Sucker Punch
Sucker Punch (2011), US Laufzeit 110 Minuten, FSK 0, Thriller, Actionfilm, Fantasyfilm, Erotikfilm, Kinostart 31.03.2011
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von Zack Snyder, mit Emily Browning und Abbie Cornish
Baby Doll (Emily Browning) wird von ihrem sadistischen Stiefvater (Gerard Plunkett) in die Nervenheilanstalt von Brattleboro, Vermont, geschickt, wo sie einer Lobotomie unterzogen werden soll. Um mit der Situation besser umgehen zu können flüchtet die Hauptfigur von Sucker Punch in eine fantastische Vorstellungswelt, in der sie fortan ums Überleben kämpfen muss. Ihr zur Seite stehen weitere Insassen der Nervenheilanstalt, mit denen sie sich angefreundet hat. Schon bald plant Baby Doll die Flucht aus dieser alternativen Realität, doch dazu muss sie fünf Objekte stehlen, um der Gefangenschaft eines verrückten Unbekannten zu entgehen. Parallel dazu tickt auch in der realen Welt die Uhr, denn es bleiben Baby Doll nur fünf Tage, bis sie ihr Schicksal ereilen wird. Doch dann beginnen in Sucker Punch die Grenzen zwischen Traum und Realität zu verschwimmen.
Sucker Punch ist, nach den Worten seines Machers Zack Snyder, „wie Alice im Wunderland mit Maschinengewehren“. Die Ebene der alternativen Fantasiewelt erlaubte ihm, so Snyder, Actionszenen zu gestalten, die von physikalischen Grenzen befreit sind und dennoch relevant für die Geschichte bleiben. Das Drehbuch zu Sucker Punch schrieb der Regisseur zusammen mit Steve Shibuya. Zack Snyder, der zuletzt den Animations-Abenteuerfilm Die Legende der Wächter in die Kinos brachte, fungierte zusammen mit seiner Frau Deborah auch als Produzent von Sucker Punch.
So wie das Schauspieler-Ensemble von 300 nahezu ausschließlich aus Männern bestand, so wird das Ensemble von Sucker Punch von weiblichen Figuren dominiert. Neben der Hauptdarstellerin Emily Browning sind darin u.a. Vanessa Hudgens, Abbie Cornish, Jamie Chung und Jena Malone zu sehen. Jon Hamm, Star der TV-Serie Mad Men, spielt in Sucker Punch High Roller, den Besitzer des Bordells, in dem die Mädchen absteigen. (TM)
Cast & Crew
-
Zack Snyder
-
Emily Browning
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Baby Doll
-
Abbie Cornish
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sweet Pea
-
Carla Gugino
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Madam Gorski
-
Vanessa Hudgens
-
Jena Malone
-
Jamie Chung
Regie
Schauspieler
-
Jon Hamm
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) High Roller
-
Oscar Isaac
-
Scott Glenn
-
Vicky Lambert
-
Ron Selmour
-
Michael Adamthwaite
-
Malcolm Scott
-
Steve Shibuya
-
Zack Snyder
- Genre
- Thriller, Girls with Guns, Fantasyfilm, Erotikfilm, Actionfilm
- Zeit
- 1950er Jahre, 1950er Jahre
- Ort
- Fantasiewelt, Fantasiewelt, Vereinigte Staaten von Amerika, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Anstalt, Diebstahl, Flucht, Fluchthelfer, Fluchtversuch, Flüchtling, Gefängnisausbruch, Irrenanstalt, Lobotomie, Messer, Nervenheilanstalt, Persönlichkeitsstörung, Psychiatrie, Psychopath, Psychopharmaka, Schatz, Schatzkarte, Schatzsuche, Stiefvater, Tagtraum, Trauma, Traumwelt, Vergewaltigung, Vorstellungskraft, Wunschtraum, Zombies
- Stimmung
- Eigenwillig, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Sucker Punch
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- Sucker Punch: film-zeit.de
- Sucker Punch: critic.de



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Kritiken (26) — Film: Sucker Punch
Ephigenia: Horrorblog.org
Kommentar löschenIch bin ja nach inhaltlich primitivsten Blockbuster Müll wie „2012“, „Terminator 4“, „Tron Legacy“, „Transformers 2“ bis hin auch zu „Avatar“, „Inglorious Bastards“ oder vor allem zuletzt „Inception“ jetzt einiges gewöhnt und ich weis wo die Reise Hollywoods in den nächsten Jahre hinführen kann, aber das mich nun so ein überladener CGI-„No Brainer“, verbraten bis er anfängt zu stinken, von einem der aktuell bekanntesten Regisseure Hollywoods in den großen Kinos erwartet, damit hab ich in der Schnelle nicht gerechnet. Gerade nach „Watchmen“ nahm ich an, dass Zack Snyder immer noch eine gewisse Qualität liefert und sein „Dawn of the Dead“ keine Eintagsfliege war, aber selbst seine oberflächlichen Werke „Legende der Wächter“ oder vor allem „300“ waren noch um Längen verträglicher als dieser Hirnkot.
Nach gut einer Stunde war für mich Schluss, ich war nicht mal der Einzige welcher aufgestanden ist. Vor mich haben schon einige das Kino verlassen. Warum auch immer, ich hatte jedenfalls einen Grund dafür. Denn meine Schmerzgrenze war unterschritten, so oft hab ich das Kino noch nicht vorzeitig verlassen, notfalls hab ich auch die Augen zugemacht, aber hier ging es nicht mehr weiter.
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Weltenkind 2012/02/05 20:30:25
Antwort löschenAls "Kritiker" das Kino vorzeitig verlassen? Tze, tze, tze...
nasenschleuder 2012/02/05 20:55:26
Antwort löschenDieser Kommentar unterschreitet meine Schmerzgrenze^^
Ephigenia 2012/02/05 22:12:41
Antwort löschenDie Schmerzgrenze hat der Film bei mir auch gebrochen, deswegen das Kino vorzeitig verlassen. Das mach ich nur bei den schlechtesten Filmen, die dann von vielen wiederum zur Kunst hoch geredet werden.
Weltenkind 2012/02/05 22:21:12
Antwort löschenDein Wort ist Gesetz, was?
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seven 2012/02/07 12:21:16
Antwort löschenDass man "IB" auf eine Stufe mit "Avatar" setzt, dazu muss man schon ordentlich einen an der Waffel haben.
Weltenkind 2012/02/07 16:18:54
Antwort löschenSind beide gute Filme.
Spideragent: http://darkagent.blog.de/
Kommentar löschenKurz gefasst klingt die Geschichte um Babydoll und ihren Ausbruchsversuch sehr belanglos. Wären da nicht der grandiose Trailer und die Tatsache, dass ein gewisser Zack Snyder ("Dawn Of The Dead", "300", "Watchmen" und "Legend Of The Guardians - The Owls of Ga'Hoole") Regie geführt hat, hätte mich der Film vermutlich nicht interessiert. Aber da ich bis jetzt noch jeden Film dieses Mannes sehr gern mochte - wenn auch aus unterschiedlichen Gründen - habe ich mich ziemlich auf "Sucker Punch" gefreut, bei dem Snyder gemeinsam mit seiner Frau noch dazu das erste Mal selbst das Drehbuch verfasst hat (300 und Watchmen waren Comicverfilmungen, Legend Of The Guardians basiert auf einer Buchreihe und Dawn Of The Dead war ein Remake des Romero-Klassikers).
Im Vorfeld hat man ja nicht allzu viel Gutes über "Sucker Punch" gehört bzw. gelesen. "Belangloses, visuell tolles Musikvideo." oder "Nur Schein ohne Sein." oder "Klischeestory" und manch einer warf dem Film bzw. seinem Macher sogar Männerfeindlichkeit vor. Zum Glück habe ich auf all diese Kommentare nicht allzu viel Wert gelegt, denn der Film - soviel sei vorweg genommen - ist ein kleines Meisterwerk. Auch wenn einige der Kritikpunkte ihre Berechtigung haben, ist der Film in Summe absolut sehenswert. Warum und weshalb ich das so empfinde, erkläre ich gern.
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Sigrun 2011/08/15 13:02:40
Antwort löschenZitat aus der Kritik: »Auf seine eigene Art ist "Sucker Punch" der bessere "Inception"« Ich würde sogar so weit gehen zu sagen: Es ist sogar der bessere "Shutter Island".
Andreas Stadler 2011/08/15 15:28:25
Antwort löschenfindest du shutter island besser als inception? ich finde, dass man alle drei filme nur schwer miteinander vergleichen kann, obwohl sie natürlich ein paar gemeinsamkeiten haben.
Sigrun 2011/08/15 15:41:53
Antwort löschenNein, ich finde "Inception" besser. Und ja, ein Vergleich fällt schwer, aber es ging mir in dem Satz ja auch mehr um die filmische Umsetzung. Kurz:
a) "Sucker Punch" ist besser filmisch verschachtelt als "Inception".
b) "Sucker Punch" ist der gelungenere Psychiatrie-Film mit einer noch besseren Pointe als in "Shutter Island" (Und dabei mochte ich in "Shutter Island" vor allem den - in meinen Augen nach wie vor ambivalenten - Schluss).
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guggenheim 2011/08/15 15:42:12
Antwort löschenIch glaube, Inception ist der bessere Pate und Boris Becker der bessere Spielberg. Allerdings nicht auf Sand.
Sigrun 2011/08/15 15:52:56
Antwort löschenPffffff! Den Paten mag ich nicht! Hahahha :o)
Schöner Humor, wie immer Mr. guggenheim.
Andreas Stadler: http://darkagent.blog.de
Kommentar löschenFilme von Zach Snyder und diesen im Speziellen mag ich wegen
1. der Optik
2. dem Soundtrack
3. es ist ein intelligenter Film
4. ganz klar nicht Mainstream
5. alles passt perfekt zusammen
6. es ist ein Snyder Film...
Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
Commentator 2011/08/15 07:53:34
Antwort löschenStimme ich dir zu 85,4 % zu. Punkt 3. trifft allerdings wirklich nicht zu...
hyju 2011/08/15 08:18:00
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Sigrun 2011/08/15 11:42:25
Antwort löschenPunkt 3 trifft definitiv zu.
Falkenfluegel 2011/08/15 15:25:55
Antwort löschenEs ist einfach ein Nischenfilm mit Blockbuster Budget... und verdammt deswegen liebe ich ihn so. Der ist einfach volles Pfund in eine Richtung und nimmt keine Rücksich darauf der Masse gefallen zu müssen.
Sigrun 2011/08/15 15:54:01
Antwort löschen@Falkenfluegel: Treffend formuliert.
Copper 2011/08/16 01:25:27
Antwort löschenPunkt 1 und 2. Das ist das, was mir an dem Film so gefallen hat.
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philipp-bernecker 2011/09/15 07:56:49
Antwort löschenintelligenter film?
morlock 2011/11/30 19:01:29
Antwort löschenxD
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschen„Sucker Punch“ wirkt auf den ersten Blick in vielem „300“ sehr ähnlich, vor allem in seiner visuell überbordenden Manier, in der jedes einzelne Bild erst im Computer verändert und übertüncht wurde, bevor es die Leinwand erreichen kann. Zugleich ist es jedoch der erste Film, in dem Snyder nicht fremdes Material adaptiert, sondern eine eigene Story und ein eigenes Drehbuch (verfasst zusammen mit Steve Shibuya) verfilmt.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenDes Kaisers neue Kleider: Snyder hat eine Agenda: Es geht um Kampf, um das Nicht-Aufgeben. Daran lässt eine Off-Stimme keinen Zweifel, die mit küchenphilosophischen Phrasen den Pathos des Überlebenskampfes vorträgt. Snyder achtet sehr genau darauf, dass keine der auftretenden Figuren einen realen Charakter darstellt – die Personen sind nur Masken, sie sind nicht selbst, sie repräsentieren vielmehr etwas: Attraktivität, Furchtsamkeit, Tapferkeit, Gewalt, Dummheit oder Mordlust. In der Kombination mit der einhundertprozentigen Abwesenheit von jeglichem Funken Humor oder Ironie (wie zum Beispiel bei Tarantino) schwillt so der Pathos immer mehr an, ebenso sinnlos und letztlich aussagelos wie in “300″ oder “Sin City” – das sind des Kaisers neue Kleider: hinter all dem dramatisch-klingenden Budenzauber steckt – nichts. So unerfreulich war der Kinoabend aber nicht für alle, es gab im mäßig besetzten Kino sogar ein bisschen Applaus. Jetzt kann man einwenden, dass ich den Film einfach nicht verstanden habe. Und das mag sein. Vielleicht liegt es auch daran, dass etwas, dass mir in einem Comic als Leser angemessen erscheint, von mir in einem Film als Zuschauer nicht geduldet wird? Aber vielleicht bin ich tatsächlich einfach nur zu alt, um es zu verstehen – andererseits vielleicht aber einfach nicht bereit, im pathetischen Bildergeschwätz eines Frank Miller oder Zack Snyder mehr zu sehen als eben – Geschwätz. (MEHR IM PODCAST)
Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenSucker Punch ist opernhaft, gnadenlos übertrieben, pathosgeladen. Ohne Frage: Dieser Film ist eine Unverschämtheit im besten Sinn und kann gewaltig nerven. Aber er fasziniert auch und ist im Gegensatz zu so vielen anderen unverwechselbar. Man wird in diesem subversiven Meisterwerk Kinobilder sehen, die man vielleicht nie sehen wollte, die man jedenfalls noch nie gesehen hat.
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waldi931 2011/04/14 22:26:23
Antwort löschenich bin voll und ganz deiner meinung der film ist verwirrent verstörent und verdumment aber genial
:))))))))))
Don_Corleone 2011/04/14 22:54:37
Antwort löschenIrgendwie passt deine Bewertung nicht so recht zur Kritik...
Falkenfluegel 2011/04/15 22:55:27
Antwort löschenWusste vorher nicht das man mit 82 mio $ ein B-Movie drehen kann. Aber Snyder hat das wahr gemacht. Ich bin begeistert :)
waldi931 2011/04/17 14:42:52
Antwort löschenDon_Corleone meinst du mich?
Don_Corleone 2011/04/17 20:04:01
Antwort löschenNee man ich mein die Kritik oben mit der Bewertung.
KingRD 2011/04/20 11:54:54
Antwort löschenWo ich den ersten trailer gesehen hab. Hab ich gedacht da kommt wieder ein film bei dem man nicht so viel denken muss wurde aber vom gegenteil überzeugt. Der Film ist wirklich genial.
novexx 2011/07/29 13:30:42
Antwort löschenFinde ich auch der Film hat was, er hat sogar einen tieferin Sinn und das ist einfach geil
micromachine 2011/08/01 09:20:09
Antwort löschen@novexx: Und wie ist der tiefere Sinn dieses Films? Ich konnte - wie auch Cosovilla weiter oben - nicht viel Tiefe erkennen. Nicht aufgeben! Das wars auch schon. Ziemlich groß inszeniert, effektvoll, viel Gedöhns ... und doch nur eine kleine plumpe Aussage.
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Lars Wolf 2011/08/01 13:21:50
Antwort löschen@ micromachine
Auf diese aussage kannst du auch Filme wie Die Verurteilten runter brechen der dir ja scheinbar auch besonders gut gefallen hat. Sucker Punch ist um einiges Komplexer Inszeniert als andere Hollywood Streifen. Das macht ihn eben zu etwas besonderem. Er ähnelt eher einem Rorschach Test und ist eine Filmische Meta- Inszenierung. Es gibt mehrere unterschiedliche arten den Film zu sehen. Einmal als einfacher Action Film. Selbst dann hat er immer noch die am wundervollsten Komponierten Bilder dieses Kinojahres. Dann kann man ihn als Drama sehen, in dem ein Hilfloses Mädchen vergewaltigt und gedemütigt wird und versucht ihren Peinigern zu entkommen. Oder er kann auch als gekonnt inszeniertes Stück Bilder-Musical / Satire / Show / Burlesque-Akt gesehen werden mit Gesellschaftskritischem Hintergrund. Sieht man diese zusätzlichen Ebenen nicht, dann ist es schwache und planlose Effektgewalt. Gefallen muss dir Sucker Punch ja nicht aber mir und vielen anderen die in der Lage sind etwas tiefer zu blicken hat der Film sehr wohl gefallen.
micromachine 2011/08/01 13:50:24
Antwort löschenDu hats Recht mit deinem "Die Verurteilten" Vergleich. Die Grundaussage mag dieselbe sein, jedoch wurde der Film nicht mit der Hammermethode inszeniert und ist auch nicht dieser Sparte zuzuordnen. Eher könnte man Sucker Punch mit "Pan's Labyrinth" vergleichen, in dem sich das Mädchen ebenfalls in eine Traumwelt flüchtet um mit den Ereignissen klarzukommen. Ich verstehe die Metaphern in Sucker Punch schon und was mir Zack Snyder mit den Bildern sagen will, aber irgendwie macht das Ganze einen aufgesetzten Eindruck. Mr. Snyder kann nunmal keine Dramen inszenieren, er ist ein moderner Comic Action Filmer. Das er das Genre besser beherrscht zeigt "The Watchmen". Jedoch will ich nicht sagen, dass Sucker Punch schlecht ist. Es ist ein guter Action Film mit sehr guten Effekten. Für mich aber nicht mehr.
Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenDie Zitate-Galerie bedient sich ausführlich bei "Brasil", "Moulin Rouge", bei "Herr der Ringe" und vielem anderen mehr. Zack Snyder erweist sich als Guttenberg der Filmregisseure, erschafft aber etwas Eigenes, das mehr Pulp ist als Tarantinos gesammeltes "Pulp Fiction". Aber genauso überwältigend wie die zahlreichen Verweise sind die Bilder und Töne. Wenn ein kriegerisches, rosa Pokemon über die Leichengräben von Verdun hüpft, das ist filmische Fantasie in seiner wildesten Form. Und absolut sehenswert.
Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 16 Antworten
m_schriewer 2011/04/13 11:59:37
Antwort löschenIch bin absolut nicht Ihrer Meinung. Plagiatismus hat meiner Meinung nach nichts mit Phantasie zu tun. Und der Vergleich mit Pulp Fiction geht gar nicht! Ich denke da vergleichen Sie Äpfel mit Birnen.
Ein guter Vergleich einer düsteren Fiction wäre z.B. "The Matrix". Dieser Film beweist, dass gnadenlose Action nicht nur einfach hirnlos aneinandergereiht werden muss.
reveal 2011/06/01 18:36:03
Antwort löschenBei dem Vergleich dürfte es weniger um die düstere Fiktion gegangen sein, als um das vorher angesprochene Inspirieren lassen. Tarantino ist doch dafür bekannt (macht er auch kein Geheimnis draus), dass er sich gerne bei älteren Werken bedient. Da finde ich die mehr Pulp als Pulp Fiction-Formulierung schon witzig.
Kill_Diether 2011/06/17 21:36:57
Antwort löschen@Günter H. Jekubzik: Willst du dich mit der Behauptung Snyders Niveaulos-Werk sei mehr Pulp ist als Tarantinos gesammeltes "Pulp Fiction", von der Masse der Kritiker abheben? Alleine der Vergleich, die Gleichsetzung, ist eine Beleidigung des guten Films, mit guten Schauspielern und guten Regiesseuren.
Kill_Diether 2011/06/17 22:53:30
Antwort löschenoh, sehe ich jetzt zuerst @ m_schriewer ABSOLUT richtig!
reveal 2011/06/18 15:49:38
Antwort löschen@Kill_Diether
Was hat ein Vergleich mit einer Gleichsetzung zu tun?
Wie kann ein Vergleich bezüglich Pulp (=Brei) als Anspielung auf Referenzen zu anderen Filmen/Medien gute Schauspieler beleidigen?
Erschließt sich mir nicht.
Kill_Diether 2011/06/18 16:35:30
Antwort löschenPulp von Tarantino, wobei er sich auf eine trashigen Comic-Stil der 50th-60th-70th bezieht, ist nicht der Gleiche, und somit gleichgesetzte, auch nicht ähnliche Pulp, welcher Günter H. Jekubzik zum Beschreiben des niveaulosen SuckerPunch-Videomaterials gebraucht. Der Vergleich ist falsch, denn Snyder liefert keinen kunstvollen Pulp, sondern nichts weiter als einen stillosen, sinnfreien Mix mit den Werkzeugen von oberflächlichstem, routiniertem Kommerz-Handwerk.
WaaayneTrain 2011/06/23 13:16:58
Antwort löschenWie kannst du nur Pulp Fiction so beleidigen!
Bums-Biene 2011/07/30 21:34:07
Antwort löschenMeine Güte. Jeder hat einen anderen Geschmack, und so soll es auch bleiben!
Und so besonders war Pulp Fiction nun auch nicht, dass ihn jeder mögen muss, aber gut...manche Leute denken halt nicht über den Tellerrand hinaus.
Kunst ist nicht für jeden gleich Kunst! Es liegt im Auge des Betrachters! Eine Frage an Kill_Diether: Wann ist etwas kunstvoll bzw sinnlos und stillos? Bitte eine wissenschaftlich fundierte Aussage mit Beweisen, um deine Aussage zu untermauern, sonst wäre es als Bullshit einzustufen.
Es hat schon etwas echt unreifes, so gegen andere Kommentare zu wettern. Ich kann den Film bedenkenlos weiterempfehlen.
Ach ja, ich muss zum Abschluss noch Pulp Fiction huldigen, sonst lyncht mich der Zug der Sinnlosigkeit.
Kill_Diether 2011/07/31 20:55:26
Antwort löschen@Bums-Biene Meine Antwort bezog sich auf den Kommentar, bzw. den Vergleich. Das ist wie wenn du die Blöd-Zeitung mit der FAZ auf die gleiche intellektuelle Stufe stellst. Und verdammt nochmal, nein, es ist nicht einfach alles Geschmacksache. Es gibt schlicht Qualitätsunterschiede. Klar, kannste sagen, mein Geschmack ist 'ne billige TK-Pizza, die mir besser schmeckt als eine original italiänische Pizza aus New York (dort kommt die Pizza her), mit frischen, ungewohnten Zutaten. Trotzdem bleibt die Original-Pizza besser, hochwertiger als dein Geschmack.
Du bist doch nur genervt, dass ich einen XXXXXL-schwachen Teenie-Streifen, der dir schmeckt, runter mache.
Lass es dir doch weiter schmecken; ich muss kotzen wenn ich so ein gekünsteltes, mit Schwachsinn aufgeblasenes, "Nur Schein, kein Sein"-Hohl-Futter sehe.
lopalopa 2011/08/01 03:40:37
Antwort löschenblas dich doch nicht so auf.
Ein Film ist keine Pizza. Und dein Vergleich (bin mir bewusst, das dies nicht der richtige Name dieser rhetorischen Figur ist, ist mir aber auch scheissegal - erspar mir nur bitte weitere Klugscheisserei) eben so dämlich, wie du den von Günter H. Jekubzik anprangerst zu sein. Den Geschmack in der Kunst mit den Vorlieben für Essen gleichzusetzten ist ja wohl ein Witz.
Ich wage zu behaupten, dass die Bandbreite und Differenziertheit von Vorlieben in der Film- bzw. Kunstszene ein ganz klein wenig grösser ist, als die Meinungen, die Gourmands und Amateuresser über Pizza haben können.
Kill_Diether 2011/08/01 11:29:23
Antwort löschenOh welche Weisheit. Ein Film ist keine Pizza oder Essen. Autos und Produktdesign ist auch was anderes. Aber überall ist der eigene Geschmack, der oft mit Gewohnheit und anderen Begriffen verwechselt wird, nur ein Teil aus einer ganzen Reihe von Bewertungskriterien, bzw. gibt's auch Betrachtungen, wo das Ganze überhaupt gar nicht mit Geschmack einzuordnen ist, wie z.B. die BLÖD-Zeitung ist mein Geschmack, oder die politische Partei XYZ ist mein Geschmack, oder die Straßenführung in der Stadt ist mein Geschmack, dieser Betrug ist mein Geschmack und dieser nicht, u.s.w.
Lars Wolf 2011/08/01 13:44:01
Antwort löschen@Kill_Diether
Ich verstehe dein Problem nicht. Es vergleicht doch hier keiner Sucker Punch mit Pulp Fiktion. Es geht hier lediglich um die Machart des Films. Pulp Fiktion nam, wie du selbst geschrieben hast ein Bezug auf den Trashigen Comic Stil der 50th-60th-70th. Sucker Punch nimmt eben Bezug auf heutige aktuelle Gegebenheiten. Mehr wollte der gute Günter wohl kaum zum Ausdruck bringen. Wenn dir Sucker Punch nicht gefällt ist das ja ok, jedem das seine. Es gibt aber durchaus Leute die eben in der Lage sind mehr in Snyders Werk zu sehen als planlose Effektgewalt.
Kill_Diether 2011/08/01 14:13:01
Antwort löschenAuch die Machart von Sucker Punch (it sucks!) hat absolut nichts mit Tarantinos Collage-Technik von Pulp Fiktion zu tun.
"...Sucker Punch nimmt eben Bezug auf heutige aktuelle Gegebenheiten...". Welche denn? Und auch wenn dem so wäre, kannste in eine Menge Filme alles mögliche hineininterpretieren und behaupten, dass dies bei einem anderen Kult-Film die gleiche Machart oder Technik. Das ist willkürlicher Blödsinn, genau wie Sucker Punch, wo ich wie in meinem Kommentar viel mehr Parallelen zu eben solchen beliebigen 0815-TV-Serien sehe.
Lars Wolf 2011/08/01 16:17:27
Antwort löschenDu willst mir weiß machen du hättest den Film verstanden aber siehst nicht welchen Klischees sich der Film Bedient? Viel Offensichtlicher hätte man es ja Gar nicht Inszenieren können. Soviel zum Thema Verständnis des Film… aber naja.
Sucker Punch nimmt vordergründig Bezug auf die feuchten Träum eines jeden Geeks, jene die Mangas, Warhammer 40.000, Cosplay, Comic Con, Dragon Age, Pen & Paper, John Romero, Robocop vs. Terminator (scherz), Björk, Voltron und Toshiro Mifune kennen und zu schätzen wissen. Er bedient einfach sehr viele Klischees der Transformers Generation, voyeuristisches Männerkino im "Resident Evil" Actionstil.
Komisch ich soll nicht so viel Interpretieren aber bei Tarantino ist das ok oder wie? Nichts anderes tust du doch auch. Du Interpretierst auch in Pulp Fiction hinein. Ich mag und schätze den Film sehr. Aber der Autor hat nun mal recht. Snyder bedient sich in seinem Film viel mehr Klischees und viel mehr Einheitsbrei als es Tarantino tat. Deswegen ist Pulp Fiction ja nicht schlechter. Es geht hier lediglich darum das Tarantino sich vordergründig und absichtlich diverser Klischees bedient genau so wie auch Sucker Punch. Da endet die Gleichheit auch schon.
Auch wenn ich mir deinen Kommentar zu deiner Filmbewertung nochmal durchlese, kommt mir der verdacht das du eben nicht alles verstanden hast an Sucker Punch. Es macht sich keiner Gedanken beim Tanzen darüber wie sie denn bei den Anderen Mädels ankommt. Der tanz bzw. die kämpfe stehen nämlich für knall harte Vergewaltigung in der Realen Ebene des Films. Das die Kämpfe an sich etwas schwach Choreografiert auffallen, da gebe ich dir recht. Vor allem Babydoll scheint hier und da etwas schnell die Puste auszugehen.
Aber wenn du meinst den Film verstanden zu haben und ihn dennoch schlecht fandest ist das ja vollkommen legitim. Deinem Meinung und andere haben eben eine andere Meinung zu dem gesehenen.
Dennoch ist das was der Autor gesagt hat nicht falsch. Er verglich sicher nicht die beiden Filme mit einander und er setzt sie sicher auch nicht gleich. Lediglich die Grundidee ist ähnlich.
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Kill_Diether 2011/08/02 17:46:14
Antwort löschen"...Du Interpretierst auch in Pulp Fiction hinein...". Was denn?
"...Es macht sich keiner Gedanken beim Tanzen darüber wie sie denn bei den Anderen Mädels ankommt...." Die Szenen wo Babydoll vortanzen muss, sind ein gutes Beispiel dafür, wieviele Universen der Sucker-Rotz von Pulp Fiction entfernt ist, auch was die Bedienung von Klischees angeht. Du willst mir doch nicht weiß machen, dass du nicht auch deutlich gesehen hast, was Babydoll beim VERHASSTEN, von den PEINIGERN auferlegten Vortanz-Ritual, erstens für einen Ehrgeiz entwickelt und zweitens direkt danach stolz und selbstzufrieden in die Kamera grient, was vielleicht zynisch-verächtlich wirken soll, aber wie gewollt und nicht gekonnt an einen hinterletzten Vortanzwettbewerb in einer Dorf-Disko erinnert. Ebenso schauen die anderen Mädels ganz fasziniert nach der Aufführung von Babydoll, mit einem Blick der so was wie Respekt ausdrücken soll. Sogar wenn auch das irgendwelche Wannabe-Männer Phantasien klischeehaft ansprechen soll, ist es so schlecht, so unglaubwürdig, so gekünstelt, so unauthentisch weil völlig unbegabt gespielt, dass sich daran nur Menschen ohne jegliche Welt- und Menschen-, bzw. Frauen-Kenntnis erfreuen können.
Lars Wolf 2011/08/02 18:03:22
Antwort löschenNochmal, sie wird in diesen Szenen in der Realen Welt Vergewaltigt. Sie schaut selbstzufrieden weil sie es erstens geschafft hat alle abzulenken so das ein weiterer Gegenstand für die flucht erbeutet werden konnte und zweitens weil auch er es nicht geschafft hat sie zu brechen. Klar soll der Blick der anderen Mädchen Respekt ausdrücken, das sich Babydoll ja für die gruppe opfert. Aber ich habe sicher nicht vor dir Sucker Punch zu erklären. Wie gesagt, wenn du ihn schlecht fandest will dich hier niemand bekehren und Sucker Punch mit Pulp Fiction Vergleichen oder gleich setzten oder gar Pulp Fiction schlecht reden will hier auch niemand.
Asokan Nirmalarajah: Schnitt Asokan Nirmalarajah: Schnitt
Kommentar löschenZack Snyders Kamera fetischisiert schlichtweg alles, der Film ist so verliebt in seine eigenen Bilder, daß er nicht aufhören kann, sie immer wieder zu bremsen und sich in nie endend wollenden Zeitlupen an ihnen zu weiden. Das ist durchaus spaßig für die Länge eines Musikvideos, über die Distanz einer absurden, albernen Handlung mit unsinnigen Dialogen und uninteressanten Figuren aber ein »sucker punch«, dessen Nachwirkung sich viel zu schnell verflüchtigt.
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Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] „Sucker Punch“ will räumliche und zeitliche Grenzen überwinden. Dabei ist ein wirrer Video-Clip herausgekommen. [...] Man darf hier nicht auf den Bilderrausch insistieren. Davon gibt es genug im Kino. Zudem wird damit die totale Schwäche der Story überdeckt. Die Charaktere vermitteln nichts, weil alles den Video-Schnitten zum Opfer fällt. So wirkt das Ganze ziemlich gequält. Allein der Soundtrack kann für vieles entschädigen.
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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenEs sind vor allem der japanischen Nerd- und Videospielkultur entlehnte Szenarien die Snyder in seinem sexuell aufgeladenen Action-Spektakel bemüht. Leider fühlt er sich auch dramaturgisch den Gesetzen von Videogames verpflichtet. Er verzichtet fast ganz auf eine Exposition, die seinen reizenden Sexpüppchen etwas Tiefe und Glaubwürdigkeit verleihen würde und reiht einen optisch spektakulären Höhepunkt an den nächsten. Die Konsolen-Generation mag sich in der künstlichen Bildästhetik und Dramaturgie der Games zu hause fühlen. Nostalgisch veranlagte Cineasten, die echtes Kino sehen wollen, werden sich in „Sucker Punch“ hilflos und verloren fühlen.
Mehr auf meiner webseite...
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Clooney Toons 2011/04/03 10:46:51
Antwort löschenWow, ein "Kritiker" hat es doch tatsächlich geschafft einen Film, der ihm als "nostaglisch veranlagten Cineasten" - ich sag es mal so - nicht liegt, trotzdem fair zu bewerten.
Danke für den Kommentar! +1
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]„Sucker Punch“ ist ein Film, der eigentlich nur eines nachvollziehbar macht: wie es möglich ist, dass ihm vom vollständigen, teils gehässigen Verriss, über die desinteressierte „mir doch egal“-Haltung, bis hin zur preisenden Lobeshymne alles begegnet. In allem, was diesen Film an Stärken und Schwächen ausmacht diktiert er einem geradezu Wort für Wort, wie man ihn zu finden hat, je nach dem, wo man seine persönlichen Vorlieben, Abneigungen und Erwartungen an einen Film setzt. „Sucker Punch“ liefert genau das, was die Snyder-Hater hassen, was den Snyder-Fans gefällt und was den Zack-who?‘s egal ist und dafür hätte es ihn gar nicht veröffentlicht gebraucht. Wie aus vielen anderen Gründen nicht. Denn nur um nun auf beiden Seiten überzogene und vorgefasste Meinungen und Aussagen zu provozieren und Argumentationskriege mit rostigen Waffen anzuzetteln, bei denen sich immer fleißig im Kreis und um sich selbst gedreht wird – nein, dafür muss es keine Filme geben. Oder wenigstens nicht noch diesen einen mehr.[...]
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ChristiansFoyer 2011/04/02 16:22:05
Antwort löschenNa dann, auch hier nochmal: danke ;)
Schneeregen 2011/04/02 18:22:09
Antwort löscheneine missbrauchsszene in der "some of them want to be abused" gesäuselt wird ist die beste szene des films? merke: ein film ist nicht sexistisch, weil er attraktive junge frauen in spärlicher bekleidung zeigt - diese symbolik ist es.
ChristiansFoyer 2011/04/02 19:05:22
Antwort löschenSeh ich nicht so. Die Symbolik der Szene ist eindeutig und platt, zielt doch aber deutlich in die Richtung, die Gattung Mann im Rahmen der Handlung als grundsätzlich widerwärtig und quasi als generellen Antagonisten des Films einzuführen, gegen den sich zur Wehr gesetzt gehört. Zudem sind die ersten Minuten die einzigen, in denen der Protagonistin auf einer visuell/emotional-kombinierten Ebene begegnet wird. Das macht im Gegensatz zum Rest des Films dann die für mich beste Szene. Und "Sweet Dreams" hat mehr als diese eine Textzeile und, da zudem von Emily Browning/Babydoll gesungen, kann oder muss für diese Szene eines VERSUCHTEN Missbrauchs auch ganz anders interpretiert werden. Na ja. Bleibt alles Auslegungssache. Kann auch schon wieder sexistisch sein, wenn man mit Babydoll in den ersten Minuten Mitleid hat, so nach dem Motto "och nein, das arme wehrlose Mädchen...". Und schon beginnt sich wieder alles im Kreis zu drehen... ;)
Schneeregen 2011/04/02 20:09:34
Antwort löschenwas soll das denn aussagen, dass babydoll das singt? einige wollen missbraucht werden, sie aber nicht? ich bin da zugegebenermaßen ratlos! so oder so ist diese szene sicher nicht unabsichtlich missverständlich. um auf meine deutung zu kommen brauchts kein gedankenverbiegen...
ansonsten fand ich die kritik ganz gut, vor allem sehe ich es auch so, dass der film um einiges besser sein könnte, wenn die fantasiewelten auf das jeweilige mädchen zugeschnitten wären. die eine könnte radikal antifaschistisch oder einfach nur militant sein, die andere eine alice/wizard of oz-träumerin usw. schade eigentlich.
ChristiansFoyer 2011/04/02 20:22:38
Antwort löschenSome of THEM want to use you
Some of THEM want to get used by you
Some of THEM want to abuse you
Some of THEM want to be abused
THEM = alle Männer in dem Film. Deswegen sagt es etwas aus, das Babydoll das Lied singt. Das passt auch zum Bordell-Setting, dass sie sich erträumt. Manche Männer wollen missbrauchen, andere wollen selbst missbraucht werden, domint, devot, die Frau Mittel zum Zweck. Somit hat das Lied aus Babydolls Mund eine quasi anklagende Wirkung und keine, die aussagt, dass Frauen von sich aus schlecht behandelt werden WOLLEN. Sei's drum, ich kann deine Deutung aber genauso nachvollziehen, du meine vielleicht jetzt auch ein bißchen besser. Ansonsten Dank für's Lob ;)
ChristiansFoyer 2011/04/02 20:39:48
Antwort löschentobe, der Dank ging diesmal an Schneeregen, deine Antwort kam nur dazwischen, während ich meine geschrieben habe und galt demnach nicht dir
ChristiansFoyer 2011/04/02 20:46:55
Antwort löschen@tobe: macht ja nix, hab das schon mitbekommen, dass deine Nase in so ziemlich jeder Diskussion um den Film steckt. Musst nur aufpassen, irgendwann wird's genauso reaktionär, wie du's dem Film vorwirfst ;)
ChristiansFoyer 2011/04/02 20:57:07
Antwort löschenDie, oder besser gesagt: DEINE Wahrheit über den Film muss sich hier aber nicht zwangsläufig und immer wieder unter fast jedem Kommentar finden. Dafür reicht doch dein eigener
Schneeregen 2011/04/03 01:17:40
Antwort löschentobe78: ich sehs auch so. hat was von der islamistischen weltsicht, in der sichtbare frauen offen rumliegendes fleisch und männer triebbeherrschte tiere sind. irgendwie...antimodern trotz der game-aufmachung :D
Schneeregen 2011/04/03 01:18:30
Antwort löschenchristiansfoyer: sicher doch. auch wenn ich irgendwas anders sehe, kann ich gute kritiken würdigen.
th_pion 2011/04/03 22:18:43
Antwort löschendiskutiert ihr jetzt tatsächlich über Sexismus bei diesem Film? Für mich gings da eindeutig mehr um total überdrehte Action in total abgedrehten Welten, aber ok, jedem das seine ;)
Die Bordell-Welt entspringt übrigens nicht BabyDolls Kopf sondern SweatPies, erkennt man gut daran, dass die Schlussszene (mit dem Bus) wieder in der "Bordell-Welt" ist (man vergleiche die Polizisten mit den Polizisten in der Irrenanstalt). Macht auch viel mehr Sinn, denn es ist SweetPies Geschichte und nicht Babys.
MfG th_pion
ChristiansFoyer 2011/04/03 22:27:14
Antwort löschenDa wird vielerorts über Sexismus diskutiert, ich seh's allerdings auch eher wie du. Btw., die Dame schreibt sich Sweet Pea, sie ist ja schließlich kein schwitziger Kuchen ;)
th_pion 2011/04/04 16:52:15
Antwort löschenJa mir ist gestern auch noch gedämmert, dass ich den Namen falsch geschrieben hab, aber da war der Rechner schon aus. Was ich noch dazu schreiben wollte:
Ich hab natürlich kein Problem damit, wenn ihr darüber diskutiert, und das ist sicherlich auch sinnvoll, wenn man versucht eine objektive Bewertung zu finden. Ich war nur überrascht darüber, dass man sich so viele Gedanken über den Film macht, denn die hab ich mir, wie angedeutet, gerade bei dem Film nicht gemacht ;)
Und aus ner anderen Diskussion fand ich folgenden Punkt noch gut: SweetPea ist ein Missbrauchsopfer und es ist ihre Fantasiewelt, es macht also sehr viel Sinn, dass Männer dort böse und gemein sind, während BabyDoll (also eine Frau) ihr "Schutzengel" ist.
JaMi 2011/04/06 00:55:12
Antwort löschenIch habe es so aufgefasst, dass die Männer hier sehr gegensätzlich dargestellt werden. Ein großerteil wird negativ dargestellt aber der Mentor und "Retter" ist doch eher positiv zu sehen, auch wenn er eher passiv ist. Oder wie seht ihr das?
ChristiansFoyer 2011/04/06 08:20:23
Antwort löschenAuch der Mentor wird hier und da eher zwiespältig diskutiert: auch er ist ja letztlich wieder nur ein Mann, der den Mädels (wenn auch mit wohlgesinnterer Grundhaltung) sagt, wo's langgeht. Seine Rolle hätte in den Actionsequenzen auch Carla Gugino übernehmen können. Aber sei's drum: meiner Meinung nach wird der Film einfach nur in alle Richtungen überinterpretiert ;)
ChristiansFoyer 2011/04/06 08:39:46
Antwort löschenhach, Tobe.... hast du deinen kontrakonstruktiven Umgang mit diesem Film jetzt nicht mal langsam genug ausgelebt? Ganz Moviepilot kennt deine Meinung zu "Sucker Punch". Du musst also nicht fortlaufend unter JEDES Gespräch dein immer gleiches Gebashe setzen...
ChristiansFoyer 2011/04/06 08:53:56
Antwort löschendas macht bei dir leider meist keinen Unterschied...
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ChristiansFoyer 2011/04/06 09:04:16
Antwort löschenJa, und nu is gut. Der arme JaMi ärgert sich bestimmt, dass er hier überhaupt 'n Kommentar hinterlassen hat, wenn er sein e-mail-Fach jetzt mit so viel off topic-Müll zugeballert bekommt ;)
JaMi 2011/04/07 13:48:36
Antwort löschenAch, Facenook spamt mich da mehr voll^^.
Möglicherweise bin ich auch einfach zu baluäugig und ging davon aus, dass ein halbwegs guter Regisseur, vorallem dann wenn er auch noch beim Drehbuch beteiligt ist, besonders darauf achtet, wen er welche Position zu schiebt.
Deswegen hoffe ich einfach, dass es ein Grund hat, warum der Retter ein Mann ist und sei es auch nur um das schwarz-weiß-Denken zu durchbrechen. Es ist schade, dass in einem Film, mit einer noch überschaubaren Charakteranzahl, keiner von ihnen wirklich ausgearbeitet scheint. Man konnte ja nicht mal eine Bindung zu einem Charakter aufbauen, nicht weil sie so verrückt oder unsympathisch waren, einfach weil sie keinen Charakter hatten.
David Kleingers: Der Spiegel David Kleingers: Der Spiegel
Kommentar löschen"Sucker Punch" ist ein Debakel, für das sich etliche negative Superlative finden ließen. Doch damit wäre dem kläglichen Scheitern schon fast wieder zu viel Bedeutung zugeordnet. Denn immerhin kann wirklich vollendeter Trash noch unterhalten.
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Haschbeutel 2011/04/01 21:54:15
Antwort löschenMuss ander Stelle mal sagen, dass der komplette Artikel, wie fast alles von Spiegel Online, eine einzige Farce ist. Es wird sich beschwert, dass Fantasyelemente enthalten sind ... in einem Fantasyfilm. Es wird von Wehrmachtsuniformen geredet, um dann über den ersten Weltkrieg zu reden. Dilettantischer Artikel, bescheuerte Kritik, die eigentlich nur zeigt, dass Spiegel Online, egal in welchem kulturellen Bereich, der BILD in nichts nachsteht. Schmierblatt. Von vorne bis hinten.
Kein Wunder wird im Spiegel FORUM der Artikel über 20 Seiten hinweg so dermaßen zerrissen, dass ich es eine Schande finde, dass diese "Kritik" von Kleingeist ... äh Pardon ... Kleingers hier überhaupt gelistet werden darf. Dann doch lieber Hitmanski oder jemand, der Ahnung von der Materie hat, und nicht so ein Praktikant.
wailer-greg 2011/04/02 13:56:19
Antwort löschen@Haschbeutel: Heul doch!
Haschbeutel 2011/04/02 14:00:27
Antwort löschenÄh. Nö? Oo
Haschbeutel 2011/04/02 14:51:04
Antwort löschenDann hoffe ich, dass ich heute Abend keinen Spaß bei dem Film habe. Sonst bin ich geistig wohl nicht mehr zu retten. :(
daweed 2011/04/02 15:01:05
Antwort löschenin der tat, das ist schon beinahe eine indirekte beleidigung an die vielen, vielen rezensenten hier. ich muss gestehen, das ich auch nicht gewusst habe das man die intelligenz eines menschen neuerdings durch filme bestimmen kann. merkwürdig :/
daweed 2011/04/02 15:12:17
Antwort löschenmöglicherweiße ist es aber beabsichtig die thematik durch dieses übertriebene extrem zwischen den beiden geschlechtern erst zu symbolisieren bzw. zu verdeutlichen? mal daran gedacht? ja, ich finde das ärzte lied "männer sind schweine" auch männerfeindlich...
daweed 2011/04/02 15:27:16
Antwort löschennein, mir geht es nicht darum. es gibt keine allgemeine perspektive, sondern, wie du bereits sagtest, nur die eigene meinung. das einzige was die intelligenz eines menschen beinträchtigt ist alkohol und gewisse giftstoffe. wär ja schlimm wenn man sein iq durch einen film oder durch schlechte musik einbüssen würde. ein kleines beispiel:
ein teil der negativbewerter würde jetzt sagen: hip hop ist scheiße, weil das und jenes ist!
ein anderer teil hingegen, die befürworter, würden diesen aspekt aber auf metal schieben, weil eben ...!
welche musikrichtung ist jetzt die bessere, die richtige, die für den menschlichen verstand gesunde? natürlich keine von beiden! ich trete hier außerdem NIEMANDEM auf die schippe, aber ich finde es ehrlich gesagt etwas bedenklich wenn leute, die anderer ansicht sind, von euch als gesitig minderbemittelt angesehen werden und das geht mal überhaupt nicht in ordnung! soviel also zum thema rumstänken!
daweed 2011/04/02 15:37:54
Antwort löschen... und bei deinem filmgeschmack, welcher mit meinem übrigens zu fast 80% übereinstimmt, muss ja mein "gesunder menschenverstand" doch noch irgendwo existieren. oder du wärst eben geistig ungefähr auf dem selben stand wie ich!
Haschbeutel 2011/04/02 15:50:49
Antwort löschenOhman ... warum ist er jetzt ein Troll?
Haschbeutel 2011/04/02 16:07:17
Antwort löschenIch sehe keine Unterstellungen, nur fundierte Gegenüberstellungen der ewigen Geschmacksfrage mit Beispielen.
philip-nebe 2011/04/02 17:45:53
Antwort löschenIch kann nur sagen: Hirn an und konventionelle Erwartungen runter schrauben und du wirst diesen Film lieben!
Vor allem Soundtrack und Bilder hauen einen aus den Latschen. Snyder hat sich in diesen beiden Punkten meiner Meinung nach zu wünschen übrig. Hätte man noch etwas am Drehbuch gefeilt, wäre es ein echter Klassiker geworden, das ist schon ein wenig schade, aber vor allem dass dieser Film so mit Ignoranz bestraft wird, nur weil er nicht in konventionelle Muster passt.
nz2004 2011/04/05 14:46:20
Antwort löschenDer Film ist intelligent.
kyote 2011/04/05 16:24:27
Antwort löschen@tobe: Ist dir wirklich nicht klar, das du mit der Formulierung "Und wer Sucker Punch für gelungenes Kino hält, dem ist geistig nicht mehr zu helfen" sehr pauschal ziemlich beleidigend bist?
daweed 2011/04/05 22:46:35
Antwort löschenklar weist sucker punch spuren von intelligenz auf. gladiator hab ich mir damals schon als zehnjähriger anschaut und hinterher festgestellt das alles doch nur pipifax gewesen ist. @kyote: türlich weiß er es, aber tobe78 bleibt nunmal in echter troll (siehe oben)!
tecdiver 2011/04/07 20:29:50
Antwort löschenMeine ganz ehrliche Meinung: Ich als normaler Spiegel Leser finde diese Spiegel-Kritik als völlig hirnlos. Meine fresse, solch ein Mist habe ich schon lange nicht mehr dort gelesen. Wie kann man so pauschalisieren?? Ich zitiere mich mal selber (meine Filmkritik ;-) ):
Was mich aber meistens aufregt ist die zahlreichen Aussagen, dass der Film ja soooo sehr sexistisch ist. Meine Güte, da sind paar hübsch anzusehende Mädels, die sich es leisten können ihren Body zu zeigen. Im Normallfall drehen solche Szenen muskelbepackte und halbnackte coole Kerle (und da sagt keiner was). Was man von den Mädels zur Gesicht bekommt hält sich in Grenzen (völlig ausreichend und gut auf die Story abgestimmt). Klar, es ist ein eigener Typ Film den man entweder mag oder nicht. Die Leute, die sich wegen dem sexistischen Kram aufregen, haben scheinbar nur Augen auf die weiblichen Kurven und bekommen den ganzen Kram ringsum im Film vor lauter Aufregung nicht mit (au man, ich bin ein Kerl und diese Worte kommen gerade über meine Lippen…oh Gott ;-) )...
Vesperum 2011/04/14 17:52:22
Antwort löschenAlso ich kann diese Kritik beim besten Willen nicht verstehen.
Sie wirkt auf mich wie eine subjektive Wertung eines Menschen, der von Zack-"Who" ohnehin nichts hält.
Dann könnte man gleich eine Grundsatzdiskussion mit Rechtsradikalen über Demokratie führen.
Herr Kleingers, da würde ich mir doch schon etwas mehr Sachlichkeit und "etwas" weniger Subjektivität in ihrer Kritik wünschen.
Was ich aber noch viel bedenklicher finde ist, dass sie "suggestiv" Suckerpunchsympathisanten beleidigen.
Da wundert es mich nicht, dass man Sie bereits mit "Kleingeist" betitelt.
Also ganz ehrlich, mich als Laien, schrecken solche Beiträge ab, im Spiegel mal zu lesen.
Sie sollten mal an Ihrer Tonart arbeiten, denn im Grunde machen sie damit nichts anderes als provozieren, denn als sonderlich sachlich empfinde ich ihren Beitrag nicht!
Kill_Diether 2011/06/18 14:15:13
Antwort löschenAbsolut richtig! Es ist verschwendete Energie sich über diesen Dummrotz-Streifen für Debile auszulassen. Wobei es tatsächlich so ist, dass sich ein ganzes Buch mit Fakten zu fast jeder Sekunde des Schund-Streifens scheiben liese. Fakten die belegen, wie unendlich schlecht alles an dem Drecksfilmchen ist.
Auch absolut richtig ist die Feststellung, dass es kein unterhaltsamer Trash ist, sondern bestenfalls ein Möchtegern-Irgendwas.
Haschbeutel 2011/06/18 14:26:43
Antwort löschenNa, na. Ich lasse mich gern als Debil hinstellen ;)
Kill_Diether 2011/06/18 15:32:48
Antwort löschen@Haschbeutel....gern oder nicht gern, das ist hier die Frage ;)
Falkenfluegel 2011/09/13 16:30:57
Antwort löschenOh man die Beiträge hier sind zwar schon etwas älter aber ich muss grad mal spontan den offiziellen Pokal des User-Depps 2011 an tobe78 für seine herausragende Toleranz und Weitsicht vergeben. Glückwunsch!
Kill_Diether ist nur knapp am Pokal vorbei geschrammt. Schade, vielleicht beim nächsten mal.
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Kill_Diether 2011/09/14 10:25:17
Antwort löschen@Falkenfluegel "...aber ich muss grad..."
Du musst gar nix, auch nicht beleidigen!
Falkenfluegel 2011/09/14 11:22:47
Antwort löschenNa na na. Vielleicht noch mal daran erinnern was ihr geschrieben habt und dann meckern. Der Pokal ist eh schon weg, es nützt also nichts sich noch darum zu bemühen.
Khitos: Kälte Reich
Kommentar löschen[...] Sucker Punch hätte als Kurzfilm funktionert, als 110 minütiger Spielfilm weniger.
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goodspeed: KultHit.de / O L O s B L O G
Kommentar löschenZack Snyders persönliches Showgirls, 120min primitive Hirnpenetration für die pupertäre
Petting-Generation 3/10
Sucker Punch ist...
...der Versuch eines Frauenhassers einen feministischen Film zu machen.
...der Versuch aus Glückskeksbotschaften einen Film zu machen.
...der Versuch Bubenträume mit Männerträumen zu verbinden.
...der Versuch eine Wixvorlage für Minderjährige zu machen.
...der Versuch Transformers 2 und Tron Legacy zu unterbieten.
...der Versuch Baz Luhrmanns nachzueifern.
...der Versuch Peter Jackson nachzueifern.
...der Versuch Alex Proya nachzueifern.
...der Versuch Lewis Caroll nachzueifern.
...der Versuch Paul Verhoeven nachzufeifern.
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daweed 2011/03/31 14:53:58
Antwort löschenvon mir bekommst du schonmal die goldene stinkwurzel für die schlechteste kritik die ich jemals lesen durfte :>
der cineast 2011/03/31 15:13:44
Antwort löschen:D
goodspeed 2011/03/31 15:55:59
Antwort löschenWas schon mal mehr ist, als Snyder für seinen "Film" je bekommen wird ^^
daweed 2011/03/31 16:42:02
Antwort löschennennen wird den "film" doch einfach "spektakel", ja? ^^
BellaS. 2011/03/31 18:10:27
Antwort löschenoder Wi..s Vorlage?!
daweed 2011/03/31 19:18:08
Antwort löschenwenn man den film als wichsvorlage benutzt muss man geistig schon ein ganz schön verzweifelter mensch sein. nachdem ich mir den film
angesehen habe und die kritiken hier noch etwas mau gewesen sind, hab ich nichtmal annähernd an so etwas gedacht. es ist wahr, einpaar mädels sind zwar ganz hübsch, aber das wars dann auch schon mit der feststellung. genauso hättest du das gleiche zu sailor moon sagen können. echt, kaum zu glauben auf was für gedanken gerade IHR kommt!
Der Merlin 2011/04/01 02:27:56
Antwort löschenIch empfehle Michel Foucault, "Was ist Kritik" aber das nur nebenbei. Ich verstehe wieso Leute "Sucker Punch" krampfhaft versuchen zu hassen, muss aber hier einfach mal sagen, dass ich den ziemlich gut fand. Ja jetzt kriecht aus euren Löchern und sagt "Der kennt wahrscheinlich auch einen guten Uwe Boll Film", aber es scheint mir fast, dass ihr den Film nicht mit neugier und Vorfreude guckt, sondern ´mit dem gefühl euch intelektuell von den Machern abzuheben. Tschuldigung, aber ich mag diese Internet-Hass-Kultur nicht ganz so extrem. Ich fand Sucker Punch auch von der Story her cool aufgebaut, schreibe das aber sehr unreflektiert, da ich grad erst aus dem kino komme.
BellaS. 2011/04/01 09:53:49
Antwort löschen@Merlin: Ich kann nur von mir sprechen, ich versuche ihn nicht krampfhaft zu hassen, er hat mir einfach nicht gefallen. Wo war bitte der Aufbau des Filmes gut? Ich fand es extrem nervig die total bescheuerten Kampfszenen an zuschauen. Klar, es war nicht alles schlecht, aber alles in allem war ich etwas enttäuscht... ok, ich hatte auch keine großen Erwartungen.. ist eben wie immer Geschmacksache.
BellaS. 2011/04/01 10:04:59
Antwort löschen@daweed: aus welchem Grund gehen junge Männer in diesen Film? ahhjaa bestimmt wegen den suuper tollen Kampfszenen bei denen Rauch aus den sau dummen Kreaturen kommt^^ oder doch wegen der ach so tollen Story? Ok, nicht unbedingt nur um das oben genannte zu tun... was aber auch lustig zu beobachten war, die Hälfte der Leute im Kino haben während des Filmes den Saal verlassen. Kaum zu glauben, aber es waren Männer :-P
BellaS. 2011/04/01 11:45:25
Antwort löschen:-D die Männer sind gegangen und die meisten Frauen haben über die dämlichen Dialoge gelacht... naja mal sollte nicht zu viel erwarten, fürs Kino lohnt er sich meiner Meinung nach nicht.
daweed 2011/04/01 18:07:29
Antwort löschen@bellaS.: ich habe mir den film angeschaut, weil ich von sucker überzeugt gewesen bin ein gutes "hau-drauf+cgi-gewitter" kino zu bekommen. ich wäre aber sicher nicht reingegangen wenn die protagonisten durch männer ersetzt worden wären, weil es einfach mal auch lustig sein kann frauen etwas anders im mittelpunkt zu erleben als jetzt bei sex and the city. natürlich ohne den hirnrissigen hintergedanken mir dabei bestimmte dinge durch den kopf gehen zu lassen. ich bin doch kein nerd, welcher sich auf unreele filmfiguren beschränkt. ob ihrs glaubt oder nicht aber mittlerweile bin ich an einem punkt angelangt wo ich mir die meinungen der kritiker zu herzen nehme und beim anschauen tatsächlich kommentare wie: "alta wie geil... hoffentlich bleibt die in der pose" fallen lassen könnte. natürlich nicht ernst gemeint sondern als kleine hommage an euch :>
naja, ich werd ihn mir heute jedenfalls mal im kino anschauen, meine bewertung wird aber weiterhin bestehen bleiben, weil er im kino sicher spektakulärer rüber kommen wird als am montag auf dem pc. oh oh.
BellaS. 2011/04/02 10:07:55
Antwort löschen@daweed: Viel Spass im Kino!^^ ... über ein gutes "hau-drauf" lässt sich eben streiten;)
Couch Potato 2011/07/04 15:25:05
Antwort löschenaus dem Kommentar lässt sich nur entnehmen, das man nichts von der genialen Story mitgekriegt hat, schade...
Falkenfluegel 2011/08/01 10:40:57
Antwort löschenImmer dieser bekloppte Wichsvorlagenvergleich. Da sind ein paar sexy Mädels im Film ... das ist so ziemlich alles. Die ziehen sich nicht aus, es gibt keine Pantyshots oder sonstige Dinge die einen dazu verleiten könnten sowas zu behaupten. Viel mehr haben die Kritiker scheinbar einfach keine berechtigte Kritik, ansonsten müsste man sich nicht auf ein solches Niveau herunter lassen.
Und außerdem ich bin nen Mann und ich gucke mir gerne sexy Mädels an und habe damit auch überhaupt keine Probleme. Das hat mit meinem Intellekt überhaupt nichts zu tun. Ich behaupte mal das jeder von uns sexuelle Gefühle hat, ansonsten tut ihr mir leid.
Der Film ist eine klare Hommage an Animes und dessen Darstellung von Action. Das der Anime selbst auf die gleichen Ablehnungen stößt wie jetzt Sucker Punch, wundert mich natürlich nicht.
Ich habe mir den Film wegen den klasse Bildern, wegen der Action und wegen dem Zusammenspiel von Musik und Bild angesehen, weil Snyder diese Dinge einfach drauf hat. Warum kann man einen Actionfilm nicht einfach mal Actionfilm sein lassen?
Dabei hat der Film noch 100 mal mehr Stil, Story und Bildgewalt als ein Transformers, doch die werden zum absoluten Kassenschlager. Verstehen muss man das nicht, Geschmäcker sind einfach verschieden. Ich persönlich glaube das Snyder mit seiner visuellen Vision der Zeit einfach voraus ist.
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Peter_Panski 2011/09/05 00:52:48
Antwort löschenUnd dein Kommentar ist der Versuch uns zu langweilen? Na was soll ich sagen: geschafft!
der cineast 2011/09/05 02:35:05
Antwort löschenlol
Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschen"Sucker Punch" [...] hat trotz aller Bedeutungsbehauptungen auf den letzten Metern eigentlich so gut wie nichts zu sagen. Noch schlimmer: Mit seinen leeren Figuren bleibt er ein lahmendes Oberflächenspektakel und durchweg so langweilig, als würde man jemandem anderem beim Anspielen mittelmäßiger Videogames zusehen.
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HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschenEs fällt schwer, SUCKER PUNCH unvoreingenommen zu betrachten. Regisseur Zack Snyder ist für die einen ein visionärer Meisterregisseur, für die anderen spätestens seit seinem aufgrund seiner homophoben Untertöne mindestens bedenklichen 300 ein Dilettant, der sich mit allen Mitteln bei seinem fast ausschließlich männlichen, heterosexuellen Publikum anbiedert. Eines sei vorweg gesagt: Egal, wie man zu Zack Snyder steht - nach SUCKER PUNCH wird sich diese Meinung mit großer Sicherheit noch verfestigen.[...]
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duffy 2011/03/30 23:58:18
Antwort löschenOch Gottchen. Wo du überall Homophobie zu erkennen glaubst. Das ist schon lanfsam albern.
Haschbeutel 2011/03/31 01:38:53
Antwort löschenDas ist wie der Vorwurf der Rassenfeindlichkeit in dem Streifen.
Mr Vincent Vega 2011/03/31 03:54:55
Antwort löschen300 ist ja wohl Homophobie in Reinkultur.
reveal 2011/03/31 05:09:22
Antwort löschen,weil ...
m.laterne 2011/03/31 08:26:52
Antwort löschendann ist Frank Miller's 300 Graphic Novel auch Homophobie in Reinkultur? Ist mir gar nicht bewusst gewesen. Ich dachte die knappe Bekleidung wird wegen den klimatischen Bedingungen auf der griechischen Halbinsel bevorzugt.
Azog 2011/03/31 11:19:07
Antwort löschenmal ganz im ernst!.... die story mag ja vielleicht etwas flach sein...betrachtet man einfach mal das sich der großteil der handlung im kopf einer vermeidlich geisteskranken abspielt ist das jedoch recht passend und nicht verwunderlich!...
aber im zentrum der aufmerksamkeit stehen eindeutig die bilder!... und ich bitte euch!...hei0ße frauen in echt scharfen outfits, mit katanas und maschienengewehren die übergroße samureiroboter und nazis wegrotzen!...wer kann das denn bitteschön nicht genial finden!...:-D...
meinermeinung nach ein ziemlich orrigineller, bildgewaltiger film den ich mir trotz der schlechten kritiken hir unbedingt anschauen muss!...
PhilUK 2011/03/31 12:15:08
Antwort löschenAzog: gut gesagt.
Verstehe immer noch nicht wie man 300 oder Sucker Punch als homophobie interpretieren kann?
duffy 2011/03/31 12:51:41
Antwort löschenParanioa, mehr ist das nicht. Ich lache mittlerweile nur noch über solche Aussagen.
karma-karman 2011/03/31 13:01:11
Antwort löschenHomphobe Untertöne? Wo um alles in der Welt ist der Film denn schwulenfeindlich?! o.O
daweed 2011/03/31 14:52:01
Antwort löschenich sag ja, die leute setzen sich was in den kopf und können es am ende doch nicht begründen. anzog, wahre worte. egal was man sich ausdenkt, nichts ist mehr origienll, weil ja schon da :>
HerrLehmann 2011/03/31 16:16:15
Antwort löschen@PhilUK Sucker Punch hab ich auch nicht als homophob bezeichnet.
@duffy Vielleicht verschließt du dich auch einfach gegen jede Kritik/Analyse dieser Art, weil dir keine Gegenargumente einfallen?
@Azog Vielleicht zuerst den Film gucken und dann Meinung bilden?
PhilUK 2011/03/31 16:30:42
Antwort löschenIch raffe immer noch nicht wie 300 "Homophobie in Reinkultur" ist
daweed 2011/03/31 19:09:45
Antwort löschen... vielleicht, weil herrlehman ja möglicherweße einer vom anderen ufer ist und sich in dieser hinsicht in seiner männerwürde angegriffen gefüllt hat. so ähnlich wie alice schwarzer bei sucker punch ...
alanger 2011/03/31 22:34:26
Antwort löschender HerrLemann hat das eindeutig auf 300 bezogen und das kann man so sehen. wobei ich der meinung bin das ist genauso wie der faschovorwurf zuviel ehre für das langweilige gedönse. und meister daweed, aus welchen provinzkaff kommst du gleich? "...ja möglicherweße einer vom anderen ufer ist...". haha, selten so gelacht. aus kleinböserode?
daweed 2011/03/31 23:15:11
Antwort löschenda hat wohl meister alanger einpaar redensarten nicht gelernt. kann ja mal vorkommen :>
Murphante 2011/04/01 12:22:35
Antwort löschenwas der Film ist schwulenfeindlich ??? schlachten die Mädels schwule Monster ab ... was ist das denn für n Bullshit har har har ^^
alanger 2011/04/01 12:58:06
Antwort löschen.
Torsten Nasenberg 2011/04/01 18:09:27
Antwort löschenAuch wenn ich des Films nicht teile, das ist die einzige brauchbare Kritik über den Film. Habe ihn gestern mit zwei Freunden (1 männlich, 1 weiblich) gesehen und wir waren alle drei begeistert!
Ein Satz der Kritik bringt es auch aus meiner Sicht perfekt auf den Punkt: Egal, wie man zu Zack Snyder steht - nach SUCKER PUNCH wird sich diese Meinung mit großer Sicherheit noch verfestigen.
Genauso ist es: Der einzige Snyder-Film, den ich bisher (noch) nicht gesehen hab, ist "Legende der Wächter". Alle anderen habe ich gesehen und finde sie genial! Dementsprechend hat mich auch Sucker Punch umgehauen!
duffy 2011/04/02 15:10:26
Antwort löschenJa sicher Herr Lehmann, ich bin hier der mit den offensichtlichen Problemen. Das wohl eher weniger. ;)
HerrLehmann 2011/04/02 16:12:58
Antwort löschen@Duffy Du hast offensichtlich kein Interesse an einer echten Diskussion und willst einfach rumbitchen. Sei dir gegönnt, ist aber etwas ermüdend, vor allem da du durchaus zu intelligenteren Kommentaren in der Lage bist.
@PhilUK Die Glorifizierung der chauvinistischen, explizit homophoben Spartaner als heldenhafte, "echte Männer" vs. die androgyne Darstellung des "bösen" Xerxes ist ein Ansatzpunkt.
duffy 2011/04/02 16:16:26
Antwort löschenOk, ich gebe zu dich ein wenig zu unrecht angemacht zu haben. War nicht gut, sorry. ABER, ich verstehe es einfach nicht. Bei Hot Tub war schon was dran, ist irgenwie schon wahr. Nur bei 300?
Ich meine, man hört es andauernd. Aber ich bin offenbar nicht in der Lage, das zu erkennen und glaub mir bitte, ich bin alles andere als homophob.
HerrLehmann 2011/04/02 17:06:22
Antwort löschenWie gesagt, schau dir an, wie die Spartaner dargestellt werden: Stark, männlich, Hetero-Stereotypen, reden den ganzen Tag von Ruhm und Ehre, sind bereit, für ihre Überzeugung zu sterben und beschimpfen die Perser als "boy-lovers". Im starken Kontrast dazu die Perser, besonders Xerxes: Unbehaart, behangen mit allerlei Schmuck und Piercings, manikürte Nägel, kurz: androgyn, verweiblicht, "tuntig" wenn du so willst. Diese beiden Männertypen ordnet der Film jetzt völlig unreflektiert zwei Seiten zu: Die Spartaner, also das "echte" Männliche, sind gut, die verweiblichten Perser böse. Das ist, in extremer Kurzform, die Grundlage für die Homophobie-Vorwürfe.
Und keine Sorge, ich weiß, dass weder 300 zu mögen noch die Homophobie in 300 nicht zu erkennen bzw. der Meinung zu sein, dass es sie nicht gibt, automatisch bedeutet, dass jemand selbst homophob ist.
duffy 2011/04/02 17:55:21
Antwort löschenJa, puh...
Aus der Sichtweise habe ich das nie betrachtet und das möchte ich ehrlich gesagt auch nicht tun. So kannste doch so gut wie jedem Film und jeder Serie ähnliches vorwerfen. Ich schaue gerade The Wire, dort ist einer, nein DER coolste Charakter schwul. Und auch dort wird viel mit anti-gay Gablubber um sich geworden. Ist deswegen die Serie an sich homophob? Oder ist es doch nur ein Spiegel der Gesellschaft...?
HerrLehmann 2011/04/02 18:19:39
Antwort löschenDas Problem ist ja nicht, dass es im Film homophobe Charaktere gibt, sondern eben, dass Hetero-Klischees ausschließlich mit guten, Homo-Klischees ausschließlich mit bösen Charakteren einhergehen. Ich hab The Wire nie gesehen, bezweifle aber, dass es da eine ähnliche schwarz-weiß-Malerei gibt. Einen homophoben Charakter zeigen ist erstmal nichts falsches. Einen homophoben Charakter unreflektiert zum Helden zu stilisieren ist aber eine andere Schiene. In 300 ist es ja so, um es mal ganz platt zu sagen: Man erkennt die bösen an ihrem tuntigen Aussehen. Der Film stellt zwei Stereotypen gegenüber und assoziiert den des androgynen, verweiblichten Mannes ausschließlich mit schlechten Eigenschaften. Man soll als Zuschauer ja ganz klar auf der Seite der Spartaner stehen - im Prinzip erwartet Snyder also, dass man eine Gruppe homophober Chauvinisten anfeuert. (Und noch einmal, nur damit keine Missverständnisse entstehen: Das heißt nicht, dass jeder, der den Film gut findet, das auch automatisch tut.)
duffy 2011/04/02 18:31:13
Antwort löschenIch kapier das, durchaus. Nur bin ich vielleicht nicht filigran genug um es ähnlich zu sehen. Nimm's mir nicht krumm, aber ich bin da ganz froh drüber.
HerrLehmann 2011/04/02 18:46:35
Antwort löschenTu ich nicht ;)
daweed 2011/04/02 22:43:39
Antwort löschen... aus dieser sichtweiße mag es sogar eventuell stimmen, aber man kann in filme viel hineininterpretieren und bei 300 handelt es sich um einen comic der von zack snyder nur verfilmt worden ist. außerdem gab es auch viele perser die eben nicht tuntig ausgesehen haben. seit wann tragen den tunten einen bart?
duffy 2011/04/02 22:46:10
Antwort löschenGibt es eine bestimmte Schablone, wie "Tunten" auszusehen haben?
daweed 2011/04/02 22:51:27
Antwort löschennatürlich nicht, aber tunten sind doch meistens männer die auf ihr "feminines" äußeres achten, sich weiblich anziehen und nur noch wenig männlichkeit symbolisieren. ein bart ist meiner erachtung nach wieder etwas das eher in die sparte "man" gelegt wird als in richtung frau. desweiteren sieht man wie sich die perser sehr gerne von frauen verwöhnen lassen, unteranderem auch xerxes. es gibt doch wirklich viele androgyne figuren, ohne das sie gleich schwul sein müssen.
HerrLehmann 2011/04/03 00:54:32
Antwort löschenPuh, also: "man kann in filme viel hineininterpretieren" Kann sein, ich hab aber noch nie irgendwas irgendwo "hineininterpretiert". Ich denk ja nicht "ich hab heut total Bock, nem Film Homophobie vorzuwerfen" und guck mir den dann an und überleg, wie ich das da jetzt reinkriege, sondern ich gebe wieder, wie ich einen Film empfunden habe.
"bei 300 handelt es sich um einen comic der von zack snyder nur verfilmt worden ist" Völlig egal. Snyder hat den Film gemacht, hat ihn ja niemand zu gezwungen, dann hat er die Homophobie halt "übernommen", aber sie ist (meiner Meinung nach) da.
"außerdem gab es auch viele perser die eben nicht tuntig ausgesehen haben" Kann sein, der Film ist was her, aber der Kontrast zwischen den beiden Parteien, die Tatsache, dass androgyne, weibliche Eigenschaften ausschließlich den bösen Persern zugeordnet werden, bleibt. Und die Sache mit den Frauen: Zack Snyder macht Filme für 12jährige Hetero-Jungs. Bei explizit schwulen Inhalten rennen die meisten von denen verängstigt aus dem Kino, selbst wenns nur die bösen Perser sind ;)
SamHook 2011/04/04 00:20:57
Antwort löschenDa haben die sogennanten Kritiker aber wohl weit mehr Vorurteile in ihrem Gutmenschen Kopf als der Macher des Films...ich habe Xerxes nicht eine Sekunde als Tunte wahrgenommen..im Gegenteil bei den Persern wird ja in einer Szene rumgevögelt (entschuldigt die Wortwahl) wie noch was..Das androgyne auftreten sollte vielmehr seine unnahbarkeit und göttlichkeit symbolisieren als welchen sich Xerxes selbst sah....androgyn heisst übrigens geschlechtslos und nicht schwul...und wer in ihm eine Tucke gesehen hat, wollte das wohl auch und sollte seine Vorurteile abstreifen...Übrigens sind auch Tunten per definition nicht schwul..das nur mal zur Info....Es sind Leute wie du die auch immernoch meinen Prince wäre ein schwuler Sänger...oder ist er gar nur eine homophobe Persiflage auf die Funk Szene??;) Mal ganz ehrlich Emanzipation bedeutet gleich stellen und nicht bei jeder nackten Frau Blödsinn reden...wäre der Film denn Männerfeindlich wenn es 5 Männer wären die eben oben ohne sind oder ähnliches??? Wer sagt dass eine Frau die sich (von selbst) sexy gibt sich erniedrigt, nimmt ihr dass recht zur selbstbestimmung und hat vielleicht ein Problem mit seiner eigenen Sexualität...Die Frauen hier sehen schon aus wie Sex Toys, mag sein, aber sie benutzen dass als Waffe und metzeln die Männer schlussendlich ja auch ab und siegen..Das kann man hinterfragen mag sein aber in der Welt in der ich lebe setzen schöne Frauen oft ihre Reize ein zu ihrem Vorteil, was sie nicht demütigt sondern ihnen oft eine gewisse Macht über Männer gibt. Für mich ist vielmehr der der bestimmen will wie eine selbstbewusste,starke Frau aufzutreten hat Frauenfeindlich da sie Frauen Verhaltensmuster aufzwingen wollen. Die meisten schwulen die ich kenne sehen sich den Film jedenfalls sehr gerne an, aus offensichtlichen Gründen. Aber vielleicht sollte man denen ja allen mal erklären, dass sie sich dadurch nur selbst erniedrigen und bisher nur zu dumm waren um das selbst zu erkennen. Geh für deine eigenen Rechte eintreten, dass sind nämlich die von denen du etwas verstehst.
SamHook 2011/04/04 00:28:12
Antwort löschenP.S. es sind immer!!! weniger ansehnliche Frauen wie Alice Schwarzer, welche schönen Frauen vorwerfen sich selbst zu demütigen, wenn sie Beispielsweise einen, in deren Augen zu kurzen, Rock tragen. Seltsam dabei ist, dass eben jene Frauen dass sehr oft genau Gegenteilig empfinden und sich nicht selten sogar als Stark empfinden.
HerrLehmann 2011/04/04 01:41:02
Antwort löschenOK, also erstmal: Komm mal runter.
Weiter: Die androgyne (heißt übrigens weder schwul noch geschlechtslos) Darstellung der Perser ist für mich, wie schon ca, 80. Mal hier geschrieben, nicht der alleinige Grund, den Film als homophob zu bezeichnen, sondern die Kontrastierung der beiden Stereotypen. Die eindeutigen Helden des Films sind klar homophobe Figuren (siehe "Boy-lovers"-Beleidigung etc.), die konsequent ihre Männlichkeit betonen müssen. Vor diesem Hintergrund sehe ich die androgynen Merkmale der Perser als (verschlüsselte) Bestätigung: Die Bösen sind tatsächlich "Boy-lovers". Das wäre kein Problem, wäre nicht die Trennung zwischen gut und böse im Film dieselbe wie zwischen den verschiedenen Männertypen - ohne Reflexion, Brechung oder irgendein "Gegengewicht". Und das ist, wie alles was ich zu allen Filmen schreibe, meine Meinung. Mit keinem Wort habe ich gesagt, dass wer das anders sieht dumm ist oder das niemand den Film gut finden darf (ich hab sogar mehrfach das Gegenteil geschrieben).
Zu Sucker Punch (ja, ich trenne die Aussagen zu den beiden Filmen, solltest du auch mal versuchen): Wenn du meine Kritik gelesen und verstanden hättest wüsstest du, dass die Kleidung bzw. sexy Inszenierung der Mädchen alleine nicht mein Problem ist, sondern die kaum vorhandene Charakterisierung (und das Bisschen das da ist erfolgt ausschließlich über Baby Dolls Vater - sie darf nicht einen einzigen Charakterzug entwickeln, der nicht über diesen Mann fremdbestimt ist). Ich nenne sogar explizit Werke, in denen eine bewusst als sexy in Szene gesetzte Frau als Protagonistin zu sehen ist, die aber da das nicht alles ist, was ihren Charakter bestimmt, nicht wie Baby Doll sexistisch auf mich wirkt (Buffy halte ich für durch und durch feministisch).
So, zum Schluss noch: Können wir bitte aufhören persönlich zu werden? Ich habe nie ein Urteil über die Zuschauer und Fans der Filme gefällt, ich will nicht einmal sagen, dass Zack Snyder selbst homophob oder sexistisch ist, denn ich kenne ihn und seine Absichten nicht. Alles, was ich bewerte, ist der Film und wenn jemand mit meiner Kritik/Deutung ein Problem hat, möge er bitte von jetzt an AUF BASIS DES FILMS argumentieren, nicht auf Basis seiner Freunde, nicht auf Basis irgendwelcher Vermutungen über mich. Ich äußere hier nur meine Meinung zu einem Film und wenn noch jemand meint, deswegen persönlich werden zu müssen oder mir irgendwas in den Mund zu legen, das ich nie gesagt/geschrieben habe, ist die Diskussion für mich beendet. (Außerdem wäre ich wirklich dankbar, würden einige hier die Texte gründlicher lesen, bevor sie kommentieren.)
SamHook 2011/04/04 02:35:14
Antwort löschenAndrogyn= weibliche und männliche Merkmale vereinigend ....d.h. weder Mann noch Frau zu zuordnen, was ich mit geschlechtslos auch meinte. Kannst ja mal in einem Duden nachschlagen. Und du hast in deinen Kommentaren oben ja genauer definiert in wie fern du die Perser als Tuntig dargestellt siehst, und (vielleicht solltest auch du genauer lesen) ich habe lediglich gesagt dass dies auf deinen ganz eigenen Vorurteilen beruht. Außer diesem Boy Lover Spruch finde ich den Rest sehr konstruiert. Und ich habe deshalb nicht unterschieden zwischen den beiden Filmen weil es im Grunde die selbe Thematik ist. hier siehst du schwule verunglimpft, dort Frauen. Deshalb auch der Vergleich mit dem Freundeskreis und den schwulen welche den Film mochten. Etwas nicht in einen realen Kontext stellen zu dürfen wäre jawohl unlogisch zumal es mir primär um genau diesen Punkt ging und nicht um das Storytelling des Films. Und zu deinem Sucker Punch Argument. Du sagst selbst die Kleidung war ein Argument, darüber habe ich oben schon genauer definiert warum mich dass stört und muss ich auch nicht mehr näher eingehen. Wie gesagt es liegt nicht an mir einer Frau vorzuschreiben wie sie ihre Sexualität einsetzt. Zu dem Anderen Punkt kann ich nur sagen, dass erstens bei sexuel Mißbrauchten das Leben leider wirklich vom Täter fremdbestimmt wird, da diese Sache meist alles überschattet in ihrem Leben, darin liegt ja die Grausamkeit und zweitens diese Fantasie nicht von Babydoll sondern Sweet Pea erträumt wird. Babydoll ist wie am Anfang erwähnt in ihrer Traumwelt lediglich ihr, für Sie kämpfender, Engel. Weshalb SP ja auch später am Bus immernoch in dieser Welt ist. Wirklich tiefgehend ist in diesem Film ohnehin garkeine Figur.
Zu letzterem. Es war nicht meine Intention persönlich zu werden. Mich regt lediglich ein bestimmtes Verhaltensmuster auf, welches sich hier eben wiedergespiegelt hatte. Dies war eher allgemein als persönlich zu verstehen.Ich habe Ihre Kritik sehr wohl gelesen und auch verstanden, selbst wenn sie mir unterstellen dies wäre nicht so gewesen. Ich bin aber nur auf den Punkt eingegangen der mich daran gestört hat. Denn ob Sie den Film gut oder schlecht finden ist Subjektiv und kann nicht weg argumentiert werden.
SamHook 2011/04/04 10:51:20
Antwort löschenP.S. ich war nie oben. Habe das jetzt auch nicht als so schlimm geschrieben empfunden, es tut mir aber tatsächlich Leid, falls jmd. sich beleidigt gefühlt hat. Auch der letzte Satz (im ersten Kommentar) war nicht als Beleidigung sondern Feststellung gemeint welche bei jedem Menschen zutrifft. Ich stimme Der Kritik sogar in vielen Punkten zu (z.B. fehlte mir auch oft dieser Bezug zur vorigen Ebene, um Handlungen darauf projezieren zu können) auch wenn ich ihn insgesamt besser gesehen habe.
HerrLehmann 2011/04/04 11:14:36
Antwort löschenWarum sind wir denn jetzt beim Sie angelangt? Also, zum letzten Mal: Weder die Kleidung allein, noch die Beeinflussung durch einen Mann sind das Problem, sondern die Tatsache, dss das die EINZIGEN Eigenschaften von Baby Doll sind, sie wird also IM WÖRTLICHEN SINNE darauf reduziert. Niemals habe ich irgendwem irgendwas vorgeschrieben. Nochmal: Sexy gekleidete Frauen sind für mich nicht IMMER sexistisch, sondern nur, wenn sie wie in Sucker Punch, (fast) keine anderen Eigenschaften, keine Persönlichkeit vorzuweisen haben (die Sache mit Baby Dolls Vater sagt eben auch wenig über ihre Persönlichkeit, mehr über ihre Vergangenheit aus - und sie ist noch die am meisten greifbare Figur). Wenn du noch ein Bisschen mehr dazu lesen willst (war auch die Inspiration für den Kill Bill Vergleich): Dieser /Film Artikel ist sehr lesenswert: http://www.slashfilm.com/sucker-punch-2/ Auch der, man muss das ja offenbar immer wieder betonen, ist ein Meinungstext undicht die Vorschrift, wie man irgendwas zu sehen hat.
Und 300 (und das ist NICHT dasselbe Argument): Der Fim spielt BEWUSST mit zwei Stereotypen. Dass man einen Stereotypen, den des "verweiblichten Mannes" oder wie auch immer man es nennen will, ERKENNT, heißt nicht, dass man ihn als irgendeinen Maßstab benutzt, zu irgendeinem Vorurteil werden lässt. DAS meinte ich mit nicht persönlich werden. Ich weiß lediglich, dass es dieses Klischee gibt und bin der Überzeugung, dass es im Film bewusst genutzt wird - das heißt nicht, dass ich persönlich davon ausgehend auf irgendwelche Eigenschaften eines Menschen schließe. (Nette Randbemerkung: Dass ich die Spartaner als Hetero-Stereotypen bezeichnet habe, stört lustiger Weise keinen, bzw. keiner geht auch nur darauf ein, doch es ist ein ebenso wichtiger Teil des Arguments: Der Flm bietet uns als "Idealbild" (weil Helden) einen Typ Mann, der chauvinistisch und homophob ist. Genau wie bei Sucker Punch gilt auch hier (und das meine ich mit "bitte besser lesen"): Es ist die KOMBINATION dieser Aspekte, nicht ein einziger alleine.)
Und dass deine schwulen Freunde den Film mögen (ich darf doch beim du bleiben oder?) ist kein Argument, für nichts. Denn (dass ich das überhaupt sagen muss!): Es gibt, egal ob schwul oder hetero oder irgendwas dazwischen, Unterschiede in der Deutung, Wahrnehmung und Empfindung. Nur weil deine schwulen Freunde den Fikm super fanden und keine Homophobie erkennen, heißt das nicht, dass alle so denken. Und mal ganz davon ab: Wenn ich es als ein Kritikpunkt sehe, dass ein Film homophob ist, sagt das nicht aus "Wir müssen die Schwulen vor dem Film beschützen!", DAS wäre der Versuch jemandem etwas vorzuschreiben. Es sagt aus, dass MICH dieser Aspekt des Films stört. Genauso ist es aber Unsinn, dass ich so etwas nicht kritisieren darf, weil ich kein Teil der betroffenen Gruppe bin (wer sagt das überhaupt, irgendwer hat oben ja schon festgestellt dass ich schwul bin und mich in meiner "Männerwürde" gekränkt fühle ;)). Ich störe mich an Sexismus und Homophobie und sehe diese in den genannten Filmen - dass das jeder genauso sehen muss, habe ich einfach NICHT GESAGT.
So und jetzt ist echt mal gut. Ich hab meine Position jetzt sehr, sehr ausführlich dargelegt und werd das jetzt so stehen lassen, denn ich hab nichts mehr hinzuzufügen. We'll just have to agree to disagree.
PhilUK 2011/04/04 11:28:39
Antwort löschen"Dass ich die Spartaner als Hetero-Stereotypen bezeichnet habe, stört lustiger Weise keinen" stört mich doch, aber bin schon ziemlich gelangweilt von dem ganzen Gespräch hier.
Ist mir nie ausgefallen mit den "Stereotypen", kenne keine Schwuler die tragen tausende goldene Ohrringe, aber zwar mehrere die sehen eher aus wie die Spartaner. Erkenne sonst keine andere Schwulstereotypen. Hab den Film auch seit langen nicht gesehn aber bin nicht sicher ob die "boy-lovers" beleidigung bezeichnet auf dei perser oder die Griecher, und dachte selber dass die Beleidigung hat mehr zu tun mit Pädophilen als Homosexuellen, so tatsächlich "Boy" lovers. War schon erwähnt hier dass die Perser haben ein Harem, nackte Frauen usw, bin auch der Meinung dass die androgyn Qaulität von Xerxes hatte mehr zu tun mit seiner Göttlichkeit als Sexualität. Seine Rede war auch von Macht und Kraft und solcher "stereotypisch männliche" Begriffe.
HerrLehmann 2011/04/04 11:48:21
Antwort löschen"ich kenne..." belegt lediglich, dass die Realität eben nicht mit Klischees bevölkert ist, nicht, dass es diese nicht gibt. Du legst mir wieder die Worte in den Mund, dass ich behauptet habe, alle Schwulen sehen aus wie die Perser, dabei ist meine Aussage lediglich: Weite Teile unserer Gesellschaft (und ganz besonders Zack Snyders Zielgruppe, pubertierende Hetero-Jungs), denken durchaus noch in Stereotypen. Dass du und ich das nicht tun (entgegen der Vorwürfe hier ist das nicht so), spielt erstmal überhaupt keine Rolle, denn mir geht es darum: Ich glaube, der Film WILL beim Zuschauer diese Assoziation wecken. Und ich bin reflektiert genug, das einerseits zu erkennen (und ja darüber können wir streiten, doch es ist mein Empfinden), ohne selbst in dieses Denkmuster zu verfallen.
Die Sache mit dem Harem ist ein valides Gegenargument. Ich glaube, dass sie eben der Zielgruppe geschuldet ist, der Angst, dass explizit homosexuelle Darstellungen auch bei den Bösen die Zielgruppe verprellen würden. Kannan aber durchaus anders sehen.
So, das war jetzt *echt* mein letzter Kommentar hier, nicht persönlich sehen, aber ich denke, die Diskussion ist in einer Sackgasse und es wurde alles gesagt. Aber grundsätzlich freu ich mich ja, dass ich mit einer Kritik mal Reaktionen hervorgerufen hab :D.
SamHook 2011/04/04 12:14:19
Antwort löschenBeim Sie waren wir lediglich angekommen weil ich nicht weiter persönlich werden wollte aber gut, bleiben wir beim Du. Ich sehe es eben wie Phil über mir und muss auch zugeben immer gedacht zu haben die Vorwürfe würden eher aus der homoerotischen Ausstrahlung der Spartaner herrühren. Und ja das ist auch eine Meinung und natürlich hast du ein Recht auf deine. Aber eines muss ich noch los werden. Absolut jeder!!! hat innere Vorurteile und Stereotypen, was auch in keinem maße verwerflich ist, sondern sogar notwendig um Menschen einschätzen zu können. Und, meiner Meinung nach, hat man wenn man Xerxes als schwul dargestellt sieht diese eben doch ein wenig, da andere dies eben nicht tun. Das Bewustsein darüber dass es ein Klischee ist sagt darüber hinaus nichts aus. Wenn du aber sagst es sei nicht so ,aber du weisst dass eben viele Leute so denken, finde ich es zumindest fragwürdig dies zwingen Snyder zu unterstellen. All dies ist natürlich, wie gesagt auch nur meine Meinung. Und das viele schwule dies eben nicht so sehen beweist sehr wohl etwas. Nämlich dass diese Interpretation eben nicht in Stein gemeißelt, sondern zumindest diskutabel ist. Viele stellen es aber so hin als ob dies ein Fakt sei. Du schreibst oben eben auch "aufgrund seiner homophoben Untertöne", und lässt das Wort "vermeintlichen" zumindest vermissen. Bei Sucker Punch muss ich sagen sind wir uns was den Sexismus Vorwurf angeht eben einfach nicht einig, empfinde ich als gänzlich anders, zumal es eben sehr wichtig ist dass es SweetPea aber nicht Babydolls Traum war (Hatte ich aber oben schon gesagt) in diesem Kontext. Zumindest meiner Meinung nach. Aber wir müssen uns da auch bei Gott nicht einig werden.
SamHook 2011/04/04 12:35:43
Antwort löschenHatte deinen vorigen Kommentar nicht gesehen :) Naja da unterstellst du aber wiederum der Snyder Zielgruppe etwas. Könnte man wieder Vorurteil nennen. Da mir die Filme gefallen haben falle ich ja auch darunter;) Aber du hast Recht was das angeht sind wir in einer Sackgasse angelangt in welcher alles gesagt wurde. Muss schlußendlich ohnehin jeder selbst entscheiden. Übrigens muss man ja auch anmerken, wie oben schon gesagt, den Rest des Kommentars empfinde ich als sehr schlüssig und gut bzw. nachvollziehbar, daher lohnte sich auch hier das Kommentieren mehr, da der Kommentar ansonsten eben weit reflektierter erschien. In dem Sinne noch nen schönen Tag:)
daweed 2011/04/04 17:40:43
Antwort löschenich hab mir noch nicht alles durchgelesen, aber auf einen punkt muss ich eingehen und zwar die persönlichkeit.
babydolls persönlichkeit die ich im film wahrgenommen habe: physisch ist sie innerlich am verzweifeln und wehrlos den mächtigen männern gegenüber (niedergeschlagen, träge). dennoch hat sie einen starken willen und möchte mit diesem gegen die ungerechtigkeit ankämpfen (trotzig, unbeugsam (spuckt ihrem vater ins gesicht um zu zeigen "nicht mit mir")). teilweiße mag sie auch etwas naiv sein, aber die auswegslosigkeit in der psychatrie bzw. in der zweiten ebene, lassen nun mal nicht viele möglichkeiten für eine hoffnungsvolle zukunft (zielbewusst). aus diesem grund ergreift sie dank ihrer unerbitterlichen willenstärke die initative zur flucht, sodass sie bei den anderen vieren eine bossposition erhält. sie weiß nach anfänlichen zweifeln außerdem was sie zu bieten hat und wie sie die männer verführen kann (selbsbewusst). aus diesem grund wirkt badyoll für mich auch in keinster weiße wie ein geistloses sexy püppchen ohne persönlichkeit. das sie auch schön sein soll und es auch ist steht außer frage.
ja, buffy mag möglicherweiße etwas komplexer sein, aber diese ist auch eine serienfigur. da hat man deutlich mehr zeit seine persönlichkeit vorzustellen und an den mann zubringen. nicht aber in einem zweistündigen film, der ganze fünf protagonisten + blue, dr. gorsinski und den stiefvater gut unterbringen muss.
daweed 2011/04/04 17:44:28
Antwort löschenund herrlehmann, wie du siehst habe ich ein gutes menschemempfinden bewießen ;)
alanger 2011/04/04 18:19:49
Antwort löschen"gutes menschemempfinden" ist gut.
SamHook 2011/04/04 18:24:48
Antwort löschenVllt wären wirklich 2 Protagonisten weniger gut gewesen seh ich auch so.5 sind schwer unterzubringen, eine Serie hats da deutlich leichter...Ich glaube aber Baby Doll bleibt auch etwas blass weil sich ja alles in SweetPeas Kopf abdreht und sie Babydoll auch irgendwie nicht als Person sondern ihre persönliche Verteidigerin/Schutzengel sieht und sich teilweise auch vorstellt, ist aber auch reine Spekulation.
daweed 2011/04/04 19:59:47
Antwort löschenden punkt wollte ich auch erwähnen aber dann hätte babydoll am ende wirklich so gut wie keine persönlichkeit gehabt. vor allem weil es erst am ende aufgelöst wird und somit wieder alles auf den kopf gestellt wird. nichts ist so wie angenommen. insofern denk ich das jeder da selber entscheiden muss. es kann ja genauso gut sein das diese eigenschaften auf sweet peas "engel" tatsächlich zutreffen und so werde ich sie auch weiterhin wahrnehmen wollen. mal was kleines für zwischendurch: Sucker Punch, Sweet Pea << beide namen haben die selben initialen SP. sweat pea's sucker punch... auch wenns weit hergeholt ist :)
Haschbeutel 2011/04/04 20:00:14
Antwort löschenIch bin jetzt gerade verwirrt. Das spielt sich doch alles in Babydolls Kopf ab ... kurz vor der Lobotomie flüchtet sie ja in diese Welt und "befreit" sich von ihren Ängsten ... am Ende rettet sie doch "ihre" Sweat Pea, die dann eine "lange Reise" vor sich hat ... nach der Lobotomie muss ihr Geist ja reisen. Oder hab' ich mein Hirn doch an der Kasse vergessen? D:
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alanger 2011/04/04 20:20:28
Antwort löschenwatt solls, wird ja eh grade gespoilt bis der arzt kommt.
also das ende ist: "Wizard of Oz". und damit ALLES klar!
SamHook 2011/04/05 01:30:21
Antwort löschen@ daweed und auch alles wieder mit Spoiler: Doch ich denke BabyDoll hätte trotzdem eine Persönlichkeit aber eben nur im Rahmen in dem SweetPea sie in diesen 5 Tagen kennenlernt und erlebt und deshalb wäre zumindest ihre innere Gefühlslage nicht offensichtlich sondern lediglich wie sie sich nach außen gibt. So oberflächlich man sich eben kennt nach dieser Zeit. P.S. Sweet Pea sagt ja schon in der ersten Bordell Szene, in welcher Sie im BabyDoll Kostüm eine Lobotomie nachstellen soll soetwas wie "Ich bin hier der Star" nachdem sie aufsteht, ist mir aber auch erst im nachhinein aufgefallen.....und ich denke diese späte Auflösung ist auch so gewollt und lässt ja auch interpretationsraum:)
@Hasch man könnte das ganze schon auch so deuten wobei ich schon finde dass eben gerade von den Anspielungen und Hinweisen viel auf die andere VAriante hinweist, zumal die Leiterin am Schluß ja auch nochmal darauf verweisst sie habe einer anderen Insassin, folglich in der Realität, zur Flucht verholfen hat,SweetP also real ist und eben wie gesagt im Gegensatz zu BD auch am Schluß noch in dieser Traumwelt.
So das wars jetzt aber wirklich, kaum zu glauben wieviel nun über gerade diesen Film geschrieben wurde:) Vielleicht ist er ja doch viel philosophischer als wir alle auf den ersten Blick dachten...haha :D
F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de
Kommentar löschenTatsächlich ist "Sucker Punch" ein derart dummer, amateurhaft geschriebener und völlig überzeichneter Film, dass man ihn wirklich wahnsinnig gerne zum Top-Favoriten auf die Goldene Zitrone 2011 erklären möchte, zum wohl Schlechtesten, was es dieses Jahr im Kino zu sehen geben wird. Einzig: So grässlich-grottig das Drehbuch ist, das Snyder hier mit seinem Kumpel Steve Shibuya fabriziert hat, so unanfechtbar bleiben Snyders absolute Ausnahmefähigkeiten als Regisseur und Bilderfänger.
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Joone44 2011/04/01 20:43:40
Antwort löschenGoldene Zitrone ^^
Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln
Kommentar löschenHübsche Mädchen [...] lassen nicht mit sich spaßen [...] und machen ordentlich Rabatz: Snyder weiß, was Männer wollen. "Sucker Punch" ist vor allem eine Film gewordene Jungsfantasie, ein Spektakel mit genauso hohem Krawallfaktor wie Sexappeal.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Laura Eissenberger 2011/04/02 21:18:19
Antwort löschenAch so, Kindesmissbrauch gehört zu den Jungsfantasien. Schau an.
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daweed 2011/04/02 22:54:58
Antwort löschenachso, mit 20 ist man noch ein kind. sieh an!
Haschbeutel 2011/04/06 11:46:28
Antwort löschendaweed 1 : 0 Laura
Gebhard Hölzl : br-online Gebhard Hölzl : br-online
Kommentar löschenFetisch-Visionen, Altherrenfantasien, Matrix, Watchmen, Musikclips schneller geschnitten als Maschinengewehrsalven und dazu CGI-Tricks modernsten Standards. Pures Überwältigungskino. Mr. Snyder macht seinem Vornahmen alle Ehre, wie ein (Superhelden-) Comic mutet seine Materialschlacht Sucker Punch an, die sich dadurch auszeichnet, dass sie auch Herz besitzt. Bedingung, um sich bestens zu unterhalten ist jedoch, auf jegliche Wahrscheinlichkeitskrämerei zu verzichten und auch in Sachen political correctness beide Augen kräftig zuzudrücken.
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Mit "Sucker Punch" feiert Regisseur Zack Snyder vorerst am Eindrücklichsten die Übernahme des Blockbuster-Kinos durch das schier Primitive. In diesem surrealen Lolitabilderrausch ist ihm nunmehr alles erlaubt. Alles heißt bei Snyder die totale Entfaltungsfreiheit von vorzugsweise fetischisierten Machtfantasien in scheinbar grenzenlosen digitalen Bilderwelten. Die Möglichkeit, mit dem Computer alles generieren zu können, geht bei ihm jedoch nicht zwangsläufig mit erzählerischer Freiheit einher. Stattdessen folgt der Film dem nochmals reduzierten Prinzip seines Vorreiters George Lucas: Je mehr Arbeit und Kreativität in Prozessoren umgesetzt wird, desto weniger inhaltliche Komplexität ist erlaubt. Daraus ergibt sich letztlich die einfache Formel, ohne jede über den reinen visuellen Eindruck hinausgehende Sinnstiftung Spektakel im Überwältigungsmodus programmieren zu können. [...]
Kritik im Original 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 21 Antworten
Bradbury 2011/03/30 05:48:48
Antwort löschenPuh, jetzt bin ich raus. Nun mag ich ihn auch nicht mehr sehen. ;-(
duffy 2011/03/30 09:33:03
Antwort löschenUnd ich werde immer heißer drauf. Erst ein Verriss von Batz und jetzt einer von Vinnie. Der kann nur geil sein. :)
Dolly Zoom 2011/03/30 12:05:08
Antwort löschenVor allem "Wenn sie [Digitaltechnik] letztlich nur passive Erlebnisse schafft, die wie Computerspiele aussehen, aber durch ihre fehlende Interaktivität nicht einmal mit diesen konkurrieren können" ist sehr treffend :-)
Mr Vincent Vega 2011/03/30 14:40:45
Antwort löschen@duffy:
Wenn dir da wirklich einer abgehen sollte, wirst du gnadenlos gedefriended. :)
der cineast 2011/03/30 14:50:18
Antwort löschenLiest sich wie Zucker...<3
alanger 2011/03/30 15:30:56
Antwort löschenduffy :)
duffy 2011/03/30 17:08:05
Antwort löschenDas Risiko geh ich ein Vince. :)
Narrisch 2011/03/30 17:19:31
Antwort löschenGeil! "fetischisierte Machtfantasien" Genau das will ich sehen!
alanger 2011/03/30 17:42:34
Antwort löschenmensch duffy, am liebsten würde ich sagen: lass uns da zusammen reingehen. meine freundin ist, aus welchen gründen auch immer nicht so begeistert von der idee den film zu sehen, aber lübeck ist mir doch büsschen weit. aber ich übered schon noch jemand ...morgen muss es spätestens werden.
duffy 2011/03/30 17:46:27
Antwort löschenWieder einer dieser Momente, in denen ich merke, daß ich in der falschen Stadt lebe...
daweed 2011/03/30 18:04:26
Antwort löschenich werde mir den film aufjedenfall auch nocheinmal im kino ansehen. trotzdem kann mir aber nicht erklären wie ich bis vorgstern fest davon ausgegangen bin das er auch in 3d zu sehen sein wird!
ueberbelichtet 2011/03/30 18:15:52
Antwort löschenAch Duffy, ich bin so was von gespannt auf deine Meinung. Wann gehst du endlich rein verdammt:)?
duffy 2011/03/30 18:21:58
Antwort löschenNa erstmal muss er ja laufen.^^
alanger 2011/03/31 22:18:33
Antwort löschenok herr Vega, sie haben recht. sag ich nicht gern aber is so. und ich habe ja auch noch geld ausgegeben für dieses ding :(
Mr Vincent Vega 2011/03/31 22:50:13
Antwort löschenSchade, dass Zustimmung immer nur gleich mit der Relativierung, dass diese schwer von der Hand gehe, vorgebracht werden kann.
alanger 2011/03/31 23:05:23
Antwort löschenna nun, war ja nicht böse gemeint. ich hatte halt vor dem sehen ein solidaritätsgefühl mit dem film entwickelt weil ihr "bösen kritiker" den so verissen habt. aber ich gebs zu, das war blödsinn.
Mr Vincent Vega 2011/03/31 23:07:31
Antwort löschen"Wir" haben ja schließlich gar keinen Grund, den Film einfach so aus Lust und Laune zu verreißen, denn schließlich hat uns der Murks nicht einmal Eintritt gekostet - sowieso das Glaubwürdigkeitssiegel No.1. :P
alanger 2011/03/31 23:32:33
Antwort löschenmeine theorie ist folgende: grade WEIL ihr verwöhnten krtikerärsche (soll jetzt augenzwinkernder humor sein) das ja kostenlos sehen könnt, bleibt ihr bis zum bitteren ende sitzen. klingt erstmal wiedersinnig, ABER wenn ich dafür zahle überlege ich bei solchem film: "ha, du gibtst geld für die absolute lebenszeitverschwendung aus (bin ja schon etwas älter als du und mach mir über sowas gedanken), die kohle is futsch ...also rette ich wenigstens etwas lebenszeit und trink ein (extrem) teures bier und lass mich mit einem freund wenigsten noch etwas über den film aus.
voviel zum "Glaubwürdigkeitssiegel No.1" ;)
Mr Vincent Vega 2011/03/31 23:38:44
Antwort löschenSo wird da kein Schuh draus, aber ich werde das jetzt nicht weiter ausführen, sonst füttere ich nur die Kritikerverdrossenheit. :D
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MurderSquad 2011/05/04 20:13:51
Antwort löschenIst (Film)Kritiker eigentlich ein erlernbarer Beruf?!^^
Le Samourai 2011/09/04 17:48:18
Antwort löschenSehr sehr treffend, Monsieur!
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Kommentare (495) — Film: Sucker Punch
Kommentar schreibensimvlacrvm 2012/02/08 03:21:09
Kommentar löschenSo, nach vier oder fünf Anläufen konnte ich mich endlich durch "Sucker Punch" duchquälen: Zuerst dachte ich, es würde sich nur um einen inhaltsleeren CGI-Trash handeln, doch zeigte sich im Laufe des Filmes die perfide und sexistische Aussage immer deutlicher: Männer sind alle Vergewaltiger, Pädophile, Sadisten, Zuhälter, Mörder und Schläger. Nur eine Ausnahme duldet der Film; eine gottgleiche Vaterfigur. Frauen hingegen sind verletzlich und stark (na was denn nun?) sowie emanzipiert und nuttig (sie sehen bestimmt nur nuttig aus um sich selbst zu gefallen). Soll mir als Zuschauer eine Nutte in Minirock und Strapsen, mit Schmollmund und wehleidigem Bambiblick erklären, dass ich mich schämen soll, ein Mann zu sein? Ist das die Metaebene des Filmes?
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Ichundso 2012/02/08 03:28:59
Antwort löschenIch glaube, die Message des Films ist, dass Frauen auch Stärken haben. Namentlich ihre Brüste.
Eigenbrötler 2012/02/08 08:41:28
Antwort löschenDer Film hat keine Message, er ist bloß der überschätzte feuchte Traum eines pubertierenden Nerds... ;)
cyranorick 2012/02/07 02:36:25
Kommentar löschenTja, kurz vorweg, bevor ich meine bereits fertige "Kritik" hier reinpaste:
Dies ist einer der seltenen Fälle, in denen meine Vorhersage durch Moviepilot so gar nicht richtig passte.
Aber egal, auch diese Art der Kritik ist eine "Premiere" für mich. also:
Vorwort *g*:
Ein Kollege drückte mir eine DVD in die Hand.
"Hier,das könnte was für Dich sein. Ich kann so gar nichts damit anfangen.."
(Hmm, wenn ich mal so drüber nachdenke: Was will er mir damit sagen?)
"Ah," dachte ich mir, " Sucker Punch."
Ich habe ein oder zwei Mal irgendwo den Titel gelesen, aber komplett keine Ahnung, was mich hier erwartet, nicht einmal das Genre konnte ich benennen. (Obwohl ich Komödie mit ziemlicher Sicherheit ausklammern konnte, denn mit Komödien kann mein Kolleeg eigentlich immer etwas anfangen.. dafür ich eher selten. ^^
Ich dann das Dingen in der Player geschmissen, und die ersten zwei, drei Minuten gesehen.. und mir schossen die ersten Gedanken in den Kopf.
Da ich Befürchtete, dass das so weitergehen würde, und ich zu fortgeschrittener Stunde vermutlich nach Genuss des Filmes die Hälfte vergessen zu haben, beschloss ich, parallell zum Schauen, einfach mal aufzuschreiben, was mit durch den Kopf geht.. WÄHREND ich den Film schaue.
Herausgekommen ist dabei folgender "Text", der einerseits wohl recht deutllich zeigt, dass der Film einen hin- und herwirft, verwirrt, und ni die falsche Richtung lockt.
Herausgekommen ist eine Kritik, die wie der Film, etwas seltsam, schräg und ungewohnt ist.
Mir gefällt die Idee, ich glaub, das mach ich öfter mal XD
......
Heftiger, bildgewaltiger Anuftakt, mit grossartig passender Musik.
Grossartige Kamera und Bildregie.. hier erwartet man gleich mehr.
Soundtrack wird sogar noch besser nach dem ersten Stück.. bis jetzt zwei gehört, beides geile Versionen.
OK, bei dem Schnitt bei der Lobotomie ist man sich sicher, zu wissen, dass dies nicht echt ist, aber war das shon alles? Ich bin gespannt. ;-)
Was ist das jetzt ? Rocky Horror Picture Show auf noch mehr Drogen?
Und jetzt? Morrissey? Bzw. ein Song von ihm?
Ich liebe den Film jetzt schon XD
Fahle Farben und knisternde Erotik passen tatsächlich zusammen.
Trotzdem komme ich nicht umhin, mich leise zu fragen, was für Drogen die Macher wohl konsumiert haben.
Alte Samurai mit Pinocchio-Nasen und Railguns???
Neben schauen und tippen dann noch eben bei Amazon den digitalen Soundtrack gekauft zund runtergeladen XD
Frauen mit grossen Waffen und Uniform?
Wow, hier wird auch jeder Chauvi bedient XD
Aber zurück zum Drogenproblem: pinknasige Battlemechs gegen Zeppeline und vermeintliche, dampfgetriebene Zombie-Deutsche im ersten Weltjrieg??
Yay.. sagte ich schon, dass ich den Film mag? XD
Und wo bekomme ich ein Blondie-Wallpaper?
Ui, der Pinguin ist Bürgermeister im Gaga-Lala-Land. Was macht Gotham City jetzt ohne seinen Superschurken?
Zurück zum nächsten Tanz, dem nächsten Drogentrip.. im Flugzeug mit selbstgebastelten Bomben gegen mittelalterliche Burgen.. yay!
Und den Dialogen nach nehme ich an, dass es gleich auch noch gegen Drachen geht... ist ja nur logisch nach dem vorhergehenden Anachronismus XD
Ui.. und Orks, frisch aus Herr der Ringe.
Und.. ja.. da sind sie: Drachen!
Ich frage ich, ob der Film normal wirkt, wenn man was gekifft hat.. ^^
Schallgedämpfte MGs gegen Katapulte ist dann aber auch mies.. arme Orkse.. ^^
Hey, nun wehren sie sich.. lassen sich in ein grosses Katapult legen, und auf ein fliegendes Zeug schleudern. Herrlich... Münchhausen meets Mission: Impossible
Mist, ich habe noch kein Blondie-Wallpaper gefunden-
Und nein, ich habe nichts genommen, ich sehe nur diesen Film.
So, nun startet gleich die nächste Tanzszene.. was kommt als nächstes? Der Weisse Hai in Schlumpfhausen?
Nein, es sieht nach Helikoptern und Jetpacks sowie bombentransportierenden Zügen auf einem fremden Planeten aus.
Ach ja, erwähnte ich schon die Boden-Luft-Raketen als „Dosenöffner für Schienenfahrzeuge“ und die ANDROIDEN?
Endlich ein Film, in denen sowohl Orks als auch Andrioden und böse Deutsche vorkommen!
Übrigens darf Amber meinetwegebn auch mit auf´s Blondie-Wallpaper...
Hmm, ich will jetzt nicht spoilern, deswegen gehe ich jetzt nicht näher darauf ein, dass der Film und meine Stimmung jetzt wenigstens vorübergehend wieder auf dem ernsten Niveau des Film-Anfanges sind.
Lansam beginne ich mich wirklich auf die „Auflösung“ zu freuen.
Bin wirklich gespannt.
Hmm, Mist... ich suche mir sheinbar immer die falschen Frauen für meine Wallpapers aus.. ^^
Und wie bereits zwei Sätze vorher angedacht.. endet der Streifen, wie er begann: ernster, nachdenklicher, düsterer.
Erstaunlich, wie ein Film so dermassen verschiedene Stimmungen transportieren kann, und dabei trotzdem irgendwie stimmig, passend sein kann.
Ein klein wenig enttäuscht bn ich vom Ende, aber ich denke in diesem Fall ist es richtig, so wie es ist.
.........
Nachwort *g*:
Grossartige, fesselnde Bilder, eine herrliche Musicalszene, sowohl aggressive, als auch dezente Erotik, ein klasse Soundtrack... und Orks und Androiden!
Ich mag´s XD
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FilmFreeza 2012/02/07 07:12:24
Antwort löschenIdee ist an sich gut. Bei der Ausführung haperts noch ein wenig. Zu viele Smileys^^ und meiner Meinung nach gefallen dir komische Dinge, dennoch nette Idee :)
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cyranorick 2012/02/07 12:52:42
Antwort löschenJa, mir gefallen komische Dinge... gibt mir das jetzt zu denken?
Öhhm.. nö XD
Hm, stimmt.. mit ist auch sonst beim Schreiben anderer Dinge aufgefallen, dass ich Smiley-verseucht bin. ^^
Habe bei einem Brief an die Versicherung neulich noch einmal neu geschrieben.. wegen Smileys.
Was die "Kritik" betrifft: Da ich für mich und Dinge, die ich hier schreibe, nicht den Anspruch von Seriösität und Wichtigkeit habe, kann ich hier mit dem Smileygebrauch leben. Irgendwo müssen die Dinger doch hin XD
FilmFreeza 2012/02/07 13:42:27
Antwort löschenJedem das seine ;) und ja bin ich auch, hab aber mit der Zeit gelernt sie hier wegzulassen, du willst nicht wissen wie das in icq etc. bei mir aussieht :D
Simple_mind 2012/02/06 00:29:02
Kommentar löschenEiner der schlechtesten Filme die ich je gesehen habe. Die 1,5 PUNKTE bekommt dieser Film nur für seinen Trailer der wirklich interessant aussah, sich aber als ein wirklich bescheuerter Film rausstellte. Dieser Film hatte keinerlei Sinn und war eine absolute Zeitverschwendung...
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Joeyjoejoe17 2012/02/06 00:27:16
Kommentar löschenGesichtet im Extended Cut auf BluRay.
Teilweise ist das alles echt nervend überstilisiert und größtenteils auch noch erbärmlich spannungsarm. Aber immerhin sehen die Effekte bombastisch geil aus, die Action ist famos, der Soundtrack spitze, die Mädels scharf und die Grundidee richtig gut und interessant umgesetzt.
Ohne mich hier unbeliebt machen zu wollen, aber ich behaupte jetzt einfach mal, dass hinter diesem Übermaß an CGI-Action mehr Sinn steckt als man denkt. Ohne jetzt spoilern zu wollen, lautet meine Intepretation folgendermaßen: In ein Irrenhaus gesteckt, erträgt Baby Doll die Peinigungen der Wärter (sexuelle Übergriffe) besser, wenn sie in ihrer eigenen Fantasiewelt lebt, um dort das real Passierte verarbeiten zu können. Quasi Eigentherapie auf Videospielniveau.
Wie auch immer, kann sein, dass das nur gequirlte Scheiße ist. Aber immerhin hat der Film mir gefallen, sogar richtig gut gefallen.
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BigDi 2012/02/06 00:47:01
Antwort löschenIch sehe schon, auf dich kann man sich verlassen. ;)
Eigentlich erträgt BabyDoll das sexuelle Frauenklischee besser, indem sie sich dem Actionfrauenklischee hingibt. :D
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Haschbeutel 2012/02/06 01:28:03
Antwort löschenLike +1
Looki 2012/02/06 09:18:20
Antwort löschensucker rockt
LeGrip 2012/02/04 19:56:09
Kommentar löschenIch sehe leider immer mehr bestätigt, dass Mr. Snyder einfach keine Geschichten erzählen kann und leider zu nicht mehr taugt, als - dass muss man zugeben - wirklich wunderschöne Bildschirmschoner zu produzieren.
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MaxN91 2012/02/03 16:07:55
Kommentar löschenWie viel hat Zack Snyder für seinen "Sucker Punch" einstecken müssen... Nunja der Film ist sicherlich kein Meisterwerk , hat aber einige Elemente , die ihn zu einem hätten werden lassen können. Die ersten 20-30 Minuten des Films sind einfach nur GENIAL und machen lust auf mehr . Die typische "Snyderkamera" - die hier nochmal besonders zur Geltung kommt! - wird durch Emely Brownings "Sweet Dreams" -Cover weltklasse unterlegt.Leider flacht der Film im 2/3 doch deutlich ab und wird vorhersehbar , auch wenn man bei einem Snyder Film kein Kopfkino erwartet . Wer "300" oder "Watchmen" nicht mochte , wird diesen Film einfach hassen . Wer diese Filme und seinen Regisseur mochte , wird hier einen heiden Spass an tollen Bildern , einem fantastischem Soundtrack und bis ins Detail ausgearbeitetn Kampfsequenzen haben
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Kiiina 2012/01/30 16:17:43
Kommentar löschenTja.... schwierig....sicher nicht jedermanns geschmack!
Eine kuriose Mischung aus nem spaßigen Videogame und nem abgefahrenen Magical GirlAnime (ohne magic) vielleicht? Ich mochte die Mischung jedenfalls!
Das Mädchen Babydoll wird von ihrem Stiefvater in eine Irrenanstalt eingeliefert, dort soll sie eine Lobotomie erhalten. Babydoll fängt nach kurzer Zeit an in einer Fantasiewelt zu leben in die sie ihre Situation überträgt. Der schauplatz ist fortan ein Bordell in dem die Mädchen aus der Anstalt als Tänzerinnen und Huren arbeiten müssen. Babydoll beschließt zu fliehen und findet 4 Verbündete. Im Verlauf des Films versuchen die Mädchen den 5-Punkte-Plan von Babydoll umzusetzen. Bei der Umsetzung der einzelnen Punkte fantasiert sich Babydoll actiongeladene Missionen zusammen in der sie sich mit ihren Mitstreiterinnen durch Zombie-/Ninja- oder Orkhorden schießen/schnetzeln müssen. Quasi als Metapher für das was eigentlich im Bordell bzw. real in der Anstalt passiert.
Diese Sequenzen sind immer nett anzusehen, natürlich absolut unrealistisch und übertrieben aber selbst ich als Frau fand es cool, den Mädels in Ihren Outfits und mit ihren Waffen beim ballern zuzugucken.
Wenn man schon vorher mit der Information "ziemlich sinnfrei, nett anzuschauen" an den Film rangeht, weiß man ja was einen erwartet.
Die Geschichte ging mir durchaus ans Herz, die Figuren haben mir gefallen, nachdem Babydoll auch mal den Mund aufgemacht hatte.
Lustiger Moment übrigens, wenn einem die Mittelerde Orks entgegen grinsen! :)
Ich war auch froh dass setting der Irrenanstalt nach kurzer Zeit verlassen zu können, das mir für den ganzen Film wahrscheinlich zu beklemmend gewesen wäre. Ich bin da aber eher zart besaitet! ;)
Mich hat der Film gut unterhalten, ob ich ihn mir aber noch öfter anschauen werde weiß ich noch nicht.
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Michi Ebner 2012/01/26 14:55:20
Kommentar löschenAus dem Film hätte man so viel mehr machen können..
Gewaltige Bilder, gute Ideen, aber einfach nur langweilig.
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Sumsi79 2012/01/23 20:27:40
Kommentar löschenWas war denn das für ein langweiliges Game? Da schaue ich lieber Freunden beim Super Mario spielen zu. Der konnte wenigstens noch in Löcher fallen und von Riesenpflanzen gefressen werden.
Im Falle von "Sucker Punch" werden leicht bekleidete Mädels wie Flummis durch die Luft geschleudert, durch einen Kugelhagel nach dem anderen geschickt und spazieren am Ende im Großen und Ganzen dennoch ohne Kratzer davon, sodass sich die Spannungskurve hin und wieder gefährlich dem Nullpunkt nähert.
In dieser Hinsicht bietet der Film einen Beleg dafür, warum Filme wie "Matrix" oder "Inception" gemeinhin als Meisterwerke gelten. Auch Fantasie- bzw. Traumwelten brauchen Regeln. Gibt es diese nicht bekommt man nur einen Haufen schöner Bilder und von denen kriegt man im Zeitalter des CGI-Overkills eh schon genug.
Zudem wird man das Gefühl nicht los, dass dem Film eine klare Trennung zwischen realer Welt und Traumwelt durchaus gut getan hätte. Statt dessen bekommen wir mehrere Fantasieebenen präsentiert, bei deren Verknüpfung Regisseur Snyder offensichtlich deutlich überfordert war. Nachvollziehbar sieht anders aus und die Idee mit dem Verführungstanz mit Abstand das Lachhafteste, was in letzter Zeit über meinen Heimkinobildschirm geflimmert ist.
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Shauny89 2012/01/23 16:38:55
Kommentar löschenJa ja ... bei Sucker Punch scheiden sich die Geister. Ich persönlich fand den Fim überraschend gut und wunderschön anzuschauen. Klar, ist die Traum-im-Traum-Realität leicht verwirrend und es gibt reichlich Logikfehler aber Sucker Punch ist für mich ein visuelles wie auch akustisches Meisterwerk (der Soundtrack ist überwältigend und passt wunderbar zur Stimmung des Films, es ist als ob man ein zweistündiges Musikvidoe gucken würde). Außerdem lässt er viel Platz für Spekulationen und Interpretationsmöglichkeiten was mir persönlich sehr gut gefiel :)
Für mich ist Sucker Punch kein Mainstream-Kino mit hübschen Mädchen und versucht das auch gar nicht zu sein - wenn man sich darauf einlässt wird man wunderbar unterhalten.
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doctorgonzo 2012/01/23 19:41:55
Antwort löschenIch respektiere Deine Meinung zum Film. Vor allem, weil Du nicht mit Totschlagargumenten aufwartest.
Aber der Soundtrack gehört zur größten Grütze, seit es blöde Coverversionen gibt...
Flunsi 2012/02/05 23:52:35
Antwort löschenBjörk owns, da kannst du sagen was du willst!
sweetForgiveness 2012/01/22 22:33:12
Kommentar löschenEin Rückblick.
April 2011.
Die Community ist gespalten. Jeden Tag erscheinen rund 10 neue Kommentare, die entweder verdeutlichen warum "Sucker Punch" einer der schlechtesten Filme ist, die man jemals gesehen hat oder ihn als fundermentales Meisterwerk von Zack Snyder beschreiben. Es wird kommentiert, argumentiert, gestritten, geliebt und gehasst. Jeder hat seine Meinung und natürlich ist seine Meinung die richtige!
Hier sei zu erwähnen, dass diese Wochen, für mich, wohl zu den interssantesten Wochen in dieser Community zählen. Jeder hat seinen Frust, Hass oder seine Liebe zu diesem Film ausgedrückt und ich kann wohl kaum mehr leugnen, dass ich, während dieser Zeit, rund 50 Kommentare zu diesem Film gelesen habe. "Sucker Punch" war wohl einer der meist diskutiertesten Filme 2011 und mir war von Anfang an klar, den Film musst du sehen...
Zurück in der Gegenwart.
Januar 2012.
Nicht ganz ein Jahr, nachdem "Sucker Punch" in den deutschen Kinos erschien, hab ich den Film nun auch gesehen. Ausgeliehen von einer Freundin, dessen Lieblingsfilm es ist und ermahnt von moviepiloten, die diesen Film hassen. Es ist wohl alles noch immer beim alten...
"Sucker Punch" besticht vor allem durch Optik und Atmosphäre, die vor allem im ersten "Level" sehr gut ausgearbeitet ist. Eine Anstallt! Leider bleiben wir nicht all zu lange dort. Ab gehts ins zweite Level. Auch hier ist alles sehr bedrückend, wenn auch etwas losgelöster. Frauen sind hier leichtbekleidete Prostituierte. Trotzdem sind sie auch mehr als das. Drittes Level. Hier herrscht Krieg. Optik ähnelt einem Videospiel. Leider auch die Effekte, die oft ziemlich unsauber und unfertig aussehen. Level Drei überzeugt leider gar nicht. Weder von der Story, hey wir sind mal einfallsreich und kämpfen gegen "Berichtigung von Haschbeutel: Roboter-Soldaten" (nicht Nazis!) , noch von den Effekten her.
Emily Browning, die unseren Hauptcharakter, Babydoll, die sich, wenn sie Angst hat in eine andere Welt träumt, so wie der Rest des Cast, spielt eher auf mittelmäßigem Niveau. Auch der Story fehlen hier und da viele wichtige, wenn auch kleine Elemente. Die Grundidee, das eintauchen in verschiedene Welten und der Kampf um die Freiheit ist gut, allerdings verkommt diese in einer fast langeiligen Schnitzeljagd, die zu keinem logischen Ende, meiner Meinung nach, führt. Die Musik passt super zu der Atmosphäre und wird durch viele tolle Kompositionen oder Lieder unterstützt.
Level Eins ist toll, Level Zwei zumindest teilweise interessant und Level Drei versagt total. Also...mittelmaß.
Alles in allem ist "Sucker Punch" nicht das Meisterwerk für das es viele halten, allerdings mit Sicherheit auch nicht der "schlechteste Film 2011". Man merkt schon das sich Snyder, was dabei gedacht hat als er das Drehbuch geschrieben und den Film gemacht hat. Nur hat man das Gefühl...die Hälfte fehlt.
Jetzt durfte ich also auch mal endlich meine Meinung zu diesem Film kundtun und wie immer ist diese natürlich die einzig richtige. ;)
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Punsha 2012/01/22 22:39:07
Antwort löschenExakt!
Die goldene Mitte ist es, gut erkannt. ;)
Haschbeutel 2012/01/22 22:40:47
Antwort löschen3. Level ist das Kloster, außerdem (tief Lufthol) zum 291571295172 Mal: Im ersten Weltkrieg haben keine Nazis gekämpft. Das sind einfach nur deutsche Roboter-Soldaten. Keine Zombies, keine Nazis. Andere Frage: Hast du die KInoversion oder den Extended Cut gesehen? :)
sweetForgiveness 2012/01/22 22:42:10
Antwort löschenSorry ich werds sofort in Robotor-Soldaten um ändern...hatte das wahrscheinlich nach einem Jahr nicht mehr ganz im Kopf :P Ähm...ich glaube Extended Cut
Punsha 2012/01/22 22:44:17
Antwort löschenWar das wirklich der 1. WK? Und ich dachte ich hätte Hakenkreuze gesehen...
sweetForgiveness 2012/01/22 22:45:09
Antwort löschenFür mich war das einfach irgendein Krieg...nicht der 1. nicht der 2. einfach irgend ein Krieg bei dem wieder gegen irgendwelche Deutschen gekämpft wurde.
Haschbeutel 2012/01/22 22:52:38
Antwort löschenWaren Anleihen an den 1. - im zweiten gab's schon modernere Waffen :) Ansonsten schade, dass dir der EC nicht gefallen hat. Gerade der vertieft ja die Geschichte und das "Drumrum" etwas ... aber gut, mit 7.0 liegen wir ja nicht so weit auseinander. Mir hat's einfach die Roboter-Zug-Szene angetan. Was da abgefeuert wird, ist selbst ein Jahr danach immer noch ein geniestreich
RoosterCogburn 2012/01/22 23:25:18
Antwort löschenSchade, das ich zu dem von dir beschriebenen Zeitpunkt (als die Community diese hitzige Diskussion über denn Streifen hatte), noch nicht bei moviepilot angemeldet war. Ich verfolge solche Meinungsäusserungen gern. Manchmal sind die interessanter als der Film selbst. Ob das hier so war, kann ich nicht beurteilen. Ich habe weder die Community damals miterlebt, noch den Film gesehen. Aber es ist schön zu wissen, das ich nicht alleine mit meiner Liebe zum Film bin (^^)
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Beeblebrox 2012/01/23 10:51:03
Antwort löschenBei der Endwertung kommt der Film bei mir ein Stück besser weg. Trotzdem stimme ich dir im Großen und Ganzen zu, wenn ich manchmal das Gefühl habe, dass der Film etwas missverstanden wird. Highlight des EC war definitiv die Musical-Szene. ;)
sweetForgiveness 2012/01/23 11:49:49
Antwort löschen@Beeblebrox: Fand ich auch. Die hat es für mich den Film weit nach vorne getrieben. Hab erst heute erfahren, dass die Szene in der Orginal Version nicht vorhanden ist.
kelo 2012/01/22 01:18:40
Kommentar löschenWas erlaube Snyder?! 300, Watchmen … und dann DAS?!
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Chrilluminati 2012/01/21 00:45:01
Kommentar löschenAlso was Effekte, Actionszenen, Animationen und Sounds (vor allem die Musik) angeht hat der Film auf jeden Fall was zu bieten. Punkt Abzüge sind dennoch zu verbuchen, denn die Story ist lückenhaft und zudem Anfangs verwirrend. Zum Ende hin klärt sich zwar so einiges auf, aber die Story ist und bleibt einfach lückenhaft. In den Szenen wo Baby Doll anfängt zu tanzen und dann in ihre Traumwelten versinkt, waren wirklich beeindruckend und gut gemacht. Im Großen und Ganzen kann man sich den Film ruhig ansehen.
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funtoffel 2012/01/21 00:28:08
Kommentar löschenSucker Punch ist anfangs doch sehr verwirrend und leider ist die Story auch ziemlich flach. Einzig die Träume bieten reichlich Action wenn auch maßlos übertrieben. Was mich aber wirklich überzeugt hat ist die gute Musikuntermalung die einfach passt.
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Jeffrey Liedtke 2012/01/20 17:06:52
Kommentar löschender titel lässt den eindruck erwecken, als ob es sich hier um eine komödie handelt.
aber die handlung spielt in einem bordel mit jungen damen die in ihrer fantasie sehr actionreiche träume haben...
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Siny90 2012/01/20 10:16:30
Kommentar löschenKonnte den Film nicht zu Ende ansehen!
Wieso zur Hölle, sollte ein Mensch aus Angst in eine Welt flüchten in der er sich noch viel mehr Gefahren ausgesetzt sieht? Das ist doch behindi. -.-
Naja, auf die Story wurde hier offenbar keinen Wert gelegt. Wahrscheinlich im Vollsuff geschrieben.
Schauspielerisch leider auch nichts rausgeholt von der Horde Püppchen... Schade schade, ich hoffte der Film könnte gut sein.
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doctorgonzo 2012/01/20 10:50:54
Antwort löschenSelbst wenn ich von der reinen Meinung mit Dir übereinstimme, solltest Du mit Hinblick auf die Fairness und die Nachvollziehbarkeit der Bewertungen (für diejenigen, die den einen oder anderen Film noch nicht gesehen haben) vielleicht nur Filme mit einer Bewertung versehen, die Du komplett gesehen hast.
Looki 2012/01/20 11:12:16
Antwort löschenbei diesem film gehts um die optik und den unterhaltungswert, nicht um den plot, bin für normalerweise selber nicht so der fan von solchen filmen ABER dieser film hat das drauf! ich mein cyborgs, orks, drachen, nazizombies?? mir hat er spaß gemacht ;)
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doctorgonzo 2012/01/20 11:22:35
Antwort löschenEin Film braucht aber auch Figuren, Charaktere. Und da kann "Sucker Punch" lediglich mit Scott Glenn aufwarten, auch wenn seine Figur ebenso simpel entwickelt ist wie der Rest des Cast.
Wenn ich nur Optik und Action haben will, setze ich mich an ein PC Spiel, da bin ich auch noch mittendrin in der Handlung. Dafür muss man ein Kino nicht zumüllen.
Looki 2012/01/20 12:32:36
Antwort löschenfind ich nicht, aber da kann man endlos diskutieren, die einen lieben ihn die andern hassen ihn
Hanno Jones 2012/01/19 14:15:01
Kommentar löschendie idee ist simpel:
frage: welche filme finden die meisten anhänger?
antwort: action, fantasy, horror, porno
idee: vereinen wir all das in einem film
problem: wie verpacken wir das alles in einer story?
lösung: wir klauen aus allen filmen und büchern der letzten 30 jahre, dass was wir gebrauchen können und gucken bei namenhaften regisseuren ab
lösungsweg: harry potter, herr der ringe, die herrschaft des feuers, shoot em up, lemony snicket, shutter island, inception, kill bill, mission: impossible, the dark night, asylum, etc. etc. etc.
ergebnis: sucker punch
rezension: es ist traurig ... aber es funktioniert! sogar richtig richtig gut ...
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stuforcedyou 2012/01/16 13:51:04
Kommentar löschenOverstyled, inhaltsleer, sexistisch, gewaltgeil? Joar, das trifft alles ganz gut auf "Sucker Punch" zu. Zack Synders dunkles Märchen gefiel mir aber stellenweise als überzogener Bildschirmschoner und Videospiel-Kaleidoskop ganz gut und wie energisch der Film die Möglichkeiten des Traums nutzt fand ich hier und da wirklich imponierend. Viel problematischer war für mich, dass mir das Schicksal von Heldin Baby Doll ziemlich wurscht war. Snyder hätte auch gut und gerne den Gollum-Klon aus "300" als Hauptfigur einsetzen können, an der nicht vorhandenen Empathie zu den Figuren hätte dies sicherlich nichts geändert. Für mich ist "Sucker Punch" gewiss nicht der Untergang des Abendlandes, aber auch weit weg davon wirklich gut zu sein. Wenn ich bedenke wie sehr ich mich auf den Film gefreut habe und wie viele Verrisse es für ihn gehagelt hat, so fühlt es sich fast schon komisch an zu sagen, dass ich den Film mittelmäßig fand.
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Haschbeutel 2012/01/16 13:55:56
Antwort löschenAuch ein Kompromiss. Hast den Extended Cut gesehen? Oder die verstümmelte Version?
stuforcedyou 2012/01/16 13:59:37
Antwort löschenNee, den EC. Deswegen habe ich auch auf die (endlich technisch einwandfreie) Blu-ray gewartet und hab ihn nicht im Kino gesehen.
Haschbeutel 2012/01/16 14:11:00
Antwort löschen"einwandfrei" ist die auch nicht ganz. :/
stuforcedyou 2012/01/16 14:38:33
Antwort löschenStimmt, aber besser als die erste Fassung
horro 2012/01/16 15:58:46
Antwort löschenWas mich immer wieder peinlich berührt ist, dass der Film hier bei MP als "Erotikfilm" gelistet ist ... entweder hat sich da jemand vertan oder ich verstehe den Begriff völlig falsch ... beides möglich ;)
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stuforcedyou 2012/01/16 16:09:03
Antwort löschenAber die tanzen doch voll lasziv und so :)
sweetForgiveness 2012/01/22 19:30:21
Antwort löschenHab ihn auch gesehen und bin so ziemlich deiner Meinung.
Janus_Kopf 2012/01/16 13:18:42
Kommentar löschenSucker Punch - eine Mission mit dem Codenamen "Küchenmesser"?!
Ich sah den Film und fragte mich :"Hast du dafür jetzt wirklich 10€ ausgegeben...?".
Die Grundidee ist, dass ein junges Mädchen durch ihre Träume versucht der Realität zu entfliehen, durchaus sehr interessant, jedoch scheiterte dieses Unterfangen gänzlich an der Umsetzung.
Der Film eröffnete sich mir mit einer äußerst mageren Storyline, inhaltlosen Dialogen und mit lieblosen Charakteren bestückt. Ferner erschien mir der gesamte Film als einfallslos und plump dargelegt, sodass ich bereits nach der Hälfte des Films sämtliche Erwartungen verlor und im Begriff war den Saal zu verlassen.
Das einzige womit der Film aus meiner Sich punkten konnte waren die visuellen Effekte und die akustische Untermalung, wodurch es wenigstens ein wenig erträglicher wurde.
Sorry Baby Doll, aber das war nichts. 3.5 Punkte.
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FilmVlin 2012/01/16 00:49:25
Kommentar löschenHach, wie übertrieben dargestellte Filme einfach herrlich sind!
Aber so ist die Traumwelt nunmal - übertrieben - sonst müsste sie ja Realwelt heissen!
Oder sehe ich das etwa falsch?
Und anbei muss erwähnt werden, dass sich die Kritiker mal bitte gescheite Thesen ausdenken. Gerade von "Kritikern" erwarte ich eine "Kritik" und zwar "objektiv". Gott, das kann sich doch kein Mensch anschauen, mit welchen Argumenten ihr so einen Film niedermacht! Dass ihr Euch nicht schämt.
Soundtrack hammer. Visuell top. Frauen hot. Message - hat mich berührt.
So will ich das sehen. Ich spreche hiermit eine underground'sche Empfehlung aus!
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