Was will ich mehr
Cosa voglio di più (2010), IT/CH Laufzeit 124 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 09.12.2010
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von Silvio Soldini, mit Teresa Saponangelo und Giuseppe Battiston
Anna lebt mit Alessio zusammen. Sie arbeitet als Angestellte und hat keine Träume mehr, denn eigentlich besitzt sie schon alles, was sie sich je wünschte. Doch dann trifft sie den verheirateten Domenico, und zum ersten Mal erlebt Anna wahre Liebe und Leidenschaft. Doch bald will Anna mehr, als nur eine Affäre.
Was will ich mehr lief im Wettbewerb der Berlinale 2010.
Mehr Bilder (6) und Videos (2) zu Was will ich mehr
Cast & Crew
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Silvio Soldini
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Teresa Saponangelo
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Giuseppe Battiston
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Fabio Troiano
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Monica Nappo
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Tatiana Lepore
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Sergio Solli
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Domenicos Schwiegervater
Regie
Schauspieler
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Gigio Alberti
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dott. Morini
-
Leonardo Nigro
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Vincenzo
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Silvio Soldini
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Doriana Leondeff
-
Angelo Carbone
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Doriana Leondeff
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Angelo Carbone
- Genre
- Ehedrama
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Italien, Mailand
- Handlung
- Affäre, Betrogene Ehefrau, Betrogener Ehemann, Ehe, Ehefrau, Ehekrise, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Ehepaar, Erotik, Hotel, Liebhaber, Nackte Frau, Seitensprung, Sex, Untreue, Verheirateter Liebhaber
- Stimmung
- Berührend, Sexy
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Was will ich mehr
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- Was will ich mehr: critic.de
- Was will ich mehr: film-zeit.de




















Kritiken (8) — Film: Was will ich mehr
Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenDie Figuren in Silvio Soldinis neuem Film machen nichts Überraschendes, sie sind eigentlich Klischees in dem, wie sie ihrem eingefahrenen Leben entfliehen wollen. Recht nüchtern entwirft „Was will ich mehr“ das Porträt einer unerfüllten Frau, die sich mit einer letztlich unerfüllten Affäre ablenken will. Die hervorragende Alba Rohrwacher gibt dem unspektakulären Verlauf einer ziemlich alltäglichen, aber dicht inszenierten Geschichte etwas Substanz.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenSilvio Soldini inszeniert sein Melodram an überwiegend tristen Schauplätzen Mailands in kalten Farben. Unruhige Handkamerabilder betonen die aufgewühlten Emotionen seiner Protagonisten. Unterschwellig erzählt der italienische Regisseur mit dokumentarischer Schärfe aber auch vom Armutsgefälle zwischen dem ärmlichen Süden und dem reichen Norden seines Landes.
„Was will ich mehr“ wirft keine moralischen Fragen auf, sondern zeigt, was mit zwei Menschen geschieht, die sich nicht gesucht und doch gefunden haben, wie sie anfangen zu lügen und nahe stehende Menschen zu verletzen.
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Christiane Peitz: Der Tagesspiegel Christiane Peitz: Der Tagesspiegel
Kommentar löschenGut, dass der Film keine Lösung weiß in diesem Liebesdilemma; selbst Annas begriffsstutziger, aber treuherziger Lebensgefährte bleibt einem sympathisch. Für sein eigentliches Sujet, die Spannung zwischen Alltag und sexueller Ekstase, findet Soldini allerdings keine eindrücklichen Bilder. Erst recht nicht für die radikale Ausweglosigkeit seiner Helden.
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Nina Scholz : Fluter Nina Scholz : Fluter
Kommentar löschenSilvio Soldini, der Regisseur von "Was will ich mehr", lässt die Zuschauer erst von außen in Annas Leben hereinschauen, lässt sie erleben, wie perfekt alles zu sein scheint, wie zufrieden, wie komplett Anna ist. Das erste heimliche Treffen mit Domenico ist der Bruch und Soldini gibt die Distanz zu Anna auf, den Rest des Films erlebt man als Anna. [...] Statt zu zeigen, wie kompliziert Annas Situation ist, vereinfacht Soldini, reiht Gegensätze an Gegensätze, zeichnet ihre Optionen in schwarz und weiß. [...] Soldini [...] liefert mit "Was will ich mehr" Langeweile statt Spannungen ab.
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F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de
Kommentar löschenDie Dramaturgie wird nicht von klassischen Spannungsbögen getragen, sondern taucht geduldig in den Alltag der beiden Hauptfiguren ein. Bevor sie sich kennen lernen, erhält man einen gründlichen Einblick in ihre Verhältnisse; nachdem sie sich begegnet und einander verfallen sind, erlebt man mit, wie dieser Alltag peu à peu aus den Fugen zu geraten droht, während sich die Liebenden mit zunehmend quälenderen Fragen beschäftigen. [...]
Doch können sie voneinander lassen? Diese Frage hat hier nichts Sentimentales: Liebe als Passion meint einen wirklichen Leidensweg, eine Tortur für alle Beteiligten, und noch dazu eine ohne jede Grandezza, sondern voller Schäbigkeit. Für den Film erweist sich das als zweischneidiges Schwert: Einerseits ist Soldinis nüchterner Erzählstil erstaunlich konsequent, fordert aber andererseits nicht nur den Figuren, sondern auch dem Zuschauer viel Leidensfähigkeit und Zähigkeit ab. Während der Schwerpunkt darauf liegt, wie das neue Begehren den gewohnten Alltag sabotiert, entfaltet sich das Miteinander von Domenico und Anna fast nur in Szenen, die das Paar beim flüchtig-leidenschaftlichen Beischlaf zeigen; die Inszenierung bringt die Sexszenen jedoch nicht so zum Sprechen, wie es etwa in „Intimacy“ oder in Louis Malles „Verhängnis“ der Fall war, sodass sie letztlich zu wenig über die Liebe der beiden erzählen. Deren Wucht und Dringlichkeit lässt sich kaum nachvollziehen. Insofern hängt die gnadenlose, durchaus eindrückliche Chronologie der Kollateralschäden, die der Seitensprung nach sich zieht, erzählerisch ein Stück weit in der Luft.
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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR
Kommentar löschenSoldinis Film hat viele Stärken: Zum einen rückt er nicht nur, wie so oft im Kino, die übermächtigen Gefühle zweier Menschen in den Blickpunkt, sondern zeigt das Paar im Geflecht seiner Beziehungen – Familie, Partner, Freundeskreis. Es geht um eine Affäre in ihrer gesamten Tragweite für alle Beteiligten. Zum anderen wirken seine Figuren extrem wahrhaftig, weil er bewusst bodenständige Menschen nimmt. Die Gespräche fühlen sich so "echt" an wie die ungeglätteten, kitschfreien Sex-Szenen im Stunden-Hotel. Alles so natürlich aussehen zu lassen, ist die große Kunst von Soldini, der zudem den Mut hat, vieles einfach im Raum stehen zu lassen. Zum Beispiel die Frage, was mit Anna und Domenico passieren würde, wenn sie beide gemeinsam Kinder und Finanzsorgen hätten. Im Laufe der 121 Film-Minuten gibt's zwar manche Längen, wie in einer Wiederholungsschleife gefangen – aber auch das ist ja das richtige Leben…
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A. Khoschnam: Schnitt A. Khoschnam: Schnitt
Kommentar löschenDurch die inszenatorische Zurückhaltung und die Leistung der Schauspieler wirkt der Film sehr authentisch, wird die altbekannte Geschichte letztendlich sehenswert. Besonders Alba Rohrwacher in der Rolle der Anna ist hervorzuheben, deren zarte und gleichzeitig intensive Mimik regelrecht verblüfft, weil sie uns in jeder Szene davon überzeugt, daß wir ihr nicht zuschauen.
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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Kommentar löschenEs ist sicherlich kein Neuland, das Silvio Soldini [...] hier betritt. Auch die Figuren, die er entwirft, wirken auf den ersten Blick wie ein Klischee und in ihren klar gezeichneten Gegensätzen allzu schlicht. Und doch erzeugt die Geschichte einen bemerkenswerten Sog, der „Was will ich mehr“ trotz einiger Längen und weniger geglückter Passagen (gerade zum Ende hin) unbedingt sehenswert macht.
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Kommentare (3) — Film: Was will ich mehr
Kommentar schreiben8martin 2012/01/19 10:17:25
Kommentar löschenDer Titel lässt mehrere Deutungen zu: ’Ich habe alles und brauche nichts mehr’ oder ’Was kann es sein, dass mir da noch fehlt?’ An sich ist der Film eine Variante des immerwährenden Soldini-Themas: Ausbrechen, die Zeit zurückdrehen und mit einer neuen Liebe eine Rückfahrkarte in die eigene Jugend zu gewinnen. Hier aber gibt es weder Brot noch Tulpen, soll heißen weder Witz noch Charme. Die Probleme schlummern unter der Oberfläche, bevor sie dann nach einem Wutausbruch des vernachlässigten Partners/Partnerin unter den besagten Teppich gekehrt werden. Zwischendurch stöhnen zwei Rasierklingen (Alba Rohrwacher und Pierfrancesco Favino) rhythmisch auf der Matratze eines Stundenhotels. Und dann gibt es von Regisseur Soldini noch mehrere Messages: ’Stürme bestehen macht stärker’, ’guter Sex geht nach einer Weile vorüber’ und schließlich noch ’Genieße den Augenblick’. Wenn es doch nur so einfach wäre.
Sicherlich ist Versöhnung das Rezept für eine lange Ehe, mit Bitte um Verzeihung oder der oft zitierten Bequemlichkeit bzw. Gewohnheit, aber wie es dazu kommt, würde man schon gern erfahren. Am Ende ist alles wieder FFE. Na toll! Betrachtet man das offizielle Poster, geht es wohl hauptsächlich nur um das eine. Auch gut!
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estafetalo 2011/06/07 23:28:49
Kommentar löschenWas will ich mehr? Einen Film, der bewegt, fesselt, spannend ist oder irgendwie eine Message hat. Elend in Mailand, Realismus im Beziehungsalltag - brauche ich nicht...
LANGWEILIG!
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Kris 2010/11/15 12:33:02
Kommentar löschenWarum machen sie das? Wieso für ein nächtliches Abenteuer, für ein paar Schmetterlinge im Bauch, alles riskieren? Eine kleiner, feiner Film über Menschen, die unbedingt etwas wollen, obwohl sie schon alles haben. Und die wenig überraschenden Folgen.
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manitu17 2010/11/15 19:05:43
Antwort löschenSag mal Kris, woher beziehst du eigentlich deine Filme?
Kris 2010/11/15 19:07:27
Antwort löschenIch habe ein sehr enges Verhältnis zu meiner Filmfest-Dauerkarte!
manitu17 2010/11/15 19:20:01
Antwort löschen:-o wo denn? will auch:D
Kris 2010/11/15 19:29:25
Antwort löschenTja, hier in Braunschweig fällt einmal im Jahr der Glanz des ganz großen Kinos auf die Kulturprovinz und leuchtet beinahe genauso hell wie die Lichter der Hauptstadt... :)
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manitu17 2010/11/15 19:53:04
Antwort löschenBraunschweig... ich glaub das kenn ich:D iist das nicht son luftiges Karamellbonbon?xD
Synovia 2011/06/26 06:01:14
Antwort löschenDie Stadt des Löwen... meine Geburtstadt :)