Taste the Waste

Taste the Waste (2010), DE Laufzeit 92 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 08.09.2011

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6.3
Kritiker
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7.0
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von Valentin Thurn,

Mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll! Das meiste schon auf dem Weg vom Acker in den Laden, bevor es unseren Esstisch überhaupt erreicht: jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel – und jedes fünfte Brot, das entspricht etwa 500.000 LKW-Ladungen. Auf der Suche nach den Ursachen spricht Valentin Thurn mit Supermarktmanagern, Bäckern, Großmarkt-Inspektoren, Ministern, Bauern und EU-Politikern.

Was er findet, ist ein weltweites System, an dem sich alle beteiligen. Alles soll jederzeit verfügbar sein, Supermärkte bieten durchgehend die ganze Warenpalette an, bis spät in den Abend muss das Brot in den Regalen frisch sein, zu jeder Jahreszeit gibt es Erdbeeren. Und alles sieht perfekt aus: Ein welkes Salatblatt, ein Riss in der Kartoffel, eine Delle im Apfel – sofort wird die Ware aussortiert. Joghurtbecher landen schon zwei Tage bevor ihr Mindesthaltbarkeitsdatum abläuft im Müll. Dass die Hälfte der bereits produzierten Lebensmittel zu Abfall wird, wirkt sich verheerend auf das Weltklima aus.

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Kritiken (9) — Film: Taste the Waste

Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de

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4.5Uninteressant

Der Wert von Lebensmitteln ist gesunken. Nicht auf den Märkten. Sondern in den Köpfen der Menschen. Szene aus dem Film taste the wasteUnd Taste the Waste wirbt für eine Wertsteigerung. Das ist lobenswert. Und wichtig. Nur die Herangehensweise, das schlüssige Konzept fehlt. Vieles lässt Valentin Thurn offen. Anders als in den (wesentlich besseren) Dokumentationen “We feed the World” oder “Unser täglich Brot” reiht der Filmemacher Statements, Bilder und Fakten aneinander. Bilder, die schockieren, aufwühlen aber nicht als Inspirationsquelle oder gar Ansporn dienen. Wenn eine Doku dies nicht anbieten kann, werden die Fragen nach wenigen Tagen verhallen.

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AlexanderDeLarge

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Fazit? Zu viele Fakten, zu wenig Propaganda?


Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln

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7.0Sehenswert

Vielleicht betont Thurn nicht nachdrücklich genug, dass es vorrangig die Ansprüche der Verbraucher sind, die Supermärkte zum größten Problemverursacher der fesselnden Dokumentation machen

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Carsten Tritt: Schnitt Carsten Tritt: Schnitt

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3.0Schwach

Anders als We Feed the World und Unser täglich Brot reiht Valentin Thurns Film aber ohne inhaltlich fundiertes, geschweige denn künstlerisches Konzept lustlose Beispiele für das immergleiche Problem aneinander.

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Thomas Winkler: fluter Thomas Winkler: fluter

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7.0Sehenswert

Diese Bilder sind effektiv, kunstvoll sind sie nicht. "Taste The Waste" wird keine Preise gewinnen, weil seine Bildsprache so bahnbrechend ist. Thurn bedient sich bei den klassischen Mitteln des Dokumentarfilms: Er zeigt, was man sehen kann.

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Reinhard Lüke: Film-Dienst.de Reinhard Lüke: Film-Dienst.de

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7.0Sehenswert

Es gelingt ihm, die Lebensmittelverschwendung in all ihrer globalen Komplexität darzustellen. [...] Filmisch ist das Ganze eher reportageartig als cineastisch aufbereitet, wobei die Kamera immer wieder Lastwagen einfängt, die Tonnen von Lebensmitteln auf Deponien entsorgen.

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Silvia Hallensleben: EPD-Film, Der Tagesspiegel Silvia Hallensleben: EPD-Film, Der Tagesspiegel

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6.0Ganz gut

Taste the Waste ist nutzbringendes Gebrauchskino für eine bessere Welt.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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6.5Ganz gut

Abfallberge voller frischer Lebensmittel – zwar eine erschreckende Tatsache, aber kein besonders verlockender Stoff für einen Kinoabend.

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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

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7.5Sehenswert

Welche Massen an Lebensmitteln unsere modernen Überflussgesellschaften verschwenden, zeigt Valentin Thurn in seiner Dokumentation „Taste the Waste.“ Vielfältige Beispiele aus aller Welt trägt Thurn zusammen, beschränkt sich aber nicht auf die bloße Lebensmittelverschwendung, sondern zeigt auch die weitreichenden Folgen für Umwelt und Weltklima auf. Ein erschreckender Film, den jeder Verbraucher sehen müsste.

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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online

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8.5Ausgezeichnet

Valentin Thurns herausragender und aufrüttelnder Dokumentarfilm "Taste the Waste" sensibilisiert für die Verschwendung, nicht nur im großen, sondern auch im kleinen. Jeder kann etwas verändern, ohne Verlust der Lebensqualität, so Thurns Credo. Sein Film überzeugt durch die Kraft der Bilder und ist ein Aufruf, sich gegen eine Politik der menschenverachtenden Ausbeutung und Verwendung von Ressourcen zu wenden und ein Appell an die Verantwortung.

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Kommentare (13) — Film: Taste the Waste


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doktormovie

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr sehr interessante Doku,die zeigt wieviel Zeug wir unnötig wegwerfen.

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J.R.K.

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Bewertung9.0Herausragend

Wenn das die Menschen in ein paar Jahrzehnten sehen werden, dann denken die garantiert das wir alle geistesgestört waren damals. Wenn soviel weggeworfen wird und damit die Preise steigen das sich die Ärmsten in den Entwicklungsländern nichts mehr leisten können, weil der Preis sich verdoppelt hat, betrifft uns in Deutschland jetzt noch nicht so sehr, aber das wird sich früher oder später dramatisch ändern ! Und wenn ich etwas hasse, dann sind es Kunden, die 15 Min. vor Feierabend in eine Bäckerei gehen und sich beschweren das nicht das volle Sortiment vorhanden ist !?

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AlexanderDeLarge

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Da sucht man einen Schuldigen und alles was man bekommt ist ein Spiegel. Der Bauer sortiert aus, der Spediteur sortiert aus, der Großhändler sortiert aus, der Supermarkt sortiert aus, wir sortieren aus. Das müssen ja wirklich die verdammt geilsten Banannen der Welt sein, die wir hier bekommen. Dafür hat sich der Kampf doch gelohnt^^.

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Momsel

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein intressanter & erschreckender Film mit vielen Blickwinkeln rund um den Globus. Sollte man sich unbedingt anschauen, da das Thema grade auch den Verbraucher angeht.

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uncut123

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Bewertung10.0Herausragend

schon 3-4 mal gesehen und immer wieder erschreckend was da abgeht..schon davor hatte ich meine einstellung geändert gehabt und der hier bestätigt das alles nur..soolte jeder mal gesehen haben und darüber nachdenken

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Avrosse

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Bewertung6.0Ganz gut

"Taste the Waste" ist eine solide Dokumentation über die krasse Verschwendung von Nahrung durch große Lebensmittelketten. Die Informationen die im Film enthalten sind hätten allerdings etwas kurzweiliger präsentiert werden können, da durch die breite Auswalzung einiger Szenen doch einige Male das Interesse verloren geht.
Die Verschwendung hätte meines Erachtens noch etwas drastischer sogar reißerischer dargestellt werden können, da eine solche Darstellung im Menschen immer noch die größten Reaktionen und Emotionen erzeugen kann.
Dennoch eine gute Alternative zu dem Abendprogramm, welches bei RTL II ausgestrahlt wird ! Mal einen Abend Stumpfsinnigkeit ausschalten und sich wichtigeren Dingen widmen !

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Rode

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Bewertung7.0Sehenswert

Es sollte Gesetze geben die vorschreiben, dass Lebensmittel sinnvoll verwenden werden müssen, nicht immer mehr EU-Regularien und Handelsnormen, die einen zwingen alles weg zu schmeißen

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freakualizer

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Lebensmittel, die Europa und Nordamerika in einem Jahr auf den Müll schmeissen, würden die Weltbevölkerung zweimal ernähren können.
..Willkommen in der Realität!

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mad02

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Bewertung9.0Herausragend

Eine Doku mit mehr Horrorszenen als jeder Horrorfilm und trauiger als jede Tragödie. Es ist eigentlich schon eine Schande wie wir mit unseren natürlichen Resourcen umgehen. Der Film gibt einen guten Einblick was hinter den Kulissen der Lebensmittelkonzerne abläuft und welche Ausmaße unser Konsumverhalten hat. Leider steht immer noch die Gewinnmaximierung an oberster Stelle anstatt nachhaltig zu handeln. Unbedingt anschaun und vielleicht mal ein wenig anfangen über sein Nahrungsmittelkonsum nachzudenken.

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Werthenbach

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film regt zum nachdenken an. Er zeigt viele extreme. Vielleicht zu viele? Es werden im Film zu wenig alternativen aufgezeigt.

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Renunciation

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Das ist wirklich wichtig informiert zu werden,was man tun kann, damit sich was ändert.
Meckern kann jeder..aber Handeln zählt.


Florian Albrecht

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein sehr interessanter, nachdenklicher Film, der dich beim sehen denken lässt: "Man sind wir Menschen blöd" und vielleicht ein zwei tage/stunden nachwirkt. Trotzdem, die nachhaltigkeit der Filmbotschaft hält nicht lange. Wir stecken schon viel zu tief in dem Sumpf drin

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Janus Winter

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vorgemerkt

Widerliche Welt. Und es geht immer weiter, immer weiter, immer weiter. Hält nicht an. Wir rümpfen nur kurz die Nase, sind betroffen, rollen den Einkaufswagen trotzdem vor uns her.

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Mischa1988

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Und genau das ist das Problem...


Janus Winter

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Ich hab Ökostrom, ich trenne Müll, ich esse selten Fleisch, ich habe kein Auto, ich habe keine Glühbirnen mehr, ich kaufe mir nicht jedes Jahr ein neues Smartphone. Wenn alle so sparsam wären wie ich, bräuchten wir -
nur zweieinhalb Erden!

Es hilft nur Revolution und das Zurückbomben in die Steinzeit.


Klopper

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Bewertung7.0Sehenswert

Seit der Sichtung von "Taste the Waste" ertappe ich mich oft selbst dabei, wie ich argwöhnisch Mülltonnen anstarre und am liebsten einen Blick hinein werfen würde.
Der Film macht bewusst, wie viele Lebensmittel wir jeden Tag völlig grundlos wegschmeißen und sensibilisiert für einen anderen Umgang mit unserem Essen. Kann man nicht auch mal riskieren, etwas zu essen, was einen Tag über der Mindesthaltbarkeit ist? Müssen es immer die Großpackungen sein, obwohl gar nicht sicher ist, dass die überhaupt komplett verspeist wird? Bei jedem Gang zum Abfalleimer schmeißen wir nicht nur ein möglicherweise noch verzehrbares Lebensmittel weg, sondern auch all die Energie, die zu dessen Herstellung verwendet wurde. Manch eine Banane wurde 10.000 Kilometer um die Welt geschifft, nur um bei uns im Müll zu landen. Eine enorme Verschwendung von Energie und Rohstoffen.

"Taste the Waste" ist also ein durchaus wichtiger Film, der von möglichst vielen Menschen gesehen werden sollte. Dennoch ist fraglich, warum er einen Kinostart erhalten hat, denn cineastisch wird hier nichts geboten. Die Bilder erinnern doch eher an eine Reportage der Öffentlich-Rechtlichen, wie auch der ganze Film an sich. Die Müllberge sehen auf der Leinwand vielleicht beeindruckender aus, sind aber leider auch nicht besser eingefangen, als beim Nachrichtenbeitrag in den Tagesthemen.
Auch wenn der Gang ins Kino daher nicht zwingend notwendig ist, sollte man sich den Film trotzdem bei der vermutlich recht bald zu erwartenden TV-Premiere geben. Denn eines ist klar: Bei unserer Lebensmittelverwertung läuft einiges falsch!

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