Lektionen in Finsternis
Lessons of Darkness (1992), Laufzeit 50 Minuten, Dokumentarfilm
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von Werner Herzog,
Doku des deutschen Regisseurs Werner Herzog. Ohne die Situation zu kommentieren und mit sehr wenigen Interviews, begibt sich Herzog zu den brennenden Ölfeldern des Golfkrieges. Mit Bildern, die gleichzeitig anmutig schön und surreal grausam sind, zieht er den Zuschauer in einen Sog aus Faszination und Albtraum.
Cast & Crew
-
Werner Herzog
Regie
Schauspieler
-
Werner Herzog
- Genre
- Politische Dokumentation
- Zeit
- 1. Irakkrieg, 1991, 2. Irakkrieg, Zweiter Golfkrieg
- Ort
- Irak, Kuwait, Zerstörte Stadt
- Handlung
- Art House-Film, Brandstiftung, Erdöl, Erdölraffinerie, Feuer, Feuerwehr, Feuerwehrmann, Flamme, Operation Wüstensturm, Rauch, Schaden, Zerstörung, Ölkrieg, Ölquelle
- Stimmung
- Hart, Verstörend
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Drehbuch
Filmdetails Lektionen in Finsternis
Trailer zum Film Lektionen in Finsternis
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Kommentare (2) — Film: Lektionen in Finsternis
Kommentar schreibenSpiceWeasel 2011/08/12 16:29:05
Kommentar löschenAch Werner du schaffst es immer wieder mich restlos zu begeistern!
Es wirkt fast wie ein Filmset eines postapocalyptischen Endzeitstreifens oder gar von einem anderen Planeten. Selten war etwas so schreckliches, denn es ist immer noch die größte Umweltverschmutzung die jemals auf der Erde stattgefunden hat, so beeindruckend SCHÖN in Szene gesetzt. Die Hubschrauberflüge durch die Rauchsäulen der brennenden Ölfelder des Iraks hätte auch Peter Jackson nicht bombastischer inszenieren können. Dazu passend mit Klassischer Musik unterlegt das es mich oft an "Dantes Göttliche Komödie" erinnert hat nur das es hier um einen neuen Kreis der Hölle handelt. Mir ist ein Schauer über den Rücken gelaufen als die Kamera über riesige Seen gleitet die ganze Städte überschwemmt haben und es einem schmerzlich bewusst wird das es sich NICHT um Wasser handelt sondern um pechschwarzes Öl das nur den Himmel reflektiert.
Herzog unterbricht die Musikalische Untermalung nur selten mit einigen Bibelzitaten und wenigen Erläuterungen. (Was genau richtig ist.)
Traurig was die Gier nach Geld / Öl anrichten kann, auch wenn hier hauptsächlich die Auswirkung auf die Natur gezeigt wird , die politischen und humanitären Probleme spart Herzog aus was aber dem Film zu gute kommt.
P.S: Eine Sache ganz am Anfang hat mich auch beeindruckt, und zwar der Überflug über eine Stadt die ich so noch nie gesehen habe. Grün, prächtig, freundlich und sehr westlich gestaltet. Ein für mich völlig neues Bagdad noch vor dem ersten Golfkrieg welches man sonst nur kaputt aus den Nachrichten kennt.
*Verbeugung* Herr Herzog! Wunderschön und dennoch grausam zugleich...typisch Herzog eben! :-)
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Prestigeww 2011/08/02 18:05:21
Kommentar löschenHerzog Filmt aus einem Hubschrauber heraus die brennenden Ölfelder Kuwaits. Mit wenigen Kommentaren, Bibelzitaten und klassischer Musik gelingt es ihm, den Zuschauer auf eine verstöhrende Reise zu führen, der er sich schon aufgrund der Bildgewalt kaum entziehen kann. Herzog interessiert sich dabei nur nebensächlich für banale Themen wie Politik oder Krieg. Vielmehr sucht und findet er die grausame Ästhetik, die in der Zerstörung liegt. Er filmt einen - wie er es beschreibt - Weltuntergang, der sich in Form absoluter Schönheit vollzieht.
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