Loki Folge 4 lässt 60 Jahre Marvel-Geschichte eskalieren: Abgefahrene Abspannszene erklärt

30.06.2021 - 16:00 UhrVor 4 Monaten aktualisiert
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Loki - Trailer 2 (Deutsch) HD
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© Marvel Studios / Disney
Loki
Die Marvel-Serie Loki überrascht in Folge 4 mit schockierenden Wendungen. Der größte Twist erwartet euch aber erst am Ende des Abspanns. Was hat die Post-Credit-Szene zu bedeuten? Hier gibt's die Erklärung.

Achtung, Spoiler zur 4. Folge von Loki: Das Marvel Cinematic Universe schlägt mit Loki ein wahnwitziges neues Kapitel auf, das uns mit Zeitreisen, Varianten und Multiversen überrascht. Folge 4 ist nun die pure Eskalation: Lokis Liebe, Lokis Tod, Gaststar Lady Sif und falsche Zeithüter sind nur einige der irren Plot-Twists. Der größte WTF-Moment findet aber nach dem Abspann statt.

Am Ende der Loki-Folge Der Nexus-Vorfall erwartet uns die allererste Post-Credit-Szene der neuen Marvel-Serie. Ihr dachtet, ihr freut euch auf das Spider-Verse? Dann habt ihr das Loki-Verse noch nicht gesehen! Was es mit den ganzen Loki-Varianten auf sich hat und wie der Gott des Schabernacks überleben konnte, haben wir für euch ergründet.

Das verrückte Marvel-Multiversum: Nach dem Abspann eskaliert das Loki-Verse

Spätestens seit der Enthüllung von Sylvie (in Folge 4 auch als junge Version zu sehen) wissen wir, dass die zahlreichen existierenden Loki-Varianten nicht alle gleich aussehen müssen.

Geschlecht, Hautfarbe, Alter und sogar die Spezies der Lokis kann sich unterscheiden. Und genau das erforscht die Serie nun auf witzige Weise in der Post-Credit-Szene am Ende von Folge 4.

Mehr zu den Twists und Überraschungen gibt's im Video-Recap zu Loki Folge 4:

Sylvies Vergangenheit & die Wahrheit hinter der TVA und den Time-Keepers | Loki Folge 4 Recap
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Die Episode Der Nexus-Vorfall endet mit einer grausamen Wendung. Kurz bevor Loki seiner weiblichen Variante seine Liebe gestehen kann, wird er von Ravonna Renslayer "gestutzt". Sein Schicksal scheint besiegelt und Marvel-Fans werden fassungslos aus der Folge entlassen – aber nach dem Abspann geht es weiter!

Hier erwacht Loki plötzlich an einem fremden Ort. Er lebt und wird begrüßt von gleich vier Varianten, die knapp 60 Jahre Marvel-Geschichte auf einem Bild vereinen.

Classic Loki, Kid Loki und mehr: Wer sind die vier neuen Varianten?

Die Marvel-Version des Gott des Schabernacks trat erstmals 1962 in den Comics auf. Seither durchlief Loki Laufeyson zahlreiche Verwandlungen und Inkarnationen. Einige von diesen sind nun erstmals im MCU zu sehen.

Die Loki Varianten

Classic Loki: Schon länger war bekannt, dass Schauspieler Richard E. Grant in Loki auftreten wird. Nun wissen wir auch in welcher Rolle. Er spielt eine ältere Version von Loki, die das klassische Comic-Kostüm des Marvel-Schurken trägt.

Kid Loki: Im Jahr 2010 konnte Loki nach seinem Tod wiedergeboren werden und nahm die Form eines Kindes an, dem jegliche Erinnerungen an sein früheres Ich fehlten (später kamen sie wieder). Gespielt wird Kid Loki von Jack Veal (The End of the F***ing World)

Prahlerischer Loki: Ohne direkte Comic-Vorlage bekommen wir erstmals eine schwarze Loki-Variante zu sehen. Dieser Loki trägt einen Selfmade-Mjölnir bei sich, der aus einem Stück Stahlträger gebastelt zu sein scheint. Der im Abspann Boastful Loki benannte Loki wird verkörpert von Deobia Oparei (Game of Thrones, Sex Education).

Alligator Loki: Die wohl kurioseste Variante Lokis wirkt auf den ersten Blick wie ein Haustier, das Kid Loki im Arm hält. Einen Loki in Form eines Alligators gab es in den Comics nicht zu sehen. Der kurze Auftritt des tierischen Marvel-Gotts könnte einen Cameo der Comic-Figur Throg aka Frosch-Thor nach sich ziehen.

Das bedeutet der Marvel-Twist für Loki und das MCU

Bisher ließ uns die Serie in dem Glauben, dass die TVA Varianten gänzlich auslöscht, um so den wahren Zeitstrahl zu beschützen. Die Post-Credit-Szene enthüllt nun aber, dass die sogenannte Stutzung gar keine finale Auslöschung der Existenz ist. Stattdessen scheinen die Varianten in eine Art alternative Realität geschickt zu werden.

Loki wird bald ... Präsident?

Was dieser Ort genau ist, wissen wir bisher noch nicht. Jedoch scheint dieser eine Realität zu sein, in der New York zerstört wurde. Im Hintergrund ist ein eingefallener Avengers Tower zu sehen. Mit dieser Enthüllung nimmt die Marvel-Serie eine komplett neue Wendung, die zwei aufregende finale Episoden verspricht.

In Episode 5 wird Loki mehrere Versionen seiner selbst aus verschiedenen Realitäten (oder alternativen Zeitlinien) kennenlernen. Hoffentlich wird dann die wichtigste Frage beantwortet: Ist Kroki der Bruder von AlligaThor?

In der nächsten Folge werden wir also endlich erfahren, wie im kommenden Spider-Man: No Way Home schließlich auch mehrere Spider-Man-Iterationen aufeinandertreffen können. Ein gigantisches Nexus-Ereignis lässt den wahren Zeitstrahl eskalieren. Das Multiversum des MCU ist endlich da.

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WandaVision, The Falcon and the Winter Soldier und Loki haben eine neue Ära des Marvel Cinematic Universe bei Disney+ begonnen. In dieser Folge von Streamgestöber schauen wir auf die 17 neuen Marvel-Serien, auf die ihr euch 2021 bis 2023 freuen könnt.

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Matthias, Max und Patrick haben sich die 17 (!) Marvel-Serien näher angeschaut, die uns demnächst bei Disney+ erwarten. Im Podcast erfahrt ihr alles zu den neuen Serien, welche wirklich Highlight-Potenzial haben und welche unser Interesse kaum wecken können.

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Wie hat euch die 4. Folge von Loki gefallen? Was sagt ihr zu den neuen Varianten?

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