Die Brücke

Die Brücke (1959), DE
Laufzeit 103 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 22.10.1959

8.0 Kritiker
20 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4 Community
1635 Bewertungen
25 Kommentare
Die Brücke - Bild 6035356
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von Bernhard Wicki, mit Folker Bohnet und Fritz Wepper

Acht noch minderjährige Jugendliche erhalten in den letzten Kriegstagen 1945 den völlig sinnlosen Befehl, eine Brücke bei einer Kleinstadt im Bayerischen Wald vor den anrückenden Amerikanern zu verteidigen. Mit patriotischem Enthusiasmus und Begeisterung glauben sie, ihren Auftrag erfüllen zu müssen. Erst nachdem einer nach dem anderen bei der Verteidigung der Brücke sein Leben lassen muss, wird die Sinnlosigkeit des Befehls offenkundig.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Die Brücke

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.0Sehenswert

Lange hat es gedauert bis ich endlich dazu gekommen bin, mir Bernhard Wickis „Die Brücke“ von 1959 anzusehen, der gemeinhin als einer DER deutschen Antikriegsfilme schlechthin gilt. Nach Sichtung des Films muss ich sagen, dass der Film ohne Zweifel gelungen, aber nichts desto trotz nicht frei von Schwächen ist. Der Film erzählt die Geschichte von 7 Jugendlichen die im April 1945 in den letzten Kriegstagen zur Wehrmacht eingezogen werden. Auf Grund ihrer nationalsozialistischen Indoktrinierung folgen sie diesem Ruf voller Verblendung und Begeisterung und werden dazu abkommandiert eine Brücke zu verteidigen, die ohnehin gesprengt werden soll. Natürlich wissen sie dies nicht, und so sterben Sechs von Ihnen einen sinnlosen im Kampf gegen die anrückenden Amerikaner. „Die Brücke“ ist im zeitlichen Kontext der Produktion des Films zu sehen: Zwar geht er in seiner Kriegsdarstellung einen Schritt weiter, als die Kriegsfilmwelle der 50er Jahre, die im konstruierten Gegensatz von SS (Böse) und Wehrmacht (Gut), die Wehrmacht stets als von den Nationalsozialisten missbrauchtes Organ skizziert, doch auch hier wird die Wehrmacht und im Besonderen die deutsche Bevölkerung als verführte Opfergemeinschaft inszeniert, welche die deutschen Verbrechen im zweiten Weltkrieg nicht thematisiert. Dennoch gelingt „Die Brücke“ ein deutliches Statement gegen den Krieg, welches sich in eindringlichen Bildern manifestiert. Die im vorigen in aller Kürze skizzierten Schwächen sollten jedoch dem Zuschauer bewusst sein.

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Kommentare (24) — Film: Die Brücke

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loveissuicide

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Recht dramatisches WKII-Drama. Die Jungs wollten den Krieg, sie haben ihn bekommen, authentischer, als ihnen lieb war, auch wenn der Schauplatz nur ein unbedeutender war.

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hawker

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Bewertung9.5Herausragend

In meinen Augen ein sehr relatitätsnaher Film, der die ideologische Verblendung vieler Jungendlicher der damaligen Zeit wiederspiegelt.

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Keky

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich persönlich finde diesen Film richtig klasse. Gerade die Ansammlung deutscher Charakterschauspieler in jungen Jahren und die Tatsache, dass in diesem Streifen ein Teil deutscher Geschichte verarbeitet wurde, machen diesen Film sehenswert. Vielleicht aber ist dieser Antikriegsfilm auch erschreckend, wenn man kritisch hinter fragt. Mann, waren die Jungs ideologisch verseucht!
Das KloSieben Remake kommt nicht mal ansatzweise da ran, was Wicki damit geschaffen hat. ;)

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ElMagico

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ganz ehrlich: Nach circa der Hälfte des Films war ich fast ein wenig Enttäuscht. Aber kann der Magic wissen, dass diese erste Hälfte auch erst richtig Sinn macht, wenn man sich den Film ganz angesehen hat? Kann er nicht...er hat es trotzdem getan und das Endresume ist mitnichten Enttäuschend.
Hilfreich wäre es vielleicht gewesen, hätte ich die Erwartungen abgelegt die ich im Hinblick auf "Die Brücke" hatte. Denn im Nachhinein ist dies kein Film, der sich bemüht die jüngere deutsche Vergangenheit aufzuarbeiten. Es geht um den Krieg in "Die Brücke" und was da passiert, die Stimmung und Konstellation um diesen eigentlich recht kleinen Vorfall, können so ähnlich wohl in jedem Krisengebiet passieren. Sicherlich gibt es auch Bezüge speziell zum Nazi-Regime...Menschen die irgendeiner kruden Idee oder irgendeinem Idioten hinterherrennen gibt es aber in so gut wie jedem Krieg. Wir hatten halt einfach nur den grössten dieser Idioten.
Und so tat ich mir Anfangs etwas schwer, der Blickwinkel war ein ganz anderer, als in den meisten Kriegsfilmen. Es wird das Treiben und die Stimmung in einer Kleinstadt während des Kriegs eingefangen und ich war erstaunt wie organisiert das alles dargestellt wurde. Natürlich kärglich und unter schlimmen Bedingungen, aber irgendwo auch fast idyllisch. Das Ding war hier, dass ich eben kaum was darüber wusste. Man liest, hört und sieht soviel von den Fronten, Lazaretten, Schlachtfeldern. Aber die normalen Leute in der Kleinstadt daheim? Ich fragte mich ständig ob das wirklich so war. Jetzt danach macht es aber Sinn. Ich hab auch wirklich drüber gegrübelt, ob man in Deutschland während des Krieges wirklich Englisch an den Schulen unterrichtete....
Aber wie gesagt, ich denke jetzt, dass hier ein ganz gutes, vielleicht nicht ganz korrektes Bild solch einer Stadt entworfen wurde. Die Männer fehlen an allen Ecken und Enden, die Frauen resignieren und die Kinder sind orientierungslos. Was an Männern noch da ist, gibt nichts her als Vorbild, ist verstümmelt, alt oder feige. Mann ist sich zwar gut genug zum gegenseitigen Trösten, aufgesehen wird aber zu niemanden mehr. Es gibt nur noch das melancholische Jetzt, eine Zukunft wird sich höchstens zusammengelogen oder -geträumt.
Und so ist es kaum verwunderlich, dass diese Jungs mit wehenden Fahnen in den Krieg wollen. Eine grosse Lücke auffüllen und wenn es nur die Lücke in sich selbst ist. Aber Idealismus ohne Erfahrung ist immer eine gefährliche Sache und die Theorie bleibt oft nur ein Spiel. Und Blind sind dann die meisten...entweder sind die Augen geblendet oder sie sind abgestumpft.
"Die Brücke" zeigt dies in drastischen, harschen Bildern, die aber irgendwo auch immer zu Herz gehen. Der Film legt jegliche Theatralik ab, die er zu Beginn noch gern mal anwendete und konterkariert jegliches bisschen an angenehmen Gefühl, dass er zuvor verbreitete. Er ist ab dem ersten Schuss der fällt die Essenz von dem was man Anti-Kriegs-Film nennt. Denn er zeigt eine sinnlose und dumme Szenerie, die nichts zum Inhalt hat ausser Menschenleben zu zerstören. Und glücklicherweise tut er das auf keine weinerliche Art und Weise. Sicherlich neigt der Film zur Dramatik, im Kampfgeschehen schien es mir aber, als würde sich der Film von seinen Protagonisten entfernen, sich ein bisschen distanzieren. Es würde Sinn machen, denn am Ende waren sie ja doch auch nur Mörder.
Einer der wenigen Filme dieser Thematik die ich mit meinen Kids gucken würde, weil er tatsächlich nur mutwillig falsch zu verstehen ist. Aber schon allein weil er Schwarz/Weiß ist würden sie ihn meiden, wie der Teufel das Weihwasser. Ich hatte Dienst als dieses Remake vor kurzen lief und sie wollten dieses auch angucken, aber weder ihre, noch meine Erwartungen konnte diese Lachnummer von 2008 nur annähernd erfüllen.

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THE_JUDGE

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Oha, ich hatte ganz vergessen das es davon ein Remake gibt. Richtig hab ich mich allerdings erschrocken als ich gard nochmal nachgeschaut habe und ein Pro7 Logo in der unteren rechten Ecke des Covers erblickt habe. Der wird wahrscheinlich so richtig gut sein...


ElMagico

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rischtisch geil ist der ;)


Hungerkünstler

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Bewertung9.0Herausragend

Aus der Langweile und Wüstenei des deutschen Filmschaffens der 50 er und beginnenden 60er Jahre mit Försterliesel-, Sissi - und konstruierten Problemfilmen ragen nur wenige Highlights heraus, so einige Filme von Helmut Käutner und als ein Leuchtfeuer in der Ödnis Bernhard Wickis Film Die brücke. Was an ihm noch immer fasziniert, ist die unglaubliche Authentizität der Dars tellun g desGeschehens im April 1945. Kein Wunder, es beruht auf einer Erzählung über tatsächlich Erlebtes. Ähnliche Zeitzeugnisse gibt es nicht wenige. Ich selber war damals genau 8 Jahre alt. In meinem Städtchen hing man auch Fahnenflüchtige an Chaussebäumen auf und errichtete Panzersperren aus Möbelwagenm und , wie im Film erwähnt, aus Baumstämmen.

Die Botschaft des Films, die Verführbarkeit desr Idealismus der Jugend durch fortwährende Propaganda eines gewisssenlosen Regimes zu zeigen, ist glaubhaft und beeindruckend., Wicki verstand sein Handwerk. Meine 8-jährigen Schulkameraden faselten seinerzeit auch von den neuen Wunderwaffen V 1 und V 2 und vom Endsieg, Während die alten Mitläufer der Nazis allmählich erkannten. dass sie Rattenfängern gefolgt waren, hielten viele der Jungen an dem fest, was ihnen als Ideal eingeimpft worden war.

Wickis Brücke hatte großen Einfluss auf die männliche Jgend der 60er. 70 er. und 80 er Jahre. In nicht wenigen Anträgen auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen (man mußte sich damals einem oft quälenden Verfahren der Gewissensüberprüfung vor Verwaltungsausschüssen und Gerichten unterziehen) war der Film einer wichtiger Baustein für die Entscheidung gegen den Kriegsdienst mit der Waffe. So konnte Wicki mit Recht auf seinem Film solz sein, der nicht wie manche Kritiker meinten, die Begeisterung der Hitler-Jugend als vorbildlich darstellen sollte, sondern ein zutiefst pazuifistisches Werk ist.

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vannorden

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Bewertung3.5Schwach

Von Anfang an ist alles klar: Krieg ist schlimm und die Jungs von der Nazi-Ideologie oder ihren Männlichkeitsriten total verblendet. So sehr es auch stimmt, so sehr ist es falsch, Menschen in Filmen wie Objekte zu behandeln. Eben nicht nur, dass der Film keine Überraschungen bereit hält und routiniert die Botschaft runterspult, sondern auch alle darin auftretenden Personen kein Eigenleben entwicklen, weil es ihnen verwehrt wird, weil sie nur da sind die Botschaft zu transportieren. Damit ist "Die Brücke" nichts weiter als Propaganda. Wer mal wieder eine Erinnerung braucht, dass Krieg schrecklich ist, wer mal wieder den Kopf gewaschen braucht, sollte sich ihn angucken, denn Bernhard Wicki hat sicherlich keine schlechte Arbeit gemacht, aber für mich hinterläßt er einen Faden Beigeschmack, weil er das Wahre mit einem Lehrstück am Rande zur Lüge erreichen will.

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hoffman587

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Bewertung9.0Herausragend

Die Brücke

Der Krieg ist grausam, sinnlos, er kennt keine Gewinner, er kennt nur den qualvollen Tod, er hat nur Verlierer...sinnlos, das ist der Krieg....und die "Brücke" ist ein Antikriegsfilm über diesen doch sinnlosen Krieg und über seine Opfer, ein Film von Bernhard Wicki aus dem Jahre 1959, der auf dem gleichnamigen und autobiografischen Roman von Gregor Dorfmeister.

Die Story, ein hartes Stück, mehr als genial verpackt, in ein bedrückendes Gewand, regelrecht tragisch, den Krieg in all seiner Grausamkeit wird glaubwürdig präsentiert und das zählt, denn die Handlung des Ganzen ist absolut authentisch: 1945 sollen sieben Schüler eine fast verlorene Brücke verteidigen, koste es was es wolle, und von der NS-Propaganda aufgehetzt kämpfen sie gegen den Amerikaner, bald bemerken sie, dass der Krieg kein Kinderspiel ist, sondern einfach nur brutal.

Überzeugend in den Hauptrollen, wie auch in den Nebenrollen, gespielt, besonders stark gespielt von Fritz Wepper, Folker Bohnet, Michael Hinz und Günther Hoffmann, obwohl natürlich alle glaubwürdige Leistungen abliefern, beim besten Willen herausragend, man fühlt anfangs ihre Selbstsicherheit und am Ende spürt man vollkommen ihre Verzweiflung und ja auch ihre Angst, ein tragischer, wie auch bedrückender Blick in ihre Seelen.

Und Wicki macht bei seiner Regie wirklich alles richtig, brillant erzählt, erschütternd, zutiefst erschütternd, der Film packt einen und lässt einen nicht mehr los, Wicki fesselt einen, er wirft einen schonunglosen Blick auf den Krieg, auf den fehlgeleiteten Idealismus und schließlich auch auf den unfassbaren Heldenwahn, harter Stoff und sicherlich sehr bitter, aber eines ist er dabei zu jeder Zeit und zwar glaubwürdig und ehrlich, denn wie bereits gesagt, der Krieg ist kein Abenteuer....
Aber auch die Bilder beeindruckend, wenn man das überhaupt sagen kann, perfekt gefilmt, genauso schonunglos bebildert, wie auch erzählt, eine harte Realität, kompromisslos gezeigt und selbst heute noch unglaublich beklemmend, aber eben genial, die Bilder sprechen eine klare Sprache...

Zudem wurden die Charaktere wirklich ausgezeichnet gestaltet, denn, wie bereits oft erwähnt, sie sind verdammt noch mal glaubwürdig und das ist immerhin das Wichtigste für einen solchen Film, vielschichtig, da sie eben authentisch dargestellt werden, sodass man doch in gewisser Weise mit ihnen leidet, mit ihnen durch die Hölle geht, das geht selbst heute noch unter die Haut, und das selbe gilt auch für die Dialoge.

Also was bleibt mir am Ende jetzt noch zu sagen, außer dass "Die Brücke" eindeutig ein aufrüttelndes und herausragendes, deutsches Meisterwerk ist, tragisch, ein Film, der unter die Haut geht und den man wahrscheinlich nie wieder vergisst...

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shadowhunting

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In Zeiten von Legenden und Mythen um den Krieg, ein sehr realistischer Antikriegsfilm, der brilliant gespielt wurde und das in einer wirklich gut gewählten Atmosphäre/Kulisse! Sehr treffende Kritik!


hoffman587

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Danke schön euch beiden:)
Und ja ein Meilenstein...


pellekraut007

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Erst is Siggi gestorben! Ein Flieger... und der Idiot ist stehen geblieben! - Und dann? - Ich weiß nicht mehr, aber plötzlich is Jürgen neben mir gelegen, tot! - Warum seid ihr nicht einfach weggelaufen? - Ich bin nicht feige... und die anderen waren es auch nicht! - Und Walter? - Die haben ihn im Haus an der Brücke gefunden. Ich hab damals nur noch mitbekommen, wie der mit ner Panzerfaust auf die Amis losgerannt ist. Und wie Klaus aus dem Graben ist! Der war mit Karl auf der rechten Seite am Maschinengewehr. Karl ist erschossen worden, in den Kopf. Klaus is dann auch gefallen. Auch erschossen, einfach so! Der is aus dem Graben, aus der Deckung, hat richtig geweint und dann...! Franziska hat ihn bis heute nicht vergessen. - Und Hans? - Den haben ein paar Kompanieschweine erschossen, unsere eigenen Leute! Ich hab noch einen von denen erwischt! - Du warst doch verletzt! - Ja und? Ich mußte Hans doch Deckung geben. - Aber, die Brücke, die ... war doch nicht wichtig! Habt ihr das denn nicht gewußt? - Nein, woher? Unser Unteroffizier, der Heilmann, der wollte wohl türmen, aber, den hat man gefunden, erschossen. Nein, nein, wir haben damals unser Deutschland verteidigt! - Weißt du, was die Kritiker sagen? - Nein! Aber das interessiert mich nicht im geringsten! Die wissen eh immer alles besser... nachher! Wir haben damals Deutschland verteidigt und das war für uns unsere Brücke!"

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SpiceWeasel

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Ganz toller Film!


pellekraut007

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@Brennegan - besten dank, grunz ;)


Marius11

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Bewertung7.5Sehenswert

Da ich dort in Cham aufgewachsen bin ist es ganz interessant anzusehen, wie die Gegend Damals aussah.

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Jack_Torrance

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Bewertung10.0Herausragend

Welcher Gruppe von Personen würde ich welchen Antikriegsfilm zeigen ?
Der Soldat James Ryan - Leuten, die wissen, dass Krieg etwas schlimmes ist, sich ihrer Meinung aber bestätigt fühlen wollen
Full Metal Jacket - Physisch (und psychisch) schwächeren Menschen, die Krieg als Möglichkeit sehen über sich hinauszuwachsen
Waltz with Bashir - Leuten, die ihre Erfahrungen mit dem Schrecken des Krieges gemacht haben
Wege zum Ruhm - Leuten, die Krieg aus rein intellektueller Sicht Krieg für etwas sinnvolles halten
Die Brücke - Jugendlichen, die Krieg für etwas geiles halten und unbedingt "Blut lecken wollen".

In meinem Umfeld gibt es tatsächlich solche Leute, die zur letztgenannten Abteilung gehören. Die Ähnlichkeit mit den Protagonisten dieses Filmes mit solchen Leuten ist einfach unglaublich.
Da freut man sich darüber einberufen zu werden als hätte man das erste Bundesliga-Tor erzielt; da hört man Dummheiten wie "Hahaha guggt mal der Siggi liegt da wie eine Briefmarke !" oder "Wer ein Quadratmeter rettet, rettet das ganze deutsche Volk !"
Dann aber wird man mit der knallharten Realität des Krieges konfrontiert. Man stirbt qualvoll, man stirbt würdelos, man freut sich über den Tod eines Menschen, man macht sich in die Hose, man vergießt Tränen und am Ende ist man ein psychologisches Wrack.
Dann noch die schmerzhafte Wahrheit: "Es war so unbedeutend, dass es in keinem Heeresbericht gemeldet wurde." Solche Tatsachen machen den Film umso schmerzhafter !
Fazit: Ein psychologisch präzises Drehbuch und eine intensive Regieleistung Wickis machen "Die Brücke" zu einem der eindringlichsten Antikriegsfilme überhaupt !

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shadowhunting

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Ein sehr guter Kommentar mit weise gewählten Worten.
Und dieses Schicksal gab es tausendfach und keiner wollte es später wahr haben.


Jack_Torrance

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Leider wahr...


Vanillebär

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Todes Stimmung und brutale Kampfszenen.. Eigentlich ist es kaum möglich weg zu sehen. Einziger negativer Punkt ist, dass teilweise mit Archetypen gearbeitet wurde. zB:
=> der, der dem Füherer blind gehorcht => der Held der Geschichte, wobei mir von Anfang an klar war, dass nur dieser überleben wird.

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Mhoecherl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film zeigt den Schrecken des Krieges in allen seinen Facetten eindrucksvoll auf. Und regt dazu an sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

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Filmkenner77

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zweifellos einer der besten deutschen Filme aller Zeiten. Imposantes Plädoyer gegen den Krieg.

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Metal906

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film zeigt sehr gut wie eine Gruppe von jugendliche in einen verlorenen krieg noch als Kanonenfutter eingesetzt werden

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_SUPERNATURAL_

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Tjaaah das ist doch mal ein Kriegsdrama, sinnlos verteidigen jungs eine Brücker vor den Allierten, klar ist doch das fast keiner überleben kann.!

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Redapple

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Bewertung7.5Sehenswert

Glaubwürdigster Film über den 2. Weltkrieg. Nicht zu vergleichen mit dem unsäglichen Remake.

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MasterTNQ

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Bewertung7.0Sehenswert

Dieser Film geht echt unter die Haut!
Die Story ist relativ schnell erzählt: Acht Freunde, die noch nicht einmal die Volljährigkeit erreicht haben, werden 1945 kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges einberufen. Nur einen Tag, nachdem sie ihre Ausbildung angefangen haben, werden alle Soldaten der Kaserne an die Front beordert, obwohl die acht Jungs noch Grünschnäbel sind. Deshalb kriegen sie kurzerhand den Auftrag, eine örtliche Brücke zu sichern, die sowieso bald gesprengt werden soll. In ihrer Unerfahrenheit greifen sie schließlich eine passierende Panzerbrigade der Amerikaner an und das Unheil nimmt seinen Lauf....

Das ist der spannende Part der Geschichte, denn die erste halbe Stunde ist erfüllt von gähnender Langeweile, in denen die auf jeden Fall nötige Charaktervorstellung vollzogen wird. Nötig deswegen, damit die Eindringlichkeit dieses Streifens deutlicher wird. Ein paar Konflikte hier und bisschen Liebeskummer dort und schon hat man die Acht ins Herz geschlossen.

Stellenweise wirklich großartige Kameraarbeit weiß ebenfalls zu überzeugen und ans Gemüt geht der Film sowieso.
Doch was mir als Filmmusik-Liebhaber sehr übel auf den Magen geschlagen hat ist Folgendes: In der gesamten Laufzeit hört man nicht einmal irgendeine Art von musikalischer Untermalung. Der Film bleibt dadurch sehr trocken, was angesicht der Thematik und der Intention des Regisseurs wohl auch so gedacht war. Doch ein Film gänzlich ohne Musik? Selbst die Tatsache, dass der Streifen auch so wirklich einwandfrei und grandios funktioniert, ist kein Argument dafür nicht wenigstens ein bisschen stimmungsvolle Untermalung zum Einsatz zu bringen.

Fazit: "Die Brücke" ist ein sehr eindrucksvoller und fieser Schlag in den Magen, der zum Nachdenken anregt. Leider fällt das komplette Fehlen einer Filmmusik sehr negativ auf. Schade eigentlich, denn sonst hätte er mir besser gefallen.

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Darbon

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Bewertung7.5Sehenswert

Und inmitten des Gräuels die kurze, einfache und anrührende Liebesgeschichte zwischen Cordula Trantow und Volker Lechtenbrink. Nachdem Franziska ihre Uhr gegen Butter eingetauscht hat, will Klaus ihr seine schenken ("Damit du was von mir hast.") Franziska nimmt sie jedoch nur als Leihgabe ("Aber wenn du sie brauchst, sagst du's!?"). Bei der Übergabe kommen sie sich sehr nahe, doch statt eines Kusses verweist Klaus schnell auf die Leuchtziffern der Uhr. So schlicht, so ergreifend. Und dass sich Cordula Trantow einige Filme und Jahre nach der "Brücke" und Ausflügen nach Frankreich ("Passage du Rhin") und Hollywood ("Hitler") nicht für das biedere bundesdeutsche Kino verheizen lassen wollte und - bis die 68er Kafka-Verfilmung "Das Schloss" - zurück ans Theater und zum Fernsehen flüchtete, kann man ihr bei so viel Talent nicht verübeln.

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AlainDelon87

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Bewertung9.5Herausragend

Markerschüttender Kriegsfilm von Bernhard Wicki, der auch heute nichts von seiner starken Wirkung verloren hat.

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dAShEIKO

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Bewertung9.0Herausragend

Wicki hat mit diesem einfach gemachten Film ein eindrucksvolles Monument gegen den Krieg und dessen Sinnlosigkeit gemacht. Herausragend sind vor allem auch die jungen Schauspieler. Nachdem wir diesen Film in der Schule angesehen hatten, war es mucksmäußchen still.

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