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Der Hobbit oder eine 48fps-Doku-Soap mit Zwergen

Mr Vincent Vega (Rajko Burchardt), Veröffentlicht am 19.12.2012, 08:50

Die aufgeblasene Riesenadaption eines kleinen Büchleins ist eigentlich kaum der Rede wert, würde sie nicht mit 48 Bildern pro Sekunde herkömmliche Sehgewohnheiten auf den Prüfstand stellen. Über den grässlichen Look des 48fps-Blockbusters Der Hobbit.

Der Hobbit - Eine unerwartete Reise Der Hobbit - Eine unerwartete Reise © Warner Bros. Pictures

Vor knapp einer Woche startete Der Hobbit: Eine unerwartete Reise in den deutschen Kinos, der erste Teil einer auf drei Filme gestreckten Adaption des überschaubaren Kinderbüchleins von J.R.R. Tolkien. Zu sehen ist der knapp dreistündige Film in einer wahlweise analogen oder digitalen 2D-Fassung, der ungleich weiter verbreiteten 3D-Version sowie auf insgesamt rund 150 deutschen Kinoleinwänden auch im von Regisseur Peter Jackson favorisierten HFR 3D. Wer nicht unter einem Stein lebt, wird angesichts des Werberummels um diese Version wissen, dass sie in High Frame Rate gedreht wurde, also mit 48 statt der üblichen 24 Bildern pro Sekunde arbeitet. Seit Beginn der 1930er Jahre gelten 24fps (frames per second) als Standard der Kinoindustrie, an dem sich bis heute, trotz unterschiedlichster Weiterentwicklungen des Kinos bis hin zur vollständigen Digitalisierung, nichts geändert hat. Seinerzeit vorrangig als Konsens durchgesetzt, um die hohen Kosten der Filmentwicklung zu minimieren, könnte ein Blockbuster-Kino mit 24fps – je nach Erfolg von Der Hobbit und einer entsprechenden Bereitschaft des Publikums, den Wandel mit zu tragen – bald vielleicht der Vergangenheit angehören.

Eine seltsame Art von Fantasy-Hyperrealismus
Für eine höhere Bildfrequenz, an der es grundsätzlich erst einmal nichts auszusetzen gibt, entschied sich Peter Jackson insbesondere deshalb, weil seine auf visuellen Reichtum in Landschaftspanoramen und imposanten Schlachtgemälden abzielende Fantasy-Ästhetik durch die unschönen Nebeneffekte der 24fps-Projektion behindert würde. Speziell in dynamischen Bildern, bei Kamerafahrten oder –Schwenks beispielsweise, sei der Sehgenuss durch störendes Ruckeln sowie eine starke Bewegungsunschärfe (motion blur) beeinträchtigt. Das ist ganz gewiss ebenso eine richtige Einschätzung, umso mehr in Zeiten spektakulärer 3D-Filme, wie auch die Nachteile der einst in erster Linie aus pragmatischen Gründen standardisierten 24fps-Frequenz lange bekannt und zurecht umstritten sind. Dennoch kippte mir letzte Woche, als ich vorfreudig im Kinosessel Platz genommen und die ersten Minuten von Der Hobbit vor meinen Augen dahin ziehen gesehen hatte, die Kinnlade herunter. Mehrmals überlegte ich, das Filmtheater zu verlassen ob der potthässlichen 48fps-Bilder. Nein, das sei eben eine Umstellung, daran müsse ich mich erst einmal gewöhnen, das hat alles seine Richtigkeit – sagte ich mir. Und blieb, saß, litt.

Mehr: Verursacht Der Hobbit Brechreiz beim Zuschauer?

Die verhaltenen Stimmen der Filmkritik aus Übersee hinsichtlich der erhöhten Bildwiederholfrequenz waren eine kolossale Untertreibung. In 48 Bildern pro Sekunde sieht Der Hobbit aus wie Reality-TV mit Zwergen, als würde RTL seine Doku-Soaps am Vormittag jetzt in Mittelerde produzieren. In glasklaren Bildern wird dort dem unsäglichen Schärfer als die Realität-Fetisch gehuldigt, eine seltsame Art von Fantasy-Hyperrealismus zelebriert und ausnahmslos jedes gestalterische Detail als High-End-Politur serviert. Das Auenland ist ein Konglomerat aus Setbauten zum Anfassen und überhöht künstlicher Wirklichkeit, die Höhlensysteme des Berges Erebor sehen wie eine gigantische, von Touristen mit Camcordern gefilmte Freizeitparkattraktion aus. In Kombination mit der 3D-Technik verwandeln sich selbst kleinere Kamerabewegungen zu schwindelerregenden Achterbahnfahrten, während die aufwändigen Actionszenen Simulationsübungen von Testpiloten gleichkommen, nur eben auf die denkbar unansehnlichste Weise im Gewand einer HD-Seifernoper.

Bilder, die nach Anschluss suchen
Der eigentlich nicht uninteressante Überschuss an immersiven Eindrücken beschränkt sich allerdings auf die spektakuläreren Momente, in denen vor lauter visueller Bombardierung sowieso kaum noch irgendetwas eine Rolle spielt. In verhaltenen dialoglastigen Momenten, vor allem dort, wo Peter Jackson mit Nah- und Halbnahaufnahmen arbeitet, sowie Bewegungen aller nicht-computeranimierten Figuren kommt der Fernsehfilm-Touch besonders hässlich zur Geltung. Es gibt diesen Effekt auf dem Computer, wenn eine darauf abgespielte Filmdatei ins Stocken gerät und dann das Bild für wenige Sekunden schneller ablaufen lässt, um wieder Anschluss zum eigentlichen Rhythmus zu finden. Der Hobbit sieht nahezu drei Stunden lang so aus, als ob die Bilder nach einer Art Anschluss suchen würden. Unwirkliche, also eben nicht – wie intendiert – realistischer wirkende Bewegungen bestimmen die gesamte Interaktion, ganz so, als würden alle Figuren sich wie auf Speed bewegen: Kantig, beschleunigt, ruckelnd.

In seiner visuellen Gestaltung erscheint der Film in der 48fps-Version wie ein Making-Of-Video von Der Herr der Ringe: Die Gefährten, wie ein kleiner billiger und eben so gar nicht epischer Fantasy-Schmonz aus dem Ramschregal. Und das also ist dann das Resultat der großen Vision eines zum Führungsgiganten der Hollywoodindustrie verkommenen neuseeländischen Ex-Funsplatter-Regisseurs. Das also ist, was den Sehgenuss störende Nachzieheffekte und Unschärfen ausbessern, die weltweiten Kinos zu erneuten Aufrüstungen bewegen und überhaupt eine neue Art des Filmerlebnisses schaffen sollte. Die Befürworter von 48 Bildern pro Sekunde und HFR 3D, Bryan Singer etwa oder Spezialeffektvirtuose Douglas Trumball, sehen darin eine oder vielleicht sogar die Zukunft des Kinos. Und natürlich arbeitet James Cameron, der wohl auf jede technische Erneuerung am Liebsten ein persönliches Copyright besitzen würde, bereits an einer noch höheren Bildfrequenz. Avatar 2 soll dann in 60fps in die Kinos kommen – im Jahre 2014, wenn Peter Jacksons Trilogie-Abschluss Der Hobbit 3: Hin und Zurück mit lediglich 48 sekündlichen Bildern vielleicht schon langweilige Geschichte sein wird.

Als Mr. Vincent Vega polemisiert sich Rajko Burchardt seit Jahren durch die virtuelle Filmlandschaft, immer auf der Suche nach dem kleinstmöglichen Konsens. Denn “interessant ist lediglich Übertreibung und das Pathos – alles andere ist langweilig, leider.” (Christian Kracht). Wenn er nicht gerade auf Moviepilot aneckt, bloggt Rajko für die 5 Filmfreunde und sammelt Filmkritiken auf From Beyond.


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Admiral.Nogura

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Leute! Der Vergleich mit der Optik einer Soap-Opera ist keine Polemik, sondern eine Beschreibung eines subjektiven Seheindrucks, der daran gekoppelt ist, dass man höhere zeitliche Aulösung wegen der Aufteilung in Halbbilder bei der TV-Norm eher vom Videobild gewohnt ist.

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Admiral.Nogura

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Ich finde die ganze 48fps-Sache schon interessant, weil sie viel über die menschliche Wahrnehmung offenbart. Denn der Logik nach scheint eine höhere zeitliche Auflösung von 48 unterschiedlichen Bildern pro Sekunde besser zu sein als nur 24 Bilder.

Aber ich konnte alle oben angeführte Punkte nachvollziehen, als ich den Hobbit im Kino mit 48fps gesehen habe, vom Soap-Opera-Effekt bis hin zu den scheinbar beschleunigten Bewegungsabläufen. Und der Soap-Opera-Effect ist hinlänglich von den Zwischenframeinterpolationen bei Kinofilmen auf Flachbildschirmen mit höheren Bildwiederholungsfrequenzen bekannt, und rührt daher, dass man vom Bild, wie man es von Soap-Operas her kennt, welches mit Videokameras aufgenommen wird, aufgrund seiner Aufteilung in Halbbilder nun mal eine höhere zeitliche Auflösung hat, auch wenn das Videobild in den meisten Punkten dem Kinobild unterlegen ist, wie Bildauflösung, Fokus der Tiefenschärfe etc. Es ist nun mal so, dass man eine höhere zeitliche Auflösung –nicht zu verwechseln mit der Bildauflösung- eher mit dem Videobild assoziiert.

Aber das zeigt doch, wie sehr der Zuschauer an den Kino-Standard gewöhnt ist, mit all seinen Unzulänglichkeiten des unnatürlichen Seheindrucks. Aber zeigt auch die Bedeutung der Macht der Gewöhnung. Deshalb wundert es mich sehr, wenn einige sagen, es sei NUR eine Sache der Gewöhnung. Nein, es IST eine Sache der Gewöhnung und die lässt sich nicht so einfach umstellen. Vor allem in Sachen Unterhaltung ist man nicht unbedingt bereit, ein Training zu vollziehen, um für einen neuen technischen Standart bereit zu sein.

Unter diesem Gesichtspunkt könnte ich mir allerdings vorstellen, dass Gamer mit der Umstellung weniger Schwierigkeiten haben.

P.S. Interessanterweise, wird auch im herkömmlichen analogen Kino, wie es seit der Einführung des Tonfilms Standard ist, jedes Bild -mit Hilfe einer Blende- zweimal projiziert, um den Flimmereffekt zu minimieren. Somit sind in gewisser Weise 48 fps schon seit gut 80 Jahren Standard. Aber eben nicht mit 48 unterschiedliche Bilder.

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Velly

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Ich bin sonst kein Fan von Vega, aber hier muss ich zum Teil zustimmen.
Zum Einen fand ich die Optik zwar unglaublich schön (landschaftsaufnahmen etc.) aber zum Anderen war es in vielen Szenen (z.B. Bilbo in der Höhle, die Zwerge auf der Flucht vor den Orks) wirklich ZU ECHT.
Das mag ich schon nicht bei realistischen Filmen, aber vor allem nicht im Fantasy-Genre.

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dannydiaz

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es kann sein, dass der look des films einfach nicht mehr so gut ist wie bei Herr der ringe. es wirkt einfach steril und es entsteht kaum abient und athmosphere.
die technik verbessert/verschlechtert dies nicht.
ich kann den "es sieht aus wie im making of" eindruck bestätigen.
es fehlt einfach ´magie´

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servo80

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Alles nur eine Frage von Sehgewohnheitenen. Ist doch klar, dass es nach über hundert Jahren 24fps eine gewisse Zeit brauchen wird, bis wir uns daran gewöhnt haben.
Ich habe es zwar ähnlich empfunden - aber ich war auch gleichzeitig fasziniert von der Flüssigkeit und der Detailvielfalt. Ich wette, wenn das erstmal Standard ist, kräht kein Hahn mehr nach der alten Technik.

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TimX93

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Kann mir jemand verraten, wo man Doku-Soaps in dieser Qualität zu sehen bekommt? Finde den Vergleich absolut dämlich - und 48FPS im Übrigen sehr gut.

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Donna Violetta

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ich kann Vincent nur absolut Recht geben!!! ich habe den Hobbit gestrn gesehen und war so entäuscht...wo ist der märchenhafte touch der Herr der Ringe Filme? Das Gefühl, och Mensch, der nächste Teil kommt erst in einem Jahr...? Mir gefällt die Optik überhaupt nicht. Die 48fps sind von meinem Gehirn gut aufgenommen worden, mir ist nicht übel geworden. Aber zwischendurch habe ich trotzdem an gehen gedacht weil der Hobbit doch einige Längen hat. Schade...

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Hisayasu S

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Sehr schöner Artikel, spricht mir aus dem Herzen. Danke!

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FreakyElvis

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Mr. Vincent Vega gehen scheinbar langsam die Themen aus...

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elias.kueng

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Ich weiss gar nicht, was ihr an der 48-fps-Methode auszusetzen habt!!! Ich hab nichts, aber auch überhaupt nichts von Ruckeln, Stocken, etc. bemerkt! Auf mich hat das Ganze sogar viel flüssiger gewirkt! Hoch lebe "Der Hobbit" - ein wirklich sehenswerter Film!!! ;)

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jacker

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'Die aufgeblasene Riesenadaption eines kleinen Büchleins ist eigentlich kaum der Rede wert'

Bester Einstieg. Ich kann mir ebenfalls kaum vorstellen, dass nach dieser kleinen Produktion eines gänzlich unbedeutenden Regisseurs ein Hahn krähen würde.
Vor Allem, weil diese Vorläuferfilme von ihm da vor ca. 10 Jahren (wie hießen die noch? Namen gerade vergessen!) so sehr gefloppt sind :D

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Mein Senf

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Ich hatte dieses 48fps-Erlebnis vor zehn Jahren, als ich bei meinen Freunde "Spun" auf einem Rückprojektionsfernseher angeschaut habe. Nach einer Stunde hatte ich mich dran gewöhnt und seitdem ich miene 200Hz-Glotze zu Hause habe, will ich die flüssigen Bewegungen nicht mehr missen.

Die Einwände der 48fps-Kritiker sind aus nostalgischen Gründen natürlich irgendwo verständlich und nachvollziehbar, aber -Achtung Wortwitz- "realistisch betrachtet" natürlich vollkommen absurd.

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Narrisch

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Die haben natürlich alle Zuhause noch Röhrenfernseher stehen bzw. schauen Daheim aus Prinzip keine Filme. Die wahre Lehre gilt nur unter 24fps auf analogem Filmmaterial.


karma-karman

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Troll

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thesonofthesuns

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Sobald man sich dran gewöhnt hat, sind die 48 frames beim Hobitt der Wahnsinn!
Nachdem die ersten 20 Minuten ein Graus sind, war ich doch überrascht wie vor allem in der zweiten Hälfte der Look und wieder absolut filmisch sind. So als hätte sich das Gehirn einfach angepasst. Ich freu mich schon auf mehr Filme in HFR!

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sonador21

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seh ich nicht so.. der film wirkt die ganze zeit unrealistisch^^


Kimpfimp

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Haters gonna hate...dieser Artikel ist doch sehr subjektiv geschrieben, was man natürlich beim Bild nicht anders machen kann, keine Frage.
Meiner Meinung nach ist das HFR eine Bereicherung für das 3D Erlebnis.
Für's Publikum halt wie ein paar neue Schuhe, die erst eingelaufen werden müssen.
Und für unseren lieben Jackson heißt's halt üben, üben, üben!
Geigenspieler beschimpft man anfangs auch immer, weil ihre Geige immer quäkt und am Ende steht hinterher vielleicht doch der Beste da.
Jeder fängt mal klein an und lernt aus Fehlern.

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Dom699

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betrachtet man die qualitative und sinnhafte entwicklung des kinos der letzten 10 jahre wird klar, es gibt wahrhaftig schlimmeres als ein wenig konservativität...

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Black Arrow

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Erst meckern alle, dass 3D schlecht ist und gerade bei schnellen Bewegungen nich funktioniert. Jetzt wird dagegen durch eine höhere Framerate (deshalb auch weniger Motion Blur) etwas degegen unternommen und jetzt werden wieder Punkte gefunden, warum eine neue Technik angeblich schlecht sein soll.
Klar, ein 48fps Film ist gewöhnungsbedürftig, aber das war's dann auch schon im Großen und Ganzen.
"Sieht so billig aus wie eine Doku-Soap", totaler schwachsinn. Eine Soap sieht billig aus, weil sie billig gemacht ist. Billige Kulissen, kein Depth of Field (d.h. alles ist scharf), schlechte Beleuchtung, usw....Das hat rein garnichts mit der Framerate zu tun, die von Soaps ja bei 25fps liegen und im Deutschen Fernsehen (genauso wie alles andere im TV) nur mit 50 Halbbildern gesendet wird.
Zu "Film" gehört noch so viel mehr, als nur 24fps. Das ist nur ein ganz kleiner Baustein.

Naja, eine mögliche Lösung für diesen Aufschrei von Wenigen gegen 48fps währe variable Framerate, womit Dougless Trumball schon länger experimentiert. D.h. bei schnellen, Action orientierten Szenen auf 48, 60, 120 oder noch mehr fps gehen und bei langsamen Szenen wieder runterschrauben.
Aber da das alles noch in den Kinderschuhen steckt, müssen die kleinen Fehler noch ausgemerzt werden. Alle werden so oder so nicht zufrieden werden. Und natürlich macht die kleine Gruppe, denen das nicht gefällt, den größten Lärm.

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sonador21

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also ich dachte zum teil, das ich mir eine BBC Doku angucke... so künstlich sah es aus^^


nilswachter

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Schöner Text, Vega. Ich habe es nicht ganz so heftig empfunden, war gerade von den Landschaftsaufnahmen wirklich sehr angetan. Allerdings viel mir dieser TV-Look auch in den ruhigen Momenten teilweise stark auf. Mitunter sah der Film, wie ein Computerspiel aus. Ich bin sehr gespannt auf Morgen Abend, wenn ich den Hobbit in 3D ohne HFR sehen werde. Oder vielleicht sogar in 2D. Mal schauen ob ich meine Kollegin überzeugen kann :D

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Ba11er

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Wurde das Thema nicht schon genug abgelutscht? Manche mögens, manche nicht. Punkt.

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Steve1306

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Vorweg: ich hab den Film noch nicht gesehen. Ich versteh diese Kritik von der technischen Seite betrachtet einfach nicht:
Man geht von 24 FPS (wird im Artikel als teilweise ruckelnd und bewegungsunscharf beschrieben) auf 48 FPS ("glasklare Bilder, Hyperrealismus"). Dann heißt's wiederrum, 48 FPS ist, obwohl es nicht die kritisierten Probleme des Ruckelns und der Bewegungsunschärfe von 24 FPS aufweist, trotzdem schlecht, weil es "kantig und ruckelnd" aussieht. Hä? Also was jetzt?

Übrigens: Wenn ich auf dem PC einen Shooter mit 48 FPS spiele, ist es doch auch schöner/flüssiger und besser, als mit 24 FPS - oder gibt's da einen Unterschied zum Medium Film, den ich nicht begreife?
Ich freu mich auf eine Aufklärung :)

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Narrisch

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Leider ist eine sachlich, technische Analyse hier bei MP öffentlich nicht möglich. Würde ich jetzt versuchen im Detail zu erklären wie hfr genau funktioniert und was genau die vor und nachteile sind wäre das für die diskussion kontraproduktiv. es geht hier nie darum was dem einzelnen gefällt oder nicht gefällt sondern stets um eine dogmatisch eingeschränkte sichtweise. wenn du mehr über die hintergründe von hfr wissen willst, empfehle ich diesen link: http://www.dvxuser.com/V6/showthread.php?281621-48FPS-Footage-amp-24FPS-comparison-Shot-with-RED-Realtime-Not-slow-motion


Steve1306

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Hm okay, ja ich find den Artikel in sich leicht widersprüchlich. Danke für den Link :) Ab SA kann ich dann ganz mitreden, dann hab ich den Hobbit in HFR gesehen


krmc

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Hab schon lange nicht mehr so einen Blödsinn gelesen.

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Narrisch

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Vega hat völlig Recht! HFR sieht entstetzlich aus und hat auch mir das komplette Filmerlebnis zerstört. HFR ist dämliches Technikgewichse eines bärtigten Zausels der nur durch Glück mit seinen pathetisch, rassistischen Machwerken mit Filmpreisen überhäuft wurde. Cameron und Jackson in einen Sack sag ich, man trifft immer den Richtigen! Nach diesen überschwenglichen Hobbit Fanboykritiken wurde es an der Zeit das endlich mal jemand Klartext redet! Vielen Dank!

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Smoover

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Warum nennst du dich nicht einfach Captain America


HawkeyePierce

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Jackson's Filme als rassistisch zu bezeichnen, halte ich schon für bedenklich. Und das von Jemanden, der den Herr der Ringe sowie den Hobbit als seinen Lieblingsfilm angibt.


TrunxX

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Schärfer als die Realität...schon alleine deswegen interessiert mich kein 48fps, ich will mich im Kino verzaubern lassen und nicht mit Realitäten konfrontiert werden ;)

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MovieMonster

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Hab den Hobbit bislang noch nicht gesehen, aber auch ich habe da so eine Vermutung, warum dieser "Soap-Effekt" hier so deutlich sichtbar rüberkommt für sehr viele Kinogänger... wenn ich mir so die Szenenfotos ansehe (das trifft auch und ganz besonders auf die zu, die bereits vor nem halben Jahr veröffentlicht wurden), sieht alles für mich schon so Studio-mäßig aus. Kann es nicht anders beschreiben, es wirkt einfach schon auf den Fotos schon steril und zusammengebaut, alles so bunt und sauber, poliert und Theater-Bühnen-mäßig.

Wenn ich mir jetzt noch vorstelle, das in höherer Bildrate und ultrascharf zu sehen, dann wird dieser Effekt doch nur noch verstärkt. Würde mich ehrlich gesagt auch sehr stören.

Ist hier schon ein paar mal gesagt worden, vielleicht passt diese Technik ja besser in andere Genres, bzw. zu anderen Settings, zB Sci-Fi... wo man ohnehin sehr viele sterile Oberflächen sieht.

Aber naja, ist nur so ne Vermutung. Den Hobbit werd ich mir wahrscheinlich trotzdem nie in 48 FPS ansehen, in unserer Nähe gibt es da nix. Ich guck den wahrscheinlich mal irgendwann bei nem Kumpel von Blu-Ray oder so. Bin eh nicht soo der Fan, obwohl ich die Begeisterung um die Herr-der-Ringe-Verfilmungen voll und ganz verstehen kann, das Gesamtpaket ist schon ne tolle Sache irgendwie... und die Musik tut auch noch ihr Übriges dazu, wie so'n Rausch. :)

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Bella9107

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So schlimm wie im Text beschrieben fand ich die höhere Bildrate jetzt nicht. Aber gebraucht hätte ich die 48 Bilder pro Sekunde nicht. Teilweise hat mich der Film viel zu sehr an ein extrem realistisches Videospiel erinnert.
Jedem das seine, aber ich bleibe lieber bei 24 Bildern pro Sek.

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Big Freeze

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Ich verstehe denn Sinn dieser Kolumne nicht... geht es einfach nur darum etwas zu schreiben, worüber sich alle aufregen, weil sie wissen das das Gegentiel des niedergeschriebenen zutrifft? :D

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Thraciel

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Darf hier jetzt jeder mal schreiben? Vor allem ohne den Artikel korrektur zu lesen? Diverse Rechtschreibfehler und einmal 24 statt 48 fps...das war wohl nix.

Ansonst was genau ist das? Blödsinniges MP-Bashing wie es schon bei Nolan/TDKR/Bay betrieben wird?
Wenn euch was nicht passt schauts euch nicht an aber spammt nicht jede Ecke dieses an sich schönen Portals damit zu. Nur um sich einen Moment mal wichtig zu fühlen?

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Mr Vincent Vega

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Im Text ist stets an den richtigen Stellen von 24 bzw. 48fps die Rede.


Limenator

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A geh schleich di vega

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blech

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Also 1. Der Film war absolut super und genial!

Grundsätzlich zu 3D: Total gehypt, aber ich schau Filme lieber in 2D!

Zu den 48fps: Richtiger Schritt, um 3D zu verbessern. Hat mir aufjedenfall besser gefallen als alle anderen 3D Filme! Aber ich werde trotzdem weiter bei 2D bleiben ;-)

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joern.allerbeck

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Also ich muss sagen dass ich absolut begeistert von der High Frame Rate bin! Hab oft gemerkt dass 3D meine Augen ziemlich anstrengt. Gerade bei schnellen Szenen.. Dazu noch die Unschärfen. Keine Ahnung ob es daran liegt dass ich Brillenträger bin..

Jedenfalls habe ich den Film von der Bildqualität her sehr genossen. War total beeindruckt was für ein Unterschied zum normalen 3D es ist!

Was die Meinung über den Film betrifft passt das eigentlich nicht mit der HFR/normal-3D-Diskussion zusammen. Meiner Meinung nach ist das Buch relativ gut umgesetzt, auch wenn es natürlich wie in jeder Buch Adaption Abweichungen gibt, zugunsten von etwas Action und Dramatik. Man darf eben nicht vergessen das "Der Hobbit" ein Kinderbuch ist. :)

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Punsha

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Bin ich eigentlich der Einzige, der keinen Unterschied zu normalen 3D bemerkt hat?^^

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Mister_Mo

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*meld* Hier ich! An 3D gewöhne ich mich immer voll schnell und das Bild sah aus wie immer.


Punsha

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Wenn überhaupt fand ichs sogar ein wenig unschärfer als normal. Also ich werde das Gefühl nicht los, dass mich mein Kino beschissen hat.


MickeyPosthuman

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Mhhh, ich bin keine konservative und verbohrte Existenz, aber ich mag 48fps nicht, genauso wenig wie 3D. Ist ja jedem selbst überlassen, aber das sieht mir alles zu steril und billig aus. Der Vergleich mit GZSZ passt schon ganz gut. Ich mags lieber, wenn das Bild noch ein bisschen dreckig und nicht so plastikhaft aussieht. Anstatt die Technik immer weiter voranzutreiben, sollten Filmemacher lieber mal wieder mehr Auge auf Drehbücher und Cast werfen, das kommt viel zu oft viel zu kurz. Weniger uninteressante Technikspielerei gegen mehr Substanz. Ist doch viel wichtiger. Nicht das die Welt irgendwann nur noch von Michael Bays regiert wird. Was für eine Horrorvorstellung!

Und da hier jeder über jeden rumjammert: Haltet doch einfach mal die Fresse mit eurer Rumklugscheißerei, ihr kommt sowieso auf keinen gemeinsamen Nenner und nervt mit eurem pseudo-schlau formuliertem Gedöns.

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TobiSimpson

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Ist ja nicht so dass man ihn auch 24 fps angucken könnte..

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karma-karman

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@Weltenkind: Nein, diese Technik ist nun mal NICHT schlicht und ergreifend bescheuert. Wenn, dann ist es lediglich eine Meinung, aber keine Tatsache. Und genau dieses Aufdrücken einer Meinung bzw das Darstellen einer Meinung als die alleinige Wahrheit, ist das, warum solche Artikel hier bei MP so viele aufregen. Zu Recht.


Weltenkind

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Natürlich ist das die Meinung eines Einzelnen. Das ist alles. Und Vega hat hier die Möglichkeit bekommen seine Gedanken zu publizieren und argumentieren um damit eine Diskussionsgrundlage zu schaffen. Aber niemand ist gezwungen diese Meinung als eine allgemeine oder gar als die einzige Meinung anzusehen. Das ist der Fehler den die meisten hier machen: sie nehmen alles, was Vega sagt zu ernst und transportieren es als allgemein gültiges Urteil. Anstatt wirklich einen diskussionsfähigen Kommentar zu schreiben beschränkt sich eine Vielzahl von Usern darauf, entweder persönlich gegenüber dem Autor zu werden, sich selbst in eine seine eigene Meinung zu verbohren (und damit das selbe zu tun, wie sie es Vega vorwerfen) oder zu meckern, dass Mr Vincent Vega nur nach Aufmerksamkeit aus ist und zu provozieren um des Provozieren-Willens. Das ödet einfach nur an.


saschaf

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"Mr. Vincent Vega ECKT AN"
Wenn ich die Komentare lese, würde ich sagen: "Mission erfüllt". Glückwunsch. :)

[subjektive Meinung]

HFR ist ein ganz neues Werkzeug, mit dem umzugehen, gelernt sein will.
Der Hobbit ist hier eher ein Gesellenstück als ein Meisterwerk.

Es gibt definitiv "WOW-Momente" (nein nicht im Sinne von World of Warcraft) aber insgesamt hat mich der MakingOf-Stil schon extrem gestört. Ich denke der Hobbit ist einfach die falsche Story für einen HFR-Test (mehr isses leider nicht). Hier prallt FANTASY in extremer Weise auf REALISMUS. Bei einem SiFi-Film oder einem Horrorfilm kann ich mir HFR (im aktuellen Look) wesentlich besser vorstellen.

HFR hat in jedem Fall Potential aber der Bildeindruck ist im Augenblick unterirdisch.

[/subjektive Meinung]

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Narrisch

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Das ist eine subjektive Meinung, die ich nicht teile, aber bei der es mir NIE und NIMMER in den Sinn kommen würde von verbohrt zu sprechen. "HFR ist ein ganz neues Werkzeug, mit dem umzugehen, gelernt sein will. Der Hobbit ist hier eher ein Gesellenstück als ein Meisterwerk." Auf so seiner Basis kann man sich auseinandersetzen!


Rukus

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Mir stellt sich da die Frage, wieso man ausgerechnet bei einer Trilogie, wie dem Hobbit, so ein Experiment starten muss ... Sowas sollte man lieber den üblichen Verdächtigen unter den Technikfreaks überlassen, statt Filme mit echter Handlung zu versauen.


BlueSquirrel

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Hmm. Ich weiß nicht Vince. Du hast es ja im zweiten Absatz schon erwähnt: gewöhnungsbedürftig. Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass das zutreffend ist, weil ich für eine sehr lange Zeit Daheim fast alle Filme mit über 48 Fps gesehen habe (Skript). Das mit dem Soap-Feeling gibt sich mit der Zeit und man muss irgendwie zugeben, dass es merkwürdig ist, zu behaupten Geruckel wäre eine gute Idee (was du nicht tust, schon klar). Immerhin ist diese Technik bald hundert Jahre alt und hat im Prinzip keine Daseinsberechtigung mehr. Die Umstellung ist allerdings tatsächlich verblüffend schwierig. Dazu werden wir noch so einiges an Gemecker hören.

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BlueSquirrel

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Ich habe das nicht selbst geskriptet und weiß nicht genau wie das geht. Ich kann das jetzt halt beim WMPC einstellen wie ich will. Aber ja, es muss interpoliert werden; da bin mir fast sicher. Das hat allerdings nur einen minimalen Negativ-Effekt im Bezug auf die Bildqualität - meistens gar keinen. Es kann manchmal passieren, dass bei manchen Filmen und nur bei z.B. schnellen Actionsequenzen ein paar Fehler für Sekundenbruchteile zu sehen sind. Im Großen und Ganzen ist das allerdings wirklich kein wirkliches Problem.


BlueSquirrel

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PS Wenn dich das interessiert, kann ich allerdings meinen PC-Experten-Kumpel fragen wie das geht.


Brennegan

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Ich bin gespannt, wie sich die HFR-Version machen wird. Einige der Kritikpunkte, gerade was die Details und Sets angeht, sind übrigens auch in der 2D-Version zu erkennen und liegen wohl eher an den digitalen Kameras als an HFR. Ob die neue Technik diesen Effekt verstärkt, darauf bin ich wirklich gespannt.

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franticfury

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Die digitalen Kameras sind sicherlich mit ein Grund, aber eine höhere Framerate wird diesen Effekt auf jeden Fall verstärken. Schon bei 2D, on location gefilmten Filmen sieht das, zumindest für mich, furchtbar aus auf höherer framerate.


Brennegan

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Na, da freue ich mich shconmal drauf :D


Isa_88

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Soo genial, was für Reaktionen ein einfacher Artikel auslösen kann...:)

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LiquidSun

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Als 1927 der erste Tonfilm ausgestrahlt wurde waren die Menschen auch empört und sagten es würde sich nicht durchsetzten. Man wollte dagegen angehen usw. Diese kleingeister sollte nicht recht behalten. Eben wie du, du bist auch nur ein Kleingeist der meint ein Superkritiker zu sein. Nur weil du Polarisierst und deine Kommentare eh nur dazu dienen um zu Provozieren. Schau du bitte weiter deine Arthouse Filme oder lese Bücher doer Male irgendeine Wand an. Weil zum Kritiker taugst du ebenso wenig wie zu allem anderen.(denke ich mal)

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benjamin.frick1

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Meckern wo es kaum etwas zu meckern gibt ist so lächerlich. Deswegen denke ich das der Beruf des Kritikers in "etablierter Berufstroll mit Auszeichnung" umgenannt werden soll. Da man ja heute ja alles runterreden muss, egal was man vorgesetzt bekommt.

Eine noch Höhere Auflösung bei einem Film rauszubringen in dem jeder Protagonist entweder Geschminkt, Maskiert oder Animiert ist und man davon fast nix sieht ist das hohe Kunst. Außerdem ist es für die Action-Szenen (vorallem mit CGI Effekten) um einiges schärfer. Was mich bissher an 3D Filmen gestört hat, ist dass wenn eine schnelle Action Szene kam, auf denen viel passiert, dann fingt das Bild an verschwommen zu werden.
Bei höherer Framerate passiert das natürlich nicht. Ist eigentlich nur ein logischer Schritt.

Wichtig ist halt, das die Kinoplattformen nicht noch ein Format als (teureres) Angebot anbieten. Das wär ne Frechheit und total unübersichtlich. Gabs früher auch nicht als die Filme in Farbe ins Kino kamen das man dafür mehr zahlen musste.

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franticfury

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Die HFR Geschichte juckt mich ehrlich gesagt nicht sonderlich viel. Ich habe die Möglichkeit mir den Film in 24 frames anzusehen und das werde ich auch tun. Ich denke mit der HFR verhält es sich wie mit 3D. Für Blockbuster vielleicht massentauglich, aber die Zukunft des Kinos ist es nicht. Warum sollte ich beispielsweise ein Drama in 48 frames abdrehen wollen? Die Mehrheit der Filme wird denke ich weiterhin in 2D, 24 frames gedreht und das ist gut so. Da ich sowieso selten genug einen Blockbuster sehe kann ich damit gut leben.

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HulktopF

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*nicht les und gleich übergeh zum augenrollen*
lasst das mal, davon haben wir die letzten zwei wochen genug gehört :)
in actionsequenzen hat diese bildverdoppelung sehr viel gebracht, und ich glaube man sollte es eher unter folgendem aspekt betrachten: der hobbit war der ERSTE film der diese technik nutzte, und da es der ERSTE film war mit dieser technik sind fehleinschätzungen bei der darstellung aufgrund von fehlenden erfahrungswerten dochwohl selbstverständlich.
hach vega,
dass du gleich mit dem offensichtlichsten problem loslegen musst ist echt arm. anstatt tiefer zu graben nutzt du die 48 frames als aufreger, dabei ist die storystruktur des hobbits eher n aufreger wert.

du enttäuscht mehr und mehr, aber nunja ich wette du liest nichtmal was wir schreiben, deswegen können wir uns das ganze eigentlich sparen.

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Donzaffi

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Lasst uns endlich alle drauf einigen, Meinungen sind Subjektiv, einigen gefallen 48fps anderen nicht, wiederum andere hätten es wahrscheinlich nicht mal gemerkt wäre es nicht lang und breit angekündigt wurden. Das Leute immer so am Rad drehen wen man ihre Seifenblasen zerplatzt, ja es gibt tatsächlich Menschen die andere Meinungen haben und nein eure Meinung ist nicht richtig, genauso wenig wie meine oder die von sonst jemanden. Es ist verdammt nochmal nur eine subjektive Darstellung die man teilen oder ablehnen kann.
Meiner bescheidenen Meinung nach macht neue Technik nicht bessere Filme, aber es soll ja Leute geben die sich an Transformers, Battleship und co. erfreuen (Ich gehöre nicht dazu).

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tobi12000

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hier geht es nicht darum, dass hfr schlecht ist, sondern darum, dass es ungewohnt ist. mit der selben logik, könnte uns mr vega auch erklären, warum ein porsche 911 schlechter sei, als ein vw golf. nicht weil er wirklich schlechter ist, sondern einfach nur weil es ungewohnt ist, über 200 zu fahren.
wahrscheinlich hätte er uns auch mit der selben argumentation vor hundert jahren das kino selbst ausreden wollen und von den vorzügen, des guten alten theaters geschwärmt, nicht weil kino schlechter sei, sondern nur weil es ungewohnt war.
im übrigen findet der langjährige trend hin zum realistischerem film nicht nur in der technik statt, sondern auch bei maske, köstum szenenbild und licht statt.
allerdings muss ich ihm in 2 punkten zustimmen, die animation in der hobbit, waren wirklich nicht besonders schön und 3d hat momentan mehr nachteile als vorteile.

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sebastian.boehler

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Dann guck's dir halt in 24fps an, ist doch nicht so schwer!
Nerv doch nicht so rum...

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sebastian.boehler

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Ist mir bewusst, aber da wir zwei erst kürzlich eine kleine Hobbit-Diskussion auf Twitter führten, dürfte dir aufgefallen sein, dass ich bezogen auf den Hobbit sehr kleinlich bin, wie sehr es sich auch auf die Qualität des Films bezieht. ;)
Eigentlich stimme ich hier sogar (überraschenderweise) mit Herrn Vega überein. Ich bin zwar der Meinung, dass eine höhere Bildrate absolut unnötig und der Zukunft des Kinos nicht würdig ist, die eigentliche Sache ist aber, dass besagtes Thema schon so oft durchgekaut wurde, auch hier auf moviepilot.
Immer wieder wird HFR als subtiles Hobbit-Bashing verwendet, obwohl es überhaupt nicht der Rede Wert ist.
In den Kinos wird stets die 24fps-Fassung angeboten (und natürlich auch 2D) - welche glücklicherweise auch noch etwas seltener besucht wird, da die ganzen Technikgeilen alle in HFR gehen wollen - und somit herrscht nicht der geringste Grund, sich hier öffentlich darüber aufzuregen.
Sollen die Leute doch mit mehr Bildern pro Sekunde drehen, ist mir doch egal, ich kann mich ja letztendlich für die klassische Variante entscheiden.
Und was das "rumnerven" betrifft - Ich mag es einfach nicht, wie sich Vega hier versucht, wichtig zu machen, mittels eines Themas, über welches sich aufzuregen meiner Ansicht nach - wie bereits erwähnt - es absolut nicht Wert ist.


sebastian.boehler

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(bezog sich auf Batzmans Kommentar)


Dox

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Scheiße. Ich habe bisher nur ein Premierenticket für das wie immer hinterherhinkende Land im Osten direkt neben berüchtigtem Drehort, aber genau das befürchtet - und leider glaube ich dir. An was soll man sich denn noch im Kino gewöhnen? Bald ist es so weit, dass man sich wieder an gute Drehbücher gewöhnen muss!

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eLPi

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Bitte bitte, entweder lehst du die Technik ungesehen ab und gehst einfach den "sicheren" weg ins 2D 24 fps Kino und glaubst die auf hauptsache gegen alles Meinung, oder überzeugst dich erst selbst und kannst dann auch kritisieren. Aber man sollte niemanden glauben ohne sich selbst ein Bild zu machen, weder einem dünnhäutigem Blogger, der "anecken" will und wenn er es tut, wie ein aufgeschrecktes Reh reagiert, noch uns, scheinbar in der mehrheit befindlichen, Befürworter, sondern einfach selbst eine Meinung entwickeln auf der Grundlage, es erstmal selbst anzuschauen....


Dox

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Herrgott, es gibt sie noch... Ich wüsste nicht, dass ich eine Meinung über die 48fps abgeliefert hätte und ein Ticket für die 24fps Vorstellung wollte ich nicht einmal geschenkt bekommen.


eLPi

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Realistische Bilder sind also nun ein Kritikpunkt? Naja, jedem seine Meinung, ich persönlich habe noch nie einen Film gesehen, indem ich mir vorkam, wirklich ein Beobachter zu sein. Sehr nah dabei, und dies schafft hfr einfach in verbindung mit den teils erfrischend subtilen 3D Effekten, die meist ohne den Holzhammer daherkommen. Ich fühlte mich 3 Std. in diese Welt hineingezogen, es war nicht nur Kino, sondern ein Erlebnis, indem ich die Pause verfluchte. Ich liebe Filme, analysiere alles, bewerte, kritisiere, aber 3 Std Fantasykino sollten doch eine Alltagsflucht dastellen, einen packen und reinziehen in diese Welt und dies schafft hfr 3D wie keine Technik zuvor. Klar muss man sich gewöhnen und auch Jackson setzt sich damit unter Druck, bei dieser Technik muss jeder Effekt perfekt sein, sonst sieht man ihn. Ein Freund von mir hat seit Jahren einen HDTV mit einem Filter, der ein ähnliches Bild bewirkt. Wir schauten damals Dark Knight darauf und es war verstörend, Theatergefühl, Batman springt auf ein AUto und man sieht den Schnitt nach dessen das AUtodach ne Mulde hatte. Aber mittlerweile liebe ich diese Optik, erst wirkte alles etwas billig, weil der cinematische Schleier fehlte, es wirkte irgendwie nicht mehr wie ein Film. ABer es sind eben sehr reale Bilder und Bewegungsabläufe und wenn man sich drauf einlässt und nicht krampfhaft an seinen Zweifeln festhält, wird man merken, dass diese Technik dem Erlebnis Filmschauen sehr hilfreich ist, allerdings dürfen dann Effekte, Einstellungen und Actionsequenzen nicht billig oder fehlerhaft sein, denn ansonsten würde es wirklich wie ein Making of wirken. Aber beim Hobbit war dies nicht der Fall. Und ein Wort noch zur "gestreckten" Romanverfilmung: Der fast einstimmige Kanon bei einer Bestsellerverfilmung lautet "da fehlt das und das und das..." nun nimmt sich ein Werk mal Zeit, erklärt die Hintergründe der Vorlage, ist nah dran an der Vorlage. Als Fan des Buches fand ich das positiv und kein bisschen überstreckt.

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TheWizard

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Das HFR ist sicher schön mal gesehen zu haben. Genauso wie 3D. In Zukunft schaue ich Filme dann lieber wieder im schönen, guten 2D. Hobbit- definitv sehenswert in der neuen Technik!

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DonDisdi

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Wenn man sich so verkrampft drauf einstuhlt ist kein Wunder, dass mans scheisse findet. Hab ihn Samstag 2d gesehen, gestern 3d hfr und ich bin positiv überrascht. Erst fand ichs auch seltsam aber ich als Kinogänger freu mich doch wenn ich vom Look einfach mal was anderes serviert bekomme und sowas wie Entwicklung stattfindet. Zudem fand ich das HFR gerade bei Szenen mit CGI Inhalten äusserst gelungen.
Lustig ist eigentlich nur, dass man so heftig auf 24 frames konditioniert wurde, dass sich hier einige durch eine zweifelsfrei realistischere und flüssigere Darstellung(Stichwort Upspeed Effekt: Beweg mal deinen Arm hin und her. So ist das mit Bewegungen halt. In echt sind die schnell und flüssig) persönlich beleidigt fühlen.

Aber die Änderung des Youtube-Interfaces ist ja jetzt auch schon ne Weile her. Da braucht der gemeine Kleingeist eben eine neue Veränderung über die er sich beschweren kann. Schwarz Weiß Fernsehen kommt übrigens auch nicht mehr zurück. Diese schäbigen einen Hyperrealismus vorgaukelnden "Farben" haben sich durchgesetzt. Der Untergang des Kinos und wahrscheinlich der ganzen Welt.

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HulktopF

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the walking dead wird nach ende der dritten staffel in schwarz wei0ß ausgestrahltt.... also... sorry, das schwarz weiß kommt witzigerweise doch zurück xD


ResserMarker

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son quatsch.

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oktoberskind

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Was mich an dieser ganzen Diskussion um die Framrate wirklich stört, derbe auf den Sack geht, ist in erster Linie, dass das subjektive Empfinden so dermaßen zertreten wird. Wer 48fps kritisiert, der ist "stockkonservativ, ist bockig, auf Droge, hat keine Ahnung". Während also die Kritik der Gegner sich lediglich auf die Technik bezieht, vielleicht auch mal herber aber dennoch nur über und an die Technik gewandt, gehen die Befürworter als Antwort auf eine sehr persönliche Schiene und der erste Anlauf ist es, so scheint es mir, den geistigen Zustand des Verfassers anzuzweifeln.
Und das nicht mal bezogen auf den Herrn Vega hier, sondern bezogen auf die Anfeindungen, denen man sich hier als User ausgesetzt sieht. Allein unter diesem Artikel, unter den vorhergehenden Hobbitartikeln sah das nicht anders aus.

Mal ehrlich: Was soll das?
Ist es denn bei diesem Thema denn wirklich nicht möglich darauf einzugehen, dass es verschiedene Meinungen gibt?
Vor allem aber: Wo liegt denn das Problem?
Wie bin ich denn persönlich betroffen, wenn der eine die 48fps mag, auch wenn ich das nicht tue? Inwieweit ist es hier meine Pflicht die Meinung anderer zu meiner geradezurücken, indem ich zunächst unmissverständlich klar mache, dass der andere nicht richtig tickt?
Und wer zur Hölle gibt mir das Recht denjenigen zu kritisieren, der die 48fps nicht mag, auch wenn ich es herrlich fand? Inwieweit bin ich berechtigt, dann erstmal auf die Kacke zu hauen, als wäre ich persönlich beleidigt worden, was aber definitv nicht passierte?

Also ganz ehrlich. Was soll der Scheiß? Man kann ja sogar bei 3D akzeptieren, dass es Leute gibt die es mögen und solche, die es ablehnen. Warum also nicht in dieser Diskussion?
Meine Fresse, echtmal. Reißt euch mal am Riemen, hier hat keiner die Weisheit mit Löffeln gefressen, noch vertritt irgendwer eine bessere Meinung als der andere. *kopfschüttel*

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oktoberskind

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Mann. Es hatten die Recht die meinten, dass der Hobbit eigentlich der beschissenste Film für solche Experimente sei...
Ich komme auch einfach von dem Gefühl nicht los, dass bei den 48fps auch mehr Welten aufeinander knallen: Abhängig von der Technik, die sie zuhause haben und deren Einstellungen. Bisher konnten alle Fernseh- und Abspielformate sehr gut nebeneinander existieren, ich glaube aber wirklich, dass man bei dieser Diskussion an die Grenzen stößt. Ich glaube nämlich, dass man mit dem Wissen um das, was der andere gewöhnt ist, an die Sache deutlich entspannter rangehen könnte.
So, ich oute mich. Bis vor 2 Monaten hatte ich noch eine Röhre. Beim neuen ist die Bildschirmfrequenz niedrig eingestellt, ebenso der Kontrast, realistische Farben. Geschaut wird nur DVD, Sender empfangen wir überhaupt keine, die DVDs werden über die Xbox abgespielt.
Ehrliche frage: wundert es irgendjemanden, wenn ich mit so einem Background eine erhöhte Frequenz sehr ungewohnt und auch ein bisschen unschön finde?


oktoberskind

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(und das neue Ding ist 47" groß, LED, dennoch nur DVD. Eine gewisse zusätzliche Unschärfe ist also eh drin...)


lelis

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Garstiger, kleiner Vegaze uns so lächerlichen Fragen zu stellen.

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Aluca

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Von der HFR mag man halten was man will ... aber es sieht NICHT aus wie RTL-Reality-TV oder eine Seifenoper! Dass man manchmal das Gefühl hat, dass sich die Figuren zu schnell bewegen, ist allerdings richtig.

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Rico Dietzmeyer

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Ich stimme dir zu, dass die Wirkung der HFR anfangs extrem gewöhnungsbedürftig ist und besonders die Requisiten und Setbauten dadurch künstlicher wirken. Mich störte die HFR aber hauptsächlich in den ersten Szenen in Beutelsend. Was aber vielleicht auch einfach daran lag, dass Ian Holm auch nicht mehr so frisch aussieht und man zu diesem Zeitpunkt sowieso noch voll darauf aus ist, alles mit den Bildern aus Herr der Ringe zu vergleichen.
Ich habe den Film ein paar Tage später noch einmal in normalem 2D und 24fps geschaut und da wurde mir bewusst, wie sehr ich mich schon an die höhere Bildschärfe gewöhnt hatte. Bewegungen, Schwenks waren wieder unscharf, was ich auf einmal als bewusst störend empfand.
Von daher gehe ich davon aus, dass diese HFR schon Zukunft hat. Die Szene mit Gollum ist als eines von vielen Beispielen anzuführen, wo die 48fps das Gesehene deutlich aufwerten. Ich mein Gollum ist einfach großartig.
Wahrscheinlich ist es mit der HFR genauso wie mit der Einführung des 3D und der Erfindung der Eisenbahn, die mit damals (lasst mich lügen) 25km/h fuhr und man behauptete dies sei zu schnell und eben schädlich für den Menschen.

Warten wir die Entwicklung ab!

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Daniel Reich

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Ich glaube nicht die Figuren im Film haben sich wie auf Speed bewegt... ich denke eher der Verfasser des Artikels war während er im Kino saß auf Speed... wie kann man so einen Scheiss verfassen? Sorry, aber dazu fällt mir nichts mehr. ein Das HFR-Format sah einfach grandios aus und ich hoffe, dass der Hobbit nicht der letzte Film sein wird, den wir so geniessen dürfen :)

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Bob Loblaw

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Ich habe nochmal ein bisschen im Internet gelesen. Der Speed Up Effekt kommt tatsächlich daher, dass man sich an die 24fps Filme gewöhnt hat (jemand meinte, das Auge wäre dadurch "geschädigt") und dann bei 48 fps komische Dinge im Gehirn passieren. (Aber nicht bei allen, und normaler weisse gewöhnt man sich daran.)
Also glaube ich, das Hauptproblem sind die vielen 24fps-Filme in unseren Kinos. ;)


jacker

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Der Upspeed Effekt kommt daher, dass die Vorführer nicht verstanden haben, dass es mehrere Versionen gibt und die 24fps Version in 48fps abspielen. Am Ende wundern sich alle, warum der Film so kurz und die Stimmen so hoch waren!


2Be

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Darf ich auch Sachen hier veröffentlichen, wenn ich nur noch "Alles ist Scheiße" schreibe?
Bitte, Bitte, Bitte! Ich möchte doch so gerne!

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Shryle

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Ich bin nicht allein! *versteck*
Nein, mal im ernst, mein Seherlebnis sah streng genommen leider leider genau so aus und ich habe mich erstmal total aufgeregt bis mir auffiel, dass es anderen wohl nur anfänglich so geht und manche anscheinend keinerlei Probleme damit haben. Damit zähle ich mich dann wohl zu einer Minderheit und akzeptiere meine Überempfindlichkeit, was HFR angeht. Für mich gleicht der Effekt ein wenig der Motion Plus Einstellung am Fernseher, wo ich bei unserem neuen ersten HD Fernseher schon dachte ich ticke nicht mehr richtig. Mir fällt es auch immer wieder auf, wenn es sich wieder einschaltet. Nun waren es im Kino aber echte 48fps und ich dachte da muss ich mich doch dran gewöhnen können...Leider nicht bzw. erst ab der Hälfte hatte ich mich so gut wie möglich darauf eingelassen und habe es geschafft ein bisschen in Mittelerde einzutauchen. Darauf hatte ich mich eigentlich so gefreut. Mittelerde auf der Kinoleinwand zu erleben, was mir bei HdR leider nicht vergönnt war. So war ich dann ziemlich enttäuscht von dem Erlebnis selbst. Den Film würde ich allerdings versuchshalber doch recht gerne noch in 2D sehen. (Aber ob ich Lust habe dafür in einem Minikinosaal in der letzten Ecke zu hocken, ist wieder eine andere Frage...)
Jedenfalls werde ich mich so schnell nicht mehr in einen HFR 3D Film reintrauen, wobei die Neugier mich früher oder später dann aber sicher nochmal reinstupsen wird. Besonders wenn das tatsächlich die Zukunft des Films ist.

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Le Samourai

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Ich persönlich halte ebenfalls NICHTS von dieser bescheuerten Spielerei. Film SIND 24 Bilder pro Sekunde. Schon immer und ich hoffe inständig FÜR immer.
Der Hobbit an sich hat mir aber extrem gut gefallen, und nach einer geschätzten Stunde konnte man die Zwerge auf Speed zumindest halbwegs akzeptieren und hatte sich dran gewöhnt. Freu mich trotzdem schon wie ein kleines Kind auf die 24fps/2D-Version.
Ein Lob an Vince, dass es hier weitestgehend um die Technik und nicht um den Film geht. :)

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BlueSquirrel

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Nix gegen deine Präferenzen Le, aber die sind nicht auf Speed. Sie sind flüssig. ;)


Bob Loblaw

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@Jenny: Ich habe das Interview gefunden (bei den Extras zu L'Eclisse). Es ist von 1985 und es geht um die Zukunft des Kinos. Er spricht von einem dreidimensionalen Computer (so sagt der Untertitel) aus den U.S.A., den Lucas und Spielberg benutzen würden. und glaubt, das in 20-30 Jahren alle Filme damit gemacht werden. Im Prinzip redet er über das, was heute CGI genannt wird (denke ich). Er war fasziniert von den sich bietenden Möglichkeiten und dem Einfluss auf unsere Wahrnehmung/Psyche.
Zu 3D-Kino hat er nichts gesagt, ich kann mir aber vorstellen, dass ihn das ebenfalls interessiert hätte.
Und natürlich ist es blöd, Klassiker aus den 60ern, die sich ja nicht mehr wehren können, in 3D umzuwandeln...
Trotzdem würde ich mir das sofort anschauen :)


MrZockerize

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Das Problem ist, dass der Mensch von Natur aus konservativ ist, was ihm fremd ist, ist schlecht. Es ist häufig absolut nervig hier einen Artikel zu lesen, da diese so gestelzt und zerreißend sind, dass man meint, es wäre Absicht alles ins negative zu setzen. Ich habe mir "Der Hobbit - Eine unerwartete Reise" in 48 fps angeschaut und war zuerst ziemlich geflasht. Da waren die Trailer gerade noch in 24 fps und dann wird das Bild auf einmal schärfer. Anfangs ungewohnt, so wie bei HD Fernsehern, man hatte wirklich das Gefühl, dass die Charaktere schneller laufen würden, aber nur für 5 Minuten. Als man sich daran gewöhnt hatte, wollte man Filme nur noch in 48 fps gucken, ich fand es schade, als ich mir nach dem Kinobesuch auf meinem Fernseher einen Film in 24 fps angucken musste. Das 3D, man konnte ja die 48 fps nur in Verbindung mit 3D gucken, hat das ganze nochmal betont und realistischer gemacht. Ich war ja anfangs voreingenommen, dass der Film wie bei GZSZ ausschauen würde, dies war jedoch nicht der Fall. Die 48 fps sind für die Filmindustrie eine gute Sache, in 5 Jahren sollte jeder Film mit ihnen laufen. Jedoch ist dieses Prinzip noch nicht ganz ausgereift. Ab und zu wirkte der Film doch ein bisschen asynchron und die Computeranimierten Figuren stachen leicht heraus. Daran merkt man wie unerfahren und neu dieses Prinzip noch ist, auf jeden Fall ist das noch ausbaufähig. Aber da das ja ein Pionierfilm, quasi ein Vorreiter ist, ist das schon in Ordnung. Leider befürchte ich, dass es sich durch die große Menge konservativer Menschen, auch hier bei Moviepilot, nicht durchsetzen wird. "FRÜHER WAR ALLES BESSER!" höre ich die Kritiker schon rufen - ich bin ehrlich enttäuscht. Zudem gehe ich nochmal auf die Sache mit der Übelkeit bei 48 fps ein: Als ich mir "The Avengers" in 3D im Kino angeschaut habe, hatte ich danach starke Kopfschmerzen, bei "Der Hobbit" nicht, also denke ich, dass das mit der Übelkeit nur wieder ein Gerücht eines konservativen Kritikers ist, damit die 24 fps Standard bleiben. Zur Geschichte von "Der Hobbit - eine unerwartete Reise" muss ich sagen, dass ich sie sehr schön fand. Trotz des dünnen Buches hatte ich nirgends das Gefühl, dass der Film unnötig gestreckt wurde. Was hatte ich für eine Gänsehaut, als Gollum der Ring aus der Tasche fiel und in Zeitlupe auf den Boden fiel. Ich gebe zu, dass "Der Hobbit" nicht an "Der Herr der Ringe" herankommt, es ist dennoch eines meiner Highlights des Jahres und ein guter Abschluss des Kinojahres 2012. Einfach mal wieder Herr der Ringe Feeling zu haben ist toll! Was ich sehr schade fand war die neue Synchronstimme von Gandalf. Da der alte Synchronsprecher ja gestorben ist, musste ein neuer her. Der neue Sprecher hat auch den Weihnachtsmann aus "Weihnachtsmann und Co. KG" gesprochen. Seitdem verbinde ich Gandalf aus "Der Hobbit" immer mit dem Weihnachtsmann. In der Weihnachtszeit vielleicht ganz witzig, aber ob die Stimme wirklich so gut passt? Insgesamt würde ich "Der Hobbit - eine unerwartete Reise" in Schulnoten eine glatte 2 geben, kein riesiges Epos wie "Der Herr der Ringe" aber eine der besten Vorgeschichten eines Filmes, die ich kenne. Den Artikel von Mr Vincent Vega finde ich unpassend...

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Bob Loblaw

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100% Zustimmung zu deiner Meinung zu 48fps und auch zum Hobbit-Film an sich....
Mit den Vincent-Vega-Artikeln ist es wie mit dem HD-Fernsehen... wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, machen sie doch noch Spass ;)


HolyManoly

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"...immer auf der Suche nach dem kleinstmöglichen Konsens." Das lasse ich mal als meine persönliche Bewertung dieses Artikels so stehen.

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Jurado18

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Meckern um des Meckerns Willen.


HolyManoly

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Für eine negative Lebenseinstellung ist mir das Leben zu kostbar...


Bob Loblaw

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1. Wenn sich 48 FPS wirklich etabliert, müssen die Filmemacher eben lernen, damit umzugehen und sich der Tatsache bewusst werden, dass die Bilder jetzt "schärfer" und "ehrlicher" sind. Genau so, wie sie lernen müssen, mit 3D umzugehen.
2. Normalerweise habe ich bei 3D Filmen leicht Probleme (Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, usw.). Mit 3D-HFR war alles in Ordnung.
3. Ein Bekannter hat sich vor ein paar Monaten einen HD-Fernseher gekauft und war völlig irritiert, weil die höhere Auflösung und Schärfe nicht seiner gewohnten Idee von Fernsehbildern entsprach... es sehe einfach "nicht richtig" aus. Er hätte den Fernseher beinahe zurückgegeben und wieder seinen alten Röhrenfernseher benutzt. Inzwischen schaut er nur noch HD.

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Brennegan

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Ging mir auch so. HD war anfangs total komisch. Mittlerweile ist es für mich selbstverständlich.


jacker

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Ich fand BluRay Anfangs auch befremdlich (durch falsche Filmwahl verstärkt), mittlerweile würde ich, wenn ich die Wahl habe immer zur BluRay greifen (auch wenn manche Filme etwas übermastert sind).
Man muss einfach unbefangen ran gehen und dem ganzen etwas Zeit geben. Das Hirn hängt stark an dem was es kennt!


karma-karman

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Wann baut ihr eigentlich mal eine Dislike-Funktion ein? Dann seht ihr auch mal sofort, was hier ankommt und was nicht, ohne uns alle Jahre eine Umfrage vor die Füße zu werfen...

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Le Samourai

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Ganz genau! (also was Süchtiger sagt)


karma-karman

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Ähnlich blödsinnig sind aber auch Like-Funktionen.


Lorion42

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Ich frag mich eher: woher kommt dieser Eindruck? Haben Handkameras schon länger mehr als 24 fps oder sind realistische Bilder automatisch mit Fernsehbilder assotiiert? Ich bin bisher nichts anderes als 24 fps gewohnt und selbst die langsameren Stummfilme werden heutzutage in dieser Geschwindigkeit gezeigt (wodurch sehr seltsame Effekte entstehen und sich die Figuren unnatürlich schnell bewegen). Ich vermute der Soap-Opera-Effekt wird bei Kindern, die noch nie zuvor im Kino waren nicht geweckt - sprich es liegt nicht an HFR sondern an unseren festgefahrenen Gewohnheiten.

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Bob Loblaw

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Es ist doch so... wenn sich HFR erstmal etabliert hat, und vielleicht mal alle Filme HFR sind, dann wäre der Filmemacher nachträglich in der Lage durch Einsatz von Filtern usw. den Film unschärfer und "magischer" wirken zu lassen, also wie einen 24 FPS Film.

Umgekehrt wäre man aber nie in der Lage, einen 24 fps Film im Nachhinein so realistisch wie einen HFR Film wirken zu lassen.

Schon dadurch ist HFR das stärkere Format, dam man immer "nach unten" skalieren kann, aber nicht "nach oben".

Ausserdem würden mich mal ein paar Links zu den fundierten Meinungen von Technikern und Wissenschaftlern zu dem Thema interessieren, und nicht die Meinung irgendwelcher Filmblognerds. ;)


jacker

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Yeah Bob!


Pfizze

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Bei dem Prolog in der Burg dachte ich, ich sehe einen Gameplay-Trailer zu einem neuen Herr der Ringe-Spiel. Fürchterlich.

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Batzman

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Ich musste auch ständig an WoW-Commercials denken.


Rukus

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Die Grenze zwischen Real- und Animationsfilm ist heute eh schon bis zur Unkenntlichkeit aufgeweicht. Da fragt man sich, wann wieder jemand so revolutionär ist, und ohne Computereffekte arbeitet.