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Der schmale Grat
The Thin Red Line (1999), US Laufzeit 170 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Drama, Actionfilm, Kinostart 25.02.1999
8.3
Kritiker
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Moviemaster:Movie
von Terrence Malick, mit Woody Harrelson und Penelope Allen
Antikriegsfilm mit einem mehr als beachtlichen Staraufgebot. 1942, während des Zweiten Weltkrieges: Amerikanische Soldaten landen an den Stränden der Guadalcanal Inseln. Zunächst treffen sie auf keinen großen Widerstand und bahnen sich ihren Weg durch den Dschungel, um eine Landebahn einzunehmen. Doch schon bald stellt sich heraus, daß die Japaner zur Verteidigung mehrere Bunker auf den umliegenden Hügeln stationiert haben.
Mehr Bilder (13) und Videos (3) zu Der schmale Grat
Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Der schmale Grat
- Genre
- Anti-Kriegsfilm, Drama, Actionfilm, Kriegsfilm
- Zeit
- 1942, Zweiter Weltkrieg
- Ort
- Pazifik, Washington D.C.
- Handlung
- Angriff, Auftrag, Befehl, Bombardement, Brutalität, Bunker, Dschungel, Gefahr, Granate, Hügel, Insel, Invasion, Japaner, Kampf auf Leben und Tod, Kampfeinsatz, Klassiker, Krieg, Kriegsverletzung, Leiche, Marine Corps, Meer, Pazifik, Pazifismus, Roman, Schusswechsel, Soldat, Sterben und Tod, Töten, US-Amerikaner, US-Armee, Uniform, Wahnsinn, Überleben, Überlebenskampf
- Stimmung
- Aufregend, Eigenwillig, Ernst, Traurig
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Kritiken (5) — Film: Der schmale Grat
Arakune: CinemaForever, Im Wendekrei...
Kommentar löschen"I seen another world. Sometimes I think it was just my imagination."
Mit THE THIN RED LINE beleuchtet der amerikanische Regisseur Terrence Malick objektiv die Schrecken des Krieges in malerischer Pflanzen- und Tier-Kulisse. Ihm dient der regelrecht tragische Kontrast aus erhabener natureller Schönheit und den Schrecken des Kampfes als Katalysator seiner nachdenklich-sibyllinischen Ausführungen, welche bezaubernd viel Raum für mögliche Interpretationen lassen. Die Poesie seines dreistündigen Mammut-Werkes macht sich jedoch nicht nur in seiner majestätischen Semiotik und den wohl nuancierten Hans Zimmer-Kompositionen bemerkbar, sondern begeistert gleichsam in den monologischen Reflexionen seiner Charaktere. Permanent belässt er den Fokus auf diesen, offenbart mithilfe der Offenlegung ihrer tiefsten Gedanken Ideale, Träume und die zum Schutz auferlegte Maskerade der zahlreichen vielschichtig gezeichneten Charaktere. Dadurch gelingt es ihm trotz seines sehr artifiziellen…
15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
slangbanger! Sat, 02 Mar 2013 19:48:07 -0000
Antwort löschenGuter Bub! Hast schön geschrieben. Was mich bei dem Meisterstück noch sehr beeindruckt hat, - neben besagter Naturkulisse - war die Geräuschkulisse. 1A Ton. Auf einer klaren Anlage unbedingt auffeuern und genießen.
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Hier trifft das Paradies auf die Hölle, der Tod auf das schönste Grün und die Ketten auf die Freiheit. Menschen werden geprägt und vernichtet, ihre Seelen vergiftet und erdrückt, Existenzen wird die Zukunft genommen und die Heimat verkommt zur unerreichbaren Erinnerung. Malick verzichtet auf jeglichen Patriotismus und zeigt die Soldaten in keiner Sekunde als heroische Kampfmaschinen, sondern als Menschen, die mit der Liebe, dem Leben und der inneren Versteinerung dieser Zeit ringen und niemals vergessen oder verdrängen werden können. Hoffnung, Einsamkeit und auf ewig verankerter Schmerz verknüpfen sich mit der natürlichen Überwältigung, die durch Menschenhand ihrem Ende entgegensteuert. Malick verdeutlicht in seiner poetischen Ruhe die schmerzhaft eindringliche Wahrheit über den Krieg und geht jeglichen schwarz-weiß Zeichnungen aus dem Weg. [...]
Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten
JackoXL Fri, 20 Jul 2012 18:44:33 -0000
Antwort löschenDas hast du so schön beschrieben. Ich hab mich mit dem Film wahnsinnig schwer getan. Rein optisch ein Genuß. Müsste den irgendwann auch noch mal sehen. Keine Ahnung, wie der heute abschneiden würde.
Joeyjoejoe17 Fri, 20 Jul 2012 18:47:41 -0000
Antwort löschenMalicks Filme sind optisch immer ein wunderbarer Genuss und im Detail schwer zugänglich. Ich mag den hier auch :)
freakualizer Fri, 20 Jul 2012 18:52:36 -0000
Antwort löschenWill den jemand auf BR kaufen? Hab ihn jetzt dreimal gesehen und für das vierte Mal in ein paar Jahren kann ich ihn mir dann auch leihen.. ;)
SoulReaver Fri, 20 Jul 2012 18:52:43 -0000
Antwort löschen@Jacko Gib ihm nochmal ne Chance. Fand den damals auch ziemlich schwierig und hab dem Film schnell den Rücken zugekehrt. Als ich ihn heute wieder gesehen habe, dachte ich mein Herz platzt in der Brust und meine Augen würden mir aus dem Kopf fallen. Was für ein Erlebnis. Könnte sogar ein ♥-Film werden.
@Joey Malick ♥
Joeyjoejoe17 Fri, 20 Jul 2012 19:01:17 -0000
Antwort löschenne, soweit geh ich dann doch nicht, Pascal. Dazu war der Lebensbaum einfach zu wenig ansprechend für mich ;)
SoulReaver Fri, 20 Jul 2012 19:06:18 -0000
Antwort löschenIch will keine Diskussion anfangen, deswegen: Der Lebensbaum ist großartig und du bist blöd. :D
Joeyjoejoe17 Fri, 20 Jul 2012 19:08:16 -0000
Antwort löschenDer Baum SIEHT nur gut aus, ist aber wirksamer als jede Schlaftablette.
SoulReaver Fri, 20 Jul 2012 19:15:56 -0000
Antwort löschenGenau wie du :D
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Le Samourai Fri, 20 Jul 2012 19:28:32 -0000
Antwort löschenGut!
SoulReaver Fri, 20 Jul 2012 19:31:32 -0000
Antwort löschenDanke!
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Alle Gedanken weben sich zu einem zusammen, zu einem endlosen inneren Monolog, nicht überdreht, kraftvoll erzählt, mit einer solchen Inbrunst, dass ich noch Stunden nach dem Kinogang tief betrübt vor einem Kaffee saß. [...] Nach 3 Stunden, die man mit dem Krieg verbringt, hat man mehr von ihm gesehen, als kriegerisches Kino es je zeigen kann. [...]
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenWas an Terrence Malicks erstem Film nach 20 Jahren so überraschend und so überzeugend ist, ist sein langer Atem: eine Ruhe und Langsamkeit, die trotzdem Dynamik vermittelt und in keinem Moment mit Gemächlichkeit zu verwechseln ist, die Spannungen aufbaut, und dem Zuschauer Erlebnisse vermittelt, die sich nicht leicht wieder bannen lassen.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenKunstvolle Bilder mit tiefgründiger Botschaft ... und Hauptdarstellern in Nebenrollen.
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BrittaLeuchner Sun, 27 Jan 2013 12:59:05 -0000
Antwort löschenSo ein Schwachsinn. Die Tiefgründigkeit wird vorgetäuscht durch hauchende Männerstimmen und Postkartenphilosophie. Gemessen woran ist dieser Film bitte tiefgründig ? „Die Philosophie ist ein Kampf gegen die Verhexung unseres Verstandes durch die Mittel unserer Sprache.“ – Ludwig Wittgenstein: "Philosophische Untersuchungen" Der Film ist das Gegenteil von tiefgründig, er ist verklärend. Und Sysiphus' Hinterfragung des Lebens hätte ihn bestimmt nicht an die Front getrieben ...
Kommentare (103) — Film: Der schmale Grat
Altai Thu, 16 May 2013 12:36:34 -0000
Kommentar löschenTolle Bilde, großes Star Angebot, der beste Malickfilm in meinen Augen.
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pischti Thu, 16 May 2013 13:29:47 -0000
Antwort löschenIch habe ihn vor vielen Jahren gesehen mit Kumpels. Wir waren nur leider damals in der total falschen Stimmung und haben etwas wie "Der Soldat James Ryan" erwartet und deshalb fande wohl die ganze Runde "Der schmale Grat" damals nicht so berauschend. Ich habe bisher fast nur gute Kritiken zu diesem Film gelesen sodass es eigentlich schon Pflicht ist, sich diesen Film mal unter anderen Erwartungen anzusehen und es mich mittlerweile ärgert, dass man so blauäugig herangegangen ist. Wird auf jeden Fall nochmal nachgeholt :)
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Altai Thu, 16 May 2013 14:11:38 -0000
Antwort löschenDas was den Film interessant macht ist die Art wie Malick das ganze erfaßt die Intensität der Farben die unberührte schöne Natur und wie dies alles durch den Menschen und seine Kriege zerstört wird, zwischen alldem besteht nur ein schmaler Grat. - Und hinzu kommt auch noch die erzählweise von Jim Caviezel und schon hat man einen gut kommentierten Antikriegsfilm mit wunderschönen Farben und exotischen Tieren auf einer Paradies-lnsel die man Salomonen nennt.
pischti Thu, 16 May 2013 16:34:48 -0000
Antwort löschenUnd genau DAS klingt doch ganz gut :) Mein Filmgeschmack hat sich auch etwas verändert. Mit 18 war dieser nach anders als jetzt mit knapp 31 ^^ Ich bin gespannt.
InfiniteJest Wed, 08 May 2013 22:44:37 -0000
Kommentar löschenDie Bezeichnung 'Antikriegsfilm' fand ich schon immer etwas schwammig. In diese Kategorie fallen ja so ziemlich alle Kriegsfilme, sofern sie nicht völlig unsensibel oder realitätsfern sind. Aber komischerweise kaum 'Friedens'-Filme. Malicks Werk ist zumindest zum Teil ein solcher. Er zeigt, was 'Antikrieg' eigentlich bedeuten kann und das auf wunderschöne Art. Er verdient seine Bezeichnung in meinen Augen.
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Andri1995 Tue, 23 Apr 2013 18:07:17 -0000
Kommentar löscheneinfach nur unglaublich dieser film
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schwedenretter Sat, 30 Mar 2013 13:54:22 -0000
Kommentar löschenEin wirklich guter Film der darum bemüht ist, eine plausible Geschichte zu erzählen und dabei mit einem klasse Soundtrack aufwartet.
Spoiler*
Leider konnte ich die Entscheidung, des von Japanern umzingelnden Soldaten, sich erschießen zu lassen, nicht als glaubwürdig nachempfinden.
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TheBruceWayne Fri, 05 Apr 2013 15:13:48 -0000
Antwort löschendie waren aber so drauf die japaner :)
Alienator Thu, 07 Mar 2013 18:28:04 -0000
Kommentar löschenWäre der Film im anderen Jahr als in dem wo "Der Soldat James Ryan" erschienen ist rausgekommen, er wäre Oscargewinner geworden!
Malick unterwirft sich nicht den Strukturen des Filmes und der Filmwelt. Er hintergeht sie.
Stars tauchen plötzlich auf, ohne Vorgeschichte und ehe der Charakter ausgebaut wird, verschwindet er wieder. Zudem lässt Malick seine Stränge fliessen, keine Überraschung, keine Höhepunkte.Er verweilt bei vielen kleinen Geschichten und Bildern (so z.B. dem Küken oder generell der Natur) um seiner Betrachtung Ausdruck zu verleihen. DAs alles dient nur eins: der geschichte, die keine ist. Aber so ist der Krieg; wer kümmert sich schon um das eigentlich Wichtige, wenn es keinen Leidfaden im krieg gibt? Jeder verfolgt sein ziel, hat seine Moral, Ethik, Intuition zum Leben.Malick zeigt seine Figuren als Gestalten verschiedener Moral- und Lebensvorstellungen und dem Irrsinn der Widersprüchlichkeit des Krieges (da wird jemand ausgezeichnet obwohl er einen Befehl verweigert).
Malick zeigt die sinnlose Gewalt der (menschlichen) Natur in beeindruckenden Bildern und grandiosen Darstellern!
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Jules.kiekt.jerne Fri, 15 Feb 2013 18:38:50 -0000
Kommentar löschenAls erstes sollte man erwähnen, dass dies ein Antikriegsfilm ist. Kein Ballerfilm in dem man nur darauf wartet dass es knallt und rummst, trotz einer grandiosen Besetzung. Alle bilden hier zusammen ein Gespann von Antihelden. Und gerade das macht den Film zu etwas Einzigartigem. Anders als wie bei "Apocalypse Now" geht man hier auf mehrere, vielseitigere und realitätsbezogenere Charaktere ein. Es geht hier nicht um Sieg oder Niederlage! Hier geht es um viel mehr, um zwischenmenschliche Beziehungen und einer gesellschaftlich kritischen Frage: Gut oder Böse?
Der Film gibt mehrere Ansätze, unterstrichen durch viele Monologe, bildgewaltigen Aufnahmen, eindrucksvoll eingespielte Musik und ganz besonders durch die in perfekt in szenegesetzten Schauspieler.
Wer gerne etwas sehr anspruchsvolles und tiefgründiges, verpackt in einer beeindruckenden Atmosphäre sucht, der sollte sich "Der Schmale Grat" nicht entgehen lassen. Alle anderen sollten es lieber sein lassen und den gewohnten Mainstream in sich aufsaugen.
Für mich war dies eine filmische Offenbarung, man kann so viel Schönheit aus so viel Dreck zaubern, dass es so scheint, als wäre das ganze Leben pure Ironie oder auch: Magie!
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Simon Moon Sat, 16 Feb 2013 08:09:21 -0000
Antwort löschenJup! Ein echtes Meisterwerk, die ersten 30 Minuten sind schon wie ein Rausch. Die Bilder die man in diesem Film bekommt sind allererste Klasse und es rummst und bummst beizeiten auch. Aber dennoch (es ist ein Malick-Film) unterscheidet er sich von allen andern Filmen zu dem Thema (Krieg), gibt nur einen der anderen dieser Art, aber ähnlich damit umgeht ("Apocalypse Now Redux"). "The Red Thin Line" ist ein Traum von einem Alptraum.
ProsperDune Mon, 04 Feb 2013 21:47:07 -0000
Kommentar löschen"If I never meet you in this life, let me feel the lack.
A glance from your eyes and my life will be yours."
Ein Traum, ein Versprechen. Wenn, dann vor allen anderen diese beiden Sätze. Die mir schwer aus Verstand und Gemüt gehen.
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C_C Tue, 05 Feb 2013 19:59:50 -0000
Antwort löschenIch danke dir. Für diesen Hinweis.
ProsperDune Wed, 06 Feb 2013 18:31:05 -0000
Antwort löschenUnd ich danke dir. Für deinen Hinweis.
movie.max Sun, 03 Feb 2013 14:43:50 -0000
Kommentar löschenLass dir Zeit, Terrence. Das ist okay. Wirklich. Aber bitte komme irgendwann dorthin, wo du hin willst. Ich spüre es keimen - deine Ideen und Ansätze, deine Fragen, deine Antworten, deine Probleme, unsere Probleme, deine Bezüge, deine Zweifel,... Aber komme verdammt nochmal dorthin, wo du hin willst. Eiere nicht sinnlos in der Gegend rum und murkse keine Typen ab, die du mir nicht nahe bringen konntest.
'What is this great evil? How did it steal into the world?' - Dass ich darauf zwei Stunden warten muss ist unverzeihlich.
'Nature's cruel.' - Wirklich? Das kenne ich schon aus deinem Lebensbaum. Und doch zeigst du mir, wie wunderschön die Natur ist. Doch die Kriegstreiber kriechen, laufen, schießen und schlachten sich durch sie hindurch, wie das Böse, welches nicht anders kann, als böse zu sein. Dass all diese Menschen aber nicht böse sind, sondern eher nachdenkliche Junggesellen, die stundenlang gen Himmel schauen und im Schlachtengetümmel an Gott, Natur und Poesie denken, macht aus deiner Roten Linie einen seltsamen Zwitter.
'What's this war in the heart of nature?' - Ja ich habs doch verstanden!
Lass dir Zeit, Terrence. Das ist okay. Wirklich. Aber bitte kümmere dich darum, dass deine Menschen wie Menschen sprechen, indem du damit aufhörst, auf deinen eigenen Wortschwall zu masturbieren.
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FilmFan92 Thu, 31 Jan 2013 13:57:09 -0000
Kommentar löschenEs ist schwer "Der schmale Grat" in Worte zu fassen. Die philosophischen Sätze, die unbeschreiblichen Bilder, die Grausamkeit des Krieges. Man muss den Film selbst sehen oder eher erleben um ihn zu verstehen, um ihn zu begreifen. Und trotzdem könnte ich tagelang darüber nachdenken, analysieren, ich würde den Film nicht in seiner Vollkommenheit erfassen können. Was Malick hier geschaffen hat, ist ein absolutes Meisterwerk, ein Werk, das man nicht wieder vergessen kann. Wie es im Film so schön heißt: "Es gibt nichts, wodurch man es wieder vergisst;
jedes Mal beginnt man wieder ganz von vorne...
durch den Krieg werden die Menschen nicht edler;
er macht sie zu Hunden; vergiftet die Seele." Ich könnte weiterhin viele Sätze aus dem Film zitieren, die den Film beschreiben, die die Menschen beschreiben, aber ich glaube es ist besser, den Film selber zu sehen.
Wer allerdings ein Action Feuerwerk oder einen heroischen Kriegsfilm erwartet, sollte lieber nicht einschalten.
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BrittaLeuchner Sun, 27 Jan 2013 12:53:31 -0000
Kommentar löschenPhilosopierende Soldaten mit nackten eingekremten Oberkörpern und immer einer kleinen Träne im großen Kuller-Auge, deren philosophische Erkenntnisse den Sprüchen und dem Postkarten-Niveau auf den Muskote-Zigarettenpapier gleichkommen und bei jeder Granate theatralisch zusammenzucken, fragend in den Himmel beten und ins Weinen kommen, unterbrochen vom fliegenden Röckchen der Angetrauten, die zu Hause bereits mit einem anderen Oberst vögelt und ein paar Naturbilder nebst afrikanischer Kinder, die im Wasser schwimmen, sollen das Bild des armen intellektuell missverstandenen traurigen (und gut aussehenden) Frontsoldaten aufpolieren und uns alle die Sinnfrage des Krieges stellen. Eine Frage die sich die meisten glaube ich auch ohne diesen Film schon stellten.
Wenn man diese Soldaten sich so anschaut, brauchen wir uns ja keine Sorgen mehr machen um Auslandseinsätze, denn unsere Jungs (oder die der Ammies) werden da wohl zum baden hinfahren und ein paar eingeborene Kinder streicheln. Na Gott sei Dank sind die meisten Soldaten Philosophen und keine Krieger! Dann auf in den Badeurlaub ihr Schäfchen!
Die Bilder kollagiert mit Sonnenstrahlen, die durch Blätter blinzeln (ich mag sowas ja in der Regel), sowie mit blondschöpfigen oder gut frisierten Schönlingen oder psychisch grenzdebilen Angtshasen die keine Musterung überstanden hätten und ein paar kreischenden Japanern die ähnlich wie die eigenen Jungs alle der Ästhetik einer Paul Gaultier Parfümwerbung entsprungen schienen, mahlen ein Bild von ungewollter Homo-Erotik und leider auch einer ungewollten Komik, die einem beim nächsten Granateinschlag, der von einer neuen Weisheit unseres blauäugigen Schönlings mit nackten verschmierten Oberkörper überlagert wird, in seiner Wiederholung unweigerlich zum Lachen bringt. Die hauchenden Synchronstimmen tun ihr Übriges zu dem wahrscheinlich tragisch-komischsten Pseudo-Antikriegskitschfilm der Filmgeschichte, wo man froh war, wenn der Nick Nolte endlich mal mit trockener Miene ins Bild kam und die Realität gerade rückte, in dem er rumschrie und das sagte, was man schon lange während des Filmschauens dachte: "Zieh dein scheiß Hemd an, wir sind hier nicht auf Strandurlaub!"
Ein Punkt für Sean Penn, Nolte und Clooney, die krampfhaft versucht haben diese Seifen-Oper, die einer Tele-Novela gleichkam, ein wenig mit ihrer nicht ganz so kitischigen Spielweise zu "entsaften", was sie aber bei diesem pseudo-intellektuellen Gesülze über seifigen Klängen und schmierigen Bildern, die nichts mit der Realität an der Front zu tun haben, einfach nicht schaffen konnten.
Und bitte erspart mir den Satz, ich habe den Film nicht verstanden oder habe die Action vermisst, denn wenn es etwas gibt, was mich weiß Gott nicht überfordert, dann sind es philosophische Texte. Und wenn es etwas gibt was ich weiß Gott nicht brauche in einem gut erzählten Film dann ist es sinnlose Action. Was mich aber überfordert ist, wenn blau- und kulleräugige Soldaten mit eingekremten nackten Oberkörpern und gegelten Haaren rumspazieren und fragen "warum warum warum", weil man sich das dann unweigerlich auch fragt warum sie überhaupt da sind, und dabei Blumen flücken und Postkartenphilosophiesprüche über drei Stunden verteilen und alle dabei ihre Frisur behalten dürfen, für die sie als Schauspieler bekannt sind, wo doch der Soldatenhaarschnitt realitätsnaher wäre, und das alles zu kitschiger Streichermusik.
Was die Kritiker zu über 8 Puntken bewogen hat, ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich fehlt da ein Grundstock an Philosophiekenntnissen um diese seifigen hohlen Texte ihrer Belanglosigkeit zu überführen. Ein Antikriegsfilm sieht für mich anders aus und wäre bei mir näher an der Realität angesiedelt. Dieser Film ist weder abschreckend noch aufklärerisch, noch regt er zum Nachdenken an, es sei denn man ist über diesen Film zum ersten mal mit dem eigenen Gehirn in Berührung gekommen. Alles was der Film hinterläßt ist: magst du nackte gut aussehende zart beseitete Jungs, dann solltest du zur Army gehen. Vielleicht sollte ich mal darüber nachdenken ...
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Jenny von T Sun, 27 Jan 2013 13:09:39 -0000
Antwort löschenIch liebe deine Verrisse, liebe Britta!
Ich finde es auch sehr befremdlich, wie dieser Film Krieg und Philosophie unter einen Hut bekommen möchte. Überhaupt ist THE THIN RED LINE praktisch das Gegenteil von dem, was ich unter einem ANTI-Kriegsfilm verstehe, denn Anti-Kriegsfilme haben dreckig und erschütternd zu sein (= eben so grausam, wie Krieg nun einmal ist) - Malicks Kalenderblatt-Philosophie auf Hochglanzbildern steht dem aber diametral entgegen bzw. hinterließ bei mir einen beinahe gegenteiligen Eindruck. Einmal Krieg zum Mitnehmen, bitte!
Jenny von T Sun, 27 Jan 2013 13:15:06 -0000
Antwort löschenP.S.: Schon THE TREE OF LIFE gesehen? ;-)
DerDude_ Sun, 27 Jan 2013 14:03:51 -0000
Antwort löschenDer ist noch schöner und meisterhafter, stell dir das mal vor ;)
KonTaicho Sun, 27 Jan 2013 19:21:55 -0000
Antwort löschenAbsolut, der Streifen holt sich einfach alle drei Minuten einen auf sich runter, was ich zwar in irgendeinerweise erstaunlich, aber noch vielmehr überhablich finde. Furchtbar seichtes Gewäsch.
BrittaLeuchner Wed, 30 Jan 2013 12:33:28 -0000
Antwort löschen@ Jenny von T, Jack_Torrance: Ja, da habt ihr bei mir den richtigen Nerv getroffen. :) Den hab ich nur bis zur 12ten Minute geschafft zu ertragen. Wenn ihr für den einen Britta-Veriss lesen wollt, müsst ich mir den ja nochmal komplett antun. Oh Gott. Ich kann euch nicht versprechen, dass ich das schaffe. ;)
ExcaliburX Thu, 31 Jan 2013 11:01:08 -0000
Antwort löschen"Alles was der Film hinterläßt ist: magst du nackte gut aussehende zart beseitete Jungs, dann solltest du zur Army gehen. Vielleicht sollte ich mal darüber nachdenken ... "
Diese Aussage ist genauso lächerlich wie deine Bewertung.
Der Film mag vieles sein, aber kein Werbefilm. Es gibt keine einzige Szene in der man mit den Soldaten tauschen möchte.
" was mich weiß Gott nicht überfordert, dann sind es philosophische Texte"
Na Gott sei dank haben wir hier einen Meisterphilosophen gefunden.
Dann kannst du ja sicher Malick noch was beibringen. Der hat ja nur in Harvard Philosophie studiert und mit summa cum laude abgeschlossen. Was weiss der schon.
Es ist einfach erbärmlich wie ihr Hobbyphilosophen versucht besonders intelektuell zu wirken, indem ihr derart lächerlich kritisiert, dass man nurnoch über eure Bemühungen lachen kann und euch sowieso nicht mehr ernst nimmt.
Ich kann verstehen, dass manche den Film einfach langweilig finden. Wenn man sich nicht auf den Film einlässt oder sich nicht mit den Soldaten identifizieren kann, dann ist das ganz viel Blabla mit schönen Bildern und ein wenig Action über laaaaange 2 1/2 Std.
Ansonsten ist es einfach ein Meisterwerk.
BrittaLeuchner Thu, 31 Jan 2013 15:33:24 -0000
Antwort löschen@ hebdschnurre von vor 17 Stunden: Ich beziehe mich auf deinen Kommentar „Ich denke die hohe Selbstmordrate der amerikanischen Afghanistanveteranen zeigt, dass die "zartbesaiteten" Männer in Der schmale Grat doch nicht so fern der Realität sind.“ – Meine Antwort: Ich denke dein Kommentar zeigt leider eher deine sehr oberflächliche Betrachtung von Selbstmördern auf. Oder denkst du dass jeder der Selbstmord begeht, automatisch zart besaitet ist? Dann solltest du mal die Selbstmordstatistiken zu ende lesen, und dir mal anschauen wie viel Amokläufer, Vergewaltiger, Kampfsportler, Serienkiller und andere vermeintlich „harte“ Jungs Selbstmord begehen. Selbstmord ist keine Form von menschlicher Schwäche oder der Beweis für Sensibilität. Das wäre ja furchtbar und würde im Umkehrschluss bedeuten, dass jeder der in der heutigen Zeit kein Selbstmord begeht unsensibel ist.Großer Gott. „Er war nicht Manns genug, er hat sich selbst das Leben genommen“- Von diesem furchtbaren Menschenbild wo Sensibilität gleich Schwäche ist, ist man in der Forschung Gott sei Dank schon lange weg. Selbstmord passiert oft im Affekt und auch oft aus Schuldgefühlen, die sich nicht abbauen lassen. Viele Soldaten haben nicht nur in der Schlacht gemordet, sondern auch noch danach, in zivilen Bereichen oder Gefängnissen, und ja, natürlich auch weil sie psychisch überfordert waren. Es sagt ja auch niemand hier dass die alle Nervenseile aus Stahl haben (müssen). Nur ist es albern einen Schönling in den Sonnenuntergang zu stellen und aus philosophischen Texten zitieren zu lassen und dann kommt der Kommandant und sagt: „Na warst du wieder schwimmen? Wann kommst du zurück zur Truppe?“ Schließlich ist das kein Ferienlager.
@ ExcaliburX: Nun bleibt mal sachte. Als Erstens ist mir die Biografie von Malick durchaus bekannt, das macht aber weder ihn, noch dich, noch mich zu einem (Meister,was auch immer)-Philosophen Philosophie studiert zu haben, aber danke der Nachhilfestunde. Ich erspare mir und dir jetzt hier mein eigenen Werdegang, obwohl es durchaus verlockend wäre somit deinen unverschämten Unterstellungen hier Einhalt zu gebieten. Es ist extrem intollerant und manövrierend, anderen nur zu gestatten den Film langweilig zu finden, aber nicht gestattet sei ihn der Inhaltslosigkeit zu überführen. Was glaubst du denn wen du hier vor Dir hast? Glaubst du alle die dem Phrasengedrösche nicht lauschen wollen sind dumm oder sind nur Action-orientiert? Ich habe eine menge Filme in meiner Liste hier, die bestimmt einige hier tausend mal "langweiliger" finden würden als diesen hier und auch da sülzt einer übers Polaroid. Aber das was derjenige da philosophiert hat Hand und Fuß, im Gegensatz zu hier. Glaubst du, nur weil es Menschen gibt, die in der Lage sind pseudo-philophisches Gesülze und wirklich interessante philosophische Ansätze zu unterscheiden, ist es ihr einziges Interesse sich als neunmalklug hervor zu stellen? Was für ein Quatsch und was für ein Totschlag-Argument ist das denn bitte, was dann jedem Pseudo-Gewäsch gestattet sich zu vermehren ohne ernste Kritik zu bekommen. Ist dir schon mal in den Sinn gekommen, dass man solche Kritiken genau deshalb so formuliert weil man schon voraus sieht dass dann die ersten kommen und gleich anfangen mit dem Ein mal Eins von "du hast den Film nicht verstanden", bla, bla, etc? Nur weil jemand 3 Bücher von Schopenhauer, Taylor, Lem, Wittgenstein, Bloch, Marx, Baudrillard und Derrida gelesen hat, ist er noch lange nicht weise genug um 2 Stunden über Polaroid voller nackter Oberkörper zu sülzen und das Ganze mit richtigem Inhalt zu füllen. Ich beende meine Ausführung aber mit einem Zitat von Wittgenstein: "Die Philosophie ist ein Kampf gegen die Verhexung unseres Verstandes durch die Mittel unserer Sprache."
@ Jack_Torrance: Du Kulturbanause du! Also wirklich! Ab in die Ecke, schäme dich! ;)
Tyler__Durden Thu, 31 Jan 2013 16:04:18 -0000
Antwort löschenWill dir deine Meinung zwar nicht nehmen aber: "Es ist extrem intollerant und manövrierend, anderen nur zu gestatten den Film langweilig zu finden, aber nicht gestattet sei ihn der Inhaltslosigkeit zu überführen." Aber es ist dir "gestattet" den diversen Leuten denen dieser Film zusagt vorzuwerfen sie haben wahrscheinlich nur gefallen an ihm weil ihnen eine Portion Wissen fehlt? Neben solchen Aussagen und dem generell sehr destruktiven Grundton deiner Kritik sollte es dich aber nicht wundern, geschweige denn empören, wenn man mit solch eher aggressiven Antworten wie von ExcaliburX zurückfeuert. Des weiteren frage ich mich gerade ob du Wittgensteins Zitat welches du anführst wirklich verstanden hast, oder besser Ausgedrückt (da ich mal denke das du den eigentlichen Sinn sehr wohl verstanden hast) dessen Relation zu Malicks Voice-Over Strategien in diesem Film, oder seinen Filmen im generellen? Das ist jetzt nicht irgendwie entlarvend oder doppeldeutig von mir gedacht, interessiert mich einfach nur.
ExcaliburX Fri, 01 Feb 2013 11:38:12 -0000
Antwort löschen@Jack Torrence: Ich kann dich verstehen, auch wenn mich die Voice-overs keinesfalls gestört haben.
Den Film allerdings auf die Voice-overs zu beschränken halte ich für unfair und so sind Bewertungen von 1.0 für the thin red line nicht angemessen.
Wie will man so von richtigem Trash differenzieren?!
@Britta: Also wer The thin red line als Werbefilm für die Army interpretiert kann wirklich nicht ernst genommen werden.
Da kannst du noch 300 Seiten schreiben was für einen tollen Werdegang beschritten hast.
Und eine konstruktive Kritik hab ich von dir nicht gelesen. Wie wärs wenn du statt zu behaupten wie belanglos der Film ist, den Film doch tatsächlich in das Belanglose überführst und uns zur Einsicht bringst ;)
"Was die Kritiker zu über 8 Puntken bewogen hat, ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich fehlt da ein Grundstock an Philosophiekenntnissen um diese seifigen hohlen Texte ihrer Belanglosigkeit zu überführen"
Klingt als hätte niemand den nötigen Intellekt außer dir. Das empfinde ich als ziemlich anmaßend, unverschämt und arrogant.
Tyler__Durden Fri, 01 Feb 2013 14:17:45 -0000
Antwort löschenHöchstgnädig? Da ließt sich dein Kommentar zu dem Film aber deutlich anders.
BrittaLeuchner Fri, 01 Feb 2013 19:08:44 -0000
Antwort löschen@ ExcaliburX: ne da haben wir uns wieder missverstanden. Ich beschränke den Film weder auf seine Voice Overs noch habe ich ihn als Werbefilm für die Army bezeichnet. Ich finde ihn lediglich grottenschlecht :) Von Voice-Over, über Cast, bis zum Drehbuch, Coloration, Schnitt, Kameraführung, Szenenbild. Einfach rund um schlecht. Und ja ich bin anmaßend, unverschämt und arrogant. So. :) Leb damit. Da können wir ja froh sein dass wenigsten einer hier den Durchblick hat und du so ein vorbildlicher Mensch bist. Jedoch ist deine Schlussfolgerung dass ich wohl denken würde, dass NIEMAND außer mir den Intellekt besäße, etc, bla bla auch schon wieder so ein Totschlagargument und erweckt den Anschein dass du etwas realitätsfern bist, denn ich bin a) weiß Gott nicht der Einzige der diesen Film so einschätzt und b) habe ich mir einfach nur erlaubt mein Unverständnins darüber auszudrücken, dass es Leute gibt die den Film als hochwertig und tiefgehend bezeichnen. Also wenn du mir jetzt erzählen willst, dass du noch nie so ein Gefühl hattest bei einer Sache dann nehme ich alles zurück und erkläre dich hiermit zum vorbildlichen Gutmenschen. Ich will hier niemanden bekehren noch muss du meine Meinung teilen. Und eine konstruktive Kritik gibt es bei Filmen sowieso nicht, da es immer mit perönlichen Vorlieben, Geschmack und Interpretation zusammen hängt. Auch missverstehst du meinen Grundton. Ich bin in keinster Weise empört, weder über den Film, noch über Leute die meine Meinung nicht teilen. Noch halte ich mich für einen Philosophen oder jemanden der den Intellekt anerer beurteilen könnte. Eigentlich bin ich strundsdumm und bin froh dass du das durchschaut hast. :) Ich habe deine Empörung über meine Kritik nur versucht aufzugreifen um mit dir darüber feurig und leidenschaftlich zu diskutieren, aber habe nach deiner Argumentationsstrategie ein bisschen die Lust verloren durch deine schlagfertigen Argumente, und ich bin auch ehrlich gesagt nicht konzentriert genug dafür momentan. Deswegen schlage ich vor: sollte ich Dich in deiner Meingung zu diesem Film oder in meiner Schreibweise irgendwie angegriffen haben, entschuldige ich mich hiermit proforma ohne genauer zu untersuchen inwiefern dies nötig gewesen wäre, da ich mir selbst meiner Sache nie 100%tig sicher bin und ich keine Lust auf weitere unsinnige Unterstellungen und Vorwürfe habe. Aber ich kann es mir zum Abschluss nicht verkneifen noch einmal darauf hinzuweisen dass dieser Film grottenschlecht ist :)
Deathpool Wed, 06 Feb 2013 23:08:51 -0000
Antwort löschenIch finde die Kritik äußerst unterhaltsam und witzig.
Das mit den Frisuren und den nackten Oberkörpern ist mir gar nicht aufgefallen.
Wie blind man doch ist;)
Übrigens gefällt mir der Film sehr gut aber ich habe kein Problem mit anderen Meinungen.
Im Internet ist schließlich jeder ein Star^^
BrittaLeuchner Wed, 06 Feb 2013 23:15:37 -0000
Antwort löschenEndlich mal jemand der mich richtig zu nehmen weiß. ;) Das finde ich eine gesunde Einstellung. Danke Deathpool :)
A pro po, jemand der "Die Brücke" herausragend findet, kassiert von mir gleich eine Freundschaftsanfrage :-D
BrittaLeuchner Thu, 07 Feb 2013 12:32:11 -0000
Antwort löschen:)
TheBruceWayne Sun, 10 Feb 2013 13:06:18 -0000
Antwort löschenIch sag einfach mal pauschal das du den Film nicht verstehen wolltest, dich nicht auf ihn eingelassen hast. Du scheinst nicht auf den Kopf gefallen zu sein und gerade deshalb ist es so schade.Damit möchte ich nicht sagen,dass du dumm bist,du bist wahrscheinlich intelligenter als ich (sehe ich an deinen sonstigen Kritiken), was mir aber egal ist, weil niemand was für seine Intelligenz kann, wohl aber für seine Aufnahmefähigkeit bzw. Toleranz und Offenheit. Leider ist schon der erste Satz falsch.Es geht Malick nicht um philosophische Erkenntnisse, deren schmalziger Inhalt wirklich oft auf Postkarten zu finden ist.Was die meisten schon nicht verstehen ist, dass es Malick nicht um einen reinen Antikriegsfilm geht, wenn er Filme wie der schmale Grat macht.Es geht nicht um den 2ten Weltkrieg,nicht um Krieg und auch nicht um die Schlachten im Südpazifik nicht um eine authentische Darstellung des Kampfgeschehens,was für einen gelungen Antikriegsfilm sowieso viel zu oberflächlich wäre und sowieso aufgrund der Grausamkeit nicht darstellbar.Gerade deshalb sind Filme wie Apocalypse Now (wohl der perfekte Antikriegsfilm)so viel besser als oberflächlicher und patriotischer Müll wie Private Ryan.Aber nochmals es geht nicht um die Thematik des Krieges allein.Malick ist ein existenzialistischer Regisseur.Seine Filme thematisieren das Sein, sprich den Existenzialismus im Bezug auf Makrokosmos vs. Mikrokosmos. Der Krieg, welcher hier dargestellt wird überhaupt die ganze Thematik und der Schauplatz dienen nur als Vehikel für den Existenzialismus aber im Sinn von Heidegger.Er bedient sichdazu halt des armen frontschweins,dem gemeinen Infanterisen.
Die Motive wie der Weg der Gnade wie auch die der Natur sind eine oft wiederkehrende Symbolik in Malicks Filmen.Ohne die Natur welche zwar auch grausam ist aber wie im Film einer der dargestellten 2 Seiten eines Gesichts verkörpert, verliert der Mensch seine Seele.Der Krieg wird hier also auch nur als Vehikel benutzt, um diesen Verlust der Seele zu zeigen.Im Grunde eine wunderbare poetische Hommage an die Großartigkeit der Schöpfung,hervor gehoben durch den Kontrast zum unnatürlichen,nicht weltlichen Zustand des Krieges.Malick war ein großer Heidegger Anhänger und promovierte sogar bei Gilbert Ryle einem der größten Philosophen des 20ten Jahrhunderts.Dein größter Fehler war es also irgendeine realistische Kriegsdarstellung zu erwarten.In diesem Sinne konntest du den Film nur schlecht finden.Man muss aber Filme so nehmen, wie es der Regisseur in seiner Interpretation vorsah.Das dazu noch deine eigenen Empfindungen dazu kommen wie das du die Schauspieler,Musik,Bilder als schlecht empfandest ist natürlich nicht verwerflich, es ist deine eigene subjektive Meinung, welche dir keiner nehmen darf, nur solltest du trotzdem versuchen den Film objektiv wie möglich im Sinn des Regisseurs zu interpretieren.Ich war schon immer ein Gegner davon, dass man Filme interpretieren darf, wie man will.
Und dein Kritikpunkt, dass dies ein homoerotischer Film sei, der keine realistische Kriegsdarstellung ist (was ja stimmt), wäre ein Plädoyer dafür.Um vielleicht Malicks Filme besser zu verstehen muss man wohl auch auf seine tiefe wiederkehrende Symbolik achten. In jedem seiner Filme ist im Wind wogendes Gras eine wiederkehrende Metapher und nicht bloß ein Stilmittel.Szenen wie der Anfang des Films oder das Ende,wo die Insel in ungestörter Schönheit vorzufinden ist, oder der Ureinwohner, welcher ungerührt an den Marines vorbei geht, sind doch keine sinnlosen Szenen, sondern erfüllen einen bestimmten Zweck.Um noch mal auf deinen ersten Satz zurückzukommen, es geht Malick nicht um philosophische Erkenntnisse.Das Voice Over der Soldaten sind nur Gedankenanregungen, manchmal sogar Erkenntnisse der Soldaten selbst.Nur sind sie grundverschieden und solltest sie nicht auf dich selbst übertragen. Malick ist keiner, der den Zuschauer dogmatisch an die Hand nimmt, da es nicht immer etwas zu Erklärendes gibt.Das macht die Faszination dieses Films und auch des Lebens aus.Wenn du sie nicht teilst, gut,nur sage nicht das der Film philosophisch belangloser Kitsch ist.Genauso wenig wie Kubrick in 2001-Odysee im Weltraum.Der Zuschauer soll selbst zur Mündigkeit aufgerufen werden.
Gerade das ist ja das absolut Wunderbare an Regisseuren wie Malick,Kubrick oder Tarkovsky.Sie zeigen nicht die absolute Wahrheit.Denn es gibt sie scheinbar nicht und das Aufdecken dieser Wahrheit würde Malicks Film nur zerstören.Wer Filme wie "der schmale Grat"oder "2001 -Odyssee im Weltraum" trotz verschiedener Thematik vollständig verstanden hat sollte sich also Sorgen um sich machen.Ich finde deine Kritik aber auch an ein paar Punkten ziemlich polemisch.Z.B. das mit "kitschiger Streichermusik" oder "afrikanischer Kinder" was auch inhaltlich und geografisch falsch ist.Auch ist anmaßend zu sagen das die Philosophie hier hinter belanglos sei.Wennn du dich für einen größeren Geist als Heidegger hälst,na gut. Tipp für die Zukunft,mal Heidegger lesen ....War auch meine letzte Antwot an dich und erspare mir jedwede kommende Diskussion.Habe diese Diskussion zu diesem und anderen Malick Werken schon oft gehabt und sie ermüdet mich langsam...
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TheBruceWayne Sun, 10 Feb 2013 13:11:28 -0000
Antwort löschenps: sry wegen zahlreicher Orthographiefehler.Wenig Zeit und langer Text ...
BrittaLeuchner Sun, 10 Feb 2013 14:09:30 -0000
Antwort löschenTheBruceWayne: Ich würde sagen, du hast zum Teil den Humor nicht herausgelesen und dich (um deine Worte zu nehmen) "nicht auf meinen Text einlassen wollen". :-)
Deine Tipps in allen Ehren, aber findest du nicht, du bist etwas anmaßend jemandem, von dem du glaubst er habe etwas aus deiner Sicht nicht verstanden, Literatur zu empfehlen? Soll ich Dir jetzt an der Stelle empfehlen Stanlislav Lem und Wittgenstein zu lesen, damit wir die ganzen Schulen der Philosophie durchkauen?
Zitat: "Ich sag einfach mal pauschal das du den Film nicht verstehen wolltest, dich nicht auf ihn eingelassen hast." ... ja, das mag durchaus stimmen, da man sich nun mal immer auf einen Film einlassen muss, (so wie du auf meine Kritik) damit er seine gewollte Wirkung entfalten kann, aber der Grund warum man sich auf manche Filme nicht einlässt, nun mal in den Filmen selbst liegt und hat etwas mit ihrer (Un)fähigkeit zu tun den Zuschauer da abzuholen, wo der Zuschauer steht, und die Gründe dafür dass er mich nicht erreicht, habe ich ja hinreichend dargelegt. Somit hat dich meine Kritik nicht erreicht und der Humor war nicht genug herauszuhören. Die Ursachenforschung trifft sich da in solchen Fällen am Ende immer in der Mitte. Im fairsten Falle.
"Gerade das ist ja das absolut Wunderbare an Regisseuren wie Malick,Kubrick oder Tarkovsky. Sie zeigen nicht die absolute Wahrheit. Denn es gibt sie scheinbar nicht und das Aufdecken dieser Wahrheit würde Malicks Film nur zerstören" ... Schön gesagt. Das unterschreibe ich Dir sofort. Nur sehe ich Malick nicht in der Klasse von Kubrik oder Tarkovsky. Auch wenn er Philosophie studiert hat und gut zitieren kann :-) ...
Beim Rest, naja, siehst du meine Ausführungen einfach etwas zu verbissen und wirst mir zu persönlich mit deinen Ratschlägen, die ich Dir zurückgeben könnte, aber du willst ja nicht diskutieren, sagst du nach 3 Seiten am Schluss :). Meine Kritik ist ein rhetorischer Verriss und ich habe andere Orte wo ich um formelle und wissenschaftliche Sachlichkeit bemüht bin, als moviepilot ;-) ... Hinzu kommt, dass man nun mal nicht alle Filme gleich behandeln kann und SO2001 eine völlig andere Baustelle ist, fiktive Orte konstruiert, und Der schmale Grat einen reellen Schauplatz nachstellt sowie eine reelle Berufsgruppe involviert, die ich halt (da mache ich keinen Hehl draus), am liebsten abschaffen würde, auch wenn ich weiß dass das nicht geht. Mir geht es aber bei dieser Art humoresker Verrisse vor allem darum, dass man aufhört immer wieder mit den selben Halbwahrheiten und dem unreflektierten Selbstbetrug zu arbeiten ohne die Dramaturgie zu hinterfragen. Wenn Krieg auf Grund dessen wie Menschen geschaffen sind nun mal unvermeidlich ist, dann muss ich woanders ansetzen die Welt zu ändern, damit Kriege vermeidbar werden. Dann ist es unsinnig Antikriegsfilme zu drehen. Wenn ich aber glaube dass Krieg auch als Solches und nur als Solches hinterfragt werden darf und mich auf ihn beschränke, muss ich mir diejenigen, die dort involviert sind, vornehmen und ernsthaft hinterfragen, und nicht sie sich selbst, denn das führt nicht zum vermeintlichen Ziel. Kunst darf niemals das was zurückbleibt für einen schönen Kunstgriff opfern. Das nenne ich eitle Kunst. Wenn ich am Ende eines Filmes dann einen Jungen neben mir im Kino sitzen sehe, der auf Grund des Films plötzlich Soldat werden will, dann ist das für mich kein Antikriegsfilm mehr, weder auf die eine noch auf die andere Art und dann beginnt bei mir die Hinterfragung des Ganzen, da ich keine Berührungsängste damit habe, anspruchsvolle Kunstwerke zu hinterfragen ...
"Ich war schon immer ein Gegner davon, dass man Filme interpretieren darf, wie man will." ... das ist mir zu prinzipienfest. Das kommt darauf an, welche Motivation dahinter steckt. Andersherum: Grundsätzlich kannst du als Kunstschaffender nicht bis zum Schluss beeinflussen, wie dein Werk im gesellschaftlichen Kontext aufgefasst wird, aber du kannst dich bemühen, solltest es zumindest auch, zumindest um Missverständnisse zu vermieden. Und da wären wir wieder am Anfang der Soße: wenn ein Junge neben mir im Kino plötzlich Soldat werden will, dann ... usw. ...
Entschuldige, leider habe ich im Moment nicht die Zeit auf alles was du geschrieben hast einzugehen, aber ich finde es toll wie du schreibst und versuchst deinen Standpunkt darzulegen. Das macht Lust auf weitere Gespräche. Ich würde das gern zu einem anderen Zeitpunkt fortsetzen, da du mir jemand zu sein scheinst, der in einer Diskussion genau wie ich nicht endgültig festgefahren ist und auch bei jeder Behauptung gleichermaßen Fragen hat und anderen nicht über den Mund fahren will. So macht es auch Spaß zu diskutieren und sich gegenseitig zu bereichern. Nur lass bitte solche Ratschläge weg, du weißt nicht wer ich bin und was ich sonst mache und ich weiß es von Dir auch nicht. Davon auszugehen dass einer von uns irgendetwas nicht weiß oder nicht gelesen hat ist anmaßend und ist auch kein guter Diskussionsstil. Ich geh da jetzt auch nicht weiter drauf ein. :-) Was nicht heißt, ich hätte nichts an meinem Stil auszusetzen ;-)
CHF Mon, 14 Jan 2013 22:36:00 -0000
Kommentar löschenHabe mir diesen Streifen nur über die volle Länge runtergewürgt, weil irgendein verstrahlter Hirsch den in die Top 20 seiner Action-Filme rekrutiert hat. Das Ganze ist wie ein guter Wein, in den zuvor die Katze mächtig reingestrullert hat. Die pseudo Bibel Stunde aus dem off mag am Anfang noch interressant sein, über die gesamte Distanz verblödet der letzte akustische Neuralstrang dabei.Damit derselbige auch definitiv keine Ueberlebenschance hat,dudelt die gefühlten 600 Minuten eine Betäubungsmusik dazu. Hoffentlich hat mein 60 Zöller keine bleibenden Schäden erlitten. Mit LED Vergiftung ist nicht zu spassen.
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TheBruceWayne Sun, 20 Jan 2013 22:00:38 -0000
Antwort löschenWelcher Vollidiot hat den unter Actionfilm gezählt.Ist noch viel absurder als deine 0 Punkte .
TheBruceWayne Sun, 20 Jan 2013 22:02:36 -0000
Antwort löschenJunge du kannst nem Til Schweiger Film doch keine 8 geben und dem hier ne 0.Das ist wie Paradies mit Scheißklo zu vergleichen.Begründe doch wenigstens warum du den hier s schlecht findest.Da weint mein Herz.
CHF Mon, 21 Jan 2013 19:30:34 -0000
Antwort löschenDa muss Dein Herz doch nicht weinen. Geschmäcker sind halt verschieden. Ich bin bestimmt kein Til Schweiger Fan, oder generell ein Freund deutscher Filme, aber Keinohrhasen war echt gelungen. Warum ich DSG nicht ausstehen kann, hatte ich doch Eingangs schon erwähnt.
Der Film ist einfach nur langweilig, die Musik verschlimmert die Langeweile nochmals mit einer Extraportion Schlaftabletten und die Stars sind eher mau. Einziger Lichtblick ist Nick Nolte mit seiner Choleriker Nummer, nur der kann das Ding auch nicht für 180 Minuten retten. Travolta packt nach 10 Minuten die Koffer, er wusste wohl warum und Clooney kommt mit der Putzfrau, der wusste wohl auch warum. DSG fehlt es einfach an elementaren Bestandteilen eines Kriegs-Antikriegsfilms, Spannung, das Packen der Zuschauer, das Identifizieren mit einem Helden, oder einem Antihelden, Irrwitz, eine Portion Wahnsinn,schockierende Szenen die sich einbrennen, enstehnde Betroffenheit, Wut und schliesslich das resultierende Mitleiden des Publikums. Wie man sowas richtig aufzieht, zeigen Full Metal Jacket und Apocalypse Now.
DonChris Thu, 24 Jan 2013 14:34:05 -0000
Antwort löschen"The Expendables" bekommt bei dir eine glatte 10 und "Der schmale Grad" geht mit 0 Punkten flöten - Wir zwei haben definitiv einen unterschiedlichen Filmgeschmack ;). Ich will gar nicht erst versuchen auf deinen Kommentar näher einzugehen, sehe das aber natürlich alles anders. Wahrscheinlich bist du mehr der pure Hau-drauf-Action-Fan und kannst mit tiefgründigen Thematiken nicht viel anfangen? In Sachen 60-Zöller empfehle ich dir für die Zukunft einen Beamer, ich möchte nicht mehr tauschen und um LED-Vergiftung brauch ich mich auch nicht mehr kümmern ;)
CHF Thu, 24 Jan 2013 19:54:54 -0000
Antwort löschenIch mag halt Sly, der bekommt bei mir immer einen Extrapunkt. Ist einer der wenigen Schauspieler, die diese Hau-drauf-Action mit einer Portion Herzlichkeit verkaufen können. Jacky Chan könnte man noch dazu zählen, aber bei dem artet das gleich immer in Blödelei aus. DVDs mit Steven Seagal oder Jean Claude van Damme fliegen bei mir prinzipiell direkt in den Müll. Ansonsten kann es auch gerne was tiefgründiges sein, aber dann auch bitte in einem interessanten Film verpackt. Beamer sind auf jeden Fall der absolute Hit, habe selber noch einen auf dem Speicher liegen. Ist halt nur optisch nicht so doll, die Kiste und dîe Leinwandkassette an der Decke sind nicht grade eine Verschönerung für den Wohnbereich. Vielleicht beim nächsten Haus alles versenkbar einplanen..;) Habe mal deine Filmliste angelesen und
stimme dir bei Casino absolut zu. Deine Bewertung zu Avatar verstehe ich nicht so ganz. Magst du etwa keine Fabelwesen mit blauen Ohren...;)?
DonChris Thu, 24 Jan 2013 20:10:41 -0000
Antwort löschenFabelwesen mit blauen Ohren ( wobei der Rest ja auch blau war ;) ) möchte ich nicht generell ausschließen, aber AVATAR fällt bei mir vor allem dadurch so ins Negative, weil der Film ja als DER Film überhaupt gefeiert wurde und dann bekommt man eine dermaßen flache Story. Cameron hatte angeblich 10 Jahre an dem Film gesessen und würgt uns dann einen Mix aus "Der mit dem Wolf tanzt", "Pocahontas" und irgendeinem Ami-Millitär-Schinken auf die Leinwand (in der Hoffnung es merkt keiner?), da hatte ich mehr erwartet. Die Bilder waren teilweise ganz schick, aber die Animation fand ich zum Beispiel in District 9 besser. Es war eher wie in einer Zwischensequenz zu einem Game. Meiner Meinung nach war der nur so erfolgreich, weil er der erste längere, richtige 3D-Film war. Das macht ihn zwar technisch innovativ, aber deshalb gleich bester Film überhaupt? Das sehe ich anders. Aber auch das ist nur meine persönliche Meinung und ich kenne einige, die jetzt gedanklich laut VETO schreien ;)
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CHF Sun, 27 Jan 2013 22:41:05 -0000
Antwort löschenHabe mir eben auf deine Empfehlung hin District 9 reingezogen. Ist ein echt sehenswerter alternativer Alien Film, nur den Zauber von Avatar konnnte ich da nicht ganz wiederfinden. Weitere Empfehlungen....-)?
DonChris Sun, 27 Jan 2013 23:13:54 -0000
Antwort löschenAber in Sachen CGI und VFX kann er dich nicht enttäuscht haben, oder? Aber gut, du suchst einen Film der dich verzaubert...lass mich mal überlegen ... Da AVATAR ja ein Lieblingsfilm von dir ist, ist es natürlich immer schwer was gleichwertiges zu finden. Wenn ich richtig gesehen habe kennst du "The big Lebowski" noch nicht? Der hat zwar nichts mit Aliens und Animation zu tun, aber falls du ihn noch nicht gesehen hast, wirst du mir für den Tipp noch danken denke ich ;)
ElMagico Fri, 11 Jan 2013 21:51:49 -0000
Kommentar löschenThis great evil. Where does it come from? How'd it steal into the world?
What seed, what root did it grow from? Who's doin' this? Who's killin' us?
Robbing us of life and light. Mockin' us with the sight of what we might've known.
Does our ruin benefit the earth? Does it help the grass to grow, the sun to shine?
Is this darkness in you, too?
Have you passed through this night?
Ich könnte jetzt noch 100 Stunden hier sitzen und nachdenken. Dieser Film hat aber seine eigenen, schöneren Worte. Ich könnte 100 mal damit beginnen eine Erklärung zu finden was dieser Film ist. Wer diese Sätze spürt, der weiß es ein bißchen.
Love. Where does it come from?
Who lit this flame in us?
No war can put it out, conquer it.
I was a prisoner.
You set me free.
100 Stunden könnte ich mich darum bemühen, etwas durch Worte greifbar zu machen, was doch gar nicht greifbar ist. Dieser Film ist kein Kriegsfilm. Dieser Film ist auch nicht mit dem Kopf zu verstehen. Mit dem Herzen. Mit dem Bauch. Ein Gefühl das Erkenntnis gibt. Für eine Sekunde. Dann scheint es sich in einem Licht aufzulösen.
Darkness and light. Strife and love.
Are they the workings of one mind?
The features of the same face?
Oh, my soul. Let me be in you now.
Look out through my eyes.
Look out at the things you made.
All things shining.
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KonTaicho Fri, 11 Jan 2013 21:59:01 -0000
Antwort löschenAngenehmer Kommentar :) Leider konnte ich dem "Schmalen Grat" nicht so viel abgewinnen wie du.. er ist in der Tat eine Gratwaderung..ich fand ihn irgendwie zu überheblich, kann aber durchaus verstehen, warum er bei vielen so hoch gehandelt wird.
ElMagico Fri, 11 Jan 2013 22:03:38 -0000
Antwort löschenHab ihn gerade auch erst von 8,5 in den Olymp gehoben. Beim ersten Mal spielte der Krieg noch so eine große Rolle in der Wahrnehmung...diesmal konnte ich das mehr ausser Acht lassen...und dann ist der Film so unendlich tief und weise. Klingt wieder überheblich! Aber er ist halt groß!;)
Le Samourai Fri, 11 Jan 2013 22:19:19 -0000
Antwort löschenGrößtmöglichstes Kino. :)
ElMagico Fri, 11 Jan 2013 22:42:41 -0000
Antwort löschenKleines Postskriptum: Das erste der Zitate lässt mich seit der ersten Sichtung nicht los. Und wie das Leben so will, verwendete es dann auch eine von mir sehr gemochte Band, welche ansonsten nur instrumentale Musik spielt. Ich hörte deren LP eines Nachts zum Einschlafen und wachte von diesem Film-Sample auf, konnte aber im Dusel nicht gleich eruieren was das ist. Ich hatte in diesem Moment solch seltsame, aber große Angst. Aber seitdem ist es mir noch mehr ans Herz gewachsen. Nur ein kleines Anekdötchen ;) Hört ihr hier, wenn ihr wollt: http://www.youtube.com/watch?v=IxFe8rRHawg
Hartigan85 Sat, 12 Jan 2013 12:51:41 -0000
Antwort löschenDen müsste ich auch unbedingt mal wieder sehen. Habe den damals kurz nach der Veröffentlichung gesehen und seitdem nicht mehr und deshalb noch nicht bewertet. Fand ihn damals schon stark, könnte mir heute noch besser gefallen! :)
Velly Sat, 12 Jan 2013 14:35:07 -0000
Antwort löschenGeht mir ebenso @ Hartigan. Hab ihn auch schon auf meiner Nochmal-sehen!-Liste ;-)
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ElMagico Sun, 13 Jan 2013 15:03:58 -0000
Antwort löschenDas solltet ihr beide tun! Hab das am Freitag so richtig bißchen zelebriert...wusste ja das er recht lang ist und habs mir richtig schön gemacht mit diesem supertollen Film!
DonChris Mon, 14 Jan 2013 12:46:54 -0000
Antwort löschenEin Film wie ein Gedicht! Eine 10 ist da mehr als angemessen, dass sehe ich ebenso.
splattiboy Sat, 08 Dec 2012 18:26:26 -0000
Kommentar löschenDer schmale Grat...
Der schmale Grat zwischen wahnsinniger, sinnloser Gewalt/Brutalität und dem wunderbaren, herrlichen Machenschafften der/des Natur/lebens. Dieser Film schafft es nicht nur den Krieg in seiner Schrecklichkeit darzustellen, sondern mitten im Gemetzel, die Schönheit und Friedlichkeit der Natur zu zeigen, welches mit gewaltigem Bild und Ton und einer unglaublich fesselnden Musik von Hans Zimmer. Es wird nicht, wie in anderen Kriegsfilmen, das Hauptaugenmerk auf das reine Kriegsgeschehen gesetzt, sondern es werden intensiv die einzelnen Opfer gezeigt, wie sie leiden und in diesem Krieg wahnsinnig werden und Angst haben. Im Gegensatz dazu werden immer wieder friedliche Scenen gezeigt: Direkt neben Leichen und Tod friedlich lebende Tiere in einer wunderschönen Landschaft. Dabei philosophiert eine Erzählerstimme immer wieder, warum Menschen sich so etwas antun und woher das Böse im Menscen kommt. Zitat: „Dieses Böse, woher kommt es? Wie stiehlt es sich in diese Welt?“ und „Wie kam es, dass wir das Gute verloren, das uns gegeben war?“
Es ist ein Film bei dem man sich gerne noch den Abspann anschaut, um den Film auf sich wirken zu lassen und selbst zu philosophieren.
Voll und ganz gelungener Film !
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Frank Landgraf Fri, 30 Nov 2012 15:12:42 -0000
Kommentar löschenEine kleine Perle der Anti Kriegs Filme. Großartige Aufnahmen und ein sehr guter Cast. Großes Kino welches allerdings nicht so auf die brutalen Momente des Krieges setzt. Das hebt den Film letztendliche auch vom "Rest" der Filme ab.
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Lori007101 Mon, 19 Nov 2012 04:18:26 -0000
Kommentar löschenEin starker Bildgewaltiger Film! In mitten dieser schönen und traumhaften Idylle ist ein herzloser Krieg! Mit sehr vielen Top-Darstellern sehr gut gespielt. Absolut schöne Kameraaufnahmen und nachdenkliche Musik! Ein stimmiges Werk von Terrence Malick!
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DonChris Wed, 07 Nov 2012 23:59:25 -0000
Kommentar löschenEs ist wirklich sehr schwierig einen Kommentar über diesen Film zu verfassen, da schon so viel gutes über den Film geschrieben wurde und man diesem gigantischen Machwerk im Prinzip nicht gerecht werden kann...Ich probier es aber dennoch.
Der Film beginnt damit, das amerikanische Soldaten während des Zweiten Weltkrieg auf der japanisch besetzten Pazifikinsel Guadalcanar einrücken, Boote stürmen den Strand, was sehr an „Der Soldaten James Ryan“ erinnert. Allerdings feuert Spielberg an dieser Stelle ein gewaltiges Feuerwerk ab, während bei Malick die Ruhe dominiert. Nichts passiert und man spürt an dieser Stelle die Verunsicherung und Verwirrung der Soldaten, bevor ihnen kurz darauf die ersten Granaten der Japaner um die Ohren fliegen.
Jedoch ist „Der schmale Grat“ kein Kriegsfilm wie man ihn kennt, denn das Gemetzel und die Brutalität, die zweifelsohne auch in Malicks Werk vorkommen sind hier nur Mittel zum Zweck. Malick nutzt das Kriegsszenario viel mehr als Kulisse für präzise Beobachtungen von Menschen. Das Malick sehr gern mit ruhigen Kamerafahrten, weiten Bildwinkeln und ruhigen Erzählerstimmen arbeitet ist mittlerweile fast eine Art Markenzeichen von ihm, aber gerade in diesem Film ist das was gezeigt und gesagt wird und eben das was gesagt und wie es gesagt wird von brutaler Tiefe geprägt, immer wieder spricht eine nicht zu identifizierende, sonore Stimme aus dem Off und philosophiert über das Leben, das Sterben, die Liebe und unser menschliches Handeln. Dazu werden seine Bilder durch sphärische Klangteppiche unterlegt und stets fängt die Kamera atemberaubende Naturaufnahmen ein.
Selbst für die größten Hollywood-Stars muss es eine große Ehre sein für Malick vor der Kamera zu stehen, oder wie kann man erklären das Weltstars wie Travolta nur kurze Randnotitzen des Films darstellen und der Film mit Sean Penn, John Cusack, James Caviezel, Elias Koteas, Nick Nolte, Woody Harrelson und George Clooney schauspielerisch brachial gut besetzt ist.
So ganz ohne Messgage kann aber auch Malick nicht, und sollen die wechselnden Hauptfiguren im Film die Austauschbarkeit der Soldaten im Krieg verdeutlichen und die letzte Szene, in der man ein Boot und dessen vom Krieg gezeichneten Charaktere sieht, während ein anderes Boot, mit frischen neuen Soldaten wieder auf die Küste zusteuert die Sinnlosigkeit dieses Massenspektakels darstellen.
Am Ende schafft der Film vor allem eines, er bleibt als einschneidendes unvergessliches Filmerlebnis emotional im Gedächtnis hängen und wird oft zu Recht als einer der besten Filme bezeichnet die es je gab. Chapiteau!
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Faale de Lie Wed, 31 Oct 2012 10:20:26 -0000
Kommentar löschenBildgewaltiges Kriegs-Epos mit tollem Star Aufgebot.
Die Landschaften sind wirklich grandios in Szene gesetzt und der Film setzt nicht wirklich auf brutale Kampfszenen, wie andere Vertreter des Genres.
Mir ist der Film jedoch zu langatmig und in die Länge gezogen.
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KateAre Mon, 22 Oct 2012 18:56:38 -0000
Kommentar löschenKein Kriegsepos, kein Anti-Kriegsfilm, kein banales darstellen einer menschlichen Unart ....nein....viel mehr eine Ode an das Leben! Der schmale Grat ist das was der Titel verspricht: eine Gradwanderung! Der Film fesselt den Zuschauer von der ersten Minute an. Mit bildgewaltigen Passagen die grandios von Hans-Zimmer-Klängen untermalt wurden weiß dieses Kunstwerk wie es dem Zuschauer den Atem raubt. Kein sinnloses Gemetzel das im Detail dargestellt wird, kein sinnloses Gefecht und keine melodramatischen Tode die unglaubwürdig und abgestumpft wirken. Eine realistische Sicht auf die Abgründe der menschlichen Seele und auf dessen Resultat: Krieg! Die Darsteller wissen zu überzeugen und gehen gänzlich in ihren Rollen auf. Ein Film der zum nachdenken anregt soweit man bereit ist sich auf diesen 100 Prozent einzulassen. Dies sollte bei einer solch herrlichen Umsetzung jedoch kaum schwer fallen. Somit wohl einer der wenigen Filme der zurecht das Prädikat sehr wertvoll verdient hätte. Fast schon ein muss!
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Arventus Wed, 19 Sep 2012 16:12:03 -0000
Kommentar löschen"Vielleicht haben alle Menschen zusammen eine grosse Seele. Und jeder ist ein Teil von ihr. Alles Gesichter ein und desselben Menschen, ein grosses Wesen... und jeder sucht die Erlösung für sich allein... wie ein Stück Kohle, das man aus dem Feuer gezogen hat"
"The thin red line" ist zusammen mit "Apocalypse now" der beste Antikriegsfilm den ich kenne, wobei er gleichzeitig doch eher ein Film über das Leben an sich ist.
Was diesen Film für mich so besonders macht, ist die bildgewaltige Magie die einen in ihren Bann zieht und auch nach einigen Tagen immer noch im Kopf herumschwirrt, was nicht zuletzt durch Hans Zimmers schönem Soundtrack bewirkt wird.
Zum Abschluss kann ich noch sagen, dass man sich wirklich auf diesen Film einlassen muss, ansonsten könnte er einem auch schnell langweilig werden.
Wenn man sich jedoch dazu bereit erklärt für die nächsten 170 Minuten einfach mal Bilder und Gefühle für sich sprechen zu lassen, dann bekommt man einen großen und einzigartigen Film geboten.
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Dareios Thu, 13 Sep 2012 23:46:30 -0000
Kommentar löschenSo ein Schwachsinn kommt heraus, wenn ein bigotter, pazifistisch angehauchter Ami, versucht einen Kriegsfilm zu drehen!
Es soll eigentlich um die Schlacht von Guadalcanal gehen, aber von dieser realen Schlacht erfährt man so gut wie nichts. Sie dient nur als Aufhänger um in ellenlangen, verblödeten Einstellungen, ja was eigentlich auszudrücken? Vermutlich weiß der Regisseur das selbst nicht so genau, aber pseudophilosophisches Getue kommt nun mal bei vielen Kritikern gut an. Meiner Meinung nach ist die beste Abschreckung vor Krieg nicht der erhobene Zeigefinger von Moralaposteln (wie Terrence Malick einer zu sein scheint), sondern die knallharte, realistische Darstellung des Geschehens. Es gibt zu wenige, aber immerhin eine Reihe von Filmen die dies in vorzüglicher Weise bewerkstelligen. Als Beispiele seien genannt:
Full Metal Jacket, Der Soldat James Ryan, Die Brücke, Schlacht in den Wolken.
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DonChris Tue, 25 Sep 2012 13:19:29 -0000
Antwort löschenDer Schrott ist nicht ein mal eine Antwort wert, sorry.
TheBruceWayne Fri, 28 Sep 2012 20:07:06 -0000
Antwort löschenBei der Soldat James Ryan musste ich lachen, nie so einen heuchlerischen Film gesehen der sich in so beschämender Weise als Antikriegsfilm sieht.
Dareios Sun, 30 Sep 2012 08:56:03 -0000
Antwort löschenKannst du bitte mal Antikriegsfilm definieren? Ich finde den Begriff an sich völlig daneben! Oder gibt es etwa einen Anti-Western, Anti-Science Fiction Film oder Anti-Komödie? Zu Recht gibt es diese Bezeichnungen nicht da sie keinen Sinn machen. Den Kriegsfilm behandle ich so wie alle anderen Genres, für mich gibt es also nur gute und schlechte Kriegsfilme. Der Soldat James Ryan gehört meiner Meinung nach zu den 10 besten Vertretern dieses Genres die ich je gesehen habe.
Tatarian Stallion Sat, 13 Oct 2012 20:32:27 -0000
Antwort löschenBei Saving Private Ryan musste ich allerdings auch lachen. Alleine das Ende, in dem Captain Miller ein Abschlussplädoyer halten darf, bevor dann letztendlich stirbt, ist der Realität ferner als es jemals sein könnte. Malick hat übrigens Philosophie studiert und sich stark mit dem Existenzialismus beschäftigt. Wo scheint denn Terrence Malick die Moralapostel zu sein? In seinen Filme geht es wie immer um Makrokosmos VS Mikrokosmos. Ihm beschäftigt viel mehr der Ursprung des Existentiellen und nicht das "Richtig/Falsch" wie Spielberg.
KateAre Mon, 22 Oct 2012 19:06:57 -0000
Antwort löschenGrundsätzlich schließe ich mich sogar teilweise der Meinung von Dareios gerne an jedoch mit einigen Ausnahmen: Jeder Film, egal welches Genre, enthält in seinem Grundumriss eine Art Philosophie. So ist in Horrorfilmen z.b. die meiste, zugegeben banalste philosophische Schlussfolgerung, das der Überlebenstrieb der Stärkste ist. Bei Filmen ist es übrigens wie bei allem anderen im Leben auch: alles Geschmacksache! Sieht der eine in einem Bild ein wahres Kunstwerk so wird der andere darin nur eine schöne Darstellung erkennen, wen überhaupt. Jedem also seine Meinung. Mich persönlich hat der Film angesprochen und auch dessen Botschaft. Die realistische Darstellung eines Krieges ist im übrigen auch nicht möglich, da nur der "echte" Krieg realistisch ist und alles andere eine vage Kopie dessen. Von daher verstehe ich hie und da die Kritik im großen und Ganzen bleibt und ist aber alles Ansichtssache. Übrigens vertrete ich die Meinung das es eigentlich das Genre Anti-Kriegsfilm gar nicht gibt. Den etwas schlechtes, schlecht zu machen geht aus der Logik heraus überhaupt nicht! Und da alles ein Plus und Minus hat müsste es demzufolge auch einen Pro-Kriegsfilm geben was wieder rum die Verherrlichung des Krieges beinhalten müsste. Ein solcher Film ist, zumindestens mir, nicht bekannt.
Tatarian Stallion Mon, 22 Oct 2012 19:34:17 -0000
Antwort löschenMalick geht es jedoch mehr darum "das Sein" an sich zu thematisieren und das tut er, in dem er Menschen in das Phänomen namens Krieg katapultiert. Deswegen ist Dareios Schlussfolgerung, dass es um die Geschichte der Schlacht um Guadalcanal gehen soll, nicht so ganz richtig. Malick nutzt mehr den Schauplatz um das zu thematisieren was ihn beschäftigt. Somit erfüllt der Schauplatz nur den Zweck seines Themenbereiches. Um die Schlacht an sich soll es nicht gehen.
TheBruceWayne Mon, 22 Oct 2012 20:21:16 -0000
Antwort löschenHabe den Film "der Soldat James Ryan" mit ein paar Kumpels gekuckt.Damal waren wir erst 16.Und die fanden denn richtig toll.Ständig kamen irgendwelche Kommentare von wegen krass,heftig,übelst etc. Manch einer fand das im innersten wohl auch cool. Nein sry aber der "James Ryan" ist kein Antikriegsfilm.
KateAre Mon, 22 Oct 2012 21:25:24 -0000
Antwort löschenTatarian Stallion ich bin ganz deiner Meinung jedoch denke ich auch das Malick weiß das ein und dieselbe Botschaft immer verschieden aufgenommen wird. Schließlich unterscheidet sich jeder Mensch in seinem denken. Daher ist aus Sicht von Dareios die Kritik die für mich und andere nicht schlüssig erscheint wahrscheinlich durchaus angebracht. Auf gut deutsch: Die Botschaft die Malick mit seinem Meisterwerk dem Zuschauer vermitteln will kommt vielleicht nicht bei allen an!
Tatarian Stallion Tue, 30 Oct 2012 18:31:53 -0000
Antwort löschen@Kate: Seine Kritik ist insofern gerechtfertigt, dass Menschen in dem sie Filme wahrnehme und deuten ihr subjektives Gedankengut einfliessen lassen. Insofern gibt es eigentlich keine Objektivität. Man kann sich ihr nur nähern und das sollte man machen, in dem man Filme nimmt wie sie sein wollen. Natürlich kann das keinem Menschen gelingen, weder mir noch dir, weil wir alle irgendwo mit unseren ganz eigenen Vorstellungen an einen Film heran treten. Aber man sollte nicht erwarten irgendwas über Guadalcanal zu erfahren. Man sollte sich eher auf Malicks Elemente einlassen und man wird merken, dass seine Filme eine Seele haben; dass sie schlichtweg Fragen aufwerfen, die wir Menschen nicht im Stande sind zu beantworten. Demzufolge bewundere ich Malick. Er ist ein Visionär. Er ist Jemand, der das Leben nicht begreifen will, weil es nicht unbedingt etwas zu begreifen gibt; er gibt seinen FIlmen keinen dogmatischen Sinn, weil der Sinn nur ein Konstrukt von uns Menschen ist innerhalb von Allem Existentiellem und gerade diese Vielfalt an unterschiedlichen Meinungen zeigt doch gerade auf, dass Malick richtig liegt und natürlich gehört auch Dareios Meinung dazu :)
TheBruceWayne Wed, 31 Oct 2012 21:14:47 -0000
Antwort löschenGute oder schlechte Kriegsfilme Dareios ?Wonach beurteilst du das ?Nach dem Unterhaltungswert ?
Dareios Mon, 05 Nov 2012 16:05:10 -0000
Antwort löschenFilm ist für mich Kunst, und diese kann man prinzipiell nicht objektiv beurteilen. Die Bewertung ist genauso subjektiv wie die Maßstäbe die man dazu heranzieht. Denn jeder Betrachter achtet auf bestimmte Dinge die ihm/ihr besonders wichtig sind, übersieht dagegen anderes komplett. Als gut beurteile ich einen Film, dem man ansieht, das die Filmcrew ihr Handwerk beherrscht: Dazu gehören viele Dinge wie z.B. eine intelligente Story, der Aufbau eines Spannungsbogens der möglichst lange trägt, Technik auf einem hohen Niveau usw. Aber auch ein ganz altmodischer Film, mit minimalem Aufwand gedreht, kann Spitze sein, wenn damit eine neue herangehensweise an ein bekanntes Thema verbunden ist oder ein ganzes neues Thema aufgeworfen wird. Eines der wichtigsten Kriterien für einen schlechten Film: Wenn der Regisseur sein Publikum zu Tode langweilt, worin Malick ein wahrer Meister ist. Diese Sünde ist unverzeihlich und durch keine noch so gut gemeinte moralische Absicht zu rechtfertigen.
TheBruceWayne Mon, 05 Nov 2012 19:49:52 -0000
Antwort löschenDanke für die Antwort. Ich finde dagegen Der Soldat James Ryan aufgrund des triefenden Pathos/Patriotismus zutiefst anstrengend und langweilig, eine intelligente Story und gut gemeinte moralische Absicht hat er auch nicht ...Finde dieses Bewertungschema etwas seltsam.Wenn man das auf ein Buch überträgt wäre z.B. Platons "der Staat" auch ein schlechtes Buch für die meisten Menschen da es zwar anspruchsvoll aber nicht unbedingt unterhaltend ist. Frage. Wie siehst du dann z.B. Apocalypse Now ?Interessiert mich einfach mal ..
Dareios Thu, 08 Nov 2012 15:28:53 -0000
Antwort löschenMan muß unterscheiden zwischen Romanen und Sachbüchern, denn sie dienen ja unterschiedlichen Zwecken. Beim Film genauso, meine Kriterien gelten für Spielfilme, nicht für Dokumenationen. Apocalypse Now ist ein Meisterwerk, der zweitbeste Vietnamfilm.
Tatarian Stallion Sat, 10 Nov 2012 11:03:50 -0000
Antwort löschenDareios, du hast dir innerhalb deiner Post ja mehrmals widersprochen. Bist du jetzt enttäuscht, weil du dachtest im Film ginge es um die Schlacht von Guadalcanal? (s. deinen ersten Post).
In einem anderen Post schreibst, man könne Filme nicht objektiv bewerten, aber dann bist du ausgerechnet derjenige, der dann Filmen gewisse Eigenschaft zu schreibt, die aussagen sollen wann und wo ein Film gut. Woran machst du, bitteschön, fest, dass die Filmcrew ihr Handwerk nicht beherrscht. Die ganzen Hollywoodstars haben teilweise für einen lächerlichen Lohn in "Der Schmale Grat" mitgespielt, weil sie unbedingt im ersten Malick Film seit 20 Jahren dabei sein wollten. Aber nein, dann kommst du. Derjenige, der die Weisheit mit Löffeln so tief gefressen hat, dass er weiß wann ein Film gut ist, obwohl du noch nicht mal beim GUcken des FIlmes in der Lage warst zu erkennen, dass Guadalcanal nur Schauplatz und nicht Mittelpunkt des Filmes sein soll. Im gleichen Atemzug bescheinigst du Saving Private Ryan eine realistische Darstellung. Ja, vor Allem das Ende ist knallhart realistisch, ge? Captain Miller wird angeschossen und darf dann sein Abschlussplädoyer halten. Sorry, aber wenn man denkt in Malicks Filme ginge um die Geschichte von Guadalcanal, dann ist es so als würde ich mir "Wild Wild West" angucken und davon ausgehen, dass es um die Geschichte des Wilden Westens gehe sowie nachher meinen Frust hier abladen, dass es ja nur eine Komödie war, die gar nichts über den Wilden Westen sagt. Deine Kritik hat nichts sachliches, sondern eher was emotionales
Dareios Mon, 12 Nov 2012 16:04:21 -0000
Antwort löschenT. Stallion: Ich habe ganz klar zwischen meinen subjektiven Kriterien und einer (nicht möglichen) objektiven Beurteilung unterschieden. Du solltest also erstmal sorgfältig lesen bevor du hier zu schwadronieren anfängst! Wenn sich ein Regisseur ein historisches Ereignis wie Guadalcanal zum Thema nimmt, und dann ist darüber im Film so gut wie nichts zu erfahren, dann nenne ich das nicht kreativen Umgang mit der Realität sondern schlichtweg stümperhaftes Vorgehen und totales Versagen des Regisseurs! Ich zitiere hier mal ein anderes Mitglied (Framesurfer) : "Terence Malick, der Xavier Naidoo des Celluloids, der in jeder seiner nöligen zivilisationsfeindlichen Parabeln, das Publikum bis zum Koma langweilt, wagt es mit dem schmalen Grat, tatsächlich eine Südseeidylle mit dem Krieg zu vergleichen." Genau dasselbe habe ich in einem anderen Malick-Machwerk wiedergefunden, "The New World". Ich muß allerdings zugeben, das ich dort vor dem Koma ausgestiegen bín, denn ich habe es vor Langeweile nicht ausgehalten, den Film bis zu Ende zu schauen. Meine Kritik ist im übrigen sehr sachlich, wobei ich Emotionen auch nicht ausschließen möchte. Aber was ist schlimm daran? Filme sollen ja schließlich auch Emotionen auslösen, und wenn sie das Publikum spalten ist daran ebenfalls nichts auszusetzen.
TheBruceWayne Mon, 12 Nov 2012 17:17:28 -0000
Antwort löschenDareios du scheinst vokommen unfähig zu sein denn etwas anderes kann man aus deinen Texten nicht schließen. Übrigens in Apocalypse Now wird der Kriegschauplatz Vietnam bzw. Kambodscha auch nicht genau geschildert. Oder bist du so einfach gestrickt und dachtest es ging Coppola speziell um Vietnam ?Es diente nur als Transfer für seine Botschaft. Er hätte ebenso gut den Pazifikkrieg oder Koreakrieg nehmen können. Oder wie im Original den Kongofluss. Die letzte Stunde in Apocalypse Now hat absolut nix mehr mit Vietnam ansich zu tun. Es hörte eig. schon beim Verlassen von Lieutenant Colonel Bill Kilgore auf. Ein Film wieSaving Private Ryan kommt nicht mal zu diesem Punkt der Oberlächlichkeit der Darstellung des Krieges die Coppola bei Kilgore erscheinen lässt da alles nur zur Effekthascherei und Patriotismus kaschiert wird. Hast du Apocalypse Now nicht als 2tbesten Kriegsfilm bezeichnet.Du scheinst ihn nicht verstanden zu haben wenn du "der schmale Grat " als Belanglosigkeit bezeichnest und Dinge an ihm kritisierst die auch Apocalypse Now entsprechen.Saving Private Ryan kratzt nichtmal an der Oberfläche von der schmale Grat oder Apocalypse Now. Gut wenn du etwas geschichtliches erfahren möchtest sind die Filme vgl. schlecht aber geht geht ja um eine intellektuelle Auseinandersetzung, um eine fast meditative Auseinandersetzung über die Sinnlosigkeit des Krieges und nicht um eine Geschichtsdarstellung oder um etwas so banales wie Unterhaltung. Frag mich sowieso wie du von etwas so perversem wie Krieg unterhalten werden möchtest.Sry aber du scheinst recht einfach gestrickt zu sein ...War mein letzter Kommentar an dich
TheBruceWayne Mon, 12 Nov 2012 17:24:00 -0000
Antwort löschenps: ".......das Publikum bis zum Koma langweilt, wagt es mit dem schmalen Grat, tatsächlich eine Südseeidylle mit dem Krieg zu vergleichen.""
Allein dieser Satz ist so unglaublich lächerlich und zeigt das du absolut nix verstanden hast. Denk mal drüber nach warum Malick eine Südseeidylle gewählt hat.Wenn du ordentlich aufgepasst hättest auf die Monologe vorallem am Anfang "Warum herrscht dieser Krieg im Herzen der Natur" würdest du nicht so etwas Dummes schreiben. Man muss diesen Film nicht gut finden,ihn aber schlecht zu finden aufgrund seiner eigenen naiven Sichtweise bzw. dem nichtvorhandensein von Interpretationsgabe nicht verstanden hat ist absolut lächerlich und sagt vieles über dich aus. Ich bin kein guter Mathematiker halte sie deshalb aber nicht für Unsinn. Deine Kritik ist Jammern auf höchstem Niveau..
Tatarian Stallion Mon, 12 Nov 2012 21:19:49 -0000
Antwort löschen..."Wenn sich ein Regisseur ein historisches Ereignis wie Guadalcanal zum Thema nimmt, und dann ist darüber im Film so gut wie nichts zu erfahren, dann nenne ich das nicht kreativen Umgang mit der Realität sondern schlichtweg stümperhaftes Vorgehen und totales Versagen des Regisseurs!"...
Es liegt wohl an deiner eigenen Borniertheit, dass du nicht erkennst, dass Malick niemals die Intention besaß, Guadalcanal als historisches Thema zu behandeln. Ganz im Gegenteil: Malick hat Philosophie studiert und war sehr von den Existenzialismus-Arbeiten des Heideggers sowie Wittgensteins fasziniert. Seine Botschaft ist universalistisch, denn er versucht Licht in Regionen zu katapultieren, die nicht beleuchtet werden können. Der Mensch und sein Umgang mit seiner Existenz in einem Phänomen, welches sich Krieg nennt - das ist das was Malick beschäftigt und nicht Guadalcanal. Guadalcanal ist nur der Schauplatz, an dem der Mensch sein Dasein phänomenologisch versucht zu verarbeiten. Ich glaube du gehörst auch zu jenen Konsumenten, die z.b. das Buch "Der kleine Prinz" lesen und es als Kinder Buch abstempeln würden ohne ansatzweise zu erkennen, dass die Botschaften implizierte Aussagen enthalten. Dabei ist aber eine gewisse Mündigkeit notwendig - ja, sogar ein gewisser Intellekt als Voraussetzung. Du guckst dir einen Film an und betrachtest dir nur die Oberfläche. Das Wesentliche, also die Kernaussagen, kommt dir aber dabei total abhanden. Dass Malick dich langweilt, ist legitim - keine Frage. Aber, dass du die Kernaussagen seines Filmes nicht verstehst, liegt an deiner Borniertheit! Ich kenne auch Menschen, die gelangweilt sind von Heideggers oder Wittgensteins Philosophie, jedoch unter den Umständen, dass sie die Kernaussagen verstanden und nicht verdreht haben. Das stümperhafte Vorgehen betreibst du. Malick vollendet nur das auf visuelle Art und Weise, was die Literatur seit der Aufklärung besonders auszeichnet: Er arbeitet viel mit Metaphern und Symbolik. Stilmittel, die eine Mündigkeit des Konsumenten voraussetzen. Wenn du lieber auf leichte Kost stehst, ist es alles legitim. Aber nicht umsonst werden Werke mit implizierten Aussagen, ob filmisch oder literarisch, von dem "normalen Kram" abgehoben werden. Wenn du in die Geschichte zurückblickst, dann wirst du nicht drum herum kommen, dass gerade solche Werke zur Zeiten der Aufklärung viele Kulturen zivilisatorisch weiter entwickelten. Ich bin glücklich darüber, dass es im heutigen Main-Stream-Leicht-Kost-Kino noch die Malicks und Tarkovskijs gibt, die nicht darauf bedacht sind Leute wie mit der Bild-Zeitung zu füttern, sondern gerade zu danach schreien den Zuschauer das Erlebte und Gesehene selbst zu reflektieren.
Dareios Sun, 16 Dec 2012 18:27:44 -0000
Antwort löschen@T.Stallion: Noch ein Wort zur Philosophie. Ist zwar hier ein Ablenkungsthema, denn im Forum geht es ja um Film, da sie dich aber sehr zu interessieren scheint, gehe ich kurz darauf ein. An den Universitäten hat es die letzten 1000 Jahre einen Wettstreit zwischen den Geistes- und den Naturwissenschaften um die besten Erklärungsmodelle für die Welt gegeben. Gestartet ist das ganze mit einem klaren Vorsprung der Geisteswissenschaften, allen voran der Philosophie. Seit Beginn der Aufklärung hat die Philosophie jedoch dramatisch an Erklärungskraft verloren, um dann in den letzten 200 Jahren von den Naturwissenschaften völlig abgehängt und nahezu in die Bedeutungslosigkeit verbannt zu werden. Völlig zu recht, wie ich meine. Für den Fortschritt der Menschheit haben die Naturwissenschaften 1000mal mehr getan, als alle Philosophen (und übrigens auch Politiker) die je existiert haben. Ohne erstere gäbe es keine Elektrizität, kein fließend Wasser, keine Autos, keine fortschrittliche Medizin. Ohne letztere gäbe es ein paar tausend Buchseiten weniger, die mit unverständlichem, pseudointellektuellem Quark voll geschrieben sind. Zugegeben, das ist überspitzt, ja polemisch ausgedrückt. Aber ich finde es immer noch besser, pointiert und provokant zu formulieren, als herum zu drucksen oder sich unverständlich auszudrücken.
Übrigens: Um meinen Intellekt brauchst du dir keine Sorgen zu machen, ich habe ein abgeschlossenes Universitätsstudium. Und ich bin auch weit davon entfernt, Filme oberflächlich zu betrachten, wie du in einem Kommentar schreibst. Ich verrate nicht, was ich studiert habe, nur soviel: es ist keine Naturwissenschaft, ich bin also hier nicht befangen. Vielmehr ist es ein Fach das genau zwischen Natur- und Geisteswissenschaften steht.
Dareios Sun, 16 Dec 2012 18:28:15 -0000
Antwort löschen@T.Stallion: "…Seine Kritik ist insofern gerechtfertigt, dass Menschen in dem sie Filme wahrnehme und deuten ihr subjektives Gedankengut einfliessen lassen. Insofern gibt es eigentlich keine Objektivität. Man kann sich ihr nur nähern und das sollte man machen, in dem man Filme nimmt wie sie sein wollen."
Ich bin nicht der Meinung, das man Filme nehmen sollte wie sie sein wollen. Wenn man zum Verständnis dem Regisseur erst hinterherlaufen muß, um nach langer Literaturrecherche teilweise verstehen zu können, was er vielleicht gemeint haben könnte, entspricht das nicht meinem Verständnis von Film. Der Regisseur hat gefälligst dem Publikum zu dienen und nicht umgekehrt. Das Malick Philosophie studiert hat lässt mich nicht in Ehrfurcht erstarren, im Gegenteil: Wäre er nur dabei geblieben, vom Filme machen versteht er jedenfalls überhaupt nichts!
Ein Film ist nämlich nur dann gut, wenn er aus sich heraus verstanden wird und beim Zuschauer Emotionen, Faszination und Erkenntnisse auslöst, die zusammen bewirken das man ihn nicht so schnell vergisst. Muß man zum Verständnis dagegen erst Philosophie studiert haben, ist es in meinen Augen eine Zumutung. In der Regel floppen solche Filme im Kino, und das völlig zu recht. Warum hat "Der Soldat James Ryan" in den weltweiten Einspielergebnissen fast fünfmal soviel eingebracht wie "Der schmale Grat"? Etwa weil ein Großteil der Zuschauer einfältig, oberflächlich oder borniert wäre? Nein, weil das Publikum in seiner großen Mehrheit viel intelligenter ist, als manch hochnäsiger, arroganter Kritiker oder Intellektueller sich ausmalt. Und weil diese Zuschauer sehr wohl erstklassige Filmkunst von pseudophilosophischem Murks unterscheiden können.
TheBruceWayne Sun, 16 Dec 2012 19:13:26 -0000
Antwort löschenGott bist du kalt. Du bist ein gutes Beispiel dafür warum um unsere Welt den Bach runter geht. Ein Einwohner von Metropolis,Big Brother oder der Bourgeoisie .Such dir es aus. Kein Sinn für Kunst und Spiritualität. Eine Welt ohne Pilosophie ?Undenkbar.Die Naturwissenschaften wurden von der Philosophie begründet. Seit wann schließen sich Naturwissenschaften und Philosoiphie bitte aus ? Harald Lesch (Astrophysiker/Philosoph) hat dazu die richtige Meinung. Er als Astrophysiker weiß zwar wie der Kosmos ungefähr funktioniert, für uns Menschen diese Dinge greifbar und ethisch richtig beizubringen ist aber die Philosophie zuständig. Die Physik und die Naturwissenschaften alleine sind dazu nicht in der Lage da sie nur Werkzeuge bzw. das Verständnis warum etwas so ist/funktioniert/abläuft etc ist sind,nicht aber erklärt wie man mit diesem Wissen vernünftig umgeen soll.Man sie ethisch zu nutzen weiß. Moral,Ethik und Vernunft sind Dinge, die die Philosophie maßgeblich mitbestimmt hat/bestimmt oder gar begründet haben .Charles Darwin der Biologe überhaupt, hatte viele Vorbilder.Von großartigen Menschen wie Galilei bis hin zu Kopernikus.Verglichen mit Aristoteles waren sie aber nur Schuljungen seiner Meinung nach.Er war zudem auch Mit/Begründer der Biologie neben der Naturphilosophen (so nebenbei).
"Etwa weil ein Großteil der Zuschauer einfältig, oberflächlich oder borniert wäre? Nein, weil das Publikum in seiner großen Mehrheit viel intelligenter ist, als manch hochnäsiger, arroganter Kritiker oder Intellektueller sich ausmalt."
Nein nicht immer,da hast du Recht.Bei Filmen wie Avatar oder diesem hier mag es zutreffen.Bei Herr der Ringe/Batman etc. aber nicht.Du bist doch das beste Beispiel für diese gesichtslose Masse die sich Unsinn wie "Der Soldat James Ryan" anchauen.Sei mal ganz ehrlich,du kennst doch sicher viele die den Film aufgrund ihrer Brutalität geil finden (dir mit eingeschlossen )?
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TheBruceWayne Sun, 16 Dec 2012 19:15:20 -0000
Antwort löschen@Dareios Du ist übrigens auf NULL Argumente von Stallion eingegangen.
Tatarian Stallion Mon, 17 Dec 2012 17:41:34 -0000
Antwort löschen@Dareios: Ich habe auch eine Wissenschaft studiert. Die Philosophie tritt nie in Konkurrenz zu den Naturwissenschaften ein. Die Philosophie ist ebenso wenig dogmatisch im Gegensatz zu Religionen. Aber mache es uns einfach: Zeige uns eine Quelle auf, in der Malick behauptet, dass es im Film um die Geschichte von Guadalcanal gehen soll.
..."Der Regisseur hat gefälligst dem Publikum zu dienen und nicht umgekehrt."...
Wie kommst du auf diese blödsinnige Behauptung, lol