Sicko
Sicko (2007), US Laufzeit 120 Minuten, FSK 6, Dokumentarfilm, Kinostart 11.10.2007
23 Bewertungen
Skala 0 bis 10
651 Bewertungen
33 Kommentare
Keine
von Michael Moore, mit Michael Moore
Um herauszufinden, wie viel unsere Gesundheit wert ist, empfiehlt uns Michael Moore das Experiment eines erschreckend realen Albtraums: Wir mssen einfach nur krank werden. “Sicko” ist ein beklemmender Trip in eine Welt, wo Krankenhäuser nicht zahlungsfähige Patienten auf die Straße setzen, wo sich Menschen für Arztrechnungen heillos verschulden und profitorientierte Versicherungen lebensrettende Operationen verweigern. Die Dokumentation rüttelt aber nicht nur mit bewegenden Schicksalen auf, sondern überzeugt auch durch den Michael Moore-typischen sarkastischen Witz.
Handlung
Einführung
Sicko beginnt mit der Vorstellung einiger amerikanischer Bürger, deren Leben aufgrund eines katastrophal funktionierenden Gesundheitssystems zerstört worden sind. Sei es durch nicht übernommene Rechnungen, deren Folge hohe Verschuldungen sind oder zu spät geleistete ärztliche Versorgung, deren Folge der Tod der Personen ist. Dabei wird deutlich, dass nicht nur Menschen ohne Krankenversicherung betroffen sind, sondern auch jene, die monatlich Beiträge abführen.
Hauptteil
Nach dem Moore (Michael Moore) die Gründe für die Misere im eigenen Land aufgeführt hat, zeigt er in einem Exkurs die Versicherungszustände in anderen Ländern, z.B. Kanada, Frankreich oder England auf. In diesen Ländern erhalten die Bürger eine kostenfreie ärztliche Versorgung und müssen keine horrenden Vor- oder Nachkosten für ihre Behandlung zahlen. Schließlich versammelt Moore eine Gruppe von Helfern des 11. September um sich, darunter Bergungsarbeiter und Pfleger, die aufgrund der extrem staubigen Bedingungen am World Trade Center inzwischen an schweren Lungenerkrankungen leiden.
Allen Betroffenen wird eine Behandlung in den USA verweigert. Im Vergleich dazu führt Moore die in Guantanamo inhaftierten Terroristen an, die kostenfreie und zudem exzellente medizinische Versorgung genießen. Er bringt die Gruppe amerikanischer “Helden” nach Kuba und fordert für sie eine vergleichbare Behandlung in Guantanamo, ohne Erfolg. Stattdessen bringt er sie in ein kubanisches Krankenhaus, wo sie ohne Probleme eine langfristige und teilweise erfolgreiche Behandlung durchlaufen, ohne das jemand nach ihrer Herkunft fragt. Kubas Gesundheitssystem zählt zu den besten der Welt, obwohl das Land als Dritte Welt-Land eingestuft wird.
Fazit
Sicko zeigt das erschütternde Porträt verschiedener erkrankter Menschen, die unter dem verrückten Gesundheitssystem in den USA zu leiden haben und gleichzeitig die Suche nach für uns normaler, medizinischer Versorgung, für die bizarre Wege gegangen werden müssen.
Weiterführende Informationen
weitere Filme von Michael Moore:Bowling for Columbine, Fahrenheit 9/11
Weitere Informationen im Internet
Offizielle französische Seite zu Sicko
Michael Moores offizielle Seite (engl.)
Artikel zum Film von Nina Rehfeld unter spiegel-online
Quellen
Presseheft des Verleihs
Mehr Bilder (5) und Videos (4) zu Sicko
Cast & Crew
-
Michael Moore
-
Michael Moore
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Michael Moore
Regie
Schauspieler
-
Michael Moore
- Genre
- Investigativer Dokumentarfilm
- Zeit
- 11. September 2001, 2006
- Ort
- Frankreich, Guantánamo-Bucht, Havanna, Kanada, Kuba, Paris, Vereinigte Staaten von Amerika, Washington D.C.
- Handlung
- Arzt, Behandlung, Bürokratie, Geld, Gesundheitsversorgung, Gesundheitsvorsorge, Hotellobby, Kongress, Korruption, Kosten, Krankenhaus, Krankheit, Leben, Medikament, Medizin, Megaphon, Obdachloser, Rettungskräfte, Skandal, Soziale Ungerechtigkeit, Versicherung
- Stimmung
- Geistreich
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Sicko
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- Sicko: critic.de

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Kritiken (12) — Film: Sicko
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] "Sicko" ist ein ganz typischer Moore: Sarkastisch, manipulativ, ehrgeizig. Essaykino statt Dokumentation. Doch er ist gleichzeitig auch ganz anders, wesentlich unaufgeregter, fast schon sentimental. Es geht ihm weniger um Selbstdarstellung und Diffamierung, als die Sache für sich. Die Sache mit diesem unbegreiflichen Gesundheitssystem der USA. [...] Was den Film letztlich zu mehr als zwei Stunden gewissenhafter Unterhaltung macht, ist vor allem sein bitteres Demokratieverständnis: Gesunde, selbstbestimmte Bürger lassen sich nur schwer regieren, heißt es im Film, wohl gemerkt nicht aus Moores Mund. Und so ist das wirklich erschreckende an "Sicko", wie er Zusammenhänge spinnt zwischen einer katastrophalen Krankenversorgung und politischem Wahnsinn: US-Kongressabgeordnete, die erst Gesetze und Scheinreformen verabschieden, nur um dann an die Spitzen der Pharmagesellschaften zu wechseln – das ist wahrlich schlicht und ergreifend sick(o).
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschenMichael Moore würde sich wahrscheinlich freuen, wenn man ihn als populistischen Demagogen bezeichnen würde. Einen Titel, den er sich bei weitem nicht verdient hat.
Zeigt die Realität (in Form seiner Bücher und Filme) doch nur allzuoft, dass Moores geistiger Horizont leider am Ende seines Schirmmützen-Schildes endet. Jeder Leitartikel in der Boulevardpresse ist stilistisch und inhaltlich ausgereifter als es seine Beiträge zur Volksaufklärung sind.
Auch "Sicko" ist letztendlich wieder nur ein überlanger, vermeinlich lustiger Filmschnipsel- Verschnitt im Stile von "TV-Total" garniert mit diletantischen Excel- und Powerpoint-Grafiken und von friedmannscher Rechthaberei geprägten Interviews. Vorallem ist er aber eines: langweilig und zäh - und etwas Schlimmeres kann man über einen Demagogen wohl nicht sagen...
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenMoores Reportagen wie Fahrenheit 9/11, Bowling For Columbine oder Roger & Me sind tendenziös, ideologisch höchst einseitig, und Moores Argumentationsstil eine perfide Mischung aus gespielter Naivität und cleverer Faktenverdrehung. Aber sie sind vor allem auch eins: sehr gute Unterhaltung.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenPraxisgebühren, Brillen, Zahnersatz, Vorsorge, Präventivbehandlungen sowie eine Vielzahl von Medikamenten: Die Gesundheitsreform hat drastische Verschlechterungen im Katalog kassenärztlicher Leistungen mit sich gebracht, immer mehr muss der Patient aus eigener Tasche berappen. Dass in den USA alles noch viel schlimmer ist, wie Michael Moores Film Sicko nun zeigt, sollte uns allerdings weniger trösten als mobilisieren.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenWeil er es dieses Mal jedoch mit einem ganzen System und keinem einzelnen Antagonisten aus Fleisch und Blut zu tun hat, den er in der direkten Konfrontation oder über zusammengeschnipselte Archivaufnahmen der Lächerlichkeit preisgeben kann, mangelt es "Sicko" an echten Reibungspunkten. Die meisten Menschen, die Moore zu Wort kommen läßt, haben Schreckliches erlitten.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenArm dran, wer krank ist im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Fast 50 Millionen Amerikaner sind nicht krankenversichert. Obgleich Brachialdokumentar Michael Moore mit ihnen in seinen Drittling "Sicko" einsteigt, geht es die kommenden zwei Stunden vielmehr um die übrigen 250 Millionen. Denn sie sind nur vermeintlich besser dran.
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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenMoores Filme machen es dem europäischen Publikum in gewisser Weise leicht: Man kann sich mit Moore über die amerikanischen Waffengesetze ("Bowling for Columbine"), die Außenpolitik der USA ("Fahrenheit 9/11") oder nun eben das Gesundheitssystem auf der anderen Seite des Atlantiks echauffieren und dabei seinem Antiamerikanismus freien Lauf lassen. Oder aber man echauffiert sich stattdessen über Moore selbst und dessen unseriöse, populistische Rhetorik. Oft ist eine solche Reaktion jedoch mindestens genauso fragwürdig.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenMichael Moore gibt sich in „Sicko“ seriöser als zuvor, wählt ein Thema, bei dem ihm kaum jemand widersprechen wird. Der amerikanische Patriot, der sein Land tatsächlich liebt, kriegt trotzdem die Kurve, weil er seinem Publikum das gibt, was es erwartet: Unterhaltung, Satire, Polemik und Sarkasmus mit gesellschaftspolitischem Hintergrund. Das Szenario, das Moore vor Augen führt, könnte nicht besser sein für deutsche Zuschauer, denn hier wird vorgeführt, was passiert, wenn tatsächlich die Krankenversorgung in private Hände gelegt werden, wie von einigen bürgerlichen Parteien auch für unser Land gefordert...
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenMichael Moore ist der unverschämteste Propagandist der Gegenwart, er inszeniert brutal, schwarzhumorig und ohne streng dokumentarischen Anspruch - viel eher agiert er wie ein politischer Kabarettist, und seine Kernbotschaft wird durch manipulative Bilder und suggestive Fragen nicht weniger wahr.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenDer übergewichtige Robin Hood und sein Kuriositätenkabinett sind zurück: In der üblichen "Die Sendung mit der Maus" für Erwachsene-Art, die für Amis, welche nie eine Tageszeitung in der Hand hielten, gedreht wurde, fantasiert Moore über die angeblich glänzenden Gesundheitswesen der einzelnen Länder fern der USA. Mitleid heuchelnd schleicht er sich wieder bei Rotz und Wasser heulenden Familien ein und weidet sich mit den üblichen Suggestivfragen an deren Einzelschicksalen. Daneben gibt es noch einen geschichtlichen Exkurs in das amerikanische Gesundheitswesen der letzten 30 Jahre. Vielleicht ist "Sicko" in Alabama und West-Virgina ein Augenöffner. In Europa lockt Moore mit seinen altbackenen und schamlos populistischen Scoops niemanden mehr ins Kino. Außer Amerika-Hassern, die hier wieder genug Futter finden und über die dämlichen Amis mit ihren Freedom Fries lästern können, dürfte dieser gewollte und voller Patriotismus triefende Tearjerker keine Zuschauer finden.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenMoore wie gehabt. Emotionen statt Fakten und wieder einmal stilisiert sich der selbsternannte Held des Volkes zu einer Ikone. Besonders schmierig: Wenn er sich damit brüstet seinem ärgsten Kritiker Geld für eine dringend benötigte Operation seiner Frau gespendet zu haben. Egal ob Moore "tendenziell" recht haben mag, wer so arbeitet verspielt seine Glaubwürdigkeit und schadet dem Thema mehr als er ihm nützt.
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Birgit Heidsiek: dpa Birgit Heidsiek: dpa
Kommentar löschenEin eher schwacher Michael Moore-Film. Die Gesundheitssysteme in Großbritannien und Frankreich werden darin im Vergleich zu den USA als geradezu "paradiesisch" gepriesen. Aber das ist viel zu simpel, plakativ und einfach nicht gut recherchiert. Michael Moore verkauft hier seine "eigene Wahrheit". Schlimm ist, und selbst wenn das nur ironisch gemeint sein sollte, ausgerechnet Guantanamo als ein positives Beispiel anzuführen. Bekanntlich wurden dort Häftlingen bei Besuch der Krankenstation vollkommen gesunde Gliedmaßen amputiert. Nach so einem Vorfall die Behandlung dort als "erstklassig" zu bewerten, ist komplett geschmacklos.
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Kommentare (21) — Film: Sicko
Kommentar schreibencodenome 2012/05/08 21:05:59
Kommentar löschenFind ihn einfach cool, auch wenn er seine Kritik etwas einseitig rüberbringt, vorallem was die genannten Gesundheitssysteme hier in Europa angeht, weil es ist hier nicht alles immer soo super auch wenn die med. versorgung fast komplett kostenlos zu sein scheint.
Aber das Ende, wo sie mit dem Boot nach Kuba gefahren sind, fand ich nun sehr dick aufgetragen.
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A-Wax 2012/05/04 00:15:51
Kommentar löschenMan kann Michael Moore sicherlich so manches vorwerfen. Er überspitzt, polemisiert und stellt viele Dinge recht einseitig bzw. schwarz/weiß dar. Diese Kritik an ihm und seinen Filmen kann ich schon verstehen. Allerdings beschreibt er reale Vorkommnisse und Fakten. Er überzeichnet desöfteren und zieht vieles auch ins Lächerliche. Auch trifft nicht jeder Vergleich ins Schwarze. Das alles gilt für nahezu alle seiner Filme.
Warum gebe ich trotzdem 7,5 Punkte, wird sich nun der eine oder andere fragen. Ganz einfach, ich finde es gut was er tut. Er legt die Finger in Wunden und zeigt die Abgründe und Perversitäten eines durch und durch kapitalistischen Systems dar. Damit wir uns richtig verstehen, ich bin kein Sozialist oder besonders links, ganz im Gegenteil. Aber wenn man sich bestimmte Vorgänge in Amerika anschaut, dann lernt man die soziale Marktwirtschaft und viele Errungenschaften wieder schätzen.
Nun werden einige sagen, Michael Moore hätte bei mir genau das erreicht was er wollte und ich würde das viel zu einseitig sehen. Es gibt bei allem im Leben zwei Seiten und ja, Michael Moore stellt oftmals nur eine Seite dar. Aber wie er es schafft den Leuten und dem gesamten System einen Spiegel vorzuhalten, das finde ich durchaus sehenswert, auch wenn man bestimmte Dinge differenzierter betrachten sollte.
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Tobe Berg 2012/04/13 20:27:33
Kommentar löschenObwohl es Moore in seine Werken oft übertreibt und zum Teil sehr einseitig vorgeht, ändert es nichts daran, dass "Sicko" eine beklemmende, verstörende aber auch sehr informative Doku ist. Man kommt nach dem betrachten nicht drumherum erleichtert festzustellen, dass man in einem Sozialstaat lebt.
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Keky 2012/01/26 20:24:41
Kommentar löschenBeklemmende Realität!
Es gibt Kritiker, die Michael Moore vorwerfen, dass seine Filme oft überzogen sind. Teilweise auch hier. Aber nur so erreicht man eine ruhiggestelte und scheinbar zufiedene Gesellschaft. Welch traurige Vorstellung. In der Mitte des Filmes gibt ein ehemaliger britischer Abgeordneter ein Interview.
Dieses ist höchst bemerkenswert und sollte für alle demokratischen Bürger eines demokratischen Staates eine Mahnung sein!
Solche Zustände wie in den USA sind mit Sicherheit auch bald in Deutschland möglich.
Wurde mir beim anschauen bewusst, das wir in Deutschland auch nicht mehr weit von amerikanischen Zuständen entfernt sein können. Anklänge davon sind doch schon bei Praxisgebühr, Zuzahlungen und dem ansteuern von Regelversorgung u. Zwei- Klassen Medizin spürbar.
Michael Moore scheint nicht umsonst ein gefürchteter Reporter für die oberen Tausend zu sein. Seine Dokumentationen sind sehr fokussiert und zweckgerichtet, allerdings schreibt und zeigt er nicht Unwahres. Und genau das macht seine Filme sehenswert- unzensierte, schockierende, unglaubliche Wahrheit. ;)
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Kreaexo 2011/07/20 03:01:35
Kommentar löschenDieser Film ist leider zu wahr.
Jedweder Antiamerikanismus ist berechtigt.
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fienum 2011/03/03 12:43:45
Kommentar löschenSpätestens als Moore plus 20 "schwerstkranke" Insassen ma eben im "Ruderboot" - als wäre es das normalste der Welt- nach Kuba REINgepaddelt ist, hab ich abgeschaltet
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doctorgonzo 2011/03/03 15:56:17
Antwort löschenIch würde gerne sagen können, Du hast noch was verpasst (ne Nudistenkolonie oder so...), aber da war nur noch mehr öde Polemik...
lorddarkstar28 2011/01/06 10:27:17
Kommentar löschenViele Vorredner bringen es auf den Punkt: Einseitig, polemisch, Faktenverdrehend und mit in einer naiven Grundhaltung (USA böse, alle anderen gut). Aber ist es dennoch falsch was er sagt? Krankt nicht eine der größten Volkswirtschaften, eine der am höchst entwickelten Länder der Welt, die sich gerne als letzte Supermacht bezeichnet und missionarisch der Welt ihren Way of Life aufdrängen will geradezu an dieser Sicht wie Michael Moore, nur aus der spiegelverkehrten Perspektive (Usa gut, alle anderen böse)? Ist nicht solch ein krasser Gegenpol notwendig, um den USA vorzuführen, wozu ihr Way of Life u.U. führen kann, nämlich dazu das bestimmte Personen nicht mehr medizinisch versorgt werden? Der Wert einer Gesellschaft bemisst sich daran, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht.
Natürlich ist es etwas albern, wie er die europäischen Gesundheitssysteme als einseitig gut vorführt (wobei ich es ihm persönlich Übel nehme, dass er nicht auf das deutsche Gesundheitssystem eingeht, ist doch die deutsche gesetzliche Krankenversicherung historisch gesehen einzigartig und vor allem muss man in der BRD nicht wie in GB monatelang auf eine lebenswichtige OP warten).
Richtig ärgerlich und vor allem auch nur lächerlich ist der Abschluss auf Kuba, wo die Vorzüge des kubanischen Gesundheitssystems gepriesen werden. Verzichten wir also alle auf Reise-, Meinungs-, Versammlungs- und Pressefreiheit zugunsten eines guten Gesundheitssystems? Natürlich will Moore anhand eines der größten und am häufigsten defamierten Feinde der USA den Spiegel vorhalten. Aber musste das so einseitig und propagandistisch sein?
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cruzha 2010/11/12 09:46:55
Kommentar löschenAch ja, Michael Moore... entweder hasst man ihn, oder liebt ihn. Ich zähle zu letzterer Gruppe, und Sicko inszeniert Moore wieder in der ihm eigenen Mischung aus Polemik, Naivität, tendenziösen Interviews und fragwürdigen Vergleichen.
Klar gibt es auch in Sicko wieder ein paar Stellen, die selbst mir wegen allzu offensichtlicher Selbstdarstellung Moores negativ auffielen. Im Kern der Sache will er aber eines: Möglichst drastisch seinen Landsleuten die Realität aufzeigen; und gleichzeitig allen veranschaulichen, dass es noch anders geht.
Und dafür braucht man bei der Vielzahl der verängstigten und dumm gehaltenen Amerikaner offensichtlich den Holzhammer.
Sicko ist typisch Michael Moore und für mich eine weitere beklemmende Doku des Schirmmützenträgers, an dem sich die Geister scheiden.
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kawummbaby 2010/08/13 11:47:25
Kommentar löschenMichael Moore stellt in diesem Film über Gesundheitssysteme die Schattenseiten des US-Systems gegen die Glanzleistungen der universellen Systeme Kanadas, Kubas, Englands und Frankreichs. Natürlich ist das unfair. Aber die Schattenseiten sind so übel, dass sich kein anderes Land des Westens solche Verwerfungen zumuten möchte. Nur die Amerikaner in ihrer üblichen ideologischen Verblendung halten jede organisierte Solidarität für reinen Kommunismus. Moores seltsame Art stößt mir zwar immer wieder auf, aber Schock- und Unterhaltungsfaktor machen den Film sehenswert. Wie einseitig ist die Darstellung? So schlimm wie die Einseitigkeit aussieht, ist sie nicht: die ausgeblendeten Positivaspekte in den USA können es an Wichtigkeit mit den Verwerfungen nicht aufnehmen. Solch schlimmen Dinge dürfen nicht passieren und lassen sich nicht mit unwichtigen Positivaspekten verrechnen. Und die ausgeblendeten Negativseiten der universellen Systeme? Da gibt es ja viel zu meckern, aber auch hier gilt: der Arme und Kranke bekommt Hilfe und das steht über Verlusten durch Systemmissbrauch oder Ineffizienz. Letztendlich sieht man hier wieder: die Grundlagen des Lebens sollten keine oder eine stark reglementierte Ware sein. Jeder kann ohne Nachteil einen BMW oder einen VW oder ein Fahrrad oder gar nichts kaufen. Aber ohne Dialyse/OP/Medizin usw. ist das Leben ganz schnell vorbei und der "Kunde" steht mit dem Rücken zur Wand und muss alles tun, um zu überleben. Diesen Fehler im US-System (und bald bei uns? Wählt ruhig weiter die Neoliberalen) zeigt der Film Sicko auf und macht das dramatisch, humorvoll, tragisch und gemein.
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kesselborn 2010/08/12 11:42:30
Kommentar löschenSuper Film
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doctorgonzo 2010/08/11 16:50:32
Kommentar löschenJetzt hat Moore ja seinen Willen: das US-Gesundheitspaket mit einer real existenten Krankenversicherung wurde auf den Weg gebracht (die zahlt, oh wunderbare vor Doppelmoral strotzende Ami-Christen, zwar keine Abtreibungen, aber was solls).
Das ändert aber nichts daran, dass der korpulente Basecapträger mir mit seiner polemischen Art, die er unter dem Deckmantel von dokumentarischer Aufklärung versteckt, tierisch auf den Senkel geht.
Polemik ist eine sehr unterhaltsame Kunst, aber sie soll der Unterhaltung dienen, Moore jedoch vermischt sie so mit gutgemeinten Ratschlägen, Systemkritik und Populismus, dass sich seine Werke immer selbst auf plakative Botschaften reduzieren á la "die sind doch doof, und böse sind sie auch".
Das ist einfach viel zu flach, um als Kritik wirklich ernsthaft anzukommen, hat allerdings den Vorteil, dass es jeder halbgebildete Dödel auch versteht und bekommt deshalb auch Punkte für die beeindruckende Streuwirkung, denn Kritik, die keiner beachtet, kann so gut formuliert sein wie sie will, sie bewirkt nichts.
Dämliche Kritik, die von vielen gehört wird, ist wenigstens Kritik, so doof sie auch sein mag.
Deshalb ein kleiner Bonus und insgesamt 4,5 Punkte auch wenn "uninteressant" nicht wirklich passt, es ist mehr wie "Thema verfehlt" , wäre nach Schulmaßstab ne glatte 0.
Denn eine Doku dokumentiert und überläßt den Senf den anderen, kann Moore aber nicht, ohne seine limitierte Sichtweise und seinen Senf ist es eben kein Moore-Werk,
also "Thema verfehlt, aber Botschaft mit großer Wirkung vermittelt".
Resultat: Auf zur Nachhilfe! Oder Genrefokus in den Bereich der Mockumentary verlagern, da könnte er die Punkte fast verdoppeln.
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kawummbaby 2010/08/13 10:50:28
Antwort löschenHat er was er wollte? Um sicher zu gehen, dass mich mein Eindruck nicht täuscht, habe ich mir das ganze Medicare Programm plus Planungen gerade noch mal kurz durchgelesen. Das wovon die Amis gerade träumen ist wohl das System von dem in D die FDP träumt. Das ist ja meilenweit entfernt von dem was sich ein vernünftiger Mensch wünschen würde. Im Film Sicko wird die USA den universellen Systemen gegenübergestellt und nicht dem deutschen System und schon gar nicht einem weiter pervertierten deutschen System. Sicher mit gutem Grund. Das deutsche ist nämlich auf seine Weise genauso pervers wie das Amerikanische: die Starken und Gesunden aus der Solidargemeinschaft zu entlassen... wie "§$"%&&%& muss man im Hirn sein um auf solch eine Idee zu kommen? Und dann über die Kürzung der Leistungen (wegen "Geldmangel") den Bürger zu zwingen, dieses Geld plus Steuer plus Profit an private Versicherungen zu zahlen. Also "wir" haben kein Geld, aber "du" kannst gerne doppelt so viel zahlen.
doctorgonzo 2010/08/13 15:40:58
Antwort löschenSiehst Du, mit dem "Jetzt hat Moore ja seinen Willen" habe ich genau das angewendet, wie es Moore versucht, um seine Meinung zu vermitteln und es zündete eben nicht in die Richtung, in die es sollte, womit ich mir selbst beweisen konnte, dass ich richtig liege.
Ich finde, dass US Gesundheitssystem ist über alle Maßen kritikwürdig, ich finde nur die Darstellungsweise, mit der Moore seine Kritik anbringt, eher dämlich.
kawummbaby 2010/08/13 17:15:46
Antwort löschenÄh, wie? Steh bisschen auf dem Schlauch... Du verwendest Moores Mittel und es funktionierte nicht und so weisst du, dass du Recht hast (mit deiner Meinung über seine Polemik)... ? Korrekt? Meinst du damit, dass polemische Kritik in die falsche Richtung geht, auch wenn Kritik an sich angebracht wäre?
Alle 5 Antworten zeigen
doctorgonzo 2010/08/13 17:49:49
Antwort löschenDu stehst offenbar nicht auf dem Schlauch. Ich glaube, Du verstehst mich recht gut, auch wenn Du meine Meinung nicht teilst, was ich ja garnicht verlange. Ich meine, dass die polemische Art, die Moore an den Tag legt, die berechtigte Kritik an den Schwächen der USA und teilweise der westlichen Welt zu oft als plakativen Blödsinn dastehen läßt und er damit seine eigenen Intentionen unterwandert. Weil er seine Kritik zu platt formuliert (meiner Meinung nach), so dass es einerseits viele verstehen (was durchaus gut ist), andererseits aber viele es als oberflächlichen, polemischen Blödsinn verreissen (was schade ist, aber leider berechtigt). Deshalb taugen Moores Filme weniger als wirkliche Doku (worauf er aber offenbar hinzielt), sondern eher als Realsatire oder Mockumentary...
Ich weiß, dass Moore sich mit Sicherheit was anderes erhofft hatte, als das, was nun als Gesundheitsreform durchgeht. Aber durch "Jetzt hat Moore ja seinen Willen" habe ich sofort Aufmerksamkeit erregt, auch wenn es platt und unzureichend richtig formuliert ist und eben das macht Moore in seinen Filmen auch. Er kritisiert, was einer (heftigen) Kritik bedarf, aber im Bemühen, viel Gehör zu finden, senkt er das Niveau zu weit ab, verlässt sich zu sehr auf Polemik und Kalauer, mit der Konsequenz, dass er, bei aller Bissigkeit, seinen Argumenten zuviel vernunftorientierte Kraft nimmt und auf mehr plakative Art auf die Pauke haut. Das ist hier noch verhältnismäßig moderat, in "Fahrenheit 9/11" aber sehr deutlich. Ich persönlich finde das schade, weil ich mit den Grundideen von Moore sehr sympathisiere. Aber so ehrenwert seine Motive sind, so unqualifiziert kommen mir seine Mittel vor. Als bildlicher Vergleich:
Du versuchst mit einer Kriitk, sowohl vernunftbegabte Intellektuelle als auch den typischen BILD-Leser gleichzeitg zu überzeugen, weil es aber mehr BILD-Leser gibt, orientierst Du Dich an deren Argumentationsweise. Das hat keinerlei Einfluss auf die Berechtigung Deiner Kritik, wird aber dafür sorgen, dass die BILD-Leser sagen "Ja!", der andere Teil aber sagt "gut, Du hast Recht, aber wenn Du zu solchen Mitteln greifst, und dabei noch sachliche Fehler machst und Deine Sichtweise auf Subjektivität und Meinungsmache beschränkst, fällt es uns schwer, Dich ernst zu nehmen..."
Nochmal: ich stimme mit ihm überein, was die Kritikwürdigkeit diverser Systeme anbetrifft, aber sein "Wie" finde ich stellenweise so dämlich, dass er sich selbst entwürdigt und seine Absichten ad absurdum führt. Vor "Bowling for Columbine" gelang es Moore besser, Mißstände durch Überzeichnung aufzuzeigen. Bestes Beispiel ist "Canadian Bacon", eine bittere Satire über die "Probleme" nach dem Ende des Kalten Krieges. Wäre er auf der Schiene geblieben, hätte ich nichts zu meckern.
PS: Schau Dir mal "Manufacturing Dissent" an.
Muss gleich mal gucken, ob der hier gelistet ist.
kawummbaby 2010/08/14 10:55:10
Antwort löschenDanke für die Erklärung. Da stimme ich schon mit dir überein. In einer Demokratie muss man aber leider zu den Mitteln greifen, die nicht gute sondern viele Stimmen bringen und da leider jeder, egal ob interessiert/informiert oder dumm wie Brot eine gleichwertige Stimme hat. (und nebenbei: man verdient auch als Filmemacher mehr Geld und wird berühmter - sicher ein wichtiger Faktor bei Moore). Im übrigen mag ich die amerikanische Schwarzweißsicht nicht. Immer ist einer hemmungslos dafür und ein anderer schamlos dagegen. Langweilig auf die Dauer.
Moe Szyslak 2010/07/20 22:05:18
Kommentar löschenZwar nicht so gut wie der geniale "Bowling for Columbine" aber tausendmal besser als der enttäuschende "Fahrenheit 9/11".
Klar, Michael Moore versucht zu 100%, mit seinen bekannten Methoden dem Zuschauer SEINE subjektive Meinung aufzudrücken, wie immer halt. Aber der Film war sehr unterhaltsam und sehr informativ. Und streckenweise auch sehr lustig.
Wie Moore wie ein staunendes Kind mit offenen Mund durch Kanada, Frankreich und England geht und deren himmlische Zustände im Gesundheitswesen bestaunt war schon super. Hat er schon gut gemacht: Das perverse amerikanische System kritisieren, indem er Länder, die die Amerikaner nicht so leiden können, in den Himmel hebt
Wenngleich mir das aufgesetzt rührselige Ende in Kuba dann doch zuviel und offensichtlich war.
Aber der "Angriff" auf Guantanamo Bay war der Hammer!
Empfehlenswerter "Dokumentar-"Film in der typische Michael-Moore-Art
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filmschauer 2010/06/17 23:55:36
Kommentar löschenMan kann von Michael Moore halten was man will, aber mit "Sicko" schafft er es auf seine Art mit der vergleichbar unsäglichen Situation der US-amerikanischen Gesundheitsversorgung ein wichtiges Thema anzusprechen, das nun auch von der jetzigen Regierung versucht wird, gegen alle Widerstände ankämpfend zu reformieren. Damit einhergehend werden ihre Auswüchse und Folgen für die gesellschaftliche Gesamtsituation der USA dargestellt. Ein großer Fokus wird dabei auf die große Zahl der Nichtversicherten gelegt. Anhand von Einzelschicksalen werden die großen Hindernisse der Krankenversicherungen dargelegt, bevor dann Moore den Bogen zur großen Politik schlägt. Ein an sich schwer verdauliches Thema, welches schließlich durch die Besuche in Kanada, Großbritannien und Frankreich eine gewisse Lockerheit erfährt, wenn Moore quasi paradiesische Zustände vorfinden muss, was für jene wie uns Mitteleuropäer normal und selbstverständlich ist. Die Reise mit erkrankten 9/11-Helfern nach Guantanamo oder Kuba ist zugegeben gewagt, wird aber dennoch überraschend gut zu Ende gebracht. Moore zeigt eine der großen Schattenseiten seines stolzen Heimatlandes und lässt andeuten, wie wertvoll eine Solidargemeinschaft im Gesundheitswesen sein kann. Mehr Selbstironie und weniger bekannte Polemik lassen die Laufzeit kurzweilig und interessant erscheinen und machen "Sicko" zu seinem vielleicht gelungensten (Doku)-Film.
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Dirty Harry 2009/08/23 18:12:50
Kommentar löschenToller Film der Spass macht und schockiert. Man muss schon vorher wissen, wie man Michael Moore nehmen muss: er übertreibt und spitz zu und versucht dadurch die grauen Zellen der Durchschnittszuschauer zu stimulieren.
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Mr.Floppy 2008/07/20 12:38:45
Kommentar löschenKlar: Oberflächlich. Klar: Gestellt. Klar: Polemisch. Doch: rückt damit die Frage des Gesundheitssystem noch einmal ins Gedächtnis. Und natürlich ist es gewagt zu behaupten in Kuba sei alles besser; Es gibt Gründe dafür, dass die Medikanente nur einen Bruchteil von dem Kosten was man in den USA bezahlt. Aber dass darf man sich freilich kritisch dazudenken.
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nurleben 2009/07/12 19:01:17
Antwort löschenWTF, er hat die Pharmakonzerne nicht thematisiert? FAIL!
Mr.Floppy 2009/08/07 17:39:30
Antwort löschenseh ich ein! an meiner Wertung ändert das allerdings nix ;)
Bäda 2008/05/18 20:10:40
Kommentar löschenFür mich eine gelungene "doku" im üblichen Moore Stil. Klar erzählt er nur seine Sicht und verschweigt sicher auch manches. Aber macht das die Gegenüberliegende Seite nicht genauso? Jeder verschweigt doch gern sachen wenn sie nicht mit dem übereinstimmen was man vermitteln möchte. Mir hat der Film vermittelt dass viel in den Gesundheitssystemen der Welt nicht stimmt und es verwunderlich ist wie das sein kann wo wir doch alle in der westlichen Welt im "wohlstand" leben.
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Schisma 2008/04/13 16:46:22
Kommentar löschenLeider ein ziemlich oberflächiger Film mit viel gestellten Szenen. Da wird das NHS in England als supertoll angepriesen... LÄCHERLICH!
Schon hierzulande beschweren sich die Krankenversicherten über die schlechte Versorgung und bei allem Spott gegen unsere Gesundheitsministerin mit ihren hanebüchenen Ideen ist es im mom auch noch das beste System.
Aber diese Schwarzweiß Malung von Moore ist einfach zum kotzen. So kann man keinen Doku Film drehen.
Thema verfehlt herr Moore. 6 setzen!
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BUW_514_HE 2007/12/05 21:13:54
Kommentar löschenWer mal in den Staaten gelebt hat, wundert sich nicht über die eindimensionale Sichtweise der Amis auf den Rest der Welt. Es ist Normalität.Und Moore und Al Gore sind (unperfekte) Helden. und sind wir nicht genauso? eindimensional?
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aikifreak 2007/11/17 15:02:04
Kommentar löschenKlar, Moore ist ein Polemiker, aber ein verdammt guter. Die reine Wahrheit darf man von solchen Propagandafilmen nicht erwarte, die Wirklichkeit ist doch wesentlich komplexer. Nur bringen faktenüberladene Dokus keine Zuschauer in die Kinos.
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GoodFella 2007/11/01 11:26:55
Kommentar löschenAbsolut peinlich. Es gipfelt als er mit 9/11 Angehörigen nach Guantanamo Cuba fährt, da dort die kommunistische Gesundheitsfürsorge 100% zahlt und Sie dort vor der Kamera behandeln läßt. Denkt daran, Michael Moore hates America!
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