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Big Fish - Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht

Big Fish (2003), US Laufzeit 110 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm, Drama, Fantasyfilm, Kinostart 08.04.2004


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7.7
Kritiker
72 Bewertungen
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7.6
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18506 Bewertungen
220 Kommentare
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von Tim Burton, mit Ewan McGregor und Billy Crudup

Als der Vater im Sterben liegt, will der Sohn mehr über das Leben seines Vaters herausfinden, und er versucht, sich aus den vielen Geschichten, die er über seinen Vater hört, ein eigenes Bild zu machen.

Zwischen Will (Billy Crudup) und seinem Vater Edward (Albert Finney) kommt es zum Streit, als der Vater sich am Tag der Hochzeit seines Sohnes mit der Französin Josephine (Marion Cotillard) zu sehr in den Vordergrund drängt. Schon immer hatte Ed Schwierigkeiten damit, die Geschichten seines Vaters gutzuheißen. Der alte Mann liebt es, Stories zu erzählen, die so abenteuerlich wirken, dass sein Sohn sie für erfunden hält. Doch nun liegt sein alter Vater im Sterben und die Lügen, die dieser in Williams Augen vorher scheinbar erzählte, nehmen plötzlich andere Gestalt an. Das erste Mal kann der Sohn seinem Vater mit offenen Ohren zuhören und lauscht mit staunender Faszination den Erlebnissen des jungen Edwards – wie dieser seine große Liebe eroberte, einer Hexe begegnete, die ihm prophezeite, dass er bald sterben werde oder wie er einen zauberhaften Zirkus entdeckte. Trotz oder gerade wegen des fabelhaften Charakters der Geschichten wird William in ihren Bann gezogen und sieht das bisherige Leben seines Vaters plötzlich in neuem Licht.

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Cast & Crew


Kritiken (10) — Film: Big Fish - Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht

kobbi88: Die Drei Muscheln

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10.0Lieblingsfilm

Heute ist ein besonderer Tag für mich. Denn heute steht mein 1000. Kommentar hier auf Moviepilot an.

Bei diesen 1000, da waren natürlich viele doofe Kommentare zu irgendwelchen Artikeln dabei, einige zu diversen Listen hier. Und vielleicht auch ein paar, ganz ganz wenige Kommentare zu Filmen. Vielleicht habt ihr sogar schon einen gelesen. Ganz unbewusst natürlich. Und wenn dann wenigstens ein schöner Kommentar dabei war, dann freut mich das sehr! :D

Whoops, harter Schnitt. Aber der ist nötig. Keine Sorge, wer noch ein wenig mehr sinnloses Geplapper lesen will, der kommt am Ende noch einmal auf seine Kosten. Aber zwischen diese beiden Plapperepisoden, da muss nun der wirkliche 1000. Kommentar stehen. Denn, wie heißt es so schön? Das Wichtigste steht im Mittelpunkt. Und das Wichtigste ist der Film. Dieser Film, einer meiner Lieblingsfilme, der heißt „Big Fish“.

***********

Sehr oft sind deutsche Untertitel zu Filmen überflüssig, falsch, schlecht. Aber hier, bei „Big Fish“, da trifft er so unheimlich gut zu.

„Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht“

Dieser Film ist voll von Zauber. Voll von Magie.

Dieser Film zeigt Leben, wie es schöner und fantasievoller nicht sein könnte.

Dieser Film ist eine Legende, eine wundervolle Geschichte.

Eine Geschichte in der Glück, Liebe und grenzenloser Optimismus immer wieder die Trauer und Melancholie besiegen. Wie in einem Abenteuer erzählt ein alter Mann die Geschichte seines Lebens. Er erzählt sie packend, witzig, spannend, mitreißend, gefühlvoll und mit vollkommener Ehrlichkeit. Für ihn sind die Geschichten wahr.

"Ein Mann erzählt seine Geschichten so oft, bis er selbst zu seinen Geschichten wird. Sie leben nach ihm weiter. Und auf die Art wird er unsterblich."

In seiner Geschichte, da erlebt also der unsterbliche Edward Bloom unglaubliche Abenteuer. Er trifft Riesen, Menschen mit mehreren Köpfen, Werwölfe, Hexen und seine große Liebe. Er erlebt ein Märchen, einen Traum. Und er glaubt daran. Er ist ein Mann, ein mittlerweile alter Mann, der sich sein inneres Kind, der sich seine Leichtigkeit, seine Fantasie und damit eines der wichtigsten Dinge im Leben erhalten hat.

Verspielte, bunte Kostüme und Kulissen. Wundervolle Musik von Burton-Komponist Danny Elfman. Von allen Darstellern fantastisch und immer der Situation angemessen gespielt. Alle spielen mit Leidenschaft, mit Herz, mit Liebe zur Geschichte. Und eben auch mit Fantasie. Ob nun Ewan McGregor, Missy Pile, Danny DeVito, Helena Bonham Carter oder Alison Lohman in den einzelnen Abschnitten der Geschichte oder Albert Finney, Billy Crudup, Marion Cottilard oder Jessica Lange im Hier und Jetzt.

Dabei, und das will der Film meiner Meinung nach sehr deutlich sagen, kann man nicht mehr zwischen erfunden und wahr unterscheiden. Zwischen der fantastischen Erinnerung und dem realen Alltag. Man soll und will es auch gar nicht mehr. Denn er sagt, dass Fantasie und Kreativität in unserem Leben einen sehr großen Stellenwert einnehmen sollte. Fantasie, die zur Realität wird. Weil man hier keine Grenze mehr ziehen kann. Er ist der Aufruf, mehr Fantasie zuzulassen, Kreativität zu zeigen. Und das alles mit Familie, mit Freuden, mit Menschen, die man gern hat. Andere an seinem Glück, an seinen Freuden, aber auch an seinem Leid teilhaben lassen. Dafür kämpfen, nach was man sich sehnt. Nie aufgeben, auch wenn es mal einen Rückschlag gibt. Den anderen zuhören. Sich in andere hineinversetzen. Andere verstehen. Und er sagt eben, dass wir mal an Märchen und Geschichten glauben sollten. Denn sie könnten näher an der Wahrheit dran sein, als man glaubt.

Selten war Tim Burton so verspielt, so kindlich. Und selten war Tim Burton gleichzeitig auch so erwachsen.

„Big Fish“ ist ein Plädoyer für Liebe und Optimismus, für Hoffnung und Vertrauen.

Ein Plädoyer für Kreativität und Fantasie, ein Plädoyer für die höchste Kunst, das Erzählen von Geschichten.

„Big Fish“ ist ein Zauber, der das Leben zur Legende macht.

****************

Und hier nun der Rede zweiter Teil, die Danksagung.

Weil ich bei der 1000 hier auch ein bisschen sentimental werde, nach diesem Film ohnehin noch mehr, und man sowas eh viel zu selten macht, da wollte ich einfach mal Danke sagen. Danke an Moviepilot, für diese schöne Plattform. Danke an die tolle Community und meine Freunde hier für die tollen (und manchmal hitzigen) Diskussionen, die schönen Kommentare, die ihr tagtäglich schreibt und die ich versuche, so gut wie möglich zu lesen (auch wenn ich nicht alle schaffe und manchmal nur überfliege *hüstel* Aber das wird mehreren hier so gehen ;) ). Danke an Mama und Papa, die mich immer unterstützt haben, danke an Christopher Nolan und „Inception“, ohne den ich mich nie hier angemeldet hätte.

Vielen Dank an – halt, ich fange jetzt nicht an, einzelne Namen von meinen Freunden hier aufzuzählen, weil ich dann immer jemanden vergesse, der mir lieb und teuer ist. Darum danke euch allen. Den älteren Freunden, den neueren Freunden. Vielen Dank an die wichtigen Freunde, auch an die anderen wichtigen Freunde :P
Danke für Filmtipps, für Spaß, für Ernst, für Wichtigkeit, für Nichtigkeit, für Geschichten und für Fantasie.

Vielen Dank.

Und auf die nächsten 1000 Kommentare :D

Kritik im Original 50 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 92 Antworten

CHF

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@kobbi
Schöner Kommentar von einem "grossen Fisch" :)

Auf weitere 1000 und auf ein weiteres Vergnügen, diese lesen zu dürfen.

LG Stefan


kobbi88

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Danke, Stefan :) Ich werde versuchen, weiterhin zumindest lesbare Kommis mit reinzustreuen ;)


SoulReaver: CinemaForever, D3M

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8.0Ausgezeichnet

[...] Tim Burton inszeniert hier eine einzigartige Zusammenführung von Vater und Sohn. Die Konflikte werden bei Seite geschoben und es wird verstanden, worauf sich das Leben wirklich konzentriert. Allerdings ist das hier alles andere als eine normale Geschichte über eine gescheiterte Vater-Sohn-Beziehung. 'Big Fish' ist ein großartiges Märchen, voller wunderbarer kleiner Märchen in sich. Jeder Moment ist einmalig und neu und der nächste Augenblick wird zu einer Reise in eine Welt, in der wirklich alles möglich scheint und grenzenlos ist. 'Big Fish' ist voller Magie, Faszination, Schönheit und unvergleichlichem Charme. Dazu der sanfte Humor, der mit dem schier endlosen Ideenreichtum verbunden wird, in den man sich einfach verlieben muss. Burton erzählt uns von einem träumerischen Leben. Ein Leben, welches wir so sicher noch nie gesehen haben, uns aber doch so unglaublich vertraut ist. Voller Poesie und von unermesslich viel Herz gestützt, wird der Film nicht nur Jung und Alt gleichermaßen begeistert, sondern kann auch als reinstes Balsam für die Seele fungieren. Wenn man traurig ist, macht 'Big Fish' einen wieder glücklich. Und wenn man eh schon gute Laune hat, wird einem das Herz in der Brust platzen. Das Leben offenbart mit Sicherheit die schönsten Geschichten, doch Tim Burton macht die tollsten Filme über völlig andere, aber doch so greifbare Menschen, die uns immer wieder Tränen entlocken und schlussendlich einfach glücklich machen. [...]

Kritik im Original 26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

SoulReaver

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Klickst du auf Kritik im Original :D


sweetForgiveness

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ja aber der absatz muss doch in den wichtigen teil :D


Stefan_R.: Mann beisst Film

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10.0Lieblingsfilm

Es fällt äußerst schwer, nicht dem Zauber, der diesen wunderbaren Film umgibt, zu verfallen.

Kritik im Original 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Janus Winter

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Mir fiel es sowas von leicht. Das glaubst du gar nicht.


paeko

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ich hatte keine chance ;)


Stryke: inderzange.de

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10.0Lieblingsfilm

Burton ist und bleibt ein Garant für einen guten Film (“Mars Attacks” und besonders “Planet der Affen” werden hier nicht anerkannt). Solche Drehbücher dürfen nur von diesem Mann verfilmt werden und zum Glück landen sie auch meist in seinen Händen. Rundum wirklich sehr gelungen und besonders das Ende ist sehr schön gewesen. Ein Must-See!

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Lieblingsfilm

Unnachahmlich findet Tim Burton betörende Bilder für das wundersame Drehbuch von John August. Wenn Edward Bloom seine Geschichten auspackt, dann berühren sie tief im Herzen und streben einem wohlig aufwühlenden Ende zu.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

sushi25: movie-fan.de

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4.0Uninteressant

Für mich einer der schwächeren Titel von Tim Burton.

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Xander8112: Xanders Blog

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10.0Lieblingsfilm

“Man sagt, wenn man die Liebe seine Lebens trifft bleibt die Zeit stehen - und das stimmt. Aber was niemand sagt ist, dass sie danach viel schneller vergeht - um die verlorene Zeit wieder aufzuholen.”

“Big Fish” ist ein Film über das Verhältnis eines Sohnes zu seinem Vater. Ein Film über die Liebe eines Mannes zu einer Frau und ein Film über die Macht der Fantasie, die es einem zwar leichter macht, die aber für andere nicht immer leicht zu verstehen ist. Nicht alles in diesem Film macht einen Sinn. Oft schein es so, dass die Geschichte des sterbenden Vaters nur ein Grund ist, einzelne, fantastische Episoden aus seinem Leben aneinander zu reihen, doch das wäre zu einfach. Anfangs versteht man auch nicht, warum Will diese Abneigung hegt - es sind doch nur Geschichten, doch Wills Problem liegt darin, dass diese für seinen Vater Realität sind. Natürlich kann dies nicht sein, zu absurd sind die einzelnen Storys, zu unrealistisch - oder etwa nicht? Je weiter die Geschichte ihren Gang nimmt, desto fantastischer wird sie auch, doch auch umso mehr wird einem der volle Umfang dessen bewusst, was dort geschieht. Tim Burton erzählt ein Drama, eine Liebesgeschichte, ein Fantasymärchen, eine Komödie.
“Du erzählst Lügen Dad. Du erzählst amüsante Lügen, das ist alles.”

All das wird dem Zuschauer in einer Perfektion gezeigt, die einen völlig in dieses Märchen eintauchen lässt. Der Soundtrack erzeugt eine Gänsehaut (die letzten Szenen des Films werden durch die Musik noch intensiver; also zu Recht Oscar nominiert!), die Schauspieler agieren grandios (Sehr gut: Ewan McGregor, der glaub eh nicht schlecht spielen kann), die Bilder und Effekte stimmen bis ins letzte Detail.

“Big Fish” ist ein Film, den ich ausnahmslos empfehlen kann (ok, mein Bruder fand ihn, gelinde gesagt, nicht ganz so gut), mein persönlicher Favorit ist es auf jeden Fall.

Was ich vielleicht für sensiblere Leser dazuschreiben sollte: Taschentücher bereit halten.

http://xander81.wordpress.com/2008/07/19/kritik-big-fish/

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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7.0Sehenswert

Auch diesmal versteht es dieser eigenwillig-versponnene, jederzeit hochinteressante Regisseur, seine Zuschauer zu überraschen. Dies schon allein dadurch, dass man einen solchen Film wie BIG FISH, mit seinem hellen, versöhnlichen und etwas verfrüht altersweisen Grundton nie und nimmer von ihm erwartet hätte.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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7.0Sehenswert

Tim Burton nimmt seine Zuschauer mit in ein Wunderland, das in jedem Menschen schlummert - so dröge die nackten Fakten sein mögen, so mächtig und unerschöpflich ist die Fantasie.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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6.5Ganz gut

Obwohl Burton eigentlich ein Meister der dunklen, schwarzen, bizarren Fantasie ist. "Big Fish" ist heller, optimistischer, familienfreundlicher als all seine früheren Werke. Und das, obwohl der Regisseur vor drei Jahren seinen eigenen Vater verlor und das in diesem Film verarbeitet.

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Kommentare (210) — Film: Big Fish - Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht


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Filmfan30

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Bewertung9.0Herausragend

Filmzitat: Ein Mann erzählt seine Geschichten so oft, dass er selbst zu seinen Geschichten wird.

Zauberhaft hinreißende Aneinanderreihung von Märchen, die von großen Abenteuern und noch größeren Gefühlen erzählen, und wer am Schluss nicht heult, der hat kein Herz.

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Runemar

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Big Fish hat es bis heute geschafft, mein Lieblingsfilm zu bleiben. Auf eine verträumte und zugleich zum denken anregende Weise definiert der Film, was Fantasie eigentlich ist und wie man damit umgehen sollte. Tim Burton schafft es, zwischen Kitsch und Drama einen Weg zu zeigen, dessen Ziel, in diesem Fall das Filmende, den Zuschauer zufrieden stellt und gleichzeitig traurig macht. Für mich hat der Film das perfekte Ende und den perfekten Weg dahin! 10.0 = Lieblingsfilm; etwas anderes kommt für mich nicht in Frage!

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xlkmx

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einfach nur großartig. Dieser Film beweist, dass eine 6er Freigabe nicht gleich für Kinderfilm steht. Unglaublich emotional für einen westlichen Film.

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Big_Kahuna

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Bewertung7.0Sehenswert

#####Für Zimtmond, die mich auf ihre liebenswert-gönnerische Art und Weise mal wieder dazu bewegt hat, mich auch mal in Genres umzusehen, die mir sonst eigentlich nicht so wirklich gut zu Gesicht stehen. Den Krampf erwartend, schupste sie mich in die Richtung der Märchen und Fabeln, in der Hoffnung ich könnte irgendwie doch ein Fable dafür bekommen. Mal sehen ob es dir gelang Zimty und ich ob deine Erwartungen an einen angemessenen Kommentar zu diesem von dir innig geliebten Film erfülle.######
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Tim Burton, ein Meister der märchenhaften Erzählungen, das durften wir ja nun schon oft genug in seinen Filmen erleben, auch wenn ich einen Großteil davon noch nicht kenne. In seinem modernen Märchen „Big Fish“ gibt er das Können dieses Erzählens einer Figur mit auf den Weg. Dem im Sterben liegenden Ehemann und Vater Edward Bloom (Ewan McGregor).
Dieser Mann besitzt die herausragende Fähigkeit sein Leben erzählerisch in einen Mantel rethorischer Finesse zu hüllen, um jedem Menschen ein Stück Menschlichkeit einzuhauchen, der an diesen Fabelranken hinauf in den Himmel kletter möchte.
Burton verleibt dem Film unterschwellig seine eigene Person mit ein und erzählt damit eine Geschichte, über einen jungen Mann auf der anderen Seite, der sich nichts sehnlicher wünscht, als seinen Vater kennenzulernen, statt immer wieder dessen ausgeschmückte Geschichten zu hören, bei denen allem Anschein nach wohl nicht mal die Hälfte stimmen dürfte. Ich möchte gar nicht groß auf die Story eingehen, ich kann nur den vielen Eindrücken beipflichten, die besagen, dass es Burton irgendwie mal wieder schafft, eine magische Stimmung zu erzeugen, die jung und alt gleichermaßen verzaubert. Denn ehrlicherweise ist die Pointe tiefgründiger, als erwartet.
Big Fish erzählt davon, wie wichtig es sein kann, dass eine Geschichte eben nicht nur erzählt wird, sondern wie sie erzählt wird und das es vielleicht nicht immer wichtig ist, wie jemand wirklich war, sondern wie man ihn in Erinnerung hat. Welches Andenken hinterlassen wurde, dank dem derjenige in den Herzen weiterlebt, egal was für schlimme Dinge er doch einst getan hat. Das er beispielsweise in den wichtigen Momenten des Lebens nicht für die Person da war, die es eigentlich am dringendsten gebraucht hätte.
Von liebenswerten Fabelwesen über traumhafte Kulissen erzeugt Burton ein Gefühl, dass dem Zuschauer Zugang zu einer kleinen, aber herzerwärmenden Geschichte mit vielen bunten gemalten Charakteren und vielen kleinen Wichtigkeiten eröffnet, denn hier liegt mit deutlicher Handschrift die Liebe im Detail. Nebenbei gelingt es ihm dann auch noch die moderne Wirklichkeit und deren Zwänge in diese Liebeserklärung ans Kino miteinzuweben und mit einem runden Ende abzuschließen. Für Märchenmuffel wie mich überraschend stimmungsvolle Abwechslung mit etwas gedämpfterem Interpretationsfreiraum und ein zwei kleinen Spannungstiefs, aber dennoch eine Geschichte, die unter die Haut geht und ein Film den man sich problemlos im Kreise der Familie ansehen kann, der aber dennoch nicht unbedingt nur ein Kinderfilmdasein fristet, sondern in seiner Gesamtheit durchaus als starkes Fantasykino zu überzeugen weiß.

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Big_Kahuna

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Ich stör euch dann mal nicht weiter in eurer trauten Zweisamkeit, aber den Tee nehm ich mit, den braucht ihr eh nicht. :p


kobbi88

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*hehe*

Das... ähm.. Tee-Flaschen-Pfand kannste behalten :D


Negev

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Bewertung9.0Herausragend

Big Fish ist eine fantastische Biographie eines gewöhnlichen Menschens.

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filmfuzzy

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Untertitel zu diesem Film heißt: “Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht“. Damit ist schon viel verraten was Regisseur Tim Burton hier erzählen möchte. Denn wo es Zauber gibt ist das Märchen nicht weit. Und wo kann man Träume besser wahr werden lassen als im Kino. Edward Bloom (Albert Finney – als junger Mann – Ewan McGregor) ist ein solcher Märchenerzähler. Jedenfalls kommt es seinem Sohn Will (Billy Crudup) so vor. Denn sein Vater erzählt immer und überall skurrile Geschichten bei denen man nicht weiß ob sie die Wahrheit sind, wie er behauptet, oder glatt von Münchhausen stammen könnten. Der Grundstein zu dieser Lust am Fabulieren liegt in der Kindheit von Edward. Er lag drei Jahre im Gipskorsett weil er zu schnell wuchs. In dieser Zeit hat er alles an Literatur verschlungen was ihm unter die Augen kam. Doch Billy hat sich mit seinem Vater überworfen, weil er all diese Geschichten nicht glauben konnte. Jetzt liegt sein Vater im Sterben und Billy unternimmt einen letzten Versuch sich mit seinem Vater zu versöhnen. Vielleicht, so hofft er, wird er endlich auch eine Antwort auf die dringlichste Frage seines Lebens bekommen: Wer war Edward Bloom wirklich und welche seiner unzähligen Geschichten hatte zumindest einen wahren Kern? Am Sterbebett erzählt sein Vater dann seine Lebensgeschichte. Da begegnet man einem sanften Riesen, einer prophetischen Hexe, einer verwunschenen Stadt, einem Zirkusdirektor (Danny DeVito) der nachts zum Werwolf wird und einem hübschen Mädchen (ALISON Lohman – als seine Ehefrau Jessica Lange), dass Edward trotz vieler Widrigkeiten heiratet.
Der Film hat so viele Facetten die man nicht erzählen, sondern im Kino selbst erleben sollte. Ein typischer Tim Burton Film, der uns ja schon mit anderen schönen Filmen überrascht hat. Man denke nur an „Edward mit den Scherenhänden“, „Beetlejuice“ oder „Ed Wood“ und „Mars Attacks“. Darstellerisch mit einem abgerundeten Ensemble das diesen Film zu einem verträumten Kinoabend werden lässt.

118 Minuten kurzweilig über ein Abenteuer das Leben heißt.

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CHF

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Bewertung7.5Sehenswert

Big Fish ist mehr als ein oberflächliches Märchen für Kinder, das durchaus mit bunten Bildern und Fabelwesen zu überzeugen weiß.

Eine Lebensgeschichte erzählt in der Retrospektive, über den gescheiterten amerikanischen Traum. Ausgeschmückt mit Wunschdenken, um es der nächsten Generation etwas erträglicher zu machen.

Dichter oder gar überbewertete Poeten, die keine drei Sätze zu Papier bringen können, man könnte sie auch Broker, Banker oder Spekulanten nennen, finden dennoch Beachtung, obwohl ihr wahres Können nur in dem Ausrauben von bereits geplünderten Banken besteht. Eine geheuchelte Verwunderung über diesen Zustand, als man sich auch noch das Kassengeld unter Nagel reißen will, setzt dem ganzen Spott die Krone auf.

Ein Film über Ausbeutung, über schiefliegende Häuser, oder auch die Schieflage der Kredite, über unbezahlbare Träume, seien sie auch noch so weiss getüncht und mit malerischen Palisaden eingegrenzt. Sie bleiben dennoch nur unerreichbare Willensbekundungen von Träumern, die durch verhexte Wälder laufen, springenden Spinnen trotzen und selbst mit der Hilfe von Riesen diese Aufgabe nicht bewältigen können.

Ein leicht gekitschtes Ende führt beim Realisten zum Punktabzug, der Träumer geht darin auf und gibt dem Ganzen ein Full House.

Fazit: Kann sich jeder selbst aussuchen, Spielraum zur Interpretation ist grenzenlos vorhanden.

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vanilla

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einer der SCHÖNSTEN Filme überhaupt und Burton´s Bester;-)


craax

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-ist >Edward Swissoirhands< ... ? )


FireAnt

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Bewertung9.0Herausragend

Tim Burton ist vielleicht der letzte große Magier des amerikanischen Kinos.
Außerdem die beste Nicht-Six Feet Under-Beerdigungsszene überhaupt.

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Spike1990

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein echte Filmperle, welche sich heute Nachmittag im Programm von Pro7 versteckt hat.

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Slevin_Kelevra23

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine tolle Lebensgeschichte, brilliant erzählt und verkörpert durch Ewan McGregor und Albert Finney, eröffnet sich hier dem Zuschauer. Der Film stellt eine abenteuerliche Lebensgeschichte dar, wie sie schöner nicht in erzählt werden könnte! 'Big Fish' erinnert uns daran, dass Geschichten erzählen eine der schönsten Sachen der Welt sein kann, egal wie wahr oder wie erfunden sie am Ende sind und genau das sollte man auch nach der Sichtung von 'Big Fish' mitnehmen. Ein absolutes Meisterwerk wurde hier von Tim Burton geschaffen!

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vanilla

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sein bester Film;-)
Ein modernes Märchen für Menschen mit einem großen Herz;-)


NewZooYorker

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

(Eventuell Spoiler!)
Big Fish - Die Geschichte einer Legende, eines Erzählers, ... eines Lügners? Tim Burton präsentiert uns hier seine unglaublich packende Homage an all die Geschichtenerzähler dieser Welt und somit auch an das Kino selbst. "Big Fish" handelt von einen Mann, der sich selbst alleine durch seine Worte unsterblich machte. Er hat es aber mit der Wahrheit nie so ganz genau genommen. Hier und da waren seine Geschichten ausgeschmöckert und so entstanden diese gar unglaublichen Erzählungen von Ed Bloom, gespielt vom grandiosen McGregor. Er hat gelogen. Zwar basieren sie schon teilweise auf Wahrheiten, aber letztendlich ist es nie so passiert. Und wenn kümmert das? Diese Geschichten sind voller Ideen, Visionen, Kreativität und vor allem voller Leben. Ein guter Geschichtenerzähler erzählt seine Besten Storys immer und immer wieder. Denn wie Ed Bloom selbst sagte:
"A man tells his stories so many times that he becomes the stories. They live on after him, and in that way he becomes immortal."
Burton ist wie sein Hauptcharakter auch ein Geschichtenerzähler und der wahrscheinlich größte den das Kino noch hat. Mit Bewegenden Bildern, einen bezauberndem Cast, einem wundervollen Score hat er seine Geschichte erzählt, und sie war nicht voller Lügen, sie war einfühlsam, voller Größe und Kraft und sie war bewegend. Für ein paar Leute war das Kitsch, für mach war es eines der emotionalsten Erlebnisse die ich bei einem Film je hatte. Burton verleiht seinen Bildern kraft, er bekennt sich zu seinen Geschichten, und dazu, dass es die Lügen bei diesen Erzählungen nie gab, die wundersamen Geschehnisse waren immer ein Teil der Geschichte, sie mussten nur erzählt werden. Am Ende wird die Geschichte zu Ende erzählt, und dieses berührende Meisterwerk findet einen emotionalen Abschluss. Tränen, und doch unendlich glücklich. Dank Filmen wie "Big Fish" und Leuten wie Tim Burton wird das Kino seine Geschichten immer wieder erzählen, und dafür bin ich unendlich dankbar.

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PommesPapst

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eine ganz tolle Geschichte zwischen Märchen und Realität mit einem fast durch die Bank weg hervorragend spielenden Cast.

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ElMagico

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Als würde Tim Burton einen Schritt ins Licht tun und nach der Schelte, die er für "Planet of the apes" bekommen hat, sich neu sortiere. Nun, zumindest ein bisschen. Vom Gefühl her ist dies eindeutig ein Burton, die Position des Erzählers ist hier jedoch deutlich eine erwachsenere. Ob es nun Altersweisheit ist, oder einfach nur neugewonnene Milde: Tim Burton rückt die Figuren, die vorher noch meist Außenseiter waren, in die Mitte und belässt sie dort. Das Mitleid bekommen diesmal diejenigen, die nicht sehen wollen oder können.
Natürlich ist das zuweilen sehr kitschig, gerade weil Burton um seine fantasievollen Episoden ein kleines Familiendrama aufbaut, welches doch schon sehr altbekannten Standarts folgt und somit gänzlich vorhersehbar ist. Seltsamerweise wartet man trotzdem immer wieder auf das Ende des Films, wird man stets auf neue von diesem angenehm berührt. So wie man sich prinzipiell wiederholt relativ gut auf den Film einlassen kann, obwohl man sein kleines Geheimnis doch eigentlich schon kennt. Aber auch als Kind hat man sich ja ein und dasselbe Märchen immer und immer wieder angehört. Die Sehnsucht nach dem guten Ende, die Hoffnung auf Erleichterung, man hat sie unbewusst mal für mal künstlich befriedigt. Und so geht es mir auch mit "Big Fish": Es ist einfach ein schöner Film, der sagt, dass vielleicht doch nicht alles so schlimm ist, dass man vieles einfach nur sehr dunkel sieht und empfindet...gerade als Erwachsener.
Kann man sich auf diesen positiven Aspekt dieser Geschichte einlassen, dann wird man von diesem Film sanft verzaubert. Ein sehr warme Angelegenheit, der man auch gern ihre kleinen Längen verzeiht. Und auch wenn das dem einen oder anderen viel zu kitschig und bunt gestaltet ist, so seh ich in diesem Film doch auch eine große Wahrheit. So wie manche Autoren, manche Filmemacher sich in die tiefen des menschlichen Schmerzes stürzen, höchst tragische Geschichten entwerfen, die vor Dunkelheit und Abgründen nur so strotzen, letztendlich aber auch nur eine Seite des Lebens damit beleuchten, so ist dies Burtons Blick aufs Leben durch die Augen eines Menschen wie Edward Bloom. Und dieser weiß nur zu gut das nicht alles schön ist, weiß um den Schmerz den es gibt, aber er selbst will dem Ganzen etwas Farbe, etwas schönes hinzufügen. Auch da, wo es vielleicht nichts schönes zu sehen gibt. Am Ende ändert dies natürlich nichts, das Ergebnis bleibt das gleiche...dies gilt aber im gleichen Maße für eine negative, nihilistische Sicht auf die Dinge des Lebens. Und auch wenn ich weit davon entfernt bin, ein Mensch zu sein der solche Dinge in einem positiven Licht sehen kann, so bin ich doch froh, wenn mir dieser Edward Bloom ab und an seine Augen leiht. Denn diese Sehnsucht nach dem Happy End habe ich nachwievor.

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Spielberg_Fan

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Mein Lieblings-Burton !!!


ElMagico

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Ein toller Burton...aber da bin ich mit dem anderen Edward viel zu dicke ;)


BaitfroN

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Bewertung7.0Sehenswert

Irgendwie hätte ich mir mehr von dem Film erwartet. Er hat soviel Potenzial ein Film zu sein der komplett von seinen Märchen und seinem Charme lebt, und zu Teilen klappt das auch echt gut. Aber irgendwie ist es nicht ganz das was es hätte sein können. Ich kann nicht genau sagen was fehlt, was genau zu viel war.

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Zimtmond

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich überlege jedes Mal wenn ich hier bin, dass ich über meinen absoluten Lieblingsfilm etwas schreiben sollte. Aber irgendwie kann ich es einfach nicht in Worte fassen. Ich liebe ihn einfach. Alles daran und eigentlich wurde das hier ja auch schon alles gesagt. Für mich einfach ein wundervoller Film und der wohl beste Burton!

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Zimtmond

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Damit hast du gerade meinen kleinen Kommentar gut ergänzt, kobbi. :)
Immer wieder wunderschön und gerade liegt er wieder im Player.
Auf jedenfall gucken, Big_Kahuna :)


ready2fall

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Für mich nicht der beste, aber ein wunderbarer Burton.


Lexcode

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein fantastischer Film über das Altwerden, das Leben und den Tod, magisch und märchenhaft erzählt. Gute Schauspieler, tragische Komik und viel Fantasie. Hier hat Tim Burton ein wahres Meisterwerk geschaffen.

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benjamin.zahnd

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Bewertung9.5Herausragend

So, nun habe ich diesen Film auch gesehen :)
Mir hat er sehr gut gefallen! Die Beschreibung, das er wie ein Märchen ist, passt wirklich gut dazu. Die Geschichten von/über Edward Bloom sind wirklich toll! Ich hätte gerne noch länger zugehört!

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Spielberg_Fan

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Tim Burton-Retrospektive#10

Man könnte bei der Sichtung von „Big Fish“ meinen, man hätte es hier gar nicht mit einem Tim Burton-Film zu tun. An nur wenigen Stellen erkennt man den gewohnten Stil des Filmemachers. Schlimm ist das aber nicht, denn mit „Big Fish“ hat der Regisseur wohl einen seiner besten Filme gedreht, wenn nicht sogar seinen besten. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass der Streifen in jeder Minute Filmmagie pur ausstrahlt und eine Vielzahl an wundervollen Szenen zu bieten hat.

„Big Fish“ funktioniert an seiner Oberfläche als ein ganz normales, wunderschönes Märchen, aber blickt man viel genauer hin, erkennt man, dass in dem Film viel mehr drin steckt. Es ist nicht nur ein Märchen, indem Realität und Fantasie ineinander verschmelzen. Es ist auch ein Film über eine Vater/Sohn Geschichte, die bei der ganzen Magie wohl der realistischsten Aspekt des Werkes darstellt. Tim Burton nimmt den Zuschauer hier mit auf eine fantasievolle Reise in eine eigene Welt, in der die wundersamsten Dinge passieren, aber von der Realität auch eingeholt werden. Mit dem Hauptcharakter Edward Bloom hat man praktisch einen modernen Münchhausen, der seine Lebensgeschichte so fantastisch erzählt, dass man selbst als Zuschauer die merkwürdigsten Dinge glauben mag.

Für mich ist „Big Fish“ definitiv das beste Werk des Regisseurs, weil es einfach eine so tolle, herzerwärmende und voller magischer Momente erzählte Geschichte ist, die einen zu Tränen rührt. Die Schauspieler, das Setting, die Musik von Danny Elfman und diese strahlend bunte Welt voller Fantasie sind ein filmischer Traum, den man träumen will. Wer diesen Film nichts abgewinnen kann, der scheint auch kein Herz zu haben, oder?

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Filmkenner77

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Sehe ich genauso. Burtons bester Film!


Codebreaker

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich hatte bisher noch nicht viele Filme, die mich beim ersten Mal sehen direkt umgehauen haben und die ich somit auch gleich in mein Herz geschlossen habe.
Entweder ich habe einfach noch nicht viele solcher Vertreter gesehen oder es gibt eben nur "nicht viele" für mich davon.
Filme, die es geschafft haben wären zum Beispiel "Zurück in die Zukunft" oder auch "Die Verurteilten" und so war es auch bei "Big Fish".
Das erste Mal sehen ist noch gar nicht so lange her und trotzdem habe ich ihn mir gestern schon zum zweiten Mal angesehen, da hat sich dann all das nochmal bestätigt, was ich nach der Erstsichtung schon vermutet habe, nämlich, dass mir dieser Film einfach unglaublich gut gefällt, ja er hat es sogar geschafft, einer meiner absoluten Lieblinge zu werden.
Diese wunderbare Magie, diese Art und Weise wie das Thema "Geschichten erzählen" präsentiert wurde, diese liebenswerte Ausstrahlung... weiß nicht wie ich es sagen soll, aber ich bin einfach hin und weg.
Es mag ja schon sein, dass dieser Film vielleicht sehr "nett" ist, vielleicht schon so nett, dass man sagt: "Joa, ist schön, aber nix besonderes." Nein! Dieser Film ist für mich einfach Magie pur!
Von der ersten Sekunde an bin ich drin gewesen und was ich auch noch unbedingt sagen will: Ewan McGregor! Ich mochte ihn schon immer ein bisschen, doch mit seiner Leistung in diesem Film hat er mich einfach nochmal mehr beeindruckt. Damit meine ich nicht, dass das eine schauspielerische Glanzleistung ist, wie man sie nur einmal im Leben hat, nein vielmehr einfach sein Auftreten. So sicher, so überzeugend, als wäre er für diese Rolle geboren!
Was bekommt man hier nicht alles geboten? Werwölfe, einen Riesen, eine Hexe, Spectre und so vieles mehr, was vielleicht erstmal kurios klingt, ja man kann sich erstmals vielleicht nicht mal richtig vorstellen, dass das in dieser Kombination so gut sein kann, aber wie gesagt und das kann ich hier nicht oft genug sagen, es ist magisch!
Ich fühle mich wohl, wenn ich diesen Film schaue, es fühlt sich verdammt gut an und das Ende ist ebenso schön.
Allgemein finde ich, ist das einer der SCHÖNSTEN Filme die ich je gesehen habe und damit meine ich auch wirklich, schön. Weniger genial durchdacht, weniger Filmkunst ³, einfach nur schön!
Diese Liebesgeschichte ist wahnsinn, die Charaktere, die Vater - Sohn Beziehung (objektiv gesehen, hätte man da eventuell hier und da noch etwas besser machen KÖNNEN, ist mir aber egal) und auch die Schauspieler!
Ewan McGregor (der wie gesagt jetzt immer was gut bei mir hat) habe ich schon erwähnt, aber wen haben wir noch alles dabei? Die hervorragende Jessica Lange (zum ersten Mal in American Horror Story gesehen, da war sie klasse), Marion Cotillard, Helena Bonham Carter, Denny DeVito und natürlich Steve Buscemi (der auch einfach immer klasse ist!). Auch Billy Crudup will ich nicht verschweigen und natürlich den "alten" Edward Bloom - Albert Finney.
DANKE! Tim Burton, Danke für diesen Film, der mich nun schon zwei Mal so sehr beeindruckt hat, dass ich ihn einfach in die Liste meiner Lieblingsfilme aufnehmen MUSS! Ich werde ihn sicherlich noch oft sehen und ich werde noch oft vor dieser Magie so sehr beeindruckt sein.
Einfach nur toll! In diesem Sinne möchte ich mit dem schönen Zitat enden, mit dem auch der Film endet.
"Ein Mann erzählt seine Geschichten so oft, bis er selbst zu seien Geschichten wird. Sie leben nach ihm weiter. Und auf die Art wird er unsterblich."

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BuendelKap

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Bewertung9.5Herausragend

Habe mir den Film aufgrund der guten Bewertungen hier gekauft und bin einfach überwältigt. Ich bin ein großer Fan von Ewan Mcgregor und finde, dass er mal wieder eine grandiose Rolle gespielt hatte. Der Film ist lustig, dramatisch, traumhaft, gut erzählt, klasse dargestellt und einfach so vieles mehr. Er hat mich zu Tränen gerührt und ich kann einfach den Film nur weiterempfehlen. Ganz großes Kino. :)

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