Room in Rome

Habitación en Roma (2010),
Laufzeit 104 Minuten, FSK 0, Drama, Erotikfilm

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5.5 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.6 Community
197 Bewertungen
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noch nicht bewertet

von Julio Medem, mit Elena Anaya und Natasha Yarovenko

Room in Rome ist ein Remake des chilenischen Erfolgfilms Im Bett. Während sich im südamerikanischen Original ein Mann und eine Frau in einer leidenschaftlichen, anfangs rein sexuellen Beziehung wiederfinden, sind es in Julio Medems Film zwei junge Frauen. Diese lernen sich in Rom kennen und werden in einem Hotelzimmer zu Liebenden. Die eine ist Russin, die andere Spanierin.

Elena Anaya arbeitet schon einmal mit Julio Medem, dem Altmeister des anspruchvollen spanischen Erotikfilms zusammen. Der weltweite Erfolg von Lucía und der Sex markierte zugleich auch ihren Durchbruch.

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Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Room in Rome

LuGr: MovieMaze / NEGATIV u.a.

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5.5Geht so

Amors Pfeil hat Alba getroffen - und das buchstäblich. Spätestens in dieser schwülstigen Szene wird das wahre Interesse Medems deutlich: Nicht an der Geschichte, nicht an den - leider zu oberflächlich geratenen - Dialogen, sondern an den kunstvoll verhüllten, makellosen weiblichen Körpern. Diese geschwätzige und auf Dauer eintönige Nackedeiparade ist für Ästheten und einen Erotikfilm genug, doch für den Normalzuschauer und ein tiefschürfendes Liebesdrama - die eigentliche Intention - zu wenig.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Flibbo: wieistderfilm.de

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4.0Uninteressant

[...] Die Frauen sehen toll aus, sind fast immer nackt, bekommen Orgasmen nach ein paarmal Reiben, lachen, weinen, und decken mühsam die unnötigen Lügen auf, die sie sich gegenseitig auftischen. Das ist, salopp ausgedrückt, Lecken und Labern im Wechsel, eingehüllt in eine schöne, ästhetische Bildgestaltung, musikalisch durchgespült von ständig wiederkehrenden Balladen. Die Dialoge sind oft reichlich gestelzt und bemühen unnatürlich viel Drama, sodass die beiden Frauen lediglich rein körperlich in ein gutes Licht gerückt werden. [...]

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (20) — Film: Room in Rome

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David[pRo]

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Bewertung4.5Uninteressant

Falchwixxen für die ganz dummen Haifische!

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David[pRo]

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Ok, aber warum gibt es dann den Film der "Der Wixxer" heist?
Müsste es dann nicht auch logischerweise der Flachwixxer heisen?


akroten

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Ich denke, die haben sich beim Titel diese künstlerische Freiheit genommen. Es gibt ja viele Filmtitel, die nicht unbedingt mit der Rechtschreibung im Einklang sind.


poorlittlebaby

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Bewertung5.5Geht so

Hat mich dazu gebracht nen ganzen Abend lang nackt durch die Wohnung zu tänzeln. Das sind mir 5,5 Punkte wert.

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Savasos

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Bewertung4.0Uninteressant

Länger als 60 Minuten konnte ich mir das nicht anschauen. In meinen Augen ist "Room in Rome" ein lesben Softporno, welcher für Frauen gemacht wurde, wobei auch Männer ihren Spaß an diesem Filmchen haben können ;)

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patcharisma

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Bewertung7.0Sehenswert

Oje, kaum wird mal der gängige und konforme Gewohnheits-Dramaturgie-Rahmen etwas strapaziert, regnet es gleich schlechte Bewertungen von hüben und drüben und weil hier wahrscheinlich der Mann als solches Wesen komplett überflüssig wird, kommen sofort die unergründlichen Hass-Tiraden und der Kunstfilm wird gleich als "Wichsvorlage" abgetan, bei dem nur "ein echter Porno noch Abhilfe" zu schaffen scheint - einfach peinlich. Müssen es für Frauen denn immer (mal plakativ gesagt) auf ewig diese eklig behaarten Beine und dazu die vor ihnen in Stolz in verblödeter Erektion präsentierten Schw-nze sein? Ich sage ganz mal klar "Nein" und der Film tut es nämlich auch: "Forever lives the lesbian Love"! .

Das Kammerspiel "Room in Rome" mit dem sympathischen kosmopolitischen Touch (ganze 5 Sprachen hört man) schert sich einen Dreck um ewig gesehene Langweil-Gesetzmässigkeiten und Konventionen und funktioniert als leicht angeschrägte Parabel mit mediokralem Feeling nämlich ziemlich gewagt gut, wobei die Erotikszenen (obwohl immer da) mit andauernder Lauflänge mehr und mehr wegen den Hoch-Niveau-Dialogen (die immer wieder ein Detail mehr verraten und gern mal Bezug auf die Kunstgeschichte nehmen - toll!) und der zunehmenden (Losing-you-)Dramatik dann so merkwürdig in den Hintergrund gelangen - eine dramaturgische Raffinesse, die voll aufgeht. Die Idee, das ganze Schöngeistige mit zwei Frauen zu besetzen, hebt den Film grad nochmals vom gängigen Mainstream ab ("I don't want something masculine coming between us") und der eigene Humor, der die ungewöhnliche Liebesgeschichte mitträgt, ist sicher auch erwähnenswert. Nur der Soundtrack, der immer zwischen barocken Klängen und Worldmusic hin- und herswitcht, ist für meinen Geschmack etwas zu dick aufgetragen, but who cares at all, es ist ja ein spanisches Erzeugnis. Die zwei Schauspielerinnen mit ihren tollen Sprach-Akzenten spielen im Ein-Raum-Drama (mit etwas Radikalität) immer äusserst konsequent gut, sehr mutig auch und voller Passion, denn Schauspiel ist gerade in solchen Settings (wo nichts ausser ihnen selbst ist) besonders anspruchsvoll. Anyway, lassen Sie sich von all den Miesmachern hier nicht verunsichern und schauen Sie den Film mit dem hohen poetischen Anspruch einfach mal ohne Vorurteile selbst an: Denn er darf eine eigenartig schwebende Magie über allem sein eigen nennen, etwas dass man wirklich sonst selten bis nie erlebt.

bedenklich? 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

patcharisma

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Never mind, Mir Muffin Man aus Schaffhausen... ;-)


JOvrJO

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"Forever lives the lesbian love" - Righty right ;)


Oberlaender

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Bewertung5.0Geht so

Ein echter Frauenfilm mit viel Erotik, schönen Charakteren und extremen Längen in der ersten Hälfte. Mir persönlich sind das sehr langsame Tempo und die äußerst schwache Dramaturgie sehr auf den Keks gegangen. Es war vorhersehbar, wie sich die Story entwickelt und worauf das ganze hinausläuft. Das Schauspiel war top und die Beleuchtung sowieso. Ein zweites Mal gucke ich den Film aber nicht, da er für mich echt eine Qual war, bis kurz vor dem Ende, wo ich fast geheult habe, da mich das Schauspiel so mitgerissen hat. Der Film kam mir vor, als hätte er 4 Stunden gedauert statt die realen 1 3/4.

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Hendrik

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Herausforderungen des Alltags: Ein Film, bei dem der Konsens ist, das es sich hier um eine Altherrenfantasie mit Arthouse-Anstrich handelt - wie kann ich begründen das ich den Film gut fand, ohne das es merkwürdig wird?

Zugegeben, woher will ein Mann (Buch und Regie: Julio Medem) wissen, was zwei Frauen nachts und nackt in einem Hotelzimmer so treiben? Diese Frage kann man sich zurecht stellen, zu seiner Verteidigung muß man allerdings schreiben, dass einem die Nacktheit schon nach kurzer Zeit normal erscheint und nicht wirklich ein Selbstzweck ist. Die Spanierin und die Russin entblößen sich zwar sehr schnell voreinander, allerdings nur körperlich. Was ihre Identität und ihre Lebensgeschichte angeht, verstecken sie sich hinter Lügen, in denen sich aber doch immer ein Fünkchen Wahrheit verbirgt. Nach und nach enthüllen sie aber doch immer mehr über sich, das am Ende der Nacht die beiden in jeglicher Hinsicht nackt sind. Das Herzstück des Films ist allerdings der nächste Morgen, das Frühstück und der Abschied: Alba und Natasha sind unentschlossen, soll diese Nacht einzigartig bleiben oder nicht? Aus ihren beiden Leben ausbrechen, zusammenbleiben und sich vielleicht dann doch irgendwann trennen, was dieser Nacht das Besondere nehmen würde? Oder es bei dieser Nacht belassen lassen, wehmütig daran zurückdenken, vielleicht mit dem unguten Gefühl, das der schönste Moment im Leben wohl schon hinter einem liegt oder eine Chance verpasst zu haben? Zwei Menschen an einem möglichen Scheideweg (no pun intended) in ihrem Leben, das ist es, worum es in ROOM IN ROME geht. Durch das dankenswerterweise doch noch offene Ende in der letzten Einstellung wird es der Fantasie des Zuschauers überlassen, wie es letztendlich ausgeht.

Die Dialoge, wegen denen wohl viele diesem Film nicht viel abgewinnen konnten, hatten zwar hin und wieder ihre Längen, aber als schlimm empfand ich sie jetzt nicht. Die beiden Hauptdarstellerinnnen Elena Anaya und Natasha Yarovenko harmonieren sowieso so wunderbar miteinander, das ich diesem Film sowieso all seine Fehler verzeihe - wie diese seltsame Amor-Szene mit dem Pfeil, die stilistisch so gar nicht in den Film hineinpassen will und das in die Handlung einbezogene Google-Earth-Product-Placement. Mir hat ROOM IN ROME zwar gefallen, aber da ich in diesem Fall eher die Ausnahme zu sein scheine, lautet mein Schlußwort: Anschauen auf eigene Gefahr!

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patcharisma

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I'm speechless! Anyway, bleib wie Du bist... ;-)


Lichtspieler

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Ich finde den Film auch gut. Leider hat der Film das Image banale Männer Fantasien befriedigen zu wollen. Da das Thema Nacktheit schnell geklärt ist, kann man sich dann auf die Dialoge und auf den eigentlichen Inhalt des Films konzentrieren. Und es lohnt sich dann doch irgendwie. Eine Bewertung von 7,5/10 wird dem Werk gerecht.


Diggsagg

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Bewertung5.0Geht so

Einleitend muss ich sagen, dass ich zwiegespalten bin, was die Qualität des Films angeht. Beim Schauen war ich jedenfalls ständig hin- und hergerissen. Aber fangen wir mit den Stärken an.

Was das Handwerkliche angeht, kann man lobend erwähnen, dass beispielsweise Kameraarbeit und Schnitt definitiv solide gemacht wurden. Das Visuelle - und damit meine ich nicht die nackte Haut, die dauernd zu sehen ist - wurde wirklich schön in Szene gesetzt. Was mich aber ein bisschen gestört hat, war der Soundtrack, der viel zu oft zu penetrant in den Vordergrund geschoben wurde und schlicht "too much" für meinen Geschmack war. Damit wurde unbeholfen zuviel Dramatik in Szenen "gepumpt", in denen es einfach unpassend oder zu übertrieben war.

Loben muss man auch durchaus die beiden Schauspielerinnen, die ihren Job wirklich gut machen. Auf jeden Fall nimmt man ihnen ihre Darstellungen in jeder Sekunde ab.

Was die Story angeht, ist die Grundidee schon reizvoll. Bemängeln muss man aber, was im Endeffekt daraus gemacht wurde. Die ständigen Lügenspielchen der beiden Protagonistinnen wirken schnell ermüdend, und man fragt sich als Zuschauer schnell, was das überhaupt soll. Schön gemacht fand ich aber, wie die Charaktere langsam aber sicher die Wahrheiten entblättern. Dass dieser Aspekt allerdings so gut funktioniert, ist vermutlich auch den Darstellerinnen zuzuschreiben, die das Beste aus ihren Rollen rausholen.

Über lange Strecken war ich deswegen recht angetan von dem Streifen. Allerdings zerstört der Regisseur nicht nur mit dem ungeschickt platzierten Score das Gesamtbild, sondern auch mit der arg aufgesetzt wirkenden Allegorie, die sich vor allem in der Szene mit Amors Pfeil bemerkbar macht. Auch hier wäre weniger mehr gewesen. Über die erotischen Szenen, die meines Erachtens nicht wirklich hervorzuheben sind, kann man sich natürlich streiten. Aber ich empfand es so, dass die Darstellung nackter Haut irgendwann gar keine Rolle mehr gespielt hat.

Abschließend kann ich das Fazit ziehen, dass der Film (für mich persönlich) ein Auf-und-ab zwischen Begeisterung und Enttäuschung war. Stark waren definitiv die Darstellerinnen, schwächelnd dagegen die Umsetzung der ganzen Geschichte, die durchaus Potential für mehr geboten hätte.

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seven

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Ausgezeichnet beschrieben!


fseifert

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

jede einstellung wirkt auf mich wie ein antikes gemälde; bis auf das letzte detail durchkomponiert und einfach wunderbar anzuschauen. minuspunkte gibt es für die sehr naheliegenden andeutungen die mit der wiederkehrenden einstellung des "armors" einfach zu offensichtlich waren.

für denjenigen der sich mit unglaublich klug aufgeteilten bildern zufrieden gibt ein absolutes muss.

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CJ1203

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Bewertung6.0Ganz gut

Amüsanter, heiterer Film, ohne große Dramatik, aber auch ohne viel Hintergründiges. Irgendwie passiert nicht viel; allein mit nackter Haut fesselt man eben doch nicht. Dennoch recht ansehnlich, weil gut unterhaltend und sehr sympathisch.

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8martin

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Bewertung2.0Ärgerlich

Zwei Mädels verlieben sich und verbringen gemäss dem Titel ’eine Nacht in Rom’. Nur eingefleischte, einseitig vorbelastete Voyeure können von der vielen nackten Haut nicht genug bekommen. Aber nach fast 100 Minuten langt’s. Gut fotografiert aber inhaltsarm. Viel Streicheln, Stöhnen, Rolle rückwärts. Und damit noch überhaupt irgendetwas geht, lügen sich die beiden (Elena Anaya und Natascha Yarovenko) ständig neue eigene Identitäten vor. Aber das hebt keineswegs den Unterhaltungswert. Und auch die beiden Nackedeis verlieren im Laufe der Nacht an optischer Zugkraft. Die persönlichen Hintergründe der beiden sind - wenn man diese Nacht betrachtet - nicht sehr überzeugend. Und als dann jedem klar ist, dass es kein Happy End für die beiden Süßen geben wird, findet Regisseur Julio Medem keinen Schluss. Erst frühstücken sie noch, dann baden sie gemeinsam, dann packen sie ihre drei bis sieben Sachen und dann… na endlich. Das Beste ist wohl der englische Titel mit der Alliteration. Ansonsten K.V.

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Muffin Man

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Bewertung1.0Ärgerlich

Medem verfilmt eine Pornogeschichte vom Kiosk und macht dabei knallhart auf Arthouse. Diese Unverschämtheit ist so formvollendet furchtbar, dass ein Lachen bei etlichen Szenen nicht zu vermeiden ist. Nichts und niemanden kann man hier für voll nehmen.
Aber irgendwann, wenn sich „Room in Rome“ als eine Art „Lost in Translation“ für Arme zu präsentieren beginnt, merkt man: Der meint das alles ernst, der Julio.
Die Dialoge sind absolut schlimm und wohl unter Drogeneinfluss entstanden (da hat doch Jean-Claude Brisseau bei dem Dreck mitgeschrieben), und die Sexszenen sind eine so lachhaft unrealistisch runtergefilmte Wichsphantasie, dass sich der Regisseur gleich selbst entlarvt.
Und als Bad-Taste-Komödie ist das Ding eben auch nicht zu gebrauchen, weil da viel zu viel nervenbelastender Flachsinn und Langeweile vorhanden sind: Von Kindheitstraumata, brutalem Tod Nahestehender und dem schmerzhaften Erkennen von Lebenslügen bleiben auf der Betroffenheitsskala nur ein Gähnen übrig und die Erkenntnis, es hier mit einem richtig miesen Drehbuch zu tun zu haben.
Kurz gesagt: Das im Film immer wieder bemühte Google-Earth hätte man lieber als Zielvorrichtung verwenden sollen.

P.S. Wenn schon: http://www.youtube.com/watch?v=NB_mCOv5BUE

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Hellbilly

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Bewertung4.0Uninteressant

Zwei Frauen, nackt in einem Hotelzimmer. Entweder sie befummeln sich oder sie labern langweiliges, pseudo-tiefgründiges Zeug. Zwei, drei Mal kommt dann noch der Kellner vorbei, viel mehr passiert nicht.

Nett fürs Auge, auch wenn etwas Abwechslung dem Film gut tun würde – hätte ja nie gedacht, dass schöne nackte Frauen irgendwann keinen Spaß mehr machen, aber hier ist es einfach zu viel.
Der visuelle Reiz wars dann sowieso schon – mit den Gesprächsthemen und dem langsamen, eintönigen Erzählschema sowie der immer gleichen Musik kann ich nichts anfangen. Eine wirkliche Handlung hab ich irgendwie nicht ausmachen können. Und ohne Handlung findet man auch bald keinen Gefallen mehr an schönen Bildern.

Vielleicht kapier ich den Film nicht, aber letztlich scheints bloß drum zu gehen, zwei schöne Frauen möglichst freizügig darzustellen, ohne die Grenze zum stinknormalen Hochglanz-Lesbenporno zu überschreiten.
Raus kommt dabei dann ein auf ästhetisch und tiefgründig getrimmter Softporno, der am Schluss aber weder dem Anspruch der rein kunstvollen Darstellung von Nacktheit, noch den Anforderungen eines vernünftigen und ernsten Filmes genügen kann.

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Yvonne_Kol

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Naja, ich würde schon sagen, dass es eine Handlung gab: Es ging darum, dass Liebe sich nicht immer erst entwickeln muss, manchmal ist sie einfach das (sich jeder Logik entziehende) Resultat einer tiefgründigen, seelischen Verbundenheit und sofort erkennbar. Ein Gefühl, das die Frauen nur für eine Nacht auskosten dürfen, weil sie danach in ihre "alten" Leben zurückkehren müssen, auch wenn unklar bleibt, ob sich ihre Wege tatsächlich trennen...


Hellbilly

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Das würde ich dann aber nicht als Handlung, sondern als Grundaussage des Films bezeichnen.
Aber auch wenn man es als Handlung sehen will, ist das schon etwas dünn für einen 100 Minuten Film. Dementsprechend passiert ja auch kaum was bis auf diese (in meinen Augen) absolut langweiligen und aufgesetzt wirkenden Gespräche.


jan morrow

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Bewertung4.0Uninteressant

Man fragt sich doch wirklich, warum so ein seichter Film synchronisiert wird und andere, wirklich gute, nicht. Die Handlung ist so platt, das der Film als Einschlafhilfe wunderbar geeignet ist. Zwei Frauen, nackt, ein Hotelzimmer, Hochglanz(trick)sex, schön gefilmt, emotionslos. 4 Punkte gibt es für die Kamera.

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vuvuzela

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Bewertung3.0Schwach

Dieses ganze Gelaber sollte vielleicht intellektuell wirken, aber es kam als Dummschwätzerei rüber. Diese Lebensgeschichten waren so flach wie eine Pfütze im Hochsommer. selbst mit den Sex-Szenen konnte sich der Film nicht retten, die waren unsexy wie ich selten gesehen habe.

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annaberlin

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Bewertung1.0Ärgerlich

Caótica Ana war schon schlimm und jetzt diese gequirte Hundehaufen von pornösem, inhaltsleeren Gelabere. Mir lief fast Blut aus den Ohren, als ich den beiden Hühnern bei ihrem beknackten Geschnacksel zuhören musste. Ich kann nicht verstehen, was sich Julio Medem hier gedacht hat. Beziehungsweise nicht gedacht hat. Wahrscheinlich hat er den chilenischen En la Cama gesehen und sich dann gedacht: "Wow, ich klaue diese Idee, besetze das Paar mit zwei Frauen und lasse die den ganzen Abend übelsten Scheiss labern. In Rom. In einem Hotel. Lesbensex. Wahnsinn!". Julio Medem war mal einer meiner Lieblingsregisseure, aber das geht zu weit. Bye, bye, Julio.

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derblonde

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Bewertung5.0Geht so

Hat eine komatöse Wirkung, die Inszenierung und Ästhetik stimmt aber.

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Jona89

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Bewertung7.5Sehenswert

Erotik, intensive Gespräche und eine ruhige Atmosphäre. Der Film macht Spaß. Jede Frau hat ihre Geschichte, aber ist die Geschichte auch wahr? Mit der Zeit bilden sich aus den verschiedenen Puzzleteilen ein Gesamtkonstrukt. Was ein wenig stört ist die dauernde Nacktheit der beiden Hauptdarstellerinnen. Sehr intensiv fand ich die Szene im weißen Badezimmer, dass war wirklich hervorragend inszeniert. Insgesamt ein Film, der mir gut gefallen hat und wer ruhige, dialoglastige Filme mag und nichts gegen viel nackte Haut hat, der ist hier gut aufgehoben.

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magic-dream

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Bewertung7.5Sehenswert

Also ich weiß echt nicht was ich an diesem film so toll fand. ich denke das waren die Brüste, und viel nackte haut, mehr als die hälfte des Films laufen die mädels nackt rum.
Befriedigen sich jede 4 minute, dann erzählen die lügengeschichten, dann sind die traurig, dann lachen die wieder, dann schlafen die wieder miteinander und danach sind sie wieder traurig und erzählen sich wieder märchen...

Irgendwann hab ich mir gedacht " bohr perle, zieh dich jetzt endlich an" ( das sag ich zum ersten mal in meinem leben, bzw hab ich mir gedacht)

Aber es hat mich gefesselt, war nicht langweilig, die story war mehr oder weniger logisch ^^ War eher ein lesben Softporno.
Joar das gesamte film ist mit 3 Schauspielern gedreht. Keine Special effects oder sonst was, ein ganz simples film mit sehr viel erotik.
Die deutsche synchronisation ist SUPER!

Beim ende hat ich mir mehr erwartet, statt die facebook addy oder sowas zu tauschen .. naja erfahrt das doch selbst ;-)
Guckt es mit eurer freundin/freund da werdet ihr bestimmt geil aufeinander ^^

Okay das wars
04:45Uhr

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valentin_frick

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Bewertung9.0Herausragend

ein wunderbarer Film...
hat mich echt bewegt...

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rafanese

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein sehr ruhiger Film, der von zwei Frauen handelt, die sich zufällig in Rom begegnen und eine Nacht zusammen verbringen. Dabei lernen sie sich lieben und, auf eine sehr angenehme Art und Weise, kennen. Beide Lebensverläufe werden in schönen Geschichten an den Zuschauer gebracht, der sich aus diesen dann eine Geschichte zu jeder Frau bilden darf...
Nach der gemeinsamen Nacht trennen sie die Wege der beiden.

Im Grunde ist der Film sehr fesselnd, da jede Geschichte immer nur einen Funken Wahrheit enthält und erst das Gesamtprodukt alles auf die richtige Wertung bringt. Der einzige Kritikpunkt sind die zu oft vorkommenden erotischen Szenen, welche jedoch die Offenheit der beiden Frauen gegenüber sich sehr gut vermitteln.

PS.: Der englische Titel ist: "Room in Rome" - sollte die Suche erleichtern :)

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rafanese

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schau in dir an, dann weißt du was ich meine


valentin_frick

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oh ja sehr erotisch... aber gut..


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