Community
Guillermo del Toro glaubt

Warner Bros. & DC sagen Disney & Marvel den Kampf an

13.11.2013 - 09:19 UhrVor 8 Jahren aktualisiert
19
3
Die Justice League
© DC
Die Justice League
Dass unterschiedliche Produktionsfirmen in Konkurrenz stehen, erreicht uns jetzt nicht als Neuigkeit. Dennoch sind die jeweiligen Vorhaben gar nicht so uninteressant, wie wir am Beispiel von Warner Bros. und ihren Rechten an DC sehen können.

Derzeit fährt Disney mit ihren Rechten am Marvel-Universum eine ziemliche Erfolgsspur. Sie begannen das Franchise mit den Ablegern um die Superhelden Iron Man, Captain America – The First Avenger und Thor, ehe sie diese und andere Helden in Marvel’s The Avengers auf der Kinoleinwand zusammenführten. Mit dem richtigen Regisseur und dem richtigen Konzept wurde daraus ein Blockbuster par excellence. Die Erfolgsserie geht weiter – Iron Man 3 nahm rund 1,2 Milliarden US-Dollar ein, Thor 2: The Dark Kingdom übertraf seinen Vorgänger am Startwochenende um Längen – und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Pläne der großen Konkurrenz in Form von Warner Bros., die sämtliche Rechte am DC-Universum besitzen, sehen ähnlich aus, wie Guillermo del Toro in einem Interview nun bestätigte.

Mehr: Warner Bros. labert über Wonder Woman-Pläne

Zwar konnte Warner Bros. mit Ablegern wie der The Dark Knight -Reihe von Christopher Nolan bereits große Erfolge feiern, doch laufen sie der Konkurrenz von Disney momentan noch hinterher. Grund dafür ist wahrscheinlich der fehlende Mut, der eine Superhelden-Vereinigung, wie sie nun mit The Justice League Part One kommen soll, zu einem früheren Termin verhindert hat. Die einzelnen Helden, wie Batman, Superman, Wonder Woman, The Flash und andere, zusammenzuführen und in einem Blockbuster zu vereinen, sieht trotz der Existenz der dazugehörigen Comic-Vorlage momentan noch zu abgekupfert aus. Darüber hinaus war Man of Steel nicht ganz das, was die Fans erwartet hatten. Mit der Ankündigung, dass im kommenden Spektakel Batman v Superman: Dawn of Justice Schauspieler Ben Affleck in die Rolle des ersteren schlüpfen soll, wuchs der Unmut nur noch.

Dennoch lässt Warner Bros. nicht locker und plant, ihre Rechte an DC bis zuletzt zu nutzen und wenn möglich, jeden Superhelden in die Medien zu bringen. Dazu gab Guillermo del Toro, der nämlich für Warner Bros. momentan an einer Anti-Helden-Vereinigung unter dem Titel Dark Universe arbeitet, in einem Interview an: „Wir schreiben immer noch an Dark Universe und hoffentlich wird es auch umgesetzt, aber derzeit gibt es diesbezüglich keine neuen Entwicklungen. Wir sind immer noch unter Warner Bros. Fittiche und die machen momentan Pläne für das gesamte DC-Universum. Alle Superhelden, alle Mythologien, und ein Teil davon ist halt The Justice League Dark [Dark Universe]. Sie planen für das Fernsehen, für Filme und alle anderen Medien, sodass wir schließlich auch irgendwo in diesen Plan passen müssen“.

Das Potenzial ist Warner Bros. definitiv gegeben. Sie besitzen darüber hinaus noch einen weiteren Vorteil, da sie sämtliche Rechte besitzen. Dagegen fehlen Disney einige Marvel-Franchises. So sind die X-Men-Reihe und The Fantastic Four in der Hand von 20th Century Fox, während Sony die Rechte an Spider-Man besitzt. Es wird also ein ewiger Kampf um Erfolg sein. Die letzte Schlacht hat Disney mit The Avengers und Ablegern gewonnen. Bleibt die Frage, ob Warner Bros. das Ruder mit Batman vs. Superman herumreißen kann.

Das könnte dich auch interessieren

Angebote zum Thema

Kommentare

Aktuelle News