She, A Chinese

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2009

She, A Chinese - Poster
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Kritiker: 4.9 Community: 6.4 15 Bewertungen

Kinostart: 04.02.2010, Laufzeit 102 Minuten.

Mei lebt ein monotones Leben in einem kleinen, ländlichen Dorf in China. Ihr Leben besteht aus ihrer Arbeit in einem Billardsaloon, in dem sie Jungs aus der Gegend kennen lernt und ihren Eltern, denen sie gelegentlich bei der Arbeit auf dem Feld und auf einer Müllhalde hilft. Bis auf ihren heiß geliebten MP3-Player ödet sie alles an und deshalb entschließt sie sich, in die nächste g… Mehr

Cast
Lu Huang, Wei Yi Bo, Geoffrey Hutchings Mehr
Regisseur
Xiaolu Guo
Autor
Xiaolu Guo
Genre
Erwachsenwerden

Kritiker — Film: She, A Chinese

Kirsten Liese: BR Online, Kinofenster, Dar...

4.0Uninteressant

Li Mei repräsentiert eine Generation junger Chinesinnen, die den Fesseln der bäuerlichen Traditionen entfliehen wollen und den fragwürdigen Verheißungen des Westens erliegen. Von einer Emanzipationsgeschichte kann dabei nicht die Rede sein, kämpft doch die Heldin bis zum Schluss nicht für ein selbstbestimmtes, unabhängiges Leben. Vor allem zeichnet sich auch keinerlei Entwicklung ab. Es mutet schon paradox an, dass sich Mei nach den Schrecken einer Vergewaltigung immerfort Männern an den Hals wirft, die sie unterdrücken.

Das ist mitunter schwer erträglich, zumal Regisseurin Guo Xiaolu psychologisch nichts erklärt.

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Gerrit Booms: Schnitt Gerrit Booms: Schnitt

4.0Uninteressant

Durch (die) Hauptfigur – es bleibt dahingestellt, ob ihre Rolle so einseitig geschrieben oder so ideenlos gespielt ist – geht dem Film eine Unmenge an Potential verloren. Die starken Moment (sowohl in den Eomotionen als auch in der Bildsprache) stehen alleingelassen im Gesamtkontext.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

4.0Uninteressant

Als Projektionsfläche fremder Begehren bleibt Mei äußerst eindimensional. Sie redet nicht, sieht niemandem in die Augen und hat eigentlich überhaupt keine Persönlichkeit. Die chinesische Popmoderne, als deren Ausdruck man diese Ausdruckslosigkeit wohl sehen soll, ist zumindest in Guo Xiaolus Version eine ziemlich ermüdende Angelegenheit.

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Kommentare — Ganz gut 6.4

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