Der schmale Grat

The Thin Red Line (1999), US Laufzeit 170 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Drama, Actionfilm, Kinostart 25.02.1999

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8.3
Kritiker
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7.4
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108 Kommentare
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von Terrence Malick, mit Woody Harrelson und Penelope Allen

Antikriegsfilm mit einem mehr als beachtlichen Staraufgebot. 1942, während des Zweiten Weltkrieges: Amerikanische Soldaten landen an den Stränden der Guadalcanal Inseln. Zunächst treffen sie auf keinen großen Widerstand und bahnen sich ihren Weg durch den Dschungel, um eine Landebahn einzunehmen. Doch schon bald stellt sich heraus, daß die Japaner zur Verteidigung mehrere Bunker auf den umliegenden Hügeln stationiert haben.

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Regie
Schauspieler

Kritiken (5) — Film: Der schmale Grat

Arakune: CinemaForever, Im Wendekrei...

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8.5Ausgezeichnet

"I seen another world. Sometimes I think it was just my imagination."

Mit THE THIN RED LINE beleuchtet der amerikanische Regisseur Terrence Malick objektiv die Schrecken des Krieges in malerischer Pflanzen- und Tier-Kulisse. Ihm dient der regelrecht tragische Kontrast aus erhabener natureller Schönheit und den Schrecken des Kampfes als Katalysator seiner nachdenklich-sibyllinischen Ausführungen, welche bezaubernd viel Raum für mögliche Interpretationen lassen. Die Poesie seines dreistündigen Mammut-Werkes macht sich jedoch nicht nur in seiner majestätischen Semiotik und den wohl nuancierten Hans Zimmer-Kompositionen bemerkbar, sondern begeistert gleichsam in den monologischen Reflexionen seiner Charaktere. Permanent belässt er den Fokus auf diesen, offenbart mithilfe der Offenlegung ihrer tiefsten Gedanken Ideale, Träume und die zum Schutz auferlegte Maskerade der zahlreichen vielschichtig gezeichneten Charaktere. Dadurch gelingt es ihm trotz seines sehr artifiziellen…

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slangbanger!

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Guter Bub! Hast schön geschrieben. Was mich bei dem Meisterstück noch sehr beeindruckt hat, - neben besagter Naturkulisse - war die Geräuschkulisse. 1A Ton. Auf einer klaren Anlage unbedingt auffeuern und genießen.


SoulReaver: CinemaForever

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9.0Herausragend

[...] Hier trifft das Paradies auf die Hölle, der Tod auf das schönste Grün und die Ketten auf die Freiheit. Menschen werden geprägt und vernichtet, ihre Seelen vergiftet und erdrückt, Existenzen wird die Zukunft genommen und die Heimat verkommt zur unerreichbaren Erinnerung. Malick verzichtet auf jeglichen Patriotismus und zeigt die Soldaten in keiner Sekunde als heroische Kampfmaschinen, sondern als Menschen, die mit der Liebe, dem Leben und der inneren Versteinerung dieser Zeit ringen und niemals vergessen oder verdrängen werden können. Hoffnung, Einsamkeit und auf ewig verankerter Schmerz verknüpfen sich mit der natürlichen Überwältigung, die durch Menschenhand ihrem Ende entgegensteuert. Malick verdeutlicht in seiner poetischen Ruhe die schmerzhaft eindringliche Wahrheit über den Krieg und geht jeglichen schwarz-weiß Zeichnungen aus dem Weg. [...]

Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

Le Samourai

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Gut!


SoulReaver

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Danke!


Dietmar Kesten: Filmmag.de

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9.0Herausragend

[...] Alle Gedanken weben sich zu einem zusammen, zu einem endlosen inneren Monolog, nicht überdreht, kraftvoll erzählt, mit einer solchen Inbrunst, dass ich noch Stunden nach dem Kinogang tief betrübt vor einem Kaffee saß. [...] Nach 3 Stunden, die man mit dem Krieg verbringt, hat man mehr von ihm gesehen, als kriegerisches Kino es je zeigen kann. [...]

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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10.0Lieblingsfilm

Was an Terrence Malicks erstem Film nach 20 Jahren so überraschend und so überzeugend ist, ist sein langer Atem: eine Ruhe und Langsamkeit, die trotzdem Dynamik vermittelt und in keinem Moment mit Gemächlichkeit zu verwechseln ist, die Spannungen aufbaut, und dem Zuschauer Erlebnisse vermittelt, die sich nicht leicht wieder bannen lassen.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Synopsis: zeitgeist Print & Online

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9.5Herausragend

Kunstvolle Bilder mit tiefgründiger Botschaft ... und Hauptdarstellern in Nebenrollen.

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BrittaLeuchner

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So ein Schwachsinn. Die Tiefgründigkeit wird vorgetäuscht durch hauchende Männerstimmen und Postkartenphilosophie. Gemessen woran ist dieser Film bitte tiefgründig ? „Die Philosophie ist ein Kampf gegen die Verhexung unseres Verstandes durch die Mittel unserer Sprache.“ – Ludwig Wittgenstein: "Philosophische Untersuchungen" Der Film ist das Gegenteil von tiefgründig, er ist verklärend. Und Sysiphus' Hinterfragung des Lebens hätte ihn bestimmt nicht an die Front getrieben ...



Kommentare (103) — Film: Der schmale Grat


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Altai

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Bewertung7.5Sehenswert

Tolle Bilde, großes Star Angebot, der beste Malickfilm in meinen Augen.

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Altai

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Das was den Film interessant macht ist die Art wie Malick das ganze erfaßt die Intensität der Farben die unberührte schöne Natur und wie dies alles durch den Menschen und seine Kriege zerstört wird, zwischen alldem besteht nur ein schmaler Grat. - Und hinzu kommt auch noch die erzählweise von Jim Caviezel und schon hat man einen gut kommentierten Antikriegsfilm mit wunderschönen Farben und exotischen Tieren auf einer Paradies-lnsel die man Salomonen nennt.


pischti

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Und genau DAS klingt doch ganz gut :) Mein Filmgeschmack hat sich auch etwas verändert. Mit 18 war dieser nach anders als jetzt mit knapp 31 ^^ Ich bin gespannt.


InfiniteJest

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Bezeichnung 'Antikriegsfilm' fand ich schon immer etwas schwammig. In diese Kategorie fallen ja so ziemlich alle Kriegsfilme, sofern sie nicht völlig unsensibel oder realitätsfern sind. Aber komischerweise kaum 'Friedens'-Filme. Malicks Werk ist zumindest zum Teil ein solcher. Er zeigt, was 'Antikrieg' eigentlich bedeuten kann und das auf wunderschöne Art. Er verdient seine Bezeichnung in meinen Augen.

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Andri1995

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

einfach nur unglaublich dieser film

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schwedenretter

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein wirklich guter Film der darum bemüht ist, eine plausible Geschichte zu erzählen und dabei mit einem klasse Soundtrack aufwartet.

Spoiler*
Leider konnte ich die Entscheidung, des von Japanern umzingelnden Soldaten, sich erschießen zu lassen, nicht als glaubwürdig nachempfinden.

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TheBruceWayne

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die waren aber so drauf die japaner :)


Alienator

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Bewertung9.5Herausragend

Wäre der Film im anderen Jahr als in dem wo "Der Soldat James Ryan" erschienen ist rausgekommen, er wäre Oscargewinner geworden!

Malick unterwirft sich nicht den Strukturen des Filmes und der Filmwelt. Er hintergeht sie.
Stars tauchen plötzlich auf, ohne Vorgeschichte und ehe der Charakter ausgebaut wird, verschwindet er wieder. Zudem lässt Malick seine Stränge fliessen, keine Überraschung, keine Höhepunkte.Er verweilt bei vielen kleinen Geschichten und Bildern (so z.B. dem Küken oder generell der Natur) um seiner Betrachtung Ausdruck zu verleihen. DAs alles dient nur eins: der geschichte, die keine ist. Aber so ist der Krieg; wer kümmert sich schon um das eigentlich Wichtige, wenn es keinen Leidfaden im krieg gibt? Jeder verfolgt sein ziel, hat seine Moral, Ethik, Intuition zum Leben.Malick zeigt seine Figuren als Gestalten verschiedener Moral- und Lebensvorstellungen und dem Irrsinn der Widersprüchlichkeit des Krieges (da wird jemand ausgezeichnet obwohl er einen Befehl verweigert).
Malick zeigt die sinnlose Gewalt der (menschlichen) Natur in beeindruckenden Bildern und grandiosen Darstellern!

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Jules.kiekt.jerne

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Bewertung9.0Herausragend

Als erstes sollte man erwähnen, dass dies ein Antikriegsfilm ist. Kein Ballerfilm in dem man nur darauf wartet dass es knallt und rummst, trotz einer grandiosen Besetzung. Alle bilden hier zusammen ein Gespann von Antihelden. Und gerade das macht den Film zu etwas Einzigartigem. Anders als wie bei "Apocalypse Now" geht man hier auf mehrere, vielseitigere und realitätsbezogenere Charaktere ein. Es geht hier nicht um Sieg oder Niederlage! Hier geht es um viel mehr, um zwischenmenschliche Beziehungen und einer gesellschaftlich kritischen Frage: Gut oder Böse?
Der Film gibt mehrere Ansätze, unterstrichen durch viele Monologe, bildgewaltigen Aufnahmen, eindrucksvoll eingespielte Musik und ganz besonders durch die in perfekt in szenegesetzten Schauspieler.
Wer gerne etwas sehr anspruchsvolles und tiefgründiges, verpackt in einer beeindruckenden Atmosphäre sucht, der sollte sich "Der Schmale Grat" nicht entgehen lassen. Alle anderen sollten es lieber sein lassen und den gewohnten Mainstream in sich aufsaugen.
Für mich war dies eine filmische Offenbarung, man kann so viel Schönheit aus so viel Dreck zaubern, dass es so scheint, als wäre das ganze Leben pure Ironie oder auch: Magie!

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Simon Moon

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Jup! Ein echtes Meisterwerk, die ersten 30 Minuten sind schon wie ein Rausch. Die Bilder die man in diesem Film bekommt sind allererste Klasse und es rummst und bummst beizeiten auch. Aber dennoch (es ist ein Malick-Film) unterscheidet er sich von allen andern Filmen zu dem Thema (Krieg), gibt nur einen der anderen dieser Art, aber ähnlich damit umgeht ("Apocalypse Now Redux"). "The Red Thin Line" ist ein Traum von einem Alptraum.


ProsperDune

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"If I never meet you in this life, let me feel the lack.
A glance from your eyes and my life will be yours."

Ein Traum, ein Versprechen. Wenn, dann vor allen anderen diese beiden Sätze. Die mir schwer aus Verstand und Gemüt gehen.

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C_C

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Ich danke dir. Für diesen Hinweis.


ProsperDune

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Und ich danke dir. Für deinen Hinweis.


movie.max

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Bewertung6.0Ganz gut

Lass dir Zeit, Terrence. Das ist okay. Wirklich. Aber bitte komme irgendwann dorthin, wo du hin willst. Ich spüre es keimen - deine Ideen und Ansätze, deine Fragen, deine Antworten, deine Probleme, unsere Probleme, deine Bezüge, deine Zweifel,... Aber komme verdammt nochmal dorthin, wo du hin willst. Eiere nicht sinnlos in der Gegend rum und murkse keine Typen ab, die du mir nicht nahe bringen konntest.
'What is this great evil? How did it steal into the world?' - Dass ich darauf zwei Stunden warten muss ist unverzeihlich.
'Nature's cruel.' - Wirklich? Das kenne ich schon aus deinem Lebensbaum. Und doch zeigst du mir, wie wunderschön die Natur ist. Doch die Kriegstreiber kriechen, laufen, schießen und schlachten sich durch sie hindurch, wie das Böse, welches nicht anders kann, als böse zu sein. Dass all diese Menschen aber nicht böse sind, sondern eher nachdenkliche Junggesellen, die stundenlang gen Himmel schauen und im Schlachtengetümmel an Gott, Natur und Poesie denken, macht aus deiner Roten Linie einen seltsamen Zwitter.
'What's this war in the heart of nature?' - Ja ich habs doch verstanden!

Lass dir Zeit, Terrence. Das ist okay. Wirklich. Aber bitte kümmere dich darum, dass deine Menschen wie Menschen sprechen, indem du damit aufhörst, auf deinen eigenen Wortschwall zu masturbieren.

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FilmFan92

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Bewertung10.0Herausragend

Es ist schwer "Der schmale Grat" in Worte zu fassen. Die philosophischen Sätze, die unbeschreiblichen Bilder, die Grausamkeit des Krieges. Man muss den Film selbst sehen oder eher erleben um ihn zu verstehen, um ihn zu begreifen. Und trotzdem könnte ich tagelang darüber nachdenken, analysieren, ich würde den Film nicht in seiner Vollkommenheit erfassen können. Was Malick hier geschaffen hat, ist ein absolutes Meisterwerk, ein Werk, das man nicht wieder vergessen kann. Wie es im Film so schön heißt: "Es gibt nichts, wodurch man es wieder vergisst;
jedes Mal beginnt man wieder ganz von vorne...
durch den Krieg werden die Menschen nicht edler;
er macht sie zu Hunden; vergiftet die Seele." Ich könnte weiterhin viele Sätze aus dem Film zitieren, die den Film beschreiben, die die Menschen beschreiben, aber ich glaube es ist besser, den Film selber zu sehen.
Wer allerdings ein Action Feuerwerk oder einen heroischen Kriegsfilm erwartet, sollte lieber nicht einschalten.

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BrittaLeuchner

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Bewertung1.0Ärgerlich

Philosopierende Soldaten mit nackten eingekremten Oberkörpern und immer einer kleinen Träne im großen Kuller-Auge, deren philosophische Erkenntnisse den Sprüchen und dem Postkarten-Niveau auf den Muskote-Zigarettenpapier gleichkommen und bei jeder Granate theatralisch zusammenzucken, fragend in den Himmel beten und ins Weinen kommen, unterbrochen vom fliegenden Röckchen der Angetrauten, die zu Hause bereits mit einem anderen Oberst vögelt und ein paar Naturbilder nebst afrikanischer Kinder, die im Wasser schwimmen, sollen das Bild des armen intellektuell missverstandenen traurigen (und gut aussehenden) Frontsoldaten aufpolieren und uns alle die Sinnfrage des Krieges stellen. Eine Frage die sich die meisten glaube ich auch ohne diesen Film schon stellten.

Wenn man diese Soldaten sich so anschaut, brauchen wir uns ja keine Sorgen mehr machen um Auslandseinsätze, denn unsere Jungs (oder die der Ammies) werden da wohl zum baden hinfahren und ein paar eingeborene Kinder streicheln. Na Gott sei Dank sind die meisten Soldaten Philosophen und keine Krieger! Dann auf in den Badeurlaub ihr Schäfchen!

Die Bilder kollagiert mit Sonnenstrahlen, die durch Blätter blinzeln (ich mag sowas ja in der Regel), sowie mit blondschöpfigen oder gut frisierten Schönlingen oder psychisch grenzdebilen Angtshasen die keine Musterung überstanden hätten und ein paar kreischenden Japanern die ähnlich wie die eigenen Jungs alle der Ästhetik einer Paul Gaultier Parfümwerbung entsprungen schienen, mahlen ein Bild von ungewollter Homo-Erotik und leider auch einer ungewollten Komik, die einem beim nächsten Granateinschlag, der von einer neuen Weisheit unseres blauäugigen Schönlings mit nackten verschmierten Oberkörper überlagert wird, in seiner Wiederholung unweigerlich zum Lachen bringt. Die hauchenden Synchronstimmen tun ihr Übriges zu dem wahrscheinlich tragisch-komischsten Pseudo-Antikriegskitschfilm der Filmgeschichte, wo man froh war, wenn der Nick Nolte endlich mal mit trockener Miene ins Bild kam und die Realität gerade rückte, in dem er rumschrie und das sagte, was man schon lange während des Filmschauens dachte: "Zieh dein scheiß Hemd an, wir sind hier nicht auf Strandurlaub!"

Ein Punkt für Sean Penn, Nolte und Clooney, die krampfhaft versucht haben diese Seifen-Oper, die einer Tele-Novela gleichkam, ein wenig mit ihrer nicht ganz so kitischigen Spielweise zu "entsaften", was sie aber bei diesem pseudo-intellektuellen Gesülze über seifigen Klängen und schmierigen Bildern, die nichts mit der Realität an der Front zu tun haben, einfach nicht schaffen konnten.

Und bitte erspart mir den Satz, ich habe den Film nicht verstanden oder habe die Action vermisst, denn wenn es etwas gibt, was mich weiß Gott nicht überfordert, dann sind es philosophische Texte. Und wenn es etwas gibt was ich weiß Gott nicht brauche in einem gut erzählten Film dann ist es sinnlose Action. Was mich aber überfordert ist, wenn blau- und kulleräugige Soldaten mit eingekremten nackten Oberkörpern und gegelten Haaren rumspazieren und fragen "warum warum warum", weil man sich das dann unweigerlich auch fragt warum sie überhaupt da sind, und dabei Blumen flücken und Postkartenphilosophiesprüche über drei Stunden verteilen und alle dabei ihre Frisur behalten dürfen, für die sie als Schauspieler bekannt sind, wo doch der Soldatenhaarschnitt realitätsnaher wäre, und das alles zu kitschiger Streichermusik.

Was die Kritiker zu über 8 Puntken bewogen hat, ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich fehlt da ein Grundstock an Philosophiekenntnissen um diese seifigen hohlen Texte ihrer Belanglosigkeit zu überführen. Ein Antikriegsfilm sieht für mich anders aus und wäre bei mir näher an der Realität angesiedelt. Dieser Film ist weder abschreckend noch aufklärerisch, noch regt er zum Nachdenken an, es sei denn man ist über diesen Film zum ersten mal mit dem eigenen Gehirn in Berührung gekommen. Alles was der Film hinterläßt ist: magst du nackte gut aussehende zart beseitete Jungs, dann solltest du zur Army gehen. Vielleicht sollte ich mal darüber nachdenken ...

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TheBruceWayne

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ps: sry wegen zahlreicher Orthographiefehler.Wenig Zeit und langer Text ...


BrittaLeuchner

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TheBruceWayne: Ich würde sagen, du hast zum Teil den Humor nicht herausgelesen und dich (um deine Worte zu nehmen) "nicht auf meinen Text einlassen wollen". :-)

Deine Tipps in allen Ehren, aber findest du nicht, du bist etwas anmaßend jemandem, von dem du glaubst er habe etwas aus deiner Sicht nicht verstanden, Literatur zu empfehlen? Soll ich Dir jetzt an der Stelle empfehlen Stanlislav Lem und Wittgenstein zu lesen, damit wir die ganzen Schulen der Philosophie durchkauen?

Zitat: "Ich sag einfach mal pauschal das du den Film nicht verstehen wolltest, dich nicht auf ihn eingelassen hast." ... ja, das mag durchaus stimmen, da man sich nun mal immer auf einen Film einlassen muss, (so wie du auf meine Kritik) damit er seine gewollte Wirkung entfalten kann, aber der Grund warum man sich auf manche Filme nicht einlässt, nun mal in den Filmen selbst liegt und hat etwas mit ihrer (Un)fähigkeit zu tun den Zuschauer da abzuholen, wo der Zuschauer steht, und die Gründe dafür dass er mich nicht erreicht, habe ich ja hinreichend dargelegt. Somit hat dich meine Kritik nicht erreicht und der Humor war nicht genug herauszuhören. Die Ursachenforschung trifft sich da in solchen Fällen am Ende immer in der Mitte. Im fairsten Falle.

"Gerade das ist ja das absolut Wunderbare an Regisseuren wie Malick,Kubrick oder Tarkovsky. Sie zeigen nicht die absolute Wahrheit. Denn es gibt sie scheinbar nicht und das Aufdecken dieser Wahrheit würde Malicks Film nur zerstören" ... Schön gesagt. Das unterschreibe ich Dir sofort. Nur sehe ich Malick nicht in der Klasse von Kubrik oder Tarkovsky. Auch wenn er Philosophie studiert hat und gut zitieren kann :-) ...

Beim Rest, naja, siehst du meine Ausführungen einfach etwas zu verbissen und wirst mir zu persönlich mit deinen Ratschlägen, die ich Dir zurückgeben könnte, aber du willst ja nicht diskutieren, sagst du nach 3 Seiten am Schluss :). Meine Kritik ist ein rhetorischer Verriss und ich habe andere Orte wo ich um formelle und wissenschaftliche Sachlichkeit bemüht bin, als moviepilot ;-) ... Hinzu kommt, dass man nun mal nicht alle Filme gleich behandeln kann und SO2001 eine völlig andere Baustelle ist, fiktive Orte konstruiert, und Der schmale Grat einen reellen Schauplatz nachstellt sowie eine reelle Berufsgruppe involviert, die ich halt (da mache ich keinen Hehl draus), am liebsten abschaffen würde, auch wenn ich weiß dass das nicht geht. Mir geht es aber bei dieser Art humoresker Verrisse vor allem darum, dass man aufhört immer wieder mit den selben Halbwahrheiten und dem unreflektierten Selbstbetrug zu arbeiten ohne die Dramaturgie zu hinterfragen. Wenn Krieg auf Grund dessen wie Menschen geschaffen sind nun mal unvermeidlich ist, dann muss ich woanders ansetzen die Welt zu ändern, damit Kriege vermeidbar werden. Dann ist es unsinnig Antikriegsfilme zu drehen. Wenn ich aber glaube dass Krieg auch als Solches und nur als Solches hinterfragt werden darf und mich auf ihn beschränke, muss ich mir diejenigen, die dort involviert sind, vornehmen und ernsthaft hinterfragen, und nicht sie sich selbst, denn das führt nicht zum vermeintlichen Ziel. Kunst darf niemals das was zurückbleibt für einen schönen Kunstgriff opfern. Das nenne ich eitle Kunst. Wenn ich am Ende eines Filmes dann einen Jungen neben mir im Kino sitzen sehe, der auf Grund des Films plötzlich Soldat werden will, dann ist das für mich kein Antikriegsfilm mehr, weder auf die eine noch auf die andere Art und dann beginnt bei mir die Hinterfragung des Ganzen, da ich keine Berührungsängste damit habe, anspruchsvolle Kunstwerke zu hinterfragen ...

"Ich war schon immer ein Gegner davon, dass man Filme interpretieren darf, wie man will." ... das ist mir zu prinzipienfest. Das kommt darauf an, welche Motivation dahinter steckt. Andersherum: Grundsätzlich kannst du als Kunstschaffender nicht bis zum Schluss beeinflussen, wie dein Werk im gesellschaftlichen Kontext aufgefasst wird, aber du kannst dich bemühen, solltest es zumindest auch, zumindest um Missverständnisse zu vermieden. Und da wären wir wieder am Anfang der Soße: wenn ein Junge neben mir im Kino plötzlich Soldat werden will, dann ... usw. ...

Entschuldige, leider habe ich im Moment nicht die Zeit auf alles was du geschrieben hast einzugehen, aber ich finde es toll wie du schreibst und versuchst deinen Standpunkt darzulegen. Das macht Lust auf weitere Gespräche. Ich würde das gern zu einem anderen Zeitpunkt fortsetzen, da du mir jemand zu sein scheinst, der in einer Diskussion genau wie ich nicht endgültig festgefahren ist und auch bei jeder Behauptung gleichermaßen Fragen hat und anderen nicht über den Mund fahren will. So macht es auch Spaß zu diskutieren und sich gegenseitig zu bereichern. Nur lass bitte solche Ratschläge weg, du weißt nicht wer ich bin und was ich sonst mache und ich weiß es von Dir auch nicht. Davon auszugehen dass einer von uns irgendetwas nicht weiß oder nicht gelesen hat ist anmaßend und ist auch kein guter Diskussionsstil. Ich geh da jetzt auch nicht weiter drauf ein. :-) Was nicht heißt, ich hätte nichts an meinem Stil auszusetzen ;-)


CHF

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Bewertung0.0Hassfilm

Habe mir diesen Streifen nur über die volle Länge runtergewürgt, weil irgendein verstrahlter Hirsch den in die Top 20 seiner Action-Filme rekrutiert hat. Das Ganze ist wie ein guter Wein, in den zuvor die Katze mächtig reingestrullert hat. Die pseudo Bibel Stunde aus dem off mag am Anfang noch interressant sein, über die gesamte Distanz verblödet der letzte akustische Neuralstrang dabei.Damit derselbige auch definitiv keine Ueberlebenschance hat,dudelt die gefühlten 600 Minuten eine Betäubungsmusik dazu. Hoffentlich hat mein 60 Zöller keine bleibenden Schäden erlitten. Mit LED Vergiftung ist nicht zu spassen.

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CHF

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Habe mir eben auf deine Empfehlung hin District 9 reingezogen. Ist ein echt sehenswerter alternativer Alien Film, nur den Zauber von Avatar konnnte ich da nicht ganz wiederfinden. Weitere Empfehlungen....-)?


DonChris

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Aber in Sachen CGI und VFX kann er dich nicht enttäuscht haben, oder? Aber gut, du suchst einen Film der dich verzaubert...lass mich mal überlegen ... Da AVATAR ja ein Lieblingsfilm von dir ist, ist es natürlich immer schwer was gleichwertiges zu finden. Wenn ich richtig gesehen habe kennst du "The big Lebowski" noch nicht? Der hat zwar nichts mit Aliens und Animation zu tun, aber falls du ihn noch nicht gesehen hast, wirst du mir für den Tipp noch danken denke ich ;)


ElMagico

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

This great evil. Where does it come from? How'd it steal into the world?
What seed, what root did it grow from? Who's doin' this? Who's killin' us?
Robbing us of life and light. Mockin' us with the sight of what we might've known.
Does our ruin benefit the earth? Does it help the grass to grow, the sun to shine?
Is this darkness in you, too?
Have you passed through this night?

Ich könnte jetzt noch 100 Stunden hier sitzen und nachdenken. Dieser Film hat aber seine eigenen, schöneren Worte. Ich könnte 100 mal damit beginnen eine Erklärung zu finden was dieser Film ist. Wer diese Sätze spürt, der weiß es ein bißchen.

Love. Where does it come from?
Who lit this flame in us?
No war can put it out, conquer it.
I was a prisoner.
You set me free.

100 Stunden könnte ich mich darum bemühen, etwas durch Worte greifbar zu machen, was doch gar nicht greifbar ist. Dieser Film ist kein Kriegsfilm. Dieser Film ist auch nicht mit dem Kopf zu verstehen. Mit dem Herzen. Mit dem Bauch. Ein Gefühl das Erkenntnis gibt. Für eine Sekunde. Dann scheint es sich in einem Licht aufzulösen.

Darkness and light. Strife and love.
Are they the workings of one mind?
The features of the same face?
Oh, my soul. Let me be in you now.
Look out through my eyes.
Look out at the things you made.
All things shining.

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ElMagico

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Das solltet ihr beide tun! Hab das am Freitag so richtig bißchen zelebriert...wusste ja das er recht lang ist und habs mir richtig schön gemacht mit diesem supertollen Film!


DonChris

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Ein Film wie ein Gedicht! Eine 10 ist da mehr als angemessen, dass sehe ich ebenso.


splattiboy

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Bewertung9.0Herausragend

Der schmale Grat...
Der schmale Grat zwischen wahnsinniger, sinnloser Gewalt/Brutalität und dem wunderbaren, herrlichen Machenschafften der/des Natur/lebens. Dieser Film schafft es nicht nur den Krieg in seiner Schrecklichkeit darzustellen, sondern mitten im Gemetzel, die Schönheit und Friedlichkeit der Natur zu zeigen, welches mit gewaltigem Bild und Ton und einer unglaublich fesselnden Musik von Hans Zimmer. Es wird nicht, wie in anderen Kriegsfilmen, das Hauptaugenmerk auf das reine Kriegsgeschehen gesetzt, sondern es werden intensiv die einzelnen Opfer gezeigt, wie sie leiden und in diesem Krieg wahnsinnig werden und Angst haben. Im Gegensatz dazu werden immer wieder friedliche Scenen gezeigt: Direkt neben Leichen und Tod friedlich lebende Tiere in einer wunderschönen Landschaft. Dabei philosophiert eine Erzählerstimme immer wieder, warum Menschen sich so etwas antun und woher das Böse im Menscen kommt. Zitat: „Dieses Böse, woher kommt es? Wie stiehlt es sich in diese Welt?“ und „Wie kam es, dass wir das Gute verloren, das uns gegeben war?“
Es ist ein Film bei dem man sich gerne noch den Abspann anschaut, um den Film auf sich wirken zu lassen und selbst zu philosophieren.
Voll und ganz gelungener Film !

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Frank Landgraf

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine kleine Perle der Anti Kriegs Filme. Großartige Aufnahmen und ein sehr guter Cast. Großes Kino welches allerdings nicht so auf die brutalen Momente des Krieges setzt. Das hebt den Film letztendliche auch vom "Rest" der Filme ab.

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Lori007101

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein starker Bildgewaltiger Film! In mitten dieser schönen und traumhaften Idylle ist ein herzloser Krieg! Mit sehr vielen Top-Darstellern sehr gut gespielt. Absolut schöne Kameraaufnahmen und nachdenkliche Musik! Ein stimmiges Werk von Terrence Malick!

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DonChris

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Es ist wirklich sehr schwierig einen Kommentar über diesen Film zu verfassen, da schon so viel gutes über den Film geschrieben wurde und man diesem gigantischen Machwerk im Prinzip nicht gerecht werden kann...Ich probier es aber dennoch.

Der Film beginnt damit, das amerikanische Soldaten während des Zweiten Weltkrieg auf der japanisch besetzten Pazifikinsel Guadalcanar einrücken, Boote stürmen den Strand, was sehr an „Der Soldaten James Ryan“ erinnert. Allerdings feuert Spielberg an dieser Stelle ein gewaltiges Feuerwerk ab, während bei Malick die Ruhe dominiert. Nichts passiert und man spürt an dieser Stelle die Verunsicherung und Verwirrung der Soldaten, bevor ihnen kurz darauf die ersten Granaten der Japaner um die Ohren fliegen.
Jedoch ist „Der schmale Grat“ kein Kriegsfilm wie man ihn kennt, denn das Gemetzel und die Brutalität, die zweifelsohne auch in Malicks Werk vorkommen sind hier nur Mittel zum Zweck. Malick nutzt das Kriegsszenario viel mehr als Kulisse für präzise Beobachtungen von Menschen. Das Malick sehr gern mit ruhigen Kamerafahrten, weiten Bildwinkeln und ruhigen Erzählerstimmen arbeitet ist mittlerweile fast eine Art Markenzeichen von ihm, aber gerade in diesem Film ist das was gezeigt und gesagt wird und eben das was gesagt und wie es gesagt wird von brutaler Tiefe geprägt, immer wieder spricht eine nicht zu identifizierende, sonore Stimme aus dem Off und philosophiert über das Leben, das Sterben, die Liebe und unser menschliches Handeln. Dazu werden seine Bilder durch sphärische Klangteppiche unterlegt und stets fängt die Kamera atemberaubende Naturaufnahmen ein.
Selbst für die größten Hollywood-Stars muss es eine große Ehre sein für Malick vor der Kamera zu stehen, oder wie kann man erklären das Weltstars wie Travolta nur kurze Randnotitzen des Films darstellen und der Film mit Sean Penn, John Cusack, James Caviezel, Elias Koteas, Nick Nolte, Woody Harrelson und George Clooney schauspielerisch brachial gut besetzt ist.
So ganz ohne Messgage kann aber auch Malick nicht, und sollen die wechselnden Hauptfiguren im Film die Austauschbarkeit der Soldaten im Krieg verdeutlichen und die letzte Szene, in der man ein Boot und dessen vom Krieg gezeichneten Charaktere sieht, während ein anderes Boot, mit frischen neuen Soldaten wieder auf die Küste zusteuert die Sinnlosigkeit dieses Massenspektakels darstellen.

Am Ende schafft der Film vor allem eines, er bleibt als einschneidendes unvergessliches Filmerlebnis emotional im Gedächtnis hängen und wird oft zu Recht als einer der besten Filme bezeichnet die es je gab. Chapiteau!

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Faale de Lie

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Bewertung7.0Sehenswert

Bildgewaltiges Kriegs-Epos mit tollem Star Aufgebot.
Die Landschaften sind wirklich grandios in Szene gesetzt und der Film setzt nicht wirklich auf brutale Kampfszenen, wie andere Vertreter des Genres.
Mir ist der Film jedoch zu langatmig und in die Länge gezogen.

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KateAre

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Bewertung9.5Herausragend

Kein Kriegsepos, kein Anti-Kriegsfilm, kein banales darstellen einer menschlichen Unart ....nein....viel mehr eine Ode an das Leben! Der schmale Grat ist das was der Titel verspricht: eine Gradwanderung! Der Film fesselt den Zuschauer von der ersten Minute an. Mit bildgewaltigen Passagen die grandios von Hans-Zimmer-Klängen untermalt wurden weiß dieses Kunstwerk wie es dem Zuschauer den Atem raubt. Kein sinnloses Gemetzel das im Detail dargestellt wird, kein sinnloses Gefecht und keine melodramatischen Tode die unglaubwürdig und abgestumpft wirken. Eine realistische Sicht auf die Abgründe der menschlichen Seele und auf dessen Resultat: Krieg! Die Darsteller wissen zu überzeugen und gehen gänzlich in ihren Rollen auf. Ein Film der zum nachdenken anregt soweit man bereit ist sich auf diesen 100 Prozent einzulassen. Dies sollte bei einer solch herrlichen Umsetzung jedoch kaum schwer fallen. Somit wohl einer der wenigen Filme der zurecht das Prädikat sehr wertvoll verdient hätte. Fast schon ein muss!

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Arventus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Vielleicht haben alle Menschen zusammen eine grosse Seele. Und jeder ist ein Teil von ihr. Alles Gesichter ein und desselben Menschen, ein grosses Wesen... und jeder sucht die Erlösung für sich allein... wie ein Stück Kohle, das man aus dem Feuer gezogen hat"

"The thin red line" ist zusammen mit "Apocalypse now" der beste Antikriegsfilm den ich kenne, wobei er gleichzeitig doch eher ein Film über das Leben an sich ist.
Was diesen Film für mich so besonders macht, ist die bildgewaltige Magie die einen in ihren Bann zieht und auch nach einigen Tagen immer noch im Kopf herumschwirrt, was nicht zuletzt durch Hans Zimmers schönem Soundtrack bewirkt wird.
Zum Abschluss kann ich noch sagen, dass man sich wirklich auf diesen Film einlassen muss, ansonsten könnte er einem auch schnell langweilig werden.
Wenn man sich jedoch dazu bereit erklärt für die nächsten 170 Minuten einfach mal Bilder und Gefühle für sich sprechen zu lassen, dann bekommt man einen großen und einzigartigen Film geboten.

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Dareios

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Bewertung0.0Hassfilm

So ein Schwachsinn kommt heraus, wenn ein bigotter, pazifistisch angehauchter Ami, versucht einen Kriegsfilm zu drehen!
Es soll eigentlich um die Schlacht von Guadalcanal gehen, aber von dieser realen Schlacht erfährt man so gut wie nichts. Sie dient nur als Aufhänger um in ellenlangen, verblödeten Einstellungen, ja was eigentlich auszudrücken? Vermutlich weiß der Regisseur das selbst nicht so genau, aber pseudophilosophisches Getue kommt nun mal bei vielen Kritikern gut an. Meiner Meinung nach ist die beste Abschreckung vor Krieg nicht der erhobene Zeigefinger von Moralaposteln (wie Terrence Malick einer zu sein scheint), sondern die knallharte, realistische Darstellung des Geschehens. Es gibt zu wenige, aber immerhin eine Reihe von Filmen die dies in vorzüglicher Weise bewerkstelligen. Als Beispiele seien genannt:
Full Metal Jacket, Der Soldat James Ryan, Die Brücke, Schlacht in den Wolken.

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TheBruceWayne

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@Dareios Du ist übrigens auf NULL Argumente von Stallion eingegangen.


Tatarian Stallion

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@Dareios: Ich habe auch eine Wissenschaft studiert. Die Philosophie tritt nie in Konkurrenz zu den Naturwissenschaften ein. Die Philosophie ist ebenso wenig dogmatisch im Gegensatz zu Religionen. Aber mache es uns einfach: Zeige uns eine Quelle auf, in der Malick behauptet, dass es im Film um die Geschichte von Guadalcanal gehen soll.

..."Der Regisseur hat gefälligst dem Publikum zu dienen und nicht umgekehrt."...

Wie kommst du auf diese blödsinnige Behauptung, lol



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