Plastic Planet
Plastic Planet (2009), AT Laufzeit 95 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 25.02.2010
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von Werner Boote und Werner Boote, mit David Nathan
Plastik ist billig und praktisch. Wir sind Kinder des Plastikzeitalters. Kunststoffe können bis zu 500 Jahre in Böden und Gewässern überdauern und mit ihren unbekannten Zusatzstoffen unser Hormonsystem schädigen. Wussten Sie, dass Sie Plastik im Blut haben? Regisseur Werner Boote zeigt in seinem investigativen Kinodokumentarfilm, dass Plastik zu einer globalen Bedrohung geworden ist. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Warum ändern wir unser Konsumverhalten nicht? Warum reagiert die Industrie nicht auf die Gefahren? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Und wer verliert?
HandlungWerner Boote, dessen Großvater selbst Hersteller von Plastikprodukten war, reist um die Welt und zeigt, wie Menschen jeglicher Herkunft im Alltag mit Plastik leben. Darüber hinaus führt er Interviews mit Sprechern der Industrie und Wissenschaftlern, die vor den Gefahren von Plastik für die menschliche Gesundheit und die Umwelt warnen.
Cast & Crew
-
Werner Boote
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Werner Boote
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David Nathan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) David Nathan
Regie
Schauspieler
-
Werner Boote
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Werner Boote
- Genre
- Investigativer Dokumentarfilm
- Handlung
- Gesundheit, Natur und Umwelt, Plastik, Umweltschützer
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- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Plastic Planet
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Kritiken (1) — Film: Plastic Planet
Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst
Kommentar löschen„Plastic Planet“ steht in der neueren Tradition österreichischer Aufklärungsdokumentarfilme, die erfolgreich auf Festivals und in den Kinos laufen. (...) begegnet Boote seinem Sujet mit Humor, aktionistischem Eifer und einem hohen Selbsterfahrungspotenzial. Bei dem Konzept, selbst vor der Kamera zu agieren, lassen sich ein gewisses Maß an Egozentrik und Narzissmus kaum vermeiden. Dem sind dann einige Verirrungen und Längen geschuldet, die angesichts des spannenden Themas aber nicht entscheidend ins Gewicht fallen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (7) — Film: Plastic Planet
Kommentar schreibennaufrago 2012/02/01 19:44:36
Kommentar löschenVerdammt verstörend, echt harter Tobak, sehr informativ und erschreckend. Aber so dermaßen schlecht gemacht. Hab mich richtig geärgert. Wie kann man einen so wichtigen Stoff so schlecht verpacken. Der Abschuss waren dann die Animationen zwischendrin.
Schade. Eigentlich müsste der Film etwas bewegen, uns komplett umdenken lassen und dazu bringen anders zu handeln.
Trotzdem: unbedingt anschauen!
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philopee 2011/10/05 23:12:02
Kommentar löschen„Früher war die Erde einmal ohne Plastik“
Tatsächlich?
Für mich (Jahrgang '93) unvorstellbar!
Während ich hier tippe zähle ich die Objekte in meinem Blickfeld, ohne den Blick vom Monitor zu richten, die aus Plastik gefertigt sind und komme inklusive Bildschirm, Boxen, CDs, CD-Hüllen und Wecker auf genau 16. Ohne wirklich darüber nachzudenken oder zu merken wie es eigentlich passieren konnte hat sich in unsrer Gesellschaft in kürzester Zeit ein Stoff etabliert, der das Leben so viel einfacher machte als es davor war.
In Europa arbeiten ca. 1.000.000 Menschen (laut "Plastic World") in der Plastikindustrie. Klingt auf die riesige Fläche nicht nach viel aber immerhin unterhält diese Minderheit den verschwenderischen Lebensstil der restlichen westlichen Welt.
Ein unerschöpfbarer Markt? Anscheinend. Aber stopp, woraus macht man eigentlich die ganzen Babyfläschchen, Gartenstühle und Frischhaltefolien? Genau, aus Erdöl!
Erdöl? War das nicht der Rohstoff der in den nächsten Jahrzehnten immer knapper werden soll und der bald schon unbezahlbar sein wird? Stimmt, jetzt fällts mir wieder ein.
Die Aussage von "Plastic Planet" ist von anfang an ganz klar vorgegeben: Plastik ist das neue Gift unserer Gesellschaft!
Fragt sich nur noch warum es überhaupt notwendig ist gegen die überaus praktische Substanz ins Feld zu ziehen.
1. Die totale Abhängigkeit von einer Substanz die es möglicherweise in wenigen Jahrzehnten nicht mehr geben kann.
2. Die nachweisbare Schädlichkeit der Stoffe auf das Hormonsystem und die damit verbundene Unfruchtbarkeit.
3. Die unklaren Langzeitfolgen.
"Plastic Planet" hat einige erschreckende Studien und Statistiken im Gepäck, beispielsweise ein Plankton-Plastik-Verhältnis von 1:60 in den Weltmeeren, oder den Fakt, dass von 100.000 überprüfenswerten Substanzen im Plastik bisher genau 11 als unbedenklich eingestuft werden konnten. Dass jeder Mensch mittlerweile einen nicht unbeträchtlichen Anteil an Plastiksubstanzen im Blut spazieren trägt und beispielsweise eine schwangere Frau diese Konzentration nicht nur an ihr Kind im Mutterleib weitergibt sondern gleichzeitig auch an dessen Eizellen, sie ihr Plastik also unbewusst gleich auf drei Generationen verteilt.
Mit Aussagen wie "Auch wenn ab heute kein Plastik mehr auf dem Markt wäre, würde es 500 Jahre dauern bis das Plastik aus unserem Kreislauf verschwunden wäre, und wer weiß ob bis dahin die Menschheit noch existiert", kann der österreichische Regisseur mich zwar nicht überzeugen aber die Grundproblematik anzusprechen ist definitiv nicht falsch, denn:
Ist man Atomkraftgegner, baut man sich halt Solarzellen aufs Dach.
Ist man gegen Massentierhaltung, kauft man sich eben das Bio-Steak und hofft, dass auch das drin ist was draufsteht, oder man macht sich mal wieder einen ordentlichen Kohlrabi-Eintopf.
Und wenn man dem Treibhauseffekt vorbeugen will nimmt man einfach mal das Rad oder kauf sich ein Hybrid-Auto.
Aber was tun, wenn man heute nach der Sichtung entscheiden will: "Ich will das alles nicht, ich lehne Plastik von nun an ab."
-Dann bleibt nur eins übrig: Isolation in ner norwegischen Blockhütte plus Elchjagd.
"Plastic Planet" ist definitiv ein wichtiger Film, wenn auch nicht ganz sauber gehalten, denn er übergeht vieles und seine investigatorischen Ziele erinnern oft zu sehr an Michael Moore. Der fesche Österreicher kann sich nicht beschweren wenn eine Firma ihre "Geheimzutaten" nicht an einen Journalisten verraten will wenn die Konkurrenz zuschaut, genausowenig dass es nicht auf viel Resonanz stößt, wenn ein fescher Österreicher in Peking steht und auf deutsch versucht die Gefahren von Plastik an den Mann zu bringen.
Wie jede Doku dieser Art ist "Plastic World" mal wieder mit viel Distanz zu betrachten, aber das Plastikproblem anzupacken wäre vielleicht auch kein Fehler.
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alanger 2011/10/05 23:34:17
Antwort löschen"Jahrgang '93", okey. :)
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philopee 2011/10/06 14:18:29
Antwort löschenHey, nix gegen Jahrgang '93. Ist ein guter Jahrgang :)
fabel 2011/10/06 14:56:15
Antwort löschenIn der Tat!:)
RLX-Devlin 2011/08/06 10:42:09
Kommentar löschenWenn man Michael Moore als Vorbild für seine "Dokumentation" sieht, dann hat man eh schon verloren. Laaangweilig.
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afitna 2011/01/07 09:58:38
Kommentar löschenfür meinen Geschmack etwas zu einseitig..auch übertreibt der Regiseur mit seinem Familienbezugzeugs..ein sachlicherer, meines Erachtens um einiges besserer Film zu den Thema ist Addicted to Plastic (Kanada, 2008, Regie: Ian Connacher)
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afitna 2011/01/07 10:01:19
Antwort löschenRegisseur mein ich ;)
anninas 2011/10/19 12:26:58
Antwort löschenVielen Dank für den Tipp, baer hast du auch ne Idee wie ich mir den angucken kann?
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afitna 2011/10/19 12:29:12
Antwort löschenhttp://topdocumentaryfilms.com/addicted-plastic/
DVD auf Amazon http://www.amazon.com/gp/product/B001U0D7A4/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&tag=topdocufilm-20&linkCode=as2&camp=217145&creative=399349&creativeASIN=B001U0D7A4
anninas 2011/10/19 12:53:01
Antwort löschenMerci. Sieht nach einer guten Seite aus.
Hecky 2010/10/17 23:48:04
Kommentar löschenwusstet ihr das 100% aller Scheidungen eine Ehe vorhergeht ...
Wir leben in einer Welt in der es, in der vielen Bereichen, nur noch darum geht das kleine Übel zu wählen. Plastik oder besser Kunststoff ist das kleinere Übel, auf so vielen Ebenen. Dieser Film zählt aber keine davon auf. daher ist dieser Film nur als propagander Film zu betrachten der nur gegen einen "guten" aber immer weiter verbesserten Werkstoff aufwiegelt.
Und viele Problem die der Fim auf den Kunststoff abläd sind Politische/Gesellschaftliche Problem.
nur um mal ein Beispiel zu nenen ...
Wir würden ohne Kunststoff einen Energieverbrauch(aka CO2 ausstoss) haben der um ein vielfaches!!! großer wäre als er es jetzt mit Kunststoffen ist
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ComicFan 2010/10/21 09:31:04
Antwort löschenDu solltest mehr Kommentare schreiben...der hier ist gut :)
harm4life 2010/12/02 01:25:22
Antwort löschenNaja wenn dieser Kommentar gut sein soll weiß ich ja auch nicht. Dabei beziehe ich mich nicht einmal unbedingt auf Rechtschreibung und Grammatik.
Der Film ist sicher keine journalistische Meisterleistung und bietet auch nicht wirklich eine Alternative zu Plastik. Doch er verdeutlicht gewiss wie die Industrie bewusst Fakten über die gesundheitsschädlichen Eigenschaften die Plastik haben kann, unter den Teppich kehrt. Ihn als propagandistisch zu bezeichnen ist ja mal nun völlig absurd. Nichts für Ungut
Hecky 2010/12/06 00:53:37
Antwort löschenJa, ich weis das meine Rechtschreibung und Grammatik nicht gut sind.
Ich war ein wenig aufgebracht nachdem ich diesen Film gesehen hab, deshalb war ich auch etwas kurz in meiner Ausführung. Vollig absurd ist es nicht, es mag vieleicht ein wenig übertrieben sein aber absurd ist es sicher nicht.
Das die Industrie Tatsachen verschweigt sollte jedem klar sein. Deshalb solte es ja auch immer auch unabhängige Labore und Forschungen geben.
Jedoch fand ich jede seiner, Herren Bootes, Ausführung einfach nur lächerlich. Die Facten die er zusammen getragen hat sind ja zum Teil ganz interessant, aber sobald Herr Boote seine Meinugen dazu gab wurde es zu Propaganda.
Ich hab jetzt kein lust den ganzen Film nochmal anzusehen und jede seiner Bemerkungen zu komentieren aber ein paar nehme ich mal heraus.
Das was mich mit am meisten aufgeregt hat war wie er da in Afrika und Indien auf getreten ist. Die Probleme die man dort hat sind auf einem ganz anderen Niveau. Das Wasser das da getrunken wird, enthält mehr giftige Stoffe als jemals aus Kunststoffen austreten könnten. Diesen Menschen wird durh den Kunststoffe das leben erleichtert wie sovielen anderen auch.
Wenn du die Wahl hättest mit einem 5kg schweren Tongefäß oder mit einem 500gr schweren Plastikeimer täglich Wasser auß 3km Entfernung zu holen, was würdest du benutzen?
Wie er da in die Häuser von allen mögich leuten gegangen ist und die alle das ach so böse Plastik rausgetragen haben , das soll kein propaganda gewesen sein, und in dem Fall von Afrika fand ich sein Auftreten auch noch als äussertst unmoralisch.
Was mir noch in Erinnerung geblieben ist, war sein ständiges
"Niemand weiß was da alles drin steckt." das Wissen darüber haben wie bei allen stoffen haupsächlich Chemiker. Er hätte alle möglichen Kunsstoffteile in einem Labor einer Hochschule oder ein unabhängiges Analysieren lassen können. Er sucht sich natürlich ein plastikball aus, weisst nach das der giftig ist, und unterstellt dann allen anderen Kunststoffen das selbige.
Dann weiss ich beim besten Willen nicht was die Szene sollte, als Erdöl ausgekippt wird und gesagt wird es ist giftig.
Herr Boote hat in diesem Film nicht Fackten vorgetragen sonder hauptsächlich Meinungen, und wenn das dann als "Dokumentation" dargestellt wird dann ist das Propaganda.
Scipio 2011/02/04 13:45:19
Antwort löschenHat Ihnen die Kunststoff-Industrie für dieses Pamhlet eine "Aufwandsentschädigung" gezahlt?
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Hecky 2011/02/07 21:23:53
Antwort löschenNein.
Ich finde einfach den Ansatz mit dem Herr Boote an die Sache ran geht falsch und dumm.
Wenn er die Kunststoff-Industrie und wie die Gesellschaft mit Abfall umgeht als das Problem dargestellt hätte wäre alles gut und ich hätte den Film vielleicht mögen können.
Aber 90% des Films Propagiert er gegen Kunststoffe als Werkstoff und der Werkstoff als solches ist nicht das Problem.
RaekOne 2011/06/02 19:35:53
Antwort löschenNein Nein du hast recht das Problem ist....? Danke für deine einleuchtende Alternative dazu was das Problem sonst darstellt.
Arakune 2010/06/30 17:00:27
Kommentar löschenEin "erschreckender" Dokumentarfilm, der filmisch zwar nicht herausragend oder besonders innovativ ist, einen aber mit unglaublichen Fakten und Studien konfrontiert. Ich hätte nie gedacht, dass Plastik nicht nur für unsere Umwelt, sondern auch für uns, den Menschen, so schädlich ist: Plastik verursacht Asthma, Krebs, Unfruchtbarkeit und es verpestet die Ozeane, die inzwischen schon ein irreparables Plastik-Plankton-Verhältnis von 6:1 haben, um nur mal ein paar der Risiken und Gefahren zu nennen. Außerdem wird es erst frühestens in 500 Jahren vollständig abgebaut sein; wenn wir dann überhaupt noch leben. Seit der Entdeckung von Kunststoffen hat die Menschheit schon so viel davon hergestellt, dass man unseren gesamten Planeten sechsmal damit einwickeln könnte, Tendenz steigend. Allein die Jahresproduktion von Plastik in Europa (die 25% der weltweiten Herstellung ausmacht) beträgt 60.000.000 Tonnen.
Man sollte sich diese Fakten mal auf der Zunge zergehen lassen und dann entscheiden, ob man so sein bisheriges Leben weiterleben möchte.
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mikkean 2010/06/30 17:03:38
Antwort löschenDer Film war zuletzt in meinem Studium als Thema dran. Ich hoffe nur, dass ähnliche Botschaften wie diese endlich mal unseren Umgang mit der Welt ändern können. Auf jeden Fall eine absolut notwendige Doku.
Arakune 2010/06/30 17:12:08
Antwort löschenAbsolut notwendig trifft es voll und ganz.
Unglaublich auch, wie die Plastik-Industrieriesen ihre Augen davor verschließen, auch wenn sie sich den Gefahren durchaus bewusst sind. Nur glaube ich leider nicht, dass solcherlei Botschaften und Dokumentationen wirklich etwas am Verhalten der Menschheit ändern werden. Dazu ist die Denkweise der (meisten) Menschen einfach viel zu ignorant und egoistisch: "Hauptsache, ich habe noch ein schönes und halbwegs gesundes Leben. Was den Generationen nach mir wegen meinen Fehlern wiederfahren wird, ist mir egal."
Wir müssen uns beeilen, die Zeit drängt.
mikkean 2010/06/30 17:26:14
Antwort löschenLeider nutzt die Mehrheit nicht das Potential, dass ihr eigentlich zusteht. Übers Volksbegehren bis hin zur friedlichen Demo sollte sich viel mehr in den Industrienationen bewegen. Ich glaube, ein Großteil der Menschen ist sich einfach nicht bewusst, dass auch sie etwas ändern müssen und können. In dieser Hinsicht verdamme ich diese ganzen Social Campaigns mit Prominenten nicht sofort. Denn immerhin sagen sie es so, wie es ist: Der Wandel fängt bei uns an.
phoenix409 2010/07/01 10:34:06
Antwort löschen@Arakune: Steht auch noch auf meiner Liste, obwohl ich erwartet habe was du hier schreibst. Das Problem ist nur: Grad weil so viel Plastik im Umlauf ist, geht's quasi schon garnicht mehr ohne. Geh mal normal einkaufen, ohne nachher ein Stück Plastik auf dem Rollband zu haben.
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BigDi 2010/07/01 11:46:39
Antwort löschenIch frage mich, an welchen menschlichen Fehlern die Welt zuerst zugrunde gehen wird, da gibt es soo viele potenzielle Apokalypsen, da verliert man schnell den Überblick. Das Plastik-Plankton-Verhältnis ist echt verstörend. :-/
Arakune 2010/07/01 17:13:00
Antwort löschen@phoenix409: Na klar, wenn ich schon allein auf meinen Schreibtisch gucke, sehe ich fast nur Plastik. Auch jetzt gerade, während ich schreibe, tippe ich auf Plastik meine Buchstaben ein. Auch Krankenhäuser sind ohne Plastik gar nicht mehr wegzudenken. Die einzige Alternative wäre ein umweltfreundlicher, abbaubarer Kunststoff, der auch sogar schon in der Entwicklung ist. Nur muss sich dieser dann auch erstmal gegen die ganzen Plastik-Riesen durchsetzen. Vom übriggebliebenen alten Plastik ganz zu schweigen.
@BigDi: Ich tippe darauf, dass die Menschheit 2012 einfach untergehen wird, genauso, wie Herr Emmerich es in seinem gleichnamigen Film darbietet. Entschuldige diesen flachen Witz. Tatsache ist, die Menschheit schaufelt sich so langsam aber sicher ihr eigenes Grab; und das auf viele verschiedene Weisen; Plastik ist "nur" ein verhältnismäßig kleiner Teil davon...
@mikkean: "Ich glaube, ein Großteil der Menschen ist sich einfach nicht bewusst, dass auch sie etwas ändern müssen und können." - Du triffst den Nagel auf den Kopf. Daran sollte sich schleunigst etwas ändern. "Der Wandel fängt bei uns an."
waschoi 2010/02/23 16:42:31
Kommentar löschenLangatmig, verkürzt und extrem einseitig … Suggestivfragen und „repräsentative“ Forschungen … naja. Nach diesem Film habe ich eigentlich nur Mitleid mit all den Veganern, die nun neben allen tierischen Produkten auch auf ihr wohlverdientes – in Plastik eingeschweißtes – Tofu-Hühnchen verzichten müssen, das werden traurige Weihnachten.
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Eddie 2010/03/15 01:07:41
Antwort löschenDu kannst den Film gerne so "extrem einseitig" finden wie du willst, aber bei einem Produkt mit einer dermaßenen starken weltweiten Lobby, der praktisch jeder Weltbürger (auch ich) angehört, ist diese einseitige Betrachtung ja wohl mal erlaubt. Außerdem ist hier ja wohl jedem Kinogänger klar, das er kein flammendes Pro-Plastik-Plädoyer zu erwarten hat.
Ich find Plastik auch geil, aber so geil...:
http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCllstrudel
... dann auch wieder nicht.
Eddie
waschoi 2010/03/30 16:38:42
Antwort löschenja ... man sollte seine Überzeugnung nicht zu ernst nehmen ... spaß ist, wenn man trotzdem lacht. Und aus einer anderen Ecke komme ich ganz sicher nicht ...
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J0NES 2010/05/11 12:41:04
Antwort löschenNaja, solche intelligenten Verbraucher wie Du machen es erst möglich, dass der europäische Konsumbürger heutzutage durchschnittlich mit 40 bereits an Krebs erkrankt ist - wie weit bist Du von diesem Alter noch entfernt? Kannst Du schon mitreden - oder weisst Du noch gar nicht, was das eigentlich bedeutet, seiner Gesundheit beraubt zu werden von geldgeilen Bizzinessman, die rücksichtslos immer mehr Dreck in die Welt setzen?
Ist ja klar, dass unbequeme Wahrheiten den oben schwimmenden Fettaugen dieser Konsumgesellschaft Schwierigkeiten bereiten, denn eine kritische Auseinandersetzung mit den uns umgebenden Umständen führt evtl. zur Erkenntnis, dass man selber nicht so cool und selbstbestimmt lebt, wie man sich so vorkommt - die Rolle des völlig hilflosen, uninformierten Opfers, das auch noch jeden Werbebefehl willig absorbiert und ausführt, ist eher uncool, schon verständlich, dass man da erstmal mit Ablehnung reagiert.
Geradezu bizarr ist allerdings, wie gut die Dressur des modernen Konsumenten funktioniert, der sogar soweit geht, völlig substanz- und inhaltslos diejenigen anzugreifen, die über Gefahren aufklären, anstatt einfach mal die Fresse zu halten und das gehirn einzuschalten. Damit kommt eine aggressive Haltung gegen all die Dinge und Menschen zum Ausdruck, die Dich aus Deiner bunten Werbewelt ziehen könnten, eine Welt, die leider einen Haken hat - sie hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun.
Wenn das dressierte Konsum-Äffchen seine minimale und illusorische Komfortzone aggressiv gegen diejenigen verteidigt, welche ihm aus seiner Hilflosigkeit einen Weg bieten - dann muss die Gehirnwäsche wirklich gut funktionieren. Siehe Matrix.
Genau deshalb sind solche Filme wichtig.
waschoi 2010/08/29 01:03:11
Antwort löschenhey jones ... hab dich als freund geadded, hoffe es gibt auf der krebsstation internet