Who Am I vom Dark-Macher: Erklärung zum überraschenden Ende des Thrillers

08.04.2020 - 16:30 Uhr
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Who Am I - Kein System ist sicherAbspielen
© Sony
Who Am I - Kein System ist sicher
Im deutschen Hacker-Thriller Who Am I wird ein Haken nach dem anderen geschlagen. Besonders das Finale packt viele Twists aus. Wir erklären euch das Ende.

Angelehnt an große Vorbilder wie David Finchers Fight Club spielt der deutsche Thriller Who Am I - Kein System ist sicher mit der Wahrnehmung des Zuschauers. Der Film von Baran bo Odar, der unter anderem als Showrunner für die Netflix-Serie Dark verantwortlich ist, handelt von einer Hacker-Gruppe, die plötzlich zu den meistgesuchten Kriminellen zählt. ProSieben strahlt den Film heute Abend um 22:05 Uhr aus.

Während der Film ein hohes Erzähltempo vorlegt, bei dem keine Längen aufkommen, schlägt die Handlung von Who Am I besonders im Finale wiederholt Haken. Damit ihr in der Geschichte den Überblick behaltet, erklären wir euch das Ende des Thrillers im Detail.

Das Ende von Who Am I stapelt Twist auf Twist

Im Finale von Who Am I hat Benjamin (Tom Schilling) scheinbar erfolgreich mit dem BKA zusammengearbeitet, um den großen anonymen Star-Hacker MRX durch eine verdeckte Aktion an die Polizei auszuliefern. Zuvor musste er allem Anschein nach einen hohen Preis dafür zahlen, da seine Kollegen Max (Elyas M'Barek), Stephan (Wotan Wilke Möhring) und Paul (Antoine Monot Jr.) von Killern erschossen wurden, die MRX beauftragt hatte.

Viele Aspekte aus Benjamins Geschichte, die über Rückblenden im Film geschildert werden, kommen der Europol-Ermittlerin Lindberg (Trine Dyrholm) jedoch suspekt vor. Als sie Nachforschungen anstellt, findet sie heraus, dass die angeblichen Leichen der drei nie gefunden werden konnten. Auch Marie (Hannah Herzsprung), die Teil von Benjamins Geschichte ist, sagt aus, dass sie ihn seit der Schulzeit nicht mehr gesehen habe.

Who Am I - Kein System ist sicher

Von einem Psychiater erfährt Lindberg schließlich, dass Benjamin die Veranlagung zu einer dissoziativen Identitätsstörung von seiner Mutter geerbt haben könnte. Demnach wären Max, Stephan und Paul womöglich nur Abspaltungen von dessen Phantasie. Ein Twist, der erneut stark an die ikonische Auflösung aus David Finchers Fight Club erinnert.

Da Benjamin mit einer psychischen Störung nicht fürs Zeugenschutzprogramm zugelassen werden darf, bekommt er von Lindberg die Möglichkeit, sich ins Programm zu hacken. Hier legt er sich selbst eine neue Identität zu und kommt frei.

Mit dieser Auflösung ist Who Am I aber noch nicht zu Ende. Als Benjamin zum Schluss auf einer Fährte Richtung Kopenhagen steht, sind auch Max, Stephan, Paul und Marie bei ihm zu sehen. Mit einer letzten Wendung stellt sich heraus, dass alle gemeinsam den Plan ausgeheckt haben, Benjamins psychische Störung vorzutäuschen. Am Ende hat er nicht nur seine, sondern auch die Identitäten der anderen erfolgreich geändert.

Who Am I ist heute Abend um 22:05 Uhr auf ProSieben zu sehen. Für Nachtschwärmer wird die Wiederholung direkt im Anschluss um 00:10 Uhr ausgestrahlt.

Wie findet ihr das Ende von Who Am I?

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