Big Fish - Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht

Big Fish (2003), US Laufzeit 110 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm, Drama, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Kinostart 08.04.2004

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7.7
Kritiker
72 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.6
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16328 Bewertungen
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von Tim Burton, mit Ewan McGregor und Billy Crudup

Als der Vater im Sterben liegt, will der Sohn mehr über das Leben seines Vaters herausfinden, und er versucht, sich aus den vielen Geschichten, die er über seinen Vater hört, ein eigenes Bild zu machen.

Zwischen Will (Billy Crudup) und seinem Vater Edward (Albert Finney) kommt es zum Streit, als der Vater sich am Tag der Hochzeit seines Sohnes mit der Französin Josephine (Marion Cotillard) zu sehr in den Vordergrund drängt. Schon immer hatte Ed Schwierigkeiten damit, die Geschichten seines Vaters gutzuheißen. Der alte Mann liebt es, Stories zu erzählen, die so abenteuerlich wirken, dass sein Sohn sie für erfunden hält. Doch nun liegt sein alter Vater im Sterben und die Lügen, die dieser in Williams Augen vorher scheinbar erzählte, nehmen plötzlich andere Gestalt an. Das erste Mal kann der Sohn seinem Vater mit offenen Ohren zuhören und lauscht mit staunender Faszination den Erlebnissen des jungen Edwards – wie dieser seine große Liebe eroberte, einer Hexe begegnete, die ihm prophezeite, dass er bald sterben werde oder wie er einen zauberhaften Zirkus entdeckte. Trotz oder gerade wegen des fabelhaften Charakters der Geschichten wird William in ihren Bann gezogen und sieht das bisherige Leben seines Vaters plötzlich in neuem Licht.

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Kritiken (9) — Film: Big Fish - Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht

SoulReaver: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

[...] Tim Burton inszeniert hier eine einzigartige Zusammenführung von Vater und Sohn. Die Konflikte werden bei Seite geschoben und es wird verstanden, worauf sich das Leben wirklich konzentriert. Allerdings ist das hier alles andere als eine normale Geschichte über eine gescheiterte Vater-Sohn-Beziehung. 'Big Fish' ist ein großartiges Märchen, voller wunderbarer kleiner Märchen in sich. Jeder Moment ist einmalig und neu und der nächste Augenblick wird zu einer Reise in eine Welt, in der wirklich alles möglich scheint und grenzenlos ist. 'Big Fish' ist voller Magie, Faszination, Schönheit und unvergleichlichem Charme. Dazu der sanfte Humor, der mit dem schier endlosen Ideenreichtum verbunden wird, in den man sich einfach verlieben muss. Burton erzählt uns von einem träumerischen Leben. Ein Leben, welches wir so sicher noch nie gesehen haben, uns aber doch so unglaublich vertraut ist. Voller Poesie und von unermesslich viel Herz gestützt, wird der Film nicht nur Jung und Alt gleichermaßen begeistert, sondern kann auch als reinstes Balsam für die Seele fungieren. Wenn man traurig ist, macht 'Big Fish' einen wieder glücklich. Und wenn man eh schon gute Laune hat, wird einem das Herz in der Brust platzen. Das Leben offenbart mit Sicherheit die schönsten Geschichten, doch Tim Burton macht die tollsten Filme über völlig andere, aber doch so greifbare Menschen, die uns immer wieder Tränen entlocken und schlussendlich einfach glücklich machen. [...]

Kritik im Original 26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

SoulReaver

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Klickst du auf Kritik im Original :D


sweetForgiveness

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ja aber der absatz muss doch in den wichtigen teil :D


Stefan_R.: Mann beisst Film

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10.0Lieblingsfilm

Es fällt äußerst schwer, nicht dem Zauber, der diesen wunderbaren Film umgibt, zu verfallen.

Kritik im Original 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Janus Winter

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Mir fiel es sowas von leicht. Das glaubst du gar nicht.


paeko

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ich hatte keine chance ;)


Stryke: inderzange.de

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10.0Lieblingsfilm

Burton ist und bleibt ein Garant für einen guten Film (“Mars Attacks” und besonders “Planet der Affen” werden hier nicht anerkannt). Solche Drehbücher dürfen nur von diesem Mann verfilmt werden und zum Glück landen sie auch meist in seinen Händen. Rundum wirklich sehr gelungen und besonders das Ende ist sehr schön gewesen. Ein Must-See!

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Lieblingsfilm

Unnachahmlich findet Tim Burton betörende Bilder für das wundersame Drehbuch von John August. Wenn Edward Bloom seine Geschichten auspackt, dann berühren sie tief im Herzen und streben einem wohlig aufwühlenden Ende zu.

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sushi25: movie-fan.de

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4.0Uninteressant

Für mich einer der schwächeren Titel von Tim Burton.

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Xander8112: Xanders Blog

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10.0Lieblingsfilm

“Man sagt, wenn man die Liebe seine Lebens trifft bleibt die Zeit stehen - und das stimmt. Aber was niemand sagt ist, dass sie danach viel schneller vergeht - um die verlorene Zeit wieder aufzuholen.”

“Big Fish” ist ein Film über das Verhältnis eines Sohnes zu seinem Vater. Ein Film über die Liebe eines Mannes zu einer Frau und ein Film über die Macht der Fantasie, die es einem zwar leichter macht, die aber für andere nicht immer leicht zu verstehen ist. Nicht alles in diesem Film macht einen Sinn. Oft schein es so, dass die Geschichte des sterbenden Vaters nur ein Grund ist, einzelne, fantastische Episoden aus seinem Leben aneinander zu reihen, doch das wäre zu einfach. Anfangs versteht man auch nicht, warum Will diese Abneigung hegt - es sind doch nur Geschichten, doch Wills Problem liegt darin, dass diese für seinen Vater Realität sind. Natürlich kann dies nicht sein, zu absurd sind die einzelnen Storys, zu unrealistisch - oder etwa nicht? Je weiter die Geschichte ihren Gang…

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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7.0Sehenswert

Auch diesmal versteht es dieser eigenwillig-versponnene, jederzeit hochinteressante Regisseur, seine Zuschauer zu überraschen. Dies schon allein dadurch, dass man einen solchen Film wie BIG FISH, mit seinem hellen, versöhnlichen und etwas verfrüht altersweisen Grundton nie und nimmer von ihm erwartet hätte.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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7.0Sehenswert

Tim Burton nimmt seine Zuschauer mit in ein Wunderland, das in jedem Menschen schlummert - so dröge die nackten Fakten sein mögen, so mächtig und unerschöpflich ist die Fantasie.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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6.5Ganz gut

Obwohl Burton eigentlich ein Meister der dunklen, schwarzen, bizarren Fantasie ist. "Big Fish" ist heller, optimistischer, familienfreundlicher als all seine früheren Werke. Und das, obwohl der Regisseur vor drei Jahren seinen eigenen Vater verlor und das in diesem Film verarbeitet.

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Kommentare (190) — Film: Big Fish - Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht


Sortierung

Nachtblume80

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Bewertung9.0Herausragend

Wunderbarer emotionaler Fantasyfilm ,der auch zum Nachdenken anregt.Die Besetzung ist gut gewählt und wieder einmal sieht man Helena Bonham Carter in einer verschrobenen Frauenrolle bzw. als Hexe:)Klasse!
Die märchenhaften Aspekte in dem Film finde ich herrlich ..solche Filme müssten viel öfter gedreht werden....Respekt an Tim Burton!

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Dady

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Bewertung6.5Ganz gut

Auch wenn "Big Fish" hier von vielen sehr hoch angepriesen wird, kann ich diese Meinung nicht ganz teilen. Ich bin dafür vielleicht nicht genug Kind geblieben denn da war dann doch zufiel Fantasy mit bei. Es handelt sich hier um eine wirklich schöne Geschichte und die Darsteller waren auch allesamt top. Aber irgendwie hat mir da immernoch was gefehlt damit mich der Film jetzt so umgehauen hätte wie viele andere in der Community!!

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Brascon

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einmal tauschen.
Einmal Tim Burtons und meinen Kopf tauschen, nur um ebenfalls in seiner Welt zu leben und ihm zu zeigen, wie sehr er uns dorthin entführt.
Selten solch phantasievolles, simples, doch trotzdem bewegendes Ende gesehen.
Mögest du ewig leben und uns weiterhin deine Geschichten erzählen.

"Ein Mann erzählt seine Geschichten so oft, bis er selbst zu seinen Geschichten wird. Sie leben nach ihm weiter. Und auf die Art wird er unsterblich."

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doctorgonzo

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Bewertung9.0Herausragend

"Die besten Lügen enthalten immer etwas Wahrheit"

Und vielleicht sind Lügen manchmal die besseren Wahrheiten. Ist eine langweilige Wahrheit denn besser als eine unterhaltsame Lüge? Würde es mehr Spaß machen, zu sehen, dass Bruce Willis eben nicht dutzende (oder mehr) erprobte Killer ausradieren kann und dabei höchstens effektvolle Kratzer abbekommt?

Geschichtenerzähler Tim Burton erzählt uns hier eine herrlich ausgeschmückte Wahrheit über den Geschichtenerzähler Edward Bloom, über dessen sehr buntes Leben, sein schwieriges Verhältnis zu seinem Sohn, seine beinahe wahnwitzig bemerkenswerten Freunde und einen roten Dodge Charger.

Ewan McGregor, drogensüchtiger Jedi, Verehrer von Nicole Kidman und Lover von Jim Carrey, durchwandert ein wahres Wunderland mit Riesen, Werwölfen, schmucken Städtchen, und das nur, um Ende wieder da zu landen, wo er begann.
Bei der Frau, die er liebt.

Wie Adorno schon erkannte: Eskapismus ist eine Kreisbewegung zurück zu ihrem Ausgangspunkt.

Und so ist dieser sich schließende Kreis ein wunderbar bunter Looping, für einen Burton erstaunlich hell, aber doch geprägt von einer wunderbaren erzählerischen Kreativität, von einer Liebe zu den Figuren, von einer großen Kompositionsgabe und der Überzeugungskraft, dass es vielleicht nicht immer die Geschichte ist, die den Reiz generiert, sondern auch, wie und von wem sie erzählt wird.

Neben dem Schotten McGregor versammelt Burton hier einen herrlich harmonisch aufspielenden Cast, der mit Namen wie DeVito, Lange, Finney oder Buscemi glänzt, aber es nicht nur bei den Namen belässt, sondern vor allem richtige Typen präsentiert, die einen ebenso zauberhaften wie tragikomischen Mikrokosmos bevölkern.

Eine ebenso reife wie kindische Geschichte über einen Mann, der das Meer gesehen hat, aber gern in seinen heimatlichen Teich zurückkehrte, um dort als großer Fisch im kleinen Teich zur Legende zu werden.

Ein modernes Märchen, das rührt, amüsiert, zum Nachdenken bringt und auf wunderbar angenehme Weise die Zeit vertreibt.

Nicht zuletzt, weil das Duo Burton/Elfman in Sachen Atmosphäre bei nahezu jeder Zusammenarbeit Maßstäbe in Sachen Atmosphäre zu setzen weiß.

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cpt. chaos

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Eine wirklich wunderschön erzählte Geschichte, die auch generationsübergreifend bestens funktioniert!


Andy Dufresne

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"Eine ebenso reife wie kindische Geschichte über einen Mann, der das Meer gesehen hat, aber gern in seinen heimatlichen Teich zurückkehrte, um dort als großer Fisch im kleinen Teich zur Legende zu werden."
Das trifft den Kern !


MurmelTV

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Anhand meiner Bewertung sieht man bereits, dass "Big Fish" einer meiner Lieblingsfilme ist und somit auch mein liebster Film von Tim Burton. Es ist ein Meisterwerk, das sich aus mehreren Märchen und Geschichten zusammensetzt, was manche Leute vielleicht schon etwas abschrecken wird. Dennoch lege ich jedem diesen Film ans Herz, da er sowohl eine wunderschöne Vater-und-Sohn-Geschichte, als auch eine bezaubernde Liebesgeschichte erzählt!
Die Art und Weise, wie Tim Burton die Märchen mit der Realität verknüpft ist in meinen Augen ausgezeichnet gelungen und beim Abspann habe ich jedes Mal Gänsehaut und muss anschließend das Gesehene Revue passieren lassen.
Wie und für wie lang wird man sich an uns erinnern? Bzw wird man sich überhaupt an uns erinnern?
Hut ab für diesen verzaubernden Film!

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FilmeGuide

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Eine der interessantesten Filme, die ich je gesehen habe. Einfach anders, einfach komisch, einfach wunderbar. Man wollte nicht wegschauen und immer wissen "was kommt jetzt" Spannung und sehr, sehr große Unterhaltung = Big Fish


MurmelTV

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Ganz deiner Meinung. Einfach klasse!


intothemilkyway

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Bewertung9.5Herausragend

'Big Fish' ist wirklich witzig und schon ein klein wenig seltsam (was den Film nicht schlecht macht). Leider ist er dann aber so schrecklich traurig, dass er nie den 'Lieblingsfilm-Status' erreichen könnte.

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Johnzy

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Film über die Magie der Worte...
Tim Burton erzählt uns hier eine sehr fantasievolle, tragischschöne Vater/Sohn Geschichte, die durch eine wunderbare Atmosphäre, grandiose Bilder, die exzellenten Schauspieler und einen stimmigen Soundtrack zu begeistern vermag. Ein bezauberndes modernes Märchen...wunderschön und bewegend...!

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rockadude

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Bewertung10.0Herausragend

Bis heute eigentlich fast mein Lieblingsfilm von Tim Burton.
Edward Bloom ist bekannt für seine außerordentlich fantasievoll ausgeschmückten Geschichten, die er zu jeder sich bietenden Gelegenheit immer wieder zum besten gibt. Von manchen belächelt und von den meisten dafür gemocht, ist sein Sohn Will die ewige Possenreißerei seines Vaters leid, da es für ihn seit dem Kindesalter nie so wirklich möglich war seinen Vater richtig kennenzulernen und entfremdet sich von ihm. Jahre später liegt Will's Vater im sterben und Will möchte diese letzte Gelegenheit nutzen nun die Wahrheit über seinen Vater herauszufinden und gegebenenfalls sich mit ihm wieder auszusöhnen, nur um zu erfahren das in jeder Geschichte seines Vaters doch ein Fünkchen Wahrheit steckt und das eine fantasievoll ausgeschmückte Geschichte meist doch immer noch die bessere Alternative ist als die die immer triste Realität.
Dieser Film gibt einem die geballte Ladung davon womit man mit seiner Fantasie imstande ist. Das der Film kitschig ist, ist üblicherweise ein Kunstgriff der in Filmen für gewöhnlich stört wenn es etwas zu sehr ausgereizt wird. Hier allerdings ist ein Element das notwendig ist damit der Film funktioniert. Der Film ist auch ein Beispiel dafür was Kino eigentlich sein soll: MAGIE!!!
Und das ist der Film definitiv. Er hat eine unglaubliche magische Atmosphäre und entführt einen wirklich in eine andere Welt für gute 2 Std.
Auch schauspielerisch bewegt sich hier alles im grünen Bereich. Albert Finney spielt wunderbar den alten Edward Bloom währenddessen Ewan McGregor ganz fabelhaft dessen jüngeres Konterfei zum besten gibt. Jessica Lange spielt auch sehr sympathisch und bei Marion Cottilard kann man hier schon sehen das aus ihr eines Tages noch eine gefragte Darstellerin im Filmgeschäft wird. Billy Cudrup ist zwar unter all den guten darstellern ein wenig blass, aber nicht so blass das einem sein Charakter egal ist. Oft kriegt er doch noch die Kurve, was ihm besonders am Ende gelingt.
Ich denke über Danny Elfmans Score braucht man hier nicht viel sagen. Natürlich hat Burtons Haus- und Hofkomponist hier wieder eine wunderbare Filmmusik geschaffen.
Einfach ein schöner Film über die nicht zu unterschätzende Kraft der Fantasie!

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cpt. chaos

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Schön geschriebener und wahrlich treffender Kommentar!


jedi37

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Bewertung7.0Sehenswert

Big Fish erzählt in Burton-Manier die Geschichte eines modernen Münchhausen... am Ende hat er aber nicht immer gelogen... übertrieben.
Der Film ist immer dann am besten, wenn der gut gelaunt spielende Ewan McGregor die verrücktesten Sachen erlebt. Leider schwankt der Film manchmal sehr stark zwischen Fantasy, Vater-Sohn-Drama und Kitsch. Und er ist mir etwas zu lang, was mir sonst noch nie bei einem Burton-Werk passiert ist.

Aber am Ende, und das war mir am wichtigsten, hat man gute Laune und denkt dabei auch ein wenig über das Leben nach (ich jedenfalls).

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DonLemón

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Bewertung3.5Schwach

eine dummfuck Geschichte jagt die nächste und was an diesen Film traurig sein soll versteh Ich wirklich nicht, da das Ende vorhersehbar ist. Nur durch schlichtes, dilettantisches untermalen einer Szene, durch traurige Musik wird der Film lange nicht traurig. Einfach nur langweilig der Streifen.

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timotion

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schön formuliert, DonChris :)


MandyLane

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chapeau!


timotion

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wer schon einmal einen geliebten Menschen verloren hat, wünscht sich, dass er sich genauso unsterblich gemacht hätte wie dieses filmische Kunstwerk es beschreibt. Danke, Tim Burton.

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jollyroger

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Sehr schön!


L-viz

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine ansehbare Geschichte, die mal stärker mal schwächer die Grenze zur Fantasy überschreitet und mit einer brauchbaren Charakterzeichnung beider Hauptdarsteller. Schließlich kann man beide verstehen: Den Vater, warum er all die Geschichten erzählt und den Sohn, dass er die Wahrheit wissen will. Eindrucksvoll gestaltet sich das Ende, sowohl melancholisch als auch frohgemut. Auf der Beerdigung treffen wir alle Personen wieder und trotz des traurigen Anlasses ist die Stimmung fast heiter, jeder weiß etwas über den Verstorbenen zu erzählen. Auch das Stilmittel "ohne Text" ist in dieser Szene gut gewählt. Sehr schön!

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8martin

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Bewertung9.5Herausragend

Das ist der bisher schönste von Tim Burtons Filmen. Eine herzerwärmende Komödie mit Gags und Slapsticks (bei der Geburt oder gegen die bösen Chinesen). Und es wird romantisch mit einem Hauch von Wehmut. Es gibt einen ersten Rahmen. Ein Vater-Sohn Konflikt am Lebensende ‘Sie waren wie Fremde, die einander gut kannten‘. Und es geht um Märchen und andere Familiengeschichten. Der alte Ed Bloom (Albert Finney) liegt im Sterben und versammelt seine Frau (‘die Liebe seines Lebens‘ Jessica Lange), seinen Sohn (Billy Crudup) und seine Schwiegertochter (Marion Cotillard) um sich. Er war zwar der geborene Märchenerzähler, aber es gibt Vieles, was er getan hat, aber worüber er nicht geredet hat und Vieles, worüber er geredet hat, was er aber nicht getan hat. So entwickelt sich neben der Realität eine Märchenwelt mit Hexen (Helena Bonham Carter gleich zweimal) und Riesen, einem fürchterliches Unwetter und einer Zauberwelt, in der die Zeit schon mal stehen bleibt. Die Liebeswerbung des jungen Ed (Ewan McGregor und Alison Lohman) bietet so ziemlich das Romantischste, was man sich denken kann. Der alte Ed erklärt uns, dass bei der Wahl zwischen nackter Wahrheit und fantasievoller Ausschmückung Letzteres die angenehmere Variante ist. Zum Träumen schön mit leichtem Ziehen in der Magengrube wegen eines kleinen Wermutstropfens.

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mrvans26

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach ein extrem schöner Film.
Verträumt, verspielt und irgendwie merkwürdig mit einem Ende, dass zu der einen oder anderen Träne führt.

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Boogers666

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Als "Big-Fish" anfing dachte ich : "Hm, sieht ja ganz nett aus aber ich bin saumüde..soll ich den echt gucken?... guckst halt mal weiter!". Und es war defintiv kein Fehler, denn "Big Fish" ist für mich definitiv der beste Burton Film den ich bisher gesehen habe, er passt einfach! Wenn man sich auf diesen Film anschaut fühlt man sich ins Kindesalter zurückversetzt und erinnert sich an die Geschichten, die man selbst als kleines Kind erzählt bekommen hat, und wenn man sich daruaf einlässt und genug Phantasie mitbringt,dann ist dieses Film eine wahre Offenbarung. Die verspielte Landschaften, die skurrilen aber dennoch liebenswerten Charaktere und die gesamte lockere und einfach märchenhafte Stimmung ziehen einen schon nach dem ersten "Kapitel" in seinen Bann und man taucht in die Erzählwelt des Vaters ein und könnte den Film 10 Stunden lang weitergucken, weil man sich sowas einfach ewig angucken könnte. "Big Fish" bleibt in seiner Erzählweise konsequent und erzählt alle Gesichten mal mit Humor mal mit etwas Spannung mal traurig aber immer fesselnd. Wie gesagt wenn man nicht bei jeder Szene denkt:" Oh Gott we unlogisch" oder "Werwölfe gibts doch gar nciht..", dann wird einem "Big Fish" gefallen. Und obwohl der Film immer wieder verschiedene Genres mischt, fesselt er umso mehr und das total ergreifende Ende nimmt einen dann doch mit und lässt einem durchaus auch eine Träne über die Wange rollen und trotzdem muss man permanent grinsen, weil der ganze Film (vor allem die letzten 20min) einfach nur wunderschön und märchenhaft ist.

Wie gesagt "Big Fish" ist ein Film für alle, die für zumindest für 2 Stunden ihrem normalen Alltag entfliehen wollen und einfach wieder Kind sein wollen, denn sie tauchen mit diesem Film in eine wundervolle Welt der Phantasie ein, die einen alle Probleme der Welt, so scheint es vergessen lässt. Und genau aus diesem Grund gehört "Big Fish" für mich nicht nur zu den besten Filmen Tim Burtons, sondern auch zu den besten Filmen der letzten 20,30 Jahre.

"Big Fish" ist ein Film für die Ewigkeit".

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fliegendreck84

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Bewertung5.0Geht so

Ähnelt eher einem Kinderfilm. Einfach zu arg im Märchenstil! Der Film gilt für mich als der "merkwürdigste" Burton-Streifen.

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fliegendreck84

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ja, Charly IST ein Kinderfilm. Aber "Big Fish" wird als Abenteuerfilm bezeichnet. Ist er definitiv nicht.


Stormbringer

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Ist denn nicht jedes Märchen ein "Abenteuer"? ;)

Dass es kein Indiana Jones ist, ist doch klar. :)


ihre-herrlichkeit

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Bewertung6.0Ganz gut

Nette Bilder, hübsch erzählt aber vieeeel vieeeeel zu kitschig. Zum Ende hin fühlte ich mich verklebt und beschmiert. Und nein, ich habe vorher nicht an einem Rudelbumsen teilgenommen.

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ihre-herrlichkeit

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Ich bin ein wenig verwirrt.


Harrigan

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Recht haste. Der Film war ZU wunderschön und rührend. Ich musste fast kotzen.


Shady95

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Bewertung9.0Herausragend

Warum habe ich mich nur solange vor dem Film gedrückt. Vielleicht weil ich oft mit Tim Burton-Filmen nichts anfangen kann.

Big Fish ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Filmmärchen. Die Geschichte ist so traumhaft schön, ohne dabei kitschig zu werden. Alle Charaktere bzw. Figuren sind wunderbar gespielt und liebenswert. Die Szenen sind einfach richtig gut inszeniert und fast jede Einstellung sieht fantastisch aus.
Die Musik von Danny Elfman sorgt zusätzlich mit seinem tollen Score dafür, dass man in eine andere Welt eintaucht, die einen so schnell nicht mehr loslässt. Wenn schließlich der Abspann beginnt, findet man langsam wieder zurück in die reale Welt und wacht aus einem mitreißenden Märchen wieder auf...

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chrsthl

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Bewertung10.0Herausragend

Danke Tim Burton für einen der emotionalsten und schönsten Filme die ich je gesehen habe!

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Weichfloete

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wow, warum auch immer, habe ich mich recht lange gescheut diesen Film zu schauen. So ging ich mit einer sehr neutralen Erwartung an den Film ran, und ich wurde verzaubert, in eine Märchenwelt gezogen, aus der man sich eigentlich nicht wieder lösen wollte.
Der Film ist einfach toll, herzerwärmend, zauberhaft, fantasievoll, super, genial, witzig, erfrischend, mitreißend, dramatisch, ernst, verschroben, liebenswert, unterhaltsam, ergreifend, märchenhaft, spitzenmäßig, sympatisch, herzhaft und famos,
er ist einfach burtonesque.
Mir fällt nix ein, was Burton hätte besser machen können, Höchstnote.

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