Francesco und der Papst
Habemus Papam (AT) (2011), FR/IT/DE Laufzeit 90 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 21.04.2011
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von Ciro Cappellari, mit Papst Benedikt XVI. und Papst Benedikt XVI.
Für ein Jahr begleitete der italienische Regisseur Ciro Cappellari Papst Benedikt XVI. auf seinen Reisen und während seines Alltags im Vatikan. Entstanden ist der inszenierte Dokumentarfilm Francesco und der Pabst, der erstmals einen Einblick hinter die Kulissen des Vatikans und dem Privatleben des Oberhauptes der katholischen Kirche gibt.
Francesco und der Papst handelt von dem Vatikan aus der Sicht von drei Protagonisten: Der elfjährige Francesco Giuffra stammt aus einem ärmlichen Vorort von Rom. Er träumt davon, im Chor der Sixtinischen Kapelle für den Papst zu singen. Der Chor begleitet Papst Benedikt XVI auf seinen Auslandsreisen und im Alltag im Vatikan. Der Leiter der Sixtinischen Kapelle möchte mit einer Tradition brechen: Die Soli sollen nicht mehr von Erwachsenen gesungen werden. Um das durchzusetzen, muss er jedoch Verbündete im Vatikan finden.
Der Grimme-Preisträger Ciro Cappellari ist vor allem durch die Filme Sin querer – Zeit der Flamingos von 1997, Sehnsucht von 2004 und In Berlin von 2009 bekannt.
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Cast & Crew
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Ciro Cappellari
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Papst Benedikt XVI.
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Papst Benedikt XVI.
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Francesco Giuffra
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Francesco Giuffra
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Marcello Giuffra
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Maestro Giuseppe Liberto
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Regie
Schauspieler
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Monsignore Marcos Pavan
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Lorenzo Giuffra
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Davide Serrago
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Signora Rosa Maria Iannucci
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Signore Stefano Giuffra
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Ciro Cappellari
- Genre
- Inszenierter Dokumentarfilm, Ereignisdokumentation, Dokumentarfilm
- Zeit
- 2010er Jahre
- Ort
- Amman, Italien, Jerusalem, Jordanien, Rom, Rom, Vatikan, Vatikan, Vorstadt, Vorstadt
- Handlung
- Adoleszenz, Altar, Ausflug, Begegnung, Bestimmung, Chor, Chorleiter, Familienalltag, Frühreife, Fußball, Gebet, Geistlicher, Gemeinde, Gesang, Glaube, Gottesdienst, Jesus Christus, Jugend, Katholische Kirche, Kirchenchor, Knabenchor, Lied, Messe, Mutter, Mutter-Sohn-Beziehung, Papst, Pfadfinder, Reise, Religion und Übersinnliches, Reliquie, Ritual, Schicksal, Spaziergang, Taufe, Tradition, Wunschtraum, arm
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Drehbuch
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Kritiken (2) — Film: Francesco und der Papst
José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenEinige Einblicke, die Ciro Cappellaris Kamera in das Leben des Papstes gewährt, sind durchaus interessant. Dies gilt etwa für die berühmt gewordene Pressekonferenz von Benedikt XVI. auf dem Flug nach Kamerun im Jahre 2009, als der Heilige Vater als Lösung für die Aids-Frage einzig „eine spirituelle und menschliche Erneuerung“ ansprach, und die Worte äußerte: „Die Immunschwächekrankheit Aids ist nicht mit Kondomen zu überwinden, im Gegenteil, das verschlimmert nur das Problem.“ Die privaten Momente im Leben Benedikts, die ihn etwa im stillen Gebet und auf Spaziergängen in den vatikanischen Gärten zeigen, gleichen allerdings den Bildern in der ARD-Dokumentation „Vatikan – Die verborgene Welt“ aufs Haar. Darüber hinaus fügen sich einige Szenen, etwa die Privataudienzen für Prinz Albert von Monaco sowie für die ehemalige Premierministerin der Ukraine Julija Tymoschenko dramaturgisch kaum in den Film ein. Der Versuch, „ein Jahr im Leben des Papstes“ auf Film zu bannen, wirkt recht beliebig – im Unterschied zu Francescos Geschichte, die durchaus stimmig auf ihren Höhepunkt zusteuert. Die Verknüpfung der zwei Parallelstränge in „Francesco und der Papst“ leidet vornehmlich darunter, dass sich die Lebensläufe seiner zwei Protagonisten einfach viel zu asymmetrisch zueinander verhalten.
Dennoch: Regisseur Cappellari gelingt es, dank seines sympathischen Protagonisten mit „Francesco und der Papst“ einen angenehm unaufgeregten, einnehmenden Einblick in den Vatikan zu gewähren sowie ein „authentisches und würdevolles Bild des Papstes“ (Produzent Peter Weckert) zu zeichnen.
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K. Zeckau : http://film-dienst.kim-info... K. Zeckau : http://film-dienst.kim-info...
Kommentar löschenDie Versuche von Francesco und der Pabst, mit den naiven Augen des Jungen ins Innere des päpstlichen Lebens vorzudringen, schlagen fehl – dafür sind Benedikt XVI. und sein engster Mitarbeiterstab allzu selbstbestimmte und auch misstrauische Kenner des Medienbetriebs. [...] Tatsächlich erzählt der Dokumentarfilm einfach vom Alltag eines sympathischen, aufgeweckten Zwölfjährigen, der sich durch besondere Musikalität und Religiosität von den Gleichaltrigen unterscheidet. Auch bietet er einen intimen, durchaus interessanten Einblick in die Strukturen des päpstlichen Knabenchors.
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Kommentare (2) — Film: Francesco und der Papst
Kommentar schreibenMapotar 2011/03/31 22:54:28
Kommentar löschenDieser Film ist nicht von Nanni Moretti und da spielen auch dies Schauspieler nicht.
Es ist ein Dokumentarfilm über ein Knabensänger und Papst Benedikt XVI.
Der Regisseur ist Ciro Cappellari und die Produktion Constantin Film und Fanes Film
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SchneezyOne 2011/03/09 16:51:55
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SithlordDK 2011/03/16 13:17:10
Antwort löschenSteht doch oben... im Trailer kommt das aber schon komisch rüber, wenn so ein alter Priestertyp sagt, dass die Stimme eines "Knaben" "Tief in dich eindringt"