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Banksy - Exit Through the Gift Shop

Exit Through the Gift Shop (2010), GB/US Laufzeit 86 Minuten, FSK 6, Dokumentarfilm, Komödie, Kinostart 21.10.2010


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von Banksy, mit Banksy und Jay Leno

In Banksy – Exit Through the Gift Shop möchte der Filmemacher Thierry Guetta eine Reportage über den Street-Art-Künstler Banksy drehen, doch der dreht den Spieß um.

Der geheimnisumwitterte Graffiti-Künstler Banksy beschreibt seinen ersten Film auf der Homepage von Banksy – Exit through the Gift Shop als ‘The world’s first Street Art disaster movie’ und vielleicht ist dies sogar die beste Beschreibung dieses eigenartigen Kunstwerks, mit dem Banksy seine Zuschauer zugleich verwirrt und begeistert. Banksy – Exit through the Gift Shop gibt sich aus als Dokumentarfilm über Thierry Guetta, einem französichen Immigranten in L.A., der tonnenweise Videomaterial über Graffitikunst gesammelt hat und schließlich auch ein Porträt des britischen Künstlers Banksy filmen möchte. Doch über Nacht will Guetta plötzlich selbst zu einem Graffitikünstler werden und legt sich den Namen Mr. Brainwash (MBW) zu. Und wo Guetta gerade noch einen Film über Banksy machen wollte, kippt Exit through the Gift Shop plötzlich um in einen Film über Guetta aka Mr. Brainwash – von Banksy.

Hintergrund & Infos zu Banksy
Banksy – Exit through the Gift Shop wurde am 24. Januar 2010 auf dem Sundance Film Festival uraufgeführt. Mit 16 Preisen und 12 Nominierungen, darunter sogar eine Oscar-Nominierung in der Kategorie ‘Dokumentation’, waren die Jahre 2010 und 2011 die Erfolgreichsten für den Film. Die Geschichte wird erzählt von Schauspieler Rhys Ifans, der u. a. in Notting Hill und The Amazing Spider-Man zu sehen war.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Filmdetails Banksy - Exit Through the Gift Shop
Genre
Dokumentarfilm, Komödie, Mediensatire, Mockumentary
Zeit
2000er Jahre
Ort
Europa
Handlung
Aufstieg, Aufstieg und Fall, Comiczeichner, Graffiti, Grafitti, Künstler, Künstlerszene, Malerei, Mentor, Selbstverwirklichung, Street Art, Vom Tellerwäscher zum Millionär
Stimmung
Eigenwillig, Geistreich
Verleiher
Alamode Film - Fabien Arséguel e.K.
Produktionsfirma
Paranoid Pictures

Kritiken (14) — Film: Banksy - Exit Through the Gift Shop

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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6.0Ganz gut

Banksy hält der Kunstszenen den kapitalismuskritschen Spiegel vor die Fratze, oder tut er es doch nicht? Egal was nun echt oder bloß Fake ist, "Exit through the Gift Shop" zeigt zumindest einen kleinen Ausschnitt aus der Street Art Szene. Ob das nun wirklich echt ist, sei dahin gestellt, denn es fühlt sich zumindest größtenteils echt an. Darüberhinaus wird die mystifizierung des großen Banksy ordentlich angeheizt, auch wenn's es irgendwann ziemlich nervt. Was der Film neben seinem ganzen Schein und Sein vermittelt ist: Komm, lass uns Kunst machen. Banksy stellt letztlich zwar fest, dass diese Aussage auch ihr Schlechtes hat, aber es gab schon weitaus schlimmere Aufrufe in Filmen.

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TheCorey: MovieMaze

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„Street art has a short life span so it needed documenting“, erklärt der britische Streetart-Künstler Banksy in seinem Debütfilm "Exit Through the Gift Shop". Eine Dokumentation, die in ihren Ursprüngen als sinnloses Abfilmen eines Exil-Franzosen in Los Angeles begann und sich später zum Ziel setzte, mit Banksy das große Phänomen einer Untergrundszene abzulichten. Oder anders gesagt: Eine brillante Mockumentary, in der sich ein Künstler via mise an abyme selbst inszeniert und zugleich einem Massenpublikum „authentic insight of the birth of a movement“ verschafft.

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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln

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7.5Sehenswert

"Exit Through The Gift Shop" ist eine gleichermaßen unterhaltsame Mockumentary wie ein kulturpessimistischer Schwanengesang. [...] Banksys uneitles und unterhaltsames Porträt seiner Szene [ist] vor allem eine kluge und zynische Reflexion über den Zeitgeist und das Verhältnis von Kunst zu Kommerz.

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A. Körner : Sächsische Zeitung A. Körner : Sächsische Zeitung

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8.5Ausgezeichnet

„Exit Through The Gift Shop“ ist eine Hommage an alle Street-Artisten, an die wirklich freie Kunst, eine grellbunte Watsche fürs zeitgenössische Kunstmarktgebaren und auch für all die selbst ernannten Kenner im Westentaschenformat. Vor allem aber ist es ein spannender wie rasanter Kinospaß.

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M. Kastl: Filmszene.de M. Kastl: Filmszene.de

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6.5Ganz gut

Es gibt manchmal Filme, die hinterlassen den Zuschauer mit einem merkwürdigen Gefühl der Unschlüssigkeit, angesichts dessen was da gerade auf der Leinwand passiert ist. War das nun ein guter Film oder nicht? Die Street-Art-Dokumentation "Exit through the Gift Shop" des berüchtigten britischen Graffiti-Künstlers Banksy ist so ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite erlaubt der Film einen faszinierenden Einblick in die Street-Art-Szene und die Arbeit einiger ihrer kreativsten Köpfe. Auf der anderen Seite ist es aber nicht leicht das gesehene in vollen Zügen zu genießen, da man andauernd damit beschäftigt ist abzuwägen, ob man denn hier nun gerade von Regisseur Banksy verschaukelt wird oder nicht.

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Stefanie Zobl: Fluter Stefanie Zobl: Fluter

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9.0Herausragend

Banksy [...] lässt einfach stehen, wie leicht und spielerisch sich der Kunstmarkt und die Medien manipulieren lassen, indem er die Grenzen von Realität, Inszenierung und Fiktion verwischt und damit grundsätzlich die Glaubwürdigkeit übertragener Informationen hinterfragt. Zudem stellt er kritisch die Bedeutung und den Wert von Kunst zur Disposition. Das macht "Exit Through The Gift Shop" zu einem einzigartigen, gleichermaßen unterhaltsamen wie geistreich-selbstreflektierten Film über das Metier.

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Stefan Grissemann: taz Stefan Grissemann: taz

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9.0Herausragend

Der anonym agierende Künstler Banksy, bekannt für seine inzwischen zu erstklassigen Preisen gehandelten politischen Schablonengraffiti, hat sein Spektrum erweitert und einen Film inszeniert, der ganz unangestrengt anmutet - aber deutlich raffinierter verfährt, als sein Understatement vermuten lässt. Der Regisseur schlägt nämlich einen überraschenden Haken: Nach einer konventionellen, aber plastischen Einführung zu den Methoden der illegalen Stadtdekorateure stellt er einen offenbar minderbegabten Videokünstler namens Thierry Guetta ins Zentrum, der davon träumt, selbst zum Kunststar aufzusteigen.

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Hannah Pilarczyk: Spiegel Online Hannah Pilarczyk: Spiegel Online

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8.5Ausgezeichnet

Als "Borat der Kunstwelt" hat das "New York Magazine" Thierry Guetta deshalb schon bezeichnet. Aber der Vergleich hinkt, denn nicht Guetta, sondern Banksy hält hier die Strippen in der Hand. Er ist das heimliche Mastermind, das immer mehr in den Vordergrund tritt. Je glaubhafter Guetta erscheint, desto genialer erscheint Banksy. Sich selbst mit Hilfe der Bilder eines anderen zu inszenieren - so gut wie in diesem Film ist Banksys Arbeitsprinzip wahrscheinlich noch nie aufgegangen.

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Gebhard Hölzl : br-online Gebhard Hölzl : br-online

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8.5Ausgezeichnet

"Banksy – Exit Through the Gift Shop" ist Dokumentarfilm und Mockumentary, Biopic und Künstlerporträt, Punk-Art und auch, wie der Evening Standard einst über den Maestro schrieb, ein wenig "Kunstterrorismus".

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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8.0Ausgezeichnet

Was an diesem Film, der im diesjährigen Wettbewerb der Berlinale seine Welturaufführung erlebte, dokumentarisch ist, was erdacht, ist nicht mehr nachzuvollziehen und bleibt letztlich auch egal. Genau wie die Frage, welche Rolle das Street Art-Phantom Banksy darin spielt. Denn was hier ganz hervorragend auf eine höchst unterhaltsame Weise funktioniert, ist die ironische Selbstbespiegelung der modernen Kunstszene und den absurden Hype, den sie um sich selbst drehend, ständig produziert.

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Philip Gritzka: Schnitt Philip Gritzka: Schnitt

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7.5Sehenswert

Nimmt man Exit Through the Gift Shop für bare Münze, dann verbirgt sich hinter der geschilderten Assimilation der Street-Art durch den Kunstmarkt gerade einmal eine oberflächliche Dekonstruktion der kommerziellen Mechanismen des Kulturbetriebs. Doch Banksy [...] ist zu gewitzt für solche einfachen Antworten. Gleich seinen sonstigen Arbeiten und Aktionen, ist auch sein filmisches Debüt formal von einem geschickt-ironischen Spiel mit Wahrnehmungsgewohnheiten bestimmt; wenn auch nie explizit, wird das Publikum jedenfalls zunehmend dazu angeregt, die Wahrhaftigkeit des Dargestellten in Frage zu stellen.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.0Ausgezeichnet

Der erste Film des berühmten Street-Art Künstlers Banksy spielt virtuos mit den Ebenen Realität und Fiktion, und entpuppt sich als hintergründige Satire über die Mechanismen von Kunst und Kommerz. So direkt wie die Street-Art selbst, präsentiert sich...

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Chuchaqui: Critic.de

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8.0Ausgezeichnet

Zwar sind Entpolitisierung und Kommerzialisierung von Kunst mitnichten ein neues Thema. Aber Banksy handelt es am Beispiel einer Bewegung ab, die sich – aufgrund ihres illegalen Status und der Eroberung des öffentlichen Raumes – immer ein Höchstmaß an Autonomie bewahrt hat und schon vom Selbstverständnis her antikommerziell ist. An der Figur von Thierry Guetta alias Mr. Brainwash und dessen Erfolg mit spektakulären, aber beliebigen Werken zeigt Banksy, dass selbst diese Bewegung nicht immun gegen die Mechanismen der Marktwirtschaft ist. Die große Qualität des Films besteht nicht darin, dass er eine Lösung für dieses Problem parat hätte, sondern gerade darin, dass er die Frage nach Wesen und Aufgabe von Kunst im 21. Jahrhundert neu stellt.

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G. H. Jekubzik: programmkino.de G. H. Jekubzik: programmkino.de

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8.0Ausgezeichnet

Zu sehen, wie ein Idiot Erfolg hat, wie er - mit der für klassischen Dramaturgie eines „Making Of…“ - eine Mega-Ausstellung trotz aller Probleme zum Event macht, liefert eine andere Art von Humor. Der Spaß an einer innovativen Kunstform mit ihren schillerenden Aktionisten macht Platz für eine deftige Farce des Kunstbetriebes, dem man scheinbar alles andrehen kann.[...] Wie die anderen Arbeiten von Banksy ist auch sein erster Spielfilm ein unvergleichliches Unikat und nicht nur für Kunstfreunde lohnend.

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Kommentare (72) — Film: Banksy - Exit Through the Gift Shop


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WZRDOnTheMoon

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Bewertung6.5Ganz gut

Zweifelsohne ist Banksys Film ein satirischer Kommentar auf die Kommerzialisierung einer Kunstrichtung, die den provokativen und schmutzigen Guerrilla-Charakter längst verloren hat - auch ist es sicherlich kein Zufall, dass sich ausgerechnet Banksy selbst für diesen Film verantwortlich macht, wobei es doch gerade seine Werke waren, die den größten Anteil dazu beitrugen, dass die Streetart salonfähig wurde und ihren Platz in den großen Galerien und Auktionshäusern gefunden hat.
Nun ist "Exit Through The Gift Shop" trotz allem kein Film mit erhobenem Zeigefinger - im Gegenteil: fast durchgehend unterhaltsam und mit komischen Szenen und Dialogen versehen, gelingt es Banksys Doku spielend leicht eben jene Kritik auszuüben, sowie vermeintliche Kunstkenner auffliegen zu lassen.
Letzten Endes drängt sich einem nur noch die Frage auf ob Mr. Brainwash, der neue Star am Streetart-Himmel ist, nicht doch reine Inszenierung sei, zumal Thierry Guetta nicht selten so verrückt erscheint, dass man kaum glauben mag, dass er nicht nach einem absurden Drehbuch handeln würde - die Antwort auf diese Frage bleibt jedoch ungeklärt. Sicher ist jedoch, dass Mr. Brainwash ein Produkt Banksys ist, ob gewollt oder ungewollt – und das "Exit Through The Gift Shop" ein weiteres überzeugendes Werk des Künstlers ist.

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longus69

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Beware of Believing Everything you see... Because perhaps is an Street Art Conspiracy :-)

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Donny Brandt

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Banksy Exit trough the Gift Shop

Sorry About your Wall
-Borf :)
Borf”Exit trough the Gift Shop"

Dieses “Gemälde” des Streetart Künstlers Borf ist für mich das Größte in einem Film in dem man Kunst sieht, die so gut ist, dass man mit offenem Mund vor dem Fernsehen sitzen muss, und das alles illegal. Was ist bitte los mit der Politik in Amerika ( das soll jetzt kein Rumhacken auf die USA sein, doch in dem Film sieht man nur Sprayer in Amerika). Waffen sind erlaubt, aber große Streetart ist verboten und dabei ist Banksy einer der größten Künstler aller Zeiten. Doch in dem Film geht es gar nicht um Banksy, sondern Thierry Guetta alias Mister Brainwash, einen ,wie Banksy sagt, Verrückten mit Kamera; der durch seinen Cousin Space Invader, an die Streetart kommt und anfängt alles zu filmen. Auf seinem Weg bekommt Thierry die größten Streetart Künstler der Welt vor die Kamera, außer Banksy. Thierry begibt sich auf die Suche. Schließlich findet er ihn. Er darf ihn als erstes mit der Kamera verfolgen und dann wird er selbst Streetart Künstler.

Der Film hat einen großen Vorteil, denn er zieht einen sofort in den Bann und so bleibt man 87 Minuten gebannt vor dem Fernsehen sitzen. Und dann gibt es da noch die anderen großartigen Künstler, bei denen man einfach nur ein gutes Gefühl bekommt. Insgesamt bedeutet der Film einfach nur Lebensfreude.

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Zwiebel88

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Toll. Der Film heißt Banksy, aber statt diesem steht ein komischer Franzose mit Kamera-Tick im Zentrum des Films. Wie blöd.

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Ben Kenobi

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@Zwiebel: :D
@Q: :D


magic-dream

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Aber echt, dachte ich mir auch -.-


VisitorQ

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Endlich gesehen. Was für ein Geniestreich. Ich glaube, dass ich erst in einigen Tagen begreifen werde wie gut der Film wirklich ist. Superduperwuperschwuper.

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Le Samourai

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<3


Martin Jurgeluks

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du bist toll :)


schmi7z

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Bewertung0.0Hassfilm

Den ersten Kommentar den ich schreiben wollte, war ein riesiger Wall of Text an dem ich fast eine Stunde geschrieben und gefeilt habe. Am Ende hab ich alles gelöscht und schreibe nur:
- Banksy, du teuflisch genialer Mistkerl.. Du hast mich reingelegt.. Ich liebe dieses Meisterwerk.

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Le Samourai

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Dann haste dich aber gewaltig verklickt bei der Punktzahl.


schmi7z

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Nein. Die kombination aus Kommentar und Bewertung ist meine Interpretation des Filmes.


MoeReeseWenonah

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich liebes Banksys Kunst über alles. es gibt für mich kaum was besseres, aber dieser Film ist nur teilweise gut. Ich bin mit sehr großen Erwartungen an diesen Film gegangen, vielleicht war das der Fehler ;-), und er fing auch ganz gut an. Mit Infos über Street-Art generell, die alle offenbar für Neueinsteiger waren, das hat mir noch ganz gut gefallen. Aber, als dann der Fokus immer mehr auf Mr.Brainwash, mit seiner komischen Pop-Art, gefallen ist, hatte ich keine Lust mehr. Natürlich habe ich ihn noch zu Ende gesehen. Ich hatte erwartet, dass ich etwas von der unglaublichn Intelligenz und Sozial-Kritik von Banksy sehe. Aber habe nur eine 'vom-Kamera-Mann-zum-Millionär'-Story mit komischer Pop-Art gesehen.. Als Streetart-Fan trotzdem recht anschaulich.

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Le Samourai

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Doch, der gesamte Film ist ja ein subtiles Kunstwerk und die ultimative Abrechnung mit dem ganzen Streetart-Hype. Aber das hast du halt einfach nicht erkannt. :)


Finn_Klausen

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Du warst zu sehr auf dein Steckenpferd Street Art fixiert. Schade. Gerade seine "unglaubliche Intelligenz und Sozialkritik" offenbart sich im zweiten Teil des Films. :)


Begbie

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich weiß nicht warum - aber der Film hat mich einfach gepackt. Das war nicht ruckartig oder plötzlich, sondern langsam und unwissentlich. Nach dem Film war ich erstmal lange im Internet um alles zu "googeln". Allein die Idee, dass alles von Banksy inzeniert sein könnte ist so grandios und mysteriös, dass man einfach nicht mehr abschalten kann. Ganz großartig - bezweckt wird was bezweckt werden soll, am liebsten würde man mit der Spraydose rausgehen oder in der Wohnung ein paar eigene Schablonen entwerfen. Witzig, unglaublich, interessant, spekatkulär und einfach sehenswert - ein absoluter Tipp für jeden, nicht nur Künstler...

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Altai

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Bewertung9.0Herausragend

Klasse Doku über einen klasse Künstler!

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Oenreg

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Banksy wird niemanden mehr bei einer Doku helfen xDD

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TheCineast

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Bewertung10.0Herausragend

"Of all lies, art is the least untrue."

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Boogers666

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Bewertung9.0Herausragend

Kunst ist ein dehnbarerer Begriff, jedem das seine. Nichts desto trotz ist "Banksy" für mich Kunst und mehr will ich dazu nicht sagen. Außer das man den Film,die Dokementation oder was auch immer fühlen und erleben muss eine rationale Erklärung bzw. sich Gedanken über den Film zu machen ist falsch und macht den Film nur halbwegs so intereessant. Erstmal angucken die Fragen kommen dann von alleine.

"Wir haben eine Doku über ihn gedreht, ich drehe eigentlich keine Filme und der Film ist mit Sicherheit auch kein "Vom Winde verweht" aber ich denke eine Moral hat er trotzdem".
-Banksy

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Jek-Hyde

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Bewertung10.0Herausragend

Okay, es geht viel weniger um Banksy als um Mr. Brainwash (hoffe das richtig geschrieben). Aber es ist einfach Wahnsinnig interessant. Zumindest ist es mir noch nie bei einer Dokumentation so gegangen, dass ich vor dem Bildschirm klebte und gespannt war wie es weiter geht. Es ist die Geburtsstunde eines neun Künstlers auf Band und ich gebe zu, ich hätte mir Mr. Brainwashs "alptraumhaften Thrailer" gern mal angesehen, zumindest einen Teil davon ;-)
Nein, ich war begeistert. Es war vielleicht nicht so informativ in Sachen Banksy, wo ich mich doch frage, wie der Kerl sich finanziert? Klar, er macht noch was anderes, aber hallo! Der Kerl ist einer der ganz großer Künstler und ein wandelnder Geist, dass in unserem Zeitalter (Hut ab!)! Es passieren schon irre Sachen tagtäglich da draußen, auch im positiven sinne und ich wäre sicher gern mal dabei.
Wenn man ganz genau ist, kann man natürlich eine 0.0 geben, wegen "Thema Verfehlt", aber ansonsten ist es schon wahnsinnig geil was so verrücktes da in Wirklichkeit passiert, deshalb volle Punktzahl!

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mainaeinz

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Äußerst amüsant, wie manche hier "Exit Through the Gift Shop" nach Maßstäben einer Doku bzw. Mockumentary bewerten und sich mühevoll durch Argumentationen quälen. Einerseits kann man mit diesem "Film" nicht sonderlich viel anfangen, aber auf der anderen Seite ist doch Banksy der, von dem man schon des öfteren lustige Bildchen auf Facebook gesehen hat, die man dann doch irgendwie ganz cool fand. Verzwickte Situation...

Jede Bewertung über 0.0 und unter 10.0 ist eine Farce und spricht Bände über euch.

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Patrick Zecca

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Bewertung5.5Geht so

Ich muss leider sagen, dass ich nicht verstanden habe, warum dieser Film hier allseits so beliebt ist.
Klar, die Geschichte um Banksy, seine Kunst, seine Identität, die Umkehrung der Rollen während der Doku ist ganz interessant, als fesselnd empfand ich das allerdings nicht.
Der Franzose Guetta mit seinen eigenartigen Ideen und Träumen wirkte auf mich überhaupt nicht. Doch, etwas nervtötend vielleicht.
So plätschert der Film ein wenig vor sich hin, die Street-Art ist nett anzusehen, begeistern tut es allerdings nicht.
Der Funke, der die Künstler zu der Ausübung treibt scheint an mir vorbeigeschossen zu sein.

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Amlor

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Bewertung7.5Sehenswert

Auf die Dokumentation aufmerksam geworden, bin ich natürlich nur, wegen des Namens. Bis ca zur Mitte war ich auch extremst begeistert und extrem gefesselt; die Dokumentation war wirklich auf einen 10er Kurs... und dann wurde es doch ein wenig langweilig und es zog sich. In Hinblick, auf die Diskussionen, wer oder was MBW wirklich ist, bleibt der Film sicherlich interessant und flaut nicht total ab, aber trotzdem tritt ein extremer Stilbruch zum Vorschein, der (zumindest mich persönlich) doch stört.
Schön wäre gewesen, wenn man das ganze nicht als Mok/Dokumentary gemacht hätte, sondern in eine Form ernsten Filmes gebracht hätte - ähnlich wie z.B. Commitments (hier halt mit einem wahren Hintergrund). Das hätte sicherlich viel mehr fesseln und begeistern können - ein wenig Witz hätte dann sicher auch nicht falsch am Platz sein können. Oder aber, die Gleichberechtigung der verschiedenen Künstler hätte weiterhin bestehen sollen.. war die Balance am Anfang sehr gut gewählt, bricht sie zum Ende hin zu stark in eine Seite ein... und ehrlich gesagt - zu Gunsten einer Person, die zumindest nicht bestätigt Banksy ist und daher 'im falschen Schein' erleuchtet...
Vielleicht gewinnen diese Aufnahmen in einigen Jahren (oder Jahrzehnten) noch mal an Wert, wenn die genauen Hintergründe raus kommen und wir wissen, wer Banksy wirklich ist - weil nur dann weiß man auch, wie man den letzten Teil zu bewerten hat... so bleibt es bei nett und sehenswert - aber eben nicht, als ein Geheimtipp.

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Lorion42

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich halte Interviews nicht für die ideale Art, einen Film zu machen. Aber die Geschichte fesselt doch irgendwie und man ist ununterbrochen versucht, Hinweise darauf zu finden, was eigentlich hinter dem Ganzen stecken mag.
SPOILER Zum Beispiel: Warum trägt Banksy den selben Hut wie Mr. Brainwash?

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Velly

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SPOILER: Das mit dem Hut war mir gar nicht aufgefallen. Muss ihn nochmal gucken. Ich glaube schon, dass Banksy Brainwash ist, bzw. hinter dieser Figur steckt. Allerdings glaube ich nicht, dass der Mensch, den wir als Brainwash / Thierry Guetta im Film sehen, Banksy ist. Aber wer weiß..... ^__^


Le Samourai

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Jop, Brainwash ist selbstverständlich der Hoax, und Banksy ist selbstverständlich kein hängengebliebener Franzose. :)


Dachsman

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Bewertung6.5Ganz gut

Angesiedelt irgendwo zwischen Mock-, Dokumentary, Satire und Komödie, erzählt der Film die Geschichte von Thierry Guetta (nicht näher verwandet mit dem ebenso subversiven DJs gleichen Namens), seines Zeichens Hobby-Filmer, Pseudo-Dokumentarist und größenwahnsinnger Künstler.
Spannend ist vor allem der Einstieg, welcher die Anfänge und die Faszination der sogenannten "Street Art" aufzeigt. Jeder Abend ein Abenteuer, überall in der Stadt das eigene Symbol, je stärker im Zentrum der Aufmerksamkeit, desto besser. Schade ist, dass "Exit Through the Gift Shop" die Inhalte der, gerade im Fall der "Hauptfigur" Banksy, oft auch politischen Kunst weitgehend außen vorlässt.
Die zweite Hälfte, um Guettas, mittlerweile als "Mr. Brainwash" unterwegs, Aufstieg zum gefeierten Avantgardisten, ist zwar immer noch lustig, in seiner Aussage aber auch enorm plakativ.
Einen Film über das Medienphänomen "Banksy" zu drehen, der dann auch noch ein nicht zu verachtender Erfolg wird, dessen Aussage eine Kritik am Medienphänomen einer weit weniger bekannten Figur ist, vergibt einiges an Chancen für echte satirische Spitzen Richtung Publikum. Denn, wir wären ja nie auf sowas reingefallen. Schaut sie euch, die Tölpel, dort im Film.
Kein schlechter Film, wenn auch ein wenig zahnlos.

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Murray

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Ich fand zum Beispiel aber diese Ungewissheit beim Betrachten als großes Plus dieser Doku (nichts gegen deine Wertung).


maddes89

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Außerdem glaube ich, dass es nicht dass es ausschließlich um den Sellout der Street-Art Szene geht sondern um den Sellout der Kunst im Allgemeinen, am Beispiel des Street-Art. Banksy zeigt hier gekonnt, dass es ausreicht, um seine Kunst gut zu verkaufen, ein paar Hebel und Mechanismen zu bedienen. Wenn das mal nicht genial ist?


Mac_C_Tiro

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Selbst wenn man sich diese "Fake im Real in Fake- Doku" mit dem Wissen das es eine Satire ist anschaut so fühlt man sich am Ende mehr als verkohlt. Kunst:Leben - 1:0? Selten überascht mich ein Film, der hier hat es 2 mal geschafft

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janew94

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Bewertung9.0Herausragend

Großartige Selbstinszenierung des mysteriösen Street-Art-Künstlers Banksy im Gewand einer bitter-bösen Fake-Doku, die gnadenlos mit den kommerziellen Abgründen der Kunstszene abrechnet. "Exit Through the Gift Shop" führt den Zuschauer gekonnt und höchst amüsant an der Nase herum. Banksy veranstaltet ein Verwirrspiel auf verschiedenen Ebenen, das zu keiner Zeit erkennen lässt, welche Ereignisse und Personen real oder schlichtweg erfunden sind. Obwohl er dabei sowohl auf eine stringente Dramaturgie als auch auf abschließende Antworten verzichtet, macht der Mix aus hintergründiger Gesellschaftssatire und eitlem Künstlerporträt über die gesamte Laufzeit enorm viel Spiel. Einer meiner Lieblingsfilme im Genre der Dokumentationen.

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