Banksy - Exit Through the Gift Shop

Exit Through the Gift Shop (2010), GB/US Laufzeit 86 Minuten, FSK 6, Dokumentarfilm, Komödie, Kinostart 21.10.2010

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von Banksy, mit Banksy und Jay Leno

In Banksy – Exit Through the Gift Shop möchte der Filmemacher Thierry Guetta eine Reportage über den Street-Art-Künstler Banksy drehen, doch der dreht den Spieß um.

Der geheimnisumwitterte Graffiti-Künstler Banksy beschreibt seinen ersten Film auf der Homepage von Banksy – Exit through the Gift Shop als ‘The world’s first Street Art disaster movie’ und vielleicht ist dies sogar die beste Beschreibung dieses eigenartigen Kunstwerks, mit dem Banksy seine Zuschauer zugleich verwirrt und begeistert. Banksy – Exit through the Gift Shop gibt sich aus als Dokumentarfilm über Thierry Guetta, einem französichen Immigranten in L.A., der tonnenweise Videomaterial über Graffitikunst gesammelt hat und schließlich auch ein Porträt des britischen Künstlers Banksy filmen möchte. Doch über Nacht will Guetta plötzlich selbst zu einem Graffitikünstler werden und legt sich den Namen Mr. Brainwash (MBW) zu. Und wo Guetta gerade noch einen Film über Banksy machen wollte, kippt Exit through the Gift Shop plötzlich um in einen Film über Guetta aka Mr. Brainwash – von Banksy.

Hintergrund & Infos zu Banksy
Banksy – Exit through the Gift Shop wurde am 24. Januar 2010 auf dem Sundance Film Festival uraufgeführt. Mit 16 Preisen und 12 Nominierungen, darunter sogar eine Oscar-Nominierung in der Kategorie ‘Dokumentation’, waren die Jahre 2010 und 2011 die Erfolgreichsten für den Film. Die Geschichte wird erzählt von Schauspieler Rhys Ifans, der u. a. in Notting Hill und The Amazing Spider-Man zu sehen war.

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Cast & Crew

Regie
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Kritiken (14) — Film: Banksy - Exit Through the Gift Shop

TheCorey: MovieMaze

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„Street art has a short life span so it needed documenting“, erklärt der britische Streetart-Künstler Banksy in seinem Debütfilm "Exit Through the Gift Shop". Eine Dokumentation, die in ihren Ursprüngen als sinnloses Abfilmen eines Exil-Franzosen in Los Angeles begann und sich später zum Ziel setzte, mit Banksy das große Phänomen einer Untergrundszene abzulichten. Oder anders gesagt: Eine brillante Mockumentary, in der sich ein Künstler via mise an abyme selbst inszeniert und zugleich einem Massenpublikum „authentic insight of the birth of a movement“ verschafft.

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HerrLehmann: Das Manifest

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6.5Ganz gut

Jaja, der Banksy mal wieder, ganz mysteriös lässt er uns im Unklaren, was hier echt und was fake ist...und kunst- und kapitalismuskritisch ist der Film auch. Dass das nicht nur äußerst plump, sondern auch redundant und einfallslos erzählt wird, lassen all die Spekulationen leider nicht vergessen.
Dennoch ist der Film nicht völlig unspannend, da er eben doch einen Einblick in die Street-Art-Szene gibt. Eine "echte" Doku ohne exzentrischen Hauptcharakter hätte mir wohl besser gefallen.

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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln

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7.5Sehenswert

"Exit Through The Gift Shop" ist eine gleichermaßen unterhaltsame Mockumentary wie ein kulturpessimistischer Schwanengesang. [...] Banksys uneitles und unterhaltsames Porträt seiner Szene [ist] vor allem eine kluge und zynische Reflexion über den Zeitgeist und das Verhältnis von Kunst zu Kommerz.

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A. Körner : Sächsische Zeitung A. Körner : Sächsische Zeitung

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8.5Ausgezeichnet

„Exit Through The Gift Shop“ ist eine Hommage an alle Street-Artisten, an die wirklich freie Kunst, eine grellbunte Watsche fürs zeitgenössische Kunstmarktgebaren und auch für all die selbst ernannten Kenner im Westentaschenformat. Vor allem aber ist es ein spannender wie rasanter Kinospaß.

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M. Kastl: Filmszene.de M. Kastl: Filmszene.de

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6.5Ganz gut

Es gibt manchmal Filme, die hinterlassen den Zuschauer mit einem merkwürdigen Gefühl der Unschlüssigkeit, angesichts dessen was da gerade auf der Leinwand passiert ist. War das nun ein guter Film oder nicht? Die Street-Art-Dokumentation "Exit through the Gift Shop" des berüchtigten britischen Graffiti-Künstlers Banksy ist so ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite erlaubt der Film einen faszinierenden Einblick in die Street-Art-Szene und die Arbeit einiger ihrer kreativsten Köpfe. Auf der anderen Seite ist es aber nicht leicht das gesehene in vollen Zügen zu genießen, da man andauernd damit beschäftigt ist abzuwägen, ob man denn hier nun gerade von Regisseur Banksy verschaukelt wird oder nicht.

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Stefanie Zobl: Fluter Stefanie Zobl: Fluter

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9.0Herausragend

Banksy [...] lässt einfach stehen, wie leicht und spielerisch sich der Kunstmarkt und die Medien manipulieren lassen, indem er die Grenzen von Realität, Inszenierung und Fiktion verwischt und damit grundsätzlich die Glaubwürdigkeit übertragener Informationen hinterfragt. Zudem stellt er kritisch die Bedeutung und den Wert von Kunst zur Disposition. Das macht "Exit Through The Gift Shop" zu einem einzigartigen, gleichermaßen unterhaltsamen wie geistreich-selbstreflektierten Film über das Metier.

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Stefan Grissemann: taz Stefan Grissemann: taz

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9.0Herausragend

Der anonym agierende Künstler Banksy, bekannt für seine inzwischen zu erstklassigen Preisen gehandelten politischen Schablonengraffiti, hat sein Spektrum erweitert und einen Film inszeniert, der ganz unangestrengt anmutet - aber deutlich raffinierter verfährt, als sein Understatement vermuten lässt. Der Regisseur schlägt nämlich einen überraschenden Haken: Nach einer konventionellen, aber plastischen Einführung zu den Methoden der illegalen Stadtdekorateure stellt er einen offenbar minderbegabten Videokünstler namens Thierry Guetta ins Zentrum, der davon träumt, selbst zum Kunststar aufzusteigen.

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Hannah Pilarczyk: Spiegel Online Hannah Pilarczyk: Spiegel Online

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8.5Ausgezeichnet

Als "Borat der Kunstwelt" hat das "New York Magazine" Thierry Guetta deshalb schon bezeichnet. Aber der Vergleich hinkt, denn nicht Guetta, sondern Banksy hält hier die Strippen in der Hand. Er ist das heimliche Mastermind, das immer mehr in den Vordergrund tritt. Je glaubhafter Guetta erscheint, desto genialer erscheint Banksy. Sich selbst mit Hilfe der Bilder eines anderen zu inszenieren - so gut wie in diesem Film ist Banksys Arbeitsprinzip wahrscheinlich noch nie aufgegangen.

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Gebhard Hölzl : br-online Gebhard Hölzl : br-online

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8.5Ausgezeichnet

"Banksy – Exit Through the Gift Shop" ist Dokumentarfilm und Mockumentary, Biopic und Künstlerporträt, Punk-Art und auch, wie der Evening Standard einst über den Maestro schrieb, ein wenig "Kunstterrorismus".

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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8.0Ausgezeichnet

Was an diesem Film, der im diesjährigen Wettbewerb der Berlinale seine Welturaufführung erlebte, dokumentarisch ist, was erdacht, ist nicht mehr nachzuvollziehen und bleibt letztlich auch egal. Genau wie die Frage, welche Rolle das Street Art-Phantom Banksy darin spielt. Denn was hier ganz hervorragend auf eine höchst unterhaltsame Weise funktioniert, ist die ironische Selbstbespiegelung der modernen Kunstszene und den absurden Hype, den sie um sich selbst drehend, ständig produziert.

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Philip Gritzka: Schnitt Philip Gritzka: Schnitt

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7.5Sehenswert

Nimmt man Exit Through the Gift Shop für bare Münze, dann verbirgt sich hinter der geschilderten Assimilation der Street-Art durch den Kunstmarkt gerade einmal eine oberflächliche Dekonstruktion der kommerziellen Mechanismen des Kulturbetriebs. Doch Banksy [...] ist zu gewitzt für solche einfachen Antworten. Gleich seinen sonstigen Arbeiten und Aktionen, ist auch sein filmisches Debüt formal von einem geschickt-ironischen Spiel mit Wahrnehmungsgewohnheiten bestimmt; wenn auch nie explizit, wird das Publikum jedenfalls zunehmend dazu angeregt, die Wahrhaftigkeit des Dargestellten in Frage zu stellen.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.0Ausgezeichnet

Der erste Film des berühmten Street-Art Künstlers Banksy spielt virtuos mit den Ebenen Realität und Fiktion, und entpuppt sich als hintergründige Satire über die Mechanismen von Kunst und Kommerz. So direkt wie die Street-Art selbst, präsentiert sich...

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Chuchaqui: Critic.de

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8.0Ausgezeichnet

Zwar sind Entpolitisierung und Kommerzialisierung von Kunst mitnichten ein neues Thema. Aber Banksy handelt es am Beispiel einer Bewegung ab, die sich – aufgrund ihres illegalen Status und der Eroberung des öffentlichen Raumes – immer ein Höchstmaß an Autonomie bewahrt hat und schon vom Selbstverständnis her antikommerziell ist. An der Figur von Thierry Guetta alias Mr. Brainwash und dessen Erfolg mit spektakulären, aber beliebigen Werken zeigt Banksy, dass selbst diese Bewegung nicht immun gegen die Mechanismen der Marktwirtschaft ist. Die große Qualität des Films besteht nicht darin, dass er eine Lösung für dieses Problem parat hätte, sondern gerade darin, dass er die Frage nach Wesen und Aufgabe von Kunst im 21. Jahrhundert neu stellt.

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G. H. Jekubzik: programmkino.de G. H. Jekubzik: programmkino.de

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8.0Ausgezeichnet

Zu sehen, wie ein Idiot Erfolg hat, wie er - mit der für klassischen Dramaturgie eines „Making Of…“ - eine Mega-Ausstellung trotz aller Probleme zum Event macht, liefert eine andere Art von Humor. Der Spaß an einer innovativen Kunstform mit ihren schillerenden Aktionisten macht Platz für eine deftige Farce des Kunstbetriebes, dem man scheinbar alles andrehen kann.[...] Wie die anderen Arbeiten von Banksy ist auch sein erster Spielfilm ein unvergleichliches Unikat und nicht nur für Kunstfreunde lohnend.

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Kommentare (65) — Film: Banksy - Exit Through the Gift Shop


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TheCineast

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Bewertung9.0Herausragend

"Of all lies, art is the least untrue."

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Boogers666

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Bewertung9.0Herausragend

Kunst ist ein dehnbarerer Begriff, jedem das seine. Nichts desto trotz ist "Banksy" für mich Kunst und mehr will ich dazu nicht sagen. Außer das man den Film,die Dokementation oder was auch immer fühlen und erleben muss eine rationale Erklärung bzw. sich Gedanken über den Film zu machen ist falsch und macht den Film nur halbwegs so intereessant. Erstmal angucken die Fragen kommen dann von alleine.

"Wir haben eine Doku über ihn gedreht, ich drehe eigentlich keine Filme und der Film ist mit Sicherheit auch kein "Vom Winde verweht" aber ich denke eine Moral hat er trotzdem".
-Banksy

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Jek-Hyde

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Bewertung10.0Herausragend

Okay, es geht viel weniger um Banksy als um Mr. Brainwash (hoffe das richtig geschrieben). Aber es ist einfach Wahnsinnig interessant. Zumindest ist es mir noch nie bei einer Dokumentation so gegangen, dass ich vor dem Bildschirm klebte und gespannt war wie es weiter geht. Es ist die Geburtsstunde eines neun Künstlers auf Band und ich gebe zu, ich hätte mir Mr. Brainwashs "alptraumhaften Thrailer" gern mal angesehen, zumindest einen Teil davon ;-)
Nein, ich war begeistert. Es war vielleicht nicht so informativ in Sachen Banksy, wo ich mich doch frage, wie der Kerl sich finanziert? Klar, er macht noch was anderes, aber hallo! Der Kerl ist einer der ganz großer Künstler und ein wandelnder Geist, dass in unserem Zeitalter (Hut ab!)! Es passieren schon irre Sachen tagtäglich da draußen, auch im positiven sinne und ich wäre sicher gern mal dabei.
Wenn man ganz genau ist, kann man natürlich eine 0.0 geben, wegen "Thema Verfehlt", aber ansonsten ist es schon wahnsinnig geil was so verrücktes da in Wirklichkeit passiert, deshalb volle Punktzahl!

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mainaeinz

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Äußerst amüsant, wie manche hier "Exit Through the Gift Shop" nach Maßstäben einer Doku bzw. Mockumentary bewerten und sich mühevoll durch Argumentationen quälen. Einerseits kann man mit diesem "Film" nicht sonderlich viel anfangen, aber auf der anderen Seite ist doch Banksy der, von dem man schon des öfteren lustige Bildchen auf Facebook gesehen hat, die man dann doch irgendwie ganz cool fand. Verzwickte Situation...

Jede Bewertung über 0.0 und unter 10.0 ist eine Farce und spricht Bände über euch.

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Patrick Zecca

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Bewertung5.5Geht so

Ich muss leider sagen, dass ich nicht verstanden habe, warum dieser Film hier allseits so beliebt ist.
Klar, die Geschichte um Banksy, seine Kunst, seine Identität, die Umkehrung der Rollen während der Doku ist ganz interessant, als fesselnd empfand ich das allerdings nicht.
Der Franzose Guetta mit seinen eigenartigen Ideen und Träumen wirkte auf mich überhaupt nicht. Doch, etwas nervtötend vielleicht.
So plätschert der Film ein wenig vor sich hin, die Street-Art ist nett anzusehen, begeistern tut es allerdings nicht.
Der Funke, der die Künstler zu der Ausübung treibt scheint an mir vorbeigeschossen zu sein.

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Amlor

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Bewertung7.5Sehenswert

Auf die Dokumentation aufmerksam geworden, bin ich natürlich nur, wegen des Namens. Bis ca zur Mitte war ich auch extremst begeistert und extrem gefesselt; die Dokumentation war wirklich auf einen 10er Kurs... und dann wurde es doch ein wenig langweilig und es zog sich. In Hinblick, auf die Diskussionen, wer oder was MBW wirklich ist, bleibt der Film sicherlich interessant und flaut nicht total ab, aber trotzdem tritt ein extremer Stilbruch zum Vorschein, der (zumindest mich persönlich) doch stört.
Schön wäre gewesen, wenn man das ganze nicht als Mok/Dokumentary gemacht hätte, sondern in eine Form ernsten Filmes gebracht hätte - ähnlich wie z.B. Commitments (hier halt mit einem wahren Hintergrund). Das hätte sicherlich viel mehr fesseln und begeistern können - ein wenig Witz hätte dann sicher auch nicht falsch am Platz sein können. Oder aber, die Gleichberechtigung der verschiedenen Künstler hätte weiterhin bestehen sollen.. war die Balance am Anfang sehr gut gewählt, bricht sie zum Ende hin zu stark in eine Seite ein... und ehrlich gesagt - zu Gunsten einer Person, die zumindest nicht bestätigt Banksy ist und daher 'im falschen Schein' erleuchtet...
Vielleicht gewinnen diese Aufnahmen in einigen Jahren (oder Jahrzehnten) noch mal an Wert, wenn die genauen Hintergründe raus kommen und wir wissen, wer Banksy wirklich ist - weil nur dann weiß man auch, wie man den letzten Teil zu bewerten hat... so bleibt es bei nett und sehenswert - aber eben nicht, als ein Geheimtipp.

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Lorion42

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich halte Interviews nicht für die ideale Art, einen Film zu machen. Aber die Geschichte fesselt doch irgendwie und man ist ununterbrochen versucht, Hinweise darauf zu finden, was eigentlich hinter dem Ganzen stecken mag.
SPOILER Zum Beispiel: Warum trägt Banksy den selben Hut wie Mr. Brainwash?

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Velly

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SPOILER: Das mit dem Hut war mir gar nicht aufgefallen. Muss ihn nochmal gucken. Ich glaube schon, dass Banksy Brainwash ist, bzw. hinter dieser Figur steckt. Allerdings glaube ich nicht, dass der Mensch, den wir als Brainwash / Thierry Guetta im Film sehen, Banksy ist. Aber wer weiß..... ^__^


Dachsman

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Bewertung6.5Ganz gut

Angesiedelt irgendwo zwischen Mock-, Dokumentary, Satire und Komödie, erzählt der Film die Geschichte von Thierry Guetta (nicht näher verwandet mit dem ebenso subversiven DJs gleichen Namens), seines Zeichens Hobby-Filmer, Pseudo-Dokumentarist und größenwahnsinnger Künstler.
Spannend ist vor allem der Einstieg, welcher die Anfänge und die Faszination der sogenannten "Street Art" aufzeigt. Jeder Abend ein Abenteuer, überall in der Stadt das eigene Symbol, je stärker im Zentrum der Aufmerksamkeit, desto besser. Schade ist, dass "Exit Through the Gift Shop" die Inhalte der, gerade im Fall der "Hauptfigur" Banksy, oft auch politischen Kunst weitgehend außen vorlässt.
Die zweite Hälfte, um Guettas, mittlerweile als "Mr. Brainwash" unterwegs, Aufstieg zum gefeierten Avantgardisten, ist zwar immer noch lustig, in seiner Aussage aber auch enorm plakativ.
Einen Film über das Medienphänomen "Banksy" zu drehen, der dann auch noch ein nicht zu verachtender Erfolg wird, dessen Aussage eine Kritik am Medienphänomen einer weit weniger bekannten Figur ist, vergibt einiges an Chancen für echte satirische Spitzen Richtung Publikum. Denn, wir wären ja nie auf sowas reingefallen. Schaut sie euch, die Tölpel, dort im Film.
Kein schlechter Film, wenn auch ein wenig zahnlos.

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Murray

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Ich fand zum Beispiel aber diese Ungewissheit beim Betrachten als großes Plus dieser Doku (nichts gegen deine Wertung).


maddes89

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Außerdem glaube ich, dass es nicht dass es ausschließlich um den Sellout der Street-Art Szene geht sondern um den Sellout der Kunst im Allgemeinen, am Beispiel des Street-Art. Banksy zeigt hier gekonnt, dass es ausreicht, um seine Kunst gut zu verkaufen, ein paar Hebel und Mechanismen zu bedienen. Wenn das mal nicht genial ist?


Mac_C_Tiro

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Selbst wenn man sich diese "Fake im Real in Fake- Doku" mit dem Wissen das es eine Satire ist anschaut so fühlt man sich am Ende mehr als verkohlt. Kunst:Leben - 1:0? Selten überascht mich ein Film, der hier hat es 2 mal geschafft

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janew94

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Bewertung9.0Herausragend

Großartige Selbstinszenierung des mysteriösen Street-Art-Künstlers Banksy im Gewand einer bitter-bösen Fake-Doku, die gnadenlos mit den kommerziellen Abgründen der Kunstszene abrechnet. "Exit Through the Gift Shop" führt den Zuschauer gekonnt und höchst amüsant an der Nase herum. Banksy veranstaltet ein Verwirrspiel auf verschiedenen Ebenen, das zu keiner Zeit erkennen lässt, welche Ereignisse und Personen real oder schlichtweg erfunden sind. Obwohl er dabei sowohl auf eine stringente Dramaturgie als auch auf abschließende Antworten verzichtet, macht der Mix aus hintergründiger Gesellschaftssatire und eitlem Künstlerporträt über die gesamte Laufzeit enorm viel Spiel. Einer meiner Lieblingsfilme im Genre der Dokumentationen.

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Digit

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vorgemerkt

Na Hopa,

so wie ich das sehe, wird hier gespoilert was das Zeug hält!?!?

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Roco De Long

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Endlich habe ich mir den Film, der einige meiner Kollegen in den letzten Monaten doch stark inspirierte, nochmal in Ruhe und komplett angesehen :)

EXIT THROUGH THE GIFT SHOP ist ein bunt bemaltes Überraschungsei: der Film liefert einen informativen und interessanten Blick in die Street Art Kultur, nimmt sich mit der Erschaffung der fiktiven Figur Thierry Guetta selbst auf die Schippe und verteilt gleichzeitig ironische Seitenhiebe auf all die Schaumschläger, die diese Szene zwangsläufig mit sich bringt.
Vor allem aber ist der Film in seinem doppelbödigen Doku-Mockumentary-Mix ein völlig neues und eigenständiges kreatives Werk. Das ist es auch, was letzten Endes den wahren Künstler für mich ausmacht: nicht nur auf Trendzüge aufspringen, nicht nur über Sellout meckern, sondern weitergehen. Neues erschaffen. Und das tut (das) Banksy (-Kollektiv) mit diesem Film. Dabei kann man als Zuschauer zu keinem Zeitpunkt sicher sein, ob man nicht gerade wieder voll verarscht wird. Ich persönlich finde das super. Die berühmte Frage "Ist das Kunst oder kann das weg?" kann ich im Falle von ETTGS eindeutig beantworten: Das ist Kunst. Das sollte bleiben.

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Le Samourai

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Nicht ZUVIEL verwirren lassen von ETTGS! :D


Roco De Long

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Wahrscheinlich ist es wirklich nur einer. Liegt ja nahe. Aber keiner weiß es zu 100%! Alleine die Vorstellung, dass ein Künstlerkollektiv eine Figur erschafft, die dann weitere Figuren erschafft, finde ich hammer. Das will ich mir bewahren, auch wenn es wahrscheinlich nicht stimmt :)


Kösti 31

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Bewertung3.0Schwach

Diesen Film zu bewerten ist nicht leicht. Aber die Kunst ist mir größtenteils suspekt, abgesehen von wenigen genialen Einfällen, die vielleicht 5% des Films ausmachen.

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hakudererste

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ich fand eigentlich fast alles gut, den elfanten naja, die idee dahinter schon besser aber das was überhaupt absolut mist war, war das zeug des faranzosen


Flunsi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wenn man sich das DVD-Bonus-Material anschaut wird klar, was man schon den ganzen Film über vermutet hat: Mr. Brainwash (Thierry Guetta) ist eine von Banksy erschaffene Figur um sich in diesem Mockumentary über die Kunstszene lustig zu machen. In Anbetracht dieser Tatsache ist das wirklich ein erstaunliches Kunstwerk.
Übrigens, im Bonus-Material gibt es noch eine echte Dokumentation über Banksy (14min).

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Sigrun

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"An act of provocation unto itself."
Chicago Tribune

"It's art. It hurts."
Sigrun

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fabel

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Du Poet - eine Bereicherung für meine Liste.:-)


Sigrun

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Merci pour tout!


vuvuzela

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Bewertung6.0Ganz gut

Wenn ich alles richtig verstanden habe dann ist Thierry Guetta alias Mr.Brainwash nur eine Marionette von Banksy, das macht den Film natürlich genial

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MasterZ

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Banksy war schon immer mein Lieblings Street Art Künstler!
echt coole Doku

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Hagen Hagen

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Score ist super, aber ansonsten stört dieser pummlige Franzose irgendwie die ganze Zeit.

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Tobe Berg

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Bewertung7.0Sehenswert

Zum Inhalt will ich mich hier nicht mehr äußern. Entweder die Thematik interessiert einen, oder eben nicht. Was am Ende bleibt ist ein schöner Einblick in eine Szene, die sich von der Strasse hin zu großen Austellungssälen entwickelt hat.

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Laura Eissenberger

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Bewertung9.5Herausragend

Leider nur 30 Minuten gesehen, weil danach vom Freiluftkino-Guard erwischt und zurück über den Zaun geflüchtet. Hat sich aber bei noch keinem Film so gut angefühlt. Top Teil!

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Pentabauer

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Wenn das dem Geist des Films nicht gerecht wird, weiß ich es auch nicht.



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