt wohl.
Mr Vincent Vega Tue, 10 Apr 2012 13:56:28 -0000
Antwort löschenWie lame von Dir, dieser Kommentar ausgerechnet JETZT.
FlintPaper Tue, 10 Apr 2012 14:18:34 -0000
Antwort löschen*barf* XD
Le Samourai Tue, 10 Apr 2012 17:04:53 -0000
Antwort löschenogott
Le Samourai Wed, 11 Apr 2012 08:25:12 -0000
Antwort löschenIch hoffe wirklich, dein Kommentar ist pure Ironie und die 10 Punkte eigentlich 0. Ansonsten zweifel ich hiermit ernsthaft an deinem Verstand. :)
Hisayasu S Wed, 11 Apr 2012 10:45:49 -0000
Antwort löschenAlles Ansichtssache.
Mr Vincent Vega Wed, 11 Apr 2012 10:47:50 -0000
Antwort löschenWer Peter-Greenaway-Filmen 10 Punkte gibt, dem ist sowieso alles zu zutrauen. Außer ein passabler Filmgeschmack vielleicht.
Hisayasu S Wed, 11 Apr 2012 10:51:34 -0000
Antwort löschenAlles Geschmacksache.
Le Samourai Wed, 11 Apr 2012 10:58:38 -0000
Antwort löschenVega - Mr. Absolut Wahlloser Filmgeschmack.
Also Greenaway ist einer der größten Bildästheten und Filmkünstler überhaupt. Deine 0 Punkte für Cook, Thief etc machen überhaupt keinen Sinn.
Znyder wiederum ist ein Nichtskönner und steht definitiv auf einer Stufe mit dumm und dümmer-Transformers-Quark. Clever? wo genau? metaphorisch? der war gut. Bildgewalt? cyberporn vielleicht. Liebe zum Kino? mitnichten. usw usw... :)
lieber_tee Wed, 11 Apr 2012 11:31:28 -0000
Antwort löschen@ Vega, beide kann man nicht vergleichen, echt nicht.
@ Le, Liebe zum Kino schon, nur kaum Verständnis dafür...:)
Le Samourai Wed, 11 Apr 2012 11:35:27 -0000
Antwort löschenOder so. :)
FlintPaper Wed, 11 Apr 2012 16:02:15 -0000
Antwort löschenWas bedeutet eigentlich "metaleptisch" XD???
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Hisayasu S Wed, 11 Apr 2012 19:43:41 -0000
Antwort löschenhttp://de.wikipedia.org/wiki/Metalepse#Die_Metalepse_der_Erz.C3.A4hltheorie
J4KOB Mon, 04 Jun 2012 01:51:11 -0000
Antwort löschenDankedankedankedankedankedankedankedanke!!!
Sucker Punch = Meisterwerk!
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschenPathetisches Geplapper von wahrer Stärke und dem selbstlosen Kampf, viel nackte Haut und sogar das Schlüssel-Umdrehen in SlowMotion - schau an, das kann doch nur dem Ingenium von Sack Snyder entsprungen sein. Nach Eulen-Armeen, Spartaner-Heeren und zwei völlig planloses Adaptionen gibt der Amerikaner nun also den Popkultur-Rezipienten: Nazi-Zombies, Straps-Mädels, ganz viel Geballer, noch mehr Wiederholungen, dafür ganz wenig Handlung. Wenn SUCKER PUNCH ein auf Zelluloid gebanntes Videospiel sein sollte, dann ist es ein erbärmliches; wenn SUCKER PUNCH tatsächlich eine ironische Auseinandersetzung mit eben solchen sein möchte, dann sollte dem Zack dringend mal einer stecken, dass übermäßiges Bedienen von Klischees aus Nonsens noch lange keine Satire macht.
"What was that?" fragt da irgendwann einmal jemand. Auf jeden Fall schwer verdaulich und schwer debil.
29 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 16 Antworten
Le Samourai Wed, 07 Mar 2012 16:23:34 -0000
Antwort löschen100 Punkte.
Le Samourai Wed, 07 Mar 2012 16:23:49 -0000
Antwort löschenAlso für den Kommentar natürlich! :)
Hitmanski Wed, 07 Mar 2012 16:53:45 -0000
Antwort löschenMerci :)
phoenix409 Wed, 07 Mar 2012 17:01:04 -0000
Antwort löschenZustimmung könnte nicht größer sein :D
der cineast Wed, 07 Mar 2012 23:11:27 -0000
Antwort löschenMeisterwerk.
Atinuviel Thu, 08 Mar 2012 00:38:17 -0000
Antwort löschenIch glaube die Traumsequenzen sind im ersten Weltkrieg angesiedelt (irgendwann ist kurz vom Kaiser die Rede), daher handelt es sich nicht um Nazi-Zombies. :P
Bewertung stimmt aber!
Le Samourai Thu, 08 Mar 2012 01:18:48 -0000
Antwort löschenTriple LOL @ cineast.
der cineast Thu, 08 Mar 2012 11:56:06 -0000
Antwort löschenYour LOL make me hot. That's for sure...
Anoirja Thu, 08 Mar 2012 14:23:14 -0000
Antwort löschenBisher gemieden - und das bleibt auch so! Dreist wie ich bin stimme ich trotzdem zu. :D
Le Samourai Thu, 08 Mar 2012 14:25:31 -0000
Antwort löschenDu würdest dich auch nach zwei Minuten übergeben! :)
Anoirja Thu, 08 Mar 2012 14:40:12 -0000
Antwort löschenTrailer gesehen, diverse Kritiken gelesen, Snyder mag ich eh nicht - das hat vollkommen gereicht.
der cineast Thu, 08 Mar 2012 18:01:00 -0000
Antwort löschenZwischen Kunstkino und Kommerz gescheiterter Computerspielfilmversuch eines wilden, orgiastisch-zelebrierenden "Bilderregisseurs". Hochinteressant.
Le Samourai Thu, 08 Mar 2012 21:58:29 -0000
Antwort löschenHochuninteressant. Das einzig wahre Wort deines Satzgebildes ist "gescheitert".
Skywalker_ Tue, 20 Mar 2012 18:49:04 -0000
Antwort löschenIch finde den Film aufgrund seiner Doofheit immer noch cool.
SO
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Anoirja Sun, 02 Dec 2012 05:20:42 -0000
Antwort löschenHabe mir den Film im Extended Cut kürzlich doch noch angesehen - ich lag mit Fieber im Bett und der Eimer stand daneben. Dafür, dass ich mich trotzdem nicht übergeben habe, gibt's von mir noch volle zwei Punkte. :)
Le Samourai Sun, 02 Dec 2012 09:23:21 -0000
Antwort löschen:)
Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/
Kommentar löschenKurz gefasst klingt die Geschichte um Babydoll und ihren Ausbruchsversuch sehr belanglos. Wären da nicht der grandiose Trailer und die Tatsache, dass ein gewisser Zack Snyder ("Dawn Of The Dead", "300", "Watchmen" und "Legend Of The Guardians - The Owls of Ga'Hoole") Regie geführt hat, hätte mich der Film vermutlich nicht interessiert. Aber da ich bis jetzt noch jeden Film dieses Mannes sehr gern mochte - wenn auch aus unterschiedlichen Gründen - habe ich mich ziemlich auf "Sucker Punch" gefreut, bei dem Snyder gemeinsam mit seiner Frau noch dazu das erste Mal selbst das Drehbuch verfasst hat (300 und Watchmen waren Comicverfilmungen, Legend Of The Guardians basiert auf einer Buchreihe und Dawn Of The Dead war ein Remake des Romero-Klassikers).
Im Vorfeld hat man ja nicht allzu viel Gutes über "Sucker Punch" gehört bzw. gelesen. "Belangloses, visuell tolles Musikvideo." oder "Nur Schein ohne Sein." oder "Klischeestory" und manch einer warf dem Film bzw. seinem Macher sogar Männerfeindlichkeit vor. Zum Glück habe ich auf all diese Kommentare nicht allzu viel Wert gelegt, denn der Film - soviel sei vorweg genommen - ist ein kleines Meisterwerk. Auch wenn einige der Kritikpunkte ihre Berechtigung haben, ist der Film in Summe absolut sehenswert. Warum und weshalb ich das so empfinde, erkläre ich gern.
Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
Sigrun Mon, 15 Aug 2011 11:02:40 -0000
Antwort löschenZitat aus der Kritik: »Auf seine eigene Art ist "Sucker Punch" der bessere "Inception"« Ich würde sogar so weit gehen zu sagen: Es ist sogar der bessere "Shutter Island".
Andreas Stadler Mon, 15 Aug 2011 13:28:25 -0000
Antwort löschenfindest du shutter island besser als inception? ich finde, dass man alle drei filme nur schwer miteinander vergleichen kann, obwohl sie natürlich ein paar gemeinsamkeiten haben.
Sigrun Mon, 15 Aug 2011 13:41:53 -0000
Antwort löschenNein, ich finde "Inception" besser. Und ja, ein Vergleich fällt schwer, aber es ging mir in dem Satz ja auch mehr um die filmische Umsetzung. Kurz:
a) "Sucker Punch" ist besser filmisch verschachtelt als "Inception".
b) "Sucker Punch" ist der gelungenere Psychiatrie-Film mit einer noch besseren Pointe als in "Shutter Island" (Und dabei mochte ich in "Shutter Island" vor allem den - in meinen Augen nach wie vor ambivalenten - Schluss).
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guggenheim Mon, 15 Aug 2011 13:42:12 -0000
Antwort löschenIch glaube, Inception ist der bessere Pate und Boris Becker der bessere Spielberg. Allerdings nicht auf Sand.
Sigrun Mon, 15 Aug 2011 13:52:56 -0000
Antwort löschenPffffff! Den Paten mag ich nicht! Hahahha :o)
Schöner Humor, wie immer Mr. guggenheim.
Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net
Kommentar löschenFilme von Zach Snyder und diesen im Speziellen mag ich wegen
1. der Optik
2. dem Soundtrack
3. es ist ein intelligenter Film
4. ganz klar nicht Mainstream
5. alles passt perfekt zusammen
6. es ist ein Snyder Film...
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Commentator Mon, 15 Aug 2011 05:53:34 -0000
Antwort löschenStimme ich dir zu 85,4 % zu. Punkt 3. trifft allerdings wirklich nicht zu...
hyju Mon, 15 Aug 2011 06:18:00 -0000
Antwort löschen<P>Also great blog here with all of the valuable information you have. Keep up the good work you are doing here.<A href="http://www.airmaxonline.co.uk/">air max 90</A> I truly loved reading your post. Thanks!</P>
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Sigrun Mon, 15 Aug 2011 09:42:25 -0000
Antwort löschenPunkt 3 trifft definitiv zu.
Falkenfluegel Mon, 15 Aug 2011 13:25:55 -0000
Antwort löschenEs ist einfach ein Nischenfilm mit Blockbuster Budget... und verdammt deswegen liebe ich ihn so. Der ist einfach volles Pfund in eine Richtung und nimmt keine Rücksich darauf der Masse gefallen zu müssen.
Sigrun Mon, 15 Aug 2011 13:54:01 -0000
Antwort löschen@Falkenfluegel: Treffend formuliert.
Copper Mon, 15 Aug 2011 23:25:27 -0000
Antwort löschenPunkt 1 und 2. Das ist das, was mir an dem Film so gefallen hat.
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philipp-bernecker Thu, 15 Sep 2011 05:56:49 -0000
Antwort löschenintelligenter film?
morlock Wed, 30 Nov 2011 18:01:29 -0000
Antwort löschenxD
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschen„Sucker Punch“ wirkt auf den ersten Blick in vielem „300“ sehr ähnlich, vor allem in seiner visuell überbordenden Manier, in der jedes einzelne Bild erst im Computer verändert und übertüncht wurde, bevor es die Leinwand erreichen kann. Zugleich ist es jedoch der erste Film, in dem Snyder nicht fremdes Material adaptiert, sondern eine eigene Story und ein eigenes Drehbuch (verfasst zusammen mit Steve Shibuya) verfilmt.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenDes Kaisers neue Kleider: Snyder hat eine Agenda: Es geht um Kampf, um das Nicht-Aufgeben. Daran lässt eine Off-Stimme keinen Zweifel, die mit küchenphilosophischen Phrasen den Pathos des Überlebenskampfes vorträgt. Snyder achtet sehr genau darauf, dass keine der auftretenden Figuren einen realen Charakter darstellt – die Personen sind nur Masken, sie sind nicht selbst, sie repräsentieren vielmehr etwas: Attraktivität, Furchtsamkeit, Tapferkeit, Gewalt, Dummheit oder Mordlust. In der Kombination mit der einhundertprozentigen Abwesenheit von jeglichem Funken Humor oder Ironie (wie zum Beispiel bei Tarantino) schwillt so der Pathos immer mehr an, ebenso sinnlos und letztlich aussagelos wie in “300″ oder “Sin City” – das sind des Kaisers neue Kleider: hinter all dem dramatisch-klingenden Budenzauber steckt – nichts. So unerfreulich war der Kinoabend aber nicht für alle, es gab im mäßig besetzten Kino sogar ein bisschen Applaus. Jetzt kann man einwenden, dass ich den Film einfach nicht verstanden habe. Und das mag sein. Vielleicht liegt es auch daran, dass etwas, dass mir in einem Comic als Leser angemessen erscheint, von mir in einem Film als Zuschauer nicht geduldet wird? Aber vielleicht bin ich tatsächlich einfach nur zu alt, um es zu verstehen – andererseits vielleicht aber einfach nicht bereit, im pathetischen Bildergeschwätz eines Frank Miller oder Zack Snyder mehr zu sehen als eben – Geschwätz. (MEHR IM PODCAST)
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenSucker Punch ist opernhaft, gnadenlos übertrieben, pathosgeladen. Ohne Frage: Dieser Film ist eine Unverschämtheit im besten Sinn und kann gewaltig nerven. Aber er fasziniert auch und ist im Gegensatz zu so vielen anderen unverwechselbar. Man wird in diesem subversiven Meisterwerk Kinobilder sehen, die man vielleicht nie sehen wollte, die man jedenfalls noch nie gesehen hat.
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waldi931 Thu, 14 Apr 2011 20:26:23 -0000
Antwort löschenich bin voll und ganz deiner meinung der film ist verwirrent verstörent und verdumment aber genial
:))))))))))
Don_Corleone Thu, 14 Apr 2011 20:54:37 -0000
Antwort löschenIrgendwie passt deine Bewertung nicht so recht zur Kritik...
Falkenfluegel Fri, 15 Apr 2011 20:55:27 -0000
Antwort löschenWusste vorher nicht das man mit 82 mio $ ein B-Movie drehen kann. Aber Snyder hat das wahr gemacht. Ich bin begeistert :)
waldi931 Sun, 17 Apr 2011 12:42:52 -0000
Antwort löschenDon_Corleone meinst du mich?
Don_Corleone Sun, 17 Apr 2011 18:04:01 -0000
Antwort löschenNee man ich mein die Kritik oben mit der Bewertung.
KingRD Wed, 20 Apr 2011 09:54:54 -0000
Antwort löschenWo ich den ersten trailer gesehen hab. Hab ich gedacht da kommt wieder ein film bei dem man nicht so viel denken muss wurde aber vom gegenteil überzeugt. Der Film ist wirklich genial.
novexx Fri, 29 Jul 2011 11:30:42 -0000
Antwort löschenFinde ich auch der Film hat was, er hat sogar einen tieferin Sinn und das ist einfach geil
micromachine Mon, 01 Aug 2011 07:20:09 -0000
Antwort löschen@novexx: Und wie ist der tiefere Sinn dieses Films? Ich konnte - wie auch Cosovilla weiter oben - nicht viel Tiefe erkennen. Nicht aufgeben! Das wars auch schon. Ziemlich groß inszeniert, effektvoll, viel Gedöhns ... und doch nur eine kleine plumpe Aussage.
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Lars Wolf Mon, 01 Aug 2011 11:21:50 -0000
Antwort löschen@ micromachine
Auf diese aussage kannst du auch Filme wie Die Verurteilten runter brechen der dir ja scheinbar auch besonders gut gefallen hat. Sucker Punch ist um einiges Komplexer Inszeniert als andere Hollywood Streifen. Das macht ihn eben zu etwas besonderem. Er ähnelt eher einem Rorschach Test und ist eine Filmische Meta- Inszenierung. Es gibt mehrere unterschiedliche arten den Film zu sehen. Einmal als einfacher Action Film. Selbst dann hat er immer noch die am wundervollsten Komponierten Bilder dieses Kinojahres. Dann kann man ihn als Drama sehen, in dem ein Hilfloses Mädchen vergewaltigt und gedemütigt wird und versucht ihren Peinigern zu entkommen. Oder er kann auch als gekonnt inszeniertes Stück Bilder-Musical / Satire / Show / Burlesque-Akt gesehen werden mit Gesellschaftskritischem Hintergrund. Sieht man diese zusätzlichen Ebenen nicht, dann ist es schwache und planlose Effektgewalt. Gefallen muss dir Sucker Punch ja nicht aber mir und vielen anderen die in der Lage sind etwas tiefer zu blicken hat der Film sehr wohl gefallen.
micromachine Mon, 01 Aug 2011 11:50:24 -0000
Antwort löschenDu hats Recht mit deinem "Die Verurteilten" Vergleich. Die Grundaussage mag dieselbe sein, jedoch wurde der Film nicht mit der Hammermethode inszeniert und ist auch nicht dieser Sparte zuzuordnen. Eher könnte man Sucker Punch mit "Pan's Labyrinth" vergleichen, in dem sich das Mädchen ebenfalls in eine Traumwelt flüchtet um mit den Ereignissen klarzukommen. Ich verstehe die Metaphern in Sucker Punch schon und was mir Zack Snyder mit den Bildern sagen will, aber irgendwie macht das Ganze einen aufgesetzten Eindruck. Mr. Snyder kann nunmal keine Dramen inszenieren, er ist ein moderner Comic Action Filmer. Das er das Genre besser beherrscht zeigt "The Watchmen". Jedoch will ich nicht sagen, dass Sucker Punch schlecht ist. Es ist ein guter Action Film mit sehr guten Effekten. Für mich aber nicht mehr.
Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenDie Zitate-Galerie bedient sich ausführlich bei "Brasil", "Moulin Rouge", bei "Herr der Ringe" und vielem anderen mehr. Zack Snyder erweist sich als Guttenberg der Filmregisseure, erschafft aber etwas Eigenes, das mehr Pulp ist als Tarantinos gesammeltes "Pulp Fiction". Aber genauso überwältigend wie die zahlreichen Verweise sind die Bilder und Töne. Wenn ein kriegerisches, rosa Pokemon über die Leichengräben von Verdun hüpft, das ist filmische Fantasie in seiner wildesten Form. Und absolut sehenswert.
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m_schriewer Wed, 13 Apr 2011 09:59:37 -0000
Antwort löschenIch bin absolut nicht Ihrer Meinung. Plagiatismus hat meiner Meinung nach nichts mit Phantasie zu tun. Und der Vergleich mit Pulp Fiction geht gar nicht! Ich denke da vergleichen Sie Äpfel mit Birnen.
Ein guter Vergleich einer düsteren Fiction wäre z.B. "The Matrix". Dieser Film beweist, dass gnadenlose Action nicht nur einfach hirnlos aneinandergereiht werden muss.
reveal Wed, 01 Jun 2011 16:36:03 -0000
Antwort löschenBei dem Vergleich dürfte es weniger um die düstere Fiktion gegangen sein, als um das vorher angesprochene Inspirieren lassen. Tarantino ist doch dafür bekannt (macht er auch kein Geheimnis draus), dass er sich gerne bei älteren Werken bedient. Da finde ich die mehr Pulp als Pulp Fiction-Formulierung schon witzig.
Kill_Diether Fri, 17 Jun 2011 19:36:57 -0000
Antwort löschen@Günter H. Jekubzik: Willst du dich mit der Behauptung Snyders Niveaulos-Werk sei mehr Pulp ist als Tarantinos gesammeltes "Pulp Fiction", von der Masse der Kritiker abheben? Alleine der Vergleich, die Gleichsetzung, ist eine Beleidigung des guten Films, mit guten Schauspielern und guten Regiesseuren.
Kill_Diether Fri, 17 Jun 2011 20:53:30 -0000
Antwort löschenoh, sehe ich jetzt zuerst @ m_schriewer ABSOLUT richtig!
reveal Sat, 18 Jun 2011 13:49:38 -0000
Antwort löschen@Kill_Diether
Was hat ein Vergleich mit einer Gleichsetzung zu tun?
Wie kann ein Vergleich bezüglich Pulp (=Brei) als Anspielung auf Referenzen zu anderen Filmen/Medien gute Schauspieler beleidigen?
Erschließt sich mir nicht.
Kill_Diether Sat, 18 Jun 2011 14:35:30 -0000
Antwort löschenPulp von Tarantino, wobei er sich auf eine trashigen Comic-Stil der 50th-60th-70th bezieht, ist nicht der Gleiche, und somit gleichgesetzte, auch nicht ähnliche Pulp, welcher Günter H. Jekubzik zum Beschreiben des niveaulosen SuckerPunch-Videomaterials gebraucht. Der Vergleich ist falsch, denn Snyder liefert keinen kunstvollen Pulp, sondern nichts weiter als einen stillosen, sinnfreien Mix mit den Werkzeugen von oberflächlichstem, routiniertem Kommerz-Handwerk.
WaaayneTrain Thu, 23 Jun 2011 11:16:58 -0000
Antwort löschenWie kannst du nur Pulp Fiction so beleidigen!
Bums-Biene Sat, 30 Jul 2011 19:34:07 -0000
Antwort löschenMeine Güte. Jeder hat einen anderen Geschmack, und so soll es auch bleiben!
Und so besonders war Pulp Fiction nun auch nicht, dass ihn jeder mögen muss, aber gut...manche Leute denken halt nicht über den Tellerrand hinaus.
Kunst ist nicht für jeden gleich Kunst! Es liegt im Auge des Betrachters! Eine Frage an Kill_Diether: Wann ist etwas kunstvoll bzw sinnlos und stillos? Bitte eine wissenschaftlich fundierte Aussage mit Beweisen, um deine Aussage zu untermauern, sonst wäre es als Bullshit einzustufen.
Es hat schon etwas echt unreifes, so gegen andere Kommentare zu wettern. Ich kann den Film bedenkenlos weiterempfehlen.
Ach ja, ich muss zum Abschluss noch Pulp Fiction huldigen, sonst lyncht mich der Zug der Sinnlosigkeit.
Kill_Diether Sun, 31 Jul 2011 18:55:26 -0000
Antwort löschen@Bums-Biene Meine Antwort bezog sich auf den Kommentar, bzw. den Vergleich. Das ist wie wenn du die Blöd-Zeitung mit der FAZ auf die gleiche intellektuelle Stufe stellst. Und verdammt nochmal, nein, es ist nicht einfach alles Geschmacksache. Es gibt schlicht Qualitätsunterschiede. Klar, kannste sagen, mein Geschmack ist 'ne billige TK-Pizza, die mir besser schmeckt als eine original italiänische Pizza aus New York (dort kommt die Pizza her), mit frischen, ungewohnten Zutaten. Trotzdem bleibt die Original-Pizza besser, hochwertiger als dein Geschmack.
Du bist doch nur genervt, dass ich einen XXXXXL-schwachen Teenie-Streifen, der dir schmeckt, runter mache.
Lass es dir doch weiter schmecken; ich muss kotzen wenn ich so ein gekünsteltes, mit Schwachsinn aufgeblasenes, "Nur Schein, kein Sein"-Hohl-Futter sehe.
lopalopa Mon, 01 Aug 2011 01:40:37 -0000
Antwort löschenblas dich doch nicht so auf.
Ein Film ist keine Pizza. Und dein Vergleich (bin mir bewusst, das dies nicht der richtige Name dieser rhetorischen Figur ist, ist mir aber auch scheissegal - erspar mir nur bitte weitere Klugscheisserei) eben so dämlich, wie du den von Günter H. Jekubzik anprangerst zu sein. Den Geschmack in der Kunst mit den Vorlieben für Essen gleichzusetzten ist ja wohl ein Witz.
Ich wage zu behaupten, dass die Bandbreite und Differenziertheit von Vorlieben in der Film- bzw. Kunstszene ein ganz klein wenig grösser ist, als die Meinungen, die Gourmands und Amateuresser über Pizza haben können.
Kill_Diether Mon, 01 Aug 2011 09:29:23 -0000
Antwort löschenOh welche Weisheit. Ein Film ist keine Pizza oder Essen. Autos und Produktdesign ist auch was anderes. Aber überall ist der eigene Geschmack, der oft mit Gewohnheit und anderen Begriffen verwechselt wird, nur ein Teil aus einer ganzen Reihe von Bewertungskriterien, bzw. gibt's auch Betrachtungen, wo das Ganze überhaupt gar nicht mit Geschmack einzuordnen ist, wie z.B. die BLÖD-Zeitung ist mein Geschmack, oder die politische Partei XYZ ist mein Geschmack, oder die Straßenführung in der Stadt ist mein Geschmack, dieser Betrug ist mein Geschmack und dieser nicht, u.s.w.
Lars Wolf Mon, 01 Aug 2011 11:44:01 -0000
Antwort löschen@Kill_Diether
Ich verstehe dein Problem nicht. Es vergleicht doch hier keiner Sucker Punch mit Pulp Fiktion. Es geht hier lediglich um die Machart des Films. Pulp Fiktion nam, wie du selbst geschrieben hast ein Bezug auf den Trashigen Comic Stil der 50th-60th-70th. Sucker Punch nimmt eben Bezug auf heutige aktuelle Gegebenheiten. Mehr wollte der gute Günter wohl kaum zum Ausdruck bringen. Wenn dir Sucker Punch nicht gefällt ist das ja ok, jedem das seine. Es gibt aber durchaus Leute die eben in der Lage sind mehr in Snyders Werk zu sehen als planlose Effektgewalt.
Kill_Diether Mon, 01 Aug 2011 12:13:01 -0000
Antwort löschenAuch die Machart von Sucker Punch (it sucks!) hat absolut nichts mit Tarantinos Collage-Technik von Pulp Fiktion zu tun.
"...Sucker Punch nimmt eben Bezug auf heutige aktuelle Gegebenheiten...". Welche denn? Und auch wenn dem so wäre, kannste in eine Menge Filme alles mögliche hineininterpretieren und behaupten, dass dies bei einem anderen Kult-Film die gleiche Machart oder Technik. Das ist willkürlicher Blödsinn, genau wie Sucker Punch, wo ich wie in meinem Kommentar viel mehr Parallelen zu eben solchen beliebigen 0815-TV-Serien sehe.
Lars Wolf Mon, 01 Aug 2011 14:17:27 -0000
Antwort löschenDu willst mir weiß machen du hättest den Film verstanden aber siehst nicht welchen Klischees sich der Film Bedient? Viel Offensichtlicher hätte man es ja Gar nicht Inszenieren können. Soviel zum Thema Verständnis des Film… aber naja.
Sucker Punch nimmt vordergründig Bezug auf die feuchten Träum eines jeden Geeks, jene die Mangas, Warhammer 40.000, Cosplay, Comic Con, Dragon Age, Pen & Paper, John Romero, Robocop vs. Terminator (scherz), Björk, Voltron und Toshiro Mifune kennen und zu schätzen wissen. Er bedient einfach sehr viele Klischees der Transformers Generation, voyeuristisches Männerkino im "Resident Evil" Actionstil.
Komisch ich soll nicht so viel Interpretieren aber bei Tarantino ist das ok oder wie? Nichts anderes tust du doch auch. Du Interpretierst auch in Pulp Fiction hinein. Ich mag und schätze den Film sehr. Aber der Autor hat nun mal recht. Snyder bedient sich in seinem Film viel mehr Klischees und viel mehr Einheitsbrei als es Tarantino tat. Deswegen ist Pulp Fiction ja nicht schlechter. Es geht hier lediglich darum das Tarantino sich vordergründig und absichtlich diverser Klischees bedient genau so wie auch Sucker Punch. Da endet die Gleichheit auch schon.
Auch wenn ich mir deinen Kommentar zu deiner Filmbewertung nochmal durchlese, kommt mir der verdacht das du eben nicht alles verstanden hast an Sucker Punch. Es macht sich keiner Gedanken beim Tanzen darüber wie sie denn bei den Anderen Mädels ankommt. Der tanz bzw. die kämpfe stehen nämlich für knall harte Vergewaltigung in der Realen Ebene des Films. Das die Kämpfe an sich etwas schwach Choreografiert auffallen, da gebe ich dir recht. Vor allem Babydoll scheint hier und da etwas schnell die Puste auszugehen.
Aber wenn du meinst den Film verstanden zu haben und ihn dennoch schlecht fandest ist das ja vollkommen legitim. Deinem Meinung und andere haben eben eine andere Meinung zu dem gesehenen.
Dennoch ist das was der Autor gesagt hat nicht falsch. Er verglich sicher nicht die beiden Filme mit einander und er setzt sie sicher auch nicht gleich. Lediglich die Grundidee ist ähnlich.
Kill_Diether Tue, 02 Aug 2011 15:46:14 -0000
Antwort löschen"...Du Interpretierst auch in Pulp Fiction hinein...". Was denn?
"...Es macht sich keiner Gedanken beim Tanzen darüber wie sie denn bei den Anderen Mädels ankommt...." Die Szenen wo Babydoll vortanzen muss, sind ein gutes Beispiel dafür, wieviele Universen der Sucker-Rotz von Pulp Fiction entfernt ist, auch was die Bedienung von Klischees angeht. Du willst mir doch nicht weiß machen, dass du nicht auch deutlich gesehen hast, was Babydoll beim VERHASSTEN, von den PEINIGERN auferlegten Vortanz-Ritual, erstens für einen Ehrgeiz entwickelt und zweitens direkt danach stolz und selbstzufrieden in die Kamera grient, was vielleicht zynisch-verächtlich wirken soll, aber wie gewollt und nicht gekonnt an einen hinterletzten Vortanzwettbewerb in einer Dorf-Disko erinnert. Ebenso schauen die anderen Mädels ganz fasziniert nach der Aufführung von Babydoll, mit einem Blick der so was wie Respekt ausdrücken soll. Sogar wenn auch das irgendwelche Wannabe-Männer Phantasien klischeehaft ansprechen soll, ist es so schlecht, so unglaubwürdig, so gekünstelt, so unauthentisch weil völlig unbegabt gespielt, dass sich daran nur Menschen ohne jegliche Welt- und Menschen-, bzw. Frauen-Kenntnis erfreuen können.
Lars Wolf Tue, 02 Aug 2011 16:03:22 -0000
Antwort löschenNochmal, sie wird in diesen Szenen in der Realen Welt Vergewaltigt. Sie schaut selbstzufrieden weil sie es erstens geschafft hat alle abzulenken so das ein weiterer Gegenstand für die flucht erbeutet werden konnte und zweitens weil auch er es nicht geschafft hat sie zu brechen. Klar soll der Blick der anderen Mädchen Respekt ausdrücken, das sich Babydoll ja für die gruppe opfert. Aber ich habe sicher nicht vor dir Sucker Punch zu erklären. Wie gesagt, wenn du ihn schlecht fandest will dich hier niemand bekehren und Sucker Punch mit Pulp Fiction Vergleichen oder gleich setzten oder gar Pulp Fiction schlecht reden will hier auch niemand.
J4KOB Mon, 04 Jun 2012 02:02:20 -0000
Antwort löschenSucker Punch ist eben einfach besser als Pulp Fiction.
Seht es doch endlich ein.
Kill_Diether Tue, 05 Jun 2012 16:59:14 -0000
Antwort löschen@J4KOB das ist ein Vergleich wie "Johann Wolfgang von Goethe" und "Bild-Zeitung". Da gibt es einige, welche die genannte Zeitung besser finden ;-)
J4KOB Tue, 05 Jun 2012 17:08:43 -0000
Antwort löschenDas war eh nicht ganz ernst gemeint :D Aber in vielen Punkten weisen die beiden Filme Parallelen auf, weswegen man sie doch sehr gut vergleichen kann.
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Kill_Diether Tue, 05 Jun 2012 17:48:49 -0000
Antwort löschenfind' ich gar nicht, dass es Parallelen gibt, nicht bei der Story und bei den Schauspielern oder Dialogen...aber egal, hab' schon viel zu viel Zeit für so'n Streifen, wie hieß der nochmal?, verplempert ;-)
J4KOB Tue, 05 Jun 2012 18:07:23 -0000
Antwort löschenDie offensichtlichste Parallele ist ja das "Zusammenklauen" aus sämtlichen anderen Filmen (sowohl Zitate, als auch Kamerafahrten, genausowie diverse Symbole, Figuren, Szenerien). Bei Pulp Fiction werden genau wie bei Sucker Punch all diese Details zusammengeworfen.
Andere Gemeinsamkeiten sind z.B. die Schablonenhaftigkeit der Figuren oder der episodenhafte Erzählstil.
Asokan Nirmalarajah: Schnitt, Moviemaze Asokan Nirmalarajah: Schnitt, Moviemaze
Kommentar löschenZack Snyders Kamera fetischisiert schlichtweg alles, der Film ist so verliebt in seine eigenen Bilder, daß er nicht aufhören kann, sie immer wieder zu bremsen und sich in nie endend wollenden Zeitlupen an ihnen zu weiden. Das ist durchaus spaßig für die Länge eines Musikvideos, über die Distanz einer absurden, albernen Handlung mit unsinnigen Dialogen und uninteressanten Figuren aber ein »sucker punch«, dessen Nachwirkung sich viel zu schnell verflüchtigt.
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Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] „Sucker Punch“ will räumliche und zeitliche Grenzen überwinden. Dabei ist ein wirrer Video-Clip herausgekommen. [...] Man darf hier nicht auf den Bilderrausch insistieren. Davon gibt es genug im Kino. Zudem wird damit die totale Schwäche der Story überdeckt. Die Charaktere vermitteln nichts, weil alles den Video-Schnitten zum Opfer fällt. So wirkt das Ganze ziemlich gequält. Allein der Soundtrack kann für vieles entschädigen.
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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenEs sind vor allem der japanischen Nerd- und Videospielkultur entlehnte Szenarien die Snyder in seinem sexuell aufgeladenen Action-Spektakel bemüht. Leider fühlt er sich auch dramaturgisch den Gesetzen von Videogames verpflichtet. Er verzichtet fast ganz auf eine Exposition, die seinen reizenden Sexpüppchen etwas Tiefe und Glaubwürdigkeit verleihen würde und reiht einen optisch spektakulären Höhepunkt an den nächsten. Die Konsolen-Generation mag sich in der künstlichen Bildästhetik und Dramaturgie der Games zu hause fühlen. Nostalgisch veranlagte Cineasten, die echtes Kino sehen wollen, werden sich in „Sucker Punch“ hilflos und verloren fühlen.
Mehr auf meiner webseite...
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Clooney Toons Sun, 03 Apr 2011 08:46:51 -0000
Antwort löschenWow, ein "Kritiker" hat es doch tatsächlich geschafft einen Film, der ihm als "nostaglisch veranlagten Cineasten" - ich sag es mal so - nicht liegt, trotzdem fair zu bewerten.
Danke für den Kommentar! +1
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]„Sucker Punch“ ist ein Film, der eigentlich nur eines nachvollziehbar macht: wie es möglich ist, dass ihm vom vollständigen, teils gehässigen Verriss, über die desinteressierte „mir doch egal“-Haltung, bis hin zur preisenden Lobeshymne alles begegnet. In allem, was diesen Film an Stärken und Schwächen ausmacht diktiert er einem geradezu Wort für Wort, wie man ihn zu finden hat, je nach dem, wo man seine persönlichen Vorlieben, Abneigungen und Erwartungen an einen Film setzt. „Sucker Punch“ liefert genau das, was die Snyder-Hater hassen, was den Snyder-Fans gefällt und was den Zack-who?‘s egal ist und dafür hätte es ihn gar nicht veröffentlicht gebraucht. Wie aus vielen anderen Gründen nicht. Denn nur um nun auf beiden Seiten überzogene und vorgefasste Meinungen und Aussagen zu provozieren und Argumentationskriege mit rostigen Waffen anzuzetteln, bei denen sich immer fleißig im Kreis und um sich selbst gedreht wird – nein, dafür muss es keine Filme geben. Oder wenigstens nicht noch diesen einen mehr.[...]
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ChristiansFoyer Sat, 02 Apr 2011 14:22:05 -0000
Antwort löschenNa dann, auch hier nochmal: danke ;)
Schneeregen Sat, 02 Apr 2011 16:22:09 -0000
Antwort löscheneine missbrauchsszene in der "some of them want to be abused" gesäuselt wird ist die beste szene des films? merke: ein film ist nicht sexistisch, weil er attraktive junge frauen in spärlicher bekleidung zeigt - diese symbolik ist es.
ChristiansFoyer Sat, 02 Apr 2011 17:05:22 -0000
Antwort löschenSeh ich nicht so. Die Symbolik der Szene ist eindeutig und platt, zielt doch aber deutlich in die Richtung, die Gattung Mann im Rahmen der Handlung als grundsätzlich widerwärtig und quasi als generellen Antagonisten des Films einzuführen, gegen den sich zur Wehr gesetzt gehört. Zudem sind die ersten Minuten die einzigen, in denen der Protagonistin auf einer visuell/emotional-kombinierten Ebene begegnet wird. Das macht im Gegensatz zum Rest des Films dann die für mich beste Szene. Und "Sweet Dreams" hat mehr als diese eine Textzeile und, da zudem von Emily Browning/Babydoll gesungen, kann oder muss für diese Szene eines VERSUCHTEN Missbrauchs auch ganz anders interpretiert werden. Na ja. Bleibt alles Auslegungssache. Kann auch schon wieder sexistisch sein, wenn man mit Babydoll in den ersten Minuten Mitleid hat, so nach dem Motto "och nein, das arme wehrlose Mädchen...". Und schon beginnt sich wieder alles im Kreis zu drehen... ;)
Schneeregen Sat, 02 Apr 2011 18:09:34 -0000
Antwort löschenwas soll das denn aussagen, dass babydoll das singt? einige wollen missbraucht werden, sie aber nicht? ich bin da zugegebenermaßen ratlos! so oder so ist diese szene sicher nicht unabsichtlich missverständlich. um auf meine deutung zu kommen brauchts kein gedankenverbiegen...
ansonsten fand ich die kritik ganz gut, vor allem sehe ich es auch so, dass der film um einiges besser sein könnte, wenn die fantasiewelten auf das jeweilige mädchen zugeschnitten wären. die eine könnte radikal antifaschistisch oder einfach nur militant sein, die andere eine alice/wizard of oz-träumerin usw. schade eigentlich.
ChristiansFoyer Sat, 02 Apr 2011 18:22:38 -0000
Antwort löschenSome of THEM want to use you
Some of THEM want to get used by you
Some of THEM want to abuse you
Some of THEM want to be abused
THEM = alle Männer in dem Film. Deswegen sagt es etwas aus, das Babydoll das Lied singt. Das passt auch zum Bordell-Setting, dass sie sich erträumt. Manche Männer wollen missbrauchen, andere wollen selbst missbraucht werden, domint, devot, die Frau Mittel zum Zweck. Somit hat das Lied aus Babydolls Mund eine quasi anklagende Wirkung und keine, die aussagt, dass Frauen von sich aus schlecht behandelt werden WOLLEN. Sei's drum, ich kann deine Deutung aber genauso nachvollziehen, du meine vielleicht jetzt auch ein bißchen besser. Ansonsten Dank für's Lob ;)
ChristiansFoyer Sat, 02 Apr 2011 18:39:48 -0000
Antwort löschentobe, der Dank ging diesmal an Schneeregen, deine Antwort kam nur dazwischen, während ich meine geschrieben habe und galt demnach nicht dir
ChristiansFoyer Sat, 02 Apr 2011 18:46:55 -0000
Antwort löschen@tobe: macht ja nix, hab das schon mitbekommen, dass deine Nase in so ziemlich jeder Diskussion um den Film steckt. Musst nur aufpassen, irgendwann wird's genauso reaktionär, wie du's dem Film vorwirfst ;)
ChristiansFoyer Sat, 02 Apr 2011 18:57:07 -0000
Antwort löschenDie, oder besser gesagt: DEINE Wahrheit über den Film muss sich hier aber nicht zwangsläufig und immer wieder unter fast jedem Kommentar finden. Dafür reicht doch dein eigener
Schneeregen Sat, 02 Apr 2011 23:17:40 -0000
Antwort löschentobe78: ich sehs auch so. hat was von der islamistischen weltsicht, in der sichtbare frauen offen rumliegendes fleisch und männer triebbeherrschte tiere sind. irgendwie...antimodern trotz der game-aufmachung :D
Schneeregen Sat, 02 Apr 2011 23:18:30 -0000
Antwort löschenchristiansfoyer: sicher doch. auch wenn ich irgendwas anders sehe, kann ich gute kritiken würdigen.
th_pion Sun, 03 Apr 2011 20:18:43 -0000
Antwort löschendiskutiert ihr jetzt tatsächlich über Sexismus bei diesem Film? Für mich gings da eindeutig mehr um total überdrehte Action in total abgedrehten Welten, aber ok, jedem das seine ;)
Die Bordell-Welt entspringt übrigens nicht BabyDolls Kopf sondern SweatPies, erkennt man gut daran, dass die Schlussszene (mit dem Bus) wieder in der "Bordell-Welt" ist (man vergleiche die Polizisten mit den Polizisten in der Irrenanstalt). Macht auch viel mehr Sinn, denn es ist SweetPies Geschichte und nicht Babys.
MfG th_pion
ChristiansFoyer Sun, 03 Apr 2011 20:27:14 -0000
Antwort löschenDa wird vielerorts über Sexismus diskutiert, ich seh's allerdings auch eher wie du. Btw., die Dame schreibt sich Sweet Pea, sie ist ja schließlich kein schwitziger Kuchen ;)
th_pion Mon, 04 Apr 2011 14:52:15 -0000
Antwort löschenJa mir ist gestern auch noch gedämmert, dass ich den Namen falsch geschrieben hab, aber da war der Rechner schon aus. Was ich noch dazu schreiben wollte:
Ich hab natürlich kein Problem damit, wenn ihr darüber diskutiert, und das ist sicherlich auch sinnvoll, wenn man versucht eine objektive Bewertung zu finden. Ich war nur überrascht darüber, dass man sich so viele Gedanken über den Film macht, denn die hab ich mir, wie angedeutet, gerade bei dem Film nicht gemacht ;)
Und aus ner anderen Diskussion fand ich folgenden Punkt noch gut: SweetPea ist ein Missbrauchsopfer und es ist ihre Fantasiewelt, es macht also sehr viel Sinn, dass Männer dort böse und gemein sind, während BabyDoll (also eine Frau) ihr "Schutzengel" ist.
JaMi Tue, 05 Apr 2011 22:55:12 -0000
Antwort löschenIch habe es so aufgefasst, dass die Männer hier sehr gegensätzlich dargestellt werden. Ein großerteil wird negativ dargestellt aber der Mentor und "Retter" ist doch eher positiv zu sehen, auch wenn er eher passiv ist. Oder wie seht ihr das?
ChristiansFoyer Wed, 06 Apr 2011 06:20:23 -0000
Antwort löschenAuch der Mentor wird hier und da eher zwiespältig diskutiert: auch er ist ja letztlich wieder nur ein Mann, der den Mädels (wenn auch mit wohlgesinnterer Grundhaltung) sagt, wo's langgeht. Seine Rolle hätte in den Actionsequenzen auch Carla Gugino übernehmen können. Aber sei's drum: meiner Meinung nach wird der Film einfach nur in alle Richtungen überinterpretiert ;)
ChristiansFoyer Wed, 06 Apr 2011 06:39:46 -0000
Antwort löschenhach, Tobe.... hast du deinen kontrakonstruktiven Umgang mit diesem Film jetzt nicht mal langsam genug ausgelebt? Ganz Moviepilot kennt deine Meinung zu "Sucker Punch". Du musst also nicht fortlaufend unter JEDES Gespräch dein immer gleiches Gebashe setzen...
ChristiansFoyer Wed, 06 Apr 2011 06:53:56 -0000
Antwort löschendas macht bei dir leider meist keinen Unterschied...
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ChristiansFoyer Wed, 06 Apr 2011 07:04:16 -0000
Antwort löschenJa, und nu is gut. Der arme JaMi ärgert sich bestimmt, dass er hier überhaupt 'n Kommentar hinterlassen hat, wenn er sein e-mail-Fach jetzt mit so viel off topic-Müll zugeballert bekommt ;)
JaMi Thu, 07 Apr 2011 11:48:36 -0000
Antwort löschenAch, Facenook spamt mich da mehr voll^^.
Möglicherweise bin ich auch einfach zu baluäugig und ging davon aus, dass ein halbwegs guter Regisseur, vorallem dann wenn er auch noch beim Drehbuch beteiligt ist, besonders darauf achtet, wen er welche Position zu schiebt.
Deswegen hoffe ich einfach, dass es ein Grund hat, warum der Retter ein Mann ist und sei es auch nur um das schwarz-weiß-Denken zu durchbrechen. Es ist schade, dass in einem Film, mit einer noch überschaubaren Charakteranzahl, keiner von ihnen wirklich ausgearbeitet scheint. Man konnte ja nicht mal eine Bindung zu einem Charakter aufbauen, nicht weil sie so verrückt oder unsympathisch waren, einfach weil sie keinen Charakter hatten.
David Kleingers: Spiegel Online David Kleingers: Spiegel Online
Kommentar löschen"Sucker Punch" ist ein Debakel, für das sich etliche negative Superlative finden ließen. Doch damit wäre dem kläglichen Scheitern schon fast wieder zu viel Bedeutung zugeordnet. Denn immerhin kann wirklich vollendeter Trash noch unterhalten.
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Haschbeutel Fri, 01 Apr 2011 19:54:15 -0000
Antwort löschenMuss ander Stelle mal sagen, dass der komplette Artikel, wie fast alles von Spiegel Online, eine einzige Farce ist. Es wird sich beschwert, dass Fantasyelemente enthalten sind ... in einem Fantasyfilm. Es wird von Wehrmachtsuniformen geredet, um dann über den ersten Weltkrieg zu reden. Dilettantischer Artikel, bescheuerte Kritik, die eigentlich nur zeigt, dass Spiegel Online, egal in welchem kulturellen Bereich, der BILD in nichts nachsteht. Schmierblatt. Von vorne bis hinten.
Kein Wunder wird im Spiegel FORUM der Artikel über 20 Seiten hinweg so dermaßen zerrissen, dass ich es eine Schande finde, dass diese "Kritik" von Kleingeist ... äh Pardon ... Kleingers hier überhaupt gelistet werden darf. Dann doch lieber Hitmanski oder jemand, der Ahnung von der Materie hat, und nicht so ein Praktikant.
wailer-greg Sat, 02 Apr 2011 11:56:19 -0000
Antwort löschen@Haschbeutel: Heul doch!
Haschbeutel Sat, 02 Apr 2011 12:00:27 -0000
Antwort löschenÄh. Nö? Oo
Haschbeutel Sat, 02 Apr 2011 12:51:04 -0000
Antwort löschenDann hoffe ich, dass ich heute Abend keinen Spaß bei dem Film habe. Sonst bin ich geistig wohl nicht mehr zu retten. :(
daweed Sat, 02 Apr 2011 13:01:05 -0000
Antwort löschenin der tat, das ist schon beinahe eine indirekte beleidigung an die vielen, vielen rezensenten hier. ich muss gestehen, das ich auch nicht gewusst habe das man die intelligenz eines menschen neuerdings durch filme bestimmen kann. merkwürdig :/
daweed Sat, 02 Apr 2011 13:12:17 -0000
Antwort löschenmöglicherweiße ist es aber beabsichtig die thematik durch dieses übertriebene extrem zwischen den beiden geschlechtern erst zu symbolisieren bzw. zu verdeutlichen? mal daran gedacht? ja, ich finde das ärzte lied "männer sind schweine" auch männerfeindlich...
daweed Sat, 02 Apr 2011 13:27:16 -0000
Antwort löschennein, mir geht es nicht darum. es gibt keine allgemeine perspektive, sondern, wie du bereits sagtest, nur die eigene meinung. das einzige was die intelligenz eines menschen beinträchtigt ist alkohol und gewisse giftstoffe. wär ja schlimm wenn man sein iq durch einen film oder durch schlechte musik einbüssen würde. ein kleines beispiel:
ein teil der negativbewerter würde jetzt sagen: hip hop ist scheiße, weil das und jenes ist!
ein anderer teil hingegen, die befürworter, würden diesen aspekt aber auf metal schieben, weil eben ...!
welche musikrichtung ist jetzt die bessere, die richtige, die für den menschlichen verstand gesunde? natürlich keine von beiden! ich trete hier außerdem NIEMANDEM auf die schippe, aber ich finde es ehrlich gesagt etwas bedenklich wenn leute, die anderer ansicht sind, von euch als gesitig minderbemittelt angesehen werden und das geht mal überhaupt nicht in ordnung! soviel also zum thema rumstänken!
daweed Sat, 02 Apr 2011 13:37:54 -0000
Antwort löschen... und bei deinem filmgeschmack, welcher mit meinem übrigens zu fast 80% übereinstimmt, muss ja mein "gesunder menschenverstand" doch noch irgendwo existieren. oder du wärst eben geistig ungefähr auf dem selben stand wie ich!
Haschbeutel Sat, 02 Apr 2011 13:50:49 -0000
Antwort löschenOhman ... warum ist er jetzt ein Troll?
Haschbeutel Sat, 02 Apr 2011 14:07:17 -0000
Antwort löschenIch sehe keine Unterstellungen, nur fundierte Gegenüberstellungen der ewigen Geschmacksfrage mit Beispielen.
philip-nebe Sat, 02 Apr 2011 15:45:53 -0000
Antwort löschenIch kann nur sagen: Hirn an und konventionelle Erwartungen runter schrauben und du wirst diesen Film lieben!
Vor allem Soundtrack und Bilder hauen einen aus den Latschen. Snyder hat sich in diesen beiden Punkten meiner Meinung nach zu wünschen übrig. Hätte man noch etwas am Drehbuch gefeilt, wäre es ein echter Klassiker geworden, das ist schon ein wenig schade, aber vor allem dass dieser Film so mit Ignoranz bestraft wird, nur weil er nicht in konventionelle Muster passt.
nz2004 Tue, 05 Apr 2011 12:46:20 -0000
Antwort löschenDer Film ist intelligent.
kyote Tue, 05 Apr 2011 14:24:27 -0000
Antwort löschen@tobe: Ist dir wirklich nicht klar, das du mit der Formulierung "Und wer Sucker Punch für gelungenes Kino hält, dem ist geistig nicht mehr zu helfen" sehr pauschal ziemlich beleidigend bist?
daweed Tue, 05 Apr 2011 20:46:35 -0000
Antwort löschenklar weist sucker punch spuren von intelligenz auf. gladiator hab ich mir damals schon als zehnjähriger anschaut und hinterher festgestellt das alles doch nur pipifax gewesen ist. @kyote: türlich weiß er es, aber tobe78 bleibt nunmal in echter troll (siehe oben)!
tecdiver Thu, 07 Apr 2011 18:29:50 -0000
Antwort löschenMeine ganz ehrliche Meinung: Ich als normaler Spiegel Leser finde diese Spiegel-Kritik als völlig hirnlos. Meine fresse, solch ein Mist habe ich schon lange nicht mehr dort gelesen. Wie kann man so pauschalisieren?? Ich zitiere mich mal selber (meine Filmkritik ;-) ):
Was mich aber meistens aufregt ist die zahlreichen Aussagen, dass der Film ja soooo sehr sexistisch ist. Meine Güte, da sind paar hübsch anzusehende Mädels, die sich es leisten können ihren Body zu zeigen. Im Normallfall drehen solche Szenen muskelbepackte und halbnackte coole Kerle (und da sagt keiner was). Was man von den Mädels zur Gesicht bekommt hält sich in Grenzen (völlig ausreichend und gut auf die Story abgestimmt). Klar, es ist ein eigener Typ Film den man entweder mag oder nicht. Die Leute, die sich wegen dem sexistischen Kram aufregen, haben scheinbar nur Augen auf die weiblichen Kurven und bekommen den ganzen Kram ringsum im Film vor lauter Aufregung nicht mit (au man, ich bin ein Kerl und diese Worte kommen gerade über meine Lippen…oh Gott ;-) )...
Vesperum Thu, 14 Apr 2011 15:52:22 -0000
Antwort löschenAlso ich kann diese Kritik beim besten Willen nicht verstehen.
Sie wirkt auf mich wie eine subjektive Wertung eines Menschen, der von Zack-"Who" ohnehin nichts hält.
Dann könnte man gleich eine Grundsatzdiskussion mit Rechtsradikalen über Demokratie führen.
Herr Kleingers, da würde ich mir doch schon etwas mehr Sachlichkeit und "etwas" weniger Subjektivität in ihrer Kritik wünschen.
Was ich aber noch viel bedenklicher finde ist, dass sie "suggestiv" Suckerpunchsympathisanten beleidigen.
Da wundert es mich nicht, dass man Sie bereits mit "Kleingeist" betitelt.
Also ganz ehrlich, mich als Laien, schrecken solche Beiträge ab, im Spiegel mal zu lesen.
Sie sollten mal an Ihrer Tonart arbeiten, denn im Grunde machen sie damit nichts anderes als provozieren, denn als sonderlich sachlich empfinde ich ihren Beitrag nicht!
Kill_Diether Sat, 18 Jun 2011 12:15:13 -0000
Antwort löschenAbsolut richtig! Es ist verschwendete Energie sich über diesen Dummrotz-Streifen für Debile auszulassen. Wobei es tatsächlich so ist, dass sich ein ganzes Buch mit Fakten zu fast jeder Sekunde des Schund-Streifens scheiben liese. Fakten die belegen, wie unendlich schlecht alles an dem Drecksfilmchen ist.
Auch absolut richtig ist die Feststellung, dass es kein unterhaltsamer Trash ist, sondern bestenfalls ein Möchtegern-Irgendwas.
Haschbeutel Sat, 18 Jun 2011 12:26:43 -0000
Antwort löschenNa, na. Ich lasse mich gern als Debil hinstellen ;)
Kill_Diether Sat, 18 Jun 2011 13:32:48 -0000
Antwort löschen@Haschbeutel....gern oder nicht gern, das ist hier die Frage ;)
Falkenfluegel Tue, 13 Sep 2011 14:30:57 -0000
Antwort löschenOh man die Beiträge hier sind zwar schon etwas älter aber ich muss grad mal spontan den offiziellen Pokal des User-Depps 2011 an tobe78 für seine herausragende Toleranz und Weitsicht vergeben. Glückwunsch!
Kill_Diether ist nur knapp am Pokal vorbei geschrammt. Schade, vielleicht beim nächsten mal.
Alle 22 Antworten zeigen
Kill_Diether Wed, 14 Sep 2011 08:25:17 -0000
Antwort löschen@Falkenfluegel "...aber ich muss grad..."
Du musst gar nix, auch nicht beleidigen!
Falkenfluegel Wed, 14 Sep 2011 09:22:47 -0000
Antwort löschenNa na na. Vielleicht noch mal daran erinnern was ihr geschrieben habt und dann meckern. Der Pokal ist eh schon weg, es nützt also nichts sich noch darum zu bemühen.
Khitos: Kälte Reich
Kommentar löschen[...] Sucker Punch hätte als Kurzfilm funktionert, als 110 minütiger Spielfilm weniger.
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goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...
Kommentar löschenZack Snyders persönliches Showgirls, 120min primitive Hirnpenetration für die pupertäre
Petting-Generation 3/10
Sucker Punch ist...
...der Versuch eines Frauenhassers einen feministischen Film zu machen.
...der Versuch aus Glückskeksbotschaften einen Film zu machen.
...der Versuch Bubenträume mit Männerträumen zu verbinden.
...der Versuch eine Wixvorlage für Minderjährige zu machen.
...der Versuch Transformers 2 und Tron Legacy zu unterbieten.
...der Versuch Baz Luhrmanns nachzueifern.
...der Versuch Peter Jackson nachzueifern.
...der Versuch Alex Proya nachzueifern.
...der Versuch Lewis Caroll nachzueifern.
...der Versuch Paul Verhoeven nachzufeifern.
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daweed Thu, 31 Mar 2011 12:53:58 -0000
Antwort löschenvon mir bekommst du schonmal die goldene stinkwurzel für die schlechteste kritik die ich jemals lesen durfte :>
der cineast Thu, 31 Mar 2011 13:13:44 -0000
Antwort löschen:D
goodspeed Thu, 31 Mar 2011 13:55:59 -0000
Antwort löschenWas schon mal mehr ist, als Snyder für seinen "Film" je bekommen wird ^^
daweed Thu, 31 Mar 2011 14:42:02 -0000
Antwort löschennennen wird den "film" doch einfach "spektakel", ja? ^^
BellaS. Thu, 31 Mar 2011 16:10:27 -0000
Antwort löschenoder Wi..s Vorlage?!
daweed Thu, 31 Mar 2011 17:18:08 -0000
Antwort löschenwenn man den film als wichsvorlage benutzt muss man geistig schon ein ganz schön verzweifelter mensch sein. nachdem ich mir den film
angesehen habe und die kritiken hier noch etwas mau gewesen sind, hab ich nichtmal annähernd an so etwas gedacht. es ist wahr, einpaar mädels sind zwar ganz hübsch, aber das wars dann auch schon mit der feststellung. genauso hättest du das gleiche zu sailor moon sagen können. echt, kaum zu glauben auf was für gedanken gerade IHR kommt!
Der Merlin Fri, 01 Apr 2011 00:27:56 -0000
Antwort löschenIch empfehle Michel Foucault, "Was ist Kritik" aber das nur nebenbei. Ich verstehe wieso Leute "Sucker Punch" krampfhaft versuchen zu hassen, muss aber hier einfach mal sagen, dass ich den ziemlich gut fand. Ja jetzt kriecht aus euren Löchern und sagt "Der kennt wahrscheinlich auch einen guten Uwe Boll Film", aber es scheint mir fast, dass ihr den Film nicht mit neugier und Vorfreude guckt, sondern ´mit dem gefühl euch intelektuell von den Machern abzuheben. Tschuldigung, aber ich mag diese Internet-Hass-Kultur nicht ganz so extrem. Ich fand Sucker Punch auch von der Story her cool aufgebaut, schreibe das aber sehr unreflektiert, da ich grad erst aus dem kino komme.
BellaS. Fri, 01 Apr 2011 07:53:49 -0000
Antwort löschen@Merlin: Ich kann nur von mir sprechen, ich versuche ihn nicht krampfhaft zu hassen, er hat mir einfach nicht gefallen. Wo war bitte der Aufbau des Filmes gut? Ich fand es extrem nervig die total bescheuerten Kampfszenen an zuschauen. Klar, es war nicht alles schlecht, aber alles in allem war ich etwas enttäuscht... ok, ich hatte auch keine großen Erwartungen.. ist eben wie immer Geschmacksache.
BellaS. Fri, 01 Apr 2011 08:04:59 -0000
Antwort löschen@daweed: aus welchem Grund gehen junge Männer in diesen Film? ahhjaa bestimmt wegen den suuper tollen Kampfszenen bei denen Rauch aus den sau dummen Kreaturen kommt^^ oder doch wegen der ach so tollen Story? Ok, nicht unbedingt nur um das oben genannte zu tun... was aber auch lustig zu beobachten war, die Hälfte der Leute im Kino haben während des Filmes den Saal verlassen. Kaum zu glauben, aber es waren Männer :-P
BellaS. Fri, 01 Apr 2011 09:45:25 -0000
Antwort löschen:-D die Männer sind gegangen und die meisten Frauen haben über die dämlichen Dialoge gelacht... naja mal sollte nicht zu viel erwarten, fürs Kino lohnt er sich meiner Meinung nach nicht.
daweed Fri, 01 Apr 2011 16:07:29 -0000
Antwort löschen@bellaS.: ich habe mir den film angeschaut, weil ich von sucker überzeugt gewesen bin ein gutes "hau-drauf+cgi-gewitter" kino zu bekommen. ich wäre aber sicher nicht reingegangen wenn die protagonisten durch männer ersetzt worden wären, weil es einfach mal auch lustig sein kann frauen etwas anders im mittelpunkt zu erleben als jetzt bei sex and the city. natürlich ohne den hirnrissigen hintergedanken mir dabei bestimmte dinge durch den kopf gehen zu lassen. ich bin doch kein nerd, welcher sich auf unreele filmfiguren beschränkt. ob ihrs glaubt oder nicht aber mittlerweile bin ich an einem punkt angelangt wo ich mir die meinungen der kritiker zu herzen nehme und beim anschauen tatsächlich kommentare wie: "alta wie geil... hoffentlich bleibt die in der pose" fallen lassen könnte. natürlich nicht ernst gemeint sondern als kleine hommage an euch :>
naja, ich werd ihn mir heute jedenfalls mal im kino anschauen, meine bewertung wird aber weiterhin bestehen bleiben, weil er im kino sicher spektakulärer rüber kommen wird als am montag auf dem pc. oh oh.
BellaS. Sat, 02 Apr 2011 08:07:55 -0000
Antwort löschen@daweed: Viel Spass im Kino!^^ ... über ein gutes "hau-drauf" lässt sich eben streiten;)
Couch Potato Mon, 04 Jul 2011 13:25:05 -0000
Antwort löschenaus dem Kommentar lässt sich nur entnehmen, das man nichts von der genialen Story mitgekriegt hat, schade...
Falkenfluegel Mon, 01 Aug 2011 08:40:57 -0000
Antwort löschenImmer dieser bekloppte Wichsvorlagenvergleich. Da sind ein paar sexy Mädels im Film ... das ist so ziemlich alles. Die ziehen sich nicht aus, es gibt keine Pantyshots oder sonstige Dinge die einen dazu verleiten könnten sowas zu behaupten. Viel mehr haben die Kritiker scheinbar einfach keine berechtigte Kritik, ansonsten müsste man sich nicht auf ein solches Niveau herunter lassen.
Und außerdem ich bin nen Mann und ich gucke mir gerne sexy Mädels an und habe damit auch überhaupt keine Probleme. Das hat mit meinem Intellekt überhaupt nichts zu tun. Ich behaupte mal das jeder von uns sexuelle Gefühle hat, ansonsten tut ihr mir leid.
Der Film ist eine klare Hommage an Animes und dessen Darstellung von Action. Das der Anime selbst auf die gleichen Ablehnungen stößt wie jetzt Sucker Punch, wundert mich natürlich nicht.
Ich habe mir den Film wegen den klasse Bildern, wegen der Action und wegen dem Zusammenspiel von Musik und Bild angesehen, weil Snyder diese Dinge einfach drauf hat. Warum kann man einen Actionfilm nicht einfach mal Actionfilm sein lassen?
Dabei hat der Film noch 100 mal mehr Stil, Story und Bildgewalt als ein Transformers, doch die werden zum absoluten Kassenschlager. Verstehen muss man das nicht, Geschmäcker sind einfach verschieden. Ich persönlich glaube das Snyder mit seiner visuellen Vision der Zeit einfach voraus ist.
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Peter_Panski Sun, 04 Sep 2011 22:52:48 -0000
Antwort löschenUnd dein Kommentar ist der Versuch uns zu langweilen? Na was soll ich sagen: geschafft!
der cineast Mon, 05 Sep 2011 00:35:05 -0000
Antwort löschenlol
Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschen"Sucker Punch" [...] hat trotz aller Bedeutungsbehauptungen auf den letzten Metern eigentlich so gut wie nichts zu sagen. Noch schlimmer: Mit seinen leeren Figuren bleibt er ein lahmendes Oberflächenspektakel und durchweg so langweilig, als würde man jemandem anderem beim Anspielen mittelmäßiger Videogames zusehen.
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HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschenEs fällt schwer, SUCKER PUNCH unvoreingenommen zu betrachten. Regisseur Zack Snyder ist für die einen ein visionärer Meisterregisseur, für die anderen spätestens seit seinem aufgrund seiner homophoben Untertöne mindestens bedenklichen 300 ein Dilettant, der sich mit allen Mitteln bei seinem fast ausschließlich männlichen, heterosexuellen Publikum anbiedert. Eines sei vorweg gesagt: Egal, wie man zu Zack Snyder steht - nach SUCKER PUNCH wird sich diese Meinung mit großer Sicherheit noch verfestigen.[...]
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Haschbeutel Wed, 30 Mar 2011 23:38:53 -0000
Antwort löschenDas ist wie der Vorwurf der Rassenfeindlichkeit in dem Streifen.
Mr Vincent Vega Thu, 31 Mar 2011 01:54:55 -0000
Antwort löschen300 ist ja wohl Homophobie in Reinkultur.
reveal Thu, 31 Mar 2011 03:09:22 -0000
Antwort löschen,weil ...
m.laterne Thu, 31 Mar 2011 06:26:52 -0000
Antwort löschendann ist Frank Miller's 300 Graphic Novel auch Homophobie in Reinkultur? Ist mir gar nicht bewusst gewesen. Ich dachte die knappe Bekleidung wird wegen den klimatischen Bedingungen auf der griechischen Halbinsel bevorzugt.
Azog Thu, 31 Mar 2011 09:19:07 -0000
Antwort löschenmal ganz im ernst!.... die story mag ja vielleicht etwas flach sein...betrachtet man einfach mal das sich der großteil der handlung im kopf einer vermeidlich geisteskranken abspielt ist das jedoch recht passend und nicht verwunderlich!...
aber im zentrum der aufmerksamkeit stehen eindeutig die bilder!... und ich bitte euch!...hei0ße frauen in echt scharfen outfits, mit katanas und maschienengewehren die übergroße samureiroboter und nazis wegrotzen!...wer kann das denn bitteschön nicht genial finden!...:-D...
meinermeinung nach ein ziemlich orrigineller, bildgewaltiger film den ich mir trotz der schlechten kritiken hir unbedingt anschauen muss!...
PhilUK Thu, 31 Mar 2011 10:15:08 -0000
Antwort löschenAzog: gut gesagt.
Verstehe immer noch nicht wie man 300 oder Sucker Punch als homophobie interpretieren kann?
karma-karman Thu, 31 Mar 2011 11:01:11 -0000
Antwort löschenHomphobe Untertöne? Wo um alles in der Welt ist der Film denn schwulenfeindlich?! o.O
daweed Thu, 31 Mar 2011 12:52:01 -0000
Antwort löschenich sag ja, die leute setzen sich was in den kopf und können es am ende doch nicht begründen. anzog, wahre worte. egal was man sich ausdenkt, nichts ist mehr origienll, weil ja schon da :>
HerrLehmann Thu, 31 Mar 2011 14:16:15 -0000
Antwort löschen@PhilUK Sucker Punch hab ich auch nicht als homophob bezeichnet.
@duffy Vielleicht verschließt du dich auch einfach gegen jede Kritik/Analyse dieser Art, weil dir keine Gegenargumente einfallen?
@Azog Vielleicht zuerst den Film gucken und dann Meinung bilden?
PhilUK Thu, 31 Mar 2011 14:30:42 -0000
Antwort löschenIch raffe immer noch nicht wie 300 "Homophobie in Reinkultur" ist
daweed Thu, 31 Mar 2011 17:09:45 -0000
Antwort löschen... vielleicht, weil herrlehman ja möglicherweße einer vom anderen ufer ist und sich in dieser hinsicht in seiner männerwürde angegriffen gefüllt hat. so ähnlich wie alice schwarzer bei sucker punch ...
daweed Thu, 31 Mar 2011 21:15:11 -0000
Antwort löschenda hat wohl meister alanger einpaar redensarten nicht gelernt. kann ja mal vorkommen :>
Murphante Fri, 01 Apr 2011 10:22:35 -0000
Antwort löschenwas der Film ist schwulenfeindlich ??? schlachten die Mädels schwule Monster ab ... was ist das denn für n Bullshit har har har ^^
Torsten Nasenberg Fri, 01 Apr 2011 16:09:27 -0000
Antwort löschenAuch wenn ich des Films nicht teile, das ist die einzige brauchbare Kritik über den Film. Habe ihn gestern mit zwei Freunden (1 männlich, 1 weiblich) gesehen und wir waren alle drei begeistert!
Ein Satz der Kritik bringt es auch aus meiner Sicht perfekt auf den Punkt: Egal, wie man zu Zack Snyder steht - nach SUCKER PUNCH wird sich diese Meinung mit großer Sicherheit noch verfestigen.
Genauso ist es: Der einzige Snyder-Film, den ich bisher (noch) nicht gesehen hab, ist "Legende der Wächter". Alle anderen habe ich gesehen und finde sie genial! Dementsprechend hat mich auch Sucker Punch umgehauen!
HerrLehmann Sat, 02 Apr 2011 14:12:58 -0000
Antwort löschen@Duffy Du hast offensichtlich kein Interesse an einer echten Diskussion und willst einfach rumbitchen. Sei dir gegönnt, ist aber etwas ermüdend, vor allem da du durchaus zu intelligenteren Kommentaren in der Lage bist.
@PhilUK Die Glorifizierung der chauvinistischen, explizit homophoben Spartaner als heldenhafte, "echte Männer" vs. die androgyne Darstellung des "bösen" Xerxes ist ein Ansatzpunkt.
HerrLehmann Sat, 02 Apr 2011 15:06:22 -0000
Antwort löschenWie gesagt, schau dir an, wie die Spartaner dargestellt werden: Stark, männlich, Hetero-Stereotypen, reden den ganzen Tag von Ruhm und Ehre, sind bereit, für ihre Überzeugung zu sterben und beschimpfen die Perser als "boy-lovers". Im starken Kontrast dazu die Perser, besonders Xerxes: Unbehaart, behangen mit allerlei Schmuck und Piercings, manikürte Nägel, kurz: androgyn, verweiblicht, "tuntig" wenn du so willst. Diese beiden Männertypen ordnet der Film jetzt völlig unreflektiert zwei Seiten zu: Die Spartaner, also das "echte" Männliche, sind gut, die verweiblichten Perser böse. Das ist, in extremer Kurzform, die Grundlage für die Homophobie-Vorwürfe.
Und keine Sorge, ich weiß, dass weder 300 zu mögen noch die Homophobie in 300 nicht zu erkennen bzw. der Meinung zu sein, dass es sie nicht gibt, automatisch bedeutet, dass jemand selbst homophob ist.
HerrLehmann Sat, 02 Apr 2011 16:19:39 -0000
Antwort löschenDas Problem ist ja nicht, dass es im Film homophobe Charaktere gibt, sondern eben, dass Hetero-Klischees ausschließlich mit guten, Homo-Klischees ausschließlich mit bösen Charakteren einhergehen. Ich hab The Wire nie gesehen, bezweifle aber, dass es da eine ähnliche schwarz-weiß-Malerei gibt. Einen homophoben Charakter zeigen ist erstmal nichts falsches. Einen homophoben Charakter unreflektiert zum Helden zu stilisieren ist aber eine andere Schiene. In 300 ist es ja so, um es mal ganz platt zu sagen: Man erkennt die bösen an ihrem tuntigen Aussehen. Der Film stellt zwei Stereotypen gegenüber und assoziiert den des androgynen, verweiblichten Mannes ausschließlich mit schlechten Eigenschaften. Man soll als Zuschauer ja ganz klar auf der Seite der Spartaner stehen - im Prinzip erwartet Snyder also, dass man eine Gruppe homophober Chauvinisten anfeuert. (Und noch einmal, nur damit keine Missverständnisse entstehen: Das heißt nicht, dass jeder, der den Film gut findet, das auch automatisch tut.)
HerrLehmann Sat, 02 Apr 2011 16:46:35 -0000
Antwort löschenTu ich nicht ;)
daweed Sat, 02 Apr 2011 20:43:39 -0000
Antwort löschen... aus dieser sichtweiße mag es sogar eventuell stimmen, aber man kann in filme viel hineininterpretieren und bei 300 handelt es sich um einen comic der von zack snyder nur verfilmt worden ist. außerdem gab es auch viele perser die eben nicht tuntig ausgesehen haben. seit wann tragen den tunten einen bart?
daweed Sat, 02 Apr 2011 20:51:27 -0000
Antwort löschennatürlich nicht, aber tunten sind doch meistens männer die auf ihr "feminines" äußeres achten, sich weiblich anziehen und nur noch wenig männlichkeit symbolisieren. ein bart ist meiner erachtung nach wieder etwas das eher in die sparte "man" gelegt wird als in richtung frau. desweiteren sieht man wie sich die perser sehr gerne von frauen verwöhnen lassen, unteranderem auch xerxes. es gibt doch wirklich viele androgyne figuren, ohne das sie gleich schwul sein müssen.
HerrLehmann Sat, 02 Apr 2011 22:54:32 -0000
Antwort löschenPuh, also: "man kann in filme viel hineininterpretieren" Kann sein, ich hab aber noch nie irgendwas irgendwo "hineininterpretiert". Ich denk ja nicht "ich hab heut total Bock, nem Film Homophobie vorzuwerfen" und guck mir den dann an und überleg, wie ich das da jetzt reinkriege, sondern ich gebe wieder, wie ich einen Film empfunden habe.
"bei 300 handelt es sich um einen comic der von zack snyder nur verfilmt worden ist" Völlig egal. Snyder hat den Film gemacht, hat ihn ja niemand zu gezwungen, dann hat er die Homophobie halt "übernommen", aber sie ist (meiner Meinung nach) da.
"außerdem gab es auch viele perser die eben nicht tuntig ausgesehen haben" Kann sein, der Film ist was her, aber der Kontrast zwischen den beiden Parteien, die Tatsache, dass androgyne, weibliche Eigenschaften ausschließlich den bösen Persern zugeordnet werden, bleibt. Und die Sache mit den Frauen: Zack Snyder macht Filme für 12jährige Hetero-Jungs. Bei explizit schwulen Inhalten rennen die meisten von denen verängstigt aus dem Kino, selbst wenns nur die bösen Perser sind ;)
SamHook Sun, 03 Apr 2011 22:20:57 -0000
Antwort löschenDa haben die sogennanten Kritiker aber wohl weit mehr Vorurteile in ihrem Gutmenschen Kopf als der Macher des Films...ich habe Xerxes nicht eine Sekunde als Tunte wahrgenommen..im Gegenteil bei den Persern wird ja in einer Szene rumgevögelt (entschuldigt die Wortwahl) wie noch was..Das androgyne auftreten sollte vielmehr seine unnahbarkeit und göttlichkeit symbolisieren als welchen sich Xerxes selbst sah....androgyn heisst übrigens geschlechtslos und nicht schwul...und wer in ihm eine Tucke gesehen hat, wollte das wohl auch und sollte seine Vorurteile abstreifen...Übrigens sind auch Tunten per definition nicht schwul..das nur mal zur Info....Es sind Leute wie du die auch immernoch meinen Prince wäre ein schwuler Sänger...oder ist er gar nur eine homophobe Persiflage auf die Funk Szene??;) Mal ganz ehrlich Emanzipation bedeutet gleich stellen und nicht bei jeder nackten Frau Blödsinn reden...wäre der Film denn Männerfeindlich wenn es 5 Männer wären die eben oben ohne sind oder ähnliches??? Wer sagt dass eine Frau die sich (von selbst) sexy gibt sich erniedrigt, nimmt ihr dass recht zur selbstbestimmung und hat vielleicht ein Problem mit seiner eigenen Sexualität...Die Frauen hier sehen schon aus wie Sex Toys, mag sein, aber sie benutzen dass als Waffe und metzeln die Männer schlussendlich ja auch ab und siegen..Das kann man hinterfragen mag sein aber in der Welt in der ich lebe setzen schöne Frauen oft ihre Reize ein zu ihrem Vorteil, was sie nicht demütigt sondern ihnen oft eine gewisse Macht über Männer gibt. Für mich ist vielmehr der der bestimmen will wie eine selbstbewusste,starke Frau aufzutreten hat Frauenfeindlich da sie Frauen Verhaltensmuster aufzwingen wollen. Die meisten schwulen die ich kenne sehen sich den Film jedenfalls sehr gerne an, aus offensichtlichen Gründen. Aber vielleicht sollte man denen ja allen mal erklären, dass sie sich dadurch nur selbst erniedrigen und bisher nur zu dumm waren um das selbst zu erkennen. Geh für deine eigenen Rechte eintreten, dass sind nämlich die von denen du etwas verstehst.
SamHook Sun, 03 Apr 2011 22:28:12 -0000
Antwort löschenP.S. es sind immer!!! weniger ansehnliche Frauen wie Alice Schwarzer, welche schönen Frauen vorwerfen sich selbst zu demütigen, wenn sie Beispielsweise einen, in deren Augen zu kurzen, Rock tragen. Seltsam dabei ist, dass eben jene Frauen dass sehr oft genau Gegenteilig empfinden und sich nicht selten sogar als Stark empfinden.
HerrLehmann Sun, 03 Apr 2011 23:41:02 -0000
Antwort löschenOK, also erstmal: Komm mal runter.
Weiter: Die androgyne (heißt übrigens weder schwul noch geschlechtslos) Darstellung der Perser ist für mich, wie schon ca, 80. Mal hier geschrieben, nicht der alleinige Grund, den Film als homophob zu bezeichnen, sondern die Kontrastierung der beiden Stereotypen. Die eindeutigen Helden des Films sind klar homophobe Figuren (siehe "Boy-lovers"-Beleidigung etc.), die konsequent ihre Männlichkeit betonen müssen. Vor diesem Hintergrund sehe ich die androgynen Merkmale der Perser als (verschlüsselte) Bestätigung: Die Bösen sind tatsächlich "Boy-lovers". Das wäre kein Problem, wäre nicht die Trennung zwischen gut und böse im Film dieselbe wie zwischen den verschiedenen Männertypen - ohne Reflexion, Brechung oder irgendein "Gegengewicht". Und das ist, wie alles was ich zu allen Filmen schreibe, meine Meinung. Mit keinem Wort habe ich gesagt, dass wer das anders sieht dumm ist oder das niemand den Film gut finden darf (ich hab sogar mehrfach das Gegenteil geschrieben).
Zu Sucker Punch (ja, ich trenne die Aussagen zu den beiden Filmen, solltest du auch mal versuchen): Wenn du meine Kritik gelesen und verstanden hättest wüsstest du, dass die Kleidung bzw. sexy Inszenierung der Mädchen alleine nicht mein Problem ist, sondern die kaum vorhandene Charakterisierung (und das Bisschen das da ist erfolgt ausschließlich über Baby Dolls Vater - sie darf nicht einen einzigen Charakterzug entwickeln, der nicht über diesen Mann fremdbestimt ist). Ich nenne sogar explizit Werke, in denen eine bewusst als sexy in Szene gesetzte Frau als Protagonistin zu sehen ist, die aber da das nicht alles ist, was ihren Charakter bestimmt, nicht wie Baby Doll sexistisch auf mich wirkt (Buffy halte ich für durch und durch feministisch).
So, zum Schluss noch: Können wir bitte aufhören persönlich zu werden? Ich habe nie ein Urteil über die Zuschauer und Fans der Filme gefällt, ich will nicht einmal sagen, dass Zack Snyder selbst homophob oder sexistisch ist, denn ich kenne ihn und seine Absichten nicht. Alles, was ich bewerte, ist der Film und wenn jemand mit meiner Kritik/Deutung ein Problem hat, möge er bitte von jetzt an AUF BASIS DES FILMS argumentieren, nicht auf Basis seiner Freunde, nicht auf Basis irgendwelcher Vermutungen über mich. Ich äußere hier nur meine Meinung zu einem Film und wenn noch jemand meint, deswegen persönlich werden zu müssen oder mir irgendwas in den Mund zu legen, das ich nie gesagt/geschrieben habe, ist die Diskussion für mich beendet. (Außerdem wäre ich wirklich dankbar, würden einige hier die Texte gründlicher lesen, bevor sie kommentieren.)
SamHook Mon, 04 Apr 2011 00:35:14 -0000
Antwort löschenAndrogyn= weibliche und männliche Merkmale vereinigend ....d.h. weder Mann noch Frau zu zuordnen, was ich mit geschlechtslos auch meinte. Kannst ja mal in einem Duden nachschlagen. Und du hast in deinen Kommentaren oben ja genauer definiert in wie fern du die Perser als Tuntig dargestellt siehst, und (vielleicht solltest auch du genauer lesen) ich habe lediglich gesagt dass dies auf deinen ganz eigenen Vorurteilen beruht. Außer diesem Boy Lover Spruch finde ich den Rest sehr konstruiert. Und ich habe deshalb nicht unterschieden zwischen den beiden Filmen weil es im Grunde die selbe Thematik ist. hier siehst du schwule verunglimpft, dort Frauen. Deshalb auch der Vergleich mit dem Freundeskreis und den schwulen welche den Film mochten. Etwas nicht in einen realen Kontext stellen zu dürfen wäre jawohl unlogisch zumal es mir primär um genau diesen Punkt ging und nicht um das Storytelling des Films. Und zu deinem Sucker Punch Argument. Du sagst selbst die Kleidung war ein Argument, darüber habe ich oben schon genauer definiert warum mich dass stört und muss ich auch nicht mehr näher eingehen. Wie gesagt es liegt nicht an mir einer Frau vorzuschreiben wie sie ihre Sexualität einsetzt. Zu dem Anderen Punkt kann ich nur sagen, dass erstens bei sexuel Mißbrauchten das Leben leider wirklich vom Täter fremdbestimmt wird, da diese Sache meist alles überschattet in ihrem Leben, darin liegt ja die Grausamkeit und zweitens diese Fantasie nicht von Babydoll sondern Sweet Pea erträumt wird. Babydoll ist wie am Anfang erwähnt in ihrer Traumwelt lediglich ihr, für Sie kämpfender, Engel. Weshalb SP ja auch später am Bus immernoch in dieser Welt ist. Wirklich tiefgehend ist in diesem Film ohnehin garkeine Figur.
Zu letzterem. Es war nicht meine Intention persönlich zu werden. Mich regt lediglich ein bestimmtes Verhaltensmuster auf, welches sich hier eben wiedergespiegelt hatte. Dies war eher allgemein als persönlich zu verstehen.Ich habe Ihre Kritik sehr wohl gelesen und auch verstanden, selbst wenn sie mir unterstellen dies wäre nicht so gewesen. Ich bin aber nur auf den Punkt eingegangen der mich daran gestört hat. Denn ob Sie den Film gut oder schlecht finden ist Subjektiv und kann nicht weg argumentiert werden.
SamHook Mon, 04 Apr 2011 08:51:20 -0000
Antwort löschenP.S. ich war nie oben. Habe das jetzt auch nicht als so schlimm geschrieben empfunden, es tut mir aber tatsächlich Leid, falls jmd. sich beleidigt gefühlt hat. Auch der letzte Satz (im ersten Kommentar) war nicht als Beleidigung sondern Feststellung gemeint welche bei jedem Menschen zutrifft. Ich stimme Der Kritik sogar in vielen Punkten zu (z.B. fehlte mir auch oft dieser Bezug zur vorigen Ebene, um Handlungen darauf projezieren zu können) auch wenn ich ihn insgesamt besser gesehen habe.
HerrLehmann Mon, 04 Apr 2011 09:14:36 -0000
Antwort löschenWarum sind wir denn jetzt beim Sie angelangt? Also, zum letzten Mal: Weder die Kleidung allein, noch die Beeinflussung durch einen Mann sind das Problem, sondern die Tatsache, dss das die EINZIGEN Eigenschaften von Baby Doll sind, sie wird also IM WÖRTLICHEN SINNE darauf reduziert. Niemals habe ich irgendwem irgendwas vorgeschrieben. Nochmal: Sexy gekleidete Frauen sind für mich nicht IMMER sexistisch, sondern nur, wenn sie wie in Sucker Punch, (fast) keine anderen Eigenschaften, keine Persönlichkeit vorzuweisen haben (die Sache mit Baby Dolls Vater sagt eben auch wenig über ihre Persönlichkeit, mehr über ihre Vergangenheit aus - und sie ist noch die am meisten greifbare Figur). Wenn du noch ein Bisschen mehr dazu lesen willst (war auch die Inspiration für den Kill Bill Vergleich): Dieser /Film Artikel ist sehr lesenswert: http://www.slashfilm.com/sucker-punch-2/ Auch der, man muss das ja offenbar immer wieder betonen, ist ein Meinungstext undicht die Vorschrift, wie man irgendwas zu sehen hat.
Und 300 (und das ist NICHT dasselbe Argument): Der Fim spielt BEWUSST mit zwei Stereotypen. Dass man einen Stereotypen, den des "verweiblichten Mannes" oder wie auch immer man es nennen will, ERKENNT, heißt nicht, dass man ihn als irgendeinen Maßstab benutzt, zu irgendeinem Vorurteil werden lässt. DAS meinte ich mit nicht persönlich werden. Ich weiß lediglich, dass es dieses Klischee gibt und bin der Überzeugung, dass es im Film bewusst genutzt wird - das heißt nicht, dass ich persönlich davon ausgehend auf irgendwelche Eigenschaften eines Menschen schließe. (Nette Randbemerkung: Dass ich die Spartaner als Hetero-Stereotypen bezeichnet habe, stört lustiger Weise keinen, bzw. keiner geht auch nur darauf ein, doch es ist ein ebenso wichtiger Teil des Arguments: Der Flm bietet uns als "Idealbild" (weil Helden) einen Typ Mann, der chauvinistisch und homophob ist. Genau wie bei Sucker Punch gilt auch hier (und das meine ich mit "bitte besser lesen"): Es ist die KOMBINATION dieser Aspekte, nicht ein einziger alleine.)
Und dass deine schwulen Freunde den Film mögen (ich darf doch beim du bleiben oder?) ist kein Argument, für nichts. Denn (dass ich das überhaupt sagen muss!): Es gibt, egal ob schwul oder hetero oder irgendwas dazwischen, Unterschiede in der Deutung, Wahrnehmung und Empfindung. Nur weil deine schwulen Freunde den Fikm super fanden und keine Homophobie erkennen, heißt das nicht, dass alle so denken. Und mal ganz davon ab: Wenn ich es als ein Kritikpunkt sehe, dass ein Film homophob ist, sagt das nicht aus "Wir müssen die Schwulen vor dem Film beschützen!", DAS wäre der Versuch jemandem etwas vorzuschreiben. Es sagt aus, dass MICH dieser Aspekt des Films stört. Genauso ist es aber Unsinn, dass ich so etwas nicht kritisieren darf, weil ich kein Teil der betroffenen Gruppe bin (wer sagt das überhaupt, irgendwer hat oben ja schon festgestellt dass ich schwul bin und mich in meiner "Männerwürde" gekränkt fühle ;)). Ich störe mich an Sexismus und Homophobie und sehe diese in den genannten Filmen - dass das jeder genauso sehen muss, habe ich einfach NICHT GESAGT.
So und jetzt ist echt mal gut. Ich hab meine Position jetzt sehr, sehr ausführlich dargelegt und werd das jetzt so stehen lassen, denn ich hab nichts mehr hinzuzufügen. We'll just have to agree to disagree.
PhilUK Mon, 04 Apr 2011 09:28:39 -0000
Antwort löschen"Dass ich die Spartaner als Hetero-Stereotypen bezeichnet habe, stört lustiger Weise keinen" stört mich doch, aber bin schon ziemlich gelangweilt von dem ganzen Gespräch hier.
Ist mir nie ausgefallen mit den "Stereotypen", kenne keine Schwuler die tragen tausende goldene Ohrringe, aber zwar mehrere die sehen eher aus wie die Spartaner. Erkenne sonst keine andere Schwulstereotypen. Hab den Film auch seit langen nicht gesehn aber bin nicht sicher ob die "boy-lovers" beleidigung bezeichnet auf dei perser oder die Griecher, und dachte selber dass die Beleidigung hat mehr zu tun mit Pädophilen als Homosexuellen, so tatsächlich "Boy" lovers. War schon erwähnt hier dass die Perser haben ein Harem, nackte Frauen usw, bin auch der Meinung dass die androgyn Qaulität von Xerxes hatte mehr zu tun mit seiner Göttlichkeit als Sexualität. Seine Rede war auch von Macht und Kraft und solcher "stereotypisch männliche" Begriffe.
HerrLehmann Mon, 04 Apr 2011 09:48:21 -0000
Antwort löschen"ich kenne..." belegt lediglich, dass die Realität eben nicht mit Klischees bevölkert ist, nicht, dass es diese nicht gibt. Du legst mir wieder die Worte in den Mund, dass ich behauptet habe, alle Schwulen sehen aus wie die Perser, dabei ist meine Aussage lediglich: Weite Teile unserer Gesellschaft (und ganz besonders Zack Snyders Zielgruppe, pubertierende Hetero-Jungs), denken durchaus noch in Stereotypen. Dass du und ich das nicht tun (entgegen der Vorwürfe hier ist das nicht so), spielt erstmal überhaupt keine Rolle, denn mir geht es darum: Ich glaube, der Film WILL beim Zuschauer diese Assoziation wecken. Und ich bin reflektiert genug, das einerseits zu erkennen (und ja darüber können wir streiten, doch es ist mein Empfinden), ohne selbst in dieses Denkmuster zu verfallen.
Die Sache mit dem Harem ist ein valides Gegenargument. Ich glaube, dass sie eben der Zielgruppe geschuldet ist, der Angst, dass explizit homosexuelle Darstellungen auch bei den Bösen die Zielgruppe verprellen würden. Kannan aber durchaus anders sehen.
So, das war jetzt *echt* mein letzter Kommentar hier, nicht persönlich sehen, aber ich denke, die Diskussion ist in einer Sackgasse und es wurde alles gesagt. Aber grundsätzlich freu ich mich ja, dass ich mit einer Kritik mal Reaktionen hervorgerufen hab :D.
SamHook Mon, 04 Apr 2011 10:14:19 -0000
Antwort löschenBeim Sie waren wir lediglich angekommen weil ich nicht weiter persönlich werden wollte aber gut, bleiben wir beim Du. Ich sehe es eben wie Phil über mir und muss auch zugeben immer gedacht zu haben die Vorwürfe würden eher aus der homoerotischen Ausstrahlung der Spartaner herrühren. Und ja das ist auch eine Meinung und natürlich hast du ein Recht auf deine. Aber eines muss ich noch los werden. Absolut jeder!!! hat innere Vorurteile und Stereotypen, was auch in keinem maße verwerflich ist, sondern sogar notwendig um Menschen einschätzen zu können. Und, meiner Meinung nach, hat man wenn man Xerxes als schwul dargestellt sieht diese eben doch ein wenig, da andere dies eben nicht tun. Das Bewustsein darüber dass es ein Klischee ist sagt darüber hinaus nichts aus. Wenn du aber sagst es sei nicht so ,aber du weisst dass eben viele Leute so denken, finde ich es zumindest fragwürdig dies zwingen Snyder zu unterstellen. All dies ist natürlich, wie gesagt auch nur meine Meinung. Und das viele schwule dies eben nicht so sehen beweist sehr wohl etwas. Nämlich dass diese Interpretation eben nicht in Stein gemeißelt, sondern zumindest diskutabel ist. Viele stellen es aber so hin als ob dies ein Fakt sei. Du schreibst oben eben auch "aufgrund seiner homophoben Untertöne", und lässt das Wort "vermeintlichen" zumindest vermissen. Bei Sucker Punch muss ich sagen sind wir uns was den Sexismus Vorwurf angeht eben einfach nicht einig, empfinde ich als gänzlich anders, zumal es eben sehr wichtig ist dass es SweetPea aber nicht Babydolls Traum war (Hatte ich aber oben schon gesagt) in diesem Kontext. Zumindest meiner Meinung nach. Aber wir müssen uns da auch bei Gott nicht einig werden.
SamHook Mon, 04 Apr 2011 10:35:43 -0000
Antwort löschenHatte deinen vorigen Kommentar nicht gesehen :) Naja da unterstellst du aber wiederum der Snyder Zielgruppe etwas. Könnte man wieder Vorurteil nennen. Da mir die Filme gefallen haben falle ich ja auch darunter;) Aber du hast Recht was das angeht sind wir in einer Sackgasse angelangt in welcher alles gesagt wurde. Muss schlußendlich ohnehin jeder selbst entscheiden. Übrigens muss man ja auch anmerken, wie oben schon gesagt, den Rest des Kommentars empfinde ich als sehr schlüssig und gut bzw. nachvollziehbar, daher lohnte sich auch hier das Kommentieren mehr, da der Kommentar ansonsten eben weit reflektierter erschien. In dem Sinne noch nen schönen Tag:)
daweed Mon, 04 Apr 2011 15:40:43 -0000
Antwort löschenich hab mir noch nicht alles durchgelesen, aber auf einen punkt muss ich eingehen und zwar die persönlichkeit.
babydolls persönlichkeit die ich im film wahrgenommen habe: physisch ist sie innerlich am verzweifeln und wehrlos den mächtigen männern gegenüber (niedergeschlagen, träge). dennoch hat sie einen starken willen und möchte mit diesem gegen die ungerechtigkeit ankämpfen (trotzig, unbeugsam (spuckt ihrem vater ins gesicht um zu zeigen "nicht mit mir")). teilweiße mag sie auch etwas naiv sein, aber die auswegslosigkeit in der psychatrie bzw. in der zweiten ebene, lassen nun mal nicht viele möglichkeiten für eine hoffnungsvolle zukunft (zielbewusst). aus diesem grund ergreift sie dank ihrer unerbitterlichen willenstärke die initative zur flucht, sodass sie bei den anderen vieren eine bossposition erhält. sie weiß nach anfänlichen zweifeln außerdem was sie zu bieten hat und wie sie die männer verführen kann (selbsbewusst). aus diesem grund wirkt badyoll für mich auch in keinster weiße wie ein geistloses sexy püppchen ohne persönlichkeit. das sie auch schön sein soll und es auch ist steht außer frage.
ja, buffy mag möglicherweiße etwas komplexer sein, aber diese ist auch eine serienfigur. da hat man deutlich mehr zeit seine persönlichkeit vorzustellen und an den mann zubringen. nicht aber in einem zweistündigen film, der ganze fünf protagonisten + blue, dr. gorsinski und den stiefvater gut unterbringen muss.
daweed Mon, 04 Apr 2011 15:44:28 -0000
Antwort löschenund herrlehmann, wie du siehst habe ich ein gutes menschemempfinden bewießen ;)
SamHook Mon, 04 Apr 2011 16:24:48 -0000
Antwort löschenVllt wären wirklich 2 Protagonisten weniger gut gewesen seh ich auch so.5 sind schwer unterzubringen, eine Serie hats da deutlich leichter...Ich glaube aber Baby Doll bleibt auch etwas blass weil sich ja alles in SweetPeas Kopf abdreht und sie Babydoll auch irgendwie nicht als Person sondern ihre persönliche Verteidigerin/Schutzengel sieht und sich teilweise auch vorstellt, ist aber auch reine Spekulation.
daweed Mon, 04 Apr 2011 17:59:47 -0000
Antwort löschenden punkt wollte ich auch erwähnen aber dann hätte babydoll am ende wirklich so gut wie keine persönlichkeit gehabt. vor allem weil es erst am ende aufgelöst wird und somit wieder alles auf den kopf gestellt wird. nichts ist so wie angenommen. insofern denk ich das jeder da selber entscheiden muss. es kann ja genauso gut sein das diese eigenschaften auf sweet peas "engel" tatsächlich zutreffen und so werde ich sie auch weiterhin wahrnehmen wollen. mal was kleines für zwischendurch: Sucker Punch, Sweet Pea << beide namen haben die selben initialen SP. sweat pea's sucker punch... auch wenns weit hergeholt ist :)
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Haschbeutel Mon, 04 Apr 2011 18:00:14 -0000
Antwort löschenIch bin jetzt gerade verwirrt. Das spielt sich doch alles in Babydolls Kopf ab ... kurz vor der Lobotomie flüchtet sie ja in diese Welt und "befreit" sich von ihren Ängsten ... am Ende rettet sie doch "ihre" Sweat Pea, die dann eine "lange Reise" vor sich hat ... nach der Lobotomie muss ihr Geist ja reisen. Oder hab' ich mein Hirn doch an der Kasse vergessen? D:
SamHook Mon, 04 Apr 2011 23:30:21 -0000
Antwort löschen@ daweed und auch alles wieder mit Spoiler: Doch ich denke BabyDoll hätte trotzdem eine Persönlichkeit aber eben nur im Rahmen in dem SweetPea sie in diesen 5 Tagen kennenlernt und erlebt und deshalb wäre zumindest ihre innere Gefühlslage nicht offensichtlich sondern lediglich wie sie sich nach außen gibt. So oberflächlich man sich eben kennt nach dieser Zeit. P.S. Sweet Pea sagt ja schon in der ersten Bordell Szene, in welcher Sie im BabyDoll Kostüm eine Lobotomie nachstellen soll soetwas wie "Ich bin hier der Star" nachdem sie aufsteht, ist mir aber auch erst im nachhinein aufgefallen.....und ich denke diese späte Auflösung ist auch so gewollt und lässt ja auch interpretationsraum:)
@Hasch man könnte das ganze schon auch so deuten wobei ich schon finde dass eben gerade von den Anspielungen und Hinweisen viel auf die andere VAriante hinweist, zumal die Leiterin am Schluß ja auch nochmal darauf verweisst sie habe einer anderen Insassin, folglich in der Realität, zur Flucht verholfen hat,SweetP also real ist und eben wie gesagt im Gegensatz zu BD auch am Schluß noch in dieser Traumwelt.
So das wars jetzt aber wirklich, kaum zu glauben wieviel nun über gerade diesen Film geschrieben wurde:) Vielleicht ist er ja doch viel philosophischer als wir alle auf den ersten Blick dachten...haha :D
F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de
Kommentar löschenTatsächlich ist "Sucker Punch" ein derart dummer, amateurhaft geschriebener und völlig überzeichneter Film, dass man ihn wirklich wahnsinnig gerne zum Top-Favoriten auf die Goldene Zitrone 2011 erklären möchte, zum wohl Schlechtesten, was es dieses Jahr im Kino zu sehen geben wird. Einzig: So grässlich-grottig das Drehbuch ist, das Snyder hier mit seinem Kumpel Steve Shibuya fabriziert hat, so unanfechtbar bleiben Snyders absolute Ausnahmefähigkeiten als Regisseur und Bilderfänger.
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Joone44 Fri, 01 Apr 2011 18:43:40 -0000
Antwort löschenGoldene Zitrone ^^
Alle Kritiken (29)
Kommentare (577) — Film: Sucker Punch
Acry Thu, 23 May 2013 18:23:12 -0000
Kommentar löschenWie cool war das denn? Visuell und kameratechnisch einwandfrei und auch die Story ist bei weitem nicht so primitiv, wie manche vielleicht meinen. Nehmt euch einfach ein paar Studenten der Kulturwissenschaft und betreibt ein bisschen Gender Studies. Aber auch ohne mehr oder weniger intellektuelle Gespräche über Emanzipation und Unterdrückung unterhält der Film sowohl visuell als auch erzähltechnisch auf gutem Niveau, obwohl die eine oder andere Kampfsequenz, trotz cooler Videospieloptik, für meinen Geschmack etwas zu lang geraten ist.
Da ich den guten Synder bisher nur mit übertrieben peinlichen „This is Spartaaa“-Rufen und den lächerlichen „Watchmen“ in Verbindung gebracht hatte, zweifelte ich zunächst noch daran, dass er fast den gesamten Film das Niveau der genialen Anfangssequenz halten würde. Und gerade weil ich so wenig an ihn glaubte, war ich am Ende umso begeisterter.
Emily Browning ist perfekt gecastet. Sie passt einfach wunderbar in düstere Filme (in Lemony Snicket war sie z.B. ebenfalls überzeugend) und verglichen mit ihren Mitstreiterinnen (z.B. der Hudgens), hat sie eine ziemliche Präsenz und wirkt eben nicht einfach nur wie ein billiges, dummes, austauschbares Püppchen (lustig also, dass sie im Film Baby Doll heißt).
Es ist schon skandalös, dass hier die Durchschnittsbewertung bei nur 5.9 liegt und moviepilot mir eine 5 prognostizierte. Andererseits fühlt es sich dann umso epischer an, die 8 zu drücken :>
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SCHWARZWERT Thu, 23 May 2013 14:24:05 -0000
Kommentar löschenHöher, schneller, weiter.. Sucker Punch treibt es auf die Spitze und bleibt dort haften. Konsequentes Blockbuster Kino, das seines Gleichen satirisch vorführt und der Lächerlichkeit preisgibt. Top !!
Das Männerkino wird mal eben mit diesem Film deformiert.
Man(n) neigt anfänglich dazu die Damen, aufgrund ihre Kleidung, nur als sexuelle Wesen zu sehen. Bewusst wurde eine Erwartungshaltung erzeugt, die dann ganz konsequent nicht nur nicht eingehalten, sondern auch gewissermaßen kritisiert bzw vorgeführt wurde.
So kann Emanzipation auch aus sehen^^
Darüber hinaus vermittelt der Film, noch wertvolle Lektionen...
"Und am Ende bleibt die Frage.. Das Rätsel wessen Geschichte ist das?
Wer hebt den Vorhang?
Wer bestimmt unsere Schritte wenn wir tanzen?
Wer treibt uns in den Wahnsinn?
Straft uns mit peitschen und krönt uns mit dem Sieg wenn wir das unmögliche überleben?
Wer ist es der all das tut?
Wer ehrt die die wir lieben durch das leben das wir führen?
Wer schickt Monster um uns zu töten und besingt gleichzeitig unsere Unsterblichkeit?
Wer lehrt uns was real ist und wie man über lügen lacht?
Wer entscheidet warum wir leben und wofür wir sterben?
Wer legt uns in Ketten und wer besitzt den Schlüssel der uns befreien kann?
Du allein!
Du hast alle Waffen die du brauchst! Jetzt kämpfe!"
Top !!
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Trygan Tue, 21 May 2013 13:32:46 -0000
Kommentar löschenFür mich ein Volltreffer ...
Find die einzelenen Szenarien genial gewählt und mit Super Soundtracks versehen ...
die Rahmenhandlung und der (Rahmen um den Rahmen ) waren etwas naja, aber ich hätte da auch keinen konstruktiven Gegenvorschlag
Mich hat der Film voll erwischt , auch die schlechte CommunityKritik kann daran nix ändern
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RalfAlfa Tue, 21 May 2013 13:38:03 -0000
Antwort löschenYeah!
elmnope Sun, 19 May 2013 15:01:48 -0000
Kommentar löschenAlles andere als ein Meisterwerk, aber unterhaltsam. Und ein so verdammt geiler Soundtrack!
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Hueftgold Sun, 05 May 2013 17:02:32 -0000
Kommentar löschenSucker Punch ist optsich beeindruckend und hat eine tolle Musik. Ich weiß zwar nicht was alle gegen den Film haben aber ich find ihn wirklich verdammt geil!
8.5/10
Lg Hueftgold
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Disintegration.Yue Fri, 03 May 2013 12:34:23 -0000
Kommentar löschenIch wollte nach dem Film einfach nur meinen Kopf heftig gegen eine Wand hauen... So ein dämlicher Scheiß. Hassfilm Nr. 1, gerad weil so viele sagen 'der ist sooo toll'. Ist er nicht - nein ist er nicht.
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flo.ryan.581 Sun, 05 May 2013 22:07:31 -0000
Antwort löschen+1
ihre-herrlichkeit Sat, 27 Apr 2013 19:27:58 -0000
Kommentar löschenIch kann mich gar nicht über Sucker Punch aufregen, dafür war er viel zu langweilig. Völlig spannungsarm und profillos werden als Pornodarstellerinnen getarnte Chicksen in einem visuell opulenten Setting ohne Sinn und Verstand eingesetzt, damit der männliche, 18 Jährige Zuschauer Wichsvorlagen hat. An und für sich habe ich nichts gegen Wichsvorlagen, aber dann entweder komplett ohne Setting wie im Porno oder mit etwas mehr Pepp. Künstlerisch wird es aber dann, wenn man viel Geld und Phantasie in einen Film steckt, den man dann so farblos wie möglich inszeniert. Das muss auch gekonnt sein. Wenigstens wurde an den Darstellerinnen nicht mit der Farbpistole gespart, jedoch nicht bei den Charakteren, sondern nur im Gesicht.
Tatsächliche Schmerzen wurden mir durch Björk zugeführt, die es nicht nur mit altbekannten Schandtaten schafft, mir die Nackenhaare hochzustellen, sondern es auch noch wagt, sich an guten Liedern der Musikgeschichte zu vergreifen, um sie dann hart zu vergewaltigen. Wer Björk hat, braucht keine Lobotomie mehr.
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fuerchtegott Sat, 27 Apr 2013 19:50:18 -0000
Antwort löschenScharfzüngig-durchtriebener Kommi! I like! :D
ihre-herrlichkeit Sat, 27 Apr 2013 19:52:55 -0000
Antwort löschenBedankt!
jollyroger Sat, 27 Apr 2013 20:20:18 -0000
Antwort löschenMeisterwerk!.:)
Haschbeutel Mon, 29 Apr 2013 13:34:21 -0000
Antwort löschenHoffnungslos missverstanden, den Film. Schade. :(
ihre-herrlichkeit Mon, 29 Apr 2013 20:43:08 -0000
Antwort löschenGlaub nicht.
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Zottell Thu, 16 May 2013 15:50:59 -0000
Antwort löschenDann solltest du ihn dir nochmal angucken und dein Hirn anschalten.
ihre-herrlichkeit Fri, 17 May 2013 06:33:17 -0000
Antwort löschenDarin erkenne ich keinen Sinn.
TWDuke Thu, 25 Apr 2013 13:48:50 -0000
Kommentar löschenTwilight für Männer. 'nuff said.
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h4ze Thu, 25 Apr 2013 15:00:07 -0000
Antwort löschenFand den zwar auch nicht gut, aber was hat der bitte mit Twilight zu tun??
ihre-herrlichkeit Sat, 27 Apr 2013 19:23:33 -0000
Antwort löschenKorrigiere: Twilight für Jungs. :) Twilight für Männer ist the Expendables.
DKennyK Sat, 20 Apr 2013 12:31:33 -0000
Kommentar löschenÜberraschenderweise hat mir SUCKER PUNCH ausgesprochen gut gefallen.
Die Atmosphäre und der stark in den Vordergrund gerückte Soundtrack sind einsame spitze und die regelmäßigen Actionszenen sind sehr unterhaltsam inszeniert. Wer wie ich mit niedrigen bis garkeinen Erwartungen an Story und Charakterzeichnung an diesen Streifen herangeht und sich von großen Bildern und Fantasygewalt unterhalten lassen möchte genau das richtige.
Leider werden die Füllszenen zwischen der Action schnell langweilig und man wartet oft sehnsüchtig auf die nächste Vermöbelungssequenz. Da hätte man den gesamten Film auch ruhig etwas kürzen können, insgesamt aber ein guter Film.
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ArasAhmad Fri, 19 Apr 2013 00:31:39 -0000
Kommentar löschenNaja halt ein 0815 Film.
4 von 10 da ich nicht sehr viel erwartet habe. Musik und die Umgebung sind sehr gut dargestellt deshalb auch 4 von 10. Wer hier eine packende Story erwartet der sollte lieber diesen Film nicht anschauen.
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Bennyrauch Mon, 15 Apr 2013 16:41:50 -0000
Kommentar löschenschlechter Film ausser die Musik die war geil
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AwesomeTotoro Mon, 15 Apr 2013 12:57:49 -0000
Kommentar löschenWas macht einen guten Film aus?
Das er ein wichtiges Thema anspricht?
Das er von vorne bis hinten gut gespielt ist?
Das er die breite Masse anspricht oder gerade nicht?
Nein.
Ein guter Film unterhält einen. Denn das sind Filme in erster Linie: Unterhaltung.
Und "Unterhaltung" ist ein verdammt subjektiver Begriff.
Wenn ein Film dich unterhält, weil er ein wichtiges Thema anspricht - toll.
Wenn ein Film dich unterhält, weil er von vorne bis hinten gut gespielt ist - klasse.
"Sucker Punch" ist mit Sicherheit kein Film der unbedingt ein wichtiges Thema anspricht oder gottgleich gespielt ist, aber wenn in einem Hardcore-Kriegsgebiet, wo mechanische Soldaten sich gegenseitig abmetzeln, es überall explodiert und der Himmel von Kriegsflugzeugen und -zepelins bedeckt ist plötzlich mit endcooler Mukke fünf junge Frauen in Zeitlupe das Geschehen betreten und in, an Perfektion grenzenden und 100% übertriebenen Choreographien alles aus dem Weg räumen, was sich in diesen stellt, dann - so wahr ich hier stehe - feier ich das genauso ab, wie andere vielleicht den Paten, wenn er ein Angebot macht das jemand nicht ablehnen kann.
Er unterhält über seine komplette Laufzeit, ohne nur eine Spur von Langeweile.
Ich kann Leute, die diesen Film hassen, die in keiner Weise irgendeinen guten Aspekt in ihm sehen, komplett verstehen, aber ich bitte darum wenigstens zu akzeptieren, dass es Leute gibt denen es anders geht und dass das dann nichts mit schlechtem Filmgeschmack zu tun, weil soetwas gibt es gar nicht, sondern vielmehr mit dem Unterhaltungswert, den jeder subjektiv einem Film zuordnet.
Ich liebe Filme, wie "Die Verurteilten", "The Big Lebowski", "Brügge sehen...und sterben?" und "Pulp Fiction".
Und ich liebe "Sucker Punch".
Und ich sehe nicht warum dieser Film nicht genauso MEINE 10 Punkte verdient, als die zuvorgenannten.
☮ Peace! ☮
Nachtrag: Hab die Wertung mittlerweile doch auf 9.5 gestellt, weil der Film in Vergleich zu meinen anderen 10-Punkte-Filme dann doch einen minimalen Ticken nach unten abweicht, was nicht heißt das ich ihn nicht immer noch unnormal feier' :D
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Martin Oberndorf Sun, 21 Apr 2013 16:27:34 -0000
Antwort löschenEs gibt sie also doch noch, die Sucker Punch-Fans.
Ich find ihn richtig toll, aber aus komplett anderen Gründen.
AwesomeTotoro Sun, 21 Apr 2013 20:15:57 -0000
Antwort löschenWelche denn? Ich bin mir sicher das ich sie nur nicht genannt habe... :)
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Martin Oberndorf Sun, 21 Apr 2013 20:34:21 -0000
Antwort löschenNene ich gehör zu dem Lager das meint, der Film hat eine tiefere Bedeutung.
Da gibt es zu viel,.um es jetzt aufzuzählen.
Aber ich glaube eher, dass uns Snyder zeigen wollte, was für ein Rollenbild Frauen im.Actiongenre haben und das ganze umkehren und uns den Spiegel vorhalten wollte.
Falkenflug Tue, 23 Apr 2013 10:00:21 -0000
Antwort löschenHerrlich ~ ^^
Ich bin so ziemlich genau deiner Meinung.
In meinen Augen hat der Film durchaus auch leicht satirische Züge.
Nehmen wir allein die Kampf-Klamotten der Mädels.
Wenn das mal keine Anspielung auf Final Fantasy ist. Auch einige Locations deuten für mich darauf hin. Oder zum Beispiel die Burg -> Herr der Ringe?
Na wie auch immer. Der Film unterhält mich und das ist was zählt.
michael.pliet Sun, 14 Apr 2013 09:09:11 -0000
Kommentar löschenEntgegen vielleicht manch anderer Meinung hat mir der Film sehr gut gefallen. Besonders der Anfang ist stimmig und man wird schnell in die düstere Stimmung hineingezogen. Klar, ist die Story etwas verwirrend und die Actionszenen wollen so manches Mal nicht ins Bild passen. Aber zählt die Optik und die Stimmung nicht auch? Die Extended-Version erweitert den Film noch um eine Musical-Szene, die ebenfalls stimmig ist. Eigentlich unverständlich, dass sie in der Kinoversion entfernt wurde. Außerdem hätte der Film aufgrund seines Themas ruhig etwas freizügiger und expliziter werden können. Aber die Kinoversion musste ja leider FSK 12 werden. Immerhin schafft es die Extended Blu-Ray noch auf FSK 16. Toller Film mit einem eigentlich ungerechten Ende.
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Reli Mon, 01 Apr 2013 19:05:52 -0000
Kommentar löschenAllein schon für den Soundtrack verdient der Film 10 Punkte, aber da das ja nicht alleinige Kriteriumspunkte sind folgen hier die nächsten guten Gründe sich diesen Film zu Gemüte zu führen: die Story (zugegeben nicht besondern originell, aber die Vermischung der verschiedenen Ebenen ist schon der Hammer), die Effekte, die manchmal stark an Games erinnerenden Gegner, das Ende (ja, tatsächlich halbwegs positiv - und zu kämpfen um eine Sache ist nie verkehrt, sonst lebt man nicht) und (ich wiederhole mich gerne) der Soundtrack. Ein subtiler Film der mich positiv überrascht hat.
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AwesomeTotoro Mon, 01 Apr 2013 20:48:36 -0000
Antwort löschenVor allem "Sweet Dreams" in der ersten Szene - selten eine so gute Eröffnung mit so tollem Soundtrack gesehn! *_*
Reli Tue, 02 Apr 2013 09:15:51 -0000
Antwort löschenIch fand ja schon die Intonierung von Marilyn Manson mega, aber hier ist der Song sogar noch besser von Emily Browning umgesetzt worden.
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dustyOn3 Sun, 07 Apr 2013 03:23:58 -0000
Antwort löschenEinfach Zeitlupe rein und 'nen aktuellen Song rein und du bist von der "Intonierung" beeindruckt? :D
Reli Mon, 08 Apr 2013 07:03:21 -0000
Antwort löschendie Stimme, Baby, die Stimme :-)
sixdollarssixtysix Thu, 28 Mar 2013 10:02:40 -0000
Kommentar löschenIch glaube, meine Meinung über einen Film war noch nie so zwiegespalten wie bei Sucker Punch. Anfang und Ende sowie der Soundtrack sind gut und vermitteln Gefühl. Aber zwischendurch, vorallem während der videospielartigen Kampfszenen, kommt es doch zu einer Reizüberflutung. Mir fehlte die Tiefe und auch die schauspielerischen Künste waren kaum ausgereift, genauso wie die Dialoge, die oft mehr als mangelhaft waren. Trotzdem 7 Punkte, ja warum eigentlich? Weil er doch irgendwo berührt und zum Nachdenken anregt, sei es bei manchen Leuten auch nur darüber, warum so viele Filme heutzutage mehr Wert auf irgendwelche Über-Effekte legen als auf Inhalt und Logik
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PELANO Wed, 27 Mar 2013 20:54:13 -0000
Kommentar löschenDas Cover sah vielversprechend aus,
der Film war aber langweilig.
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Jenny von T Sat, 23 Mar 2013 14:02:12 -0000
Kommentar löschenMein allerliebster Lieblingsfilm aller Zeiten handelt von einem ausgestopften Wal auf einem Jahrmarkt, und irgendwann randalieren böse Menschen einfach so in einem Krankenhaus. Ich sehe in diesem Film (bzw. der Romanvorlage) die größte spirituell-politische Parabel, wenn nicht sogar Allegorie auf die Menschheit überhaupt, die je erdacht wurde. Für mit Sicherheit genügend andere dagegen "offenbart" sich in Béla Tarrs/László Krasznahorkais Handschrift nicht mehr als bedeutungsloses, wenn nicht gar unfreiwillig komisches Artsy-fartsy-Geseiere, und höchstwahrscheinlich sind diese Leute – wenn ich ehrlich bin – mit ihrer Meinung mindestens ebenso im Recht oder Unrecht wie ich mit meinen exorbitanten Fangirl-Allüren.
Wenn Zack Snyders SUCKER PUNCH und die im Übermaß zu beobachtenden Hop oder Top-Reaktionen darauf mir eines verdeutlicht haben, dann, dass Kunst in ihrer Wirkungskraft einzig und allein relativ, über den individuellen Rezipienten funktioniert und letztendlich genau das ist (oder nicht ist), was der einzelne (von, über und für sich selbst) darin zu sehen vermag – ein Spiegel also.
Die Reaktion "Dieser Film ist einfach nicht mein Fall!" ist damit vielleicht nicht die am weitesten führende oder auch nur irgendwie ergiebigste im Rahmen einer Auseinandersetzung, aber immerhin die ehrlichste, denn wenn es so subjektiv wie hier wird, stößt die Diskussion – ob es dem Kritiker passt oder nicht - an ihre Grenzen. Das kann in Fällen einer Frontenverhärtung frustrierend sein und doch ist es gerade auch diese Unberechenbarkeit, diese Transzendenz, die jede Kunstform atmet, von der sie lebt, und die sie groß macht. Ein Regisseur kann natürlich einlenken, indem er bewusst zu verstehen gibt, wie dieses oder jenes von seiner Warte aus gedacht war, dem heterogenen Publikum Vorgaben dahingehend machen, wie es gefälligst etwas aufzunehmen hat, kann er am Ende jedoch nicht (– das wäre ja auch noch schöner!).
Also: Ich habe es wirklich versucht mit SUCKER PUNCH, aber Snyder und sein Œuvre ziehen ihre Kreise in einer Umlaufbahn, die Lichtjahre von der meinigen entfernt liegt. Wenn es denn so ist, dass der gute Mann den CGI-Kosmos mal so richtig auf links ziehen wollte, ist das ein Pro-Argument, auf das ich mich per se gerne einlasse, wäre da nicht dieses mulmige Gefühl, dass Snyder dem fatalen Irrtum aufgesessen ist, den Teufel mit dem Teufel austreiben zu können. Wo endet Selbstgefälligkeit, wo beginnt (Selbst-)Ironie/Parodie, und was von beiden steht eigentlich am vorderen, was am hinteren Ende? Wenn ich einen Film drehe, der de facto alle Merkmale eines Blockbusters aufweist, ist mir dann tatsächlich automatisch ein Spottwerk geglückt oder vielleicht doch das unbeabsichtigte Gegenteil, nämlich just eine weitere seelenlose Großkonstruktion, die lediglich in grauer Theorie für sich selbst beansprucht, andersherum gelesen werden zu wollen, und es sich damit sogar ziemlich einfach macht? Und kann man, einen Schritt weiter gedacht, denjenigen Zuschauer verurteilen, bei dem Snyders löbliche Message nicht ankommt und der vielleicht einfach nur genervt ist, weil ihm dieses Spielchen mit bis zur Unendlichkeit visuell aufgeblasenen Bewusstseinsebenen schon bei Nolan auf den Keks ging? Ich meine nicht. Snyders Problem ist nämlich, dass auch SUCKER PUNCH ein Anti-Film ist, der sich in seiner zeitweisen – sorry – schier unübertreffbaren Hohlheit (3. Bewusstseinsebene) schlechthin als unkonsumierbar erweist und... ja, weder Spaß macht noch in seiner Bloßstellungsstrategie besonders originell vorginge. Diesen Kaskaden-Typus hat seinem Sinn nach nämlich bereits Godard erfunden. Dass etwas schiefgelaufen sein muss, zeigt vor allem auch ein Blick auf die "Fans dieses Films gefiel auch"-Sparte: SUCKER PUNCH wird offenkundig größtenteils von genau jenen gemocht, die eben auch – und wieder: No offense! - INCEPTION und Co. für die besten Filme aller Zeiten halten.
Aber ich will nicht bloß meckern. Auch 3 Pünktchen müssen ja irgendwoher kommen. In den ersten 10 Minuten hatte mich Snyder – da gelang diesem Filmchen doch wahrhaftig, die kleinen, vereinzelten Fetzen Popkultur an mir temporär ein wenig glattzubügeln, wie SUCKER PUNCH generell seine Momente hat, wenn er andeutet, sich genuin um seine Charaktere und menschliche Dramen zu scheren. Dass Snyder dann jeglichen Ansatz im Keim abwürgt, ist natürlich Teil des Plans, aber gerade dadurch wird sein Film für mein persönliches Empfinden zu einem ärgerlichen Erlebnis. So bleibt der Filmemacher in meiner Gunst eben doch der Sandkasten-Rebell und Regie-Lobotomist (ist dieses Motiv im Film eigentlich auch symbolisch und selbstreflexiv zu verstehen? Wenn ja: Hut ab! :-D) in einer Riege mit den üblichen Verdächtigen, nur habe ich nach bisher noch keiner Begegnung mit ihm vergessen, wie sich für MICH ein guter Film anfühlt.
Die Macht der Phantasie, der Mut zum Aufbegehren, der Wille zum Weitermachen zum Trotz allen Übels, die Bereitschaft zur Aufopferung und Empathie, die Liebe zum Film: Wer in SUCKER PUNCH (einen Appell an) all dies sieht, dem möchte ich diese Offenbarung weiß Gott nicht nehmen, ganz im Gegenteil. Wir alle beziehen unsere heimlichen, inneren Superheldenkräfte, welche uns diese triste Existenz ein klein wenig erleichtern, aus einer Quelle und eigentlich ist es doch egal, wer sie für uns stellt – Hauptsache, wir finden sie! 3 Punkte mit Herz.
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_Garfield Sat, 23 Mar 2013 14:11:24 -0000
Antwort löschenWundervoller Text. 10 mit Herz.
Jenny von T Sat, 23 Mar 2013 14:28:57 -0000
Antwort löschenDanke, Kater! :-)
Le Samourai Sat, 23 Mar 2013 16:02:02 -0000
Antwort löschen3? Eher 2 Pünktchen oder? ;)
Toller Text, yo!
Hooded Justice Sat, 23 Mar 2013 16:52:39 -0000
Antwort löschenMeine 2 Pünkte gehen an Björk und Skunk Anansie.
Bob Loblaw Sat, 23 Mar 2013 18:41:17 -0000
Antwort löschenSchön geschrieben, Jenny.
Auch wenn man den Film ganz gerne mag (so wie ich), fühlt man sich nicht auf den Schlips getreten.
Und irgendwie ist dein Text ja ein tolles Plädoyer für das "Filme mögen" im Allgemeinen.... Wow !! :)
Memduman Sat, 23 Mar 2013 20:02:34 -0000
Antwort löschenBobs letzten Satz hebe ich auch hervor :-) Genauso wie fast jeden Satz deines Textes!
Jenny von T Sun, 24 Mar 2013 13:38:59 -0000
Antwort löschenDanke an alle! :-)
@ Sam: War gnädig und habe um einen Punkt hochgestuft, nur gestern wurde es noch nicht angezeigt.
@ Bob: Es ist schwer, sich einem Film wie diesem objektiv zu nähern, wenn man das Blockbuster-Kino und auch Snyder im Speziellen einfach nicht mag bzw. von grundauf eine große Abneigung vorhanden ist. Trotzdem halte ich es für falsch, immer gleich mit dem Hammer draufzuhauen, wenn ausnahmsweise vielleicht doch etwas mehr dahinter stecken könnte - auch, wenn's bei mir selbst letztenendes nicht ankam.
@ Meduman: Dein Text zum Film hat mir auch sehr gut gefallen! :-)
Kuya Sun, 24 Mar 2013 14:37:46 -0000
Antwort löschenSchön geschrieben.
Der Film ist definitiv so unkonsumierbar wie kein zweiter. Selbst ich, der ich mich mit vielen Szenen extrem an meine frühere Jugendzeit erinnert gefühlt habe, konnte manchmal nur noch hinsehen und mein Gehirn dahin schrumpfen fühlen. Aber das hat für mich Sucker Punch definitiv zu einem einzigartigen Filmerlebnis gemacht, den ich mir ein zweites mal zwar spare aber an den ich mich gerne zurückerinnere.
SUCKER PUNCH ist keine Hommage an den Fastfood sondern dessen Verteufelung. Der Drang zum schnellen Konsumieren wird hier so schnell ad absurdum geführt, dass der Film wie hart wie ein Stein auf dem Servierteller liegt. Am Ende kommt schließlich die Karthasis - und die fühlt sich erlösender an als in manch einer klassischen Tragödie!
Markbln Mon, 25 Mar 2013 08:43:38 -0000
Antwort löschenDeine Meinung zu SUCKER PUNCH, ein bei mp merkwürdig interpretierter Film, teile ich bzw. ich nehme den Film gar nicht ernst. Ich halte das Bewerten nach Kategorien - wer SUCKER PUNCH toll findet, mag ja auch INCEPTION - dagegen für überflüssig, das schmälert nur eine interessante Kritik. Ich denke auch, es geht bei Filmbewertungen nicht um Recht oder Unrecht.
Bob Loblaw Mon, 25 Mar 2013 10:14:48 -0000
Antwort löschen@Mark: Das denke ich auch...
Es ist aber interessant, dass es eigentlich auf der Hand liegen müsste, dass beide Filme die gleichen Fans haben. Sie bedienen sich ja beide sowohl visuell, als auch in ihrer Logik ganz stark bei Computerspielen. Ich würde ja sagen ihr Reiz/Erfolg liegt darin, dass sie den Zuschauern (vor allem denen, die ab und zu spielen oder gespielt haben, wie mir) vermitteln (wollen), dass die ganzen Spielewelten eine grössere Tiefe/Wichtigkeit besitzen, als es eigentlich den Anschein hat. Irgendwie ( jetzt wir es seltsam, aber das fällt mir gerade so ein :D ) sind diese Spielewelten in "Inception" und "Sucker Punch" ja auch Antworten/Vorschläge für "ein Leben nach dem Tod"... Games werden quasi als Ersatz für die Religion angeboten... :D
Aber wenn ich in meine Buddy-Liste auf die Bewertungen der beiden schaue, geht es wirklich kreuz und quer. Manche mögen "Inception" viel lieber und manche "Sucker Punch", während bei anderen beide gleich bewertet sind. Mich würde wohl also viel mehr interessieren, warum die Leute diese beiden Filme unterschiedlich bewerten.
Ich mag z.B. "Inception" nicht so sehr, weil er versucht "plausibel" zu sein (genau das macht bei vielen sicherlich auch den Reiz aus), während sich "Sucker Punch" eher darauf verlässt, dass die Zuschauer beim Verarbeiten der Logik und Bilder einfach dementsprechend konditioniert sind und die Dinge die dort passieren quasi hinnehmen.
Mr. Pink Tue, 26 Mar 2013 22:44:57 -0000
Antwort löschenEiner meiner Lieblingsfilme! Ich gehöre zu denen, die "all dies" (und noch viel mehr) darin sehen. Bei dir scheint das zwar anders zu sein, aber dein Kommentar gefällt mir trotzdem sehr, Jenny. Toll geschrieben!
Jenny von T Wed, 27 Mar 2013 18:07:17 -0000
Antwort löschenVielen Dank! :-)
Grimalkin Mon, 01 Apr 2013 13:23:31 -0000
Antwort löschenVon denen, die dem Film wenig Punkte geben, ist dies der mit Abstand beste Kommentar. Sehr schön. Damit komme ich voll und ganz klar, obwohl ich zu den Verehrern dieses Films gehöre. :)
Jenny von T Mon, 01 Apr 2013 17:11:29 -0000
Antwort löschenDanke für das schöne Kompliment! :-)
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dustyOn3 Sun, 07 Apr 2013 03:25:09 -0000
Antwort löschenSuper Kommentar!
dustyOn3 Sun, 07 Apr 2013 03:25:39 -0000
Antwort löschenSuper Kommentar zu einem schlechten Film! :-)
Memduman Sat, 16 Mar 2013 12:48:32 -0000
Kommentar löschenMeine Güte... Ein wahnsinnig schwieriger Film, und als Blockbuster so mutig, wie man es niemals für möglich gehalten hätte. Am ehesten das, was zum berühmten "Achterbahnfahrt"-Vergleich passt, und das auf mehreren Ebenen. Wahrscheinlich sogar auf mehreren Ebenen, als einem beim 1. Mal aufgefallen ist. Und noch mehreren, als man erahnt.
Der Film ist eine radikale Kampfansage an die Männerwelt, gutem Geschmack, Dramaturgie, kalkulierter Anti-Dramaturgie, Hollywood, Filmgenres, Nerdism & Geekism, Schauspielkunst,... das kann ewig so weiter gehen. Ach und natürlich dem Zuschauer. Besonders dem Zuschauer, jedenfalls über weite Strecken. Nicht selten beschleicht einen das Gefühl, dass Herr Snyder (absichtlich) alles erdenkliche tut, dass man während des Filmkonsums Antipathie entwickelt. Man soll verwirrt sein, abgeschreckt, vielleicht sogar gelangweilt. Und billig soll man das alles finden, oder wenigstens etwas. Ich kann auch nicht bestreiten, dass ich nicht selten gekämpft habe. Und gleichzeitig bittet er sein Publikum, doch bitte sein Hirn anzuschalten, und eine gewissen Humor. Das ist verdammt schwierig zu erklären, was in meinem Kopf während des Guckens geschah. Die Nörgeleien über die gefährliche Ästhetik, das Anti-Schauspiel und dem Geschichtsverlauf wechselte sich ständig ab mit Bewunderung für die Stilsicherheit, die Schauspielführung und dem Fortlauf der Geschichte.
Ja, so etwas hat man beim Lesen irgendwie erwartet, dass jetzt so eine Gegenüberstellungs-gut-schlecht-paradox-Wertung kommt. Und hier entfaltete sich auch meine größte Faszination: Wenn man gerade mit imaginärer Scheiße auf den Bildschirm werfen will, verliert man sich in Deutungsmöglichkeiten, Metaphern werden erkannt und das Gehirn rattert. Bis meine Instinkte wieder den fürchterlichen Geruch der Scheiße riechen, ich wieder beschließe zu werfen. Und beim Zielen erkennt man gleich die nächsten Hintergedanken Snyders, und die Auseinandersetzung geht wieder los. Das geht unzählig oft so weiter, am Anfang häufiger der Scheiße-Reflex, zum Ende hin öfter die Auseinandersetzung.
Ob dies angestrebt war möchte ich nicht behaupten, aber auf ganz bizarre Weise... ganz ganz bizarre Weise... akzeptierte ich irgendwann den Scheißehaufen auf meiner Hand. Weil die Faszination, dass ich immer kurz vorm Wurf (also vorm endgültigen Urteil) auf Puzzleteile aufmerksam wurde, welches ein fieses, kluges, aber auch radikales Endgemälde immer deutlicher werden ließen.
Und nach dem 6. Mal, wo die Kehrseite der Kehrseite meiner instinktiven Gedankenimpulse offengelegt wurden (und der eklige Geruch irgendwann zur Gewohnheit, ja, fast schon zur faszinierenden Voraussetzung wurde); nach unzähligen Genital-Symbolen, Geschlechterkämpfen, Abrechnungen (und und und) kommt dann DIE Erkenntnis. Dass dieser riesengroße optische Overkill im tiefsten Kern ein Drama der reinsten Sorte ist. Und noch viel bitterer, als man zu Anfang glaubte. Die Stumpfheit gibt sich mit respektabler Sensibilität die Klinke.
Doch unantastbar ist Snyders Werk auch nicht unbedingt. Man wird oft genug in die Irre führt, so dass man sich irgendwann fragt, ob er damit nicht Schwächen des Films überstrahlen möchte. Auf jeder Ebene kann man dem Film (berechtigterweise) etwas vorwerfen, weil man zum Teil auch einfach nicht mit Sicherheit weiß, was Snyder will. Wie sieht es mit dem Musikeinsatz aus, ist der ernst zu nehmen oder beabsichtigt-ironisch? Ist eine (unfreiwillig) komische Einlage gefährlich gesetzt und kann somit das Gesamtkonstrukt der Wahrnehmung irreversibel beschädigt werden? Hätte man die Geschichte ausfeilen können? Wann, wo und wie lange hört der Denker Snyder auf und fängt der Fetisch-Snyder an, der doch mal auf seine Mädels glotzt oder sich in der Über-Optik verliert? Kommen die Attacken auf das Potenzwesen "Mann" auch genau dort an, oder kann man sie mit etwas klugem Denken nicht wieder in eine pro-maskuline Ebene schieben, die das männliche Überlegenheitsgefühl steigert?
Bewerte ich gerade wirklich Snyders Werk, oder doch nur die Ambitionen, die er hatte, ungeachtet dessen, ob und wie gut sie erfüllt werden?
Fragen über Fragen. Hätte, könnte. Dieser Mut und diese Hingabe zum eigenen Kunstwerk, so radikal und vielleicht auch fehlerhaft sie sein mag, brauchen so etwas nicht unbedingt. Diese andersartige Herangehensweise, eine Geschichte zu erzählen; das Medium Film mal wieder erfrischend unkonventionell-unkonventionell zu nutzen & den Begriff "Mainstream-Blockbuster" vielleicht nicht zu revolutionieren, aber mit neuer Farbe zu lackieren (und ohne Angst über die (Teller-)Ränder zu malen), verdient von mir Respekt und Anerkennung.
Wie es der "Sucker Punch" eben voraussetzt, wird man genau dann getroffen, wenn man es entweder nicht erwartet oder auch einfach nicht getroffen werden möchte. Es erklärt sich von selbst, dass man diese Vorgehensweise (die sich durch weite Strecken des Filmes wie ein roter Faden zieht) nicht wunderbar finden muss (und demnach große Teile des Filmes auch nicht). Ich habe auch im Gefühl, dass sich meine Wertung in kürzester Zeit ändern kann. Doch ich muss mich jetzt erst einmal von meinem ersten Schlag erholen, denn die Zweit-, Dritt- und Viertsichtung ruft. Und eine Sache, die ich nicht oft genug hören kann, hatte der Film (mir) auch zu sagen: Frauen sind die besten Menschen der Welt.
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movie.max Sat, 16 Mar 2013 13:04:02 -0000
Antwort löschenschöner Kommentar, auch wenn er den Film nicht besser werden lässt ;)
Memduman Sat, 16 Mar 2013 13:21:57 -0000
Antwort löschenHehe :D
Ist auch arg-subjektiv mein Kommentar, und wahrscheinlich nicht gerade der Film, den man anhand klassischer Bewertungsmuster rezipieren kann. Die verschiedenen Sichtweisen sind von daher bei kaum einem Film berechtigter als bei diesem :-)
Und danke für das Lob!
movie.max Sat, 16 Mar 2013 13:29:25 -0000
Antwort löschenJa das sehe ich auch so. Und ich freue mich für dich, weil ich eigentlich ein großer Verehrer von Snyder bin. Aber beim Schauen von Sucker Punch kam ich mir richtig blöd vor - wie beim zweiten mal Avatar-gucken. :)
Und gerngeschehen!
Memduman Sat, 16 Mar 2013 13:30:28 -0000
Antwort löschenAch ja, bitte seid gnädig mit der z.T. falschen Wortsetzung und dem Satzbau. Text wurde nachts an einem Rutsch geschrieben, lange unbeachtet gelassen und jetzt gepostet, ohne dass ich noch mal drüber gelesen habe. Und jetzt grad will ich nicht noch mal alles absuchen >.<
Memduman Sat, 16 Mar 2013 13:31:39 -0000
Antwort löschenUnd versuch es mal mit einer Zweitsichtung! Am Ende feierst du den Film total ab und ich erkenne plötzlich nichts mehr darin xD
movie.max Sat, 16 Mar 2013 13:38:07 -0000
Antwort löschenEine Zweitsichtung hat es schon gegeben. Und abgefeiert habe ich auch bei 'Zeiten ändern Disch'. ;)
Haschbeutel Sat, 16 Mar 2013 14:30:07 -0000
Antwort löschenGuter Kommentar. SUCKER PUNCH ist auf vielen Ebenen ein verkanntes Meisterwerk und DER Frauenfilm schlechthin.
BigDi Sat, 16 Mar 2013 14:35:38 -0000
Antwort löschenEin <3 für diesen Kommentar! :)
vPidschv Sat, 16 Mar 2013 15:11:29 -0000
Antwort löscheninteressanter Kommentar zu einem wirklich stark polarisierenden Film... hab ihn mittlerweile auch zwei mal gesehen, aber bin mir immernoch völlig im Unklaren darüber, ob ich meine Wertung jetzt nach unten oder gar nach oben korrigieren sollte oder eben nicht. Gibt kaum einen Film, wo mir die Beurteilung schwerer fällt, weil er macht einiges falsch und gleichzeitig auch einiges richtig, und was davon gewollt ist und was nicht, ist sowieso unerschließbar und im Endeffekt auch völlig egal. Im Zweifelsfall aufjedenfall gute, wenn auch dumme (darüber lässt sich halt streiten) Unterhaltung, weshalb ich immer eher zu einer positiven Wertung tendiere. :D
VisitorQ Sat, 16 Mar 2013 15:17:59 -0000
Antwort löschenNoch immer kann ich nicht nachvollziehen warum der Film von der Welt gehasst wird. nice1
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Memduman Wed, 27 Mar 2013 11:41:58 -0000
Antwort löschen@Haschbeutel: Sehe ich ähnlich, jedenfalls kommen die Männer nicht besonders gut weg :D
@Dmitrij: Yeah, wohooo ^_^
@vPidschv: Die Tendenz nach oben ist bei mir ähnlich, generell entscheide ich mich eher zugunsten positiver Gefühle, wenn ich mir uneinig bin. Und ja, Sucker Punch ist wirklich wahnsinnig schwer zu bewerten... Deswegen mach ich es mir einfach und klassifiziere ich ihn als "sehenswert", hehe :P
@VisitorQ: Warum er so extreeeem gehasst wird versteh ich auch nicht so recht, obwohl es doch so viel weiteren Müll gibt, der vergessenswerter ist als dieses (für einige misslungene) Experiment, aber nicht so gehated wird. Wenn ich ehrlich bin muss ich aber sagen dass es ein leichtes ist, den einfach abzustempeln. Hätte ich im Vorfeld nicht soviel darüber gelesen (und vorallem wären die Bewertungen nicht so extrem ausgefallen) wäre ich gelassener an den Film gegangen & hätte eventuell weniger darin gesehen :O
Melcon Mon, 15 Apr 2013 18:51:49 -0000
Antwort löschenIch bin noch nicht mal der Meinung das Sucker Punsch auf Frauen-Männer Verachtung/Misshandlung ansetzt, sondern eher die Hauptmessage für Alle der Ausbruch aus Zwängen oder einer miesen Vergangenheit künstlerisch herausarbeitet. Insofern ist er auch eine gesellschaftliche Kampfansage und lässt sich eher wie ein Gedicht zwischen den Zeilen, oder im Nachklang lesen. Ich bin mir ziemlich sicher das Sucker Punch kein Misslungener Mainstreamschrottkinofilm ist, sondern einfach für die meisten nicht Zugänglich.
keinohrhase88 Fri, 15 Mar 2013 09:20:15 -0000
Kommentar löschendas ist sexistisch und frauenverachtend. keine frau sollte den film mögen!!
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HerrBrenner Sun, 17 Mar 2013 15:28:34 -0000
Antwort löschenihr öden feministen
vega_vincent Mon, 18 Mar 2013 07:30:15 -0000
Antwort löschenWieso frauenverachtend? Sie dürfen doch im Film Waffen tragen; frauenverachtend wäre es, wenn man ihnen dieses Privileg vorenthalten würde, nicht? :-)
keinohrhase88 Mon, 18 Mar 2013 10:32:28 -0000
Antwort löschenja das stimmt aber trotzdem sind frauen schon so angezogen das man gerne hinschaut. als mann mein ich,oder? :)
vega_vincent Mon, 18 Mar 2013 13:24:10 -0000
Antwort löschenSind doch auch Waffen. Die Waffen der Frau. :-)
keinohrhase88 Tue, 19 Mar 2013 11:05:45 -0000
Antwort löschenaber eine frau ist keine waffe alleine
vega_vincent Tue, 19 Mar 2013 17:32:53 -0000
Antwort löschenAlso, es gibt schon Frauen, die eigentlich einen Waffenschein benötigen würden. Aber selbstverständlich darf man Frauen nicht nur auf ihre beiden gewichtigsten Argumente reduzieren – da bin ich ganz deiner Meinung.
krebsmachtfrei Thu, 21 Mar 2013 01:00:26 -0000
Antwort löschenWas für eine alberne Einstellung.
Schofferhofer Thu, 21 Mar 2013 04:01:39 -0000
Antwort löschenEmanzipation bedeutet "Befreiung der Frau" und steht für die Gleichberechtigung der Frauen. Wenn Macho-Kerle mit dünnen, muskelbetonenden, weißen Hemden rumlaufen dürfen, ist es auch in Ordnung wenn Frauen sich wie billige "Piieep" anziehen. Alles andere wäre wieder eine Einschränkung in die Lebensweise der Frauen und ein drängen in gesellschaftliche Geschlechterrollen. Mann darf es, Frau aber nicht. Ist schon ziemlich kompliziert diese ganze, dumme "Piieep".
Couga[MH] Fri, 05 Apr 2013 16:08:47 -0000
Antwort löschenNein, das ist komplette Fehlinterpretation, Überreaktion und Bullshit.
Martin Oberndorf Mon, 08 Apr 2013 15:46:52 -0000
Antwort löschenDer Film ist eine Satire auf die Darstellung der Frauen in Actionfilmen. Also ist der Film durchaus feministisch. Man muss nur genau hinschauen.
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krebsmachtfrei Wed, 10 Apr 2013 11:16:40 -0000
Antwort löschenEine Satire? Grundgütiger. Wird ja immer besser.
Martin Oberndorf Wed, 10 Apr 2013 12:44:23 -0000
Antwort löschenIch hoffe, das hilft beim Verstehen:
http://www.moviepilot.de/news/wir-haben-sucker-punch-nur-falsch-verstanden-120191
claudia.weidauer.5 Thu, 07 Mar 2013 21:16:35 -0000
Kommentar löschenirgendwie war der gar nicht so mein fall, ich empfand das ganze als extrem übertrieben, weniger ist eben manchmal mehr. handlung war klar und verständlich aber das drum herum war ZU EXTREM übertrieben meiner meinung nach. ist aber nur meine persönlich meinung und jeder kann und mag es gern anders sehen.
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