Banksy - Exit Through the Gift Shop

Exit Through the Gift Shop (2010), GB/US
Laufzeit 86 Minuten, FSK 6, Komödie, Dokumentarfilm, Kinostart 21.10.2010

7.8 Kritiker
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7.7 Community
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67 Kommentare
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von Banksy, mit Banksy und Angelina Jolie

Der geheimnisumwitterte Graffiti-Künstler Banksy beschreibt seinen ersten Film auf der Homepage von Banksy – Exit through the Gift Shop als „The world’s first Street Art disaster movie“ und vielleicht ist dies sogar die beste Beschreibung dieses eigenartigen Kunstwerks, mit dem Banksy seine Zuschauer zugleich verwirrt und begeistert. Banksy – Exit through the Gift Shop gibt sich aus als Dokumentarfilm über Thierry Guetta, einem französichen Immigranten in L.A., der tonnenweise Videomaterial über Graffitikunst gesammelt hat und schließlich auch ein Porträt des britischen Künstlers Banksy filmen möchte. Doch über Nacht will Guetta plötzlich selbst zu einem Graffitikünstler werden und legt sich den Namen Mr. Brainwash (MBW) zu. Und wo Guetta gerade noch einen Film über Banksy machen wollte, kippt Exit through the Gift Shop plötzlich um in einen Film über Guetta aka Mr. Brainwash – von Banksy.

Banksy – Exit through the Gift Shop wurde am 24. Januar 2010 auf dem Sundance Film Festival uraufgeführt. Die Geschichte wird erzählt von Schauspieler Rhys Ifans, der u. a. in Notting Hill und Greenberg zu sehen war und der vor seiner Karriere als Schauspieler kurzzeitig Sänger der Super Furry Animals war. (TM)

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Kritiken (14) — Film: Banksy - Exit Through the Gift Shop

TheCorey: MovieMaze

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„Street art has a short life span so it needed documenting“, erklärt der britische Streetart-Künstler Banksy in seinem Debütfilm "Exit Through the Gift Shop". Eine Dokumentation, die in ihren Ursprüngen als sinnloses Abfilmen eines Exil-Franzosen in Los Angeles begann und sich später zum Ziel setzte, mit Banksy das große Phänomen einer Untergrundszene abzulichten. Oder anders gesagt: Eine brillante Mockumentary, in der sich ein Künstler via mise an abyme selbst inszeniert und zugleich einem Massenpublikum „authentic insight of the birth of a movement“ verschafft.

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HerrLehmann: Das Manifest

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6.5Ganz gut

Jaja, der Banksy mal wieder, ganz mysteriös lässt er uns im Unklaren, was hier echt und was fake ist...und kunst- und kapitalismuskritisch ist der Film auch. Dass das nicht nur äußerst plump, sondern auch redundant und einfallslos erzählt wird, lassen all die Spekulationen leider nicht vergessen.
Dennoch ist der Film nicht völlig unspannend, da er eben doch einen Einblick in die Street-Art-Szene gibt. Eine "echte" Doku ohne exzentrischen Hauptcharakter hätte mir wohl besser gefallen.

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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln

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7.5Sehenswert

"Exit Through The Gift Shop" ist eine gleichermaßen unterhaltsame Mockumentary wie ein kulturpessimistischer Schwanengesang. [...] Banksys uneitles und unterhaltsames Porträt seiner Szene [ist] vor allem eine kluge und zynische Reflexion über den Zeitgeist und das Verhältnis von Kunst zu Kommerz.

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A. Körner : Sächsische Zeitung A. Körner : Sächsische Zeitung

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8.5Ausgezeichnet

„Exit Through The Gift Shop“ ist eine Hommage an alle Street-Artisten, an die wirklich freie Kunst, eine grellbunte Watsche fürs zeitgenössische Kunstmarktgebaren und auch für all die selbst ernannten Kenner im Westentaschenformat. Vor allem aber ist es ein spannender wie rasanter Kinospaß.

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M. Kastl: Filmszene.de M. Kastl: Filmszene.de

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6.5Ganz gut

Es gibt manchmal Filme, die hinterlassen den Zuschauer mit einem merkwürdigen Gefühl der Unschlüssigkeit, angesichts dessen was da gerade auf der Leinwand passiert ist. War das nun ein guter Film oder nicht? Die Street-Art-Dokumentation "Exit through the Gift Shop" des berüchtigten britischen Graffiti-Künstlers Banksy ist so ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite erlaubt der Film einen faszinierenden Einblick in die Street-Art-Szene und die Arbeit einiger ihrer kreativsten Köpfe. Auf der anderen Seite ist es aber nicht leicht das gesehene in vollen Zügen zu genießen, da man andauernd damit beschäftigt ist abzuwägen, ob man denn hier nun gerade von Regisseur Banksy verschaukelt wird oder nicht.

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Stefanie Zobl: Fluter Stefanie Zobl: Fluter

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9.0Herausragend

Banksy [...] lässt einfach stehen, wie leicht und spielerisch sich der Kunstmarkt und die Medien manipulieren lassen, indem er die Grenzen von Realität, Inszenierung und Fiktion verwischt und damit grundsätzlich die Glaubwürdigkeit übertragener Informationen hinterfragt. Zudem stellt er kritisch die Bedeutung und den Wert von Kunst zur Disposition. Das macht "Exit Through The Gift Shop" zu einem einzigartigen, gleichermaßen unterhaltsamen wie geistreich-selbstreflektierten Film über das Metier.

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Stefan Grissemann: taz Stefan Grissemann: taz

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9.0Herausragend

Der anonym agierende Künstler Banksy, bekannt für seine inzwischen zu erstklassigen Preisen gehandelten politischen Schablonengraffiti, hat sein Spektrum erweitert und einen Film inszeniert, der ganz unangestrengt anmutet - aber deutlich raffinierter verfährt, als sein Understatement vermuten lässt. Der Regisseur schlägt nämlich einen überraschenden Haken: Nach einer konventionellen, aber plastischen Einführung zu den Methoden der illegalen Stadtdekorateure stellt er einen offenbar minderbegabten Videokünstler namens Thierry Guetta ins Zentrum, der davon träumt, selbst zum Kunststar aufzusteigen.

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Hannah Pilarczyk: Spiegel Online Hannah Pilarczyk: Spiegel Online

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8.5Ausgezeichnet

Als "Borat der Kunstwelt" hat das "New York Magazine" Thierry Guetta deshalb schon bezeichnet. Aber der Vergleich hinkt, denn nicht Guetta, sondern Banksy hält hier die Strippen in der Hand. Er ist das heimliche Mastermind, das immer mehr in den Vordergrund tritt. Je glaubhafter Guetta erscheint, desto genialer erscheint Banksy. Sich selbst mit Hilfe der Bilder eines anderen zu inszenieren - so gut wie in diesem Film ist Banksys Arbeitsprinzip wahrscheinlich noch nie aufgegangen.

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Gebhard Hölzl : br-online Gebhard Hölzl : br-online

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8.5Ausgezeichnet

"Banksy – Exit Through the Gift Shop" ist Dokumentarfilm und Mockumentary, Biopic und Künstlerporträt, Punk-Art und auch, wie der Evening Standard einst über den Maestro schrieb, ein wenig "Kunstterrorismus".

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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8.0Ausgezeichnet

Was an diesem Film, der im diesjährigen Wettbewerb der Berlinale seine Welturaufführung erlebte, dokumentarisch ist, was erdacht, ist nicht mehr nachzuvollziehen und bleibt letztlich auch egal. Genau wie die Frage, welche Rolle das Street Art-Phantom Banksy darin spielt. Denn was hier ganz hervorragend auf eine höchst unterhaltsame Weise funktioniert, ist die ironische Selbstbespiegelung der modernen Kunstszene und den absurden Hype, den sie um sich selbst drehend, ständig produziert.

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Philip Gritzka: Schnitt Philip Gritzka: Schnitt

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7.5Sehenswert

Nimmt man Exit Through the Gift Shop für bare Münze, dann verbirgt sich hinter der geschilderten Assimilation der Street-Art durch den Kunstmarkt gerade einmal eine oberflächliche Dekonstruktion der kommerziellen Mechanismen des Kulturbetriebs. Doch Banksy [...] ist zu gewitzt für solche einfachen Antworten. Gleich seinen sonstigen Arbeiten und Aktionen, ist auch sein filmisches Debüt formal von einem geschickt-ironischen Spiel mit Wahrnehmungsgewohnheiten bestimmt; wenn auch nie explizit, wird das Publikum jedenfalls zunehmend dazu angeregt, die Wahrhaftigkeit des Dargestellten in Frage zu stellen.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.0Ausgezeichnet

Der erste Film des berühmten Street-Art Künstlers Banksy spielt virtuos mit den Ebenen Realität und Fiktion, und entpuppt sich als hintergründige Satire über die Mechanismen von Kunst und Kommerz. So direkt wie die Street-Art selbst, präsentiert sich...

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Chuchaqui: Critic.de

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8.0Ausgezeichnet

Zwar sind Entpolitisierung und Kommerzialisierung von Kunst mitnichten ein neues Thema. Aber Banksy handelt es am Beispiel einer Bewegung ab, die sich – aufgrund ihres illegalen Status und der Eroberung des öffentlichen Raumes – immer ein Höchstmaß an Autonomie bewahrt hat und schon vom Selbstverständnis her antikommerziell ist. An der Figur von Thierry Guetta alias Mr. Brainwash und dessen Erfolg mit spektakulären, aber beliebigen Werken zeigt Banksy, dass selbst diese Bewegung nicht immun gegen die Mechanismen der Marktwirtschaft ist. Die große Qualität des Films besteht nicht darin, dass er eine Lösung für dieses Problem parat hätte, sondern gerade darin, dass er die Frage nach Wesen und Aufgabe von Kunst im 21. Jahrhundert neu stellt.

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G. H. Jekubzik: programmkino.de G. H. Jekubzik: programmkino.de

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8.0Ausgezeichnet

Zu sehen, wie ein Idiot Erfolg hat, wie er - mit der für klassischen Dramaturgie eines „Making Of…“ - eine Mega-Ausstellung trotz aller Probleme zum Event macht, liefert eine andere Art von Humor. Der Spaß an einer innovativen Kunstform mit ihren schillerenden Aktionisten macht Platz für eine deftige Farce des Kunstbetriebes, dem man scheinbar alles andrehen kann.[...] Wie die anderen Arbeiten von Banksy ist auch sein erster Spielfilm ein unvergleichliches Unikat und nicht nur für Kunstfreunde lohnend.

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Kommentare (53) — Film: Banksy - Exit Through the Gift Shop

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MasterZ

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Banksy war schon immer mein Lieblings Street Art Künstler!
echt coole Doku

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Hagen Hagen

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Score ist super, aber ansonsten stört dieser pummlige Franzose irgendwie die ganze Zeit.

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Tobe Berg

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Bewertung7.0Sehenswert

Zum Inhalt will ich mich hier nicht mehr äußern. Entweder die Thematik interessiert einen, oder eben nicht. Was am Ende bleibt ist ein schöner Einblick in eine Szene, die sich von der Strasse hin zu großen Austellungssälen entwickelt hat.

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Laura Eissenberger

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Bewertung9.5Herausragend

Leider nur 30 Minuten gesehen, weil danach vom Freiluftkino-Guard erwischt und zurück über den Zaun geflüchtet. Hat sich aber bei noch keinem Film so gut angefühlt. Top Teil!

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1893

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eher desinteressiert über diesen Film gestolpert, dann zunächst bestärkt in meiner Skepsis gegenüber der oft sinnarm und narzistisch anmutenden Street-Art-Szene, habe ich im weiteren Verlauf des Films gelacht wie bei wenigen anderen Filmen.
Mit ziemlich trockenem Humor, Mut zur Selbstironie und auf sympathische Weise menschlich bietet der Film dreierlei:
1. Den einen oder anderen seltenen (und insofern kostbaren) Einblick in die Szene. Beeindruckend die Leidenschaft, welche die Protagonisten zu ganz erstaunlichen (streckenweise neurotisch anmutenden) Fleißleistungen antreibt.
2. Ein lakonisches Pschogramm von Mr. Brainwash, eine Art tragikomische Realsatire. Dem Publikum eine herausfordernde Übung in leben und leben lassen - frei nach André Heller: "... denn ich will dass es das alles gibt, was es gibt".
3. Eine messerscharfe Bloßstellung der blubbernden Selbstinzenierung der zeitgenössischen "Kunst"-Szene. Hier schwanke ich zwischen Lachkrämpfen und Fremdschämen!

So. Und und am Ende greift das Verwirr-Spiel: könnte von all dem doch etwas wahr (und damit wirklich Dokumentation) sein?

Trotz mancher Länge (z.B. in der uferlosen Beschreibung des MBW-Events) ein Film, den ich vielen Leuten empfehlen werde.

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DerMarvin

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Bewertung9.0Herausragend

Die Art und Weise, wie die Faszination und die Leidenschaft im Bezug zum Street Art dargestellt wird ist höchst unterhaltend. Die Emotionen dahinter und die Gedanken der Künstler werden dem Zuschauer übermittelt und das entfachte sogar bei mir eine gewisse Euphorie. Am liebsten wäre ich nach draußen gerannt und hätte überall mein Markenzeichen an Wände geklebt.

Diese Euphorie verpufft jedoch schnell, wenn man die andere Seite sieht. Mit der anderen Seite meine ich Thierry. Für meinen Geschmack, ein Psychisch-Kranker, ein seelisches Wrack, das vollkommen weg von der Realität ist, der seine Erfüllung abseits von der Familie, auf der Straße sucht. Verstörend. Einfach alles an ihm ist verstörend. Sein Tick alles zu filmen, was ihm in die Quere kommt (ohne jegliches Gefühl für eine Kamera), sein desillusioniertes Dasein, sein "Endprodukt", einfach alles.

Doch das ist es, was den Film ausmacht. Er ist vielmehr eine riesige Galerie, voll mit beeindruckenden Street-Art-Kunstwerken und einblicken in das Leben von Thierry.
Das erscheint so grotesk, absurd und irreal, dass man "Banksy - Exit Through the Gift Shop" teilweise kaum für eine Dokumentation hält.

Insgesamt, hat mich der Film weitergebracht. ("Professionelles") Street Art sehe ich nicht mehr als bloßes Gespraye, sondern als anerkannte Kritik an unserer Gesellschaft.

Auch meine persönlichen Gedanken regte der Film an. "Was bleibt, wenn man mal nicht mehr ist?".

Ich wusste keine Antwort, also kaufte ich mir eine Kamera, baute sie in meinen Gürtel ein und beklebte jede freie Wand mit dem Slogan "DerMarvin for president!".

Irgendwie geht es mir jetzt besser.

Thierry Guetta: „Life Is Beautiful“

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

atilla

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oder auch nicht, je mehr man drüber nachdenkt desto plausibler wirds


Der Sepp

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rofl :) ... naja es ist so ;) ... der film is keine doku sondern komplett inszeniert und eine satire auf die kunstszene ... und als das ist sie grandios ;)


Benner

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Bewertung3.0Schwach

Ne! Ich dachte ich bekomme was Schönes über den Street-Art Künstler Banksy zu sehen aber eigentlich drehte sich alles nur um den größenwahnsinnigen Franzosen mit dem Wolverine Bart! Das war eher nervig als wirklich unterhaltend. Und wenn dieser Mr. Brainwash noch von einer Sache, abgesehen von der Kunst, keine Ahnung hat, dann ist es wie man eine Kamera führt.

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

Der Sepp

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thierry ist eine erfundene figur quasi ein schauspieler ... banksy wirft einen kritischen blick auf den sellout und die selbstinszenierung von kunst und das tut er sehr wirkungsvoll in dem er thierry als abziehbild eines modernen künstlers in szene setzt und das sehr gut ^^


mainaeinz

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Natürlich hast du einen schönen Film über den Street-Art-Künstler Banksy erwartet. Doch Banksy wär nicht Banksy wenn er das machen würde was von ihm erwartet wird...


fennek

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Auch dem, der sich sonst nicht für Dokumentationen in Spielfilmlänge begeistern kann, sei Exit Through the Gift Shop empfohlen. Selbst mein ausgeprägtes ADS hat nur ein Mal ganz kurz angeschlagen.
Der Film kann einen allerdings mit der Frage zurücklassen: Und - was machst du so? Wenn man sich also sowieso mit Underachievement-Problemen herumschlägt, sollte man den Streifen vielleicht doch eher meiden.

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ElMagico

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Bewertung7.5Sehenswert

Seltsames Filmchen, denn dieser ach so verwirrende und ausgefuchtste Twist ist letztendlich so durchschaubar und wirkt noch dazu völlig gewollt und gekünstelt. Sicherlich ist die enthaltene Kritik an Kunst und Kommerz, der Manipulation der Geschmäcker und das ausleuchten des inhaltlichen und finanziellen Wertes von Kunst interessant und auch berechtigt. Aber mir war das einfach alles etwas zu vordergründig und zu plump. Man kann ja durchaus provokative Fragen aufwerfen, auch ohne Antworten zu haben, kommt man sich dabei aber so ungemeint clever und innovativ vor, vermittelt das leider eine recht unsympathische Atmosphäre.
Was "Exit through the gift shop" trotzdem Sehenswert macht, sind die realeren Dokumentaranteile des Films. Es ist schon sehr faszinierend die Entstehung dieser Kunstwerke zu beobachten, die Intention dahinter kennenzulernen und teilweise Komplize zu sein, bei den Aktionen der Künstler, die oft rotzfrech vor der Nase von Polizisten ausgeführt werden. Das hat dann schon ein bisschen was von einem interaktiven Austellungsbesuch. Aber es waren im Grunde die Künstler und deren Kunstwerke die mich an "Exit through the gift shop" angesprochen haben. Das fühlt sich nämlich alles viel gewichtiger an, als es dieser dünne Plot-Twist jemals zu versprechen vermag. Diese Künstler, die zwar politisch motiviert sind, sich aber von nichts vereinnehmen lassen, die alles sagen und auch nichts, die schon fast anarchistisch in der Geschichte der Kunst wildern, die oft einfach nur machen und denn Sinn in dem Ganzen erst später finden....Ja, diese Künstler hätten, meiner Meinung nach, eine auf sie fokusierte Dokumentation verdient. Diese hätte aber wohl nicht so hohe Wellen geschlagen.
Aber andererseits hatte ich beim Schreiben dieses Textes den Gedanken, dass das alles in sich vielleicht doch einfach ein grosses Kunstwerk ist. Denn die Art und Weise, wie Banksy durch die Figur des Thierry Guetta, den er inhaltlich ja offensichtlich selber erfunden hat, diese Kunstform die er selbst geprägt hat nimmt und ihr jegliche Integrität nimmt, sie kommerziell ausbluten lässt und schlussendlich gegen die kreative Wand fährt. Das ist als Ganzes gesehen dann schon wieder ein fulminantes Husarenstück.

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ElMagico

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Das sind ja gar wunderschöne Blumen :) Danke!
Leider gehen diese Buttons ja oft auch gar nicht...


Andy Dufresne

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Mein Laptop (der alte Spinner und Verweigerer) + immer wieder auftauchende Problemchen bei MP: Ganz schlimme Mischung :)


Hendrik

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

EXIT THROUGH THE GIFT SHOP regt durch den Werdegang seines Protagonisten zum Nachdenken über Kunst und Kommerz an, ohne einfache Antworten zu liefern: Einerseits hofft man zwar, das Guetta mit seiner Ausstellung Erfolg hat, da seine finanzielle Zukunft und die seiner Familie davon abhängt und er im Grunde doch sympathisch ist, andererseits merkt man aber das einiges falsch läuft, da er seine Kunst nur aus Geltungssucht und Größenwahn betreibt, und wenn er seine Ideen von Handwerkern verwirklichen lässt ohne selbst Hand anzulegen, gleicht das schon fast einer Street-Art-Manufaktur. Neben einer Mockumentary ist der Film zudem noch ein Szene-Portrait und eine kleine Werkschau - und das sind ja schon 3 Wünsche auf einmal!

Wer also eine gewisse Faszination für subversive Street-Art besitzt - ohne das Œuvre von Banksy und Kollegen auswendig zu kennen - und sich für Filme, bei denen die Grenze zwischen Fakt und Fiktion fließend sind begeistern kann, wird mit EXIT THROUGH THE GIFT SHOP jedenfalls nicht viel falsch machen - es sei denn, er ist leicht zu beeindrucken: Wäre ich das und zudem rebellischer, wütender, zeichnerisch begabter, 15 Jahre jünger und eine Kunstfigur, wäre nach meiner Sichtung eine gewisse nordbadische Kleinstadt von subversiver Street-Art regelrecht überflutet worden!

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naufrago

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Bewertung2.0Ärgerlich

Der größte Teil des Films ist derart schlecht gefilmt das einem schlecht wird.

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Yvonne_Kol

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Film über einen Künstler (Banksy), der erfolgreich eine Kunstfigur (T. Guetta) erschafft und so aufzeigt, wie kurzlebig und aufgebläht der moderne Kunstmarkt ist. Eine Kritik über die Kommerzialisierung dessen, was einst als Selbstdarstellung und Rebellion galt: Street Art. Brilliant!

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stuforcedyou

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Bewertung6.0Ganz gut

Banksy hält der Kunstszenen den kapitalismuskritschen Spiegel vor die Fratze, oder tut er es doch nicht? Egal was nun echt oder bloß Fake ist, "Exit through the Gift Shop" zeigt zumindest einen kleinen Ausschnitt aus der Street Art Szene. Ob das nun wirklich echt ist, sei dahin gestellt, denn es fühlt sich zumindest größtenteils echt an. Darüberhinaus wird die mystifizierung des großen Banksy ordentlich angeheizt, auch wenn's es irgendwann ziemlich nervt. Was der Film neben seinem ganzen Schein und Sein vermittelt ist: Komm, lass uns Kunst machen. Banksy stellt letztlich zwar fest, dass diese Aussage auch ihr Schlechtes hat, aber es gab schon weitaus schlimmere Aufrufe in Filmen.

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stalker

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Bewertung4.0Uninteressant

Ok. Weiß ich nun, wer Banksy ist. Und weiß nun auch, dass Dinge, über die ich in letzter Zeit kopfschüttelnd latsche, Kunst sind, ok, das weiß ich jetzt.

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stalker

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Davon wird der Film aber auch nicht spannender.


Le Samourai

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Find ich schon. Aber wenns nicht dein Genre ist, bzw. Street-/Urban-Art dich nicht interessiert, ist es wohl der falsche Film für dich...


MMX

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Bewertung7.0Sehenswert

ist nicht jedermans Sache, man muss schon was für "street-art" übrig haben, oder zumindest die art von kunst mögen, der unterhaltungswert ist ansonsten zu gering um jemans zu begeistern der damit nichts am Hut hat. Mir hat der Film Jedenfalls gefallen

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momopipi

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich habe mir meine klare Meinung zum Film gebildet, was da nun fake und was echt ist. Es ist schön, dass ein Film mal etwas über Street-Art zeigt. Insgesamt eine ganz nette Dokumentation, welche ich persönlich doch als Mockumentary ansehe.

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SpiceWeasel

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Auch wenn Banksy drauf steht ist garnicht soviel Banksy drin! Schade schade aber unterhaltender als die Masse ist es allemal und ein kleiner Abgesang auf den "Ausverkauf" der streetart....

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jure

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Bewertung9.5Herausragend

einfach gut gemachte unterhaltung.

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KlaresGedenken

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Bewertung9.0Herausragend

Banksy du kleines Genie. Das hätte ich nicht erwartet und am Ende war ich auch irgendwie ein bisschen enttäuscht. Im Nachhinein betrachtet hat der Film so aber viel mehr Aussagekraft. Schönes Ding!

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reveal

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Bewertung9.0Herausragend

"I used to tell everyone I meet to be an artist. I used to think, everyone should do this... I don't really do that so much any more." Banksy

Wohl mehr eine Dokumentation über den Hype und die seelenlose Kommerzialisierung der Streetart, personifiziert durch Mr.Brainwash, als über Streetart an sich. Entsprach damit nicht meiner Erwartung, war in der Form aber sehr gelungen.
Mr.Brainwash, der den ganzen Film über nur Bullshit labert ("Life is a chessgame." What the...) und gegen Ende offensichtlich aus Scheiße Geld macht ("This is gold!"), sind ein etwas schmerzhafter und doch in der Art der Präsentation unterhaltsamer Anblick.

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