Der schmale Grat
The Thin Red Line (1998), US Laufzeit 170 Minuten, FSK 16, Drama, Historienfilm, Kinostart 25.02.1999
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80 Kommentare
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von Terrence Malick, mit Woody Harrelson und John Travolta
Antikriegsfilm mit einem mehr als beachtlichen Staraufgebot. 1942, während des Zweiten Weltkrieges: Amerikanische Soldaten landen an den Stränden der Guadalcanal Inseln. Zunächst treffen sie auf keinen großen Widerstand und bahnen sich ihren Weg durch den Dschungel, um eine Landebahn einzunehmen. Doch schon bald stellt sich heraus, daß die Japaner zur Verteidigung mehrere Bunker auf den umliegenden Hügeln stationiert haben.
Cast & Crew
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Terrence Malick
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Woody Harrelson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sergeant Keck
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John Travolta
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) General Quintard
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Sean Penn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) First Sergeant Edward Welsh
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Jim Caviezel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Private Witt
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Mark Boone Junior
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pvt. Peale
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John Cusack
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Captain John Gaff
Regie
Schauspieler
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George Clooney
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Captain Charles Bosche
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Thomas Jane
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Private Ash
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Ben Chaplin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pvt. Bell
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Adrien Brody
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Corporal Fife
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John C. Reilly
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sergeant Storm
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Nick Stahl
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Private Beade
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Jared Leto
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Second Lieutenant Whyte
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Matt Doran
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pvt. Coombs
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Miranda Otto
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marty Bell
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Travis Fine
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pvt. Weld
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Elias Koteas
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Captain James Staros
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Dash Mihok
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Private First Class Doll
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Tim Blake Nelson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Private Tillis
-
Larry Romano
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Private Mazzi
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Don Harvey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sgt. Becker
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John Savage
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sergeant McCron
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Kirk Acevedo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Private Tella
-
Terrence Malick
- Genre
- Drama, Anti-Kriegsfilm
- Zeit
- 1942, Zweiter Weltkrieg
- Ort
- Pazifik, Washington D.C.
- Handlung
- Angriff, Auftrag, Befehl, Bombardement, Brutalität, Bunker, Dschungel, Gefahr, Granate, Hügel, Insel, Invasion, Japaner, Kampf auf Leben und Tod, Kampfeinsatz, Klassiker, Krieg, Kriegsverletzung, Leiche, Marine Corps, Meer, Pazifik, Pazifismus, Roman, Schusswechsel, Soldat, Sterben und Tod, Töten, US-Amerikaner, US-Armee, Uniform, Wahnsinn, Überleben, Überlebenskampf
- Stimmung
- Aufregend, Eigenwillig, Ernst, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Der schmale Grat
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Trailer zum Film Der schmale Grat
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Kritiken (3) — Film: Der schmale Grat
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Alle Gedanken weben sich zu einem zusammen, zu einem endlosen inneren Monolog, nicht überdreht, kraftvoll erzählt, mit einer solchen Inbrunst, dass ich noch Stunden nach dem Kinogang tief betrübt vor einem Kaffee saß. [...] Nach 3 Stunden, die man mit dem Krieg verbringt, hat man mehr von ihm gesehen, als kriegerisches Kino es je zeigen kann. [...]
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
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Kommentar löschenWas an Terrence Malicks erstem Film nach 20 Jahren so überraschend und so überzeugend ist, ist sein langer Atem: eine Ruhe und Langsamkeit, die trotzdem Dynamik vermittelt und in keinem Moment mit Gemächlichkeit zu verwechseln ist, die Spannungen aufbaut, und dem Zuschauer Erlebnisse vermittelt, die sich nicht leicht wieder bannen lassen.
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenKunstvolle Bilder mit tiefgründiger Botschaft ... und Hauptdarstellern in Nebenrollen.
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Kommentare (77) — Film: Der schmale Grat
Kommentar schreibenDerDude_ 2012/01/11 22:29:28
Kommentar löschen„Dieses Böse, woher kommt es? Wie stiehlt es sich in die Welt? Aus welchem Samen, aus welcher Wurzel ist es erwachsen? Wer tut das, wer tötet uns, beraubt uns des Lebens und des Lichts, verhöhnt uns mit dem Anblick dessen, was wir hätten wissen können? Kommt unser Untergang der Erde zu Gute, hilft er dem Gras beim wachsen, der Sonne beim scheinen? Ist diese Dunkelheit auch in Dir, hast Du diese Nacht durchschritten?"
Ich bin mir sicher , das viele die "Platoon" für den realistischsten Kriegsfilm aller Zeiten halten , "Der schmale Grat" nicht gesehen haben. Malicks Werk zeugt von unfassbarer Ambition ,ist bis in die Statisten Starbesetzt und ist geprägt von Malicks Faszination vom Wunder der Natur.
Dabei ist es völlig unwichtig , wann un wo der Krieg stattfindet und genaugenommen ist es sogar egal , gegen wen gekämpft wird. Denn Malicks Interesse gilt anderem :
Zum einem ist es die Reaktion der Soldaten auf den Krieg. Unterstützt wird dies durch brilliant ästhethische Rückblenden und einen verträumten , aber passenden Voice-Over ,der uns an den Gedanken der Soldaten Teil haben lässt.
Zum anderen ist es Malicks Begeisterung von der Natur und der Erde , die er in fantastischen ,unendlich schönen Bildern einfängt, welche im krassen Gegensatz zum absolut brutalem Geschehen steht. Malick zeigt den Krieg völlig unpatriotisch und ehrlich ,was "Der schmale Grat" in seinen härtesten Sequenzen aber auch sehr hart und schwer zu ertragen macht.
Unterstützt wird er von einem niedagewesenem Starensemble von den Hauptrollen (Sean Penn , Adrien Brody , Nick Nolte) ,über die Nebenrollen (John Cusack , Woody Harrelson , John Travolta) bis hin zu den Statisten (George Clooney , John C.Reily , Jared Leto).
Sicherlich ist "Der schmale Grat" kein angenehmer Film ,doch wäre er es , so hätte er sein Ziel verfehlt. Terrence Malick beschönigt nichts , er zeigt Krieg als Grauen und die Soldaten als verstörte Menschen ,die diesem Grauen ausgeliefert sind. Doch wer sich dem gewachsen fühlt , wird mit einem hochambitioniertem und ins letzte Detail stimmigen Meisterwerk belohnt.
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Wadschikan 2012/01/09 12:28:52
Kommentar löschen"Der schmale Grat" war die erste DVD die ich nach knapp 60 Minuten ausgemacht habe, zerbrochen habe und dann in die Ecke geworfen habe ... habe, habe, habe ...
Das war doch kein Kriegsfilm ... dass war dummes Gelaber, mehr aber auch nicht :(
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fkfilmkritik 2012/01/11 15:56:53
Antwort löschenNein, das war ein ANTI-Kriegsfilm!
Punsha 2012/01/02 19:28:13
Kommentar löschenSo viel wurde schon über den Krieg erzählt. Zweifelsohne ist er ein grauenvolles Ereignis, der seine Opfer in einem solchen Ausmaß physisch und psychisch schädigt, wie sich wohl keiner von uns vorstellen kann. Mithilfe von Filmen versuchte man meist ein möglichst reales Bild vom Krieg wiederzugeben und Außenstehenden die Sinnlosigkeit eines solchen Unterfangen deutlich zu machen machen. So versucht sich auch Malick an diesem viel verwendeten Thema und packt den Zuschauer da, wo das Verständnis am größten ist: Bei den Einzelschicksalen der Soldaten.
"In this world, a man, himself, is nothing. And there ain't no world but this one."
Um einen Krieg zu gewinnen, muss man als Einheit funktionieren, eigene Träume und Wünsche vergessen und kurzum seinen Individualismus im Keim ersticken, und Malick zeigt uns, wie unmöglich das ist. Innerhalb des prominenten Casts hat jede Figur seinen eigenen Charakter und seine eigene Philosophie vom Leben, die uns hin und wieder mit rührenden Voice-Overs erläutert wird, aber auch existenzielle Fragen aufwirft über den Sinn und den Ursprung des Kriegs. Aber ein 170-minütiger schnulziger Langweiler, wie ich es zugegebenermaßen erwartete, ist THE THIN RED LINE keinesfalls. Jede Szene hat seine Berechtigung und zwischen philosophischen und gleichzeitig gefühlvollen Ansätzen, bietet der Film auch sehr viel vom packenden Kriegsgeschehen, welches deutlich macht, warum die Soldaten auf einem sehr schmalen Grat wandern. Jede Unaufmerksamkeit, jedes Anzeichen von Schwäche kann den sofortigen Tod bedeuten. Selten standen einem die Soldaten so nah wie hier, der Kontrast zwischen friedvoller Inselidylle und katastrophalen Kriegsgeschehen war wohl nie größer. Auch ein Grund, warum sich THE THIN RED LINE auf meine persönliche Liste der besten (Anti-)Kriegsfilme auf Platz 2 katapultiert.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten
seven 2012/01/02 19:53:46
Antwort löschenWas ist denn deine Nummer 1? AN?
seven 2012/01/02 19:54:04
Antwort löschenSehr treffend geschrieben, nur am Rande. :)
SoulReaver 2012/01/02 20:09:21
Antwort löschenSehr gut, und sag bitte nicht James Ryan ist auf der 1. :D
Punsha 2012/01/02 20:09:44
Antwort löschenDanke, dir! Nö, Apocalypse Now konnte ich damals nicht sooo viel abgewinnen. Würde mich mal interessieren, wie ich das heute so sehe.
1. Platoon
2. Der schmale Grat
3. Johnny zieht in den Krieg
SoulReaver 2012/01/02 20:13:13
Antwort löschenDann aber auch 'Die Verdammten des Krieges' und 'Geboren am 4. Juli' mit in die Top 10.
Punsha 2012/01/02 20:13:35
Antwort löschenAch und was James Ryan angeht: Abgesehen vom Patriotismus ist der auch nicht sooo schlecht. Also packend ist er auf jeden Fall. ;)
Kreaexo 2012/01/02 21:03:48
Antwort löschenPunsha, welchen Platz belegen "Full Metal Jacket" und "Stalingrad" in deiner Liste? :D
PS: Schön geschrieben. :)
seven 2012/01/02 21:07:38
Antwort löschenSehr schön Punsha, "Platoon" ist auch mein Favorit!^^
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SoulReaver 2012/01/02 21:26:59
Antwort löschenEs gibt sooooviele gute Kriegsfilme. Und es gibt noch viel mehr schlechte :)
Punsha 2012/01/02 22:22:06
Antwort löschen@Kreaexo: Was für eine Liste? :D Aber wenn du schon so fragst...Full Metal Jacket kommt wohl gleich dahinter auf 4 oder 5. Stalingrad hab ich noch nicht gesehen.
@seven: Ich weiß. ;)
blockbusterandmore 2011/12/25 02:43:58
Kommentar löschen"Der Krieg macht die Menschen nicht besser - er macht sie zu Hunden, vergiftet die Seele". -
Terrence Malik gilt als einer der wohl visionärsten Regisseure unserer Zeit, den man ohne Probleme in die Nähe eines Gaspar Noé oder David Lynch rücken kann, denn er hält in Punkto handwerklicher Qualität und unentwegtem philosophischem Überbau dem Vergleich mit ähnlich methodisch vorgehenden Regisseuren der Branche stets ohne Probleme stand. Als Dichter, Poet und Künstler erschafft er ebenso stets das, was man im Medium Film wohl als "Magie" wahrnimmt / bezeichnen würde. Dabei macht es Terrence Malik dem Betrachter, ähnlich wie im aktuellen "Tree Of Life", zu Beginn von "Der schmale Grat" keineswegs leicht, einen vernünftigen Einstieg in "Der schmale Grat" zu finden." Vor allem sind Geduld, Sitzfleisch, das ändern der Erwartungshaltung und Aufmerksamkeit gefordert, um einen Zugang zum philosophischen, 3stündigen Meisterwerk "Der schmale Grat" zu erhalten.
Alle Schöpfungen der Natur sind in ihrem Wesen wie Raubtiere, die stets nur auf das eigene Überleben bedacht sind. Die Gewalt gehört einfach zur Natur dazu, sie ist wesensimmanent, ein Phänomen, das sich in seinem Ursprung nur sehr schwer erfassen lässt, aber im Zuge des Lebens und überlebens der Menschen unsere Welt schon seit Jahrhunderten prägte und für immer verändert hat. Eine paradisische Welt, wie wir sie uns immer vorgestellt haben existiert im Grunde genommen nicht. Aber wie würde diese mit samt ihrer Harmonie und ohne Gewalt eigentlich aussehen? Wie würde man sich fühlen, wenn man zu ihr zurückfinden würde? Zu Beginn findet Terrence Malik die passenden Bilder samt philosophischen Off Screen Kommentaren und zurückhaltendem, aber trotzdem emotionalem Score von Hans Zimmer, wenn er Private Witt (Jim Caviezel) fernab der technisierten, menschlichen und gewaltbereiten Zivilisation an einen Ort versetzt, der scheinbar wie der letzte unberührte Flecken der Natur wirkt, an dem die Menschen noch ihre Unschuld behalten haben und das Leben in vollen Zügen genießen, aber Angst vor der Gewalt, dem Tod und den Soldaten haben, die diese Dinge verkörpern. Es ist es stets ein schmaler Grat zwischen dem Leben und der sich ankündigen Gewalt, dem Tod und dem Leid vorhanden, den man nicht in alle Ewigkeit weitergehen kann, vor allem wenn sich First Sergeant Edward Welsh und seine Männer besagtem, unberührtem Eiland nähern, um Private Witt für den Dienst an der Waffe und für eine unmögliche Mission zurückzuholen / zu rekrutieren...
"Warum herrscht dieser Krieg im Herzen der Natur? Warum bekriegt die Natur sich selbst, warum kämpft das Land gegen die See? Gibt es eine rechnende Kraft in der Natur, nicht nur eine Kraft, sondern zwei?" -
Wenn man als Soldat Zeuge von viel Elend und Leid geworden ist, sich tausende Kilometer entfernt von Zuhause aufhält, aus etwas gerissen wird, was man als sich als Familie und Schutz vor der restlichen Welt geschaffen hat, erschafft sich jeder früher oder später seinen eigenen Zufluchtsort, egal ob ehemals im Paradies oder später in der Hölle des Krieges direkt vor Ort am Schlachtfeld, wo man mit den Kameraden zusammenhält: "The Brotherhood Of War" ist mehr denn je in "Der schmale Grat" ein sehr wichtiger und dehnbarer Begriff... Thematisch unfassbar eng mit Steven Spielbergs "Der Soldat James Ryan" verwandt, gerät "Der schmale Grat" keineswegs zu einem vorhersehbaren Inszenierungsklon von Spielbergs Genrebeitrag. Thematisch ähnlich gelagert, da es im innersten auch um die Perversion der Schuld und Unschuld im Krieg und des überleben wollens jeden Einzelnen im Krieg geht, erhebt "Terrence Malick" am Ende von "Der schmale Grat" jedoch anders wie Steven Spielberg keine auf den Mainstream zugebürstete, verständliche Anklage gegen die wahren Verantwortlichen des Krieges, die rigoros / ohne Skrupel die eigenen Landsleute zum scheitern / zu einer Art Lotteriespiel um das eigene Leben bzw. zum Tode mit dem Einzug in den Krieg verurteilen. Nein "Terrence Malick" geht den existenzialphilosophischen Weg, lässt uns per medidativer Ruhe in verschiedenen Abschnitten tiefer in die Psyche eines jeden einzelnen Soldaten eintauchen, im Gegensatz zu Steven Spielbergs Antikriegsfilm. Malick und Spielberg sind sich doch so nah und halt doch so fern... Ein Soldat bewandert stets in jeder Sekunde stets den schmalen Grat zwischen körperlichem Leben und Überleben, zwischen währender Zurechnungsfähigkeit und auftretender Geistesgestörtheit des Gefechtes (siehe Nick Noltes Rolle), erlebt stets den schmalen Grat, der zwischen dem Vertrauen müssens in die eigenen Kameraden und des im Stich gelassen werdens von ihnen liegt. Man erlebt als Soldat die persönlichen Folgen nach einem Sieg, wenn man seelisch und moralisch korrumpiert zurückbleibt oder erlebt die letzten Folgen im Angesicht der Niederlage, man stirbt und wird mit der Natur wieder eins, tritt seinem Schöpfer gegenüber, "DAS" ist Krieg...Die Natur ist weiterhin existent, nimmt uns ihre Arme auf...Dabei ist es eine Schande, das die Gewalt des Menschen ebenso in der Natur durch Geltungssucht / Egoismus und Skrupellosigkeit /Unmoral begründet liegt, aber andersherum gegen die "Harmonie" der Natur und der dazugehörigen Freiheit jedes einzelnen strebt. Ein jeder Soldat ist ein um seiner selbst willen getriebener, wird zu einem in die Ecke gedrängten Mörder, weil er überleben "muss", dem permanent das Recht auf freie Entscheidung entzogen wird, sich im späteren Verlauf gegen noch so beispielsweise unmoralische Anweisungen zu widersetzen.
"Dreck. Wir sind alle nur Dreck." "Du tust mir irgendwie leid Kleiner, die Armee bringt dich um."
Im Krieg gibt es keine wahren Sieger über die Besiegten, es werden keine strahlenden Helden geboren, es bleiben nur Verlierer zurück, man verliert einen Teil von sich selbst, sehnt sich nur noch nach dem zurück, was einem die erhoffte Erlösung verschafft. Malick hält dies in ebenso atemberaubenden, poetischen und zärtlich anmutenden Bildern als Erinnerung der Soldaten ans eigene Zuhause fest und setzt dies in Kontrast zur blutigen Realität des Schlachtfeldes.
Und nimmt der Wahnsinn einmal überhand, ist er nicht mehr zu kontrollieren. Die naturbedingte Angst und das Adrenalin des Menschen (unabhängig von Geschlecht oder Herkunft) schaffen absolute Ausnahmesituationen im Krieg, in denen man irgendwann selbst nicht mehr Herr über seine eigenen Agressionen ist, selbst fressen oder gefressen werden, das ist das Motto der Natur. Wen kümmert es noch, ob sein gegenüber genau so empfindungfähig wie man selbst ist, um Gnade und Erlösung im Angesicht des drohenden Todes fleht, das eigene Leben zu verschonen?
Handwerklich lässt sich an "Der schmale Grat" nicht das geringste bemängeln, die erstklassige Kameraarbeit von John Toll erschlägt den Betrachter mit einer wahrhaft gigantischen Bilderflut, die mit für die allgemeine, hohe Qualität von "Der schmale Grat" spricht und zu einer wichtigen, tragenden Säule von Terrence Malicks Film gerät. Ebenso beeindruckend fällt der von Hans Zimmer (Gladiator) geschriebene Score des Films aus, der nächtelang härter erarbeitet werden mußte, als es sich so mancher "Nicht Film Insider" vorstellen mag... Hans Zimmer drückt tonal perfekt stets das aus, was man während vielen spannungsgeladenen Sequenzen und dann wieder medidativ ruhigen Momenten in der Lage ist nachzuempfinden. Der Wahnsinn, der in jedem Kopf der Protagonisten in jedem Augenblick wie ein nicht mehr zu besiegendes Schreckgespent präsent ist, erhält die richtige Kontur und wird greifbar gemacht. Dazu wird der wichtige, philosophische Überbau von Terrence Malick in Form der Off-Kommentare serviert. Das dabei mehr Fragen als Antworten gestellt werden, dürfte dem einen oder anderem erstmal sauer aufstossen... Allerdings besteht Terrence Malick darauf, das jeder Betrachter seine eigene, vorhandene Intelligenz benutzt, um die gestellten Fragen auch adäquat beantworten zu können. Der Anspruch in "Der schmale Grat" könnte also somit nicht höher liegen, die weisen Erkenntnisse, die in "Der schmale Grat" versteckt und allgegenwärtig sind, muß jeder für sich selbst aufspüren und auch verstehen wollen. Geschenkt wird dem Betrachter nichts... Wer gedanklich in "Der schmale Grat" aussteigen möchte, hat am Anfang direkt schon die Chance dazu.
Fazit: Terrence Malicks Film offenbart sich wie schon erwähnt nicht in "Saving Private Ryan" Manier als am Ende sensible Antikriegs-Anklage gegen die Mächtigen und ihr Vergehen, Unschuldige in den Krieg zu schicken und plädiert nicht nur für dessen Freiheit / hält diese nicht nur in Ehren / setzt diesen ein Denkmal bzw. erweist sich als Leichentuch für die Gefallen. Nein, man bekommt eine phasenweise ruhige, dann wieder dynamische, offene, differenzierte und schonunglose Aufarbeitung/ Abrechnung mit dem zynischen Wesen des Krieges und des Menschen an sich geboten, an dessen Ende sich alle philosophischen, technischen und schauspielerischen Komponenten zu einem runden / stimmigen und nachdenklichem ganzen zusammenfügen. Terrence Malick beraubt uns konsequent unserer Illusion, das die Welt am Ende von "Der schmale Grat" ein reiner, friedfertiger und gewaltloser Ort ist... Schon der Gedanke daran ist eine Illusion, die nur noch auf einem kleinem unbefleckten Stück Erde Bestand hat. Und wie lange wird dieses Stück von der menschlichen, gewalttägigen Natur noch unbefleckt bleiben? Die Frage kann sich jeder selbst leicht beantworten... Die Menschheit könnte so sehr in Frieden miteinander leben, tut aber alles dafür, das ein ewig andauernder Frieden dann doch wieder zerstört wird..weil es halt in in ihrer Natur liegt. Traurig, aber bittere Realität... Terrence Malick bringt diese nicht nur hochgradig philosophisch, sondern perfekt auf den Punkt. Und das ebenso schöne ist: "Der schmale Grat" wächst mit jeder Betrachtung wie einst Stanley Kubricks "2001 - A Space Odyssey" ein gutes Stück mehr. Fazit der letzten 25 Jahre im Antikriegsfilmgenre: Stanley Kubrick unterzog uns einem Drill, entlarvte den Krieg als monoton und zerstörerisch, funktionierte uns zu einem seelenlos gewordenem Soldaten in "Full Metal Jacket" um und ließ uns die dazugehörige, menschliche Kälte spüren, Terence Malik philosophiert in "Der schmale Grat" über den Ursprung von Krieg, Gewalt und Zerstörung und führt uns zu den Ursachen und den schockierensten Erkenntnis zurück, nämlich zu uns selbst, zeichnet also ein düster-pessimistisches (Menschen)Bild, welches im Kontrast zur wahren Harmonie der Natur steht, "Band Of Brothers" befasst sich mit der ebenso wichtigen Kameradschaft während des Krieges, um die persönliche Hölle überhaupt überleben zu können... Und Steven Spielberg setzt den Toten des Krieges ein würdiges Denkmal, legt über diese ein Leichentuch und klagt die Verantwortlichen des Krieges an, die ohne Skrupel Menschen in den Tod schickten, um die eigenen, persönlichen, unbezahlten politischen Rechnungen begleichen zu können. Was soll da jetzt noch kommen?
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HxC_Moe 2011/12/18 09:55:39
Kommentar löschenToller Anti-Kriegsfilm, der sich mehr auf die Natur (und wie der Krieg sie zerstört) konzentriert anstatt auf den Krieg selbst. Außerdem ist der Film mit massig sehr guten Philosophischen Zitaten gespickt und baut dank dem erstklassigen Soundtrack von Hans Zimmer eine dramatische Atmosphäre auf. Mal ein anderer Kriegsfilm.
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*frenzy_punk<3 2011/12/07 18:15:09
Kommentar löschen"The Red Thin Line", vor Authentizität strotzendes Machwerk eines Anti-Kriegsfilmes, der den Zuschauer bis ins Mark erschüttert.
Terrence Malick zeigt uns in "The Red Thin Line" all die grausamen Facetten des Krieges, erzählt uns die Geschichte eines Soldatentrupps in kleinen Details und lässt dabei keine Person ungeachtet.
Das Kriegsgeschehen wird authentisch und brutal wieder gespiegelt, die Choreografie ist beängstigend echt.
Malicks Focus liegt darauf, den Krieg zu zeigen und schreibt keine Helden. Auch die US Army wird hier nicht gefeiert, ganz im Gegenteil. In poetischen Zeilen berichtet uns der Erzähler den Fortlauf der Geschichte und listet dem Zuschauer die Fehler und Gräueltaten auf. So sieht nicht einmal der Protagonist einen Helden.
Der starke Score von Hans Zimmer, den er später ähnlich bei "Pearl Harbor" verwendete, lässt den Film emotionsgeladen auf den Zuseher wirken, der sowieso die meiste Zeit starr vor dem Bildschirm sitzt und an den Nägeln kaut.
Zudem besitzt "The Red Thin Line" einen ausgezeichneten Cast, hier bietet sich regelrecht ein Staraufgebot die Stirn.
Sean Penn (I am Sam), Woody Harrelson (Seven Pounds), Adrien Brody (The Pianist), John Cusack (Runaway Jury) und viele mehr liefern eine hervorragende Darbietung und lassen das Drama noch näher an den Zuschauer heran.
Trotz allem hat Malicks Werk einige Längen und auch viele Passagen, die unveränderbar sind. Natürlich ändert sich nichts am Geschehen, denn die Tage der Soldaten glichen sich wie einer dem anderen. Schüsse, Explosionen, gefallene Kameraden, das war schließlich Alltag. Trotzdem hätte es da ein bisschen kürzer getan.
So ist "The Red Thin Line" einer der bewegendsten Anti-Kriegsfilme der Filmgeschichte, schockiert und geht ins Mark. Muss man mal gesehen haben, vor allem weil Malick hier keine Helden groß schreibt, so wie man in fast allen anderen Filmen aus diesem Genre sehen kann.
"The Red Thin Line", brutal, ehrlich, ernsthaft und grausam.
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Chris12zero 2011/12/09 23:45:48
Antwort löschenKlasse geschrieben Bat Girl !! ^^;-;^^
Ganz genau so hab ich ihn in bedrückender Weise auch in Erinnerung ... ;-/
*frenzy_punk<3 2011/12/11 21:45:10
Antwort löschenDanke :) Er war schockieren :$
Und Jared Leto hat wieder mal nur 5 Minuten überlebt -.-
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Chris12zero 2011/12/11 22:35:05
Antwort löschenBüddöö :-) ... das stimmt, er bleibt wirklich nachhaltig in Erinnerung und das ist die große Kunst von Terrence Malick !!
Der arme Jared ^^
SPOILER ON !!!!!!
... das war ja quasi bei Fincher's "Panic Room" und bei "American Psycho" leider nicht anders, welche Verschwendung !! ^^
SPOILER OUT !!!!!!!!
*frenzy_punk<3 2011/12/18 14:54:55
Antwort löschenSPOILEEEEEEEEEER!
Ach, der sucht sich das scheinbar so aus! Der stirbt doch fast in jedem Film :(
Wobei er das in "Lord of War" richtig künstlerisch gemacht hat. Ich liebe diesen Kerl, ein jammer, dass er sich so lange vor mir versteckt hielt obwohl er praktisch vor meiner Nase war.
Und ja, es ist immer eine Verschwendung! Da freut man sich auf Jared und nach 3 Minuten liegt der schon wieder auf der Erde und hat das Zeitliche gesegnet.
Meine Schwester hatte tatsächlich keine Lust mehr, "American Psycho" weiter zu gucken, nur weil Leto zermetzelt wurde.
Psst, sie ist kein Bale-Fan.
SPOILER OVER AND OUT!
merowinger99 2011/12/06 14:38:07
Kommentar löschenLange habe ich nichts von diesem Film gehört.
Dann eines tages sah ich die DVD im Schrank meines Kumpels, wurde aber wenig beachtet. Terence Malick? wer issn das? Is bestimmt wieder nur so ein dummer Kriegsfilm, ne Nachmache von "der Soldat James Ryan".
Aber dann, Jahre später musste ich mir diesen Film trotzdem irgendwie anschauen und siehe da:
Ich will jetzt nicht sagen, besser als Spielbergs Film, denn die Stärken der beiden Filme liegen jeweils in anderen Punkten, aber "der schmale Grat" hat mich emotional viel mehr gefesselt. Da sterben plötzlich bekannte Schauspieler und werden dann danach überhaupt nicht mehr beachtet, keine Trauersequenz oder so. Wie im richtigem Krieg eben.
Es gibt heutzutage nur noch sehr selten Filme, die mich berühren, deswegen bin ich froh, diesen Film erst jetzt geschaut zu haben...
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Toblerone 2011/11/14 18:02:05
Kommentar löschenNicht mehr und nicht weniger als ein gefühlvolles und poetisches Über-Meisterwerk. Eine sagenhafte Mischung aus Krieg und Philosophie. Einer der wohl wahrsten und intelligentesten Kriegsfilme aller Zeiten!
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sachsenkrieger 2011/11/02 23:18:01
Kommentar löschenIm selben Jahr (1999) für mehrere Oscars nominiert wie "Der Soldat James Ryan". Dessen Anfangssequenz hat wohl fast jeden Kinogänger im Sitz erstarren lassen, dafür hat mich persönlich das vor Patriotismus triefende Ende aus dem Kino gejagt. Ganz anders "Der schmale Grat". Von Anfang bis zum Ende ein ergreifender Film mit unglaublich viel Gefühl fürs Detail. Wunderschöne Landschaften wechseln sich ab mit apokalyptischen Kampfszenen. Ein unglaubliches Staraufgebot, die meisten allerdings in kleinen Nebenrollen. Jim Caviezel in der Rolle seines Lebens und Regisseur Malicks Meisterwerk!
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soilent 2011/11/22 04:24:50
Antwort löschen"dafür hat mich persönlich das vor Patriotismus triefende Ende aus dem Kino gejagt." dann solltest du auch nicht maximale Punktzahl vergeben. ?!
Alle 3 Antworten zeigen
FloHuu 2011/11/22 10:51:14
Antwort löschenUnd jetzt liest Du Dir den Kommentar nochmal richtig durch; schön langsam;-)
sachsenkrieger 2012/01/24 21:43:31
Antwort löschen@FloHuu: lol, kann jedem Mal passieren.
Chrusuchopf 2011/10/26 21:57:38
Kommentar löschen„Jedes Mal entsteht die Absurdität durch einen Vergleich. […] das Absurde ist im Wesentlichen eine Entzweiung. Es ist weder in dem einen noch in dem anderen der verglichenen Elemente enthalten. Es entsteht durch Gegenüberstellung“. Albert Camus, Der Mythos des Sisyphos, Seite 44
Albert Camus bezeichnete in seinem philosophischen Essay „der Mythos des Sisyphos“ die menschliche Situation als absurd, weil seine zwei Gewissheiten - das menschliche Verlangen nach Absolutem und nach Einheit, und die Unmöglichkeit, die Welt auf ein rationales, vernunftgemässes Prinzip zurückzuführen- für ihn nicht zu versöhnen waren.
"Absurd" ist in diesem Film das passende Adjektiv für den Krieg. Und wie in der Philosophie Camus, entsteht die Absurdität durch Gegenüberstellung: Malick zeigt uns die schöne, grüne und unberührte Natur und lässt in dieses Paradies den Krieg wie eine Krankheit ausbrechen. Blutige, brutale und hektische Szenen wechseln sich mit ruhigen und stimmigen Naturbildern ab. Absurd an sich ist auch hier weder der Krieg noch die Natur, erst durch die Gegenüberstellung verwandelt sich der auf Ursachen zurückführbare Krieg in ein absurdes und weltfremdes Phänomen.
Fasziniert, gebannt und benommen bewunderte ich diese Symbiose aus Bild und Ton und realisierte erst während dem Abspann, dass sich meine Zeitwahrnehmung in einem Masse von den 164 Minuten auf dem DVD –Cover unterschied, dass es auch schon an Absurdität grenzte.
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raab_himself 2011/10/25 15:03:40
Kommentar löschenMein erstes Mal mit Terrence Malick...und es war eine Offenbarung.
"The red thin line" projeziert die Schönheit der Häßlichkeit so intensiv, dass man nach den verstrichenen 170Minuten kaum noch klaren Kopf behalten kann.
Während ein Mann nach den nächsten in den Tod scheidet, wirst du von zärtlicher Geigenmusik umarmt. Wenn du nur mehr Elend und Verzweiflung zu erspähen bekommst, wirst du tausende Meilen nach Hause weggerissen und tauchst ein in ein Meer von Träumen und Sehnsucht. Ein innerer Monolog eines Soldaten wird zu deinem Monolog, denn die Authensität ist so stark vorhanden, als würde man selbst am Schlachtfeld stehen. Die Natur, so wunderschön in ihrer Vollkommenheit, ist dein stetiger Begleiter. Und alle Komponenten schmelzen zusammen zu einem gigantischen, kaum in Worte zufassenden Gesamtkunstwerk! "The red thin line" ist so eindringlich, so massiv, so furchteinflößend, so bewundernswert, dass man beinahe in Erfurcht erstart.
Denn diese Werk umgiebt dich mit ihrem trügerischen Schleier und will dich nicht loslassen.
Wahrscheinlich Alles nur blödes Geschwafel, denn so schwer erschien es mir noch nie einen Film in Worte zu fassen. Meisterwerk!
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dustyOn3 2011/09/20 06:21:28
Kommentar löschen"Der Schmale Grat" ist definitiv einer der besten Anti-Kriegsfilme aller Zeiten. Eine derartig atmosphärische Darstellung eines Films seiner Art gab es selten. Nicht zuletzt die Top-Besetzung beweißt die geniale Vorgehensweise bei diesem Projekt. Terrence Malick hat mit der Mischung aus gigantischen Impressionen der einzigartigen Natur und den grausamen Bildern von Zerstörung, Gewalt und Tod einen hervorragenden und berührenden Kontrast erschaffen, welcher einen nicht mehr so schnell los lässt. Selbst für Menschen, die normalerweise keine Kriegsfilme sehen, ist dieses Meisterwerk eine direkte Empfehlung, denn "Der Schmale Grat" ist keines der patriotisch angehauchten Machwerke, sondern ein realitätsnaher Anti-Kriegsfilm mit der richtigen Mischung aus allem was dazu gehört.
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kinokumpel 2011/09/01 21:32:41
Kommentar löschenHat mich nicht vollends überzeugt, obwohl ich vieles grandios fand. Zum Beispiel die Bilder: Die Kamera schaut nicht weg, sie stellt Natur und Harmonie neben Gewalt und Elend, Grausamkeiten neben umwerfende Schönheit. In welche psychischen Abgründe Krieg die Menschen stürzt – selten hat mich das ein Film so erleben lassen wie dieser.
Und obwohl Terrence Malicks bedächtige Inszenierung auch viel zur Stimmung und Melancholie des Films beiträgt – letztendlich war mir die Erzählung dann doch zu zäh, der innere Monolog zu ausufernd, die Fragen zu zahlreich und vage. "The Thin Red Line" ist ohne Frage ein sehenswerter Film – aber für mich verliert er sich zu sehr in seinen philosophischen Fragen, in der Sehnsucht des Regisseurs nach dem großen Ganzen.
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Ich_mache_Seife 2011/08/28 21:34:20
Kommentar löschenErst kürzlich wieder gesehen. Ein Blick auf meinen bisherigen Kommentar zu THE THIN RED LINE geworfen und ich bin beinahe etwas beschämt darüber, was ich geschrieben habe.
Für MICH einfach ein unglaubliches Meisterwerk.
Pantheismus wie er schöner nicht sein könnte.
So viele unvergessliche Momente die sich hier die Hand geben.
Das riesige Salzwasserkrokodil, das zu Beginn ins Wasser gleitet, als würde es sinnbildlich für die Schönheit und auch Gewalt der Natur stehen.
Die Szene der sterbenden Mutter, wie sie dem Tod begegnet. Die Uhr an der Wand. Die Vögel im Käfig. Intensiv, mit enormem Feingefühl eingefangen.
Der japanische Soldat, der beim Sturm der Amerikaner seine Hände in Richtung beider Lager ausstreckt und verzweifelt ruft, dass sie doch dieses Töten stoppen sollen.
Die Momente als die Kamera über verwundete Soldaten, erkrankten Kindern, dem Kameraden, dessen Liebe zerbrochen ist, streicht und Private Witt erkennt, dass „diese wunderschöne Welt“ ohne Schmerz und Leid doch nur seiner Einbildung entsprungen ist. Ein Ansatz eines Lächelns. Eine Träne die ganz unscheinbar seine Wange hinabläuft. Darkness and Light. Strife and Love. Are they the workings of one mind?
Jede dieser erwähnten Szenen und viele andere unangesprochene erzählen mir so unglaublich viel, weit mehr als es gesamte Filme zustande bringen.
Wenn es einem beim mehrmaligen Sehen immer noch dermaßen umhaut, ja dann ist es für mich etwas ganz Großes. Kino wie es die Jahre überdauern wird.
Selbstverständlich wird hier viel vom Zuseher verlangt, öffnet man jedoch seine Gedanken wird man dafür belohnt.
Ist Krieg nur eine Konsequenz des Lebens? Ist der Boden auf dem er wütete der Grund auf dem neues Leben erwachsen kann?
Gelingt es jemand so viele philosophische Ansätze und Ideen in ein Werk zu packen, ohne dass es überfrachtet wirkt, dann ist dies Malick.
Das Finale ist wie später auch bei THE NEW WORLD einfach nur - wie soll man es am besten nennen - ja einfach überwältigend. Der zärtliche, liebkosende Umgang zweier Papageien miteinander. Der Same, der einer jungen Pflanze das Leben schenkt. Kleine, unmerkliche Momente. Und doch sind sie es, die für all den Glanz stehen. All things shining.
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Le Samourai 2011/08/28 21:46:32
Antwort löschenNice!! Auf jeden Fall Meisterwerk!
Ich_mache_Seife 2011/08/28 21:58:23
Antwort löschenDanke! Dieser hier wird seinen Platz inmitten meiner Lieblingsfilme niemals räumen müssen.
Tyler__Durden 2011/08/28 22:00:58
Antwort löschenDeine ersten zwei Sätze beschreiben meine Erfahrung mit Malicks letzten drei Filmen perfekt. Ich sehe sie, lass sie sinken, schreib was, finde das geschriebene passend, sehe sie nach einer weile wieder, lese mir das zuvor geschriebene durch.....lösche es und schreibe was komplett neues. :) Da ist jedes "erfahren" einfach so eine eindringliche Reise in die Tiefen deiner selbst das da kaum die richtigen Worte zu finden sind, versucht wird es aber trotzdem immer. Wird auch bei mir den Platz unter den ewigen Favoriten nie verlassen.
Ich_mache_Seife 2011/08/28 22:07:26
Antwort löschenGanz richtig und genau das ist diese enorme Größe, die ich an Malick's Werken so liebe.
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Tyler__Durden 2011/08/28 22:11:49
Antwort löschenDa bist du nicht der einzige mein Freund.
Ich_mache_Seife 2011/08/28 22:14:51
Antwort löschenUnd ich freu mich wirklich für jeden, der solch eine Verbundenheit bei diesem oder einem anderen Werk findet, oder besser erlebt. :-)
Baumkopf Holzfaust 2011/08/25 09:28:23
Kommentar löschenDeutlich intelligenter, ehrlicher und glaubwürdiger als dieser unsägliche Spielberg-Schmachtfetzen "Saving Private Ryan"
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fkfilmkritik 2011/08/24 23:28:38
Kommentar löschenKonsumierbar-keinesfalls. "The Thin Red Line" ist vielerlei Hinsicht kein einfacher Kriegsfilm, der uns mal eben sagt, dass Krieg schlecht ist. Viel mehr.Er sagt es uns nicht, er lässt es uns spüren. Es erleben. Dies nicht nur durch einfache Blutpartikel. Vielmehr durch Dialoge und Voice-Overs. Malick gelingt es hier durch volle Poesie jede Minute klangvoll die Betroffenheit jener Person mit einzubringen. Er lässt Naturaufnahmen in vielen Sequenzen umschweifen. Die Kamera an Flüssen sowie durch Felder schwenken. Philosophisch formuliert er die Todesangst der Krieger. Gefühlvoll bringt er die Aufnahmen in den Klang, reimt die Scores mit ein. Hier stehen nie die Schiessereien im Vordergrund, sondern es wird gezeigt, wie sich die Soldaten wirklich fühlen. Die Gedanken lässt Malick im Voice-Over erklingen. Zeigt uns realistische Ansätze, was in Köpfen der Soldaten vorgeht. Der Drang zum überleben. Das Zuhause. Aber wenn man getroffen ist, denkt man sofort es ist aus. Man hat versagt. Man hat nichts mehr vor. Wenn man am Boden liegt, liegt man am Boden. Schmerz tut weh. Man will in gehen lassen. Egal wie. Unbändig zieht dieser Drang an den Nerven. Erniedrigt den Zuschauer auf´s Wesentliche. Die Kriegszenen sind keinesfalls schön. Sie sind unerbittlich. Zeigen sowohl in Hintergründen, wie auch in vereinzelten Aufnahmen die Verletzten. Erschütternd dargestellte Feuergefechte, unterdessen jeder einzelnen Sequenz ein Gefühl für Dramaturgie vorhanden ist. "The Thin Red Line" stellt ebenso keinen als "Helden" dar. Alle sind sie Menschen die Teil des Kriegs sind und nur das Ziel haben zu überleben. Keine muskulösen Amerikaner mit hübschen Frisuren. Leute aus verschiedensten Regionen. Die einen sympathischer die anderen eben nicht. Deswegen wird in den Kriegszenen auch bewusst nicht so erkennbar gezeigt wer nun wer ist. Das eigentliche Monster ist und bleibt nämlich der Krieg selbst.
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Tjeorrmy 2011/08/24 23:37:44
Antwort löschenWow. Fantastisch.
fkfilmkritik 2011/08/24 23:39:13
Antwort löschenDanke. :)
Benjamin Barker 2011/08/25 00:04:18
Antwort löschenDem kann ich mich anschließen, sehr schön geschrieben!
fkfilmkritik 2011/08/25 00:05:47
Antwort löschenHab Dank. ;)
xXxWantedxXx 2011/08/25 18:21:17
Antwort löschenToll geschrieben. Muss den wohl endlich auch mal sehen.
fkfilmkritik 2011/08/25 18:52:26
Antwort löschenDanke dir. Malick ist aber mehr Geschmacksache. Schonmal etwas von ihm gesehen ? Ansonsten kann ich den auch nur empfehlen.
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xXxWantedxXx 2011/08/25 20:07:10
Antwort löschenVon Malick hab ich noch gar nichts gesehen. The New World interessiert mich auch sehr.
fkfilmkritik 2011/08/25 20:18:05
Antwort löschenEr arbeitet nunmal sehr viel mit Naturaufnahmen und nimmt sich viel Zeit. Man kann es aber auf jeden Fall versuchen. Ich finde diese Art wirklich toll. =)
moviereporter 2011/08/18 20:01:54
Kommentar löschenÜber weite Strecken ist der Film wirklich langweilig. Und 'Der Schmale Grat' kommt auch nie wirklich auf den Punkt und lässt (zu viele) Fragen offen im Dschungel stehen. Wenn uns der Grundgedanke des abscheulichen Krieges und dessen Sinnlosigkeit vor Augen geführt wird, ist natürlich überaus löblich - und wenn man dann noch so wundervolle Landschaftsaufnahmen zu sehen bekommt, entschädigt das schon für die eine oder andere Langwierigkeit.
Der Score von Herrn Zimmer ist zwar überaus passabel, aber er lässt jegliche Handschrift vermissen. Wenn man den Namen nicht ganz groß im Abspann lesen würde, käme man nie auf die Idee, er wäre von ihm.
Ein großes Plus gibt’s aber noch: und zwar für die Darsteller - der ganze Haufen spielt wirklich super. (Außer Clooney, aber der spielt ja eh immer sich selbst und ist in seiner Mini-Rolle gerade noch so erträglich).
Fazit: Einmal gesehen haben sollte man den 'Schmalen Grat' schon, allein schon wegen des Themas des Anti-Krieges (auch wenn ich zugeben muss, dass ich ihn in zwei Teilen sah:)). Denn Terrence Malick hat sich bei dem Film ja etwas gedacht und für viele (die den Film vollends verstehen) gehört er zu denn besten Anti-Kriegsfilmen überhaupt. Ob man ihn auf seine eigene Lieblingsliste setzt muss natürlich jeder selbst entscheiden - ich persönlich würde es nicht tun. Und das schlicht und ergreifend deshalb, weil er mir zu langatmig ist. Schön anzusehen ist der Film aber trotzdem.
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Poppe77 2011/08/18 20:13:57
Antwort löschenSchade das er den Film nicht verstanden hat.
Violent Fiffy 2011/08/18 03:04:11
Kommentar löschenEmotional und philosophisch ist das ein sehr ansprechender Film, wenn man als Zuschauer bereit ist, sich darauf einzulassen. In jedem Fall verdient er sich die Bezeichnung Anti-Kriegsfilm.
Die Bilder sind eindrucksvoll und untermalen die Atmosphäre und einzelne Aussagen recht gut. Auch die von der Gedankenstimme aufgeworfenen philosophischen Fragen haben mir im Ansatz gut gefallen. Gerade die klassischen Gedanken um das Sein in Verbindung mit einem kriegerischen Kontext.
Was mir dagegen ziemlich auf den Zeiger gegangen ist, ist die implizite Überkandidelung des menschlichen Daseins und der Frage warum Menschen so sind wie sie sind.
Die Frage ist für mich - recht offensichtlich - nicht wann wir "das Gute" oder "das Glück" verloren haben(dieser dämliche Paradies-Auszug), sondern inwieweit in uns unsere tierische Natur gegenüber unserer vernunftbegabten Gedankenseite vorherrscht.
Für mich ist der Mensch ein Tier, vom Affen abstammend und ebenso aggressiv bzw. die eigenen Artgenossen tötend wie es Schimpansen-Clans untereinander genauso machen, weil es nunmal ihre Natur ist und Leid erst seine volle Wirkung entfaltet je vernunftbegabter der Leidende ist. Der Mensch strickt um solche Handlungen zwar noch etwas weiträumigere, pathetische Geschichten, um diesem eigentlich von sich selbst so wahrgenommenen, unzivilisierten Verhalten einen Grund zu geben(und weil er es kann) aber das ist für mich auch der einzige größere Unterschied zu anderen Affen und deren kriegerischen Auseinandersetzungen.
Würden wir uns dies bewußter machen, wäre es leichter damit umzugehen oder sich sogar selbst als Spezies besser in den Griff zu kriegen, um "sozial effizienter" zu leben.
Solange wir den "Sternenstaub-Ansatz" verfolgen und dies im Rahmen einer romantischen Gut-Böse-Debatte betrachten, werden wir uns weiterhin für hoch zivilisiert halten und sehr darüber erstaunt sein, dass es so etwas wie Krieg überhaupt geben kann. Gerade letztere Message sehe ich für mich in dem Film recht stark vertreten und das geht mir kurz und knapp gesagt auf den Sack.
Dies aber mal ausgeklammert, gefiel mir die Gesamtkomposition aus Kameraarbeit, Schauspiel, Dialogen und Cast schon überdurchschnittlich gut. Nicht zuletzt, da die etwas langatmigeren Szenen für mich auch eher eindrucksvoll als anstrengend waren.
Wer fetziges Geballer sucht, ist hier jedenfalls falsch. :-)
Es kommt zwar häufig vor, der Kernpunkt des Films ist aber nicht daran angelegt.
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sam_ace_rothstein 2011/08/10 08:50:30
Kommentar löschenSehr prominente Besetzung bis in die Nebenrollen ( Travolta, Clooney) Dennoch sind es die wenigen bekannten Schauspieler die aus diesem Kriegsfilm herausstechen. ( John Cusack, Adrien Brody)
Die Soldaten sind keine Rambos die einfach drauflosenstürmen. Das tut dem Film gut, weil man sieht welchen Todesängsten diese Soldaten ausgesetzt waren. Diese Todesangst wird einem in vielen Szenen vorgeführt in denen die Darsteller hervorragend spielen. Ausser Cusack und Brody muss man noch Sean Penn und Nick Nolte erwähnen. Vorallem Nolte hat mir in der Rolle des Lieutenant sehr gut gefallen, das Dauergeschreie von ihn hat mich entfernt an Sgt. Hartman aus Full Metal jacket erinnert.
Der Film hat ein paar Längen aber das Verzeiht man ihm gerne, man bekommt Geniale Landschaftsaufnahmen zu sehen und Szenen die einem noch Lange in Erinnerung bleiben werden.
Einer der Besseren Antikriegsfilme, der auch mit seinen ruhigen Momenten punkten kann.
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MCMXC 2011/08/04 01:43:49
Kommentar löschenMeiner Meinung nach ein überbewerteter Film. Da wird viel unsinniges Zeug geredet.
Kriegstechnisch ist der Film totaler Schwachsinn
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White_Tip 2011/08/04 02:44:11
Antwort löschenbuuuuuuuuh! schäm dich
seniorem 2011/08/04 08:02:49
Antwort löschenaber echt
maslobojew 2011/08/16 19:12:38
Antwort löschenSag mal bitte für einen Laien ein Beispiel für das nicht gelungene Kriegstechnische.
MCMXC 2011/08/16 20:09:20
Antwort löschenEinfach alles, wie sie schießen, wie sie angreifen.
Vor allem, die Szene, in der sie die Stellung auf dem Hügel angreifen, alle Rennen auf einem Haufen rum.
Kriegstechnisch ist der Film, wie dieser (http://www.youtube.com/watch?v=Jj1hBxyw2pw) Kampftechnisch.
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White_Tip 2011/08/17 17:24:40
Antwort löschenmuss man nicht verstehen aber okay...
marcus-wagenknecht 2012/01/16 23:04:16
Antwort löschenGing mir genauso, obwohl ich nur vor 25 Jahren 18 Monate als Funker in einer Kaserne erlebt habe.
Wenn ich als militärischer Halbdepp mitten im Film Sachen brülle wie: "über die Flanke!", "verteilen", "vorrücken" oder "Nachladen!", dann hat mich der Film nicht wirklich gefesselt.
Wenn ich mich frage, wo die zwei schönen Mörser bleiben, die man beim Aufstieg zum Hügel im Gepäck gut erkennen kann, dann habe ich wohl zu sehr mitgedacht.
Wenn mich angefordertes Artilleriefeuer zur Verzweiflung treibt, weil der Anfordernde nur 10 Meter neben dem Ziel hockt, dann will mich die Regie für dumm verkaufen.
Da helfen weder blaue Schnetterlinge noch von unten gefilmte Grashalme. Da heißt es nur: Schnell hineinbeißen & ABSCHALTEN!