Into the Wild

Into the Wild (2007), US
Laufzeit 148 Minuten, FSK 12, Road Movie, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 31.01.2008

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7.7 Kritiker
58 Bewertungen
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7.9 Community
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von Sean Penn, mit Emile Hirsch und Marcia Gay Harden

Ein behütetes Elternhaus, finanzielle Sicherheit, eine außergewöhnliche Begabung und umwerfender Charme – eigentlich ist der Anfang 20-jährige Student Christopher so etwas wie ein Vorzeige-Amerikaner mit glänzenden Zukunftsperspektiven. Doch dann plötzlich, von heute auf morgen, bricht er aus seiner privilegierten Existenz aus und lässt alles hinter sich. Ohne einen Cent in der Tasche trampt er quer durch die Staaten, Richtung Alaska, in die Wildnis. Unterwegs trifft er auf andere Aussteiger, die wie er am Rande der Gesellschaft leben, und spürt die menschliche Nähe, die er bei seinen Eltern (William Hurt, Marcia Gay Harden) immer vermisste. Doch vier Monate später findet das Abenteuer ein jähes Ende.

HandlungDer Plot wird in Rückblenden erzählt:

Christoph McCandless (Emile Hirsch) hat gerade das College in Emory (Atlanta) abgeschlossen. Dem 22-Jährigen steht dank seiner guten Noten sogar der Weg für ein Jurastudium in Harvard offen. Bei einem feierlichen Essen mit seinen Eltern und seiner Schwester Carine (Jena Malone) eröffnet er ihnen jedoch, dass er zunächst noch einiges zu erledigen habe. Das Abschlussgeschenk seines Vaters (William Hurt), ein neues Auto, weist er wütend zurück, da seines noch sehr gut funktioniere.

Mit eben diesem Auto macht er sich auf eine Reise durch die USA. Zunächst spendet er jedoch seine Ersparnisse von über 20.000 US-$, die eigentlich für sein Studium gedacht waren, an die Hilfsorganisation OXFAM, die sich gegen Armut und soziale Ungerechtigkeit einsetzt. Außerdem zerschneidet er seine Bank- und Sozialversicherungskarten.

Kapitel 1: Geburt (Juli 1990 – August 1990)Nach diesen Vorbereitungen macht sich Christopher von Atlanta aus nach Richtung Westen auf. Nach einer Springflut in der Wüste von Arizona funktioniert sein Auto nicht mehr, er vernichtet die Nummernschilder, verbrennt seine letzten Geldscheine und beginnt per Anhalter durchs Land zu fahren.

Seine Eltern…

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Cast & Crew


Kritiken (18) — Film: Into the Wild

SoulReaver: CinemaForever

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10.0Lieblingsfilm

[...] Sean Penn versteht es ab dem ersten Augenblick, die nötige Nähe zum Zuschauer aufzubauen. Wir schließen uns Chris an, gehen dorthin, wo er hingeht, egal wie weit und beschwerlich der Weg auch sein mag, wir sind an seiner Seite, durchgehend, und helfen uns gegenseitig durchzukommen. Dabei sind es nicht nur die vielen Kilometer, die sich bemerkbar machen, sondern auch die Gefühle und Freundschaften, die wir auf dieser Reise entwickeln. Penn lässt seinem Protagonisten alle Ecken und Kanten und ohne jegliche Rücksicht von einem zum anderen Ort reisen. Das einzige, was hier zählt, ist Alaska. Menschen, die ihn ins Herz schlossen, lässt er zurück und das einsame Erwachen konnte erst am langersehnten Ziel. Chris ist allein und hat niemanden mehr. 'Into the Wild' ist ein Film über einen jungen Mann, der durch seine unbewusste Selbstsucht vielen vor den Kopf stieß, durch seinen einmaligen Mut seine Eltern ohne ein Wort verließ und durch seine Unwissenheit schließlich alles verlor. Das wird uns von Sean Penn mit so viel Emotionalität, Wärme und Dramatik erzählt, so dass 'Into the Wild' jeden packt und mitreißt. Einfach, weil man sich so oft selbst in Chris wiedererkennt. Ein Film, der nur so voller einzigartigen, einfühlsamen, intimen, sensiblen und träumerischen Momenten bebt. Ein Film über die Höhen und Tiefen, über den Sinn des Lebens, den Chris längst auf seinem Weg gefunden hat, ohne es zu bemerken und über das Scheitern von großen Träumen. Das Scheitern an sich selbst. Man muss Chris einfach in sein Herz schließen und man wird sich in dieser philosophischen wie eindringlichen Reise wiederfinden. Gerade, weil sie so ehrlich ist. Die bittere Ironie erwischt den Zuschauer schlussendlich genau da, wo es am schmerzhaftesten ist: Die unberührte Natur, die im Film doch nie bedrohlich oder gefährlich erschien, wird ihm zum Verhängnis. 'Into the Wild' ist ein unbändiger Schrei nach Freiheit. [...]

Kritik im Original 27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

freakualizer

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Zeit für eine zweite Sichtung! :)


SoulReaver

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Unbedingt! :)


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Lieblingsfilm

Penn hat mit «Into the Wild» sein bisher reifstes Werk abgelegt, das nicht nur durch die bis auf die letzte Rolle perfekte Besetzung, sondern auch durch die übrigen Elemente restlos überzeugt und in seinen Bann zieht.

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Fricki76: Asianfilmweb.de

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9.0Herausragend

Mit großer inszenatorischer Feinfühligkeit romantisiert hier Penn nicht den Aussteiger im Kapf gegen die Wildnis, wie es der erste oberflächliche EIndruck vermuten lässt. Im Gegenteil stellt er Christopher McCandless als einen Getriebenen dar, auf der Suche nach sich selbst nach einer traumatischen Kindheit und stellt bei allen wunderschönen Bildern der Landschaft immer wieder klar heraus, wie wenig der Protagonist weiß, wer er selbst wirklich ist. Auf der verzweifelten und kompromißlosen Suche nach seiner Identität muss er bis an die Grenzen der Gesellschaft gehen - im wahrsten Sinne des Wortes.

Formal bestechen vor allem Grandiose Kameraführung und Bildästhetik. Zudem ein Spitzen-Soundtrack von Eddie Vedder (Pearl Jam)...

Ein Drama der etwas anderen Art, das sich vom Mainstream entfernt und zum Nachdenken darüber anregt, welche Dinge im Leben wirklich wichtig sind....

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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4.0Uninteressant

"Du siehst aus wie ein geliebtes Kind" -

Es ist ein nahezu unwiderlegbares Merkmal von Überflussgesellschaften, dass sie es zulassen, und gelegentlich sogar heraufbeschwören, dass man den Ausstieg aus ihnen heroisiert - der Rebell von heute geht dazu allerdings nicht mehr in den Untergrund, sondern in den Wald. Und tatsächlich: "Into The Wild" ist ein Kind seiner Zeit, und konvertiert mit 15jähriger Verspätung McCandless' Lebensgeschichte für die große Leinwand.
Wie ein Traumkonstrukt all jener, die am Wochenende, WallStreet-Journal gegen Wolfskin-Anorak tauschen, und dem Ruf der Freiheit ins deutsche Mittelgebirge folgen, zelebriert Sean Penn den rauhen Charme der Natur, und die Vorzüge des gesellschaftlichen Exodus': Wahre Erfüllung findet sein Hauptdarsteller nur im Eremiten-Dasein; sein sonstiger Weg ist gesäumt von manipulativ inszenierten Bürokraten und Shakehands mit anderen Aussteigern. Auch wenn der Film sich durch diese zeitweise…

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Dom699

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und warum ist fortschrittfeindlichkeit und verklärung der natürlichkeit jetzt per se schlecht?


Stammfunktion

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Interessante Diskussion, leider komme ich etwas zu spät...
Das ist keine gute Rezension. Es ist vielmehr ein Kommentar zu dem nervigen Heroisieren von Gesellschaftsaussteigern. Details die den Film jedoch anders, stärker wirken lassen werden übersehen, sodass das Gefühl auftritt, dass der Film nur halbherzig verfolgt wurde, was bei einer Länge von 2,5h und einer mittelmäßigen Begeisterung keine Überraschung wäre.


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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9.0Herausragend

Mit “Into the wild” ist es Sean Penn gelungen ein absolutes Filmhighlight der letzen Jahre zu erschaffen. Der ernste Film hat das Zeug dazu ein echter Klassiker zu werden und muss einfach von jedem, der auch nur ansatzweise Interesse am Medium Film hat gesehen haben. Wer sich dieses fesselnde Werk entgehen lässt ist selber Schuld.

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Evie: www.inderzange.de

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10.0Lieblingsfilm

“Into the Wild” erzählt die wahre Geschichte von Christopher Johnson McCandless. Er war ein 22 jähriger Student, der gerade seinen Abschluss in Geschichte und Anthropologie gemacht hat. Nach vielen Problemen im Elternhaus und der materiellen Sucht der heutigen Gesellschaft begibt sich McCandless auf ein Abendteuer. Er reist 2 Jahre lang durch Amerika bis nach Mexiko und wieder zurück.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.5Uninteressant

Sean Penn übt sich in unkritischer Heldenverehrung, bebildert wie ein GEO-Sonderheft. Doch trotz dieser Zelebration eines unabhängigen Geistes, bleibt dieser Chris letztlich doch seltsam blass, unsympathisch und kalt. Technisch und schauspielerisch ist dem glänzend besetzten Film wenig vorzuwerfen - besonders die Nebenrollen, Chris Eltern und seine Wegbekanntschaften strahlen viel Faszination aus.

Nur die Hauptfigur bleibt - und das ist die Schuld des Drehbuchs, nicht des talentierten Emile Hirsch - ein selbstgefälliger Spinner, der halbverdaute Literaturfetzen ausspuckt, einer ethnokitschigen Räucherkerzen-Gesellschaftskritk anhängt und sich im Endeffekt für niemanden außer sich selbst interessiert. Es bleibt das Geheimnis des Films, warum all die Menschen die er trifft (zuletzt der großartige Hal Holbrock) sich derartig um ihn bemühen, denn Chris selbst interessiert sich nicht wirklich für Menschen.

Er ist jemand der nichts interessantes von sich gibt, außer…

20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 29 Antworten

StevieG

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Naja er gibt sein Leben auch nicht einfach so auf... Ich würde eher sagen er versucht aus seinem alten Leben auszubrechen um eben nicht depressiv oder lebensmüde zu werden.
Dabei muss ich gleich wieder an die Szene denken als er sich vor einem Restaurant vorstellt er wäre gerade darin und würde im Anzug künstlich lächelnd irgendwelche Geschäftspartner begrüßen, und im nächsten Moment sofort weiß dass er wieder aus der Stadt abhauen muss, dass er es dort nicht aushalten kann.
Und ich kann das alles nachvollziehen, aber es wäre ja auch langweilig wenn jeder Mensch genau das gleiche nachvollziehen könnte. Es bestreitet ja niemand dass Chris "anders" war als die meisten Menschen, aber wieso darf man nicht lebensfreudig und aktiv sein nur weil man die aktuelle Gesellschaft nicht so akzeptieren will wie sie ist?


tscharlie

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erstmal @dissonanz+snajper: Zugegeben, einiges in meinem vorigen Kommentar war unbedacht von mir und das tut mir leid.
Natürlich ist es für die Beurteilung eines Films egal, welche Vorgeschichte man selbst hat, da stimme ich euch zu. Es ist sch...egal. Jeder kann sich in Chris hineinversetzen, wenn er es versucht.
Aber genau das meinte ich damit, dass man sich auf die Familiensituation von Chris total einlassen sollte, denn dann kann man dem Film wirklich viel mehr abgewinnen meiner Meinung nach. z.b.: Natürlich könnte Chris -anstatt abzuhauen- seinen Eltern sagen, was er von ihren Lügen, ihren Anfeindungen, ihr mangelndes Vertrauen in ihn usw. hält, vielleicht wäre das sogar die beste Lösung, um die Familie auszusöhnen.
Aber wenn man sich nun in Chris einfühlt und denkt: Mein Gott, ich bin 22, erfahre, dass meine Eltern mich das ganze Leben angelogen haben, ich kann mich erinnern, wie sie sich immer wieder gegenseitig angeschrien haben, usw.
Also wenn ich mir das vorstelle, also mir vorstelle ich wäre Chris, dann kann ich verstehen, dass er einfach nur raus will, um endlich sein eigenes Leben zu leben - anstatt sich mit seiner Familie auseinanderzusetzen, denn das schmerzt ihn innerlich sehr (so kommt es jedenfalls für mich im Film rüber)
Und deshalb kann ich auch verstehen, dass er so lebensfroh ist, weil er endlich weiß: Jetzt lebe ich, und es ist alles wahr, keine Lügen!
Und das war jetzt alles nur meine persönliche Meinung oder meine Interpretation - und es war keine Kritik an anderen Kommentaren.

Ok, jetzt aber noch was zu deinem KOmmentar, dissonanz. Also, wenn du sagst, du glaubst nicht dass der echte Chris sein Leben (seine Schwester, seine Talente, seine guten Beziehungen, die er auf der Reise aufgebaut hat,...) einfach so aufgegeben hat oder hätte:
Also ich hab das - im Film - so verstanden, dass Chris lange nicht klar war, wie wichtig menschliche Beziehungen für ihn sind.
Aber ich dachte, als er gegen Ende des Films wieder über den Fluss wollte aber nicht konnte, da wollte er doch wieder zurück aus Alaska, eben weil er endlich verstanden hat, dass er seine Schwester, seine menschl. Bez.,usw. braucht... (oder hab ich das falsch verstanden)


Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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8.5Ausgezeichnet

Penn hat den Stoff unorthodox - und in Überlänge - inszeniert: Er bricht mit dramaturgischen Mustern, spielt mit Zeitebenen, arbeitet mit eingesprochenem Text - und schafft es, dass die Zuschauer dem Protagonisten nahekommen, ohne vorbehaltlos mit ihm zu sympathisieren.

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Flibbo: wieistderfilm.de

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8.0Ausgezeichnet

Emile Hirsch liefert eine starke und selbstbewusste Darbietung in diesem sorgfältig inszenierten und wunderschön bebilderten Ausnahmewerk. In schwarz-weiß wäre der Film undenkbar gewesen, jedoch ist er noch viel mehr als eine ästhetische Bilderflut. Es ist schwer die Gedanken dieses Films überhaupt zu erfassen. Raum für eigene Gedanken und Interpretationen herrscht genug. Jeder muss den Film auf seine Weise auf sich wirken lassen. Es steckt einfach sehr viel in Sean Penns Buchverfilmung, doch wird es dabei weder anstrengend noch zäh. „Into the Wild“ ist ein erstklassiges Abenteuer-Drama, das man einfach mal gesehen haben sollte.

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TheCorey: MovieMaze

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10.0Lieblingsfilm

Bei der Geschichte um Christopher McCandless handelt es sich um wahre Begebenheiten. Am 18. August 1992 wurde Chris von einem Elchjäger tot in einem liegengebliebenen Bus mitten in der Wildnis gefunden. Vollkommen abgemagert und neben einem leeren Fünf-Kilo Reissack ein Jagdgewehr neben sich. Die genaue Todesursache ist bis heute nicht geklärt, der Journalist Jon Krakauer, der Chris Erlebnisse 1993 in einem Artikel im Outside Magazin und drei Jahre später in dem Roman Into the Wild verarbeitete, sieht eine Vergiftung von Pflanzensamen als Todesursache. Ebenjenen Roman las damals Schauspieler Sean Penn und wollte sich sogleich die Filmrechte an dem Stoff sichern, musste jedoch zehn Jahre lang um diese kämpfen, da sich die Familie unsicher war, ob die Geschichte ihres Sohnes in einem Film verarbeitet werden sollte. Vor wenigen Jahren gelang es Penn dann doch die McCandless’ umzustimmen und so stand seiner vierten Regiearbeit nichts mehr im Wege.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

Wir alle kennen den Jever-Mann: ein vielleicht Mittvierziger schließt die Augen und lässt sich fast schwerelos rückwärts in die friesisch herben Dünen fallen. Einfach mal aussteigen. Den ganzen Alltags-Mist vergessen. All die Quälereien im Job, die miesepetrigen Menschen, die dem anderen die Butter auf dem Brot nicht gönnen, all das Streben nach materiellen Zielen, die letzten Endes nicht glücklich machen. Augen zu und weg.

Ähnlich (nur vielleicht etwas konsequenter) dachte es sich wohl auch Chris, als er begann all die Plastikkärtchen zu zerschneiden, die symbolisch für ein behütetes und abgesichertes Leben stehen - sowohl in finanzieller als auch in gesellschaftlicher Hinsicht. Um sein neues Leben als Aussteiger auch in seiner Identität zu manifestieren, hinterlässt der erfolgreiche Highschool-Absolvent nicht nur Familie und eine sichere berufliche Zukunft, sondern auch seinen bisherigen Namen und nennt sich fortan „Alexander Supertramp“.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.5Ausgezeichnet

Mit der wahren Geschichte des Aussteigers Chris McCandless zeichnete Autor Jon Krakauer so einen idealistischen Trip nach. Schauspieler, Autor und Regisseur Sean Penn verfilmte den Traum-Stoff durchaus doppelbödig: "Into the Wild" schwelgt in Naturromantik und bricht diese gleichzeitig im aufmerksamen Blick.

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S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte

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7.0Sehenswert

Der Schauspieler Sean Penn, integrer Held des amerikanischen Kinos, hat hier wieder einmal Regie geführt und nicht nur die Schönheit amerikanischer Landschaften eingefangen, sondern Partei ergriffen für einen, der endlich die alleinige Verantwortung für sich und sein Leben übernehmen will.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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6.5Ganz gut

hm, bis zur Hälfte fand ich den Film trotz einiger schöner Aufnahmen und der tollen Musik ziemlich mistig. Warum? Schon allein weil ich dem Hauptdarsteller zu keinem Zeitpunkt abgenommen habe was er da veranstaltet. Und wieso sich überhaupt auf eine Reise der Erleuchtung und der Selbstfindung begeben, wenn man die Weisheit mit dem Löffel gefressen hat und so ziemlich das arroganteste Arschloch von Mexico bis Alaska ist.

Gut das sich das Ganze schon bald als Haken herausstellt. Hier musste ich oft an BOOGIE NIGHTS denken, indem wir ja auch erst eine tolle, bunte Traumwelt präsentiert bekommen, später aber hinter die Kulissen schauen. Und Emilie Hirsch ging in Ordnung, auch wenn sein Spiel manchmal grenzwertig schien. Das Ende ist laut und hart - Sean Penn liebt es eben zu kleckern. Und obwohl mich sehr wohl einiges gestört hat, kann ich mit dem Film recht versöhnlich abschließen.

Alles in allem: In Ordnung. Dennoch: Wenn ich einem Menschen dabei zusehen möchte, wie er der Zivilisation abschwört und sich versucht in die Wildnis einzuweben, obwohl sie ihm nicht passt, schaue ich mir doch lieber Herzogs GRIZZLY MAN an. Ach ja, William Hurt ist ein Gott.

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Chuchaqui: Critic.de

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8.0Ausgezeichnet

Sean Penn gelingt mit diesem Film ein kleines Meisterwerk, das so viel mehr ist, als die Geschichte eines Aussteigers. Es geht um die Entscheidung eines jungen Menschen, sich der Gesellschaft zu entsagen, weil er sie nicht verändern kann oder nicht verändern will. Der Film stellt wichtige Fragen, und tut dies auf eine bemerkenswerte Art und Weise. Der Weg des Protagonisten wird immer wieder gebrochen durch die Sicht der von ihm Verlassenen, vertreten durch seine Schwester. Abgerundet wird dies durch diese großartige Riege an Nebendarstellern wie Catherine Keener, Vince Vaughn und dem faszinierend zuzusehenden Hal Holbrook. Ein beeindruckender, bewegender Film.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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6.0Ganz gut

Sean Penns Film über einen Aussteiger, der sich selbst und sein Glück in der Wildnis Alaskas sucht, geizt nicht mit wunderschönen Naturbildern und großartigen Schauspielern, aber auch nicht mit Pathos und Erlösungsmetaphorik.

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alviesinger: bummelkino

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7.5Sehenswert

Regisseur und Drehbuchautor Sean Penn inszenierte die wahre Geschichte des Christopher McCandless - ein junger Mann, der zu Beginn der 1990er aus seinem erzkonservativen, wohlbehüteten Zuhause ausbrach. In meditativen Bildern zeigt Penn wunderbar geschossene Naturaufnahmen und konterkariert diese andererseits mit dem Großstadtmoloch als hässliche Fratze Nordamerikas. Neben der Reise, die den jungen Wilden durch das glorifizierte Americana führt, wird in Rückblenden Christophers Vergangenheit, insbesondere das fragile Verhältnis zwischen ihm und seinen Eltern, erzählt. Trotz seiner 20 Jahre ist McCandless zu Beginn der Odyssee innerlich ein Kind, das Idealismus mit Egoismus verwechselt. Penn hält sich bei seiner ersten Wohlfühl-Arbeit mit einer Verurteilung zurück und weidet sich zu oft an der aufgesetzt wirkende Freiheitssymbolik. Diese führt den Protagonisten McCandless am Ende zwar zur Einsicht, aber sie zieht auch tragische Folgen nach sich. Leid schafft eben Erkenntnis.

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patrickh: unclesallys*s, Style & the ... patrickh: unclesallys*s, Style & the ...

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8.5Ausgezeichnet

In seinem bisher epischsten und warmherzigsten Film als Regisseur fängt Penn für diese ungewöhnliche Reise die ganze Pracht amerikanischer Landschaften in all ihrer Vielfalt ein. Dass er dabei nicht in verklärende Natur-Romantik verfällt, verdankt er nicht nur den berührenden und eigens von Eddie Vedder komponierten Songs, sondern auch seinem Hauptdarsteller Emile Hirsch, der sich als Aussteiger auf eine wahre Tour de Force einlässt.

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Kommentare (253) — Film: Into the Wild

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freakualizer

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich liebe es, wenn Filme mit jedem Gucken einen Tick besser werden.

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JackoXL

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Into The Wild" erzählt die Geschichte eines Mannes auf der Suche nach der Freiheit, dem Abenteuer, nach sich selbst. Ruhig beleuchtet Sean Penn die Geschichte von Chris bzw. Alex, der sich bewusst aus idealistischer Überzeugung gegen sein wohlsituiertes Leben und die von seinen Eltern angestrebte Zukunft entscheidet, einen radikalen Bruch vollzieht und alles hinter sich lässt. Was andere sich vielleicht als reines Gedankenspiel überlegen, um es gleich darauf als romantische Spinnerei wieder zu verwerfen, zieht er kompromisslos durch, bis zur aller letzten Konsequenz. Auch ich würde nie so handeln. Nie würde ich meine gesamte Identität hinter mir lassen, alle Zelte abbrechen, meine gelegentlich zwar eintönige, dafür aber sichere Welt für immer verlassen, sogar mein Geld verbrennen, nur um mich frei zu fühlen. Das wäre mir persönlich zwar fremd, aber diesem Mann dabei zu zusehen ist ungemein faszinierend und erzeugt einen ungeahnte Identifikation. "Into The Wild" ist ein philosophisch und meditativ angehauchter Roadtrip, in wunderschönen Bildern eingefangen, unterlegt mit einem klasse Soundtrack, der dieses Gefühl vom Streben nach der unbegrenzten Freiheit beeindruckend rüberbringt. Etwas Geduld und Konzentration fordert der Film schon ein, belohnt es dafür immer wieder mit bewegenden und wunderbaren Momenten. Sean Penn zeigt, dass er als Regiesseur auf einem vergleichbar großen Niveau agiert wie als Darsteller. Er hat ein Gespür für den Moment, weiß Situationen einzufangen, die bei anderen eventuell nur banal erscheinen würden. Er versteht es außerdem (da kommt ihm vielleicht sein darstellerisches Talent zugute), seine Darsteller so zu führen, dass sie zu absoluter Höchstform auflaufen. Wie schon bei "Das Versprechen" ist auch dieser Film gespickt mit renomierten Darstellern, deren Rollen jedoch verhältnismässig klein ausfallen. Doch sie alle spielen es so, wie es besser kaum sein könnte (ganz besonders William Hurt, Marcia Gay Harden, Hal Holbrook). Das größte Lob muss jedoch Hauptdarsteller Emile Hirsch gebühren. Er taucht so dermaßen und bedingungslos in seine Figur ein, dass es fast nicht mehr gespielt wirkt. Sensationell.
"Into The Wild" passt vielleicht nicht zu jedem Filmabend, man muss sich schon einlassen auf seine ruhige und wenig auf Spannung setzende Erzählweise. Ohne jeden Zweifel aber ein ganz hervorragender Film, der sicher lange im Gedächtnis bleibt.

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jacker

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Ich finde den Film ebenfalls unglaublich gut.. Ja, den könnte man auch mal wieder schauen!


cacavas61

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Feiner Film !


CrazyCupcake

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jaaaaa er hat definitiv was der Film. Also ich fand ihn recht sehenswert und es sind tolle Aufnahmen dabei. Das Ende wiederrum find ich nicht so gut, ich will nicht damit sagen dass alles für die Katz war aber ich glaube ich hätte ihn lieber lebend in Erinnerung gehabt. Das Beste allerdings an dem ganzen Film ist die Musik, geiler Soundtrack gesungen vom Frontmann von PearlJam.

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nerdkiller

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Bewertung9.0Herausragend

Nun, Into The Wild ist ein Film bei dem viele Meinungen aufeinanderprallen: "Romantisches Drama, über einen Idealisten." oder "Kitschiges Roadmovie, dass einen 'Idioten' zum Helden macht."

Ich weiß eigentlich auch nicht was ich vom Protagonisten halten soll. Verstehen kann ich ihn, denn viele haben doch heutzutage irgendwie die Sehnsucht nach Natur, Ruhe und der Flucht vor der Konsumgesellschaft. Doch: Muss man sich dabei so dumm anstellen? Ich weiß es nicht. Vielleicht hatte McCandless selbstzerstörerische Absichten und suchte einfach den Kampf, 'Mann gegen die harte Wildnis', oder er hat es sich einfach zu leicht vorgestellt und dachte er könne ein friedliches Einsiedler Leben führen....

Was sein wirklicher Beweggrund war ist meiner Meinung nach auch nicht sonderlich wichtig für den Film, denn an der Kernaussage, dass man der heutigen Gesellschaft am besten den Rücken drehen sollte und ein Leben im Einklang mit der Natur führen sollte, ändert dies nichts.

Man muss auch nicht mal der Kernaussage zustimmen, um diesen Film genießen zu können, denn er ist wahrlich ein großartiges Roadmovie, mit einem grandiosen Hauptdarsteller (Emile Hirsch) und sogar die Nebendarsteller, unter denen Namen wie Vince Vaughn und Kirsten Steward zu finden sind überzeugen mich, auch wenn Steward für mich einfach die Twilight Tussi bleibt.

Dazu kommen noch die eindrucksvollen Bilder und die großartige Kulisse, die durchaus oscarwürdig sind und zumindest bei mir, beim ersten mal ein Verlangen nach einem Alaska Aufenthalt geweckt haben (Damit meine ich keinen wie im Film...).

Einziges Manko, das mich auch davon abgehalten hat hier eine 10 zu vergeben, ist, dass dem Film ein wenig mehr Spannung nicht geschadet hätten, aber das kann ja jeder anders sehen...

Fazit:Ich habe während des Films mit ihm sympathisiert und ihm die Daumen gedrückt, dass während seines Trips alles gut geht. (Kenne das Buch nicht, daher war mir das Ende völlig unbekannt...) Es schadet meiner Meinung auch nicht, wenn man mit ihm sympathisiert, man wird dadurch nicht automatisch zu einem linksliberalen Althippie, oder sonst was. In Filmen wie Scarface sympathisiert man ja auch mit der Hauptfigur. Macht einen das zu einem Verbrecher? Eher nicht....

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alex023

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Ich hab da so eine Art Tick, ich muss immer alles richtig geschrieben sehen, sorry. :D


nerdkiller

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Da hab ich auch schon so ein paar Gerüchte gehört... :P


brainchild

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Am Ende von 'Into the Wild' war ich völlig fertig. Ich kannte vorher weder die tatsächliche Story noch die Buchvorlage und konnte mich deshalb völlig unbefangen einlassen auf diese Suche des Alexander Supertramp, die Suche nach Erfahrungen und nach der Wahrheit. Wie sehr mich sein Schicksal letztlich ergriffen hat, ist definitiv ein Zeichen für aufrichtige, identifikationsstiftende Charakterzeichnung. Wahrscheinlich jeder von uns hat so einen kleinen Ausreißer in sich, für gewöhnlich ignorieren wir ihn aber. Christoph McCandless konnte ihn nicht länger ignorieren.

Emile Hirsch ist ein absoluter Glücksgriff für die Hauptrolle. Voller Überzeugung mimt er den Idealist, den Zweifler, den Kämpfer, den, der sich von der Welt herausgefordert fühlt, in erster Linie aber den Mensch McCandless. Damals gerade einmal 21 Jahre jung, hätte die Performance - auch physisch: er nahm gegen Ende des Films 20 Kilo ab! - mindestens eine Oscar-Nominierung verdient. Das gleiche gilt für Sean Penn, der hier sämtliche Regie-Register zieht, mit Kamera-Einstellungen, Musikeinsatz (grandios passend von Eddie Vedder) und der Erzählstruktur spielt als hätte er beruflich nie was anderes gemacht. Auch die Nebendarstellerriege überzeugt komplett.

Außer kleineren, der Authentizität geschuldeten Längen und ein wenig Anlaufzeit für's Warmwerden mit der Story kann man der Verfilmung absolut nichts anlasten. Letztlich sind die fast 2 1/2 Stunden Laufzeit mehr als angemessen. Jeder halbwegs weltoffene Mensch sollte sie gesehen haben.

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Coach T

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Enorm guter Text zu einem richtig außergewöhnlichen Film :)


brainchild

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Vielen Dank :), "außergewöhnlich" ist wohl das passendste Wort überhaupt für den Film.


T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

tolles poetisches roadmovie, still und elegant erzählt

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Laurini

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich habe den Film eher zufällig gesehen, und hatte deshalb null Erwartungen und eigentlich auch gar keinen Plan worum es gehen würde. Und ich muss sagen, der Film ist echt mein absoluter Lieblingsfilm! Seitdem ist es aber auch echt schwer, noch mehr solcher Knaller Dinger zu finden. Emile Hirsch in der Rolle seines (bisherigen) Lebens. 12 points!

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graveyardstory

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine bemerkenswerte Geschichte in tollen Bildern erzählt.
Der Mut, alles hinter sich zu lassen und ohne irgendwelche Sicherheiten in die Wildnis aufzubrechen ist wirklich beeindruckend. Insbesondere wenn man sich vor Augen hält aus welchen Verhältnissen der Protagonist stammt.
Der Film erzählt von seinem Weg zu Freiheit und innerem Frieden und davon dass diese eben nicht in Geld und Besitz zu finden sind. Die Menschen die er unterwegs trifft bereichern sein Leben auf jede nur erdenkliche Art und Weise und beeinflussen ihn nachhaltig.
Die Handlung gleitet bildgewaltig, in ruhigen, stimmungsvollen Sequenzen dahin, untermalt mit wunderbarem Sound. Das bewegende Ende ist dramaturgisch gut gelungen, auch wenn es einem ungerecht erscheint. Alles in allem ein wirklich guter Film.

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Nicki Minaj Lover

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Bewertung9.0Herausragend

am Anfang etwas langweilig
in der Mitte anspruchsvoll
am Schluss ein genialer Film
einfach nur TOP !

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strangelet

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Bewertung6.5Ganz gut

Man tut sich wirklich schwer, diesen Film nicht zu mögen. Aber wenn man ehrlich ist, wandert er ebenso ziellos umher wie seine Hauptfigur, und recht viel Spannung kommt dabei nicht auf. Ich nehme an, im Kino können die wunderbaren Landschaftsbilder aus dem amerikanischen Westen das ausgleichen, aber für einen kleinen Bildschirm ist "Into the Wild" eher nichts.

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Saalowsky

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Ganz meine Meinung, etwas mehr "Abenteuer" hätte es geben können. Spannung = 0.


Teezy123

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Bewertung6.0Ganz gut

Naja, die erste Hälfte ist der Film durchaus noch interessant, dann allerdings verliert sich in Kleinigkeiten, die sich zudem dann auch noch wiederholen.
Das gewisse Etwas fehlt hier irgendwie und auch wirkliche nennenswerten Höhepunkte könnt ich jetzt keine nennen.
Dennoch ist es natürlich schon ein schöner Film in seiner Aussagekraf (auch wenn diese einem nicht wirklich etwas neues erzählt) t und in der Kraft seiner Bilder.
Fazit: ganz ok, perfekt für die ruhigen Momente im Leben, aber von einem "Meisterwerk" oder wie auch immer ich jetzt auch nennen soll, doch viel zu weit entfernt

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KiMBerLy~97

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

richtig toller Film
hab sowas von geweint :(

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Filmemacher

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jeden Tag wird man überschwemmt von materiellen Dingen und sieht wie Menschen sich gegenseitig bekämpfen, hassen und töten. Der Film erzählt die Geschichte, wie ein junger Mann sich von den Ketten der Gesellschaft loslöst und versucht ein freies Leben in der Wildnis zu führen. Bei seiner Reise lernt er verschiedene Menschen kennen und hinterlässt bei ihnen bleibende Eindrücke.
Interessanter Film für einen gemütlichen Samstag Abend. Er vermittelt einem auch eine schöne Nachricht über die wichtigen Sachen des Lebens.

"Happiness is only real when shared"

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Hauserfritz

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wer hat nicht schon einmal darüber nachgedacht, einfach aus dem Alltag zu fliehen und alles hinter sich lassen ;) Eigentlich ein klassischer Kindertraum. Mir war eigentlich schon bei der Beschreibung klar, dass das einfach ein Hammerfilm geben muss. Auch an der Umsetzung lässt sich nicht wirklich was meckern. 150 spannende Minuten, viele packende Storys und einige emotionale Momente. Achja, fast hätte ich es vergessen zu erwähnen: Die spezielle Anreihung der Filmsequenzen (Vergangenheit - Gegenwart) inklusive den "Kapiteln" gibt dem Film noch die spezielle Würze.

Es gibt aber leider auch ein paar Kritikpunkte. Mir ist klar, dass "Into the Wild" ein Film ist, welcher insbesondere mit Stille, Landschaft und Atmosphäre punkten will. Trotzdem fand ich, dass bei einer Laufzeit von 150 Minuten man lieber ein paar "stille Minuten" gestrichen hätte. Dafür hätte man noch ein wenig mehr auf die Familie eingehen können. Und schlussendlich hab ich mich auch gefragt, was aus all seinen Bekanntschaften geworden ist. Zumindest der ältere Mann vom Schluss und die junge Frau vom Camping haben sich doch bestimmt nochmals bemüht auf irgendeine weise mit ihm Kontakt aufzunehmen.

Was das Ende angeht, da war ich zuerst nicht wirklich einverstanden, aber je mehr ich darüber nachdenke, desto besser finde ich das Ende... (dazu kommt die Tatsache, dass der Film ja anscheinen auf einer wahren Geschichte basiert und somit entfällt da jeglicher Handlungsspielraum^^)

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Dani95

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Bewertung10.0Herausragend

Wieso nicht einfach raus in die Natur gehen? Genauer genommen, in die Wildnis. Warum verdammt, lasse ich nicht all meine Sorgen daheim und genieße die Freiheit?! Alleine durch die Wildnis trampen, mit nur dem was sich in meinem Rucksack befindet...
Eigentlich ist das doch eine recht gute Idee. Man hat alle zeit der Welt und kann tun und lassen was man will. Genau das, dachte sich auch der 22-jährige Christopher McCandless, der nach seinem Abschluss im Jahre 1990 sein ganzes Hab und Gut verbrennt, allesamt Kreditkarten und Ausweise. Lieber kein Studium absolvieren, sondern lieber raus in die Widlnis. Sein genaues Ziel? Alaska.

Also macht sich Chris auf den Weg in Richtung Norden. Bei diesem Abenteuer begegnet er vielen unterschiedlichen Menschen und schließt dabei einige Freundschaften, die ihm jedoch immer wieder raten, lieber nicht weiter nach Norden zu ziehen. Doch Chris lässt sich nicht reinreden und geht immer weiter. Nach zwei Jahren ist er an seinem Ziel angekommen. Dort lässt er sich in einem alten liegengebliebenem Bus nieder.

Sean Penn, der ein ausgesprochen starker Schauspieler ist, inszeniert hier einen wunderbaren Film, bei dem er hier auch seine Stellung als Regisseur ausgezeichnet beweisen kann. Sehr einfühlsam, ruhig und spannend wird der Film umgesetzt.
Für die Hauptrolle schnappte er sich Emile Hirsch, der perfekt in die Rolle passt. Durch seine Ausstrahlung verkörpert er die Rolle des Christopher McCandless grandios. Man wird durch ihn in eine außergewöhnliche Lage versetzt. Als Eltern sind William Hurt und Marcia Gay Harden zu sehen, die ebenfalls eine überzeugende Darbietung abliefern. In anderen Nebenrollen stehen Vince Vaughn, Catherine Keener und Kristen Stewart und Hal Holbrock. Auch sie zeigen in ihren kleinen Rollen eine starke Leistung. Besonders stark fällt Hal Holbrock auf, der später am liebsten Chris bei sich gehalten und ihn adoptiert hätte.

Diese einzigartige und wahre Geschichte wird durch fantastische Naturaufnahmen untermalt. Auch der Aufbau der Szenen, der in fünf Kapitel aufgebaut ist, unterstützt dabei sehr. Ruhige und langsame Musik wird im Hintergrund passend dazu gespielt.
Zu spüren bekommt man dann zum Schluss des Films ein sehr packendes und berührendes Ende, welches wiederum dazu anregt, auch noch nach dem Film für längere Zeit, über diese unglaubliche Geschichte nachzudenken.

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Dani95

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Na vielleicht kommt das Herz noch beim vierten Mal. :) Auszuschließen wäre das in keinem Fall :D


alex023

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Ich hoffe. :)


reddig

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Bewertung6.0Ganz gut

jaja, der film hat schon seine momente. aber da ich zuvor das buch gelesen habe hat er mich doch sehr enttäuscht. die fehler die "alexander supertramp" begeht und die figuren, die er trifft, kommen im film zu wenig rüber. er wird als fast zu gute "person" dargestellt, aber z.b. was die familie in der zwischenzeit durchmacht wird viel zu wenig beleuchtet. auch die blauäugigkeit und naivität, mit der er sich in sein abenteuer in alaska stürzt wird wenig raum gegeben.

soundtrack und bildes des films sind toll, aber leider nicht genug meiner Meinung nach.

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ChriS*

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Unzählige Stunden habe ich für diesen Film schon geopfert. Immer und immer wieder erwische ich mich dabei wie ich den Film einlege und mich von den Bildern verführen lasse. Jedes mal löst der Film bei mir das Gefühl der Unbeschwertheit aus und regt gleichzeitig zum nachdenken an.

Mit > Into the Wild < hat "Sean Penn" einen Film geschaffen den man nur Lieben kann.
Mit der geschichte von Christopher McCandless alias "Alexander Supertramp" hat er ein sehr aufregendes und intensives Thema gewählt und mit Emile Hirsch" auch die perfekte Besetzung für die Hauptrolle gefunden. Der restliche cast ist ebenfalls gut zusammen gestelt und wirkt sehr glaubhaft. Neben einer wunderbaren Story bekommt man hier super Bilder mir einem klasse Sound geliefert, die man so schnell nicht vergisst.

Ich kann jeden der der diesen Film nicht kennt nur Raten ihn sich anzusehen... sehr lohnenswert ! Auch wenn ich jedes mal danach meinen Rucksack packen will.

"happiness only real when shared"

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deGoetti

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film hat meine Lebenseinstellung geändert. Nur zu empfehlen.

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Hooded Justice

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Bewertung10.0Herausragend

Into the Wild. Ein Student mit beachtlichem Abschluss hat genug und steigt aus. In die Wildnis. Ganz allein.

„Anstatt Liebe, Berühmtheit oder Geld oder Vertrauen oder Fairness… gebt mir Wahrheit.”

Into the Wild funkelt nicht nur mit beeindruckenden Bildern voll unberührter Natur, sondern mit einem unglaublich fesselnden Abenteuer eines Aussteigers und sensibler Gesellschaftskritik, in der ich besonders mich selbst wieder finden kann. Das gesellschaftliche Bedrücken, die verzwickten Familienverhältnisse, Lügen und das fehlende Freiheitsempfinden durch eine Aufstauung aller Probleme im eigenen Bewusstsein nagen an der persönlichen Lebensfreude, überfordern und schaffen kurz gesagt einen Konflikt mit dem eigenen Leben. Man sucht nach Freiheit, will abhauen, fliehen und sein Leben neu anfangen, auf den Nullpunkt zurücksetzen und endlich leben. Und Chris, der macht das, indem er alles – und wirklich alles – hinter sich lässt.

„Und jetzt hatte er sich emanzipiert, von dieser Welt der Zerstreuung, der falschen Sicherheit, der Eltern und des materiellen Überflusses. Von all den Dingen, die Chris von der wahren Natur seines Lebens trennten.”

Man kann Chris für einen weisen Helden halten, der die Welt als das beurteilt, was sie heute größtenteils nur noch ist: Eine abhängige Gesellschaft erfüllt von Habgier nach materiellen Dingen, dem Drang, der Größte, Stärkste und Beste sein zu müssen oder zu wollen, und gezwungenermaßen diesem Druck standzuhalten, um nicht aus der Reihe zu fallen. Die Frage ist nun, inwieweit man sich dieser Gesellschaft anpassen sollte oder vielmehr muss. Doch Chris will sich dieser Gesellschaft nicht unterordnen und entflieht ihr. Und so empfindsam dies auch klingt, so wird es auch in Sean Penns Regiearbeit umgesetzt.

„Doch er fand Gesellschaft in den Figuren der Bücher, die er liebte. In Schriftstellern wie Tolstoi, Jack London und Thoreau. Zu jedem Anlass konnte er etwas passendes zitieren. Und er tat es oft.“

Für die Anderen mag Chris vielleicht ein Seelenkrüppel sein, weil er in seine eigene Welt flüchtet und sich wie ein naiver kleiner Junge in die Wildnis verdrückt, blauäugig sein Geld verbrennt und alles hinwirft. Für mich ist er ein Held. Und nicht, weil er rebelliert, aus Prinzip das macht, was alle anderen für dumm halten, oder um dafür zu sorgen, dass seine Eltern sich entsetzliche Sorgen machen, um sich nach seiner schweren Kindheit an ihnen zu rächen. Sondern weil er das macht, was er für richtig hält. Das, was ihn glücklich macht. Das, was er machen muss, um das Leben zu erreichen, das er sich immer erträumt hatte. Und ganz egal, ob es nun durchdacht ist oder nicht. Er hört nicht auf die Vernunft, sondern auf sein Herzen und seine Lebenswünsche. Und um diese zu erfüllen, muss man manchmal eben einfach was „Unvernünftiges“ machen und etwas wagen.

“Wenn wir zugeben, dass das menschliche Leben vom Verstand gelenkt werden kann, zerstören wir die Möglichkeit zu leben.”

Es war ein wunderbares Gefühl, Chris – oder Alexander Supertramp – in seinem Lebensgefühl in der Natur aufblühen zu sehen und ihn derartig erfüllt zu erleben. Seine Gefühle und Begeisterung strahlte auf mich über, was das Einfühlen in seine Weltanschauung und sein Empfinden bedeutsam erlaubte. Der Film offenbart so viele kleine Weisheiten und dringt sich bildgewaltig ins Herz.
Und genauso treten nicht zuletzt auch die äußerst dramatischen Hintergründe in den Vordergrund. Der bewegende Familienkonflikt wird überzeugend tiefgehend rübergebracht, in erster Linie durch die emotionale Erzählung von Chris’ Schwester.
Besonders zur zweiten Hälfte des Films widmet sich Regisseur Sean Penn nach der Schilderung der schweren Familiensituation deutlich vermehrt den „derzeitigen“ Problemen des sympathischen Protagonisten in der Wildnis. Er kämpft sich durch, er findet Freunde und kämpft sich doch wieder allein durch. Immer durch die Wildnis. Immer ohne jegliche Hilfe. Aber immer vollkommen frei.

“Ich halte Karrieren für eine Erfindung des 20. Jahrhunderts. Da lege ich keinen Wert drauf.”

Man merkt Emile Hirsch an, mit welch einer Leidenschaft er in diesem Meisterwerk den Abenteurer Christopher McCandless würdigend darstellt. Es gelingt ihm, dem Zuschauer das Gefühl zu verleihen, sich vollkommen mit ihm identifiziert zu haben, was unglaublich vertraut wirkt und einen absolut persönlichen Eindruck verschafft.
Bemerkenswert ist die ebenso großartige Filmmusik. Nicht nur der passende Score von Michael Brook, sondern auch die Tracks von Eddie Vedder bieten eine unübertreffliche Untermalung der Handlung. Allen brillanten Songs vorweg gilt für mich ‘Society’ als Favorit.
Der Film endet [Achtung Spoiler] melancholisch mit den letzten, qualvollen Minuten vor dem Tod Christophers und blendet eine bewegende Szene eines Wiedersehens mit seinen Eltern ein. Einerseits weine ich vor Bewegtheit, andererseits bin ich fasziniert und erfüllt über seine Lebensgeschichte, dass mir ebenso wie Chris – auf seinen Tod wartend und hoffnungsvoll in den Himmel schauend – nichts als ein betroffenes Lächeln auf den Lippen steht. Hinterlassen wird ein Originalbild des Alexander Supertramps und das beklommene und gleicherweise begeisterte Gefühl eines Charakters, den man nicht so schnell vergessen wird.

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keinohrhase20

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Bewertung9.5Herausragend

Der glänzend gespielte Film lebt natürlich von den berauschenden Naturaufnahmen welche durch die hervorragende Inszenierung gekonnt ins rechte Licht gerückt werden. Dennoch ist der Film mehr als nur eine an einander Reihung von schönen Landschaften.

Allein in der faszinierenden, etwas naiven aber auch gerade dadurch sehr menschlichen Persönlichkeit der Hauptfigur liegt genug Stoff der es verdient erzählt zu werden. Derart sehenswert umgesetzt macht dies einerseits unglaublich Glücklich gegen ende aber auch sehr betroffen. Dieser Faktor(nennen wir ihn Verbindung zwischen Zuschauer und Hauptfigur) macht insgesamt für mich den Unterschied zwischen einem sehr guten und einem wirklich unbedingt sehenswerten Film aus.

Man könnte jetzt noch endlos Lobeshymnen über den Soundtrack von Eddie Vedder oder die -mitten drin statt nur dabei – Kameraführung verlieren aber ich glaube man sollte sich den Film einfach gönnen, ihn genießen und ihn am Ende nicht (so habe ich es versucht) zu kritisieren oder zu Loben sondern ihn einfach anderen ans Herz zu legen.

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