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Fresh Prince packt aus

Ego von Will Smith zu groß für Django Unchained

26.03.2013 - 09:26 UhrVor 7 Jahren aktualisiert
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Für Will Smith war die Rolle des Django nicht groß genug
© Sony
Für Will Smith war die Rolle des Django nicht groß genug
Es ist immer wieder ein spaßiges Vergnügen, zu schauen, was für Rollen diverse Schauspieler abgelehnt haben. Will Smith war in Quentin Tarantinos letztem Streich Django Unchained eigentlich als Titelcharakter vorgesehen, aber lehnte ab. Nun sagt er warum.

Die Produktionsgeschichte von Django Unchained war turbulent, anders lässt es sich nicht sagen. Cast-Gerüchte überschlugen sich und Stars wie Sacha Baron Cohen und Joseph Gordon-Levitt galten erst als sicherer Teil des Films, nur um dann doch wieder abzusagen. Im Vorfeld abgesagt hatte allerdings bereits Will Smith, den Quentin Tarantino eigentlich für die Titelrolle vorgesehen hatte. Damals hieß es bloß, dass Will Smith das Drehbuch zwar als eines der besten empfand, die er je gelesen hat, aber auch einige Probleme sah, die nicht behoben werden konnten.

Nun hat sich der Superstar jedoch mit der EntertainmentWeekly zusammengesetzt und seine wahren Gründen preisgegeben. Offensichtlich konnte er sich nicht so richtig damit anfreunden, dass Django Unchained nur die zweite Geige hinter Dr. King Schultz spielt.

Django war nicht die Hauptfigur, also meinte ich, ich muss die Hauptfigur sein. Der andere Charakter spielte die Hauptrolle!

Will Smith und Quentin Tarantino konnten sich nicht auf eine Skript Version einigen und so verließ Will Smith das Projekt, bettelte aber vorher sozusagen noch um eine Änderung:

Ich sagte zu ihm “Nein, Quentin, bitte, ICH muss den bösen Kerl töten!”

Mehr: Deutscher Trailer zu After Earth mit Will Smith

Was Will Smith damit offensichtlich meint – ab hier lassen sich Spoiler nicht vermeiden – ist der Umstand, dass Christoph Waltz, der bekanntlich Dr. King Schultz spielte, den Charakter von Leonardo DiCaprio erschießt. Nun ließe sich darüber diskutieren, ob der eigentliche Bösewicht nicht Samuel L. Jackson ist, dem Django letzten Endes den Garaus macht. Will Smith empfand es anscheinend nicht so und lehnte die Rolle ab. Spoiler Ende Das bedeutet jedoch nicht, dass es jetzt böses Blut zwischen den beiden gibt. Ich finde Django Unchained war brillant. Nur nicht für mich, sagte Will Smith in dem Interview. Womöglich spielt er ja dafür in dem nächsten Quentin Tarantino-Film mit, schließlich sollte Leonardo DiCaprio ursprünglich auch in Inglourious Basterds mitspielen, landete dafür dann in Django Unchained.

Die Kollegen von der Screencrush wollen zudem erfahren haben, dass Will Smith Quentin Tarantino vorgeschlagen haben soll, das Drehbuch von Akiva Goldsman umschreiben zu lassen. Um das klarzustellen: Will Smith wollte das Drehbuch, das einige Monate später einen Oscar gewinnen sollte, von dem Mann umschreiben lassen, der Batman & Robin zu verantworten hat.

Könnt ihr Will Smith’ Gründe nachvollziehen?

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