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Das Boot

Das Boot (1981), DE Laufzeit 149 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 11.12.1997


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7.3
Kritiker
80 Bewertungen
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7.2
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107 Kommentare
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von Wolfgang Petersen, mit Jürgen Prochnow und Herbert Grönemeyer

Mit dem Weltkriegs-Epos Das Boot, um eine U-Boot-Besatzung im Zweiten Weltkrieg, brachte Regisseur Wolfgang Petersen einen echten Blockbuster ins Deutsche Kino.

Der Kriegsberichterstatter Werner (Herbert Grönemeyer) geht 1941 an Bord von U-96, das den Auftrag hat, englische Transportschiffe zu versenken. Das unangefochtene Kommando an Bord hat der rauhbeinige Kaleun (Jürgen Prochnow). Werner soll der Heimatfront von den Heldentaten des Kapitäns und seiner Mannschaft berichten. Doch der Alltag an Bord des engen und düsteren U-Boots sieht anders aus, als erwartet. Schnell erkennt Werner, dass der Jäger zum Gejagten geworden ist, und der Atlantik entpuppt sich bald als nasskalte Hölle für die Besatzung. Ein Albtraum aus Klaustrophobie und Todesangst beginnt.

Hintergrund & Infos zu Das Boot
Das Boot basiert auf dem gleichnamigen Roman von Lothar-Günther Buchheim aus dem Jahr 1973. Auch wenn die Geschichte rein fiktional ist, wirkte der Kapitän des echten U-96 Heinrich Lehmann-Willenbrock als Berater am Film mit. Insgesammt wurde das Boot für sechs Oscars nominiert und ebnete den Weg des Regisseurs Wolfgang Petersen nach Hollywood, wo er Filme wie Air Force One und Der Sturm drehte.

Das Hollywood-Feeling des Filmes kommt nicht von ungefähr. Ursprünglich waren zwei amerikanische Verfilmungen des Romans geplant, in denen Robert Redford beziehungsweise Paul Newman die Rolle des Kaleun übernehmen sollten. Schließlich wurde der Film von Günter Rohrbach produziert, der den damals noch relativ unbekannten Wolfgang Petersen mit Drehbuch und Regie betraute. Der Film hatte ein Budget von 32 Millionen DM, was Das Boot damals nach Metropolis zum zweitteuersten deutschen Film aller Zeiten machte.

Von dem Geld wurden unter anderem zwei aufwendige Modelle des U-Bootes nach Originalplänen gebaut. Eines war für Außenaufnahmen über Wasser vorgesehen, das andere für den klaustrophobischen Innenraum. Das Außenmodell wurde während des Drehs auch für Aufnahmen zu Jäger des verlorenen Schatzes verliehen und überlebte nur knapp die Dreharbeiten zu Das Boot, nachdem es zuvor schon bei einem Sturm gesunken und nur notdürftig wieder geflickt worden war. Das Innenmodell ist noch heute in der Bavaria Filmstadt bei München ausgestellt und für Besucher begehbar.

Eine Besonderheit bei das Boot ist die Synchronisierung. Nicht nur, dass auch die deutsche Fassung synchronisiert ist, da eine Direkttonaufnahme am Set technisch nicht möglich war. Auch für die englischsprachige Fassung sprachen die deutschen Schauspieler ihre Synchronfassungen selbst ein. Grund hierfür war auch, dass bei der Zusammenstellung der Crew auch auf die Dialekte und Sprachfärbungen der einzelnen Mitglieder geachtet wurde, die aus allen Teilen Deutschlands stammten. (ST)

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Mehr Bilder (5) und Videos (2) zu Das Boot


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (2) — Film: Das Boot

sushi25: movie-fan.de

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9.5Herausragend

Großartiger Film. Insbesondere die Langfassungen des Films zeichnen ein beklemmendes Bild des U-Boot-alltags. Beeindruckend ist auch das damalige Cast, aus der "Besatzung" sind fast durchweg erfolgreiche Schauspieler hervorgegangen.

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Brentano

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So ähnliche Fime wird man dann in 1oo Jahren etwa über die derzeitige Arbeitssituation und Haltung der Menschen in der Jetztzeit drehen müssen, wahrscheinlich, ..?


Flibbo: Wie ist der Film?

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10.0Herausragend

Brillante Kamerafahrten, lange Sequenzen ohne Schnitt, hervorragende Schauspielkunst einer genialen Besetzung, legendäre Musik und wirklichkeitsgetreue Drehorte setzen sich in Wolfang Petersens unerreichtem Werk „Das Boot“ zu einem brutal authentischen Kriegsdrama zusammen, wie man es nirgendwo anders bewundern kann. [...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (105) — Film: Das Boot


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Jek-Hyde

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wenn ich an das Boot zurückdenke, dann sehe ich das tiefe Grün, durch das sich langsam dieses U-Boot wie ein Wahl, oder ein Raumschiff durch Weltraumnebel schiebt. Ich denke an den diesigen, stickigen Gestank von Schweiß und Salzwasser. An die trübe Stille, oder die dröhnenden Explosionen, das Kreischen von Sirenen.
Das Boot verdient seinen Status als Meisterwerk zurecht. Sicher, die Länge ist wohl ein Manko, was viele davon abhält ihn sich öfter anzusehen und einige wird sicherlich die stille Verbissenheit abschrecken, die jeder Schauspieler auszustrahlen vermag, dort unten in der Enge und den Rohren, den Sperrholz, mit dem es von innen vertäfelt wurde um einen noblen Anschein zu wahren. Während man an Anfang direkt in den Film geworfen wird, ohne jedes Gefühl für die Charaktere kristallisieren sich langsam die Formen über das ganze Abenteuer hin. Man beginnt, wenn man lang genug zusieht zu begreifen, zu erkennen und zu verstehen.
Selbst nach dem dramatische/distopischen Finale bleibt etwas zurück. Das tiefe Grün, durch das sich langsam dieses U-Boot wie ein Wahl, oder ein Raumschiff durch Weltraumnebel schiebt. Die dringende Melodie, die sich so tief in das Ohr hinein gräbt.
Ja, das Boot ist ein bedächtiger, karg, aber großartig geschauspielert Film, der zwischen flüsternder Stille und dem Dröhnen der Torpedos brummt.
Und abgesehen von der Erkenntnis, das mich niemand auf so ein verdammtes U-Boot kriegen würde, schon allein wegen der klaustrophobischen Enge, muss ich eins feststellen: Echte Männer haben Bärte! Und das werdet ihr auch feststellen, wenn ihr den ganzen Film durchkämpft habt, und all die Hindernisse und all die Verzweiflung mit der Crew überstanden habt, spätestens weil euch dann auch ein Bart gewachsen ist.
Und wenn ich zurückdenke, denke ich an das tiefe Grün, durch das sich langsam dieses U-Boot wie ein Wahl, oder ein Raumschiff durch Weltraumnebel schiebt.

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Moviegod

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Stück deutsche Filmgeschichte, wofür uns sogar die Amis beneiden. Und das völlig berechtigt. Ich habe selten einen so hochwertigen deutschen Kinofilm gesehen. Egal in welcher Version, dieser Film ist durchweg packend und spannend.

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Jim LaFleur

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Bewertung0.5Schmerzhaft

...nach einer stunde ausgemacht. stinklangweilig

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Jek-Hyde

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Manchmal muss man länger dranbleiben. Es fängt ganz langsam und bedächtig an, wenn sich das Boot langsam durch das tiefe Grün, wie ein Wahl, oder ein Raumschiff durch Weltraumnebel schiebt.


sachsenkrieger

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der beste deutsche "Blockbuster" aller Zeiten. Perfekt bis ins Detail, durch die Ruderbank eine absolut geniale Schauspieler-Riege vom Kaleun bis zum Smutje. Dramatisch von der ersten bis zur letzten Minute, auch für eine ausgewiesene Landratte wie mich.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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deevaudee

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es gibt Musikstücke in der Zeit, die ewig bleiben. Neben den harten und sogleich melodischen Klängen des Terminators, gibt es auch diese sanft sich steigernde kraftvolle Melodie zu das Boot.

Und auch der Film selbst, ist wohl ein grosses aber auch starkes Stück deutsche Kinogeschichte. Gesehen im Directors Cut. Heisst, man steht nach knapp 2 Stunden auf, um die DVD umzudrehen um weiter zu gucken.
Und genau da liegt so ein wenig der Knackpunkt, die Laufzeit. Gut, Herr der Ringe Spezis haben genug Sitzfleisch, und würden die 3,5 Stunden im Handumdrehen absitzen. Aber dafür ist das Boot zu intensiv in Charakterzügen.
Jürgen Prochnow, der den Kapitän des U96 gibt, und sich sehr schwer mit seinem Seebefehl auseinander setzen mag. Denn der Krieg hat viele gute und tüchtige Seeleute schon geopfert, und um alle Fronten abzudecken wurden auch immer jüngere Leute abgezogen. Und genau das schmeckt dem Kapitän nicht.
Zu allem übel schickt der Regierungsapparat noch einen Marinekriegsberichterstatter.

Aber das Boot darf den Hafen von LaRochelle verlassen und dümpelt nun im Atlantik rum, um Britische Flottenteile aufzugreiffen.
"Die Herren in Berlin sind wohl nur noch damit beschäftigt sich neue Schimpfwörter für Churchill auszudenken. Trunkenbold, Saufbold, Paralytiker. Für einen besoffenen Paralytiker heizt der uns aber ganz schön ein!"
Das schöne am Film ist durch die Kulissen wunderbar eingefangene Enge. Jede noch so winzigste kleine Problematik. Was Körperhygiene anbelangt, oder der Verpflegungsengpass. Am Anfang ist alles noch schön und frisch. Aber wenn dann Semmelrogge anfängt verschimmeltes Brot auseinander zu schälen, weiss man wo der Hase läuft.

Natürlich gehören Übungen sowie auch lange weile zum Alltag. Die schönste Szene ist die mit Jan Fedder und Ralf Richter. Nachdem Fedder einen schönen knusprigen Popel durch die Gegend schnipst: "Sach ma, hast du eigentlich Haare in der Nase?" "Wieso?" "Weil ich hab welche am Arsch, die können wir ja zusammen knoten!"
Es sind schon einige legendäre Sprüche gefallen, der Ochsenknecht (Mr. Schalke höchstpersönlich) darf auch grimmig spielen, als er hört das seine Schalker mal eben 5:0 verloren haben. Ich denke ich brauch nicht erwähnen das der Film Hochgradig Prominent besetzt ist. Besonders ist Klaus Wennemann mit seiner Darstellung hervor zu heben.

Das einzigste was eben dem Film bremst, ist seine lange Laufzeit, wobei ich doch trotz gewisser Langatmigkeit mein Hut vor ziehe, für die Detailarbeit und sei es noch so jede unbedeutende Szene, hier vollen Einsatz gezeigt zu haben. Neben der Musik ist auch das Sonarpeilgeräusch ja eigentlich Kult.
Die Effekte können sich für Deutsche Verhältnisse und zu der Zeit damals auch wahrlich sehen lassen. Ob auch die Miniaturmodelle oder die Innenraumkulissen sind super gestaltet.
Schauspielerisch gibt es auch fast wenig zu meckern. Vielleicht ist die Story nur etwas zu Komplex, oder gedehnt, oder zumindest der abgedrehte Teil. Doch gerade die Tauchfahrten und der Beschuss der Zerstörer durch Wasserbomben war schon echt gut eingefangen.

Das Boot ist wahrlich einer der wenigen Vorzeigefilme auf die wir stolz sein können. Natürlich beinhaltet er die Thematik Krieg, die neben Komödien so das einzigste Taugewerk in der deutschen Filmlandschaft sind, aber dafür hat der Petersen gute Arbeit geleistet.
Und es erinnert noch an die gute alte deutsche Zeit, : "Die feinsten Torpedos, 25000 Mark das Stück, und alles was wir brauchen ist ein Stück Draht, für 50 Pfennig ein lausiges Stück Draht."

Ach ja und "ANBLASEN" nicht vergessen. ;)

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kobbi88

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Than wait I hold a halfe hour. ;)


deevaudee

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=D
Sät kudd bi neiss.


Lom

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Bewertung10.0Herausragend

Als ob man mit unten in der Tiefe sitzt. Ein Meisterstück.

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Drehmumdiebolzen

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Folgender Kommentar bezieht sich auf den 208 Minuten langen Director's Cut
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Schon seltsam, dass so mancher großer Schauspieler erst sterben muss, damit man von Neuem auf ihn aufmerksam wird.

Anlässlich des Todes von Otto Sander versuchte ich krampfhaft, Wim Wenders' "Der Himmel über Berlin" aufzutreiben. Und da die TV-Retrospektive über den hochgeschätzten Berliner Schauspieler auch auf sich warten ließ/lässt, blieb es am Ende bei einer unfähigen Azubi-Fachkraft im Saturn, die mir erst alle mögliche B-Movie Ware mit "Himmel" im Titel und die schauderhafte Nicolas Cage Remake-Schmonzette "City of Angels" anschleppte, um mich dann mit einem "Wir können es auch bestellen, dauert aber und wird nicht billig" vertröstete.
Ach ja, und der Günther Grass-Verfilmung "Die Blechtrommel", in der Otto Sander aber nur eine ziemlich geringfügige Nebenrolle innehatte.
Bei diesem Film hier war das zwar nicht sehr viel anders, aber immerhin sehenswerter und erträglicher ohne Klein-Oskarchen-Audio-Penetration aus dem Off.

Für jemanden, der mit "Bochum, ich komm' aus dir!" aufgewachsen ist, kann es fast schon eine kleine Schande sein, Wolfgang Petersens "Das Boot" nicht gesehen zu haben, versuchte sich Herbert Grönemeyer hier doch erstmals nach einer Handvoll TV-Rollen als ernsthafter Schauspieler im Kino.
Umgeben ist er dabei von einem deutschen Staraufgebot sondersgleichen. Von Jürgen Prochnow in seiner vermutlich besten Rolle, über "Promi Big Brother" Containerbewohner Martin Semmelrogge hin zu Klaus Wennemann, Heinz Hoenig, Uwe Ochsenknecht, Claude-Oliver Rudolph, Ralf Richter und den heute mehr im Sychronbereich aktiven Oliver Stritzel und Lutz Schnell.
Und natürlich Otto Sander, der gleich zu Beginn seine volltrunkene Vorstellung gibt, durch die er international bekannt wurde.
Diese Besatzung (außer Sander, der einmal später noch kurz Prochnow und Co. zum Abschied winken darf) verfrachtet Petersen in sein U-96 und lässt diese auch recht schnell von Saint-Nazaire aus in (Tief-)See stechen.

Was der Film unglaublich gut einfängt, ist diese uralte Kriegsweisheit des unendlichen Wartens. Die Tage verstreichen, die Bärte sprießen, bis die Männer teilweise kaum noch zu unterscheiden sind (abgesehen von Jungspund Grönemeyer). Ebenfalls interessant sind die verschiedenen gruppendynamischen Aspekte und die diversen Beweggründe der einzelnen Figuren, bei denen einige etwas in der Masse untergehen.
Petersen schafft es außerdem, eine beklemmende, klaustrophobische Atmosphäre in den Untiefen des Bootes bzw. des Meeres zu kreieren, die dann auch über einige "Und wir warten, und wir warten" Längen hinwegtröstet. Richtiggehend langweilig ist der Film aber niemals, da auch in den ruhigen Momenten, die man der Mannschaft zugesteht, noch genug passiert.

Bei Grönemeyers quasi Hauptcharakter hätte man sich allerdings in Hinsicht auf die Motivation und seine Haltung zum NS Regime etwas mehr Tiefe gewünscht. Die hingegen kommt bei Jürgen Prochnow teils wunderbar subtil durch. Z.B. beim kurzen Gang ans Nazi-Weihnachtsbuffet, wo man bei seiner gesetzten Art denkt, dass er dem blasierten Vorgesetzten, der ihn mit Nichtigkeiten zuquatscht, jeden Moment heimleuchtet.
Sein Capt.-Lt. Henrich Lehmann-Willenbrock ist ein zynischer Skeptiker, der trotzdem in Extremsituationen klaren Kopf behält. Eine sehr starke, intensive Leistung und "Herbie" deutlich überlegen.
Für mich ist "Das Boot" eher ein Kammer-, Pardon, Bootsspiel als ein herkömmlicher Antikriegsfilm.
Die Actionmomente rütteln einen trotzdem immer wieder ordentlich, wenn auch ein bisschen episodenhaft durch (bzw. manchmal wach) und in der letzten Hälfte ist Spannung pur garantiert.
Petersen sind aber ein paar Schönheitsfehler unterlaufen bei den Aufnahmen in angeblich über 200 Metern Tiefe. Normalerweise wäre das Bild nahezu schwarz, denn hierhin reicht selbst die Sonne nicht mehr.
Eine besondere Erwähnung verdient sich am Ende die berühmte Musik von Klaus Doldinger, der kurz darauf auch Petersens Phantasien in "Die unendliche Geschichte" ungemein bereichern sollte. Eine gewisse Ähnlichkeit der beiden Hauptthemen, die größtenteils synthie-basiert sind, ist wohl auch kein Zufall.

Bei den Figuren war ich öfters in einem kleinen Konflikt, denn streng genommen hält man hier ja doch irgendwie den Nazis die Daumen. Umso mehr hat mich dann das Ende überrascht, bei dem Petersen, die Engländer und das Schicksal absolut keine Gnade kennen.

Fazit: Zweifellos ist "Das Boot" einer der besten deutschen Filme überhaupt. Auch wenn er meiner Meinung nach nicht zum 100 Mal Anschauen geeignet ist, so sollte man dieses manchmal etwas langatmige Tiefseefahrtsepos des Zweiten Weltkrieges auf jeden Fall gesehen haben.
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Und jetzt höre ich wohl erstmal ausgiebig Doldinger und stelle mein Zimmer auf den Kopf nach Grönemeyers "Mensch".

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vanilla

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schöner Kommentar amigo, hoffe der kommt mal demnächst, dann bin ich auch dran;-)


Drehmumdiebolzen

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Thanks as always!
Je nachdem, welche Version du erwischst ;)


marlene.utz

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Bewertung9.5Herausragend

ich habe mich nun endlich an Das Boot gewagt, nachdem alle immer gesagt haben :
,, Oh...Das Boot...ganz toller Film ! ...muss man gesehen haben..``. Denn eigentlich bin ich dem deutschen Film gegenüber ziemlich kritisch gesinnt, aber ich wurde bei diesem
Film zum ersten und (wahrscheinlich) einzigen Mal vom Gegenteil überzeugt. Ich finde bei diesem Film passt einfach alles zusammen: die Story,die Schauspieler,das Szenenbild,die Musik,Kamera...... Ich finde es auch mal interessant einen Film, welcher sich mit der Thematik des II. WK beschäftigt, der nicht von den Amerikanern oder irgendjemand anderes,sondern von den Deutschen gedreht wurde, zu sehen.Außerdem finde ich dass, das Ende des Filmes dem gesammten Film wirklich gerecht geworden ist.
Also meiner Meinung nach ist dieser Film Der Film des deutschen Kinos.

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Thompsibouh

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach ein Klassiker

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Copacabanasun

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Bewertung10.0Herausragend

Meilenstein des deutschen Films und ein Meisterwerk zugleich!!! Wolfgang Petersen, erschaffte eine atemberaubende Atmosphäre die einem den Atem raubt. Die Bildgewalt und die Spannung die erzeugt wird, kann man kaum in Worte fassen.
.
Leutnant Werner: "Mann auf Brücke?"
Nummer eins: "AAALLLAAARRRMMM!!!"
Johann im Dieselraum: "AUSKURBELN!"
In der Zentrale: "FLUUTEEENN!!!"
LI: "ALLE MANN VOORRAAAUUUSSS!!!"
Johann (treibt die Leute aus dem Dieselraum nach vorne): "JETZT STEHT DER DIESEL! HOPP HOPP HOPP!"
KaLeu: "Los! Schneller schneller!"
Nummer eins: "ICH MACH' EUCH BEINE, BIS EUCH DAS WASSER IM ARSCH KOCHT! ES IST ALARM! IHR SEID HIER NICHT AUF'N VERGNÜGUNGSDAMPFER!"
Die Lage beruhigt sich. In der Zentrale: "Untertriebszelle ausdrücken!" "Entlüftungen schließen!"
LI: "Boot ist durchgependelt."
Ängstliche Blicke. Der KaLeu lächelt: "April April. Übung ist das halbe Leben. Nur kein Moos ansetzen."
2WO: "Probealarm. Hähähä."
KaLeu: "Tiefer LI. Wollen mal sehen, ob die Ventile und Verschlüsse dichthalten."
LI: "Vorne oben fünfzehn. Hinten oben zehn."
Das Boot sinkt tiefer. Erste Wasserdruckgeräusche machen sich bemerkbar.
LI: "Außenbordverschlüsse kontrollieren!"
2WO zu Leutnant Werner: "Die Werftgarantie liegt bei 90 Meter. Wir können auch tiefer. Irgendwann ist natürlich Schluß. Ist ja klar. Hält der Druckkörper nicht mehr. Dann wird das Boot vom Wasserdruck zerquetscht."
Leutnant Werner (versucht, seine Angst zu unterdrücken): "Jo klar."
LI: "140 Meter."
Die Wasserdruckgeräusche nehmen zu.
2WO zu Leutnant Werner: "Der Wasserdruck."
LI (blickt auch besorgt): "150 Meter."
KaLeu (bleibt ganz cool): "Das muss das Boot abkönnen."
LI (blickt zum KaLeu): "160 Meter!"
Der KaLeu lächelt und rückt kurz seine Mütze zurecht: "Reicht für heute, LI. Auftauchen!"
.
Fazit: "Gibraltar ist so eng wie 'ne Jungfrau. Wenn wir da durch wollen, können wir den Kahn mit Vaseline einschmieren."

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Dahmer

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achja,das waren noch filmchen...absolutes meisterwerk und danke für das gute kommi :)


Copacabanasun

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ja man schaut jede Sekunde gebannt zu...bis der Film zu ende ist...das Feeling ist einmalig was man spürt.


Dahmer

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Bewertung10.0Herausragend

Der (vielleicht?) beste deutsche Film aller Zeiten!
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"Das Boot" hat sogut wie keine Schwächen in meinen Augen...auch die überlange Spielzeit stört überhaupt nicht
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Darsteller,Dialoge,Soundtrack,Inszenierung,Ambiente...alles wirkt wie aus einem Guss!
Die klaustrophobischen Uboot Szenen haben bis heute NICHTS von ihrer Faszination verloren, man(n) riecht förmlich den (Angst)Schweiß, man riecht das Metall, man spürt die zerbrechende Tiefe, das Unheil... man saugt die Atmosphäre auf wie ein trockener Schwamm.Was soll ich noch großartig über diesen Klassiker schreiben, was andere noch nicht geschrieben haben ? Ein deutsches Meisterwerk, nicht mehr und nicht weniger. Danke Mr. Petersen :)

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Dareios

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Kann dir nur voll zustimmen. Petersen hat aus der Romanvorlage den wohl besten U-Boot-Film aller Zeiten gemacht. Der Autor Lothar-Günther Buchheim war ja damals mit dem Film an einigen Stellen nicht einverstanden, aber seine Kritik finde ich kleinkariert. Vor allem wenn man bedenkt, dass sich das Buch stinklangweilig liest, der Film aber nicht nur super spannend, sondern auch sehr realistisch ist. Hier wird eben die filmische Antmosphäre nicht über alles gestellt, es bleibt genug Platz für Realismus, es stimmt einfach alles.


pischti

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Muss Dir recht geben Dareios, das ganze Geschehen im Film wirkt sehr realistisch, wirklich super Film!


Ener

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Bewertung7.5Sehenswert

Gut Ja. Seinem Ruf, einziger oder letzter guter oder bester Film aus Deutschland, wird er aber doch nicht ganz gerecht. Woran mangelts. Schwer zu sagen. Die Stimmung ist stets sehr gut übermittelt, Jürgen Prochnow spielt überragend, alles schon sehr ordentlich. Auch die Filmlänge geht hier absolut in Ordnung. Irgendwo fehlt mir das gewisse Etwas. Stimmung. Von den mit bekannten U-Boot Filmen der Beste, aber da müßte insgesamt noch mehr rauszuholen sein.

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Hooded Justice

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Bewertung7.0Sehenswert

Es ist wahnsinnig, was »Das Boot« innerlich mit einem macht. Die Rotation einer Bombe lässt es unter dem Zuschauer beben, einströmendes Wasser bindet ihm die Luftröhre zu und die Schreie der Mannschaft lassen ihm die Ohren zerfetzen. Die ganz stillen Momente auf kleinstem Raum dagegen sind das Unerträglichste und lassen selbst den Nervenstärksten die Klaustrophobie spüren. Das Geschehen ist unglaublich nahe, die Empathie und das daraus folgende Mitgefühl mit den Protagonisten nicht so ganz. Ein bedrückendes und ebenso gravierendes Werk, das ganz persönlich aber auch nicht wirklich meins war.

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benni565

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Bewertung9.0Herausragend

Kriegsberichterstattung aus WW2 at its best.
Sicherlich mit ein paar dichterischen Freiheiten,
aber hart dran !!
Wer am Thema interessiert ist : unbedingt anschauen

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benni565

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sorry Agent Smith, habe erst jetzt Deinen fundierten Kommentar zum Film weiter unten gelesen. Stimme voll und ganz zu !


Agent Smith93

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Kein Ding benni565. Mir passiert so was auf hin und wieder:)


Jamo1138

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr nett gemacht der Film und auch insgesamt spannend. Ich kenne keinen U-Boot Film der realistischer wirkt. Aber doch eben ein ganz schön langer Schinken, der streckenweise deutlich lahmt.

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HopeWithinChaos

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film taucht was. ^^

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erik.stein.12

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Bewertung9.5Herausragend

Die Mutter aller U-Boot-Filme und seinen Genrekollegen um mindestens eine Klasse voraus. Wolfgang Petersen´s Das Boot ist ein extrem spannendes WW II Drama und ein Kriegsfilm, welcher das Potential seines Schauplatzes perfekt ausschöpft und eine Atmosphäre schafft, wie sie dichter kaum sein könnte. Fantastische Schauspieler, sehr gute Dialoge, ein authentisches Design und Setting, sowie der einmalige Score sorgen für durchgehende Gänsehaut und vor die Leinwand gefesselte Zuschauer.
Ein Filmerlebnis, das 3,5 Stunden wie im Flug vergehen lässt und das Publikum auf eine Tauchfahrt mitnimmt, die es nie wieder vergessen wird.

Wer sich für die qualitative Umsetzung der Blu ray interessiert, kann dies unter folgendem Link tun:
http://mr-stone-movies.blogspot.de/2013/03/das-boot-directors-cut-nl-import-blu-ray.html

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udo.schmitt.77

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Bewertung9.0Herausragend

Ich finde, in dem Film wurde (mit kleineren Übertreibungen) ein guter Querschnitt des Dienstes in der U- Bootwaffe im Krieg damals gezeigt. Natürlich gab es auch Leerlaufzeiten wie Ausbildung, Urlaub und dergleichen. Aber die in großem Stil noch mit einzubeziehen, hätte wahrscheinlich auch den Rahmen eines Filmes mit Überlänge gesprengt. Es war damals nun oft sehr dramatisch, das zeigen ja schon die Verlustziffern der Mannschaften bei dieser Waffengattung. Von ca. 40.000 U- Bootleuten kamen am Schluss etwa 10.000 mit dem Leben davon. Der Stoff des Romans von Buchheim liest sich auch sehr gut, wobei man bedenken muss, dass Herr Buchheim ein sehr umstrittener Charakter war. Er übertrieb seine eigenen Erlebnisse oft sehr und fiel damit auch bei seinen damaligen Kameraden in Ungnade. Es wurde von zwei ehemaligen U- Boot-Offizieren sogar ein Buch geschrieben (erschienen 1986 im J. Reiss Verlag) "Wir U- Bootfahrer sagen: Nein! So war das nicht!", quasi als Gegendarstellung zu seinen Behauptungen! (von Karl-Friedrich Merten [u.a. U- 68] und Kurt Baberg [u.a. U- 618]) Das Buch liegt mir vor. --- Fazit: Lothar-Günther Buchheim hatte viel Fantasie bei der Dokumentation seiner "Erinnerungen als U- Bootmann" mit einfließen lassen und das Glück war mit ihm in seinem Leben, dass er mit seinen Werken in eine Lücke stoßen konnte, die zu der Zeit gefragt war. Der Stoff ist im Film aber glänzend umgesetzt worden, es gibt für mich nichts, was bei diesem Thema an diesen Film heran reicht. Hut ab und 9.0 Punkte von mir.

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RoosterCogburn

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Bewertung9.0Herausragend

Auch Wolfgang Petersen konnte der Versuchung nicht widerstehen, den Streifen, der ihn berühmt gemacht hat, Jahre nach der Premiere an den Schneidetisch zurückzuholen. Also gibt es auch vom Boot einen Director's Cut.
Ich werde beim DC erneut auf die spannende Höllenfahrt eines klaustrophobisch engen U-Boots im Zweiten Weltkrieg geschickt. Wieder geraten die Stars Jürgen Prochnow, Herbert Grönemeyer, Otto Sander und Martin Semmelrogge in höchste Gefahr. "Es ging mir darum, wie man die Geschichte am besten erzählen kann - gerade, wenn man sich nicht so sehr auf kommerzielle Überlegungen konzentrieren muß." soll Petersen gesagt haben. Ich habe ihn nicht getroffen, das Netz ist ja groß und ich lese viel im Web. Vielleicht war das wirklich sein Grund für diesen neuen Schnitt. Verglichen mit der eigentlichen Kinofassung, auf jeden Fall eine Verbesserung. Doch wenn man die Fernsehfassung bereits kennt, wie in meinem Fall, ist es eher überflüssig sich noch eine DC zuzulegen.
Der Film bedrückt und hinterlässt einen bleibenden Eindruck [meine Wertung hier gilt deshalb der DC - die Fernsehfassung hab ich extra bewertet].

Wenn man sich "Das Boot" für das heimische Kino zulegen will, sollte man sich überlegen worauf man achtet. Den Spielfilm gibt es in diversen Versionen. Einmal die Kinofassung (149 Min.) von '81. Dann die oben angesprochene Director’s Cut (208 Min.) von '97. Diese besteht aus der kompletten ersten Kinoversion und enthält zusätzliche Szenen aus der TV-Version von '85. Die verbesserte Bild- und Tonqualität die hier erreicht wurde, ist beeindruckend.
Dann gibt es natürlich - meine Lieblingsversion, die bei mp nochmal extra bewertbar ist unter http://www.moviepilot.de/serie/das-boot - die TV-Version von '85. Diese gab es in der Erstausstrahlung als Dreiteiler. Ich besitze jedoch den Sechsteiler (sechsmal ca. 50 Minuten), hat man für die Wdh zeitlich angepasst. Diese Version lief sogar im O-Ton mit Untertitel beim BBC damals und hatte enorme Einschaltquoten.
Vor knapp zehn Jahren erschien diese TV-Version auf DVD mit verbesserten Ton und verbessertem Bild. Damit ist auch die längste Fassung auf einem Silberling erhältlich. Angeblich soll die Qualität nicht ganz die der DC erreicht werden. Jetzt sollte man selbst überlegen ist mir die Länge des Inhaltes wichtiger oder eben Bild und Ton (was sich wahrscheinlich in Meßwerten abspielt, die wir so gar nicht mehr wahrnehmen)?!

Der Film gilt noch immer zu den zehn erfolgreichsten deutschen Produktionen in den USA (noch vor "Der Untergang" oder "Das Leben der Anderen"). Sechsmal für den Oscar nominiert. Nominiert für den BAFTA Award und den Golden Globe.
Notiz am Rande: Es gab mehrere Modelle der U 96. Das 1:1-Modell lieh sich Spielberg für eine Sequenz in "Der Jäger des verlorenen Schatzes" von der Bavaria aus.

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Andy Dufresne

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Bewertung9.5Herausragend

Gibt es große, deutsche Filme von echter, wahrlich globaler Bedeutung ?
Ja die gibt es.
Ganz vorne dabei: Das Boot.

In seinem Genre vielleicht sogar der beste Film der je gemacht wurde.

Stinkend, schwitzend, maskulin, klamm, klaustrophobisch, kaum ein Film fängt die Enge, die Komprimiertheit des existentiellen Zusammenseins so direkt ein.

Männer, jung, unerfahren, in den Realitäten ihrer Zeit gefangen, zusammengepfercht, in Form (des Bootes) gezwungen durch die Umstände (zu dieser Zeit MUSSTE man in den Krieg, außer man war ein Kind, alt oder tot).

Wie die Männer ihr Abenteuer erleben, welches öfter kurz davor ist aus euphorischen, erhellenden Momenten, Endliches, Tödliches zu destillieren, ist für mich einzigartig, zeitlos festgehalten durch Wolfgang Petersen´s Regie.

Der Film schafft es (Kriegs-) alltägliches, besonderes, fürchterliches zu vermischen und es als das zu zeigen was es eben ist: Krass, normal, erbärmlich, groß, klein, wichtig, verrückt aber immer dem/der einen geschuldet:
Der großen Scheiße des Krieges.

Trotzdem ist Raum für Witziges, für zwischenmenschliche/männliche und für sentimentale, sensible Momente.

Die Mischung aus all dem ist sicher einzigartig.
Wenn ich an die Szenen denke in denen das Boot auf Grund liegt und die Männer es (wenn ) wieder nach oben schaffen, rein durch Glück, Gnade, Improvisation...
Da stockt mir der Atem.

Wenn ein Film weltweit als DER U-Bootfilm gesehen wird, kann das nur an der Qualität und der Einzigartigkeit des Werkes liegen.

Wenn ich das Boot sehe, glaube ich, fühle ich im Boot zu sein, das Boot zu riechen, zu schmecken, einfach mit an Bord des Bootes zu verharren.

Das soll erstmal einer nachmachen...

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Mac_C_Tiro

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"Stinkend, schwitzend, maskulin, eng"... "Männer, jung, unerfahren,"... "Männer die ihr Abenteuer erleben".. Ich kenne einige Erotikfilme die so angefangen haben... ;) Aber sehr schöne Kritik für eine Lesung mit einem Glas Rotwein.. Kompliment, Andi!


Andy Dufresne

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In der Zusammenfassung haben die Worte eine gaaaanz leicht homoerotische Note, ja ;)

Danke fürs Kompliment!



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