Alarm am Hauptbahnhof - Auf den Straßen von Stuttgart 21
Alarm am Hauptbahnhof - Auf den Straßen von Stuttgart 21 (2011), Laufzeit 90 Minuten, FSK 6, Dokumentarfilm, Kinostart 17.11.2011
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von Wiltrud Baier,
Am 30.9.2010, dem “schwarzen Donnerstag”, wird mit einem robusten Polizeieinsatz die Baustelle für den neuen Tiefbahnhof im Stuttgarter Schlosspark geräumt. Zahlreiche Bürger werden verletzt, einer verliert das Augenlicht. Bis dahin war der Protest gegen das „neue Herz Europas“, wie der geplante Tiefbahnhof in der Werbung heißt, ein Protest mit sommerlichem Event-Charakter. Aber spätestens seit diesem 30.9. ist Stuttgart Dauerthema in den Medien. Der Bürger-Protest ist so vielseitig wie die Bürger selbst: Dem einen geht es um die Zerstörung des denkmalgeschützten Bahnhofs, dem anderen um die Gefährdung der berühmten Stuttgarter Mineral- und Heilquellen. Jeder hat seine ganz persönlichen Gründe, gegen den Bahnhofsbau zu sein.
Hintergrund & Infos zu Alarm am Hauptbahnhof
In ihrem Dokumentarfilm Alarm am Hauptbahnhof – Auf den Straßen von Stuttgart 21 spannen die Stuttgarter Autorinnen Böller und Brot alias Sigrun Köhler und Wiltrud Baier einen Bogen von der großen Demonstration im Stuttgarter Schlosspark am 30. September über die Schlichtungsverhandlungen bis hin zur Landtagswahl im März 2011.
Mehr Bilder (19) und Videos (1) zu Alarm am Hauptbahnhof - Auf den Straßen von Stuttgart 21
Cast & Crew
-
Wiltrud Baier
Regie
Schauspieler
- Genre
- Politische Dokumentation, Dokumentarfilm, Ereignisdokumentation
- Zeit
- 2010, 2011
- Ort
- Baden-Württemberg, Stuttgart
- Handlung
- Bahnhof, Baustelle, Demonstration, Gewaltfreier Protest, Gewalttätigkeit der Polizei, Handschellen, Politik, Polizei, Polizeieinsatz, Protest, Trillerpfeife, Wasserwerfer, Zerstörung
- Stimmung
- Geistreich
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Kritiken (2) — Film: Alarm am Hauptbahnhof - Auf den Straßen von Stuttgart 21
Ulrich Kriest: film-dienst Ulrich Kriest: film-dienst
Kommentar löschenParteilich auf der Seite der Protestierenden, doch mit ironischer Distanz und präzisem Blick wird die Entwicklung des Konflikts rund um die baden-württembergische Landtagswahl 2010 nachgezeichnet. Der Verbitterung angesichts der zähen Fehde hält der Film eine humorvolle Herangehensweise entgegen und wirft die Frage nach der Funktionsfähigkeit der repräsentativen Demokratie auf.
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Herbert Spaich: SWR Herbert Spaich: SWR
Kommentar löschen{A]ll das findet sich in diesem meisterhaften Dokumentarfilm, der in seiner ernsthaften Haltung und mit einer sympathisch nonchalanten Machart über „Stuttgart 21“ hinaus auf das grundsätzliche Selbstverständnis einer offenen Gesellschaft verweist. Also nicht versäumen.
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