Footloose

Footloose (2011), US
Laufzeit 113 Minuten, FSK 6, Musikfilm, Kinostart 20.10.2011

5.4 Kritiker
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Skala 0 bis 10
5.7 Community
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26 Kommentare
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von Craig Brewer, mit Kenny Wormald und Julianne Hough

Rock’n’Roll trifft in Footloose auf Kleinstadt: Ren MacCormack (Kenny Wormald) lebt für die Musik. Der junge Mann stößt jedoch mit seiner wilden Tanzlust bei dem spießigen Reverend Shaw Moor (Dennis Quaid) auf wenig Gegenliebe. Dass Ren sein Herz auch noch an Moors Tochter (Julianne Hough) verliert, macht ihn nicht unbedingt beliebter. Doch er gibt nicht auf, Ren will der verstaubten Gemeinde mit Musik wieder Leben einhauchen.

Im Original Footloose von 1984 tanzten sich Kevin Bacon und Sarah Jessica Parker die Seele aus dem Leib. Fast dreißig Jahre später belebt Craig Brewer den Kultfilm der 80er mit neuen Songs und Choreografien wieder.

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Kritiken (16) — Film: Footloose

Ephigenia: Nightmare-Horrormovies.de

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2.0Ärgerlich

Die Protagonisten werden hier alle nicht ausschauen wie Old School Rocker oder 80er Jahre so wie beim Original, sondern alle schauen entweder sehr verbraucht und alt oder blas aus. Somit wirkt es doch arg lächerlich, dass ein Gesetzt das Tanzen verbietet, wenn es nur einen Unfall gab, aber der wahre Grund lag ja im Original daran, dass die Teenager zu waghalsig und rebellisch waren, also nicht nur ein Unfall an sich der immer mal passieren kann, deswegen wird nirgends ein Verbot ausgesprochen zu tanzen, was uns dieses vollkommen missratende Remake erzählen will. Weil so flippig wie im Original ist es hier nicht, dass man die Teenager vor ihre Durchgeknalltheit schützen müsste, bei dem Trauerspiel der Protagonisten hier auf keinen Fall. Die Story, in der nicht mehr getanzt werden darf, passt also nicht in die heutige Zeit mit den ganzen modernen Medien-Kram und den Modepüppies und blassen Rockzipfelträger. Die Rebellion des Originals weicht der Glattheit der sauberen und anständigen Generation von Heute komplett und somit langweilt der Film stark, insbesondere wenn man das Original und die Geschichte bereits kennt. Einige Nebendarsteller sind zwar gut besetzt, aber der junge Hauptdarsteller Kenny Wormald ist ein Totalausfall, genau so wie das zickige Modepüppchen Julianne Hough (Burlesque). Das dann noch nach Hip Hop Musik getanzt wird setzt dem ganzen die Krone auf. Es geht nicht nur um die stetig langweilige Musik, sondern das hier die Mädels insbesondere nur ihre eigene Arschwackelshow abziehen, statt intensiv und flott mit ihrem Partner zu tanzen und Emotionen frei zu setzen. Ätzend, denn so was will keiner auf Dauer sehen!

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Markus Tschiedert

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6.0Ganz gut

Der Tanzspaß ist auch nach 28 Jahren noch ansteckend, auch wenn sich die Story abermals auf dünnem Parkett bewegt.

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Ingrid Beerbaum: fluter Ingrid Beerbaum: fluter

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6.0Ganz gut

Die jungen Darsteller können leider nur teilweise gegen die alte Garde bestehen. Insbesondere Miles Teller als Rens Kumpel Willard verdient Anerkennung. Auch Wormald, der die Rolle von Zac Efron "geerbt" hat, schlägt sich vor allem bei den Tanzszenen wacker.

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Wolfram Hannemann: Stuttgarter Nachrichten Wolfram Hannemann: Stuttgarter Nachrichten

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4.5Uninteressant

Jetzt also beschert uns Paramount ein Remake und man fragt sich warum. Denn die Story von der kleinen Gemeinde, in der nicht mehr getanzt werden darf, passt überhaupt nicht mehr in ein Zeitalter, in dem es iPods und Internet gibt. [...] Tanztechnisch gibt es im Remake nicht viel zu holen. Zu einfallslos bleibt hier die Inszenierung.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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5.0Geht so

Footloose ist schlecht ausbalanciert. Die rührseligen Szenen ziehen sich hin und die lebhaften Momente sind zu schnell vorbei. Footloose funktioniert nur dann richtig gut, wenn der Film zur Ruhe kommt und die Figuren (sowie die Zuschauer) sich für einen Moment entspannen und ein wenig Spaß haben.

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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel

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6.5Ganz gut

Brewers neue Version von Footloose ist noch leichtfüßiger als das Original geraten und die Geschichte über den Konflikt zwischen Teenager-Rebellion und überfürsorglichen Eltern ist noch zugänglicher. Fast auf ganzer Linie (Kevin Bacon wird schmerzlich vermisst) ist dies tatsächlich die neue und verbesserte Version von Footloose - lustiger, sonniger, spritziger.

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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5.0Geht so

Es ist verblüffend, wie schlecht die Tanznummern und Actionszenen inszeniert, gefilmt und geschnitten sind. Doch selbst diese optische Tollpatschigkeit kann nicht verbergen, dass besonders Hauptdarsteller Kenny Wormald, aber auch die anderen Darsteller, sehr gute Tänzer sind.

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Nathan Rabin: The Onion (A.V. Club) Nathan Rabin: The Onion (A.V. Club)

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7.0Sehenswert

Regisseur Brewer konnte sich nicht entscheiden, ob er das Original auf die Schippe nehmen oder ein ernsthaftes Remake drehen will. [...] Sein neuer Footloose hat den nötigen Sex, ist beschwingt und schafft es sogar, ein Gefühl der Gefahr zu vermitteln - doch letztlich wird er durch das lachhafte Ausgangsthema ausgebremst.

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Todd Gilchrist: Boxoffice Magazine Todd Gilchrist: Boxoffice Magazine

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6.0Ganz gut

Dank der kleinen, subtilen Charaktermomente und der gelungenen filmischen Ausschmückung - inklusive eines der schönsten Küsse im Sonnenuntergang, die ich seit langem im Kino bewundern durfte - bietet Footloose entspannte Kinounterhaltung, auch wenn die Tanzschuhe daheim bleiben dürfen.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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4.0Uninteressant

Die Botschaft, die dieser Film vermittelt, lautet: Wer das detailgenaue Remake eines schlechten Filmes dreht, hat hinterher einen weiteren schlechten Film.

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Julia Stache: Outnow.ch Julia Stache: Outnow.ch

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3.0Schwach

Ein Remake, welches nicht krampfhaft versucht, Alt und Neu zu vermischen, nicht für jede Altersgruppe zeitgemäss sein möchte und sich auch einige Freiheiten zugetraut hätte, wäre besser gewesen. Die Rebellion verpufft hier mehr, als dass sie da ist und macht diese Version des Klassikers eher zur lauen Unterhaltung.

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F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de

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5.0Geht so

Die stilistisch wie auch inhaltlich und musikalisch durchaus solide erzählte, gegenüber dem Original aber weitgehend einfallslose Variation des Stoffes schwächt den "rebellischen" Aspekt des Stoffs erheblich ab und verliert darüber einiges an Schwung und Esprit.

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Louise Keller: Urban Cinefile

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7.0Sehenswert

Während die Geschichte vorhersehbar und nach Schema-F gestrickt ist, schafft es der Film wunderbar, die Funken einzufangen, die zwischen den attraktiven Hauptdarstellern sprühen.

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Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly

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9.0Herausragend

Wächter des 80er Jahre Originals werden zu schätzen wissen, dass die Neuauflage großen Respekt vor dem Original beweist; noch immer spielt die Kirche eine wichtige Rolle, ebenso wie Ariels rote Cowboystiefel.

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Rob Nelson

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6.0Ganz gut

Paramounts "Footloose"-Remake befreit sich nicht stark genug vom Original, um sich davon zu unterscheiden. [...] Die Dialoge, werden quasi wortwörtlich wiederholt, allerding fehlt ihnen die Schlagkraft des Originaldrehbuchs von Dean Pitchford.

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Elisabeth Maurer

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7.0Sehenswert

...Was die Figuren und den Handlungsaufbau betrifft, wird die Geschichte nun wesentlich mehr auserzählt. Jede Figur erhält eine stimmige Charakterisierung, die Konflikte werden mehr ausgebreitet und auch zu einem befriedigenden Ende gebracht. Hierbei übertrifft das Remake das Original an einigen Stellen....

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Kommentare (10) — Film: Footloose

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Stefanie Junker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wie viele hier, bin auch ich kein Fan von Tanzfilmen. Aber als ich den Trailer im Kino gesehen habe, wusste ich, dass ich diesen Film unbedingt sehen möchte. Auch weil es einfach ne süße Liebesgeschichte zwischen den beiden ist.

Die Tanzszenen waren wirklich sehr dezent, was mich gefreut hat. Und ich fand die Schauspieler recht gut. Und Dennis Quaid als besorgten Vater fand ich auch nicht schlecht :)

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Kevkev1101

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein recht gutes Remake, hat mich sehr überrascht.
Besonders von Julianne Hough war ich begeistert.
Musik und Tänze laden herzlich ein mitzumachen.

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Howaldo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Genial, haben sich sehr gut an das original gehalten,die dialoge wurden nur leicht geändert, fast alle szenen sind wie im original und wurden nur der zeit angepasst. wenn das familiere drama etwas wikungsvollerer gewesen wäre, wäre es bei mir ne 10!

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Kloina1893

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Sensation ist perfekt. Jedenfalls eine kleine persönliche Sensation.
Footloose ist der erste Tanzfilm, der mir wirklich richtig gut gefällt. Ich kenne das Original nicht. (Wobei der jetzt ganz weit nach oben auf meiner ‘Must-See-Liste‘ gerutscht ist.) Deshalb kann ich auch nicht beurteilen, inwiefern das Remake vom Original abkupfert. Ich habe gelesen, dass es ne ziemliche 1:1 Kopie sein soll. Aber dann frage ich mich, was daran so schlimm sein soll? Die Story ist um Welten besser, als in allen anderen Tanzfilmen die heute so gemacht werden, zusammen. (Gut, ist ja auch nicht sonderlich schwer.^^) Natürlich kann man sich jetzt auch fragen, warum dann das Ganze? Wofür ein Remake, wenn nur 1:1 kopiert wird? Die Antwort darauf ist natürlich nicht einfach, aber in diesem Fall ist es mir ausnahmsweise auch relativ egal.
Die Inszenierung durch Craig Brewer ist mehr als solide, die Darsteller leisten allesamt gute Arbeit, die (wenigen) Tanzszenen sind toll choreografiert. Eigentlich ist Footloose ja auch keiner dieser „typische“ Tanzfilme, die wir heute so kennen. Die Story ist ziemlich gehaltvoll, die Tanzszenen sind wohldosiert eingesetzt und die Musik ist auch besser. Das Alles hebt ihn locker von all den anderen Tanzfilmchen der letzten Jahre ab. Kein lächerliches Honey, Step Up oder sonstwas.
Und das Wichtigste: Footloose macht Laune. Verdammt gute Laune sogar. Ich bin kein besonders tanzfreudiger Mensch, aber gerade während der Anfangs- und der Schlussszene, habe ich mich dabei ertappt, wie mein Fuß im Takt mitgewippt hat und ich plötzlich unglaubliche Lust verspürte, mitzutanzen. :)

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Kloina1893

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oh, und danke für's Lob :P


derschokobaer

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Keine Ursache


Flacey

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich bin kein Fan von Tanzfilmen und Dieser hatte es auch nur der Liebe zu meiner Freundin zu verdanken, dass ich ihn besuchte.
Doch dann war ich überrascht. Die Tanzeinlagen sind dezent und passen in die Handlung, die Schauspieler sind klasse und unterhaltsam ist der Film auch noch.
Für ein Tanzfilm ne 10, für nen Kinofilm gibts von mir ne 6.5.

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Arventus

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Bewertung7.0Sehenswert

Da ich das Original nicht kenne, kann ich auch nicht sagen wie dieses remake im Vergleich zu seinem Vorgänger abschneidet.
Aber abgesehen davon war der Film entgegen meinen schlechten Erwartungen erstaunlich gut und hat vorallem im Gegensatz zu den meisten aktuellen Tanzfilmen nicht nur HipHop als Musikrichtung zu bieten.
Die Story kommt einem am Anfang noch extrem bescheuert vor mit diesem lächerlichem Gesetz welches das Tanzen verbietet, nach und nach wird es einem aber plausibel erklärt, so dass man es nachvollziehen kann.
Ebenso bin ich auch froh darüber, dass nicht wie ursprünglich geplant "Zack Efron" die Hauptrolle übernommen hat,sondern Kenny Wormald.
Alles in allem ein Tanzfilm bei dem die Charackterentwicklung nicht zu kurz kommt,eine schöne Südstaaten Atmosphäre liefert und der einfach nur gute Laune verbreitet.

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999ghost

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Bewertung7.0Sehenswert

Gleich vorweg: Ich bin kein Fan von Tanzfilmen und ein entschiedener Gegner von Remakes. Somit hat Footloose nicht gerade gute Karten bei mir, vor allem, weil ich das Original für den besten Tanzfilm aller Zeiten halte.
Was Regisseur Craig Brewer, bekannt für „Hustle & Flow“ und „Black Snake Moan“, hier aber abliefert, überraschte mich doch.
Nach dem Trailer erwartete ich eine typische Übertragung auf die „heutige“ Zeit, als Teenieschmonzette mit hirnlosen Dialogen und albernes (allerdings immer perfekt choreographiertes) Rumgehampel á la „Step Up“, „Street Dance“ „Honey“ und den ganzen weiteren Rest(müll).
Das Remake orientiert sich sehr stark an dem Original und lässt sich stellenweise auch als Hommage verstehen, was durchaus als großer Pluspunkt zu werten ist, denn somit wird uns ein moderner Film mit dem Feeling der 80er serviert. Dies ist besonders am Soundtrack zu beobachten. Das titelgebende Lied wird, wie im Original, zu Beginn und am Ende gespielt. Es gibt nicht, wie von mir befürchtet, eine Neuinterpretation des Liedes. Selbstredend befinden sich auch einige moderne Lieder auf dem Soundtrack, jedoch greift der Regisseur oft auf zeitlose Songs zurück, die sowohl in den 80ern als auch heutzutage gespielt werden können.
Die Tanzszenen sind, wie die Musik, ein Mix aus den Tanzschritten des Originals und der Moderne. Sie nehmen etwas mehr Raum ein, als noch im Original, erdrücken aber nicht und lassen Platz für eine Figuren- und Storyentwicklung, wie man sie in anderen Tanzfilmen der heutigen Zeit vermisst. Zwar ist das Tanzverbot in der heutigen Zeit noch unvorstellbarer, als es das damals schon war, doch Brewer schafft es, insbesondere aufgrund der zeitlosen Machart und der anfänglichen Fokussierung auf den Unfall, der dies Gesetz ins Rollen brachte, dass der Zuschauer es zumindest hinnimmt und nicht für störend hält.
Die Schauspielriege, angeführt von Kenny Wormand, ist solide. Man merkt, dass sie sichtlich Spaß an dem Film und den einzelnen Szenen hatten, aufgrund der wenigen Erfahrung auf der Leinwand es aber besonders schwer hatten. Trotz einer soliden Leistung, kommt man natürlich nicht um einen Vergleich mit den schauspielerisch deutlich besseren Originalen Bacon und Singer herum.
Wormand schafft es den Film über knapp zwei Stunden zu tragen, an die Intensität eines Bacons reicht er aber noch nicht heran.
Auch Hough schafft es sich nicht negativ bemerkbar zu machen, steht mit ihrer Leistung aber im Schatten einer Singer. Nichtsdestotrotz ist Hough die eindeutig bessere Tänzerin und optisch wesentlich netter anzuschauen.
Die einzig Erfahrenen in dem sonst jungen Cast sind Quaid (Pfarrer Moore) und MacDowell, die seine Ehefrau mimt. MacDowell spielt ihre Nebenrolle gut und steht Dianne West in nichts nach.
Quaid hingegen gelingt es nicht in die Fußstapfen seines Vorgängers Lithgow zu treten, somit erreicht der Vater- Tochter Konflikt nicht die Eindringlichkeit des Originals.
Alles in allem macht der Film aber ungemein Spaß, ist nicht zu ernst und behandelt seine Figuren nicht ganz so oberflächlich, wie vergleichbare Tanzfilme. Die Musik und die gute Laune der Darsteller ist ansteckend und lässt einen kaum still im Kinosessel sitzen. Am liebsten möchte man aufstehen und tanzen.

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Chaosmacherin

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Bewertung6.5Ganz gut

Was hätte uns alles in der Sneak Preview erwarten können. Meine Größte Angst war “Atemlos” aber auch “Tim und Struppi” und “Hotel Lux” hätten mich ziemlich angenervt. Darum war mein erster Gedanke “Es hätte uns deutlich schlimmer treffen können!”. Gleich zu Beginn, ich habe das Original von Footloos nie ganz gesehen, aber genug, um sagen zu können, dass man so gut wie alles abgekupfert hat. Es gibt winzige Änderungen (Ren’s Mutter ist tut und nicht mit ihm umgezogen etc.) aber im großen und ganzen wurde sehr wenig geändert. Da fragt man sich dann “Warum üerhaupt eine Remake?!”. In Footloose gab es keinerlei Effekte, die hätten neu überarbeitet werden müssen noch sprach sonst irgendetwas dafür.
Trotzdem war ich von dieser Neuverfilmung nicht gelangweit und fühlte mich ganz gut unterhalten. Kenny Wormald ist ein niedlicher Bursche, der sich zu bewegen weiß, Dennis Quaid war als biederer Parrer glaubwürdig und Andie MacDowell ist auch auf ihre “alten Tage” noch eine Augenweide! ABER ich weiß nicht ob es an der Rolle der Ariel liegt oder ob Julianne Hough einfach ätzend ist! Ich habe selten so viel Antisympathie für eine Film Figur gefühlt wie für diese. Diese Frau hat es geschafft bitchiger als Megan Fox zu wirken! Herzlichen Glückwunsch dafür.
Keine Sekunde konnten meine Begleitung und ich nachvollziehen, was den Hauptprotagonisten Ren an dieser Frau so reizte. Klar, optisch kann sie was, aber darum kann es ihm nicht gegangen sein, dass macht er selbst deutlich… Ach es lohnt nicht darüber nachzudenken das wird nie in meinen Kopf gehen. Glücklicher weiße konnte Miles Teller als Landei Willard meine Stimmung immer wieder aufs neue Retten und brachte mich oft zum lachen.
Alles in Allem ist Footloose 2011 zwar ein unnötiger, aber kein schlechter Film. :D

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Rufio

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Danke für diesen Schrott!

Das Original mit Kevin Bacons Tanzscene ist ein wahrer Klassiker, bei der ich heute noch Gänsehaut bekomme. Die Atmosphäre des Films ist spitze und dabei spielt für mich die Besetzung sowie die Filmmusik eine ganz große Rolle. die Darsteller sind authentisch und inszenieren ihre Rollen einfach toll.

Der Trailer des Remakes richtet sich anscheinend eher an die Zahnspanngenträger Generation. Mit einem lächerlichem Rotznasenhauptdarsteller und lauter überzogenen, perfekt gestylten, unnatürlichen Photoshop Gören, veruscht man hier einen Kultfilm neu aufleben zu lassen (Wahnsinns Idee). Allein die Stelle des Trailers, bei dem sich die gesamte Truppe auf dem Parkplatz rekelt und unkoordiniert zu 0815 Musik rumhopst lässt nur schlechtes erahnen!

Für mich ein ganz klares Bäää bis Kotz!

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Rainbow

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Gerade den Trailer gesehen und zu tiefst verärgert, wie kann man einen klassiker so vergewaltigen!!!! Hässlicher Hauptdarsteller, die tanzen also ob sie scenen aus step up geklaut haben und dann ist da noch die mischung das man jetzt nicht weiß ob es ein eins zu eins remake ist oder auf neu gemacht wurde. Also man hat die gleichen Hauptcharaktere und im Trailer sind szenen zu sehen die eins zu eins mit dem original übereinstimmen.Aber die ganze Atmo rund um den Film ist ziemlich grottig und ich hab nur den Trailer gesehen. Hat der Film sein müssen ich mein das original ist spitze, hätten sie für des Geld nicht lieber 2000 Kinder in afrika retten können oder irgendwas was die welt wirklich interesiert machen können????

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