She, A Chinese
She, A Chinese (2009), FR/DE/GB Laufzeit 102 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 04.02.2010
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
29 Bewertungen
8 Kommentare
Keine
von Xiaolu Guo, mit Lu Huang und Wei Yi Bo
Mei lebt ein monotones Leben in einem kleinen, ländlichen Dorf in China. Ihr Leben besteht aus ihrer Arbeit in einem Billardsaloon, in dem sie Jungs aus der Gegend kennen lernt und ihren Eltern, denen sie gelegentlich bei der Arbeit auf dem Feld und auf einer Müllhalde hilft. Bis auf ihren heiß geliebten MP3-Player ödet sie alles an und deshalb entschließt sie sich, in die nächste größere Stadt zu gehen. Dort verliebt sie sich in Spikey, der gelegentlich für die lokale Mafia arbeitet und von einem Leben in London träumt. Als Spikey stirbt, fährt Mei mit seinem gesparten Geld nach London, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser bis sie den 70-Jährigen Engländer Mr. Hunt kennen lernt und ihn heiratet. Ein neues Leben beginnt, doch das Glück wärt nicht lange. Mei fühlt sich fremd und vernachlässigt und wir immer unzufriedener. Sie beginnt eine Affäre mit dem indischen Einwanderer Rachid und verlässt ihren Ehemann. Es scheint, als hätte Mei nun doch ihre wahre Liebe gefunden…
Handlung
Mei lebt ein monotones Leben in einem kleinen, ländlichen Dorf in China. Ihr Leben besteht
aus ihrer Arbeit in einem Billardsalon und ihren Eltern, denen sie gelegentlich bei der Arbeit
auf dem Feld und auf einer Müllhalde hilft. Bis auf ihren heiß geliebten mp3 Player ödet sie
alles an und deshalb entschließt sie sich, in die nächst größere Stadt zu gehen.
Dort verliebt sie sich in Spikey, der gelegentlich für die lokale Mafia arbeitet und von einem
Leben in London träumt.
Als Spikey bei einem Auftrag tödlich verletzt wird, fährt Mei mit
seinem gesparten Geld nach London und hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser bis sie
den 70-Jährigen Engländer Mr. Hunt kennen lernt und ihn heiratet. Ein neues Leben beginnt,
doch das Glück währt nicht lange.
Mei fühlt sich fremd und vernachlässigt und wird immer
unzufriedener. Sie beginnt eine Affäre mit dem indischen Einwanderer Rachid und verlässt
ihren Ehemann. Es scheint, als hätte Mei nun doch ihre wahre Liebe gefunden…
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Cast & Crew
-
Xiaolu Guo
-
Lu Huang
-
Wei Yi Bo
-
Geoffrey Hutchings
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Hunt
-
Chris Ryman
Regie
Schauspieler
-
Xiaolu Guo
- Genre
- Coming of Age-Film
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Dorf, England, London, Metropole, Volksrepublik China
- Handlung
- Alter Mann, Altersunterschied, Arrangierte Ehe, Chinese, Chinesische Mafia, Einwanderer, Hof, Hütte, Inder, Mp3-Player, Musik, Provinz, Provinzkaff, Scheinehe, Umzug
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails She, A Chinese
Trailer zum Film She, A Chinese
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- She, A Chinese: critic.de
- She, A Chinese: cineclic.de


















Kritiken (6) — Film: She, A Chinese
Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenLi Mei repräsentiert eine Generation junger Chinesinnen, die den Fesseln der bäuerlichen Traditionen entfliehen wollen und den fragwürdigen Verheißungen des Westens erliegen. Von einer Emanzipationsgeschichte kann dabei nicht die Rede sein, kämpft doch die Heldin bis zum Schluss nicht für ein selbstbestimmtes, unabhängiges Leben. Vor allem zeichnet sich auch keinerlei Entwicklung ab. Es mutet schon paradox an, dass sich Mei nach den Schrecken einer Vergewaltigung immerfort Männern an den Hals wirft, die sie unterdrücken.
Das ist mitunter schwer erträglich, zumal Regisseurin Guo Xiaolu psychologisch nichts erklärt.
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Gerrit Booms: Schnitt Gerrit Booms: Schnitt
Kommentar löschenDurch (die) Hauptfigur – es bleibt dahingestellt, ob ihre Rolle so einseitig geschrieben oder so ideenlos gespielt ist – geht dem Film eine Unmenge an Potential verloren. Die starken Moment (sowohl in den Eomotionen als auch in der Bildsprache) stehen alleingelassen im Gesamtkontext.
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenAls Projektionsfläche fremder Begehren bleibt Mei äußerst eindimensional. Sie redet nicht, sieht niemandem in die Augen und hat eigentlich überhaupt keine Persönlichkeit. Die chinesische Popmoderne, als deren Ausdruck man diese Ausdruckslosigkeit wohl sehen soll, ist zumindest in Guo Xiaolus Version eine ziemlich ermüdende Angelegenheit.
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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film
Kommentar löschenVergewaltigung, Triadengangsterei, Scheinehe, dann sogar noch Begegnung mit einem Proto-Islamisten. Ein wenig wird hier auch ein Themenkatalog abgehakt. Dass der Film daran nicht schweren Schaden nimmt, liegt aber genau daran, dass es ihm auf das Gleiten der Figur viel eher ankommt als auf die Milieus, in die sie gerät, durch die sie fließt. [...]
Über einzelne Dinge hat "She, a Chinese" - generisch ist schon der Titel - nichts Besonderes zu erzählen. Nur so aber gelingt dieses Experiment: Gerade in der Sprunghaftigkeit seines Erzählens, in der psychologischen Neutralisierung der Hauptfigur und im Generischen, das ihr widerfährt, gewinnt der Film seine Richtigkeit.
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Michael Ranze: film-dienst Michael Ranze: film-dienst
Kommentar löschenDie Disparatheit der vielen Elemente nimmt dieser Geschichte einer Selbstfindung viel von ihrer Glaubwürdigkeit, zumal die eindimensionale, auf wenige Gesten und Gesichtsausdrücke beschränkte Darstellung von Huang Lu nicht zur Identifikation einlädt. Zu sehr verweist die Inszenierung auf sich selbst, zu selbstgefällig gibt sie sich. Trotzdem wurde „She, A Chinese“ bei den Filmfestspielen von Locarno mit dem „Goldenen Leoparden“ ausgezeichnet. Ein Skandal ist die deutsche Synchronisation des Films: Sie nivelliert mit ihrem fehlerfreien Hochdeutsch alle Kulturunterschiede und trägt auch Meis Bemühungen, Englisch zu lernen, keine Rechnung.
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Birte Luedeking: critic.de
Kommentar löschenEs ist eine größtenteils trübsinnige, vereinzelt komische, insgesamt etwas eintönige Coming-of-Age-Odyssee, die Autorin und Regisseurin Xiaolu Guo in ihrem Spielfilmdebüt entwirft. [...] Trotz einiger plumper Stilmittel, der wenig originellen Ästhetik und den Schwächen des Drehbuchs vermag She, a Chinese zu fesseln. Meis Abfolge persönlicher und beruflicher Abhängigkeiten und Ausbeutungen wirkt auf Dauer zwar zu eindimensional und lässt die Geschichte schließlich auf der Stelle treten, ihre wortkarge Undurchsichtigkeit und stoische Stehaufmännchenmentalität machen sie aber zu einem eigenwilligen und spannenden Charakter, der im Gegensatz zu manchen Nebenfiguren keinen nationalen oder religiösen Stereotyp darstellt.
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Kommentare (2) — Film: She, A Chinese
Kommentar schreibenFrank Farmer 2011/09/06 08:04:17
Kommentar löschenRaus aus den Zwängen des Lebens. Immer auf der Suche. Nach Liebe und Freiheit. Die Sehnsucht steht in ihrem Gesicht geschrieben.
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Bibabiest 2011/08/11 22:34:54
Kommentar löschenIn der Sneak gesehen und um die 4 Euro Eintritt geweint. Unerträglich in die Länge gezogenes Drama, das einen nicht auch nur ansatzweise mitzureißen vermag.
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