Kit Harington verteidigt Game of Thrones: Warum Jon kein König sein darf

10.06.2020 - 13:00 UhrVor 6 Monaten aktualisiert
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Game of Thrones: Kit Harington als Jon Schnee
Das Ende von Game of Thrones war für Jon Schnee ziemlich undankbar, denn er wurde zur Mauer verbannt. Kit Harington hält das aber für absolut passend.

Über ein Jahr ist es mittlerweile her, dass das Staffel 8-Finale von Game of Thrones Premiere feierte, Diskussionsbedarf über das kontroverse Ende gibt es aber weiterhin. Im Fokus steht dabei oft die Frage nach dem richtigen König für Westeros - am Ende der Serie sitzt bekanntlich Bran auf den Thron, was bei Weitem nicht alle Fans zufriedenstellte.

Jon Schnee hingegen wird zurück zur Mauer geschickt, obwohl viele Zuschauer ihn gerne als neuen Herrscher über die Königslande gesehen hätten. Nun hat Kit Harington persönlich im Rahmen eines Fan-Chats auf Twitter  zum Schicksal der Figur Stellung genommen.

Game of Thrones: Jon hat einen klaren Platz

Jon kommt in Game of Thrones von allen Figuren wohl am ehesten an den Status eines Helden heran, dennoch kann sich Harington eine Zukunft für ihn auf dem Eisernen Thron im sonnigen Königsmund einfach nicht vorstellen. Sein Schicksal ist vielmehr gegensätzlich dazu:

Wenn Leute zu mir sagen: 'Ich wünschte, du wärst auf dem Thron' [...], widerspreche ich, denn Jons Platz war immer im Norden. Er wäre im Süden niemals glücklich geworden.

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Um seinen Standpunkt zu untermauern, erwähnt Harington auch Jons (Zieh-)Vater Ned Stark (Sean Bean), den in Staffel 1 im Süden von Westeros eine große Gefahr erwartete und der dort als Folge eines Komplotts schließlich auch sein Leben ließ. Warum sollten die Vorzeichen für Jon besser stehen?

Harington stimmt einer Aussage von Tormund (Kristofer Hivju) zu, der in der Serie direkt ausspricht, dass Jon ein Mann des Nordens ist. Zwar muss Jon nach seiner Verbannung nun ein Leben in Bescheidenheit führen, doch immerhin hat er an der Mauer den befreundeten Wildling und seinen Schattenwolf Geist an seiner Seite.

Hinzu kommt: Jon war in Game of Thrones sowieso nie gierig auf Macht - im Gegensatz zu vielen anderen Charakteren. Weniger ist hier also vielleicht wirklich mehr. Nicht zuletzt schließt sich für die Figur ein Kreis, denn Jon trat bekanntlich schon einmal der Nachtwache bei.

Bei Sky  könnt ihr aktuell alle acht Staffeln von Game of Thrones streamen.*

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Das Finale von Game of Thrones war umstritten, die Showrunner gerieten ins Kreuzfeuer von Kritikern und Fans. In dieser Folge von Streamgestöber wird nach einem Jahr Rückschau auf das Ende der größten Serie der letzten Jahre gehalten.

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Jenny Ullrich, Matthias Hopf und Jenny Jecke nehmen die 8. Staffel nochmal unter die Lupe. Ändert sich der Blick auf die damaligen Kritikpunkte mit einem Jahr Abstand? Fallen bestimmte Probleme noch stärker auf, während andere keine Rolle mehr spielen? Das und mehr besprechen sie im Rückblick auf das Ende von Game of Thrones.

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Hättet ihr Jon Schnee in Game of Thrones lieber als König gesehen?

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