Into the Wild

Into the Wild (2007), US Laufzeit 148 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Drama, Road Movie, Kinostart 31.01.2008


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
7.5
Kritiker
62 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.9
Community
23508 Bewertungen
386 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Sean Penn, mit Emile Hirsch und Marcia Gay Harden

Wohin würdest du gehen, wenn dir die ganze Welt offen stände? Emile Hirsch weiß, wohin der Weg führt: Into the Wild.

Handlung von Into the Wild
Ein behütetes Elternhaus, finanzielle Sicherheit, eine außergewöhnliche Begabung und umwerfender Charme – eigentlich ist der Anfang 20-jährige Student Christopher (Emile Hirsch) so etwas wie ein Vorzeige-Amerikaner mit glänzenden Zukunftsperspektiven. Die sehen zumindest seine Eltern Walt (William Hurt) und Billie McCandless (Marcia Gay Harden). Doch dann plötzlich, von heute auf morgen, bricht er aus seiner privilegierten Existenz aus und lässt alles hinter sich. Sinnbildlich dafür ist das Verbrennen seines Ausweises.

Ohne einen Cent in der Tasche trampt Christopher quer durch die Staaten, Richtung Alaska, in die Wildnis. Unterwegs trifft er auf andere Aussteiger (u.a. Catherine Keener und Kristen Stewart), die wie er am Rande der Gesellschaft leben, und spürt die menschliche Nähe, die er bei seinen Eltern immer vermisste. In dem allein lebenden Ron Franz (Hal Holbrook) findet er einen großväterlichen Freund. Doch auch dieser kann Christopher nicht erden, noch halten: Nur vier Monate später findet das Abenteuer ein einsames Ende inmitten der Wildniss.

Hintergrund & Infos zu Into the Wild
Into the Wild basiert auf dem Buch gleichen Namens von Jon Krakauer, das die wahre Geschichte des Aussteigers Christopher McCandless erzählt. Sean Penn adaptierte das Buch für seine filmische Version von Into the Wild. Nach Indian Runner, Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße und der Dürrenmatt-Verfilmung Das Versprechen war Into the Wild die vierte Regie-Arbeit des mehrfachen Oscar-Preisträgers (Mystic River, Milk).
Das Drama vor gewaltigen Naturkulissen feierte seine Premiere auf dem Telluride Festival und wurde für zwei Oscars nominiert. Eine Nominierung ging dabei an den damals 82-jährigen Hal Holbrook (Die Unbestechlichen,Die Entführung des Präsidenten), seine erste in seiner über 40-jährigen Karriere. (EM)

  • 37795279001_108737111001_ari-origin05-arc-115-1278319079012
  • 37795279001_1860793790001_th-5061dae2c7e7b0e4e27673d8-1206954757001
  • Into the Wild - Bild 6339215
  • Into the Wild - Bild 6339201
  • Into the Wild - Bild 6339187

Mehr Bilder (28) und Videos (6) zu Into the Wild


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Into the Wild
Genre
Abenteuerfilm, Coming of Age-Film, Familiendrama, Road Movie, Biopic, Drama
Zeit
2000er Jahre
Ort
Alaska, Arizona, Atlanta, Campus, Kalifornien, Vereinigte Staaten von Amerika, Wildnis, Wüste, Zug
Handlung
Abenteuer, Abenteurer, Abgrenzung, Abnabelung, Abschied, Absolvent, Alternativer Lebensstil, Anhalter, Ausbruch, Barmherzigkeit, Baum, Begegnung, Beziehung, Bruder-Schwester Beziehung, Cannabis, College, Duett, Durchbrennen, Durst, Eigenwilligkeit, Einsamkeit, Elch, Eltern-Kinder-Beziehung, Familienkonflikt, Fluss, Freundschaft, Gesang, Gitarre, Grenze USA-Mexiko, Herzstillstand, Hippie, Hunger, Identität, Jagd, Kajak, Kanu, Kleinbürgertum, Kreditkarte, Kälte, Lebensgefahr, Lebensgefühl, Lebensmittel, Lkw, Lyrik, Mensch gegen Natur, Menschliches Zusammenleben, Musikfestival, Männerfreundschaft, Natur, Natur und Umwelt, Naturverbundenheit, Neue Identität, Reise, Road Trip, Schmerz, Schmerzvoller Tod, Schulabschluss, Sehnsucht, Selbsterkenntnis, Selbstfindung, Selbstverwirklichung, Sinn des Lebens, Sterben und Tod, Streit, Streit mit den Eltern, Suche, Tagebuch, Tagelöhner, Tod durch Erschöpfung, US-Amerikaner, Unfalltod, Universität, Vater-Sohn-Beziehung, Vergiftung, Verlieben, Verlust einer geliebten Person, Verzicht, Vorgetäuschter Tod, Wohnmobil, Wunsch, Zugfahrt, Überflutung
Stimmung
Berührend, Traurig
Tag
Wahre Begebenheit
Verleiher
Tobis StudioCanal GmbH & Co. KG
Produktionsfirma
Art Linson Productions, Into the Wild, Paramount Vantage, River Road

Kommentare (363) — Film: Into the Wild


Sortierung

MetalFan92

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Sehr beeindruckender Film. Christopher McCandless tut genau das, wovon viele träumen. Er lebt und das in völliger Freiheit. Er legt keinen Wert auf materielle Dinge wie z.B. ein neues Auto oder Geld.

Die Bilder die man zusehen bekommt sind traumhaft, die Zitate sind sehr philosophisch und der Soundtrack ist angepasst an den Film. Es hat mich nicht einmal gestört, dass Kristen Stewart mitgewirkt hat.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

S.Weinfest

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

Was für ein langweiliger, pseudo-tiefsinniger Schwachsinn. Eine zweieinhalbstündige Vorführung von Versagern und Vollpfosten. Es gibt nicht einen Charakter in diesem Film, den ich mag oder dessen Ziele ich unterstützenswert und interessant finde. Freiheit ist für mich etwas völlig anderes. Supertramp ist ein Krimineller und Schmarotzer, dessen scheinbare Freiheit nichts weiter ist als ein Gefängnis aus Abhängigkeit von anderen und Zufällen sowie mangelnden Möglichkeiten. Der Typ macht einfach mal gar nichts. Er negiert sogar Fortpflanzung. Wenn das alle so machen, stirbt die Menschheit aus. Ein toller Held ist mir das. Es ist mir unbegreiflich, wieso der Film so gut ankommt. Ironman ist wirklich frei und sonst niemand!

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

jstemovie

Antwort löschen

Hab den auch eher aus Gruppenzwang so hoch bewertet... :D


Hueftgold

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Nach dieser langen Odyssee bemerke ich, während Tränen aus meinem Auge kullern, worauf es im Leben ankommt und wie sehr man doch eigentlich das Leben selbst schätzen muss. Denn da wo die Unbeschwertheit regiert, die menschlichen Kontakte wichtiger sind als die Arbeit, die Lust vom Leben immer existenziell ist und ein Lachen wertvoller ist als jeder Prunk, da sind wir frei! Nach dieser eindringlichen Performance von Emile Hirsch möchte ich am liebsten meine Sachen packen, den Wohnwagen der Nachbarn klauen und einfach in die Natur fahren, um den Stress zu vernichten, der mich in meinem katalogisierten Alltag besitzt. Doch davor möchte ich Sean Penn dafür danken, dass er mir eindringlich gezeigt hat worauf man im Leben achten soll und eigentlich schon dafür misshandeln, dass dieser unfassbar tragische und emotionale Reise nach 150 Minuten schon vorbei ist. Manchmal ist es ein Gefühl im Körper, der dich komplett im Film versinken lässt, bei dem du anfängst zu weinen und den du dir am liebsten noch weitere tausend Male anschauen möchtest, da du dich verliebt hast. Ich liebe diesen Film! <3

bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 18 Antworten

Hueftgold

Antwort löschen

Nö Hard Sun Jungs ;)


BenAffenleck

Antwort löschen

Ist auch geil!


doeme28

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich bin begeistert! Ein unglaublich berührender, dramatischer und gleichzeitig ein schöner Film mit guten Schauspieler! Der Film geht zwar sehr lange, aber selten habe ich einen Film so konzentriert geschaut. Ein Meisterwerk! Dieser Film brachte mich zum Nachdenken!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JaniDarmi

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Super schön, super traurig, genau mein Ding :)

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Heisenberg1995

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Als in diesen Film sah erlebte ich die wohl schönsten filmischen 148 Min meines Lebens.
Into the Wild ist ein Film der so wunderschöne Bilder mit so wunderbaren Geschichten vereint das einem nur warm ums Herz werden kann. Die Leute die Christopher ( klasse verkörpert von Emile Hirsch) auf seiner Reise trifft sind alle auf ihre Art und Weise besonders. Man kann es so oder so sehen, ich zumindest bin ungefähr in Christophers Alter was den Film betrifft und hab manchmal auch Lust einfach nur abzuhauen...Christopher hätte alles haben können, seine Zukunft wäre abgesichert. Jedoch wäre das nicht alles gewesen und somit beschließt er einfach sich aus dem Staub zu machen. Es ist so schön zu sehen wie die Menschen sich freuen, wie Christopher dessen Nähe genießt und wie er lernt das Leben zu schätzen. Die USA ist dafür natürlich der perfekte Schauplatz, aber überall lauern nun einmal gefahren.
Der Film bietet höhen und tiefen und wartet mit einem sehenswürdigem Finale auf dass nachdenklich stimmt. Die Filmzitate sind eine Klasse für sich und kaum ein anderer Film bietet soviel Wahrheit in seinen Dialogen-Zitaten.
Der Soundtrack ist fantastisch und passt einfach so perfekt in diesen vor allem von seinen wunderschönen Bildern lebenden Film. Für mich einer der schönsten,traurigsten, intensivsten Filme aller Zeiten.
"Glück ist nur echt, wenn man es teilt!"

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

HHGold

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

der film stand lange auf meiner watchlist und nun bin ich endlich dazu zu kommen ihn anzugucken. ein wirklich schöner film den man sich sehr gut geben kann wenn einem der ganze altagsstreß zu viel wird und man sich einfach für ein paar stunden verlieren und abschalten möchte.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

pixie123

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es ist rührend, wie „Into The Wild“ uns in großartigen Bildern daran erinnert, wie sehr wir es verlernt haben, in der Natur und von der Natur zu leben. Dass wir längst kaputtzivilisiert sind - so sehr unsere Zivilisation auch eine Errungenschaft ist. In der zweiten Hälfte schwächelt der Film ein wenig in den Rückblenden, wenn diese Message immer wieder wiederholt wird und das Aussteigertum doch sehr romantisiert wirkt. Hier wäre etwas weniger mehr gewesen. Dennoch ein beeindruckender Film, dem es auch anzurechnen ist, dass er nicht mit dem ewigen Slogan „Nach einer wahren Begebenheit“ für sich wirbt.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Eru

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

"Into The Wild" ist ein überragender Film.

1. Überragend gespielt vom ganzen Cast, vorallem aber von Emile Hirsch und Hal Holbrook
2. Überragend gut gemacht, Regie, Kamera, Schnitt usw.
3. Überragend gute Lieder von Eddie Vedder
4. Überragende Message
5. Überragend große Emotionen
6. Überrragendes Ende, einfach Genial !

Ich kann nichts dazu sagen, bin mal wieder total begeistert gewesen nach einem Film.
Darum liebt man dieses Medium doch so, um immer wieder neue Begeisterung zu entdecken.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Hate

Antwort löschen

viele verstehen die Geschichte gar nicht und romantisieren nur mit diesem aussteiger, für mich ist er aber nur ein idiot, der angst vor dem wahren leben hat und lieber alle menschen verletzt/verlässt, als sich auf Konflikte einzulassen. er sucht iwo da draussen ob da was tolleres ist, geht immer weiter weg von der Zivilisation... am ende stirbt er einsam in der Kälte. Ok, so ist der Film evtl auch nicht gemeint, aber ich mag ihn auch nich sonderlich.. die pseudo-philosophischen Weisheiten und der wahre Egoismus, den der Typ zeigt, sind das schlimmste...


Eru

Antwort löschen

Ja ich meinte diesen letzten Satz als ich Message geschrieben habe und meinte damit vorallem, dass diese Message für mich emotional sehr wuchtig rüberkam. Naja aber wer kann denn schon Gedanken lesen :P Muss ich noch lernen das Kommi schreiben ^^


StevenG

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Sehenswert! Für Die acht punkte hat aber nochIrgendwas gefehlt

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

brucelee76

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Hallo zusammen,

alle Hochachtung! Was für ein mutiger Selbstfindungstrip von Christopher der ausbricht aus dem System und back to the roots marschiert. Ohne einen Cent in der Tasche aber dafür mit viel Geschick und Kommunikation auf seinen Trip in die Wildnis, die Spezies Mensch auf eine bemerkenswerte Art und Weise kennen lernt.
Nur mein lieber, als es schon zu spät ist erkennt er wie leer und einsam es ist und zur bitteren Erkenntnis kommt, das wichtigste im Leben ist mit jemanden etwas zu teilen :)!

Mein Fazit: Sean Penn zeigt uns das der Mensch sozialmäßig ein Herdentier ist und niemals allein Unterwegs sein sollte. Der Mensch überlebt Einsamkeit nicht, erst recht nicht in der wilden Natur!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Ozuma

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Ein Film über die Natur und die Liebe die uns die erde schenkt und einen Jungen der diese Natur entdecken möchte und viele Abenteuer erleben will. Jemand der das System der heutigen Welt nicht ausstehen kann und einfach all das hinter sich lassen möchte. Der Film ist sehr Tiefgründig und Emotional mit sehr viel schönen Natur Bildern und Tieren. Die Geschichte wird von außen erzählt aber doch vom Hauptcharakter innen erlebt. Er ist ein Mensch der viel nachdenkt und sich über vielem wäret des Filmes klar wird. Gespielt besonders zum ende hin einfach Grandios. Das ende ist Traurig und berührend. Trotzdem der Film ziemlich lange dauert war die Geschichte in viele schöne Einzelne Geschichten gesplittet und am ende baut sich alles zu einem großen Puzzle zusammen. Es ist jedoch nicht ein Film den mal einen Abend gut wen man entertained werden möchte oder einem Langweilig ist, denn dann wird es langweilig wirken. Man sollte ich im klaren sein worum es geht. Wen man sich darauf einlässt in was für einer Welt Chris lebte und leben wollte kann man viel mit ihm mit fühlen und erleben und gleichzeitig seinen Wandel der Geschichte miterleben und fühlen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

sachsenkrieger

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Achtung, Kommentar enthält versteckte Spoiler!

Ich habe mich lange davor gedrückt, diesen Film zu schauen, jetzt weiß ich auch, warum. Mein besseres Drittel und ich, wir sind ja passionierte Hiker und immer öfter abseits der breiten Wege in den kläglichen Überresten der deutschen Kulturnatur unterwegs. Auch wenn wir manchmal glauben, uns damit vom Großteil der Bevölkerung abzuheben, die ihre Freizeit mit Weiß-der-Teufel-was-auch-immer verbringen, so sind wir letztendlich fast ebenso weit von der Natur, "unserer" Natur, entfernt wie alle anderen.

"Ich bin arm und bloß, aber ich bin der Häuptling meines Volkes. Wir wollen keine Reichtümer, sondern wir wollen unseren Kindern den richtigen Weg weisen. Reichtümer würden uns kein Glück bringen. Wir könnten sie nicht in die andere Welt mitnehmen. Wir wollen keine Reichtümer. Wir wollen Frieden und Liebe." - Red Cloud, Häuptling der Sioux

Christopher McCandless alias Alexander Supertramp war auf der Suche. Auf der Suche nach etwas, von dem er anfangs wohl nicht einmal wusste, was es eigentlich war. Freiheit, Frieden und Liebe gehörten bestimmt dazu und zumindest im Film hat er sie gefunden. Er fand sie, weil er anders war als "die Anderen". Er war nicht anders, weil er besonders war, sondern weil er begriff, das "die Anderen" ihn zu dem machen wollten, was sie selbst waren. Er wollte das nicht zulassen und suchte einen eigenen Weg. Er ging hinaus in die Welt und er fand Menschen, die nicht so waren wie er, weil niemand so ist wie jemand anders, aber sie waren auf einem ähnlichen Weg. Andere waren es nicht, ließen sich aber von ihm inspirieren, es zu versuchen. Er nahm die Menschen, denen er begegnete, wie sie waren. In ihnen und in der Wildnis, die er immer wieder aufsuchte, fand er Liebe und letztendlich wohl Frieden, wenn sein Preis auch ein hoher war.

Eigentlich ist bei einem solchen Film jedes Wort überflüssig. Sean Penn hat hier wohl seinen bisher besten Film geschaffen. Schauspieler, Kamera, Musik, Drehbuch, hier stimmt für mich einfach alles. Ein feinfühliger Film, der nichts und niemanden in irgendeiner Form bewertet oder herabwürdigt, sondern eine mit sanfter Feder inszenierte Geschichte des Lebens!

P.S.: Zum unwürdigen Abschluss hier ein kleiner Auszug aus einem Zeitungsartikel zum Film.

"Zwanzig Jahre danach steht der rostige Linienbus noch immer auf dem Stampede Trail. Viele Tausende haben den beschwerlichen Weg schon auf sich genommen, um den Ort zu erleben, an dem McCandless die letzte Zeit seines Lebens verbracht hat. Sie kommen aus aller Herren Länder, reisen mit Schneemobilen, Hundeschlitten, Mountainbikes oder zu Fuß an. Im Internet erzählen Fotos, Blogs und Videos von ihren Erlebnissen, von der besonderen Stimmung auf der Anhöhe, auf der der Bus 142 abgestellt ist. Reiseführer empfehlen ihn als Sehenswürdigkeit, Einheimische bieten Touren an. Das Businnere gleicht einem Altar: Dutzende Kondolenz- und Notizbücher, Wanderequipment und Notfallpakete liegen dort, Sprüche, Wünsche und Verabschiedungen sind in den Lack und die Holzverkleidung geritzt und an die Wände gesprüht."

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

PuertoRican

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Die komplette erste Stunde des Films besteht praktisch nur aus Filmblenden. Dazu kommt, das extrem (!!) schnelle Schnittmuster. Das hat mir persönlich das Gefühl gegeben, dass Sean Penn so schnell wie möglich, so viel wie möglich zeigen wollte, ohne dabei auf Inhalt und Sinn zu achten. Besonders gestört hat mich das Ganze, weil es einfach überhaupt keinen Spaß gemacht hat in diesem Tempo mit den wirklich viel zu viel eingesetzten Filmblenden, zuzuschauen. Wurde danach wesentlich besser. Nach der ersten Stunde erlaubte es mir der Schnitt schließlich auch mich genauer auf die Story zu konzentrieren. Alles in allem ist es eine Nacherzählung einer wahren Geschichte. Ich finde hier jedoch in diesem Film nichts Besonderes daran. Hat mich eher gelangweilt. Was ich dann am Ende doch noch mal sehr interessant fande, war die Beziehung zu dem alten Mann, der ihn dann schließlich auch adoptieren wollte. Generell bin ich kein Fan von dem Film, hasse ihn aber auch nicht. Es ist in meinen Augen einfach nichts Besonderes. Ein zweites Mal will ich ihn mir nicht angucken.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

jentom

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Hat mich zum nachdenken gebracht, sehr schöner film beidem zum schluss viele fragen offen stehen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

cpt. chaos

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Im zweiten Anlauf konnte mich Sean Penns bildgewaltiger "Into the Wild" zumindest weitestgehend überzeugen - sicherlich bewertungsmäßig mit Luft nach oben, aber das Aussteigerdrama ist nun jedenfalls bei mir angekommen!

Die wunderschönen Aufnahmen einer nahezu unberührten Natur, sind von der Kamera wirklich hervorragend eingefangen. Dazu ein passender Score sowie die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte, um den vom Freiheitsdrang angetriebenen Gesellschaftsaussteiger, machen den stimmungsvollen Film relativ rund.

Allerdings fehlt mir nach wie vor die vollständige Identifikation mit der Hauptfigur, um dem Gesehenen das Besondere abringen zu können, was sich aber filmisch wohl nur bedingt herstellen lässt, denn dafür muss man vermutlich ähnlich gedanklich geartet sein. Dennoch auf seine spezielle Art ein schöner Film!

"Glück ist nur echt, wenn man es teilt!"

bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

cpt. chaos

Antwort löschen

Alles hat irgendwo seinen Ursprung... ;o)


BenAffenleck

Antwort löschen

Genau, und das Leben ist ein langer ruhiger Fluss...


jiggaa.abrahamyan

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Toller Film...! Als ich mir den Trailer angeschaut habe, hatte ich nicht gedacht das der Film so toll sein kann...
R.I.P Christopher McCandless

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

gregor-afim

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

ein wirklich wunderbarer film . trotz seiner länger hatte er keine längen und hätte mich auch noch einige zeit gefesselt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

travelpussy

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

"Doch Sie haben unrecht wenn sie denken die Freude im Leben würde hauptsächlich aus menschlichen Beziehungen erwachsen. Gott hat sie überall um uns angelegt. Sie steckt überall drin, in allen Dingen die wir fähig sind zu erfahren. Die Menschen müssen nur ihre Sichtweise auf diese Dinge verändern."
"Es ist nicht wichtig stark zu sein, sondern sich stark zu fühlen."
"Manche Menschen glauben, sie haben es nicht verdient geliebt zu werden."

Ich könnte jetzt ewig so weiter machen, richtig tolle Zitate hat dieser Film. Habe ihn mir gerade auf einsfestival angesehen und war von Anfang an gefesselt, wunderschöne Bilder, Szenen, der Soundtrack und alles drum und dran. Das der Schauspieler Emile Hirsch echt eine Ähnlichkeit hatte mit dem Original, fand ich gleich noch sympathischer wie er sowieso schon war. Er hat seine Rolle wirklich unglaublich gut gespielt. Ich bin eigentlich sagen wir mal stolz drauf so einen schönen Film gesehen zu haben. Go Alexander Supertramp!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dady

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Endlich schaffe ich es diesen einmaligen Film zu bewerten. Er steht zwar schon ewig in meiner Sammlung und hab ihn letztens wieder gesehen. "Into the Wild" ist einfach nur gut....Story, Bilder, Soundtrack und Emile Hirsch sind einfach einmalig. Die Geschichte über einen jungen Mann der alles hinter sich lässt um seinen großen Traum Alaska zu verwirklichen. Auf dieser unglaublichen Reise lernt er eine Menge Leute kennen den er sogar zu ihrem persönlichen Glück verhilft. Natürlich ist Emil Hirsch der entscheidende Punkt er spielt so wunderbar sympathisch und hat mich glatt mal umgehauen. Er liefert hier einfach mal die beste Leistung seiner Karriere ab. Was den Film auch trägt ist sein grandioser Soundtrack. Ich war ja immer eher für Nirvana von Pearl Jam hab ich nie so viel gehalten. Doch was Eddie Vedder hier geschaffen hat ist schon der Hammer. Der in meinen Augen vielleicht beste Soundtrack der Filmgeschichte. Dazu die großen Bilder der Nordamerikanischen Natur und schon war ich einfach mal sprachlos. Ich kann diesen Streifen jedem empfehlen und muss auch noch Sean Penn loben der hier ein Meisterwerk geschaffen hat.
Doch ein Kritikpunkt habe ich noch. Die Story ist eigentlich fast schon zu schön und ein wenig zu sehr auf Hollywood gebügelt. Da wenn man mal überlegt Alexander Supertramp vielleicht einfach nur ein Spinner war der zu viel Jack London gelesen hat. Auf die Idee in eine der menschenfeindlichsten Gegenden der Welt zu wandern muss man erst mal kommen. Da es einfach mal sehr gefährlich ist trotz der ganzen Natur und den unendlichen Weiten. Es will ja auch niemand nach Sibirien auch wenn es da vielleicht ganz schön ist.

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

CHF

Antwort löschen

Ist eine Mega-Hammer von Road Movie. Das Gleichnis Freiheit=Einsamkeit hat ihm ja einige Möglichkeiten zum Abbiegen gegeben. Nachdem er dann endlich die langersehnte Freiheit errungen hat, ist sie doch nichts anderes, als eine neues Gefängnis.

Ergo, vom Regen in die Traufe und wer das Ende kennt, dem ist auch der Preis bekannt.


Dady

Antwort löschen

Ja nach dem er sein lang ersehntes Ziel erreicht hat gab es für leider kein zurück mehr. Nennt man so etwas Schicksal oder einfach nur Pech...jedenfalls ist das Ende einfach mal gelungen und ziemlich beeindruckend.



Fans dieses Films mögen auch