Zu Listen hinzufügen

Sucker Punch

Sucker Punch (2011), US Laufzeit 110 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Fantasyfilm, Kinostart 31.03.2011


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
4.7
Kritiker
54 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.9
Community
16103 Bewertungen
663 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Zack Snyder, mit Emily Browning und Abbie Cornish

Die unschuldige Babydoll wird in Sucker Punch von ihrem Stiefvater in eine Anstalt eigewiesen. Sie flüchtet sich in eine Fantasiewelt, die ihr und ihren Freundinen die Fluchtpläne erleichtern soll.

Handlung von Sucker Punch
Babydoll (Emily Browning) wird von ihrem sadistischen Stiefvater (Gerard Plunkett) in die Nervenheilanstalt von Brattleboro, Vermont, geschickt, wo sie einer Lobotomie unterzogen werden soll. Um mit der Situation besser umgehen zu können flüchtet die Hauptfigur von Sucker Punch in eine fantastische Vorstellungswelt, in der sie fortan ums Überleben kämpfen muss. Ihr zur Seite stehen weitere Insassen der Nervenheilanstalt, mit denen sie sich angefreundet hat. Schon bald plant Baby Doll die Flucht aus dieser alternativen Realität, doch dazu muss sie fünf Objekte stehlen, um der Gefangenschaft eines verrückten Unbekannten zu entgehen. Parallel dazu tickt auch in der realen Welt die Uhr, denn es bleiben Baby Doll nur fünf Tage, bis sie ihr Schicksal ereilen wird. Doch dann beginnen in Sucker Punch die Grenzen zwischen Traum und Realität zu verschwimmen.

Hintergrund & Infos zu Sucker Punch
Sucker Punch ist, nach den Worten seines Machers Zack Snyder, ‘wie Alice im Wunderland mit Maschinengewehren’. Die Ebene der alternativen Fantasiewelt erlaubte ihm, so Snyder, Actionszenen zu gestalten, die von physikalischen Grenzen befreit sind und dennoch relevant für die Geschichte bleiben. Das Drehbuch zu Sucker Punch schrieb der Regisseur zusammen mit Steve Shibuya. Zack Snyder, der zuletzt den Animations-Abenteuerfilm Die Legende der Wächter in die Kinos brachte, fungierte zusammen mit seiner Frau Deborah auch als Produzent von Sucker Punch.

So wie das Schauspieler-Ensemble von 300 nahezu ausschließlich aus Männern bestand, so wird das Ensemble von Sucker Punch von weiblichen Figuren dominiert. Neben der Hauptdarstellerin Emily Browning sind darin u.a. Vanessa Hudgens, Abbie Cornish, Jamie Chung und Jena Malone zu sehen. Jon Hamm, Star der TV-Serie Mad Men, spielt in Sucker Punch High Roller, den Besitzer des Bordells, in dem die Mädchen absteigen.™

  • 37795279001_776514961001_ari-origin29-arc-188-1296817241104
  • 37795279001_275196529001_ari-origin07-arc-186-1280221292158
  • Sucker Punch
  • Sucker-Punch-48
  • Sucker-Punch-45

Mehr Bilder (70) und Videos (14) zu Sucker Punch


Cast & Crew


Kritiken (32) — Film: Sucker Punch

_Garfield: Blogbusters

Kommentar löschen
5.0Geht so

Eine kaum zu begreifende Unfassbarkeit von Film. Der absolute Overkill, ein feuchter Nerdtraum, filmgewordenes Videospiel und Macho-Tour in einem; eine bodenlose Frechheit, die in dieser Ausprägung einzigartig ist. Kontrovers und immer seicht Meta, irgendwo kalkuliert, dann wieder ziel-, zügel- und maßlos in alle Richtungen austretender Offenbarungseid eines großen Kindes und deswegen auch so respektabel. Ein Feuer-speiendes, Ork-Scharen dezimierendes, Gatling-schießendes Manifest, das nicht mehr weiß, wo oben und unten, vorne und hinten ist. Womöglich hat Snyder den Durchblick verloren, ist verrückt geworden, womöglich aber ereilt dessen erste künstlerische Eigenarbeit irgendwann das Schicksal eines „Blade Runner“. „Sucker Punch“ ist nicht Männer- und Frauenfeindlich, „Sucker Punch“ ist beides. Und immer passiert etwas, immer zirkuliert, zoomt und wackelt die Kamera, regiert die Montage, drosselt Snyder die Geschwindigkeit, wird zunehmend redundanter (Missionsstruktur), generischer (Soundtrack), synthetischer (CGI). "Sucker Punch" ist nicht Trash, nicht Meisterwerk, nicht Traum, nicht Realität, "Sucker Punch" ist einfach alles und es gibt immer auf die Fresse.

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

_Garfield

Antwort löschen

Ich spreche ja nur von der allgemeinen Rezeption des Filmes, nicht davon, dass dessen Qualität mit "Blade Runner" zu vergleichen wäre.


Timo K.

Antwort löschen

BLADE RUNNER ist etwas schlechter als der hier.


Arakune: Das Manifest, CinemaForever...

Kommentar löschen
3.0Schwach

[...] Snyder inszeniert Holzhammer-Feminismus, wie er nur von einem sexistischen Mann stammen könnte. Er bricht die aufkommende Kraft seiner Protagonistinnen lediglich auf sexuelle Selbstbestimmung sowie Manipulation herunter und widerspricht mit seinem erzählerischen Konzept gleichzeitig dem Individualismus der Charaktere. Abgesehen von der zumeist stilsicher überhöhten Darstellung seiner Traumwelten gelingt es ihm nicht, über die ansonsten erstaunlich uninspirierte Haupt-Geschichte hinwegzutäuschen. Der gebürtige Amerikaner stolpert zwischen Traum- und Real-Welt hin und her, ohne eine auch nur annähernd sinnvolle Aussage treffen zu können. Tatsächlich drängt sich einem permanent der Gedanke auf, „Sucker Punch“ sei nichts anderes als ein stumpfer Gewalt-Porno im pseudo-feministischen Deckmantel pathetischer Belanglosigkeit. Der Versuch, diesen Fakt mit narrativen Verschachtelungskinkerlitzchen zu vertuschen, darf somit als peinlich-naives Mittel verstanden werden, Tiefe vorzugaukeln, wo keine vorhanden ist. Wo nämlich möglicherweise mehrere Interpretationsansätze nötig sein könnten, um den sinnlos-verkomplizierten Plot zu verstehen, ließe sich der archaische Subtext bereits in wenigen kurzen Sätzen zusammenfassen. Ein Film für Freunde sinnloser Rätsel also. [...]

Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

JimiHendrix

Antwort löschen

mir ist die magie deses films nie richtig aufgegangen, gut auseinandergenommen das teil ;)


der cineast

Antwort löschen

Meisterwerk. Tolle Kamera.


kobbi88: Die Drei Muscheln

Kommentar löschen
1.0Ärgerlich

[...]

Optische Reizüberflutung bis zum Erbrechen, Musik im Überfluss, wenig Story, keine Aussage. Mit den eigentlich doch bemitleidenswerten Mädels kann man so gar nicht mitfühlen, ihr Schicksal ist dem Zuschauer (mir) genauso scheißegal wie es dem Regisseur ist. Grauenhafte Geschlechterbilder. Und am Ende des Films kann mann sich eigentlich nur Fragen, wie ein Actionfilm, in dem heiße Mädels in Strapsen Orks, Roboter, Riesensamurai und deutsche Soldaten abballern so langweilig sein kann, und frau wird sich fragen, was um alles in der Welt das gewesen sein soll.

[...]

Kritik im Original 40 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 68 Antworten

Haschbeutel

Antwort löschen

*seid


kobbi88

Antwort löschen

*g*..an beide :)


Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

2 1/2 Jahre nach Erstsichtung im Kino hab ich dem Film jetzt im Extended Cut nochmal eine Chance gegeben. Und Junge, ich muss damals ein richtiger Grießbatzen gewesen sein!

Endlich hab ich eingesehen, wieviel Selbstvertrauen Herr Snyder in sein eigenes Konzept gesteckt (das zugegebenermaßen im narrativen Konstrukt noch immer etwas unstimmig ist) und einen Film aus seinem Herzen heraus gemacht hat - selbst wenn manche seine Art von weiblicher Emanzipation schon wieder zu exploitativ finden, die Absicht ist deutlich.

Neben seinem Faible für cineastische Ultraschlachten, dass er hier auf der Fantasyebene in mehreren Episoden in mehreren Genres auslebt, liefert er nämlich auf der "realen" Ebene eine recht berührende Geschichte über von-außen-&-innen-gefangene Frauen, welche mich bereits in den ersten 10 Minuten mit-Gänsehaut-zitternd und feuchten Augen zurückließ.

Dabei setzt er nicht nur auf hyperstilisierte Bilder, sondern auch auf einen Soundtrack, der in seiner Lyrics-Lastigkeit, seinen Fokus auf Tanznummern und seinen Referenzen an bekannte Stücke (bzw. Remixes) geradezu an Musicals erinnert (besonders die Neufassung von "Where is my mind?", die sich als melancholisches Thema durch den gesamten Film zieht, hat es mir angetan).

Und ja, auch die Darstellerinnen fand ich 1a! Deren Charakterisierungen mögen zwar ein Stück simpel sein, aber das Feeling kommt dennoch rüber - erst recht, wenn sie mit solch verkommenen Unterdrückern wie Blue (Oscar Isaac) zu kämpfen haben. Ob jetzt die Fantasyebenen da wirklich was für sie bringen, ist zwar fraglich - schließlich entspricht der Exzess in ihnen nicht wirklich der Wirkung der "realen" Ebene - aber dort scheint eben der Wille Snyder's durch, diesen gequälten Seelen die Katharsis zu geben, die sie verdienen, in möglichst beeindruckender (Fetisch-)Gestaltung.

Ich befürworte das Selbstvertrauen, die Intention und die Schönheit dieses Films nun vollends und dafür wird er nach 2 1/2 Jahren von mir von 4,5 auf eine "sehenswerte", respektvolle 7 hochgestuft.

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Der Witte

Antwort löschen

Wenn ich das Frauenbild mal mit dem letzten, von mir gesichteten Franco-Film "THE LUSTFUL AMAZONS" (eine comichafte Parodie auf Machofantasien mit ultraprimitiven, sexbesessenen Amazonen) vergleiche, dann erscheint das Frauenbild hier in einem durchaus wohlgemeinten Licht. Zwar simpel und auf cool getrimmt, aber falsch ist es in der Essenz nicht so sehr, letztenendes fast genauso wie in SPRING BREAKERS: mit Gewalt zur Freiheit. Geht voll i.O. in der Filmwelt^^ Visueller Overkill? Für manche sicherlich. Aber, der Snyder geht ja richtig darin auf und will uns damit beeindrucken, so gut es geht - der Mann liebt die Leinwand, wie z.B. Jodorowsky beim HOLY MOUNTAIN (der ja auch narrative "Probleme" hatte) und liefert einige richtig grandiose Bilderströme, dann noch verbunden mit dem überzentralen Soundtrack. Hat mich also gefreut :) (BTW, ewig lange Musikclips können ja nicht so schlecht sein, wenn ich da KOOYANISQUATSI, die erste Hälfte von OBLIVION und BARAKA/SAMSARA denke)


VisitorQ

Antwort löschen

7 Punkte habe ich auch vergeben. Ich hatte wirklich meinen Spaß.


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

Kommentar löschen
10.0Lieblingsfilm

[...] Ja gerade die Symbiose aus Bild und Ton ist eine von Snyders größten Stärken, das konnte ich schon bei Watchmen beobachten und ebenso bei 300. Das Problem, an dem Sucker Punch meiner Meinung nach krankt ist, dass es einerseits kein reiner Actionfilm ist für diejenigen, die sich aufgrund des Trailers auf eine knapp zweistündige Effektorgie freuen aber andererseits für Leute, die sich mehr von der Irrenanstalt- und Flucht-Thematik angesprochen fühlen, zu viele „unverständliche“ Szenen im Sinne der überbordenden Fantasy-Welten geben dürfte.

Unter diesem Aspekt vermute ich einfach mal, dass Sucker Punch viele Leute auch (leider) enttäuschen wird. Ich zähle mich Gott sei Dank zu denjenigen, die einerseits nichts gegen Action haben, aber sich andererseits über eine äußerst stimmig umgesetzte Geschichte mit innovativen Aspekten und – wie im vorliegenden Fall – grandiosen Gesangseinlagen freuen.

Die Darsteller überzeugen allesamt, allen voran Browning, lediglich die Rollen von Vanessa Hudgens (Blondie) und Jamie Chung (Amber) bleiben so farblos, dass man sie eigentlich getrost auch hätte streichen können. Gemessen an der Screentime zeigt sich aber, dass dies den Produzenten wohl auch klar war, man aber auf das Quintett nicht verzichten wollte.

Alles in allem kann man festhalten, dass Sucker Punch die Gemüter in zwei Lager spalten wird. Dieser Film ist sicher durch seine Grundthematik schon nicht jedermanns Sache, aber die oben angesprochenen Punkte, die Verquickung verschiedener Genres, das Bedienen verschiedener Vorlieben und Sehgewohnheiten, werden wohl auf lange Sicht dazu führen, dass Sucker Punch ein Nischendasein führen wird. [...]

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Xander8112: Xanders Blog

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Zack Snyder ist ein Genie. Jeder sollte denken, er könnte nur bekannte Vorlagen visuell eindrucksvoll abfilmen, ohnen ihnen einen neuen Sinn oder gar etwas wie eine Seele mit auf den Weg zu geben, und dann kommt ein Film wie “Sucker Punch” und belehrt uns allen eines Besseren. Noch nie hat uns Männern ein Autorenfilmer so schonungslos den Spiegel vorgehalten, sich so imposant für die Frauen eingesetzt und dafür sämtliches Nerdtum instrumentalisiert. Ach, Bullshit. Der Film ist krank, langweilig und völlig belanglos. Die Feminismus-Ansätze enden direkt in einer Fleischbeschau, die Videospielsequenzen mit ihren Bosskämpfen wirken genau so und entbehren jeglicher Relevanz. Wenn Fans des Films von Tiefgang sprechen, meinen sie mit Sicherheit was anderes und kichern verschämt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

Kommentar löschen
10.0Lieblingsfilm

Zack Snyder etabliert sich mit SUCKER PUNCH als ausgefuchster Autorenfilmer im sündhaften teuren Blockbuster-Blazer. Wer sich traut, dem immer dümmer und dümmer werdenden Hollywood-Auswurf (TRANSFORMERS 3 dürfte wohl den momentanen Tiefpunkt markieren) einen cleveren, metaphorisch-metaleptisch aufgeladenen Plot und eine jede Konventionalität sprengende Bildgewalt, die die Liebe zum Kino in jeder Einstellung spüren lässt, entgegenzusetzen, hat schon dicke Eier. Ich kann seinen SUPERMAN kaum abwarten, auch wenn nach dem finanziellen Desaster seiner wegweisenden Mischung aus avantgardistischem Cyber-Märchen und Publikumsdemontage wohl zu erwarten ist, dass dem wilden Jungen die Zähne gezogen werden.

15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 14 Antworten

Hisayasu S

Antwort löschen

http://de.wikipedia.org/wiki/Metalepse#Die_Metalepse_der_Erz.C3.A4hltheorie


J4KOB

Antwort löschen

Dankedankedankedankedankedankedankedanke!!!
Sucker Punch = Meisterwerk!


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

Kommentar löschen
1.0Ärgerlich

Pathetisches Geplapper von wahrer Stärke und dem selbstlosen Kampf, viel nackte Haut und sogar das Schlüssel-Umdrehen in SlowMotion - schau an, das kann doch nur dem Ingenium von Sack Snyder entsprungen sein. Nach Eulen-Armeen, Spartaner-Heeren und zwei völlig planloses Adaptionen gibt der Amerikaner nun also den Popkultur-Rezipienten: Nazi-Zombies, Straps-Mädels, ganz viel Geballer, noch mehr Wiederholungen, dafür ganz wenig Handlung. Wenn SUCKER PUNCH ein auf Zelluloid gebanntes Videospiel sein sollte, dann ist es ein erbärmliches; wenn SUCKER PUNCH tatsächlich eine ironische Auseinandersetzung mit eben solchen sein möchte, dann sollte dem Zack dringend mal einer stecken, dass übermäßiges Bedienen von Klischees aus Nonsens noch lange keine Satire macht. 
"What was that?" fragt da irgendwann einmal jemand. Auf jeden Fall schwer verdaulich und schwer debil. 

31 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 17 Antworten

Le Samourai

Antwort löschen

:)


nilswachter

Antwort löschen

Hitmanski trifft den Nagel auf den Kopf! Grauenhaft schlechter Film


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

Kommentar löschen
5.0Geht so

Overstyled, inhaltsleer, sexistisch, gewaltgeil? Joar, das trifft alles ganz gut auf "Sucker Punch" zu. Zack Synders dunkles Märchen gefiel mir aber stellenweise als überzogener Bildschirmschoner und Videospiel-Kaleidoskop ganz gut und wie energisch der Film die Möglichkeiten des Traums nutzt fand ich hier und da wirklich imponierend. Viel problematischer war für mich, dass mir das Schicksal von Heldin Baby Doll ziemlich wurscht war. Snyder hätte auch gut und gerne den Gollum-Klon aus "300" als Hauptfigur einsetzen können, an der nicht vorhandenen Empathie zu den Figuren hätte dies sicherlich nichts geändert. Für mich ist "Sucker Punch" gewiss nicht der Untergang des Abendlandes, aber auch weit weg davon wirklich gut zu sein. Wenn ich bedenke wie sehr ich mich auf den Film gefreut habe und wie viele Verrisse es für ihn gehagelt hat, so fühlt es sich fast schon komisch an zu sagen, dass ich den Film mittelmäßig fand.

31 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

sweetForgiveness

Antwort löschen

Hab ihn auch gesehen und bin so ziemlich deiner Meinung.


Dox

Antwort löschen

Sehr schöner Kommi. :)
Ich habe für den "überzogenen Bildschirmschoner" dann halt ein paar mehr Punkte rausspringen lassen, und das gerne. ;)


Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/

Kommentar löschen
10.0Lieblingsfilm

Kurz gefasst klingt die Geschichte um Babydoll und ihren Ausbruchsversuch sehr belanglos. Wären da nicht der grandiose Trailer und die Tatsache, dass ein gewisser Zack Snyder ("Dawn Of The Dead", "300", "Watchmen" und "Legend Of The Guardians - The Owls of Ga'Hoole") Regie geführt hat, hätte mich der Film vermutlich nicht interessiert. Aber da ich bis jetzt noch jeden Film dieses Mannes sehr gern mochte - wenn auch aus unterschiedlichen Gründen - habe ich mich ziemlich auf "Sucker Punch" gefreut, bei dem Snyder gemeinsam mit seiner Frau noch dazu das erste Mal selbst das Drehbuch verfasst hat (300 und Watchmen waren Comicverfilmungen, Legend Of The Guardians basiert auf einer Buchreihe und Dawn Of The Dead war ein Remake des Romero-Klassikers).

Im Vorfeld hat man ja nicht allzu viel Gutes über "Sucker Punch" gehört bzw. gelesen. "Belangloses, visuell tolles Musikvideo." oder "Nur Schein ohne Sein." oder "Klischeestory" und manch einer warf dem Film bzw. seinem Macher sogar Männerfeindlichkeit vor. Zum Glück habe ich auf all diese Kommentare nicht allzu viel Wert gelegt, denn der Film - soviel sei vorweg genommen - ist ein kleines Meisterwerk. Auch wenn einige der Kritikpunkte ihre Berechtigung haben, ist der Film in Summe absolut sehenswert. Warum und weshalb ich das so empfinde, erkläre ich gern.

Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

guggenheim

Antwort löschen

Ich glaube, Inception ist der bessere Pate und Boris Becker der bessere Spielberg. Allerdings nicht auf Sand.


Sigrun

Antwort löschen

Pffffff! Den Paten mag ich nicht! Hahahha :o)
Schöner Humor, wie immer Mr. guggenheim.


Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

Kommentar löschen
9.5Herausragend

Filme von Zach Snyder und diesen im Speziellen mag ich wegen
1. der Optik
2. dem Soundtrack
3. es ist ein intelligenter Film
4. ganz klar nicht Mainstream
5. alles passt perfekt zusammen
6. es ist ein Snyder Film...

Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Copper

Antwort löschen

Punkt 1 und 2. Das ist das, was mir an dem Film so gefallen hat.


philipp-bernecker

Antwort löschen

intelligenter film?


Rochus Wolff: freier Journalist

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

„Sucker Punch“ wirkt auf den ersten Blick in vielem „300“ sehr ähnlich, vor allem in seiner visuell überbordenden Manier, in der jedes einzelne Bild erst im Computer verändert und übertüncht wurde, bevor es die Leinwand erreichen kann. Zugleich ist es jedoch der erste Film, in dem Snyder nicht fremdes Material adaptiert, sondern eine eigene Story und ein eigenes Drehbuch (verfasst zusammen mit Steve Shibuya) verfilmt.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Corsovilla: SchönerDenken

Kommentar löschen
3.0Schwach

Des Kaisers neue Kleider: Snyder hat eine Agenda: Es geht um Kampf, um das Nicht-Aufgeben. Daran lässt eine Off-Stimme keinen Zweifel, die mit küchenphilosophischen Phrasen den Pathos des Überlebenskampfes vorträgt. Snyder achtet sehr genau darauf, dass keine der auftretenden Figuren einen realen Charakter darstellt – die Personen sind nur Masken, sie sind nicht selbst, sie repräsentieren vielmehr etwas: Attraktivität, Furchtsamkeit, Tapferkeit, Gewalt, Dummheit oder Mordlust. In der Kombination mit der einhundertprozentigen Abwesenheit von jeglichem Funken Humor oder Ironie (wie zum Beispiel bei Tarantino) schwillt so der Pathos immer mehr an, ebenso sinnlos und letztlich aussagelos wie in “300″ oder “Sin City” – das sind des Kaisers neue Kleider: hinter all dem dramatisch-klingenden Budenzauber steckt – nichts. So unerfreulich war der Kinoabend aber nicht für alle, es gab im mäßig besetzten Kino sogar ein bisschen Applaus. Jetzt kann man einwenden, dass ich den Film einfach nicht verstanden habe. Und das mag sein. Vielleicht liegt es auch daran, dass etwas, dass mir in einem Comic als Leser angemessen erscheint, von mir in einem Film als Zuschauer nicht geduldet wird? Aber vielleicht bin ich tatsächlich einfach nur zu alt, um es zu verstehen – andererseits vielleicht aber einfach nicht bereit, im pathetischen Bildergeschwätz eines Frank Miller oder Zack Snyder mehr zu sehen als eben – Geschwätz. (MEHR IM PODCAST)

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Sucker Punch ist opernhaft, gnadenlos übertrieben, pathosgeladen. Ohne Frage: Dieser Film ist eine Unverschämtheit im besten Sinn und kann gewaltig nerven. Aber er fasziniert auch und ist im Gegensatz zu so vielen anderen unverwechselbar. Man wird in diesem subversiven Meisterwerk Kinobilder sehen, die man vielleicht nie sehen wollte, die man jedenfalls noch nie gesehen hat.

Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

Lars Wolf

Antwort löschen

@ micromachine
Auf diese aussage kannst du auch Filme wie Die Verurteilten runter brechen der dir ja scheinbar auch besonders gut gefallen hat. Sucker Punch ist um einiges Komplexer Inszeniert als andere Hollywood Streifen. Das macht ihn eben zu etwas besonderem. Er ähnelt eher einem Rorschach Test und ist eine Filmische Meta- Inszenierung. Es gibt mehrere unterschiedliche arten den Film zu sehen. Einmal als einfacher Action Film. Selbst dann hat er immer noch die am wundervollsten Komponierten Bilder dieses Kinojahres. Dann kann man ihn als Drama sehen, in dem ein Hilfloses Mädchen vergewaltigt und gedemütigt wird und versucht ihren Peinigern zu entkommen. Oder er kann auch als gekonnt inszeniertes Stück Bilder-Musical / Satire / Show / Burlesque-Akt gesehen werden mit Gesellschaftskritischem Hintergrund. Sieht man diese zusätzlichen Ebenen nicht, dann ist es schwache und planlose Effektgewalt. Gefallen muss dir Sucker Punch ja nicht aber mir und vielen anderen die in der Lage sind etwas tiefer zu blicken hat der Film sehr wohl gefallen.


micromachine

Antwort löschen

Du hats Recht mit deinem "Die Verurteilten" Vergleich. Die Grundaussage mag dieselbe sein, jedoch wurde der Film nicht mit der Hammermethode inszeniert und ist auch nicht dieser Sparte zuzuordnen. Eher könnte man Sucker Punch mit "Pan's Labyrinth" vergleichen, in dem sich das Mädchen ebenfalls in eine Traumwelt flüchtet um mit den Ereignissen klarzukommen. Ich verstehe die Metaphern in Sucker Punch schon und was mir Zack Snyder mit den Bildern sagen will, aber irgendwie macht das Ganze einen aufgesetzten Eindruck. Mr. Snyder kann nunmal keine Dramen inszenieren, er ist ein moderner Comic Action Filmer. Das er das Genre besser beherrscht zeigt "The Watchmen". Jedoch will ich nicht sagen, dass Sucker Punch schlecht ist. Es ist ein guter Action Film mit sehr guten Effekten. Für mich aber nicht mehr.


Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Die Zitate-Galerie bedient sich ausführlich bei "Brasil", "Moulin Rouge", bei "Herr der Ringe" und vielem anderen mehr. Zack Snyder erweist sich als Guttenberg der Filmregisseure, erschafft aber etwas Eigenes, das mehr Pulp ist als Tarantinos gesammeltes "Pulp Fiction". Aber genauso überwältigend wie die zahlreichen Verweise sind die Bilder und Töne. Wenn ein kriegerisches, rosa Pokemon über die Leichengräben von Verdun hüpft, das ist filmische Fantasie in seiner wildesten Form. Und absolut sehenswert.

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 21 Antworten

Kill_Diether

Antwort löschen

find' ich gar nicht, dass es Parallelen gibt, nicht bei der Story und bei den Schauspielern oder Dialogen...aber egal, hab' schon viel zu viel Zeit für so'n Streifen, wie hieß der nochmal?, verplempert ;-)


J4KOB

Antwort löschen

Die offensichtlichste Parallele ist ja das "Zusammenklauen" aus sämtlichen anderen Filmen (sowohl Zitate, als auch Kamerafahrten, genausowie diverse Symbole, Figuren, Szenerien). Bei Pulp Fiction werden genau wie bei Sucker Punch all diese Details zusammengeworfen.
Andere Gemeinsamkeiten sind z.B. die Schablonenhaftigkeit der Figuren oder der episodenhafte Erzählstil.


Asokan Nirmalarajah: Schnitt, Moviemaze Asokan Nirmalarajah: Schnitt, Moviemaze

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

Zack Snyders Kamera fetischisiert schlichtweg alles, der Film ist so verliebt in seine eigenen Bilder, daß er nicht aufhören kann, sie immer wieder zu bremsen und sich in nie endend wollenden Zeitlupen an ihnen zu weiden. Das ist durchaus spaßig für die Länge eines Musikvideos, über die Distanz einer absurden, albernen Handlung mit unsinnigen Dialogen und uninteressanten Figuren aber ein »sucker punch«, dessen Nachwirkung sich viel zu schnell verflüchtigt.

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dietmar Kesten: Filmmag.de

Kommentar löschen
3.0Schwach

[...] „Sucker Punch“ will räumliche und zeitliche Grenzen überwinden. Dabei ist ein wirrer Video-Clip herausgekommen. [...] Man darf hier nicht auf den Bilderrausch insistieren. Davon gibt es genug im Kino. Zudem wird damit die totale Schwäche der Story überdeckt. Die Charaktere vermitteln nichts, weil alles den Video-Schnitten zum Opfer fällt. So wirkt das Ganze ziemlich gequält. Allein der Soundtrack kann für vieles entschädigen.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

Kommentar löschen
5.0Geht so

Es sind vor allem der japanischen Nerd- und Videospielkultur entlehnte Szenarien die Snyder in seinem sexuell aufgeladenen Action-Spektakel bemüht. Leider fühlt er sich auch dramaturgisch den Gesetzen von Videogames verpflichtet. Er verzichtet fast ganz auf eine Exposition, die seinen reizenden Sexpüppchen etwas Tiefe und Glaubwürdigkeit verleihen würde und reiht einen optisch spektakulären Höhepunkt an den nächsten. Die Konsolen-Generation mag sich in der künstlichen Bildästhetik und Dramaturgie der Games zu hause fühlen. Nostalgisch veranlagte Cineasten, die echtes Kino sehen wollen, werden sich in „Sucker Punch“ hilflos und verloren fühlen.
Mehr auf meiner webseite...

Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Clooney Toons

Antwort löschen

Wow, ein "Kritiker" hat es doch tatsächlich geschafft einen Film, der ihm als "nostaglisch veranlagten Cineasten" - ich sag es mal so - nicht liegt, trotzdem fair zu bewerten.

Danke für den Kommentar! +1


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

Kommentar löschen
3.5Schwach

[...]„Sucker Punch“ ist ein Film, der eigentlich nur eines nachvollziehbar macht: wie es möglich ist, dass ihm vom vollständigen, teils gehässigen Verriss, über die desinteressierte „mir doch egal“-Haltung, bis hin zur preisenden Lobeshymne alles begegnet. In allem, was diesen Film an Stärken und Schwächen ausmacht diktiert er einem geradezu Wort für Wort, wie man ihn zu finden hat, je nach dem, wo man seine persönlichen Vorlieben, Abneigungen und Erwartungen an einen Film setzt. „Sucker Punch“ liefert genau das, was die Snyder-Hater hassen, was den Snyder-Fans gefällt und was den Zack-who?‘s egal ist und dafür hätte es ihn gar nicht veröffentlicht gebraucht. Wie aus vielen anderen Gründen nicht. Denn nur um nun auf beiden Seiten überzogene und vorgefasste Meinungen und Aussagen zu provozieren und Argumentationskriege mit rostigen Waffen anzuzetteln, bei denen sich immer fleißig im Kreis und um sich selbst gedreht wird – nein, dafür muss es keine Filme geben. Oder wenigstens nicht noch diesen einen mehr.[...]

Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 19 Antworten

ChristiansFoyer

Antwort löschen

Ja, und nu is gut. Der arme JaMi ärgert sich bestimmt, dass er hier überhaupt 'n Kommentar hinterlassen hat, wenn er sein e-mail-Fach jetzt mit so viel off topic-Müll zugeballert bekommt ;)


JaMi

Antwort löschen

Ach, Facenook spamt mich da mehr voll^^.
Möglicherweise bin ich auch einfach zu baluäugig und ging davon aus, dass ein halbwegs guter Regisseur, vorallem dann wenn er auch noch beim Drehbuch beteiligt ist, besonders darauf achtet, wen er welche Position zu schiebt.
Deswegen hoffe ich einfach, dass es ein Grund hat, warum der Retter ein Mann ist und sei es auch nur um das schwarz-weiß-Denken zu durchbrechen. Es ist schade, dass in einem Film, mit einer noch überschaubaren Charakteranzahl, keiner von ihnen wirklich ausgearbeitet scheint. Man konnte ja nicht mal eine Bindung zu einem Charakter aufbauen, nicht weil sie so verrückt oder unsympathisch waren, einfach weil sie keinen Charakter hatten.


David Kleingers: Spiegel Online David Kleingers: Spiegel Online

Kommentar löschen
2.0Ärgerlich

"Sucker Punch" ist ein Debakel, für das sich etliche negative Superlative finden ließen. Doch damit wäre dem kläglichen Scheitern schon fast wieder zu viel Bedeutung zugeordnet. Denn immerhin kann wirklich vollendeter Trash noch unterhalten.

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 22 Antworten

Kill_Diether

Antwort löschen

@Falkenfluegel "...aber ich muss grad..."
Du musst gar nix, auch nicht beleidigen!


Falkenfluegel

Antwort löschen

Na na na. Vielleicht noch mal daran erinnern was ihr geschrieben habt und dann meckern. Der Pokal ist eh schon weg, es nützt also nichts sich noch darum zu bemühen.


Alle Kritiken (32)


Kommentare (631) — Film: Sucker Punch


Sortierung

travelpussy

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

''Und am Ende bleibt die Frage. Das Rätsel wessen Geschichte ist das? Wer hebt den Vorhang? Wer bestimmt unsere Schritte wenn wir tanzen? Wer treibt uns in den Wahnsinn? Straft uns mit peitschen und krönt uns mit dem Sieg wenn wir das unmögliche überleben? Wer ist es der all das tut? Wer ehrt die die wir lieben durch das leben das wir führen? Wer schickt Monster um uns zu töten und besingt gleichzeitig unsere Unsterblichkeit? Wer lehrt uns was real ist und wie man über lügen lacht? Wer entscheidet warum wir leben und wofür wir sterben? Wer legt uns in Ketten und wer besitzt den Schlüssel der uns befreien kann? Du allein! Du hast alle Waffen die du brauchst! Jetzt kämpfe!''
Wusste zuerst nicht was ich von diesem Film halten sollte, wurde dann aber besser. Bei manchen Kampfszenen habe ich weggeschaut weil ich irgendwie kein Interesse mehr hatte hinzusehen.. aber zwischen drin war er nicht schlecht. Fand die Schauspielerinnen ganz gut, Vanessa Hudgens sowieso und Emily Browning auch.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Langeweilefreak

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein polirisierenden Film mit ausdruckslosen attraktiven charaktern die einen dazu bringen Mitleid zu haben.Obwohl der Film nicht so toll war wie ich es gedacht hatte hat er mich voll und ganz überzeugt. Ich hätte aber gerne gesehen wie die kleine Babydoll getanzt hat

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

sandra.husar.3

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Ich bin mir nicht sicher, ob dies ein Action Film, ein Thriller oder gar ein Soft-Porno war. Wahrscheinlich irgendwas in der Mitte.
Der Film glänzt durch Bildgewalt, halbnackte Frauen und durch eine zugegebenermaßen spannende Story.
Intelligent ist er leider genauso wenig wie anspruchsvoll.
Da ich von diesen Film, nichts anderes erwartet habe, und eigentlich nur sehen wollte wie Vanessa Hudgenes und Jena Melone ihre Rolle verkörpern, bin ich nicht sonderlich enttäuscht.
Die Musik war top.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

AlexPhidias

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Ganz ehrlich, man kann von dem Film halten was man will.
Trotzdem muss man sagen, dass Zack Snyder aus jedem Film etwas interessantes macht. Mal ganz abgesehen von dem miesen Drehbuch. Jeder Snyder den ich kenne hat tolle Schnitte und interessante Sequenzen, außer, meiner Meinung nach der Superman, da hat mir das alles irgendwie gefehlt, okay Schnitte waren gut ,aber das was mir gefehlt hat war das Besondere in dem Film.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dr.Hasenbein

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Hm, wie bewerte ich diesen optischen Overload der im Grunde eigendlich gar kein richtiger Film sondern vielmehr ein zwei Stunden Videoclip ist?
Durch mittelmäßige bis schlechte Kritiken war ich eigendlich von "Sucker Punch" abgeschreckt,
aber nachdem ich das geniale Intro gesehen habe war ich doch etwas angefixt!
Leider kann der Film dieses Niveau nicht halten und läßt schon ab der ersten Metamorphose von Nervenheilanstalt zu Bordell stark nach!
Die dritte Ebene, die "Tänze" sind dann als Shotter ähnliche Sequenzen gestaltet,
und würde "Sucker Punch" auf einem Videospiel basieren, es wäre die bisher beste Umsetzung.
Leider wirken aber die eigendlich lustigen und actiongeladenen Kämpfe gegen Nazi-Zombies und andere Monster sehr gewollt, emotionslos, steril und langweilig.
Dass cool gefilmte Actioneinlagen im Pornofilmstil
auch geil (im Sinne von "sehr unterhaltsam") sein können hat uns Snyder" mit "300" bewiesen,
der mit gleichen Mitteln einfach viel mehr Spaß gemacht hat!
In diesem Fall hier hätte ich lieber die eigendlichen Tänze statt der Actionsequenzen gesehen und mich an noch mehr Erotik ergötzt.
Überhaupt scheint Snyder hier den Männern das optisch zu geben was er mit "300" den Frauen geboten hat.
Hier gibt es geile Weiber die sich erotisch und aufreizend durch ein actionreiches Schlachtfeld kämpfen (nur mit weniger Blut) und dabei einfach immer nur gut aussehen.
Von daher müsste "Sucker Punch" ja eigendlich der bessere Film sein.
Ist aber nicht so!
Vielleicht hat hier einfach eine gute Vorlage gefehlt!
Denn dass "Zack Snyder" es mit einer tollen Vorlage drauf hat, hat er ja mit "Watchmen" eindrucksvoll bewiesen.
"Sucker Punch" verschenkt auf jeden Fall ganz viel Potential in dem der Film einfach viel zu viel falsch macht und bis auf ein paar hübsche Frauen nicht viel zu bieten hat!
Da können die letzten paar guten Minuten am Ende leider auch keinen Krieg mehr gewinnen.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

moiCheCker

Kommentar löschen
Bewertung2.5Ärgerlich

Ja vielleicht hat dieses Machwerk einen tieferen Sinn oder auch nur den Hauch eines Ansatzes von einem tieferen Sinn, trotzdem will ich den gar nicht erkennen, da der Film einfach gnadenlos öde und langweilig ist. Puuh, jetzt erstmal wieder was anständiges gucken, ne Folge Game of Thrones würde gut tun..

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

Jason Bourne

Antwort löschen

Der Soundtrack ist ziemlich Geil, der Film vielleicht nicht ganz so.


doctorgonzo

Antwort löschen

Der Soundtrack wird in absehbarer Zeit im Oxford Dictionary als Fallbeispiel unter dem Stichwort Bullshit aufgeführt.


RyGo

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

Der Gipfel der Belanglosigkeit. Wäre es ja nicht verkehrt gewesen, einfach einen Trash-Film mit netter Optik zu produzieren, der sich selbst nicht allzu ernst nimmt, doch Sucker Punch versucht es genau anders herum. Mehrere Handlungsebenen mit kruder Mhetaphorik sollen dem Film wohl so etwas wie einen tieferen Sinn verleihen, den dieses Machwerk aber zu keiner Zeit liefern kann. Der Film nimmt sich einfach viel zu ernst, versucht ständig mehr zu sein als er ist: hirnloses Geballer mit schönen Frauen, Nazizombies & Videospieloptik. Wäre das ja nicht so schlimm, macht es dieser Film aber auf eine derart penetrante Art und Weise, dass einem selbst an den ,,simpleren" Elementen der Handlung sämtlicher Spaß vergeht.
Auch die kursierenden ,,Interpretationsansätze" können bei diesem bedeutungsüberladenem Trash-Verschnitt nichts mehr retten. Schade eigentlich, hätte ja doch ordentliches Pulp-Kino werden können.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Samweis_Gamdschie

Antwort löschen

Bei dem Film musste ich einfach nur mit dem Kopf schütteln ^^


Benutzername94

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

"Die Welt die du dir gerade vorstellst , in ihr hast du die Kontrolle."

Das kommt also dabei heraus wenn man die Zutaten eines Mangas, eines Softpornos, die von Mittelerde und etwas von Bays optischer Reizüberflutung in einen großen Kessel wirft, garniert mit mehreren (?) Metaebenen. Schade Zack, so ganz will dein Rezept einfach nicht aufgehen, ist vermutlich zwichen all den Nazi-Zombies und Orks fad geworden.

Technisches K.O. für dich Snyder, aber immerhin mit Stil, das muss man dir lassen.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

tector

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Man kann den Film ja mögen oder nicht mögen - aber dem Film jedwede Qualität abzusprechen und weniger als 5 Punkte zu geben zeugt nur von Oberflächlichkeit und/oder fehlender Intelligenz...
Der Film erfüllt zwei sehr wesentliche Qualitätsmerkmale:
- er polarisiert
- er beschäftigt einen noch lange nach Erstsichtung
Das mag subjektiv sein aber ich mag den Film sehr! :)

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

swissroland

Antwort löschen

Du mir ist das sowieso egal. Mich interessiert die Meinung anderer eh ned.
Aber wer Shoot 'Em Up ne 2 gibt........ ;)


tector

Antwort löschen

ja ist zu hoch.. ich weiß..


MeekoUndFlit

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Absoluter Schrott, der durch absolute Bildgewalt, pseudo-tiefgründige-Botschaften und ein paar Lecker-Showgirls für den Supergewinn verkauft werden möchte.
Genauso gut kann ich nen alten Lappen nehmen, mit der billigsten Schokosoße überziehen, obendrauf ne Wunderkerze und ihn auf pralle Rundungen einer hübschen Dame legen. Ob der Lappen dadurch wohl besser schmeckt…?! Nun, mir hat er nicht geschmeckt. Die Showgirls haben jedoch ihren Job erfüllt, dafür gibt es allein: *ChiChing* volle 3 Punkte. Ansonsten kannst das ganze in die Tonne kloppen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Samweis_Gamdschie

Kommentar löschen
Bewertung0.5Schmerzhaft

Ich bin ein Mensch der sich jeden Film anschauen würde. Ich suche nicht immer nach einer Story, aber der hier hat wohl einer der schwachsinnigsten Story´s die ich je sah.
Komplett hirnrissig. Da bring auch die ganz ordentliche Optik und der gute Soundtrack nichts. Ganz ganz ganz ganz schwacher Film von Zack Snyder.
Ich hab den Film schon 2 Chancen gegeben und er wird immer nerviger.
Was bringen heiße Frauen und gute Effekte- gar nichts.
Viele finden den hier gut weil sie wegen solchen Kriterien gleich mal 5 Punkte geben würden.
Mich kann sowas nicht überzeugen.
Ganz großer Dreck.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

RyGo

Antwort löschen

Hab ihn jetzt auch zweimal gesehen und muss leider zustimmen; der Film wird nicht besser, sondern immer schlechter.


AnimeGamingTV

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Mehr Feinschliff und etwas bessere Story hätten diesen Film zu einer der besten Filme seiner Zeit machen können.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Amarawish

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Trashig, nostalgisch und eine gelungene (leicht apokalypische) Atmosphäre. Das ist neben einigen tiefgründigeren geschichtlichen und kulturellen Elementen das einzige, was mich an dem Film fasziniert hat. Leider ist der Rest alles andere als interessant. Schade!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Sommergirl

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Zuviel komisches Geballer, diese Endzeitstimmung gab es schon so oft, dann dieses dazwischen mit den schleimigen "Sex"-Geschichten und dann der bekloppte Schluss.... Unterhaltung war okay, aber besonders fand ich den Film nicht

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JanosV

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Man muss sich fragen, was mit den US-Kritikern los war, als sie dieses zugegebenermaßen mutige Experiment dermaßen haben durchrasseln lassen. Nur auf die ansehnlichen Protagonistinnen geglotzt und dabei übersehen, dass "Sucker Punch" auch erzählerisch einiges drauf hat? Tatsächlich ist die Geschichte sogar ziemlich verzwickt und erstreckt sich über drei verschiedene Realitätsebenen, zwischen denen sich Zack Snyder zwar regelmäßig verheddert, aber immer wieder gerade noch rechtzeitig die Kurve kriegt. Dem Film Sexismus vorzuwerfen, ist zwar einfach, meiner Meinung nach aber falsch (er spiegelt nur eine sexistische Medienwelt wieder). Dennoch gönnt Snyder seinen Figuren leider tatsächlich zu wenig Charakterentwicklung, sodass sie mehr wie Schachfiguren im komplexen erzählerischen Puzzle wirken. Dafür ist die Optik durchgestylt bis ins kleinste Detail, die Kameraarbeit fantastisch und der ultracoole Soundtrack schlicht und einfach perfekt. Fazit: Wer unbedingt Fehler finden will, dem bietet "Sucker Punch" eine Menge Angriffsfläche. Wenn man dem Film stattdessen aber einfach eine Chance gibt, zahlt Snyder das Vertrauen definitiv zurück und liefert einige der abgefahrensten Sequenzen der letzten Jahre.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

st.rohrbach

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

So dermaßen bildgewaltig und übertrieben, dass es schon wieder geil ist.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Martin Oberndorf

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

BOOOOOOOOOOOOOOOOOM!
Neujahrs-Action-Kommi-Time!
Dieser Kommentar sei jp@movies gewidmet, der mal einen guten Actionfilm nach den 2000ern rezensiert haben wollte.
Natürlich musste ich wieder meinen eigenwilligen Geschmack anbringen, und kann daher endlich einen neue Review schreiben zu "Sucker Punch".
...
Mann, war der erste Kommentar schlecht. Bin froh, dass ich den gelöscht habe.

Als Sucker Punch 2011 herauskam, wollten mein damaliger bester Kumpel, der aus heutiger Sicht mit mir wahrscheinlich maximal 10% Übereinstimmung mit mir haben würde, und ich den Film unbedingt sehen. Leider waren wir damals beide 14 und selbst in Österreich, wo es diese Kinofreigabe gibt, war der Streifen erst ab 16 freigegeben. Hieß es warten, bis er auf Datenträger herauskam.

Damals war ich noch nicht wirklich filmisch interessiert, aber man kann sagen, dass Sucker Punch schon ein Schritt in die richtige Richtung war, denn er war der erste Film, mit dem ich mich länger auseinandergesetzt habe und der mich noch darüber hinaus beschäftigt hat. Zwar betrachte ich erst meine Sichtung von "Die üblichen Verdächtigen" im selben Jahr als offiziellen Start meiner Filmfreakphase, allerdings war SP schon ein entscheidender Wegweiser.

Zu "Sucker Punch" habe ich eine besondere Beziehung.
Es handelt hierbei um einen Film, den Viele hassen, aber auch Viele lieben.
Hier auf MP genießt er größtenteils einen schlechten Ruf, auf IMDB z.B. eher positiv.
In meiner Freundesliste variieren die Wertungen von Herz zu Totenkopf.
Meine letzte Sichtung liegt schon zwei Jahre zurück, jetzt hab ich ihn ein weiteres (ich glaube das vierte) Mal gesehen. Damals hätte ich dem Film ein glattes Herz gegeben, aus der Erinnerung heraus habe ich ihn hier vorsichtshalber erstmal mit 9.5 bedacht, da ich ab und an Filme, die ich einmal mochte nicht mehr ausstehen kann. Es hat sich aber bestätigt, dass ich den Film nach wie vor ganz große Klasse finde.

"Sucker Punch" spielt auf insgesamt drei Ebenen, jede steht symbolisch für die andere.
Die Ebene 1 ist die mit der wenigsten Screentime und spielt in einer Psychiatrie. Hier soll ein Mädchen, Spitzname Babydoll in 5 Tagen lobotomiert werden.
Ebene 2 spielt sich in einem Bordell ab, in dem ein Mädchen, "Künstlername" Babydoll, zwangsprostituiert wird und ihre Jungfräuligkeit in 5 Tagen an den High Roller verlieren soll. Sie schmiedet einen Plan, mit ihren Kolleginnen zu fliehen.
In Ebene 3 finden wir dann der Actionteil der Handlung. Hier ist ein Mädchen, Codename Babydoll zusammen mit ihren Partnerinnen eine Actionheldin, die in diversen Filmklischees kämpft, um Artefakte zu erlangen.
Jede dieser Ebenen erzählt auf komplett andere Art und Weise die selbe Geschichte.

Zu "Sucker Punch" ist man sich geteilter Meinung, was die Interpretatiion angeht, und auch, ob eine solche sinnvoll ist. Ab hier folgt meine eigene Auffassung, möglichst ohne Spoiler.

Der Trailer zu "Sucker Punch" lässt auf zwei Dinge schließen: Action und schöne Frauen.
Und wenn man es genau nimmt, dann bekommt der Zuseher auch - sofern ich zweiteres beurteilen kann - beides.
Aber es wäre kein Sucker Punch (englisch: unerwarteter Schlag), wenn der Zuschauer nicht ordentlich auf die Fresse kriegen würde.
Jedes Mal, wenn sich der männliche Zuschauer an den Mädchen ergötzen will, dann tut es weh, aber ordentlich.
Dann sieht man, wie abartig-pervers die ganze Masche ist.
Das lechzende Publikum wird verkörpert durch Blue, der im den drei Ebenen Aufseher der Klinik, Bordellbesitzer oder Gegenspieler ist.
Er ist in einem einzigen Wort zu beschreiben: eklig.
Dem Zuschauer wird geschickt vor Augen geführt, wie sein Verhalten ist.
Um diese vermeintliche Aussage entsteht die größte Kontroverse: ist der Film nun feministisch oder frauendiskriminierend? Denn immerhin zeigt er vieles.
Ich sehe das so: Zack Snyder geht davon aus, dass der Zuschauer die Ausbeutung der Mädchen durch Blue abstoßend findet, weshalb er sie so in Szene setzt,
Aber lassen wir die Message mal beiseite.

Auf der Ebene der Erzählstruktur kann der Film voll punkten.
Die Handlungsstränge spielen so geschickt miteinander, getränkt in Metaphorik, allerdings nur filmintern, dass der Film quasi dazu einlädt, nein, verlangt öfter gesehen zu werden.
Man entdeckt immer mehr Parallelen in den Handlungen und den Sätzen, Spiegelungen und trickreiche Übereinstimmungen werden mit häufigerer Sichtung immer zahlreicher.
Bei meiner aktuellen Sichtung hab ich quasi alle paar Sekunden etwas entdeckt, was mich zum Nachdenken angeregt hat.

Die Regie ist wahrlich ein Traum für jeden, der mit CGI und Effekten etwas anfangen kann.
Durch den ganzen Film zieht sich eine hypnotische Atmosphäre, die von den vielen Zeitlupensequenzen in Kombination mit der WAHNSINNSBOMBENMUSIK erzeugt wird. Die drei Ebenen grenzen sich brachial ab - hier ist Ebene 1 extrem düster und trostlos, fast schon gespenstisch in Szene gesetzt, Ebene 2 zeigt Prunk und kaum Effekte und auf Ebene 3 wären sogar die Wachowski-Geschwister stolz.
In meinen Augen die beste Optik eines Films seit Matrix.
Alleine die Eröffnungsszene mit Sweet Dreams - ein Traum. Ohne Worte. Fabelhaft.
Ebene 3 bricht enorm mit der Erzählgeschwindigkeit. Tranceartig ist der ganze Film - doch in der dritten Welt gibt es rasante Action, bombastische Effekte und ordentlich Knallbumm. Man merkt hier wirklich, dass Zack Snyder in seinem Element ist. Es macht unheimlich viel Spaß, bei diesem Szenario zuzusehen, da hier jede Szene die vorherige übertrifft.
Es mag für viele ein Indikator sein, dass Sucker Punch eben nicht das ist, was ich in ihm sehe, also dass er kein Film ist, den man interpretieren oder etwas darin sehen sollte, da es ja sowohl für die Aussage als auch für die Metaphorik nicht unbedingt zweckdienlich ist.
Aber Zack Snyder kann es einfach gut, hier ist er talentiert, und deswegen übertreibt er es hier so, auch, wenn das zur Handlung und zum ganzen Drumherum eig. nichts beiträgt.
Das ist auch quasi das Einzige, dass ich dem Film ankreiden könnte, dass er seine Ambitionen öfters beiseite legt und mal einfach einen Action-Overkill startet. Allerdings nimmt er eben diese Ambitionen später wieder konsequent auf. Weshalb ich mal nicht so sein will. Außerdem bewerte ich ohnehin subjektiv und da es (mich) auch nicht langweilt, bleibe ich trotzdem dabei.

"Sucker Punch" scheidet gewiss die Geister und es werden mir auch nicht alle zustimmen - vielleicht nichtmal alle, die den Film auch mögen.
Aber ich habe versucht, meine Meinung gut und ausfürlich zu begründen.
Zuletzt möchte ich nur nochmal fragen: ist es wirklich so schwer zu glauben, dass Zack Snyder auch einmal einen ambitionierten Film drehen wollte?
Ich war immer schon bekennender Fan dieses Films und jetzt wird er auch endlich zu den anderen hinzugestuft, von denen ich Fan bin.

"Du hast alle Waffen, die du brauchst - jetzt kämpfe!"

PS: Bitte den Extended Cut ansehen, da lässt sich das ohnehin schon großartige Ende nochmal geringfügig anders deuten.

PPS:
Wer immer noch nicht überzeugt ist, hier die ersten 5 Minuten des Films, gefolgt von einem (zugegeben recht einseitigen) Trailer:
http://www.youtube.com/watch?v=-gl2I5exFfM

bedenklich? 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 43 Antworten

kobbi88

Antwort löschen

Es will dich ja auch keiner bekehren...


jp@movies

Antwort löschen

Menno, Martin - hab den Kommentar erst jetzt entdeckt - und danke auch - jetzt werde ich mir eine eigene Meinung zu dem Film bilden müssen, der in meiner Freundesliste ebenfalls kontrovers (von 0 bis 10 mit Herz) bewertet wird. Vorhersage ist bei 4.5 - das nehme ich mal so neutral wie möglich, daher lese ich kobbi88's Kommentar auch erst fertig, wenn ich selber nach dem Rechten gesehen habe. Gespannt bin ich jetzt immerhin, denn wenn der Film etwas schafft, dann zu polarisieren... also macht er irgendwas wohl richtig. Ich geb Bescheid, wenn ich glaube es benennen zu können :)


Tadajon

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Waaas war das denn Bitte?

Ich habe den Film völlig unvorbereitet gesehen. Der liegt hier seit 2 Jahren noch original verschweißt rum. Den ganzen Wirbel hatte ich schon völlig vergessen und von der Handlung vorher absolut keine Ahnung. Und dann das...Sucker Punch!

Das abgedrehteste, was ich seit Braindead und Evil Dead zu sehen bekommen habe. Sogar die Kritikerstimmen sind identisch. Nur ein völlig anderes Genre und mehr als 20 Jahre später.

Das Ende des Action Genres. Eine irrsinnige Groteske und anders, als die beiden oben erwähnten Filme, für jeden ein riesen Tritt in den Arsch. Filmliebhaber, Kritiker, Gamer, Action Fan, Animes und Manga Anhänger (deren abstrusen Seiten), CGI Fetischisten ... eine ganze Generation und ebenso ihre Vorgänger - ohne die wir nicht hier wären.

Die Lobotomie Szenen sind perfekt platziert. Einmal am Anfang und einmal am Ende des Films. Reflektion ist durchaus möglich. Der Zwischenteil beginnt dann mit dem Satz im Theaterstück (sinngemäß): "Abartiger kranker Scheiß! Warum machen wir nicht was kommerzielles?" Danach ahnte ich zwar, was kommen würde, aber das hatte ich dann doch so nicht erwartet.

Übertrieben bis zum geht nicht mehr. So abgedreht, dass man nicht aller ernstes darüber etwas schreiben könnte. Wer darin ernsthaft einen tieferen Sinn sucht, oder das Ganze inhaltlich beschreibt, bekommt zurecht den größten Tritt von allen verpasst. Audiovisueller Overkill (Sweet Dreams und Björk obendrauf). Erinnert mich stark an die Rasenmäherszene aus Braindead. Danach gab es auch keinen wirklichen Splatterfilm mehr. Den Teufel mit dem Teufel austreiben oder was?

Ohne zu spoilern und einem den "Sucker Punch" zu nehmen, kann man ohnehin nicht viel über diesen Film sagen. Der muss einen einfach völlig unvorbereitet treffen.

"Die Psychochirurgie erlangt ihre Erfolge dadurch, dass sie die Phantasie zerschmettert, Gefühle abstumpft, abstraktes Denken vernichtet und ein roboterähnliches, kontrollierbares Individuum schafft." Blockbuster ahoi

Post-feministisch, sexistisch, Frauenhass, aus der Realität flüchten, Männerphantasien, Satire und alle anderen Deutungen, lasse ich ganz außen vor. Jeder sieht das, was er sehen möchte. Trotz des visuellen overkills arbeitet das Hirn wohl doch während des ganzen Films irgendwie weiter. Und trotz der Verpackung lässt der Film verschiedene Sichtweisen zu. Allein dafür schon 9 Punkte!

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Frankie Dunn

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

Langweilig und dumm, aber wenigstens weniger langweilig und dumm als es 300 war. Wo die 2 Punkte herkommen, weiß ich selbst schon 10 Minuten nach dem Abspann nicht mehr. Abgesehen von Emily Browning ist hier nichts sehenswert dran. Auch mit vernünftigem Drehbuch wäre der genauso langweilig gewesen. Snyder scheint nicht in der Lage zu sein, einen Film hinsichtlich Tempo, Timing, Kameraarbeit etc vernünftig zu inszenieren. Mit CGI-Optik könnte ich mich auf diesem niedrigen Niveau sogar noch halbwegs abfinden.

2.0 - Film ignorieren, stattdessen nur den Trailer ansehen. Der ist halbwegs vernünftig und hat das Tempo und Timing, das dem Film fehlt. (Deutlich schlechtere) Jungen-Version von Twilight ist die passende Beschreibung für das hier.

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Alienator

Antwort löschen

Endlich mal jemand der genauso denkt wie ich. Beide Filme sind für mich Zelluloidverschwendung (auch wenns digital ist)


Frankie Dunn

Antwort löschen

DonChris, ganz und gar nicht. Der Kameraarbeit würde ich 0/10 geben. Der Soundtrack ist akzeptabel, aber der Unterhaltungsfaktor wäre für mich auch nicht geringer gewesen, wenn Mickie Krause oder Bushido den gemacht hätten. Vielleicht 3/10. Sweet Dreams gefällt mir noch am besten.

Die 2 Punkte stammen in erster Linie aus der Tatsache, dass mit Emily Browning eine charismatische Darstellerin mit einem hübschen Gesicht und Körper die nette Hauptrolle, mit der man mitfiebert, spielt. Daher hat man eine kleine Motivation den Film zu Ende zu schauen, um zu sehen, was mit ihr passiert. Aber eben gerade die Kameraarbeit und die Schnitte fand ich schlecht. Tempo und Timing sind zwei wirklich wichtige Dinge, und schon bei 300 waren das Hauptgründe, warum ich den so langweilig fand. Optisch, mit CGI, Kulissen und Darstellern, kann ich mich hier halbwegs (für einen Film der Stufe 4.0-7.0) anfreunden. Wenigstens dieses Mal keine halbnackten homoerotisch angehauchten Kerle und Krüppel.

In den 2.0 steckt also auch noch die Tatsache drin, dass ich den hier weit sympathischer finde als 300. Der bekam eine 1.0, also muss hier etwas mehr her. Nette Idee, schlechte Umsetzung würde ich sagen :) Ich bin gespannt, ob mir irgendein Film von Snyder gefallen wird.


Kara92

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Sicher ist Sucker Punch mal was anderes und kann wirklich durch Bildgewalt glänzen, kommt mir aber nach wie vor eher wie eine Nerd-Fantasie vor, süße kleine Mädchen die in den verschiedensten Welten in knappen Outfits gegen superböse Gegner kämpfen müssen...für mich mehr Masturbationsvorlage für kleine Jungs als ein wirklich ernstzunehmender Film.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Melcon

Antwort löschen

is klar, wie wäre es mit ein paar von den Rtl2 Tussis, die jeden Tag nen halbes Schwein fressen, hätte dir das besser gefallen? Schau dich mal um, nennt man Style, egal ob Musikvideo, Mode etc. Frau zeigt, was sie hat, genau wie Mann, der im Film nicht selten mal die Muskeln spielen lässt.
Davon ab, ist die Message hier PRO Frau, die sich gegen Gewalt wehrt, für Einader einsteht, sich so zu sagen aus einer Zwangslage (gerade seelisch) befreit. So was erkennt man natürlich oberflächlich betrachtet nicht und ehrlich gesagt, mir auch erst als ich ihn nochmals gesehen und mir Gedanken gemacht habe. ... hier holt man sich nix runter ;)



Fans dieses Films mögen auch