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Mindfuck-Garantie: Hier könnt ihr den größten Sci-Fi-Film der letzten Jahre streamen

Interstellar
© Warner Bros.
Interstellar

Update, 18:40 Uhr: Ursprünglich hatten wir geschrieben, Interstellar sei ab heute bei Amazon Prime verfügbar. Wie nun Amazon auf die Twitter-Anfrage einer Nutzerin klarstellte, ist dies allerdings nicht der Fall. Wir halten euch auf dem Laufenden, wenn es tatsächlich so weit ist. Zum Ausleihen und Kaufen ist er hingegen schon bei Amazon verfügbar, per Flatrate bei Netflix, weswegen ihr im Folgenden weiterhin lesen könnt, warum er eine gute Wahl ist. Wir haben den Text entsprechend angepasst.

Zwar begab sich Christopher Nolan anno 2014 mit Matthew McConaughey in Interstellar auf eine Reise in die unbekannten Tiefen des Universums. Doch im Zentrum seiner Geschichte erzählte der britische Regisseur, der spätestens seit der Dark Knight-Trilogie zu einem der aktuell populärsten Filmemacher überhaupt aufstieg, von einer ungemein geerdeten Vater-Tochter-Beziehung und der Faszination für das Unbekannte. Auch bei euch kam der Streifen insgesamt gut an und landete beim Community-Ranking der 50 besten Science-Fiction-Filme seit 2000 in dem Genre nur knapp hinter einen anderen Nolan-Film: Inception.

So schneidet Interstellar bei euch ab

Bei über 17.000 abgegebenen Bewertungen erreichte Interstellar einen Durchschnittswert von 8,2 von möglichen 10 Punkten. In Interstellar verbindet Christopher Nolan die Freiheit der Fiktion mit dem bisher Gedachten der Wissenschaft und erdet seine Erzählung auf einem theoretischen Fundament. Immerhin reisen u. a. Matthew McConaughey und Anne Hathaway vor dem Hintergrund der zunehmend unbewohnbarer werdenden Erde durch ein Wurmloch, um eine interstellare Reise zu fernen, potenziell für die Menschen lebensfreundlichen Welten in vergleichsweise überschaubarer Zeit zu unternehmen. Da es sich hierbei aber um theoretische, bis dato nicht nachgewiesene Strukturen handelt, stand dem Filmteam dem auf diesem Gebiet nicht ganz unumstrittene Physiker Kip Thorne zur Seite.

Die alles zusammenhaltende Liebe in Interstellar

Kip Thorne erlangte u. a. für seine Theorie Bekanntheit, nach der es denkbar ist, dass Wurmlöcher für Zeitreisen genutzt werden können. Zeit und Raum spielen in Christopher Nolans Interstellar ohnehin eine große Rolle, doch verliert sich der Regisseur nicht etwa in einer allzu verwissenschaftliche Theoretisierung, sondern verknüpft den theoretischen Komplex mit der uns allzu bekannten Kraft der Liebe. So heißt es einmal: "Liebe ist das Einzige, was für uns spürbar ist und die Dimensionen von Zeit und Raum überwindet." Der Film beschäftigte auch andere Astrophysiker, darunter den bekannten Wissenschaftler Neil deGrasse Tyson, der sich der Erklärung des Endes von Interstellar annahm. Das ursprüngliche Ende sah laut Co-Autor Jonathan Nolan ursprünglich etwas anders aus.

Werdet ihr euch Christopher Nolans Interstellar ansehen?

Moviepilot Team
NeonFox Alexander Börste
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Ab 22. August im Kino!Good Boys
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