Into the Wild

Into the Wild (2007), US Laufzeit 148 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Drama, Road Movie, Kinostart 31.01.2008


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von Sean Penn, mit Emile Hirsch und Marcia Gay Harden

Wohin würdest du gehen, wenn dir die ganze Welt offen stände? Emile Hirsch weiß, wohin der Weg führt: Into the Wild.

Handlung von Into the Wild
Ein behütetes Elternhaus, finanzielle Sicherheit, eine außergewöhnliche Begabung und umwerfender Charme – eigentlich ist der Anfang 20-jährige Student Christopher (Emile Hirsch) so etwas wie ein Vorzeige-Amerikaner mit glänzenden Zukunftsperspektiven. Die sehen zumindest seine Eltern Walt (William Hurt) und Billie McCandless (Marcia Gay Harden). Doch dann plötzlich, von heute auf morgen, bricht er aus seiner privilegierten Existenz aus und lässt alles hinter sich. Sinnbildlich dafür ist das Verbrennen seines Ausweises.

Ohne einen Cent in der Tasche trampt Christopher quer durch die Staaten, Richtung Alaska, in die Wildnis. Unterwegs trifft er auf andere Aussteiger (u.a. Catherine Keener und Kristen Stewart), die wie er am Rande der Gesellschaft leben, und spürt die menschliche Nähe, die er bei seinen Eltern immer vermisste. In dem allein lebenden Ron Franz (Hal Holbrook) findet er einen großväterlichen Freund. Doch auch dieser kann Christopher nicht erden, noch halten: Nur vier Monate später findet das Abenteuer ein einsames Ende inmitten der Wildniss.

Hintergrund & Infos zu Into the Wild
Into the Wild basiert auf dem Buch gleichen Namens von Jon Krakauer, das die wahre Geschichte des Aussteigers Christopher McCandless erzählt. Sean Penn adaptierte das Buch für seine filmische Version von Into the Wild. Nach Indian Runner, Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße und der Dürrenmatt-Verfilmung Das Versprechen war Into the Wild die vierte Regie-Arbeit des mehrfachen Oscar-Preisträgers (Mystic River, Milk).
Das Drama vor gewaltigen Naturkulissen feierte seine Premiere auf dem Telluride Festival und wurde für zwei Oscars nominiert. Eine Nominierung ging dabei an den damals 82-jährigen Hal Holbrook (Die Unbestechlichen,Die Entführung des Präsidenten), seine erste in seiner über 40-jährigen Karriere. (EM)

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Mehr Bilder (28) und Videos (6) zu Into the Wild


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Into the Wild
Genre
Abenteuerfilm, Coming of Age-Film, Familiendrama, Road Movie, Biopic, Drama
Zeit
2000er Jahre
Ort
Alaska, Arizona, Atlanta, Campus, Kalifornien, Vereinigte Staaten von Amerika, Wildnis, Wüste, Zug
Handlung
Abenteuer, Abenteurer, Abgrenzung, Abnabelung, Abschied, Absolvent, Alternativer Lebensstil, Anhalter, Ausbruch, Barmherzigkeit, Baum, Begegnung, Beziehung, Bruder-Schwester Beziehung, Cannabis, College, Duett, Durchbrennen, Durst, Eigenwilligkeit, Einsamkeit, Elch, Eltern-Kinder-Beziehung, Familienkonflikt, Fluss, Freundschaft, Gesang, Gitarre, Grenze USA-Mexiko, Herzstillstand, Hippie, Hunger, Identität, Jagd, Kajak, Kanu, Kleinbürgertum, Kreditkarte, Kälte, Lebensgefahr, Lebensgefühl, Lebensmittel, Lkw, Lyrik, Mensch gegen Natur, Menschliches Zusammenleben, Musikfestival, Männerfreundschaft, Natur, Natur und Umwelt, Naturverbundenheit, Neue Identität, Reise, Road Trip, Schmerz, Schmerzvoller Tod, Schulabschluss, Sehnsucht, Selbsterkenntnis, Selbstfindung, Selbstverwirklichung, Sinn des Lebens, Sterben und Tod, Streit, Streit mit den Eltern, Suche, Tagebuch, Tagelöhner, Tod durch Erschöpfung, US-Amerikaner, Unfalltod, Universität, Vater-Sohn-Beziehung, Vergiftung, Verlieben, Verlust einer geliebten Person, Verzicht, Vorgetäuschter Tod, Wohnmobil, Wunsch, Zugfahrt, Überflutung
Stimmung
Berührend, Traurig
Tag
Wahre Begebenheit
Verleiher
Tobis StudioCanal GmbH & Co. KG
Produktionsfirma
Art Linson Productions, Into the Wild, Paramount Vantage, River Road

Kommentare (376) — Film: Into the Wild


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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer meiner absoluten Lieblingsfilme, der zeigt wie sehr wir Menschen doch eigentlich Naturwesen sind und der Überfulle an Materialistischem überdrüssig sein sollten. Dieser Überfluss lenkt vom Wesentlichen ab und führt zu Gier, Habsucht und Neid, lässt uns blind werden gegenüber dem Leid der dritten Welt. Ich finde das Zitat von Gandhi "Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier" passt sehr gut zu der Botschaft des Films und zu den Beweggründen McCandless', dieser Welt den Rücken zuzukehren. Meiner Meinung nach ein Meisterwerk von Sean Penn, nicht zuletzt wegen der wundervollen Bildaufnahmen und des inhaltlich und melodisch guten Soundtracks, sondern auch die Inszenierung mit vielen Rückblenden und der Erzählerin fesselte mich durchweg. Am Ende saß ich, mit der ein oder anderen Träne auf der Wange, auf der Couch und stellte sogar meine eigene Lebensweise in Frage. Wirklich beeindruckender und zum Nachdenken bringender Film, zumal er auf einer wahren Begebenheit beruht. Dafür ne 10 !

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Deathpool

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Bewertung9.5Herausragend

https://www.youtube.com/watch?v=gzC6ICZ2FkU

Deathpool Reloaded

Lege ab die alten Werte
Verseucht mein Geist
Lege ab die Maske der Konformität
Eure Welt hat nix mit mir gemein

Verbrennen soll das System
Vernichtet die Habgier
Der Spiegel des Reichtums ist zerbrochen

Dort wo all die Menschen untergehen
Nicht im Gleichschritt marschieren
Lüge schwimmt im Geld
Intelligenz scheitert am Horizont

Lasst mich leben
Befreie mich selbst
Wer gibt schon den Sinn im Leben vor?

Masse an Gütern
Brauch sie nicht
Sachen ohne Charakter
Ihr schmeißt das Essen ins Loch
Übersättigter Konsum

Scheinheilige Worte
Über Armut und Elend
Während euch das Rind im Hals stecken bleibt
Redet über Werte und Treue
Doch belügt jeden Tag eure Kinder

Ich treibe hinfort
Mein Seelenheil
Ohne die Pest Mensch
Endlich Reinheit und Natur

Freiheit!
Bin stolzer Krieger
Streife durch den Schnee
An meiner Seite
Treuer Diener
Schaut in mein Gesicht

Mein Leben für das Tier
Wühle mich durch eure Ecken
Hinter dem Blut
Kalt
Aber hier regiert das wahre Gut

Der Tod
Herzschlag Rebellion
Oben auf der Spitze
Im tiefen Wald
Wenn die Wölfe heulen

Bin Einsamkeit
Geschälte Haut
Aus euren Lügen
Politik und ihr Abschaum

Will frei sein!

Kultur und Leben
Mensch ohne Krankheit!

Meine Rente ein kleiner Penis
Geschuftet für nichts
Vater Staat der Heilige Satan
Das Geld fließt nur in verfaulte Venen

Hohe Kunst der Lehre
Wie falsch muss man sein?
Dicke Eier vor dem Weib
Intelligenz macht die Beine breit

Unsere Geschichte eine Lehre
Tausende schreien
Jeden Tag neue Leichen
Todesmarsch Menschlichkeit

Fuck You

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haturast

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@Velly: Auf den Film bezogen trifft das zu, da hast du absolut Recht. Leider geht der Film ja nur auf seinen Ausstieg und nicht sonderlich gut auf seine Vorgeschichte ein, abgesehen davon, dass er kurz vorher seinen Abschluss hatte und seine Eltern ständig stritten. Wenn man das gleichnamige Buch über das echte Leben des Christopher McCandless, welches lange vor dem Film erschien liest, erfährt man, wie sehr er sich im Vorfeld sozial engagiert hat. So erfährt man z.B., dass er häufig abends zu Burgerläden fuhr, haufenweise Burger kaufte und sie in den Armenvierteln unter Obdachlosen verschenkte. Klar rechtfertigt das nicht, Obdachlosen Asylheimplätze wegzunehmen und dergleichen, aber nur um auch die andere Seite aufzuzeigen, wollte ich das ebenfalls erwähnt haben :)


Velly

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@haturast: Interessante Info. Das hätten sie wenigstens ansatzweise zeigen können. Denn auf mich wirkte er im Film einfach schrecklich egoistisch.


PurpleCap

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Bewertung9.0Herausragend

"Happiness real only when shared"
Wunderschön, intensiv, packend, echt. Wie das Leben. Großartiger Film.

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luc87

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Bewertung5.0Geht so

der soundtrack ist um einiges besser als der film....

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huababuar

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Das alte Leben hinter sich lassen. Aus der heuchlerischen und materiellen Leisungsgesellschaft ausbrechen und die Uhr auf Null stellen. Frei sein von jeglichen Verpflichtungen, den Problemen daheim den Rücken kehren, in die Wildnis aufbrechen und jede einzelne Sekunde in der Natur genießen. Seinem eigentlichen Ich näher kommen. Träumten wir nicht alle schon einmal – naiv wie wir sind – vom Aussteigerabenteuer?

Auch Christopher McCandless hat diese Gedanken. Seine gesamte Kindheit war geprägt von Streit mit und zwischen den Eltern, von fehlender Zuneigung, von der Ungewissheit wie es weiter gehen soll in solch einer zerrüttelten Familie. Angewidert von all der Heuchelei und den kapitalistischen Ansichten der Gesellschaft, fasst er nach bestandenem Studium den Entschluss, ohne das Wissen von Freunden, Bekannten und Angehörigen durchzubrennen. Von Atlanta, Georgia aus macht er sich über viele Umwege und neue Bekanntschaften auf den Weg ins weit entfernte Alaska – für ihn der Inbegriff von Freiheit, Selbstfindung und purem Glück. Doch von Zeit zu Zeit realisiert Chris etwas ganz wichtiges:

„Glück ist nur echt, wenn man es teilt.“

Eine Welt voller Liebe ist nicht gemacht für ein nur scheinbar glückliches Einzelgängerleben auf der Flucht vor Problemen. Anstatt wegzurennen, gilt es vielmehr, anderen Menschen nahe zu sein, sie zu lieben, geliebt zu werden und zu verzeihen. Auch seinen nicht nur in der Realität sondern auch emotional weit entfernten Eltern.

„Wenn du vergibst, dann liebst du. Und wenn du liebst, dann scheint das Licht Gottes auf dich.“

Doch nicht nur moralische Werte wie Liebe, Vergebung und Zusammengehörigkeit bringt Sean Penn auf dem Regiestuhl zum Ausdruck. Er vermittelt ebenso, welch unglaubliche Schönheit die Natur zu bieten hat. Wie facettenreich und vielseitig sie ist. Und wie sehr sie uns hilft, abzuschalten, nachzudenken und letztendlich doch die richtige Erkenntnis zu ziehen. In beeindruckender Manier inszeniert er mit „Into the Wild“ einen bildgewaltigen Abenteuerfilm mit unglaublich schöner, wenn auch manchmal ein wenig überladener Filmmusik. Penn erzählt eine unterhaltsame, lebensbejahende und zum Nachdenken anregende Story, die nicht nur durch ihre technische Finesse, sondern auch von mehr als guten Schauspielperformances allen voran von Emile Hirsch und Hal Holbrook besticht und auf ganzer Linie überzeugt.

Selbst wenn „Into The Wild“ mit leichter Überlänge und einer klitzekleinen Spannungsarmut nicht fehlerfrei ist, so wird man von diesem bezaubernden Werk ganz bestimmt nicht enttäuscht sein. Erst recht nicht, wenn man auf Filme mit ein wenig melodramatischem, gesellschaftskritischen Touch mag.

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AlexParker

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wunderschöne Bilder, wunderschöne Geschichte, wunderbarer Film!

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AvonBarksdale

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Bewertung9.0Herausragend

Sensationeller Film
Hier passt einfach alles, tolle Musik, sehr gute Darsteller und natürlich die herrlichen Naturbilder.
Die 148min merkt man dem Film gar nicht an, wird nie ansatzweise langweilig.
Das der Film auf wahren Begebenheiten beruht habe ich erst nach dem Ansehen des Films erfahren. Aber das macht den Film natürlich noch besser.
Regiedebüt von Sean Penn sehr gelungen.

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acidhouse

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr guter Film, der eine interessante (und wohl wahre) Geschichte bietet. Mir hat die Idee sehr gut gefallen, dass einer aussteigt, der eigentlich mit seinem abgesicherten Hintergrund locker eine großbürgerliche Karriere hätte starten können. Doch er verweigert sich den Erwartungen, die er hätte erfüllen sollen. Manchmal trägt der Film in dem Zusammenhang ein wenig zu dick auf. Letztlich ist das aber nur ein kleiner Kritikpunkt für den sehr runden und schlüssigen Film. Die Bilder sind klasse, Musik ok, Darsteller sowieso. Absolut empfehlenswert für Leute, die ab und an mal kritisch über unsere Wirtschafts- und Gesellschaftsform nachdenken. Dass der Protagonist am Ende durch ein bedauerliches Versehen stirbt, sollte man imo nicht überinterpretieren. Das heißt noch lange nicht, dass man auch mal was ausprobieren sollte.

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LoveMovies

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Bewertung9.0Herausragend

Eine herzergreifende, wahre Geschichte.
Ein junger Mann Anfang 20, der sein ganzes Leben noch vor sich hat, all das hat wovon Andere nur träumen, schmeißt alles hin, um in Freiheit zu leben. Dazu muss man schon sehr draufgängerrisch und auch ein wenig verrückt sein, um das auch wirklich durchzuziehen. Und wie er es durchzieht... Dafür zahlt er mit dem wohl höchsten Preis. Tragisch...
Ich mag es, dass der Film so unangepasst und nah an der wahren Begeben heit ist. Ich liebe die Filmmusik, für mich ist sie perfekt. In diesem Film spielt Emile Hirsch einfach bezaubernd. Auch die Nebendarsteller gefallen mir gut. Nur ist mir Kristen Stewart ein kleiner Dorn im Auge. An ihrer Stelle hätte ich mir jemand anderes gewünscht. Für mich wirkt sie meistens leider sehr aufgesetzt aber in diesem Film ist es nicht ganz so schlimm, sie hat ja auch nur eine kleine Rolle. Wie Christophers Schwester seine Geschichte erzählt, einfach rührend.
Sag mal wo sind deine Eltern? Die leben ihre Lügen irgendwo. :)

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Tetsumi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

eindrucksvoller, starker Film mit einer atemberaubenden Landschaft und einen wunderbaren Soundtrack machen den Film zu einen wahren Meisterwerk.

Christopher McCandless der auf Karriere, Statussymbole verzichtet sich von der "heutigen" Gesellschaft und Wertevorstellungen widersetzt und auf der suche nach der "wahren" Freiheit ist.

Was er dabei erlebt, den Kampf Mensch gegen Natur ist und die Erfahrungen die er dabei gewinnt, die verschiedenen Menschen die er auf die Reise trifft machen dies zu einem eindrucksvollen Film.

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toothfairy

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Bewertung9.0Herausragend

Einfach genial der Film! Er stellt ein Kampf gegen das Leben im Hamsterrad dar, ein Kampf für die Freiheit der Seele, für ein Leben hinter den Grenzen der Zivilisation, die Suche nach dem Ich in der Wildnis. In der Wildnis auf sich alleine gestellt, kommt man seiner Natur als Mensch und der Antwort auf die Frage 'Wer bin ich' am nähesten ran. Daran habe ich auch als Teenager geglaubt, indem ich auf Wiesen mitten im Nirgendwo bei meiner Grpßmutter groß geworden bin.

Der Film gibt mir genau dieses Gefühl wieder, das ich vor 15 Jahre hatte...

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vladvanhelsing

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Selten hat mich ein Film so glücklich gemacht. Mehr gibt es nicht zu sagen.

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djstoewi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wohl einer der besten Filme die jeh gedreht wurden. Ich war so oft gerührt und den Tränen nah. Besonders schön fand ich die Szene mit dem alten Mann zu Ende des Films. Lachen musste ich bei der Szene das man Jahre warten muss bis man den Colorado befahren darf und vor allem als ihm jemand zuschreit, dass er seinen Helm aufsetzen muss. Schauspieler top, Story sowieso und ja auch auf basierend auf whren Geschehnissen, wunderschöne Aunahmen, unzählige Magic Moments, gesellschaftskritisch, psychologisch und mit genialem Soundtrack. Ein Muss für jeden.

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Firefly

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Bewertung9.0Herausragend

Into the Wild, das Porträt eines interessanten, idealistischen aber auch widersprüchlichen Aussteigers. Sean Penn führt Regie und verpackt den Road Trip von Christopher McCandless in wunderschönen Naturbildern, die mir zusammen mit der Prämisse (sein altes Leben aufgeben und sich von der Natur und dem Zufall treiben lassen) wirklich Lust auf eine (ähnliche?) Rucksackreise gemacht haben. Es sind viele schöne Szenen dabei, wie z.B. das Zusammentreffen mit den Dänen, die Hippie Siedlung oder die Tierwelt in Alaska. Emile Hirsch liefert eine tadellose Leistung ab und auch die Nebendarsteller überzeugen allesamt (ich möchte mal die oft kritisierte Kristen Stewart hervorheben). Erwähnenswert ist auch noch die schöne musikalische Untermalung, die wie die Faust aufs Auge passt.
Was dem Film definitiv auch zugute kommt, ist, dass es sich um eine wahre Begebenheit handelt. Mit diesem Wissen vor Augen sind viele Szenen noch intensiver, vor allen Dingen das Ende, dass einen ziemlich traurig und nachdenklich zurücklässt. Ich jedenfalls musste eine Nacht darüber schlafen und den Film Revue passieren lassen, um ihn ordentlich bewerten zu können.
Fazit: Geschichte einer Figur, bei der man nicht wirklich weiß, ob sie einem sympathisch ist oder nicht, ob man das cool findet was sie macht oder nicht. Sie wird zu etwas Besonderem erklärt, aber nicht zum Helden verklärt. Zum Nachdenken regt der Film auf jeden Fall an und zumindest bei mir weckte er Fernweh + Abenteuerlust. Toll erzählte Geschichte, tolle Aufnahmen, tolle Darsteller und tolle Musik.

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Aleksi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

https://vimeo.com/91359423

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doro.kopp

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

148 min die sich lohnen um in die Geschichte von Christopher McCandless einzutauchen.

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Ivo Müller

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein überragender Film aus der sichtweise von Christopher Mccandless erzählt. Man bekommt während des Films ständig das Gefühl, selber auszusteigen und alles hinter sich zu lassen. Grossartig......

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MetalFan92

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr beeindruckender Film. Christopher McCandless tut genau das, wovon viele träumen. Er lebt und das in völliger Freiheit. Er legt keinen Wert auf materielle Dinge wie z.B. ein neues Auto oder Geld.

Die Bilder die man zusehen bekommt sind traumhaft, die Zitate sind sehr philosophisch und der Soundtrack ist angepasst an den Film. Es hat mich nicht einmal gestört, dass Kristen Stewart mitgewirkt hat.

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S.Weinfest

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Bewertung2.0Ärgerlich

Was für ein langweiliger, pseudo-tiefsinniger Schwachsinn. Eine zweieinhalbstündige Vorführung von Versagern und Vollpfosten. Es gibt nicht einen Charakter in diesem Film, den ich mag oder dessen Ziele ich unterstützenswert und interessant finde. Freiheit ist für mich etwas völlig anderes. Supertramp ist ein Krimineller und Schmarotzer, dessen scheinbare Freiheit nichts weiter ist als ein Gefängnis aus Abhängigkeit von anderen und Zufällen sowie mangelnden Möglichkeiten. Der Typ macht einfach mal gar nichts. Er negiert sogar Fortpflanzung. Wenn das alle so machen, stirbt die Menschheit aus. Ein toller Held ist mir das. Es ist mir unbegreiflich, wieso der Film so gut ankommt. Ironman ist wirklich frei und sonst niemand!

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TommyBarin

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Sie haben den Film echt nicht verstanden. Peinlicher Beitrag.

Ach ja. Er schläft nicht mit dem Mädchen, weil sie minderjährig ist. Offensichtlich, würde sie so etwas nicht von der Fortpflanzung abhalten. Pervers!


Twinman

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Konnte nur lachen bei dieser Kritik, schreit ja förmlich nach Toleranz...


Hueftgold

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Nach dieser langen Odyssee bemerke ich, während Tränen aus meinem Auge kullern, worauf es im Leben ankommt und wie sehr man doch eigentlich das Leben selbst schätzen muss. Denn da wo die Unbeschwertheit regiert, die menschlichen Kontakte wichtiger sind als die Arbeit, die Lust vom Leben immer existenziell ist und ein Lachen wertvoller ist als jeder Prunk, da sind wir frei! Nach dieser eindringlichen Performance von Emile Hirsch möchte ich am liebsten meine Sachen packen, den Wohnwagen der Nachbarn klauen und einfach in die Natur fahren, um den Stress zu vernichten, der mich in meinem katalogisierten Alltag besitzt. Doch davor möchte ich Sean Penn dafür danken, dass er mir eindringlich gezeigt hat worauf man im Leben achten soll und eigentlich schon dafür misshandeln, dass dieser unfassbar tragische und emotionale Reise nach 150 Minuten schon vorbei ist. Manchmal ist es ein Gefühl im Körper, der dich komplett im Film versinken lässt, bei dem du anfängst zu weinen und den du dir am liebsten noch weitere tausend Male anschauen möchtest, da du dich verliebt hast. Ich liebe diesen Film! <3

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Hueftgold

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Nö Hard Sun Jungs ;)


BenAffenleck

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Ist auch geil!



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