Alexandra
Aleksandra (2007), RU/FR Laufzeit 95 Minuten, Historienfilm, Drama
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von Aleksandr Sokurov, mit Galina Vishnevskaya und Vasily Shevtsov
Der Film handelt von einer älteren Dame, die einen abgelegenen russischen Militärstützpunkt in Tschetschenien besucht, weil sie ihren Enkel, der hier stationiert ist, wiedersehen will. Nach ihrer Ankunft lebt sie zwischen den Soldaten und hat nahezu uneingeschränkte Bewegungsfreiheit. Eines Tages beschließt sie, in einen nahegelegenen Ort zu gehen, wo sie dann auf Menschen trifft, die zu der Bevölkerungsgruppe gehören, wegen der das Militär hier stationiert ist – sie trifft sozusagen auf den “Feind”.
Cast & Crew
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Aleksandr Sokurov
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Galina Vishnevskaya
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Aleksandra Nikolaevna
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Vasily Shevtsov
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Raisa Gichaeva
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Andrei Bogdanov
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Alexander Kladko
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Aleksei Nejmyshev
Regie
Schauspieler
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Rustam Shahgireev
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Evgeni Tkachuk
- Genre
- Kriegsfilm, Drama
Filmdetails Alexandra
Trailer zum Film Alexandra
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- Aleksandra: cineclic.de


















Kommentare
Kommentar schreiben8martin 2011/08/19 13:14:22
Kommentar löschenEin Anti-Kriegsfilm mit Gelbfilter, in dem der Krieg nicht stattfindet. Es wird nur viel über ihn geredet. Wir sind in einem russischen Militärlager in Tschetschenien: veraltete Waffen, primitive Unterkünfte und schlechtes Essen; überall Schmutz. Das ist nicht die einzige Kritik an der einstmals glorreichen russischen Armee. Beide Völker werden wohl nie gute Freunde werden. Aber viel schlimmer ist die Feststellung, dass die Russen nicht einmal gefürchtet werden. Großmutter Alexandra (Galina Wischnewskaja) besucht hier ihren Enkel. Dabei schließt sie Freundschaft mit Malika, einer Einheimischen. Das gibt Anlass zur Hoffnung. Beide sind sich einig darüber, dass „Männer immer Feinde sind, Frauen aber Schwestern.“ oder „Die Armee zerstört nur, sie baut nie etwas auf.“ Die Welt ist aus den Fugen geraten. Wir sehen natürlich viel vom Lagerleben, neben Szenen eines Wochenmarktes und bewohnten Ruinen. Bemerkenswert, weil außergewöhnlich, sind aber zwei Szenen: ein nächtlicher Rundgang durchs Lager erscheint so zwischen einer Peter-Pan-Reise und einem Traum. Und dann die zwischen Großmutter und Enkel, die fast an die Grenze einer echten Liebesbeziehung reicht, ohne sie zu überschreiten. Das zärtliche Flechten eines Zopfes ist ein Liebesdienst der besonderen Art.
Eine lohnende Anstrengung, wenn man sich Mühe gibt.
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