Marvel's The Defenders
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Marvel's The Defenders - Kritik

Alle 53 Kritiken & Kommentare zu Marvel's The Defenders

  • Leider eine schwache erste Staffel. Luke Cage und Iron Fist sind sehr schwache Charaktere. Daredevil und Jessica Jones reißen das Team noch raus.
    Der größte Schwachpunkt sind allerdings die Bösewichte. Die Organisation bleibt vollkommen blass und uninteressant.
    Schade, da hätte mehr draus werden können.

    • Mir hat die Serie nach den eher mäßigen Luke Cage und Iron Fist wieder richtig Spaß gemacht. Okay, der ersten beiden Folgen sind ein bissl harzig, aber danach geht es mit spannender und gut gemachter Action wieder mal richtig ab im Marvel Serien Universum. Darf gerne ein weiteren Nachschlag geben =)

      • Stand: Season 1 beendet

        Hmm... Iron Fist hat mir in seiner eigenen Serie schon nur eher mässig gefallen. Bezeichnend, dass Daredevil (auch hier komme ich mit der TV-Version nicht so ganz klar.. aber ist OK) im grossen Showdown eindeutig besseres Martial Arts zeigt, als Iron Fist. ^^

        Umgehauen haben die Defenders mich nicht, aber dann doch besser, als erwartet. Vielleicht liegt es an der komprimierten Form des Miniserien-Formats. Nicht so aufgebläht.

        Doch, nettes Season-Finale.. herrlich das kleine "Vielleicht trinken wir mal nen Kaffee zusammen" - Gimmick von Jessica zu Luke. :)

        Auch auf Daredevil S03 bin ich nun gespannt, denn das Ende spoilert "Sister Maggie".
        Marvelites wissen, was das bedeutet ;-)

        • Wie auch schon bei den Einzelserien: Iron Fist ist hier definitiv das schwächste Element und "Die Hand" nervt langsam aber sicher. Aber die 8 Folgen sind schnell durchgeguckt und kurzweilig..

          • Nicht so gut wie erwartet.
            Insgesamt hat mir die Serie gut gefallen und als Marvel-Fan ist die auf jeden Fall ein Muss und absolut sehenswert. Aber ich hatte mir mehr erhofft, die Staffel war viel zu kurz und langgezogen. Ich hatte das Gefühl, als hätte ich nur die erste Hälfte eines Films gesehen und die Hauptstory muss noch anlaufen. Ich hoffe, dass es noch weiter ausgebaut wird, weil die Charactere echt Potential haben und die nächsten Staffeln wieder näher an das Niveau der Daredevil und Jessica Jones Staffeln rankommen können.

            • furchtbar. was hatte ich mich darauf gefreut. kann mich den meisten nur anschließen: es wurde von staffel zu staffel übler. Daredevil 1 ware noch ganz großes Kino, Jessica Jones noch wenigsten bis zum auftritt von killgrave ziemlich gut, Luke Cage so belanglos, das ich mich ums verrecken nicht mehr daran erinnern kann und Iron Fist (bis dahin eine meiner Lieblingsfiguren bei Marvel) einfach nur unterirdisch.
              jetzt die ganze truppe zusammen. geht gar nicht.
              der einzige Lichtblick war electra. ich mag die Figur. bitte ne eigene Serie.

              • Absolut grauenvoll. Mit jeder Serie wurde es schlechter bis es dann bei Iron Fist seinen Tiefpunkt erreichte und diesen mit Defenders leider nur weiterführt.

                Schade Netflix, dabei hätte das alles so schön werden können.

                • Mehr hiervon bitte, weniger Solo-Serien! Wobei der Umfang von 8 Episoden hier geradezu lächerlich wirkt, bei den Einzelserien hingegen werden die zumeist dünnen Handlungsstränge bis zur Schmerzgrenze gezogen. Die Serie wirkt wie eine Einleitung, ehe man in der Handlung drinnen ist, einem alles Stimmig erscheint ist es auch wieder vorbei.

                  • Sehr gelungene erste Staffel der Defenders. Die Chemie zwischen den einzelnen Helden ist amüsant und die ersten Begegnungen sind sehr unterhaltsam geworden (Cage und Rand). Die Effekte sind marveltypisch gut und die Musik unterhält das geschehen solide (das Intro ist das stärkste von den bisherigen Marvel-Netflix-Serien).
                    Einzig die böse Seite, die Hand, ist sehr oberflächlich und langweilig dargestellt worden. Klischeehafte Bösewichte machen die Handlung nicht so spannend wie sie es hätte sein können. Dabei hat Netflix mit Marvel schon sehr starke Gegenspieler geschaffen (Kilgrave, Kingpin...).
                    Dennoch ist es ein guter Start und hoffentlich der Anfang eines großartigen Team-Ups in der Zukunft!

                    • Nach den ersten sechs Episoden der ersten Staffel kann ich der Serie guten Unterhaltungswert bescheinigen. Insgesamt bietet der Stoff aber zwangsläufig zu wenig Intensität in Bezug auf die Charakterentwicklung der einzelnen Figuren und ist mir an zu vielen Stellen zu unwahrscheinlich bzw. unlogisch. Die Solo-Serien von DD und JJ sind definitiv besser als die "Defender".

                      Natürlich bedeutet eine Gruppe von Helden bzw. Bösewichtern oft einen Mangel an Fokus. Hier wird es noch schwieriger, denn die Story um "The Hand" bleibt trotz interessanter Basis allzu mystisch und schwer nachvollziehbar. Selbst einem Schwergewicht wie Sigourney Weaver gelingt es nicht mich 100% zu überzeugen und die Ziele und Motivationen dieser "Villains" sind mir zu abstrakt und gleichzeitig zu plump. Einerseits sind diese Leute mehrere hundert (oder tausend?) Jahre alt und verfügen über gewaltige Ressourcen und Einfluß, andererseits besteht ihre Taktik vorrangig darin haufenweise Schlägertypen zu engagieren... Das ist auf Dauer zu wenig.

                      Insgesamt war es richtig, dass hier der Versuch gemacht wurde diese vier Helden zusammen zu bringen, ich persönlich hätte jedoch eine Combo aus Jessica und Daredevil am spannendsten gefunden. Luke gefällt mir an sich zwar gut, seine Superkraft ist mir aber auf Dauer zu unspannend, Ironfist ist einerseits von seiner Storyline zu abgehoben und gleichzeitig von der Darstellung des Charakters wiederum zu sehr ein typischer Blockbuster-Held und passt nicht so recht in die Welt von Hell´s Kitchen.

                      • Bin jetzt fast durch.... kann man schauen ok....

                        Was mit KingPin (Daredevil S1) und Killgrave (Jessica Jones) super angefangen hat.... ist jetzt naja...

                        und das mit der "die hand" nervt mich irgendwie, da war KingPin und Killgrave allemal spannender als gegner

                        • Ein paar flotte Sprüche (Jessica), ein paar lustige Szenen insgesamt. Dazu hübsch anzuschauen. Ganz nette Kampfszenen zwischendurch, eine sehr dünne Story und ein enttäuschender Showdown. Na ja... Ich habe mehr erwartet. Aber weil ich die Charaktere (ja, sogar auch irgendwie den unterbelichteten Danny) und das Setting mag - 7 Punkte.

                          • Unfassbar wie "Iron Fist" die Serie bei mir runtergezogen hat. Hätte man nicht einfach irgendwie den Punisher da reinschreiben können? Ansonsten ganz okay. Aber auch ziemlich frei von Überraschungen. Schön zum "bingen". Am Ende wird man noch mit einem überflüssigen Cliffhanger genervt.
                            Ich hoff in der zweiten Staffel "Jessica Jones" seh ich maximal mal Luke Cage von dem männlichen Trio...

                            • Gefällt mir sehr gut.
                              Die meistens eher sachliche und realistische Blickweise (natürlich hat eine Superhelden-Serie ihren eigenen Realismus, aber innerhalb dieser finde ich es authentisch) gefällt mir, wie auch schon in "Luke Cage" sehr gut.
                              Man muss sich Zeit dafür nehmen und sich darauf einlassen, auf die Stimmung, die Atmosphäre und dann finde ich das ganze sehr gut aufgebaut, wie die späteren Teammitglieder eigentlich gar nicht vorhaben, so einen Kampf zu führen - aber dann doch durch einen inneren Drang, im Wohl der Allgemeinheit zu handeln, mit vollem Herzen mithelfen.
                              Ich finde, das kommt sehr authentisch rüber wenn man sich darauf einlässt.
                              Die Atmosphäre hat mich in ihren Bann gezogen, ich finde sie vergleichsweise mit anderen Serien sehr gut. Die Düsterheit packt mich einfach, erleuchtet durch dieses Team :).

                              Luke Cage sagt mir auch einfach zu, der Schauspieler, die Rolle :)

                              Ich kann die Serie empfehlen, wenn man sich Zeit nimmt und nicht nach wenigen Minuten abschaltet (das habe ich zuerst getan - dann aber nochmal nachgedacht und weitergeguckt, es hat sich gelohnt).

                              • The Defenders sind - im Gegenteil zu den doch ziemlich glattgebügelten Glamourhelden in The Avengers - Menschen mit Vorzügen. Niemand käme auf den ersten Blick auf die Idee, hier Superhelden zu vermuten, ganz im Gegensatz zu den Avengers, die stets mit beeindruckender Corsage und viel Tamtam die Szene betreten. Ich mag beide: die niemals an sich zweifelnden, zielstrebig ausgerichteten und auf reines Spektakel hin konzipierten Avenger, und die eher düsteren, teilweise nihilistischen oder vom Helfersyndrom getriebenen (je nach Jessica oder Cage) in einer viel kleineren Welt agierenden Defenders. Schauen wir uns doch schon allein die Superkräfte an, da haben wir bei den Avengers einen grünen Riesen, der in etwa so Unauffällig daherkommt wie ein Sattelschlepper in einer Gartenlaube, einen fliegenden Gimmicktransporter, eine verstörend sexy gekleidete Superagentin und einen eigenartigen Patrioten aus dem zweiten Weltkrieg, sowie nichts Geringeres als einen leibhaftigen Gott. Die Defenders dagegen, würde man auf der Strasse nicht mal erkennen.
                                Von den völlig überzogenen "League of Justice" Göttern will ich gar nicht erst reden.
                                Von daher unterscheiden sich die Defenders von den Avengers/LoJ's in etwa wie ein James Bond Film von einem Film Noir. Und letzteres bestimmt ja auch bei allen Serien der Einzelhelden mehr oder minder das Setting (ganz besonders bei JJ).

                                Insofern habe ich also weder ein Actionfeuerwerk, noch einen die ganze Welt bedrohenden Superschurken erwartet. Alles reduziert sich hier auf ein einziges Stadtviertel, Hells Kitchen, und auf eine düstere, leicht mythisch angehauchte Geschichte. Die Defenders leben von der Komplexität ihrer Charaktere: der mürrischen und desillusionierten Jessica Jones, dem von Selbstzweifeln geplagten Daredevil, einem Streetworker mit überzogenem Verantwortungsgefühl sowie einem unreifen Kind, der sich gegen die "Erwachsenen" überhaupt erstmal durchsetzen muss. Diese Mischung funktioniert manchmal hervorragend, es gibt aber auch Momente, da nervt es. Die nervenden sind aber doch eher selten.

                                Was mir an der Serie besonders gefällt, sind die liebevoll besetzten und lebendigen Co-Darsteller, die Nebenfiguren. Angefangen bei der schlagkräftigen und wirklich sehenswerten Colleen Wing, über die smarte Jeri Hogarth, die süsse Karen Page bis zur absolut unentbehrlichen Krankenschwester Claire - sie alle sind kein Beiwerk, sondern fester Bestandteil eines lebendigen Casts. Und auch die Villains kommen gut aufgestellt daher. Allen voran natürlich Black Sky, die für die meiste Spannung sorgt, eben weil sie die ehemalige Elektra ist, aber auch die dämonische Madame Gao oder der aalglatte Bakuto. Ja, die Oberschurkin - routiniert dargestellt durch Sigourney Weaver hätte etwas mehr Background und Tiefe gebrauchen können, und hatte auch nicht einen so jämmerlich raschen Abgang verdient. Hier komme ich auch zum einzigen echten Schwachpunkt: der Story selbst. Sie wurde leider um das schwächste Serienglied gewoben, um die Iron Fist. Zwar spielte die Hand in DD ebenfalls bereits eine Rolle, doch da wurde sie noch äusserst sinister und überlebensgroß durch Kingpin verkörpert. Bei Iron Fist fällt die Faust schon stark ab, hier bei The Defenders wird sie zur Karikatur. Einen Gegner vom Format eines Kingpin oder gar Kilgrave hätte ich mir mehr gewünscht.

                                • Leider eine sehr uninspirierte Story. Verschiedene Superhelden kulminieren und führen das fort, was in der schlechtesten ihrer Serien (Iron Fist) schon gelangweilt hat. Der KingPin, das war ein charismatischer Bösewicht. Aber diese Hand-Truppe hier erzeugt unterm Strich ein ziemliches B-Movie-Feeling. Genrell dümpeln die Charaktere unglaubwürdig in einem zu simplen Rollenrahmen herum. Und der Plot entfaltet ein uninspirierte Handlungsfolge nach der nächsten voller Gemeinplätze, ohne Charisma oder Kreativität. Hier fehlte einfach ein gewisser Funke Originalität.

                                  • Ist ja ganz nett unsere 4 Helden mal zusammen erleben zu dürfen. Aber die Story, die Spannung, der/die Gegner sind leider für mich einfach insgesamt zu schwach, als das ich The Defenders hoch bewerten kann.

                                    Daredevil 1+2, Jessica Jones - Super!
                                    Luke Cage + Iron Fist + The Defenders - naja geht so,
                                    aber hätte so viel besser sein können.

                                    • Das hätte was ganz Großes werden können. Am Ende leider nur ein "kann man mal gucken" Ding. Warum? Weil "Die Hand" in der Serie (kenne die Comics nicht) ein absolut uninteressanter Gegner ist. Hat die seit DD1 überhaupt noch jemand ernst genommen?
                                      Keine Spannung, keine Angst (DD am Ende... LOL, lächerlicher Cliffhanger), kein nix.
                                      Zu 99% Vorhersehbar, fast alles passiert so wie man es erwartet.
                                      Schade.

                                      • Das war also „The Defenders“. Nach zweijährigem Aufbau, angefangen mit „Daredevil“, folgt nun die große Zusammenkunft der Marvel-Netflix Koproduktion. Sozusagen „Marvel’s The Avengers“ im Kleinformat. Und Marvel hat erneut einen guten Job gemacht, auch wenn es die Defenders nicht vermögen so zu überzeugen, wie „Daredevil“ oder z.B. „Arrow“. Dafür sind 8 Folgen vielleicht auch nicht unbedingt ausgelegt, von einem gelungenen Team Up kann man allerdings dennoch sprechen.

                                        Eine bereits etablierte Schwäche der Marvel Serien kann auch „The Defenders“ nicht abschütteln: Mit den ersten 2 Folgen braucht die Serie ein wenig, um Fahrt aufzunehmen. Trotz kurzweiligen 8 Folgen, machen auch die Defenders keine Anstalten und werden gemächlich eingeführt. Dafür aber gekonnt und der Aufbau lohnt sich. So kann man dies kaum als Schwachpunkt auslegen, profitieren (Team up -) Superhelden Filme doch zumeist von einem gut durchdachten Aufbau – siehe „The Avengers“ (besagter Film beschäftige sich die ersten ca. 45 Minuten damit erstmal die Figuren einzuführen). Dadurch fühlt sich die Serie zu Beginn oftmals wie 4 verschiedenen Serien an. Die Leben der einzelnen Helden werden weitergeführt und übereinander gelegt. Alle werden nach und nach zusammengeführt, da jeder einzelne eine Spur verfolgt, welche zum gleichen Ziel führt - "die Hand".

                                        "Die Hand" wurde bereits in „Daredevil“ und „Iron Fist“ angekündigt und stellt eine geheime Untergrund-Organisation dar. Diese erinnert ein bisschen an Hydra oder auch an DC’s Liga der Assassinen. Angeführt wird diese von Alexandra, verkörpert von Sigourney Weaver. Zweifellos eine tolle Schauspielerin, auch hier wieder. Leider wurde ihre Figur recht schwach geschrieben. Ihre Vergangenheit wird angedeutet, aber ansonsten ist sie eine uninteressante Antagonistin, der zu wenig Platz und Geschichte eingeräumt wurde.

                                        Trotzdem ist die Hand eine gute Herausforderung. Die Defenders werden ausreichend gefordert, was in soliden Action-Szenen mündet. Gut, Die Action ist definitiv besser als die aus „Iron Fist“, aber Kino- oder „Daredevil“-Niveau erreicht diese nie so richtig. Daredevil besitzt zwar noch die besten Kampfeinlagen, andere Szenen wirken hingegen oftmals undynamisch und uninteressant inszeniert. Bei Luke Cage ist diese sogar teilweise inkonsistent: Bei einem kleinen Schlagabtausch gegen Iron Fist stellt Luke Cage noch einen beinahe unaufhaltsamen Berg dar, gegen bessere Kämpfer der "Hand" wird er dann aber aus unerfindlichen Gründen öfter umgehauen oder sogar k.o. geschlagen. Naja, alle Hater von Iron Fist können sich eigentlich nicht beschweren. Er bekommt von jedem anderen Defender mal einen Schlag ab.

                                        Trotzdem ist Iron Fist fast die wichtigste Figur. Um ihn dreht sich die Serie und somit erhält er auch viel Aufmerksamkeit und Storytelling. Danny steckt voller Selbstzweifel und Schuldgefühle. Er muss damit klarkommen die auserwählte Iron Fist zu sein und dieser gerecht zu werden. Das gefiel mir schon in seiner Serie und die Kritik an seiner Figur kann ich kaum nachvollziehen. Er ist nun mal jung und naiv und nicht gleich der Badass, wie Daredevil, Batman oder Iron Man. Knapp hinter Daredevil ist er der beste Charakter der Serie.

                                        Das Aufeinandertreffen der Defenders ist zwar chaotisch und nur im Finale wird das Gefühl von einem Team vermittelt, aber zu den Umständen passt es. Hier gibt es eben keinen Nick Fury, der alle zusammen trommelt. Die Defenders spiegeln definitiv eine kleine New Yorker Untergrund-Truppe dar. Darauf haben die vorigen Serien schon aufgebaut und das zieht auch „The Defenders“ entsprechend fort. Wer hier Avenger Maßstäbe ansetzt, schaut die Serie mit falschen Erwartungen. Gerade zu bezeichnend wird das zum Schluss, als der finale Schlagabtausch im wahrsten Sinne des Wortes im Untergrund stattfindet.

                                        Zusammenfassend ist „The Defenders“ eine zufriedenstellende Zusammenkunft der Netflix Helden geworden. Richtig gut ist die Serie allerdings auch nicht. Das Ganze fühlt sich nur selten wie ein Höhepunkt aller vorigen Serien an; manchmal sogar nur wie eine Zwischenstation, um anschließend wieder den Einzelabenteuern der Figuren zu folgen (besonders für Luke Cage und Jessica Jones). Insgesamt wurden meine Erwartungen dennoch erfüllt. Die größte Aufgabe für Marvel und Netflix wird es in Zukunft sein mal wieder richtig gute Bösewichte zu kreieren.

                                        • Im Aufeinandertreffen der Superhelden des MTU werden gekonnt alle Geschichten konglomeriert und auf den Punkt gebracht. Zwar lässt sich auch im Serienformat nicht vermeiden, dass manch eine Figur etwas zu oberflächlich abgehandelt wird, doch erweisen sich die Defenders als durchaus ambivalent-unterhaltsame Alternative zu den Kinohelden, die zudem mit gelungenen Actionszenen punkten kann.

                                          • Zuerst was mir nicht so gut gefallen hat: die Kampfszenen. Ok es ist kein Eastern, aber die Choreografien in Verbindung mit offensichtlichen Doubles ist optisch nicht so der Knaller. Am besten macht das noch Daredevil. ABER: in der Summe eher "Kunst", was die Charaktere, Kameraführung und die vielen kleinen Details angeht. Muss wirken, dann wirklich gut :)

                                            • Sehenswert wegen Krysten Ritter, Sigourney Weaver und Scott Glenn. Am Anfang etwas verworren und langatmig. In der Mitte echt gut und am Ende wieder abfallend. Eine 2. Staffel von Jessica Jones wäre mir persönlich lieber gewesen.

                                              • 5 Punkte für die Präsenz von Sigourney Weaver und Krysten Ritter, 4 Punkte für Luce Cage und 4 Punkte Abzug für die Dummheit von Iron Fist.

                                                • Irgendwie ganz gut, aber irgendwie hat mir persönlich auch etwas gefehlt. Spannung war es nicht, Action auch nicht, die Chemie zwischen den Charakteren stimmte auch halbwegs, hmm, ich glaube die Tiefe ist es, die ich vermisse. Es wirkt ein bisschen wie mit der "heißen Nadel gestrickt", im Sinne von: wir müssen jetzt schnell was zusammen zimmern, weil die Superhelden-Welle gerade so richtig geil abgeht und die Sory ist eh schnuppe. Gut fand ich, dass sich für die Zusammenführung aller 4 Helden Zeit genommen wird, das jeder eine eigene Farbigkeit/Stimmungsbild bekam und auch die Sprüche & Kampfszenen hatten was. Einmal anschauen lohnt auf jeden Fall.

                                                  • Mein Netflix Abo behalte ich fast nur wegen den Marvel/Netflix-Serien :)
                                                    Eine solide erste Staffel ohne große Sprünge ... auch die Charaktere werden kaum weiter ausgebaut ... man nimmt was man hat und wirfts zusammen.
                                                    Als Fan der einzelnen Serien ein Muss. Für Andere eher weniger.

                                                    Ich sehe das Ganze als Wartehäppchen bis der Punisher loslegt und daher fühlte ich mich gut unterhalten!