Das Boot
Das Boot (1981), DE Laufzeit 149 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 11.12.1997
78 Bewertungen
Skala 0 bis 10
26050 Bewertungen
77 Kommentare
Keine ?
von Wolfgang Petersen, mit Jürgen Prochnow und Herbert Grönemeyer
Der Kriegsberichterstatter Werner geht 1941 an Bord von U-96, das den Auftrag hat, englische Transportschiffe zu versenken. Werner soll der Heimatfront von den Heldentaten des Kapitäns und seiner Mannschaft berichten. Doch schnell wird der Jäger zum Gejagten, und der Atlantik entpuppt sich bald als nasskalte Hölle für die Besatzung. Ein Albtraum aus Klaustrophobie und Todesangst beginnt.
(omdb)
Cast & Crew
-
Wolfgang Petersen
-
Jürgen Prochnow
-
Herbert Grönemeyer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Leutnant Werner
-
Klaus Wennemann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Leitender Ingenieur (LI)
-
Hubertus Bengsch
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) 1. Wachoffizier (I. WO)
-
Martin Semmelrogge
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) 2. Wachoffizier (II. WO)
-
Bernd Tauber
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kriechbaum
Regie
Schauspieler
-
Erwin Leder
-
Martin May
-
Heinz Hoenig
-
Uwe Ochsenknecht
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bootsmann Lamprecht
-
Claude-Oliver Rudolph
-
Otto Sander
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Philipp Thomsen
-
Jan Fedder
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bootsmaat Pilgrim
-
Ralf Richter
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frenssen
-
Joachim Bernhard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Priester
-
Oliver Stritzel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schwalle
-
Konrad Becker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bockstiegel
-
Lutz Schnell
-
Martin Hemme
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Brückenwilli
-
Rita Cadillac
-
Günter Lamprecht
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kapitän der "Weser"
-
Sky Dumont
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Offizier
-
Wolfgang Petersen
- Genre
- Psychodrama, Politdrama, Anti-Kriegsfilm
- Zeit
- 1940er Jahre, Zweiter Weltkrieg
- Ort
- Atlantischer Ozean, Italien, Nordatlantik
- Handlung
- Adolf Hitler, Angriff, Angst, Atlantischer Ozean, Bedrohung, Bombe, Boot, Brand, Drittes Reich, Explosion, Flotte, Hafen, Heimweh, Kapitän, Katastrophe, Klassiker, Klaustrophobie, Kneipe, Kommandobrücke, Kotze, Krieg, Kriegsberichterstatter, Kriegsschiff, Marine, Marineoffizier, Meerenge, Meerenge von Gibraltar, Mittelmeer, Nackter Mann, Nationalsozialismus, Nazi, Nordatlantik, Okkupation, Reparatur, Roman, Schaden, Sterben und Tod, Stille, Tauchen, Torpedo, Trauer, U-Boot, Uniform, Unterwasser, Verantwortung, Wassereinbruch, Welle, Überleben
- Stimmung
- Ernst, Hart, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Das Boot
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Trailer zum Film Das Boot
Alle Trailer, Clips & Videos (2)











Kritiken (2) — Film: Das Boot
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenGroßartiger Film. Insbesondere die Langfassungen des Films zeichnen ein beklemmendes Bild des U-Boot-alltags. Beeindruckend ist auch das damalige Cast, aus der "Besatzung" sind fast durchweg erfolgreiche Schauspieler hervorgegangen.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenBrillante Kamerafahrten, lange Sequenzen ohne Schnitt, hervorragende Schauspielkunst einer genialen Besetzung, legendäre Musik und wirklichkeitsgetreue Drehorte setzen sich in Wolfang Petersens unerreichtem Werk „Das Boot“ zu einem brutal authentischen Kriegsdrama zusammen, wie man es nirgendwo anders bewundern kann. [...]
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (75) — Film: Das Boot
Kommentar schreibenKiddoy 2012/01/11 03:54:48
Kommentar löschenAls jünger war mochte ich diesen garnicht. Aber mittlerweile muss ich sagen einer der besten deutschen Filme die ich kenne.
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vuvuzela 2011/12/22 23:32:17
Kommentar löschenEiner der besten deutschen Filme die ich kenne, kann man sich auch nach jahren wieder mal anschauen
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LeeHe 2011/11/05 12:16:26
Kommentar löschenEines der besten deutschen Filme
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J4KOB 2011/11/01 20:26:35
Kommentar löschenSehr guter Kriegsfilm. die Handlung ist nicht gerade sehr umfangreich: Eine Truppe deutscher Soldaten fährt mit dem U-Boot übers Meer und hat die Aufgabe feindliche Transportschiffe zu versenken. Wegen dem engen Zusammenleben im Boot kommt es zu vielen Problemen, wie zB Langeweile, steigende Aggression zwischen den Soldaten und natürlich Angriffe vom Feind. Anders als in vielen Kriegsfilmen wird der Krieg nicht als riesiges effektreiches Actionfeuerwerk mit unerbittlichen Helden, die durch waghalsige Stunts ihr Land retten, präsentiert, sondern es wird versucht die überwiegende Ereignislosigkeit und die daraus resultierende Langeweile einzufangen. Der innere Konflikt steht im Vordergrund. Trotz der außergewöhnlich langen Filmlänge wird "Das Boot" nicht langweilig, man versetzt sich automatisch in die Charaktere hinein und fühlt mit ihnen mit. Sehr interessant gemacht und sehr beeindruckendes Ende. Ein ganz großes Minus bekommt der Film von mir wegen dem schlechten Ton, der es oft schwer macht den das Gesprochene zu verstehen. Sonst hätte der Film wahrscheinlich eine höhere Wertung bekommen. Aber trotzdem wirklich empfehlenswert!
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KnappenBoss 2011/09/20 10:26:18
Kommentar löschenEin wahrer Klassiker der deutschen Filmgeschichte !!!
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Crusher 2011/09/19 14:53:31
Kommentar löschenDieser Kommentar kann Spuren von Spoilern enthalten!
Das packendste und intensivste Filmerlebnis, das ich bisher hatte. Ein Film, in den man komplett versinken kann, bei dem man alles andere ausblenden kann, der einem wirklich das Gefühl vermittelt, mittendrin zu sein, statt nur dabei. Auch ohne 3D, auch ohne HD-Surround-Sound. Dafür mit einer überragenden Kameraarbeit, einem großartigen Score von Doldinger und fasznierendes Schauspiel des heute durchweg prominenten Ensembles. Viereinhalb Stunden (ja, ich kenne bisher nur die TV-Mini-Serie, aber wenn die mich schon derart fesselt, gibt es wenig Gründe, in der Kinoversion oder im DC auf wichtige Szenen zu verzichten) Höllenfahrt durch den Atlantik, intensiv, beklemmend und anstrengend (aber nicht im negativen Sinne). Nur selten hellt die Stimmung auf, etwa dann, wenn Ralf Richter und Jan Fedder tiefschürfende, philosophische Fragen erörtern („Hast du eigentlich Haare in die Nase?“) oder mal in einem der wenigen ruhigen Momente eine kleine Feier in den Mannschaftsunterkünften stattfindet.
Es gibt nur eine einzige Szene, die mich persönlich bei diesem Gesamtmeisterwerk stört, weil sie nicht ins Gefüge passt. Wo man sonst doch mit den Menschen auf diesem Boot, so unterschiedlich sie sind, durchweg sympathisiert und ihnen die Daumen drückt, gab es doch diesen einen Augenblick, wo man ihnen das sofortige Absaufen wünscht.
„Schlechte Nachrichten Männer. Schalke hat verloren. 5:0.“
Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist, und die Herren blasen kollektiv Trübsal – unverständlich. Andererseits auch immer wieder schön, Schalke-Fans leiden zu sehen, womit ich auch dieser Szene wieder etwas Gutes abgewinnen kann.
Wenn man dann zum Schluss durchatmet, weil man das schier unmöglich erscheinende Erreichen des Zielhafens feiern kann, gibt dieser Film einem dann noch mal den Rest. Niederschlagend, unerwartet, grauenvoll, aber doch passend und einfach nur ganz großes deutsches Kino. Schade, dass Petersen mit der Referenz dieses Film bei späteren Bootstouren auf der Poseidon oder im Sturm Baden ging, aber das hier kann ihm keiner mehr nehmen.
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Andy Dufresne 2011/09/13 00:32:12
Kommentar löschenGibt es große,deutsche Filme von echter globaler Bedeutung ? Ja die gibt es,ganz vorne mit dabei: Das Boot.
In seinem Genre vielleicht sogar der beste Film der je gemacht wurde.
Stinkend,schwitzend,maskulin,eng,klaustrophobisch,kaum ein Film fängt die Enge, die Komprimiertheit des existentiellen Zusammenseins so direkt ein...
Männer,jung,unerfahren,in den Realitäten ihrer Zeit gefangen, quasi zusammengepfercht,in Form (des Bootes) gezwungen durch die Umstände (zu dieser Zeit MUSSTE man in den Krieg,außer man war ein Kind,Alt oder tot).
Wie die Männer ihr Abenteuer erleben,welches öfter kurz davor ist aus euphorischen,erhellenden Momenten, Endliche,Tödliche zu destillieren ist für mich einzigartig,zeitlos festgehalten durch Petersen´s Regie.
Der Film schafft es (Kriegs-) alltägliches,besonderes,fürchterliches zu vermischen und es als das zu zeigen was es eben ist:Krass,normal,erbärmlich,groß,klein,wichtig,verrückt aber immer dem/r einen geschuldet:Der großen Scheiße des Krieges.
Trotzdem ist Raum für Witziges, für zwischenmenschliche/männliche und für sentimentale,sensible Momente.
Die Mischung aus all dem ist sicher einzigartig.Wenn ich an die Szenen denke in denen das Boot auf Grund liegt und die Männer es (wenn ) wieder nach oben schaffen,rein durch Glück,Gnade,Improvisation...Da stockt mir der Atem...
Wenn ein Film weltweit als DER U-BOOTFILM gesehen wird kann das nur an der Qualität und der Einzigartigkeit des Werkes liegen.
Wenn ich das Boot sehe, glaube ich im Boot zu sein, das Boot zu riechen, zu schmecken, einfach an Bord des Bootes zu sein.
Das soll erstmal einer nachmachen...
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hoffman587 2011/09/13 00:40:14
Antwort löschenWie immer sehr gute Arbeit geleistet Herr Dufresne, exzellent:)
Andy Dufresne 2011/09/13 00:46:36
Antwort löschenDankeschön:D
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hoffman587 2011/09/13 01:23:46
Antwort löschenDu lässt das Boot nun mal nicht sinken;)
Andy Dufresne 2011/09/13 01:32:58
Antwort löschenNiemals!Zu Bedeutend!;D
filmschauer 2011/08/31 19:34:50
Kommentar löschenDeutsche Filme haben bekanntlich einen schweren Stand hierzulande. Oftmals beschränkt man sich auf ausgetretene Pfade von Wohlfühlfilmen oder schweren Dramen, die große Genrevielfalt fehlt leider. Was Produktionsdesign und Effekte angeht, wird es noch schwieriger, denn oftmals wird einfach nur mokiert, dass man sowieso über ein zu kleines Budget verfügt. Was wiederum zuungunsten der genannten Vielfalt geht. Das man eigentlich das nötige Handwerk dazu hätte, lässt die Sache eigentlich bedauerlich erscheinen. Vielmehr konzentriert man sich auf den Eventfilm für das Fernsehen, bei dem entweder zwei, drei oder mehr Teile lang ein Großprojekt mit viel Brimborium verwertet wird. Eine weiteres Merkmal sind dann die sogenannten Amphibienfilme, bei denen einerseits für das Kino, andererseits für den mitproduzierenden TV-Sender ein Werk verwirklicht wird. Beispiele wie "Die Buddenbrooks" oder "Der Untergang" gibt es zuhauf. Unterschiedliche Fassungen sind da gang und gäbe. Und genau einer dieser Amphibienfilme ist kurioserweise auch einer meiner Lieblingsfilme.
Mit "Das Boot" aus dem Jahr 1981 hat man ein Beispiel für die Frühform dieser Methode. Doch schadet es dem Film nicht, sondern es bereichert ihn sogar auf gewisse Weise. Die Kinofassung ist die Kürzeste, die TV-Fassung die Längste und der spätere Director's Cut so ein Mittelding. Zuerst hatte ich die TV-Fassung als Dreiteiler kennengelernt, die mit einer Erzählstimme des Hauptcharakters Leutnant Werner hantiert und auf eine extrem authentische und natürlich extensive Art und Weise das Leben in einem deutschen U-Boot im Zweiten Weltkrieg präsentiert. Diese Sogwirkung ist zwar durch die gestraffte DC-Version zwar etwas abgeschwächt, bietet dafür allerdings eine technische deutliche verbesserte Darstellung von Bild und Ton und lässt den Film auch im Vergleich zur heutigen Kinolandschaft locker aufnehmen. Von der Umsetzung zumindest, erzählerisch kann ich nachvollziehen, dass die immernoch enorme Lauflänge abschrecken kann. Das macht aber u.a. den Reiz von "Das Boot" aus. Die relativ kurze Kinofassung habe ich übrigens nie gesehen, werde das wahrscheinlich mangels Interesse auch nie nachholen.
Mehr über den spannenden Inhalt und warum gerade dieser Film seit langem und mit jeder weiteren Sichtung erneut mein Herz erobert hat, lässt sich in meinem Beitrag zur "Aktion Lieblingsfilm" nachlesen. Eines meiner Ziele, zumindest einen deutschen Vertreter in die Endrunde zu bringen, mag zwar gescheitert sein. Wenn ich jedoch den einen oder anderen dadurch zumindest motivieren konnte, den Film, sofern noch nicht geschehen, sich auch mal anzusehen, wäre mein anderes Ziel jedoch locker erfüllt. Nichtdestoweniger möchte ich mich für diejenigen, die mir eine Stimme gegeben haben, an dieser Stelle bedanken!
http://www.moviepilot.de/news/das-boot-mehr-kann-kino-nicht-leisten-111615
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eXonic 2011/08/31 19:44:52
Antwort löschenDen Text habe ich vermisste in den Top 25. Gefällt mir sehr gut!
filmschauer 2011/08/31 20:33:07
Antwort löschenDankeschön! Dir wünsch' ich natürlich viel Glück mit deinem (darf ich sagen?) wahnsinnigen Beitrag im "Finale". :)
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eXonic 2011/08/31 20:50:13
Antwort löschenDanke! Bin wirklich gespannt, was dabei rauskommt. :) Hattest du denn noch einen Text im Rennen?
filmschauer 2011/08/31 22:07:44
Antwort löschenNein. Hätte vielleicht noch "Pulp Fiction" dazugenommen, dachte aber, dass der sowieso oft genug vorkommt. Meine anderen Lieblinge habe ich schon ausführlich hier besprochen, diese Texte wollte ich nicht noch einmal recyceln oder so. ;)
Crayy 2011/07/28 19:59:22
Kommentar löschenPackend, fesselnd, atemberaubend - man fühlte sich schon als ein Teil der Crew! Die immens gute Kameraführung, die bezaubernde Leistung der Schauspieler und die solide Story tragen zur bedrückenden und desolaten Atmosphäre bei und sorgte teils für Gemütlichkeit, aber auch teils für einen kleinen Hauch an Klaustrophobie.
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ZiZu87 2011/07/13 23:41:25
Kommentar löschenDies ist ein ausgezeichneter deutscher Film und auch einer der besten.
Er zeigt wie beklemmnt es im Krieg in einem U-Boot ist, die Atmosphäre ist unglaublich und die Musik legendär. Die Schauspieler haben hier gezeigt was sie können (was mittlerweile nicht mehr so der Fall ist).
Die beste Version ist, wie hier auch schon öfter erwähnt, die Langfassung.
Einer der wenigen deutschen Filme, die ich weiterempfehlen würde.
Also auf jeden Fall mal ansehen.
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Lukin1971 2011/06/29 10:09:27
Kommentar löschenEin Klassiker der Kriegsfilme/Antikriegsfilme unter deutscher Regie und mit deutschen Schauspielern, die sich hinter Produktionen aus Hollywood nicht verstecken müssen.
Das glaubhafte Herüberbringen der Klaustrophobie an Bord des schwimmenden Sarges, das knappe Überleben bei Gibraltar und das am Anfang vom Ende zu erhoffende Happy End, welches durch den Luftangriff jä zerrissen wird sind in meinen Augen Meilensteine filmischer Dramaturgie. Nicht zu vergessen: Der Film wurde Anfang der 80er Jahre gedreht!
Die Besetzung war durch die Bank weg top und die Ausformung der Charaktere während der Dauer des Films war brillant.
An alle Kritiker: Der Film ist mehr als nur Action und der Spieldauer bedarf es meines Erachtens, um die Facetten des Filmes wirklich darstellen zu können. Die spätere, kürzere Directors Cut-Fassung des (eigentlich) mehrteiligen Films finde ich eher als Verstümmelung.
Für mich gehört Das Boot in die Hall of Fame der Kriegsfilme wie Band of Brothers.
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Madsen-Freundin 2011/06/28 14:49:00
Kommentar löschenZu Recht als einer der besten deutschen Filme tituliert. Weckt die lange Laufzeit im ersten Moment Skepsis, ob „Das Boot“ über die volle Distanz unterhalten kann, vor allem auf so kleinem Szenario-Spielraum, so entwickelt sich nach und nach ein packendes Antikriegsdrama, in dem es nicht um Gut oder Böse und Nazi oder nicht geht. Der Krieg ist für jeden Horror, alle leiden darunter, nur die Seitenzugehörigkeit unterscheidet die Menschen voneinander. Realistische Dialoge, packende Schauspielleistungen der deutschen Crème de la Crème (Herbert, warum bist du nicht im Filmfach geblieben und hast das Singen sein lassen?), dazu eine sich steigernde Spannung, die sich vor allem im letzten Drittel des Films ins Unerträgliche steigert. Drastisch zeigt der Film, dass der Krieg keine Gewinner und Verlierer kennt, sondern frisst, was ihm vor das gierige Maul kommt. Packend und bewegend – großes deutsches Kino.
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der Filmregiesseur 2011/06/25 12:12:44
Kommentar löschenFür mich der "Beste Film aller Zeiten".Ein wahres Meisterwerk, das die Kälte und Grausamkeit des 2.Weltkriegs so richtig darstellt.Mit tollen Special Effects , die auch heute noch cool sind.Ein Film, der wirklich mitreist, als ob man selbst im Film mitspielt.
Seit diesem Film interessier ich mich sehr für alte Kriegsschiffe und den 2.Weltkrieg.Ein Film, den man heute nicht hätte besser drehen können.Mit einer tollen Besetzung, die wahrlich wie harte Kriegsgesellen wirken:Pervers,Eiskalt,Besoffen,Vergammelt und Hart.
Diese Männer sind echte Bullen.Dramatik spielt in dem Film auch eine grosse Rolle.Vor allem bei der Endszene bekommt man manchmal eine Gänsehaut.Was daran besser als an einem Horrorfilm ist:es ist wirklich passiert,und es ist realisticher.
Besetzung: 9/10
Musik: 9/10
Effekte: 9/10
Scenery: 10/10
Kamara: 10/10
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Guardian23 2011/05/21 22:49:06
Kommentar löschenEin Klassiker der deutschen Filmgeschichte mit fesselnden Szenen, jedoch für mein Empfinden zu lang geraten
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willi147 2011/05/11 18:17:18
Kommentar löschenGanz klar der beste deutsche Film, den ich bis jetzt gesehen habe. In Sachen Kameraführung, Atmosphäre und Soundtrack kann er locker mit jeder Hollywood-Produktion mithalten. Dieses "Mittendrin statt nur dabei"-Gefühl ist einfach überragend und hat mich den ganzen Film über mitgerissen.
Vor allem die Anfangsszene und das Ende sind bemerkenswert. Zu Beginn darf man sich an dieser unglaublich tollen Besäufnisorgie laben und nachdem man rund sechs Stunden mit den Protagonisten mitgefiebert und mitgelitten hat, ist das Ende einfach erschütternd genial.
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der Filmregiesseur 2011/06/25 12:19:09
Antwort löschenMan fiebert mit, vor allem in der Szene 280 Meter unter dem Meer,
ist erleichtert als es endlich aufwärz geht und wird am Ende von den englichen Flachbombern erschüttert und muss erneut ums Überleben bangen.Einfach nur GENIAL.
willi147 2011/06/25 20:13:36
Antwort löschenDu sagst es.
Joshdeniro 2011/05/08 01:15:00
Kommentar löschenDer blanke Terror! Das beste, dass das deutsche Kino je hervorgebracht hat und das ist nun schon fast 30 Jahre her!
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zman2 2011/05/29 15:35:13
Antwort löschenIch wollte eben fast wortgleich dasselbe schreiben :)
pellekraut007 2011/05/03 11:54:56
Kommentar löschenIch gehe jedes Jahr mit dem Kaleu und seiner Crew auf Tauchfahrt. Und jedes Mal... schwitze ich mir die Seele aus dem Leib, werde Ohnmächtig von dem Geruch dieser Testosteronbande, fürchte mich vor Sackratten und vergesse dabei ganz und gar, dass das Schauspiel ist!!! Und all diese Jungs und "Männer", ob heute bekannt, oder schon wieder vergessen oder heute nur peinlich... im Boot waren sie eins! Dabei streift die Geschichte mit so viel Wucht wie nötig und so wenig Pathos wie möglich das dritte Reich und seine blindwüchsigen Auswüchse... und ich habe wenigstens einmal das Gefühl: ja, das Boot ist einer der ganz, ganz wenigen deutschen Filme, der nicht schon am Grund der Peinlichkeiten liegt. Er mahnt uns, durch Kritik die deutschen Filmemacher so lange zu piesacken, bis sie endlich das Niveau der Lookalikes und Doalikes verlassen und aus der Versenkung ins Licht kommen, um wirklich eigene, gute Geschichten zu erzählen, die nicht nur von ein paar Bussifreunden und Mauschlern in der deutschen Filmszene (knurrgrunz!) durchgedrückt werden. Denn: welche deutschen Filme können mit dem Boot mithalten? =)? Also, deshalb ist er für mich herausragend! Quieck... ich hab Haare in der Nase! Ich glaub ich geh mal besser auf Tauchfahrt! Grunz!
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Hungerkünstler 2011/05/04 21:05:27
Antwort löschenOft ist tatsächlich das Fremdschämgefühl groß beim deutschen Film. Aber einige sind doch dem "Boot" ziemlich gleichwertig, so die besten Filme von Fassbinder oder Werner Herzog ("Fitzcarraldo" mit dem irren Klaus Kinski). Wenn man an deutsche "Kriegsfilme" denkt, würde ich Bernhard Wickis "Die Brücke" sogar besser einstufen als "Das Boot". Michael Hanekes "Das weiße Band" ist für mich bei den deutschen Filmen ganz an der Spitze.
pellekraut007 2011/05/05 15:51:26
Antwort löschen@Hungerkünstler - aber, grunz, ja doch ;) Alle Spitzenklasse. Es gibt sogar kleine, in meinen Augen, sehenswerte deutsche Filme: Winterreise, der Architekt, Schulze gets the Blues, Knallhart, Nordsee is Mordsee, Angst essen Seelen auf, Rocker, Zuckerbaby, Kehraus... ;) ach ja, da gibt's doch einihe und ein tipp: dokfilm AUGE IN AUGE! Grunzgrüße, Pelle
Peppi_Pepp 2011/05/01 01:00:46
Kommentar löschenEs gibt nur sehr wenige Filme, die man gesehen haben muss und die eine 10 verdienen!
Das Boot ist solch ein Film. Wer den nicht hier eine 10 gibt, soll mir mal erklären, was man noch besser machen kann? Derjenige ist bestimmt schon ein Multimillionär. LOL :=)
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hoffman587 2011/04/20 10:15:35
Kommentar löschenDas Boot
"Das Boot" ist ein aufwendig inszeniertes Kriegsdrama aus dem Jahre 1981 von Wolfgang Petersen. Der Film war für 6 Oscars nominiert.
Der Film bietet ausgezeichnete Darsteller, aus denen besonders Jürgen Prochnow und überraschender Weise auch Herbert Grönemeyer herausragen. Der Film an sich lässt eine beklemmende und klaustrophobische Atmosphäre entstehen und bietet eine dramatische Story. Die musikalische Untermalung ist legendär und einfach großartig eingesetzt. Die Story ist einfach erzählt und wurde eindrucksvoll und imposant umgesetzt. Weiterhin bietet der Film famose U-Boot Actionszenen. Der Film mag zwar in seinen verschiedenen Versionen sehr lang, doch entschädigt den Zuschauer am Ende vollständig.
Fazit: "Das Boot" ist ein wahrer Meilenstein des deutschen Kinos und ist ein Meisterwerk voller Tragik und Tiefe.
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Mrs.Yellow 2011/04/20 02:09:00
Kommentar löschenBis jetzt ist "Das Boot" der beste deutsche Film den
ich kenne. Der Cast ist fantastisch. All die Emotionen,
die diese Männer in der einsamem Tiefe empfinden,
kann man hautnah miterleben. Es ist erschreckend zu
sehen wie jegliches Fünkchen Hoffnung in ihren Gesichtern dahinschwindet
und wie erbarmlungslos Krieg ist. Die 195 Minuten Fassung welche
ich gesehen habe, war trotz dieser enormen Zeitspanne fast
durchgehend spannend. Ich glaube mein Herz hätte an vielen
Stellen ausgesetzt, wenn ich mir nicht eingeredet hätte, dass
"das nur ein Film ist". Man wünscht sich einfach nur, dass
unsere Helden es schaffen und alle überleben.Aber so ist
Krieg nunmal nicht, weswegen man auch gleich wieder knallhart
zurück auf den Boden der Tatsachen geholt wird. Technisch,
qualitativ und optisch gibt es hier nichts auszusetzten. Der
Soundtrack ist einfach nur genial. "Das Boot" ist für mich ganz
klar einer der Klassiker. Wer ihn noch nicht gesehen hat, hat
aber garantiert schon vom ihm gehört. Ein bedeutendes Stück
der deutschen Filmgeschichte.
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synthax 2011/04/21 14:14:39
Antwort löschenGenau! "Das Boot" ist wirklich der beste deutsche Film. Denk ich auch.
Mrs.Yellow 2011/04/21 15:46:22
Antwort löschenBis jetzt eigentlich der einzige gute deutsche Film den ich kenne...
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der Filmregiesseur 2011/06/25 12:22:49
Antwort löschenwir deutschen machen halt die besten Kriegsfilme
nicht nur "Das Boot" sondern auch der Film "Stalingrad" schlagen ein wie eine Bombe
Mrs.Yellow 2011/08/31 02:34:34
Antwort löschenKenn ich noch nicht...aber jetzt wo du es sagst, werd ich ihn mal gucken, wenn er laufen sollt. Deutsche Kriegsfilme sind wirklich besser als die meisten anderen Kriegsfilme. Die Amerikaner sind ja immer so widerlich patriotisch :S