Labyrinth der Leidenschaften

Laberinto de pasiones (1982), ES
Laufzeit 94 Minuten, FSK 16, Komödie, Kinostart 22.11.1990

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Labyrinth der Leidenschaften - Bild 1176188
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von Pedro Almodóvar, mit Cecilia Roth und Imanol Arias

In Pedro Almodóvars weitverzweigtem Labyrinth der Leidenschaften irren unter anderem umher: Sexilia, die nymphomanische Tochter eines frigiden Reproduktionsmediziners; dieser selbst; Riza Niro, der schwule Sohn des entthronten Kaisers von Tiran; Toraya, die unfruchtbare und aus unerfindlichen Gründen italienisch sprechende Ex-Kaiserin von Tiran; eine Gruppe muslimischer Terroristen, einer davon schwul und mit übernatürlich starkem Geruchssinn ausgestattet; Susanna, eine übergewichtige und sehr aufdringliche Psychoanalytikerin; eine unglückliche Reinigungsfachangestellte, die sich schließlich zu Sexilias Doppelgängerin umoperieren lässt; sowie eine in gleichbleibendem Tonfall dauerplappernde Hausangestellte. Was all diese Figuren außer ihrer Leidenschaft miteinander verbindet, ist in wenigen Worten kaum darstellbar. Auf jeden Fall steigen zwei glücklich Verliebte am Ende im Flugzeug zu ihrem Höhepunkt auf. Und dies ist, wie alles in diesem Film, durchaus wörtlich zu nehmen.


Cast & Crew


Kommentare (3) — Film: Labyrinth der Leidenschaften

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pierrot-le-fou

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Bewertung5.0Geht so

„Ich kann jetzt nicht mit dir reden. Ich werde von einem sadistischen Serienmörder angegriffen. Falls ich überleben sollte, rufe ich dich zurück.“ Willkommen in der Welt des Pedro Almodovar. Da wären die nymphomanische Sexillia (!), der homosexuelle Sohn des Herrschers von Tiran namens Rez Niro oder die super Spürnase Sadec (gespielt von Antonio Banderas), der sich im Zwiespalt zwischen Terrorismus und Liebe befindet. Klingt abgedreht? Ist es auch! In seinem zweiten Langspielfilm experimentiert Almodovar munter drauf los, bricht jedes Tabu und schreit förmlich ein „Franco ist tot. Lasst uns ficken!“ in die Madrider Straßen hinaus. Der Story rund um Drogen, Homosexualität, Inzest und islamischen Terrorismus ist nicht immer leicht zu folgen und insgesamt wirkt der Film eher wie eine Ansammlung an Sketchen und Gags, die provozieren und unterhalten sollen. Und das funktioniert teilweise sogar richtig gut, denn Almodovar hat nicht nur Talent, sondern auch die von Oliver Kahn geforderten „cojones“ (zu deutsch.: Eier!).

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Lorion42

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Bewertung3.5Schwach

Frühwerk von Almodovar. Der Film kennt keine wirkliche Richtung und erzählt einfach munter drauflos. Sowas kann gefallen - ich fand es nach einigen Minuten einfach nur noch ärgerlich.

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Tenzing

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Witziger Film. Nebenbei: Ich frage mich, ob dem Banderas sein Auftritt als schwuler terroristischer Islamist heute peinlich ist oder er es richtigerweise cool findet!

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