Solo: A Star Wars Story - 8 Details, die ihr im Trailer verpasst habt

Solo: A Star Wars Story
© Walt Disney
Solo: A Star Wars Story
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Seit wenigen Stunden macht ein neuer Trailer zu Solo: A Star Wars Story die Runde. Gerade einmal zwei Monate ist es her, dass wir den ersten Einblick in den zweiten Anthologiefilm aus dem Star Wars-Universum erhielten, da gibt es bereits die nächsten Eindrücke in Form bewegter Bilder - und die haben einiges zu bieten. Zwar greifen viele der Ausschnitte Versatzstücke auf, die schon im Teaser-Trailer und dem Super-Bowl-Spot vorgestellt wurden. Dass es keine neuen Details zu entdecken gibt, bedeutet dieser Umstand allerdings noch lange nicht. Im Gegenteil: Wir haben uns den Trailer genau angeschaut und unsere wichtigsten Erkenntnisse in unserer Analyse für auch zusammengefasst. Achtung, potentielle Spoiler!

Der Mythos Han Solo in der Entstehung

Dass sich Solo: A Star Wars Story eingehend mit seinem Titelhelden beschäftigen wird, liegt auf der Hand. Der neue Trailer untermauert jedoch die Richtung, in die sich diese Geschichte genau bewegt. Zuerst wäre da der junge, von sich selbst überzeugte Han Solo (Alden Ehrenreich), der beim Imperium als Pilot anheuert, dort offenbar aber nicht lange verweilt. Dazu gesellt sich eine gemeinsame Vergangenheit mit der mysteriösen Qi-Ra (Emilia Clarke), die ebenfalls von Corellia stammt.

Im Rahmen von Solo: A Star Wars Story treffen die alten Freunde, die allem Anschein nach noch einige Dinge unter sich zu klären haben, wieder aufeinander. Außerdem gibt der Trailer überraschend die Antwort auf die Frage, wie Han Solo zu seinem ikonischen Blaster gekommen ist: Es handelt es sich um ein Geschenk von seinem Mentor Tobias Beckett (Woody Harrelson), der wie schon im Teaser-Trailer und dem Super-Bowl-Spot in erster Linie damit beschäftigt ist, ein Team für den Conveyex-Heist zusammenzustellen.

Conveyex-Heist auf Vandor als zentrale Action-Sequenz

Conveyex ist der Name des Zuges, der bereits in verschiedenen Szenen zu sehen war und sich auf dem Planeten Vandor befindet. Dorthin verschlägt es Han und seine Mitstreiter, um den Heist durchzuführen, für den sie von Tobias Beckett zusammengetrommelt wurden. Etwas Wertvolles soll gestohlen werden. Um was es sich dabei handelt, ist bisher unklar. Dafür verspricht die Sequenz furiose Snowpiercer-Action und eine neue Gattung Stormtrooper, während ebenfalls zum ersten Mal der Name Dryden Vos (Paul Bettany) fällt.

Dryden Vos, der große Bösewicht des Films?

Die bisherigen Infos zu Solo: A Star Wars Story haben stets ein Geheimnis um die Rolle gemacht, die von Paul Bettany (und ursprünglich von Michael K. Williams per Motion-Capture-Verfahren) übernommen wurde. Wie sich nun herausstellt, handelt es sich bei der geheimnisvollen Figur um den Gangster-Boss Dryden Voss, dessen Gesicht von Narben geziert ist. Dieser erweckt zweifelsohne einen gefährlichen Eindruck und könnte als großer Bösewicht des Films fungieren, der erst nach und nach seinen wahren Masterplan enthüllt. Darüber hinaus verfügt er über eine besondere Waffe, wie sie so in noch keinem Star Wars-Film zu sehen war: eine Mischung aus Schlagring und Peitsche. Die rote Farbe steht zudem in der Tradition zahlreicher Antagonisten-Waffen im Star Wars-Universum.

Enfys Nest und ein klassischer Western-Showdown

Welche Rolle Dryden Vos am Ende auch immer in Solo: A Star Wars Story spielen mag: Mit Enfys Nest hat der Film definitiv einen coolen Bösewicht am Start, wobei diverse Produktbeschreibungen bereits verraten haben, dass sich hinter der Maske kein Mann, sondern eine Frau versteckt. Enfys Nest ist die Anführerin der Cloud-Riders und hat augenscheinlich noch eine offene Rechnung mit Han zu begleichen, wie die Einstellungen erwarten lassen, die einen Showdown wie in einem Western ankündigen.

Chewie ist sehr alt und hat eine Familie

Nicht nur Hans Vergangenheit wird in Solo: A Star Wars Story beleuchtet. Auch sein bester Freund und späterer Kopilot Chewbecca (Joonas Suotamo) dürfte einiges an Leinwandzeit abbekommen, wie der Trailer zeigt. Der Abschied von einem anderen Wookiee sorgt dabei für viele Emotionen, was den Verdacht nahelegt, es könnte sich hierbei um Chewies Frau Malla handeln. Das bringt natürlich viele Fragen mit sich. Eine bekommen wir immerhin schon im Trailer beantwortet: Chewies Alter. Seit 190 Jahren erlebt der treue Wookie Abenteuer in der Galaxie.

Alles, was ihr über Lando Calrissian wusstet, ist wahr

Keine Frage, Donald Glover ist die Idealbesetzung für den jungen Lando Calrissian. Der neue Trailer bestätigt das in jeder Sekunde, in der wir den Glücksspieler zu Gesicht bekommen - höchstwahrscheinlich sogar bei einer Runde Sabacc, jenem Spiel, bei dem er den Millennium Falcon an Han verlor. In einer nur spärlich beleuchteten Kulisse voller faszinierender Figuren, die wohl die Antwort von Solo: A Star Wars Story auf die Mos Eisley Cantina aus Krieg der Sterne ist, treffen Lando und Han erstmals aufeinander. Hergestellt wird die Verbindung von Qi'Ra. Während Han sichtlich unsicher den Raum betritt, geizt sein Gegenüber nicht Coolness und Selbstvertrauen.

I have a really good feeling about this

"I have a bad feeling about this." Eines der bekanntesten Star Wars-Zitate darf natürlich auch in Solo: A Star Wars Story nicht fehlen. Wie schon in Rogue One: A Star Wars Story und zuletzt Star Wars 8: Das Erwachen der Macht findet es allerdings in variierter Form seinen Weg in den Film, wenn Han ausnahmsweise vom Gegenteil überzeugt ist und sich zuversichtlich in den Pilotensitz des Millennium Falcon lehnt: "I have a really good feeling about this." Ob er an diesem Punkt schon weiß, dass er früher oder später von jedem verraten wird, wie es Tobias Beckett unheilvoll im Zuge der Rekrutierung formuliert?

Der Kessel Run im Angesicht des Imperiums

Der Han Solo-Mythos zehrt extrem vom Kessel Run, den dieser in weniger als 12 Parsecs geschafft hat. Was wir uns genau darunter vorstellen dürfen, macht sich Solo: A Star Wars Story zum zentralen Handlungselement. Das Imperium spielt dabei ebenfalls keine unbedeutende Rolle. Immer wieder wird eine größere Actionsequenz im Weltraum gezeigt, die womöglich schon Teil des Kessel Run ist. Zudem reiht der Trailer die Entstehung dieses Mythos mit der Entstehung des Imperiums aneinander. In Solo: A Star Wars Story befindet sich die feindliche Übermacht erst noch im Aufbau, was durch den Sternenzerstörer in Konstruktion sehr schön zum Ausdruck kommt.

Für alle, die noch mehr über Solo: A Star Wars Story erfahren wollen, der am 24.05.2018 in den deutschen Kinos startet, gibt es hier unsere Analyse des Teaser-Trailers und des Super-Bowl-Spots.

Welche Dinge sind euch im neuen Trailer zu Solo: A Star Wars Story aufgefallen?

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