Starship Troopers
US 1997
- Genre
- Weltraummonster, Space Opera, Politische Satire, Militärfilm, Kriegssatire
- Zielgruppen
- Über 18 (Gewalt)
- Inhalt
Im 25. Jahrhundert wird die Menschheit von Insekten aus einer fernen Galaxie bedroht, die unser Sonnensystem mit riesigen Meteoriten bombardiert. Die Militärregierung der Erde beschließt einen Rückschlag. Die Romanvorlage lieferte der umstrittene Science Fiction Autor Robert Heinlein im Jahr 1959. In den Hauptrollen sehen wir bekannte Stars und Sternchen aus Soap-Operas wie "Berverly Hills 90210" und "Melrose Place".
- Cast
- Casper van Dien, Dina Meyer, Denise Richards, Jake Busey, Neil Patrick Harris, Clancy Brown, Seth Gilliam — Mehr
- Regisseure
- Paul Verhoeven
- Autor
- Edward Neumeier
- Laufzeit
- 124 Minuten
- Zeit
- Zukunft
- Ort
- Buenos Aires, Jupiter, Mond, Raumschiff, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Angriff, Angriff durch Tier, Armee, Asteroid, Aufhören, Ausbildung, Außerirdische Phänomene, Außerirdischer, Blut, Bombardement, Brutalität, Ex-Freundin, Explosion, Faschismus, Faschist, Folter, Fremde Lebensform, Gefangenenbefreiung, Gefangener, Gewalt, Helm, Insekt, Invasion aus dem All, Jugendlicher, Junge Leute, Kampf auf Leben und Tod, Krieg im All, Lehrer, Lernen und Lehren, Leutnant, Medien, Medienmanipulation, Militarismus, Militär, Militärdienst, Militärgericht, Monster, Pistole, Propaganda, Raumkolonie, Raumschlacht, Rekrut, Rieseninsekten, Soldat, Telepathie, Total Destruction, Totalitäres Regime, Trainingscamp, Trennung, Uniform, Verlust der Eltern
- Stimmung
- Aufregend, Eigenwillig, Gutgelaunt, Witzig
Über diesen Film
Handlung
Im 23. Jahrhundert wird die Erde von einer Militärregierung regiert und befindet sich im Krieg gegen die Bugs. Die monströsen Käfern beschießen die Erde mit Hilfe aus der Bahn geworfener Asteroiden und haben schon unzähli… — Mehr
Handlung
Im 23. Jahrhundert wird die Erde von einer Militärregierung regiert und befindet sich im Krieg gegen die Bugs. Die monströsen Käfern beschießen die Erde mit Hilfe aus der Bahn geworfener Asteroiden und haben schon unzählige Todesopfer unter der Bevölkerung verursacht.
Jonny und seine Freunde
Die jungen Helden der Geschichte haben gerade ihren Abschluss an der Buenos Aires High School gemacht und beschließen nun, angestachelt durch eine aggressive Rekrutenwerbung des Militärs und eine reißerische Berichterstattung der Medien, allesamt ihren Militärdienst abzuleisten.
Carl wird dank seiner überragenden telepathischen Fähigkeiten vom Militärischen Geheimdienst rekrutiert. Carmen erfüllt sich ihren Traum und wird Pilotin bei der Raumflotte. Rico geht zum Militär, weil er seiner Freundin Carmen unbedingt beeindrucken möchte. Sein Entschluss führt jedoch zu einem Zerwürfnis mit seinen Eltern.
Da Rico über wenig herausragende Fähigkeiten verfügt, landet er bei der Mobilen Infanterie. In der gnadenlosen Ausbildung offenbart er ungeahnte Fähigkeiten und steigt schon bald in der Hierarchie auf. Nach kurzer entwickeln sich die Dinge jedoch weitaus anders, als gewollt. Carmen macht über eine Videobotschaft mit Jonny Schluss und kurze Zeit später kommt bei einer Übung sogar ein Kamerad von ihm durch sein Verschulden ums Leben. Jonny beschließt, das Militär zu verlassen. Als durch einen von den Bugs hervorgerufenen Meteoriteneinschlag seine Eltern sterben, ändert er jedoch seinen Entschluss.
Der Fehlschlag
Die Erdstreitkräfte rüsten zum globalen Gegenschlag auf Klendathu, der Heimatwelt der Bugs. Der Angriff endet jedoch in einem einzigen Desaster. Das Militär hat offensichtlich die Außerirdischen völlig unterschätzt und verliert innerhalb weniger Stunden 100000 Soldaten. Jonny wird ebenfalls verletzt und sogar irrtümlich für tot erklärt.
Nach seiner Genesung wird Rico einer neuen Gruppe unter der Leitung seines ehemaligen Lehrers Rasczak zugeteilt. Das Militär hat nun seine Strategie verändert und greift nun die Außenwelten der Bugs an. Dank seiner Leistungen in der Schlacht, wird Jonny bald von Rasczak befördert.
Angriff auf Planet P
Bei einer Mission zu einem irdischen Außenposten auf dem Planeten P, einer Bugkolonie, erfährt die Gruppe um Jonny, dass die Bugs über sogenannte Brain-Bugs verfügen. Diese hochintelligenten Wesen können das Gehirn von Menschen aufsaugen, um an deren Wissen zu gelangen. Kurze Zeit später wird der Posten von einer Übermacht Bugs angegriffen. Es gelingt Jonny und seiner Einheit, den Angriff abzuwehren.
Der Brain-Bug
Kurze Zeit später erhält Jonny von seinem Freund Carl, der mittlerweile ein Geheimdienstoffizier ist, den Auftrag, den Brain-Bug auf dem Planeten zu finden und gefangen zu nehmen. Tatsächlich schafft es die Infanterietruppe, eines dieser Wesen zu fangen. Über seine telepatischen Fähigkeiten erfährt Carl von dem Bug, dass dieser Angst hat. Unter frenetischen Jubel der Soldaten wird die Kreatur zur Erde gebracht, wo ihr der Geheimdienst unter grauenhaften Experimenten das Geheimnis der Bugs zu entlocken versucht. Der Krieg geht weiter.
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Sehenswert 7.1
Der Film Starship Troopers wurde von 53 Kritikern bewertet.
DVDs am Laptop schauen ist zwar irgendwie uncool, geht aber. Und so gab es heute abend Starship Troopers, eine Satire auf den Patriotismus und Kriegverherrlichung, wie er in so manchem Machwerk aus Hollywood vermehrt anzutreffen ist. Die Wandlung des Films könnte nicht radikaler sein: Von einer typischen High-School-Romanze mit typischen Soap-Darstellern driftet der Film mehr und mehr, allerdings alles andere als behutsam, in das Genre der Antikriegsfilme. Dabei ist er nicht grade schonungslos. Zartbeseitete und Menschen mit Abneigungen gegen Tiere mit mehr als vier Beinen und ohne Fell sollten sich diesen Film gar nicht erst antun. Knallhart hält die Kamera drauf, wenn die Soldaten massakriert und zerrissen werden, beim Töten einer Kuh allerdings blendet ein “Censored”-Balken die Brutalität ab.
“Starship Troopers” überzeichnet alles: kitschige Dialoge und Darsteller zu Beginn, Gewalt gegen Ende. Ständig unterbrochen durch Spots des Federal Network, wird die Mi… — Mehr
DVDs am Laptop schauen ist zwar irgendwie uncool, geht aber. Und so gab es heute abend Starship Troopers, eine Satire auf den Patriotismus und Kriegverherrlichung, wie er in so manchem Machwerk aus Hollywood vermehrt anzutreffen ist. Die Wandlung des Films könnte nicht radikaler sein: Von einer typischen High-School-Romanze mit typischen Soap-Darstellern driftet der Film mehr und mehr, allerdings alles andere als behutsam, in das Genre der Antikriegsfilme. Dabei ist er nicht grade schonungslos. Zartbeseitete und Menschen mit Abneigungen gegen Tiere mit mehr als vier Beinen und ohne Fell sollten sich diesen Film gar nicht erst antun. Knallhart hält die Kamera drauf, wenn die Soldaten massakriert und zerrissen werden, beim Töten einer Kuh allerdings blendet ein “Censored”-Balken die Brutalität ab.
“Starship Troopers” überzeichnet alles: kitschige Dialoge und Darsteller zu Beginn, Gewalt gegen Ende. Ständig unterbrochen durch Spots des Federal Network, wird die Militärregierung der Erde nur angedeutet, doch spätestens wenn Carl gegen Ende in seiner schwarzen Uniform des Geheimdienstes auftaucht, ist klar was wo wie gespielt wird.
SPOILERWenn eben dieser Carl dann am Ende den Brainbug berührt, seine Gedanken liest und schreit “Er fürchtet sich!”, dann hat die Menschheit scheinbar ihr Ziel erreicht. /SPOILER
In der deutschen Version ist allerdings leider viel verloren gegangen, was die Diktatur in der Zukunft deutlicher macht, wie Wikipedia schreibt:
""Die pro-diktatorische Passage
„This year we explored the failure of democracy, how the social scientists brought our world to the brink of chaos. We talked about the veterans, how they took control and imposed the stability that has lasted for generations since.“
wurde statt mit
„Dieses Jahr erforschten wir den Misserfolg der Demokratie, wie die Sozialwissenschaftler unsere Welt an den Rand des Chaos brachten. Wir sprachen über die Veteranen, wie sie die Kontrolle übernahmen und die Stabilität schufen, die seitdem für Generationen andauerte.“
mit
„Unser Thema war dieses Jahr die politische Entwicklung seit der Jahrtausendwende, und wie Außerirdische diese Entwicklung beeinflusst haben. Wir sprachen über die Bugs, wie sie die Erde angriffen und Tausenden unserer Vorfahren den Tod brachten.“
übersetzt und damit vollkommen verfälscht.""
Man sollte sich den Film wohl noch mal im Original anschauen.
http://xander81.wordpress.com/2008/04/13/kritik-starship-troopers/
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
nurleben 2009/07/09 10:52:06
Danke, klingt ja echt nach nem super Film.
Sowas is keine Synchro, das is Zensur. Danke für den Hinweis.
Ein in SciFi-genre großer Film. Actionlastiges "Männerkino" für die Einen, eine Satire für die Anderen.
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Kommentare — Sehenswert 7.2
Der Film Starship Troopers wurde von 4627 Mitgliedern bewertet.
cpt. chaos 2010/01/30 18:07:25
Welch Drecksfilm!
Ich habe mich zweimal durch den Film gequält, in der Hoffnung, dass ich beim ersten Mal empfindungstechnisch daneben gelegen hätte - schließlich gibt es unzählige Menschen auf diesem Planeten, die diesen Streifen so toll finden...
Reinste Zeitvergeudung! Aua!!!
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Käptn Rush 2010/01/24 08:16:52
Einer meiner absoluten Lieblingsfilme und wohl auch mit der beste Film, den das Genre Science Fiction zu biten hat! Der Film hat alles - Romantik, Action, brutale Szenen und auch eine Prise Humor! Man fühlt echt mit dem Soldaten Rico mit und ist am Ende voll begeistert, dass die Bugs von der Menschheit geschlagen wurden. Leider lassen die beiden Fortsetzungen des Films massiv nach und kommen bei weitem nicht an den genialen ersten Teil ran!
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manuel_trg 2010/01/08 15:25:57
Gesellschaftskritischer Antikriegsfilm mit überspitztem Patriotismus und nicht zu wenig Humor. Der Streifen hebt sich deutlich von all den Klischee-Science-Fiction-Streifen ab und verdient den "Kultstempel" mehr als zurecht! Die "Werbeeinschaltungen" und all die coolen Sprüche schaffen, abseits der blutigen Schlachten, eine tolle Atmosphäre und geben dem Film das gewisse Etwas. Einzig die schauspielerischen Leistungen lassen hin und wieder etwas zu wünschen übrig, was aber den Gesamteindruck nicht drückt!
Blutig - Blutiger - Starship Troopers ... "Habt ihr das alle kapiert?!" - "Sir, ja, Sir!" - "Jämmerlich ..."
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Der Film Starship Troopers gehört zum Genre Weltraummonster, Space Opera. Regie führte Paul Verhoeven.
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Was kann man von einem niederländischen Regisseur erwarten, der sowohl für „Basic Instinct“ als auch für „Robocop“ verantwortlich ist? Auf alle Fälle schon mal Vielseitigkeit. Diese nüchterne Erwartung wird mit „Starship Troopers“ absolut übertroffen. Paul Verhoeven kreiert eine aberwitzige und in sich stimmige Mischung aus einer Variante der High-School-Romantikkomödie mit schönen Menschen, Science-Fiction, Satire und hochwertigem Splatter. Selbst eine Prise Erotik findet dank der ausgezeichnet gewählten Darsteller ihren Platz. Somit entsteht insgesamt ein knallbuntes und rasantes Abenteuer mit enormem Unterhaltungswert, sofern man sich mit einem futuristischen Horrorszenario anfreunden kann und nicht zu den Zartbesaiteten gehört.
Verständnislosigkeit bei manchen Zuschauern ist angesichts der nicht allzu offensichtlichen Ironie vorprogrammiert. Doch das macht den Film für Fans umso kultiger. Was bei oberflächlicher Betrachtung als schräge Trashperle anmutet, ist in Wahrheit ein kleines Meisterwerk, das seinesgleichen sucht. Verhoeven lässt auf intelligente wie spaßige Weise eine groteske Zukunft mit unserer realen Gegenwart verschmelzen, indem bekannte Klischees und fragwürdige Wertvorstellungen made in America gnadenlos überspitzt und ad absurdum geführt werden. Er verpackt eine Satire auf Militarismus und Faschismus in ein bombastisches Spektakel mit guten Effekten und herrlich heroischer Musik, sodass man die unterschwellige Kritik annehmen kann, aber nicht muss. Eine gehörige Dosis Spaß bleibt so oder so.
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