Sein oder Nichtsein

To Be or Not to Be (1942), US
Laufzeit 99 Minuten, FSK 12, Komödie, Historienfilm, Drama, Kinostart 12.08.1960

8.3 Kritiker
24 Bewertungen
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8.0 Community
1039 Bewertungen
33 Kommentare
Sein oder Nichtsein - Bild 1725120
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von Ernst Lubitsch, mit Carole Lombard und Jack Benny

Europa 1939. Im von deutschen Truppen besetzten Warschau schließt sich eine Gruppe renommierter Shakespeare-Darsteller der Widerstandsbewegung an. Der nach London geflüchtete polnische Leutnant Sobinski bringt versehentlich einen Nazi-Spion auf die Fährte der Truppe. Um einer Verhaftung zu entgehen, hecken die Schauspieler einen tollkühnen Plan aus, um den Spion, die deutsche Gestapo und schließlich sogar Adolf Hitler höchstpersönlich nach allen Regeln der (Schauspiel-)Kunst an der Nase herumzuführen.

Hintergrund & Infos zu Sein oder Nichtsein
Sein oder Nichtsein erschien 1942 inmitten des Zweiten Weltkrieges. Besonders die Satire an der Besetzung Polens durch die Nazis sorgte für zahlreiche negative Kritiken, da eine komödiantische Behandlung dieses Themas als pietätlos galt. Selbst der Vater von Hauptdarsteller Jack Benny soll während der Premiere von Sein oder Nichtsein das Kino verlassen haben, da er den Anblick seinen Sohnes in Nazi-Uniform nicht ertragen konnte. Trotzdem erst nach dem Krieg das ganze Ausmaß der Gräueltaten bekannt wurde, gilt heute der Film als Klassiker. Sein oder Nichtsein wurde sogar in einen Kanon von Filmen aufgenommen, die deutschen Schülern im Unterricht gezeigt werden sollen.

Ursprünglich war geplant, die Rolle der Maria Tura an Miriam Hopkins zu geben und so den Weg für ihr Comeback zu ebnen. Allerdings verließ sie nach differenzen mit Haupdarsteller Jack Benny die Produktion. Um die Lücke für den Film Sein oder Nichtsein zu füllen entschied sich Ernst Lubitsch für Carole Lombard, welche allerdings auch nicht die Früchte des Filmes genießen konnte. Noch bevor Sein oder Nichtsein im Kino erschien, kam sie bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.


Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Sein oder Nichtsein

Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de

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9.0Herausragend

„Sein oder Nichtsein“ ist Lustspiel, bissige Farce und ätzende Satire, amüsante Romanze und Kriegsdrama, ein Thriller um einen Wettlauf gegen die Zeit mit originellen Einfällen, die die Nazischergen als alberne Witzfiguren abfertigt.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)

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8.0Ausgezeichnet

Wer bei diesem Film eine weitere Shakespeare-Verfilmung erwartet, soll gewarnt sein. Wenn das Theaterstück auch Teil der Handlung ist, gilt der Titel eher im übertragenen Sinne seiner Bedeutung, die hier den Akteuren überlebenswichtige Entscheidungen in den Wirren des zweiten Weltkrieges und der Nazizeit abverlangt. Die wohl beste Farce auf das Nazitum!

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Ein damals sehr mutiger und Film, der mit bösem Witz den Faschismus angriff als es tatsächlich Brisant war.

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Kommentare (30) — Film: Sein oder Nichtsein

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Joe Gillis

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

»They named a brandy after Napoleon, they made a herring out of Bismarck, and the Führer is going to end up as a piece of cheese!« Warschau im Zweiten Weltkrieg – eine Theater-Truppe verhindert die geplante Eliminierung der polnischen Untergrundbewegung durch die deutschen Besatzer: Erstklassige Schmiere triumphiert über brutales Overacting. Ernst Lubitschs zauberhaft-kraftvollem Polit-Vaudeville »To Be or Not to Be« gelingt im Kino mit maliziöser Leichtigkeit, wofür in der Realität ein hoher Blutzoll verlangt wird: Hitler und die Nationalsozialisten an die Wand zu spielen. Das glamourös-eitle Bühnenkünstler-Ehepaar Maria und Josef Tura (ingeniös verkörpert von Screwball-Heroine Carole Lombard und Comedy-Star Jack Benny) sowie ihre kämpferischen Partner ridikülisieren nicht nur mit Grandezza das Wüten des Diktators (»just a man with a little mustache«) und seiner infam-törichten Schergen (Sig Ruman als mord(s)lustiger Gestapo-Chef ›Concentration Camp‹ Ehrhardt!), sie bezeugen auch eine von Felix Bressart alias ›Greenberg‹ formulierte ewige Wahrheit: »A laugh is nothing to be sneezed at.«

http://kinotagebuch.blogspot.com/

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Joe Gillis

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Danke! :) Wünsche Dir viel Spaß!


Jack_Torrance

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Schön geschrieben, aber der verdammte Button klemmt :-S


Keky

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Bewertung9.0Herausragend

Grandios! Urkomisch!
Selten so viel gelacht, bei so viel feinsinnigen Humor. Ach, wie ich diesen Film liebe! Vor Jahren einmal im Fernsehen gesehen und sofort geliebt. Dieser Film ist ein glänzende Perle der Kinogeschichte: Feiner und kluger Witz, zwar ein ernster Hintergrund, der immer wieder zum vorschein kommt, aber immer wieder zurückgeschlagen wird durch dieses herrliche Drehbuch und fantastische Schauspieler.
Absolut empfehlenswerte Komödie zu diesem Thema des zweiten Weltkrieges!

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based_god

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sein oder Nichtsein ist sehr gut.

Er hat von der Inszenierung her Schwächen, aber gut, dieser Film ist 70 Jahre alt!

Empfehlenswert – Wobei Vorwissen in Sachen Geschichte nicht schlecht wäre.

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alanger

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mmh, "Er hat von der Inszenierung her Schwächen", welche sollten das denn sein?


ash-williams

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Bewertung7.5Sehenswert

Sein oder Nichtsein ist eine schnelle Komödie deren Stärke eindeutig in den rasanten Dialogen liegt. Die Story ist clever und bietet ein perfektes Grundgerüst für allerlei Verwirrungen, Verwechslungen und diversen Irrsinn. Interessant ist die Entstehungszeit. Inmitten des Zweiten Weltkriegs schuf der in die U.S.A. ausgewanderte Deutsch Ernst Lubitsch diese mutige Komödie ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Die einzige kleine schwäche des Films ist die teilweise etwas abgehakte Erzählweise, zwar unterstützt diese Sprunghaftigkeit eindeutig den schnellen Charakter des Films, er ist aber teilweise zu stark ausgeprägt und ist daher etwas störend. Insgesamt ist Sein oder Nichtsein jedoch eine sehr empfehlenswerte Komödie für Freunde von schnellen Dialogen.

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neenchen

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mit einer großen Packung Humor wurde in den Kriegsjahren ein Werk geschaffen, was sich mit der Besetzung Polens durch Adolf Hitler beschäftigt. Eine Schauspielertruppe, die vor der Besetzung eine Komödie über Hitler auf die Bühne bringen wollte, entwickelt einen eigenen Widerstand. Sie riskieren ihr Leben durch Verwirrspiele und landen so immer wieder im Zentrum der Gestapo und wissen sich doch stets daraus herauszuspielen. Dieses doch so ernste Thema wird sehr amüsant behandelt und man ahnt, dass es ein Happy End gegeben wird. Und gerade wegen seines Humors wurde der Film bei seiner Premiere ‚gerügt’. Doch ich finde, dass Humor ein legitimes Mittel ist, mit diesem dunkel Teil der Geschichte umzugehen (siehe „Der große Diktator“). Auffällig fand ich auch die Parallelen beim Finale zu Tarantinos „Inglorious Basterds“, was zeigt, in welche lange Tradition Tarantinos Film sich einreiht.

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Schneekuchen

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Hey, deine Kommentare werde ja immer professioneller. Liest sich wirklich sehr gut.


neenchen

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Na, das war nur Zufall ;)


annaberlin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Endlich Sein oder Nichtsein gesehen - eine herrliche Satire, deren Bedeutung nicht nur aus dem Entstehungsjahr 1942 erwächst. Die Dialoge sind grandios, die Schauspieler auch und eine ganze Bandbreite von Emotionen werden hier bedient. Dennoch fiel es mir etwas schwer, mich in den Film hineinzudenken: Das erste Drittel des Films ist für meinen Geschmack etwas zu theatralisch geraten, erst ab dem zweiten Drittel nimmt Sein oder Nichtsein dann an Fahrt an und steigert sich bishin zu einem grandiosen Meilenstein der Filmgeschichte. Eine Nazisatire, wie sie nach 1942 nicht mehr so krass und ehrlich geworden wäre.

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Brennegan

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Schade eigentlich ...


KASAKA

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Obwohl ich kein "Riesenfan" von Schwarz/Weißfilmen bin und bei Klassikern immer Angst vor gaehnender Langeweile habe, traute ich mich an "Sein oder nicht Sein" heran und siehe da, ich wurde wirklich positiv überrascht! Ein wirklich spannender und witziger Film, dessen Dialoge sich vor aktuellen Satiren nicht verstecken brauchen. Zu der guten Portion Witz kam noch eine Prise Spannung hinzu und rundete das Ganze wirklich hervorragend ab.
Mein Fazit: Ich habe mich keine Minute gelangweilt.Und das macht doch einen guten Film aus!
Zitat:
Soldaten: "Heil Hit***"
Hit***: "Ich Heil mich selbst"
.... :D köstlich !

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ElMagico

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Bewertung9.5Herausragend

Der Leistung dieses Films kann man kaum mit Worten gerecht werden. Er bedient soviele Genres und das grossartige ist, all die verschiedenen Cineastischen Bereiche meistert er mit Bravour.
Zuallererst ist "Sein oder nichtsein" eine ebenso sarkastische, wie auch witzige Satire auf die Nazis, ihre Ziele und die Verhaltensweisen der Masse, als auch des Einzelnen in diesem System. Nebenbei ist der Film aber eben auch noch eine Verwechslungsfarce, eine Liebeskomödie, ein Spionage-Thriller und eine Liebeserklärung ans Theater. Und keine dieser Ebenen stört die andere oder wird Langweilig, hier sprudelt es an allen Ecken und Enden, man spürt förmlich den Enthusiasmus der bei der Produktion herrschen musste. "Sein oder nichtsein" schafft es innerhalb von Sekunden den Zuschauer auf seine Seite zu ziehen und offenbart dann während der gesamten Spielzeit auch keinerlei Schwächen mehr. Und bei all dem Slapstick, den grossartigen Dialogen und den teils völlig grotesken Szenen, schafft es der Film immer wieder, einen daran zu Erinnern, dass er in einer gänzlich furchtbaren Zeit spielt. Lebensfreude und Humor als humanste Reaktion auf unendliche Angst und Schrecken.
Wobei ich den Eindruck hatte, dass das Ausmaß der Greueltaten Deutschlands noch nicht bekannt war oder dieses damals noch so unwirklich erschien, dass man es noch nicht glauben wollte/konnte. Denn die Deutschen sind hier zwar eindeutig Objekt des Spottes, aber sie werden doch relativ freundlich dargestellt....etwas dümmlich, obrigkeitshörig und abhängig von Ritualen, aber halt auch irgendwie fast schon Liebenswürdig in ihrer Primitivität. Ich bin mir nicht sicher, ob das Bild der Deutschen und auch das Ende des Films so ausgefallen wären, wäre "Sein oder nichtsein" nach dem Krieg gedreht worden.
Aber natürlich wird trotzdem klar, dass die Deutschen hier die Bösen sind und das Krieg an sich schrecklich ist. Seltsamerweise beeinträchtigt diese ernste Botschaft des Films in keinster Weise ihr komödiantisches Potential, ganz im Gegenteil, es lässt es fast noch grösser erscheinen.
Auch in Sachen Musik und Darstellung kann ich keine Schwächen ausmachen. Ich kannte zwar kaum einen der Akteure, aber alle scheinen sich dem Film unterzuordnen, mit einem höchst positiven Ergebnis.
Der Film ist wirklich von Anfang bis Ende ein Spektakel für Augen, Ohren und Hirn...und so so Lustig! Man muss "Sein oder nichtsein" wirklich selber sehen, alle Worte hinken hier dem Gesehenen etwas hinterher. Es ist einfach eine ganz grosse Leistung wie hier alles miteinander und ineinander funktioniert.
Ich bin begeistert!

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Deepflight

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Für mich der beste Film über den Nationalsozialismus ever. Weil lustig und ernst zugleich.

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Yivro

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Bewertung9.0Herausragend

Manche Menschen gucken Filme in s/w nicht, weil sie denken, sie wären veraltet, verstaubt und nicht mehr zeitgemäß. Und in der Regel haben sie da auch nicht nur Unrecht; wer sich aber bei "Sein oder nicht sein" von der Tatsache, dass der Film 1942 erschien, erschrecken lässt, der hat definitiv etwas verpasst. Die Witze, der schwarze Humor und die Absurdität dieser Komödie erreichen schon fast philosophisch bedeutsame Ausmaße. Nicht umsonst wurde eine ähnliche Thematik von Tarantino in "Inglourious Basterds" aufgegriffen (wenn natürlich auch längst nicht so "zeitgemäß").

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Brennegan

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Sein oder Nichtsein beantwortet die große Frage aus Shakespeare's berühmtem Werk um den dänischen Prinzen. Der Film "ist", ohne Frage. Mehr als spannend, absolut lustig und dazu in seiner Entstehungszeit noch so dermaßen mutig, dass man über die Kommentare zu "Meisterwerken" wie "Der Untergang" und "Mein Führer" einfach nur lachen kann. Meilenweit besser als Chaplins "Großer Diktator" und um vieles böser als Tarantino's "Inglourious Basterds". Man merkt den böswilligen Anspielungen und Veräppelungen Hitler's der heutigen Zeit ihr Vorbild an, wenn man sich "Sein oder Nichtsein" anguckt.
Hier stimmt nicht nur die Technik, nein auch die Schauspieler sind unglaublich brillant in ihrem Agieren. Und wenn man bei "Mein Führer" über den übermäßigen Gebrauch der Grußformel am Anfang lacht, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es Ernst Lubitsch's Film war, der dieser Überspitzung schon einmal und viel besser dargestellt hat. Und so stellt er auch den Führer weit dümmer und blöder da als es Tarantino vermag. Dort werden schon die Figuren des Oberst Klink und Schultz in einer Person erdacht und der schwarze Humor eines "Frühling für Hitler" eingeführt.

Deshalb "ist" Sein oder Nichtsein nicht nur eine wunderbar schwarze Komödie. Der Film ist ein derber SChlag in das Gesicht der Nazis, eine mutige Erhebung der Faust gegenüber der Unmenschlichkeit und Vorbild für all die Nachfolger, die sich nicht über die Nazis lustig machen, sondern sich ihrer nur bedienen, um eines leichten Scherzes wegen.

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Prestigeww

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Bewertung9.5Herausragend

Das war wirklich einfach ein perfekter Film: Die Dialoge, der Humor, der Ernst, die Twists, die Figuren, die ikonographischen Ideen, die schönen Frauen, die Symbolik, die Botschaft, der Mut des Regisseurs, der Shylock-Monolog - was für ein Meisterwerk!

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felixi

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gute satire

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Tekl

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Bewertung9.0Herausragend

Wunderbarer Film. Ich kann immer noch nicht fassen zu welcher Zeit er produziert wurde. Der Film erfüllt zwar nicht den Anspruch ständig für Lacher zu sorgen, aber genau das zeichnet den Film aus. Die Handlung ist nicht einfach nur eine Steilvorlage für den nächsten Lacher, sondern sie hat wirklich Substanz.

Allerdings frage ich mich, ob sich Tarantino von diesem Film hat inspirieren lassen, oder ob Hitler wirklich ein Schauspielhaus in einem besetzen Land besucht hat.

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willy50

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Heute so frisch wie damals !

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Herr Marcus

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Bewertung9.5Herausragend

Darf man über KZ Witze und Nazis lachen? Unbedingt! Wenn es so scharfsinnig charmant und liebevoll ist. Das perfekte Komik-Timing. Das haben sonst nur Billy Wilder oder Blake Edwards. Lubitsch war der Erste. Und dann diese Carol Lombard! Umwerfend und nun... ja, sexy.

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Tobias

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Ein ganz großer Film!


Tyler_D

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Man nennt mich also Konzentrationslager-Erhardt?" Die beste Satire auf die Nazis.

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El_Wray

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Schuuuuuulz!"

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alanger

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Bewertung9.5Herausragend

dieser wunderbare, lustige, spannende und warmherzige film ist (wenigstens) 1000 x entlarvender und damit 1000 x wichtiger als machwerke wie "der untergang". heil hamlet.

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Kubrick_obscura

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Bewertung9.5Herausragend

- "Sie nennen mich also Konzentrationslager Erhardt?"
- "Ich wusste, dass sie das sagen würden."

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