The Wolf of Wall Street

The Wolf of Wall Street (2013), US Laufzeit 180 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Komödie, Kinostart 16.01.2014


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von Martin Scorsese, mit Leonardo DiCaprio und Jonah Hill

Das Börsendrama The Wolf of Wall Street, die fünfte Zusammenarbeit von Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio, erzählt vom Börsenmakler Jordan Belfort, den Geldgier und Größenwahn antreiben.

Handlung von The Wolf of Wall Street
The Wolf of Wall Street basiert auf der gleichnamigen Autobiographie des Börsenmaklers Jordan Belfort, der im Film von Leonardo DiCaprio verkörpert wird. Das Wall-Street-Drama widmet sich dem Aufstieg und Fall des New Yorker Brokers. Der Millionär Jordan Belfort war in den 1990ern in krumme Börsengeschäfte und einen Korruptionsskandal verwickelt. Der Broker wurde 1998 unter anderem wegen Geldwäsche und Wertpapierfälschung angeklagt und musste anschließend für 22 Monate ins Gefängnis. Außerdem führte er mit seinen Broker-Kollegen ein ausschweifendes Partyleben und hatte ein ernsthaftes Drogenproblem.

Hintergrund & Infos zu The Wolf of Wall Street
Nach Gangs of New York, Aviator, Departed – Unter Feinden und Shutter Island arbeiten Regisseur Martin Scorsese und Hollywood-Star Leonardo DiCaprio bereits zum fünften Mal gemeinsam an einem Filmprojekt. Wie Scorseses Stamm-Cutterin Thelma Schoonmaker im Juni 2012 verriet, wird The Wolf of Wall Street mit digitaler Kinotechnik gedreht. Das ist deshalb so überraschend, weil der berühmte Regisseur sich zuvor lange gegen die zukunftsweisende Produktionstechnik wehrte.

Für die Rolle des Donnie Azoff sprachen unter anderem auch Chris Evans (Captain America – The First Avenger) und Joseph Gordon-Levitt (50/50 – Freunde fürs ÜberLeben, Premium Rush) vor, doch am Ende konnte sich Jonah Hill (Die Kunst zu gewinnen – Moneyball, 21 Jump Street) durchsetzen. Außerdem konnten Jean Dujardin und Jon Bernthal (The Walking Dead) für The Wolf of Wall Street gewonnen werden. Matthew McConaughey ist – mit herausgekämmten Locken – in der Rolle des Mark Hanna zu sehen.

Das Drehbuch zu The Wolf of Wall Street stammt von Terence Winter. Mit krummen Geschäften kennt sich der Produzent und Autor aus: Er arbeitete bereits an den erfolgreichen TV-Serien Boardwalk Empire und Die Sopranos. (AP)

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  • The Wolf of Wall Street - Poster
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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails The Wolf of Wall Street
Genre
Biopic, Drama, Kriminalfilm, Komödie
Zeit
1990er Jahre
Ort
Long Island, Manhattan, New York City, Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Aktie, Aufstieg, Aufstieg und Fall, Bank, Bankrott, Bestechung, Betrug, Betrüger, Börsencrash, Börsenmakler, Börsenmarkt, Büro, Dekadenz, Drogen, Drogenmissbrauch, Drogensucht, Drogentrip, Eheprobleme, FBI, FBI Agent, Finanzen, Finanzwesen, Freunde, Fälscher, Fälschung, Gefängnis, Geld, Geldgeschäfte, Geldgier, Geldkoffer, Geldwäsche, Geldübergabe, Geschäft, Geschäftspartner, Gewinn, Haftstrafe, Illegal, Illegalität, Karriere, Karriereleiter, Kollege, Korruption, Kriminalität, Krimineller, Orgie, Partner, Party, Plötzlicher Reichtum, Prostituierte, Reichtum, Schmuggel, Sex, Skandal, Spekulant, Verbrechen, Verbrecher, Verbrecherjagd, Verhaftung, Wall Street, Wertpapiere, Wirtschaftsverbrechen, Yacht
Stimmung
Spannend, Witzig
Tag
Wahre Begebenheit
Verleiher
Universal Pictures International Germany GmbH
Produktionsfirma
Appian Way, EMJAG Productions, Red Granite Pictures, Sikelia Productions

Kommentare (578) — Film: The Wolf of Wall Street


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Bletch

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich kann Leute nicht leiden, die mit Geld um sich schmeißen, welches sie dann auch noch auf Kosten ärmerer Menschen ergaunert haben.
Jordan Belfort ist einer dieser Leute, die keine Skrupel haben und über ehrlich verdientes Geld lachen.
Doch das Leben dieses Mannes wird von Martin Scorsese dermaßen schillernd, faszinierend und auch emotional geschildert, dass man sich dem nicht entziehen kann.
Das knapp 3 Stunden Film über Geld, Macht, Partys, Drogen, Alkohol, Prostituierte, Skandale, Geschmack und Geschmacklosigkeit so unterhaltsam sein können, hätte ich eigentlich nicht gedacht. Doch wo Scorsese und Di Caprio (überragend!) drauf stehen, ist höchster Unterhaltungswert drin!
Hier kann man lachen, mit dem Kopf schütteln, die Hände über dem Kopf zusammen schlagen und sich sogar mal eine Träne aus dem Auge wischen.
Ein bewegender und mitreißender Film, aber auch ein guter Ratgeber für die nächste eigene Party ;-)
Kultverdächtig!

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clarkkent

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

es gibt nichts zu schreiben, ausser "10"
ich verneige mich

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Dan92

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es ist schon echt mitreißend anzusehen, wie Leo als dekadenter Broker Jordan Belfort nach und nach in dem von ihm selbst geschaffenen Strudel aus Geld, Sex und Drogen versinkt.
Dabei ist es schon merkwürdig: Irgendwie muss man die Figur des Jordan einfach nur verachten und trotzdem wünscht sich doch jeder, so zu sein wie er. Hier wird einem grandios der Spiegel der eigenen Fantasien vorgehalten, die man sonst nie ausgelebt hätte.

Und, ja, der Film ist mit seinen 3 Stunden Laufzeiten zu lang. Hier und da hätte man schon was schneiden können. Andererseits: Möchte man wirklich auch nur eine Sekunde dieses Meisterwerks missen? Oder auch nur einen Moment des genialen Schauspiels von DiCaprio oder Jonah Hill verpassen? Die beiden harmonieren wirklich perfekt und die beiden Oscar-Nominierungen waren durchaus berechtigt. Allerdings muss ich sagen, dass Hill ihn zwar verdient hätte, ich Leo den Goldjungen dieses mal aber nicht wirklich gegönnt habe. Dafür war seine Darbietung manchmal schon etwas zu übertrieben und immer hart an der Grenze zum Over-Acting.
Margot Robbie hingegen (die ich bis dato überhaupt nicht kannte) hatte nichts weiter zu tun, als heiß auszusehen, was ihr auch mit Bravour gelang. Das restliche Ensemble spielt auch gut, aber nicht überragend. Vor allem Matthew McConaughey scheint sich noch nicht von seiner Rolle in Dallas Buyers Club erholt zu haben, der sieht wirklich ungesund aus.
Der Film wird einfach von DiCaprio und Hill getragen.

The Wolf of Wall Street ist insgesamt eine dreistündige Filmorgie, die vor Dekadenz nur so strotzt und dabei abstoßend und anziehend zugleich wirkt. Denn reich sein wollte doch im Grunde jeder schon mal. Und jetzt: Verkaufen Sie mir diesen Stift.

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RoosterCogburn

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Bewertung3.0Schwach

Die Geschichte des Betrügers Jordan Belfort bietet (eigentlich) einiges. Scorsese nimmt sich für seinen Handlungsverlauf ganze zehn Jahre und steckt diese in drei Stunden Spielzeit. Zwischenfrage: Wem ist das eigentlich aufgefallen?
Vom kleinen Anlageberater zum Broker. Vom Börsenmakler zum Wertpapierbetrüger. Und schließlich vom Knasti zum Motivationstrainer. Das wird gewürzt mit Sex, Drogen, Millionen und aufwendigen Feierlichkeiten. Obwohl Scorsese einerseits klar macht, das Belforts Firma 'Stratton Oakmont' eine gigantische Drückerkolonne für Ramschaktien war, die Tausende Privatanleger abzockte, wird andererseits das Interesse des Filmes in andere Bahnen gelenkt. Ich frage mich, warum? Wird meine Empathiefähigkeit für diesen geldgeilen Wichser gefragt? Nicht einmal das. Scorsese betreibt ein Stell-dich-ein mit einem starken Cast und zeigt mir wie man 'ne coole Party feiert. Allerdings langweilt das irgendwann.
Ich brauch keinen erhobenen Zeigefinger. Aber ein subtiler Deut auf den Kapitalismus, die Naivität der Anleger oder die Fragwürdigkeit des Protagonisten, wäre nicht schlecht gewesen. Stattdessen wird das "Leben im Hier und Jetzt" bis zum Exzess propagiert. Letztlich eine Nummern-Revue, die sich in sich selbst verliert. Schade, schade.

Der Marshal vergibt hier müde drei Sterne. Für das Schauspiel von McConaughey, Hill und DiCaprio. Für die Musik. Und für die tollen Titten und Ärsche ;)

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dertyp

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Bewertung1.0Ärgerlich

Was war denn das?
Alter Schwede!
Leonardo DiCaprio overacting!
Falls das in diesem Film irgendwas mit der Realität zu tun hat/hatte, gehören die alle auf Shutter Iland!
1 Punkt für die Info was hinter den vermeintlichen Kulissen abgeht!

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zeitblume

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Boah. War. Der. Lang.

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Mr.Magoo

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Bewertung2.0Ärgerlich

Überflüssiges Biopic eines genauso überflüssigen Börsenfuzzis. Habe es nicht geschafft, diesen widerlichen Mist ganz zu gucken. Scorsese hat fertig.

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GermanSnake

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Film der ein durchweg unterhält und von allen Schauspielern eine Super Umsetzung Ihrer Rollen!!! Also absolute Empfehlung!!!

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m4rvx

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich bin bei dem Film 2 mal gekommen

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leon_67

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@m4: Dir empfehle ich lieber keine Filme, wenn Du sie so orgastisch abfeierst...:D


m4rvx

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Bei dem FIlm ist das aber Normal leon :)


HaselLeviosa

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Bewertung2.0Ärgerlich

Schrecklich! Die Geschichte eines so widerlichen Menschen zu verfilmen ist doch nur beschämend! Ich frage mich wie man sowas toll finden kann, ja sogar bewundern kann! Es gibt soviele wichtige Menschen, die gutes getan haben, aber anstatt diese Geschichten zu verfilmen, schauen wir einem Mann beim Betrügen und Drogenkonsum zu und finden das auch noch gut?! Fand es im Kino eine Qual. Drei Stunden Drogen, Betrug,Frauenverachtung und Geldgier. Den einzigen Gedanken den ich nach diesem Film hatte: Ist unsere Gesellschaft wirklich so verdorben? Kann diesem Streifen echt nichts abgewinnen! Die Zwei Punkte gibt es lediglich für DiCaprio.

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Mr.Magoo

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Ich stimme völlig mit dir überein. DiCaprio hätte die Rolle ablehnen sollen.


ahmet8038

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Dann sollte man wohl auch keine Mafia Filme mehr drehen.... ;-)
bzw. wer hat den gesagt dass man es gut finden soll ?


Taxxido Mask

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Bewertung7.5Sehenswert

Fande etwas schade das Di caprio hier keinen grossen Charakter als Gegenspieler hat.Und das zeigen des ausschweifenden Kapiltalismus mit Drogen , Alkohol und Sex. War etwas zu extensiv gezeigt und zu lang. Aber im grossen und ganzen Sehenswert !

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Scofield24

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film war Ok aber der Hype ist wiedermal
viel zu übertrieben.

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ButterSalami

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Bewertung10.0Herausragend

Sehr guter film meiner meinung nach

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jessika.holz

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Bewertung5.5Geht so

Hmmm, ich hab mehr erwartet. Der Film gleich einer Orgie aus, Geld, Drogen und käuflicher Liebe und einem völlig übertrieben geldgeilen, machtsüchtigen Hauptdarsteller....vielleicht liegts an meinem Geschlecht, aber ich konnte dem nichts abgewinnen...

Ich mag Leo, aber das hat ihn jetzt in ein ganz anderes Licht gerückt....

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clarkkent

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Der Film heißt ja auch WOLF und nicht BUNNY of Wallstreet :)


Filmromantikerin

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Bewertung5.0Geht so

„Wir sind hier doch nicht im Urwald oder?!“ bringt meinen Eindruck zunächst mal direkt auf den Punkt. Wir tauchen in eine drei Stunden andauernde visualisierte Männerphantasie ein, in der das Testosteron nur so überströmt, so dass sich schließlich sogar die Frauen auf ihre Brust klopfen. Verhaltensweisen mehr von Affen als von Wölfen … Jordan Belfort: Ein widerliches Arschloch, dem gegenüber ich keine Sympathie, kein Mitleid, nur stundenlangen Ärger darüber empfand, dass es tatsächlich solche Menschen gibt. Warum man so jemand annähernd bewundern kann, ist mir ein Rätsel. Leo Dicaprio stellt die Hassenswürdigkeit der Figur glaubhaft dar. Doch fehlt mir - da Belforts Sicht, von sich und der Welt, vorherrscht - eindeutig Tiefe, nachvollziehbare/r Antrieb und Entwicklung. Ich kaufte ihm keine seiner aufblitzenden Gefühlsregungen ab. Mathew McConaughey bringt in seiner kurzen Screentime genau die Ironie rüber, die danach für mich nicht mehr überzeugend rüberkam. Jonah Hill ist die andere Seite der Medaille, er ist durch unzählige maßlose Übertreibungen durchgehend nur nervtötend. Margot Robbie hat mich trotz ihrer Reduzierung auf die Erfüllung männlicher Begierden überzeugt, da hin und wieder die Stärke ihrer Figur aufscheint. Die Exzesse wurden beeindruckend abstoßend inszeniert, nur zu ausgedehnt und wiederholend. Dafür gibt es sehr gute Musikuntermalung und fesselnde Kameraarbeit. Doch wirklich gehaltvoll ist das Ganze nicht und auf den tatsächlichen Fall nach dem ausschweifend geschilderten Aufstieg, wartet man vergebens. Bei einigen haarscharfen Szenen hätte ich mir wirklich einen negativen Ausgang gewünscht, damit endlich alle aufwachen.
Während mir meistens das Lachen im Hals stecken blieb, brüllte ein einziger Typ ein paar Reihen vor mir bei den unpassendsten Szenen vor Lachen. Der Prototyp für diejenigen Kinozuschauer, welche die angeblich vorhandene Satire sicher nicht registriert haben. Nach ca. einer Stunde flüchtete ich mal zur Toilette. Ich kehrte aber zurück, was einer befreundeten Platzanweiserin bei ihrer Sichtung nicht gelungen war.
„Wollt ihr sehen, wie ein Wolf seine Beute reißt?“ Dann ist das der richtige Film für euch. Und merkt euch: „Ich möchte, dass ihr eure Probleme bewältigt, indem ihr reich werdet.“

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Lammbock

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Ich mochte den Film zwar, aber ich kann deine Sichtweise gut nachvollziehen. Ehrlich gesagt habe ich den Film auch nicht so komödiantisch erwartet. Jordan Belfort wird irgendwie schon als cooler Typ dargestellt, was er mit Sicherheit nicht ist.
Dass einige Flachzangen den Film zum brüllen komisch fanden, aber noch nie im Leben was von Scorcese gehört haben, ist einfach so. Der gute Mann hat da mit "The Wolf of Wall Street" einen ziemlichen Kassenschlager gedreht, der schon ein wenig in den Mainstream abdriftet.
Wenn ich mich allerdings frei mache von allen moralischen Gesichtspunkten macht, dann bleibt für mich trotzdem ein Film, den ich sehr gut fand.
Den Minuspunkt gab es bei mir für die viel zu lange Laufzeit.


Filmromantikerin

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Schön, wenn es ein bisschen ankommt, was ich versucht habe, zu beschreiben. :)
Ich glaube aber, dass dabei Scorsese-Kenner nicht unbedingt ausgeschlossen sind. Es sind halt dann die gleichen, welche die Mafia supercool und erstrebenswert finden. Die Satire geht auch durch die ganzen Schauwerte oft genug etwas unter.
Mit der Länge hast du absolut Recht, eine kürzere Laufzeit hätte sicher auch mich etwas positiver zurückgelassen. Der Punkt, der mir aber eben am meisten fehlt, ist der erhoffte heftige Absturz, der Fall nach dem Aufstieg, der Scorsese bei "Goodfellas" einfach viel eindeutiger und konsequenter gelungen ist. Mag sein, dass hier das reale Schicksal Belforts einen Strich durch die Rechnung macht, was es aber dann nur noch bitterer macht.


Frankie Dunn

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Bewertung6.0Ganz gut

Das einzig wirklich Sehenswerte an "The Wolf of Wall Street" sind die letzten 3 Szenen (kein wirklicher Spoiler): Ein Polizist mit der Tageszeitung in der U-Bahn. Ein Gangster beim Tennisspielen im Knast. Ein paar Leute, die nicht wissen, wie man einen Stift verkauft. Das war's. Die 3 Stunden zuvor hätte man sich im Grunde sparen können. Klar, gut gemacht ist der Film allemal und DiCaprio sehe ich ausgesprochen gerne beim (Over-)Acting zu, doch inhaltlich passiert nichts, außer dass derselbe Witz wieder und wieder erzählt wird, sodass spätestens nach 90 Minuten die Luft raus ist und die Storyline komplett in der Luft hängt. Außer den Schlusspointen, die zum Abschluss dem 0815-Zuschauer (zum Teil wohl ohne dessen Wissen) noch mal ordentlich ins Gesicht pinkeln, ist hier nichts frisch, überraschend, spannend, bemerkenswert, bedeutsam dran. Fair scheint mir eine Einstufung zwischen 5.0 und 7.0, für mich passt 6.0. Für eine richtige Satire hätte Scorsese schon in dem Maße über die Strenge schlagen und alle inszenatorischen Register ziehen müssen, in dem es Oliver Stone im Falle "Natural Born Killers" tat. Oder aber etwas Substanz in den Film einfließen lassen sollen. "The Wolf of Wall Street" kommt über den Eindruck "nett" nicht hinaus. Satire darf alles - außer langweilen.

Das Thema "Moral" lasse ich an dieser Stelle mal außen vor. Jeder, der nicht ganz verblödet ist, weiß, was er von dem Gezeigten halten sollte. Inwieweit Gesellschaftskritik im Film drinsteckt und jeder einzelne Zuschauer sich hinterfragen muss, wird aber nicht deutlich. Neues wird hier nicht geboten. Außer eben, dass es verurteilten Kriminellen immer noch besser geht als dem Durchschnittsbürger, sofern sie Geld mit in den Knast bringen. Wobei auch das nun wirklich nicht besonders überraschend ist. Von "Koks vernebelt die Sinne", "Frauen, die einen des Geldes wegen lieben, heiratet man nicht" und "Das Bankgeheimnis ist auch nicht mehr das, was es mal war" ganz zu schweigen.

6.0 - ganz gut gefilmt, aber eben doch kalter Kaffee

Übrigens gefällt mir, was DiCaprio in Interviews zum Film sagt (http://www.spiegel.de/kultur/kino/the-wolf-of-wall-street-interview-mit-leonardo-dicaprio-a-943545.html), doch reicht das einfach nicht für einen Film. Knackige 90 Minuten hätte man hier vielleicht füllen können (dann hätte ich 7-7.5 gegeben), nicht 3 Stunden. Es sei denn...es sei denn, man konzipiert so einen Film wirklich als Horrorfilm und zieht alle Register (-> erneut der Verweis auf NBK), die man ziehen kann. Hat man nicht. Stattdessen harmloses Entertainment für die Masse. Wer mag, kann die Hauptfigur zum Vorbild nehmen, wer will, kann sich über diese Gesellschaft ärgern. Reicht mir nicht für einen guten Film. Aviator bleibt mein Lieblings-Scorsese des neuen Jahrtausends.

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Aco_o

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach nur überragend!!!!

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IzzO

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Bewertung9.5Herausragend

Richtig nices Ding. Di Caprio und Jonah Hill spielen wahnsinnig gut. Trotz fast drei Stunden Laufzeit nie langweilig. Peace

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Curryman1312

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Die alten Tabletten waren der Shit :D


IzzO

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Ja man. :-D Da kam ein bisschen Fear and Loathing Feeling auf ^^


marcowski

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Bewertung5.0Geht so

Drei Stunden Rauschzustand: Abstoßend groteske Überzeichnung eines asozialen Gewerbes, immer gefährlich nah an der Verherrlichung.

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AvonBarksdale

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

habe mir den Film anders vorgestellt, hab gedacht es geht mehr um die Wall Street an sich, dabei gings vorallem um das Leben von Jordan Belfort, sein Drogenkonsum und sein Absturz.
Di Caprio spielt wieder einmal hervorragend und Jonah Hill bringt den nötigen Witz rein
Fazit: nicht das was ich erwartet habe aber bin dennoch nicht enttäuscht worden

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