Das Boot

Das Boot (1981), DE Laufzeit 149 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 11.12.1997


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von Wolfgang Petersen, mit Jürgen Prochnow und Herbert Grönemeyer

Mit dem Weltkriegs-Epos Das Boot, um eine U-Boot-Besatzung im Zweiten Weltkrieg, brachte Regisseur Wolfgang Petersen einen echten Blockbuster ins Deutsche Kino.

Der Kriegsberichterstatter Werner (Herbert Grönemeyer) geht 1941 an Bord von U-96, das den Auftrag hat, englische Transportschiffe zu versenken. Das unangefochtene Kommando an Bord hat der rauhbeinige Kaleun (Jürgen Prochnow). Werner soll der Heimatfront von den Heldentaten des Kapitäns und seiner Mannschaft berichten. Doch der Alltag an Bord des engen und düsteren U-Boots sieht anders aus, als erwartet. Schnell erkennt Werner, dass der Jäger zum Gejagten geworden ist, und der Atlantik entpuppt sich bald als nasskalte Hölle für die Besatzung. Ein Albtraum aus Klaustrophobie und Todesangst beginnt.

Hintergrund & Infos zu Das Boot
Das Boot basiert auf dem gleichnamigen Roman von Lothar-Günther Buchheim aus dem Jahr 1973. Auch wenn die Geschichte rein fiktional ist, wirkte der Kapitän des echten U-96 Heinrich Lehmann-Willenbrock als Berater am Film mit. Insgesammt wurde das Boot für sechs Oscars nominiert und ebnete den Weg des Regisseurs Wolfgang Petersen nach Hollywood, wo er Filme wie Air Force One und Der Sturm drehte.

Das Hollywood-Feeling des Filmes kommt nicht von ungefähr. Ursprünglich waren zwei amerikanische Verfilmungen des Romans geplant, in denen Robert Redford beziehungsweise Paul Newman die Rolle des Kaleun übernehmen sollten. Schließlich wurde der Film von Günter Rohrbach produziert, der den damals noch relativ unbekannten Wolfgang Petersen mit Drehbuch und Regie betraute. Der Film hatte ein Budget von 32 Millionen DM, was Das Boot damals nach Metropolis zum zweitteuersten deutschen Film aller Zeiten machte.

Von dem Geld wurden unter anderem zwei aufwendige Modelle des U-Bootes nach Originalplänen gebaut. Eines war für Außenaufnahmen über Wasser vorgesehen, das andere für den klaustrophobischen Innenraum. Das Außenmodell wurde während des Drehs auch für Aufnahmen zu Jäger des verlorenen Schatzes verliehen und überlebte nur knapp die Dreharbeiten zu Das Boot, nachdem es zuvor schon bei einem Sturm gesunken und nur notdürftig wieder geflickt worden war. Das Innenmodell ist noch heute in der Bavaria Filmstadt bei München ausgestellt und für Besucher begehbar.

Eine Besonderheit bei das Boot ist die Synchronisierung. Nicht nur, dass auch die deutsche Fassung synchronisiert ist, da eine Direkttonaufnahme am Set technisch nicht möglich war. Auch für die englischsprachige Fassung sprachen die deutschen Schauspieler ihre Synchronfassungen selbst ein. Grund hierfür war auch, dass bei der Zusammenstellung der Crew auch auf die Dialekte und Sprachfärbungen der einzelnen Mitglieder geachtet wurde, die aus allen Teilen Deutschlands stammten. (ST)

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Cast & Crew

Regie
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