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Die Kinostarts der Woche - Mehr als Deadpool & Marvel-Action

08.02.2016 - 11:30 UhrVor 5 Jahren aktualisiert
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Dirty Grandpa, Deadpool & Die wilden Kerle - Die Legende lebt
© Constantin/20th Century Fox/Walt Disney
Dirty Grandpa, Deadpool & Die wilden Kerle - Die Legende lebt
Diese Woche starten 8 neue Filme in den Kinos. Außerdem laufen in ausgewählten Kinos die Kurzfilme an, die dieses Jahr für den Oscar nominiert sind. Hier erfahrt ihr mehr.

Am Donnerstag den 11.02. starten wieder neue Filme in den Kinos. Dabei ist auch der neuste Marvel-Film um einen Superhelden, der nun wirklich nicht auf den Mund gefallen ist: Deadpool. In der Hauptrolle ist Ryan Reynolds als besagter Held zu sehen, der uns bereits mit vielen witzigen Spots Vorfreude auf den Actionfilm bereitete - zuletzt in einem Spot beim Super Bowl 50. Bei Deadpool könnt ihr euch auf derbe Unterhaltung einstellen. Die Kritiken fallen bisher überwiegend gut bis sehr gut aus.

Deadpool (CA/US) - 2990 Vormerkungen

Doch in den Kinos läuft mehr als nur Marvel-Action. Ab Donnerstag bekommen wir auch 2 neue Dramen zu sehen: Das Minen-Drama 69 Tage Hoffnung erzählt die wahre Geschichte des chilenischen Grubenunglücks von 2010. Damals waren 33 Minenarbeiter 2 Monate lang unter Tage gefangen. Mit dabei sind unter anderem Antonio Banderas und Juliette Binoche. Der Film erhielt gemischte Kritiken. Außerdem startet mit Nichts passiert ein Familien-Drama und Kriminalfilm aus der Schweiz.

69 Tage Hoffnung (CHL/US) - Kritikerwertung von 5,7 und 64 Vormerkungen
Nichts passiert (CH) - Kritikerwertung von 7,6 und 5 Vormerkungen

Unter den Kinostarts am Donnerstag sind auch zwei Komödien: In Sisters spielen die in den USA sehr erfolgreichen Komikerinnen und Schauspielerinnen Tina Fey und Amy Poehler, wie der Titel bereits verrät, Schwestern. Der Film erhielt bisher solide, aber keine überaus positiven Kritiken. Dirty Grandpa mit Zac Efron und Robert De Niro dagegen bekam weitgehend schlechte Bewertungen.

Sisters (US) - Kritikerwertung von 6,1 und 100 Vormerkungen
Dirty Grandpa (US) - Kritikerwertung von 2,9 und 152 Vormerkungen

Auch für Kinder ist ab Donnerstag ein neuer Film im Kino: Mit Die wilden Kerle - Die Legende lebt geht das Abenteuer der jungen Fußballtruppe in die mittlerweile 6. Runde. Es handelt sich jedoch um ein Reboot und auf dem Bolzplatz spielen nun neue wilde Kerle. Die alten Kicker um Wilson Gonzalez Ochsenknecht und Jimi Blue Ochsenknecht haben aber auch einen Auftritt.

Die wilden Kerle - Die Legende lebt (DE) - Kritikerwertung von 5,5 und 9 Vormerkungen

Wer keine Lust auf einen Spielfilm hat, der kann sich ab Donnerstag auch einen neuen Dokumentarfilm ansehen: In Ungezähmt begleitet der Dokumentarfilmer Phillip Baribeau den Texaner Ben Masters, der eine Gruppe Wildpferde von der mexikanischen Grenze bis nach Kanada treibt. Dabei bekommt der Zuschauer neben persönlichen Geschichten und schweißtreibender Arbeit auch viele beeindruckende Landschaftsaufnahmen zu sehen. Der Film bekam bisher gute Kritiken. Ebenso die Tanz-Doku mit dem etwas sperrigen Titel Feuer bewahren - nicht Asche anbeten!, die das Werk des Choreographen Martin Schläpfer nachzeichnet.

Ungezähmt (US) - Kritikerwertung von 7,7 und 7 Vormerkungen
Feuer bewahren - nicht Asche anbeten! (CH/DE) - Kritikerwertung von 6,5 und 0 Vormerkungen

In manchen Kinos werden außerdem jene Kurzfilme gezeigt, die beim Oscar 2016 für einen Academy Award nominiert sind: die Oscar Shorts in den Kategorien Animation und Live Action.

In der Kategorie Animation sind Beiträge aus den USA, Großbritannien, Chile und Russland dabei. Die Kurzfilme sind zwischen 6 und 17 Minuten lang. Letztes Jahr gewann Liebe geht durch den Magen (OT: Feast) von Patrick Osborne und Kristina Reed den Oscar für den Besten animierten Kurzfilm.

In der Kategorie Bester Kurzfilm Live-Action sind Beiträge aus Frankreich, Deutschland, den USA, Österreich, Palästina, Großbritannien und dem Kosovo dabei. Die Kurzfilme sind zwischen 12 und 30 Minuten lang. Auch zwei deutsche Kooperationen sind im Rennen um den begehrten Academy Award: Ave Maria von Regisseur Basil Khalil ist eine Komödie um fünf palästinensischen Nonnen und eine israelische Familie im Westjordanland. Der Film ist eine deutsch-französisch-palästinensische Koproduktion. Alles wird gut ist ein deutsch-österreichisches Drama vom Österreicher Patrick Vollrath. Letztes Jahr gewann der Kurzfilm The Phone Call von Mat Kirkby und James Lucas den Oscar in dieser Kategorie.

Welchen Film werdet ihr euch im Kino anschauen?

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