Unter der Sonne Australiens

Romulus, My Father (2007), AU
Laufzeit 100 Minuten, FSK 6, Drama

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- Kritiker
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von Richard Roxburgh, mit Eric Bana und Franka Potente

“Unter der Sonne Australiens” ist eine Umsetzung der von Raimond Gaita geschriebenen preisgekrönten Biographie seines Vaters. Der Film handelt von Romulus, seiner wunderschönen Frau Christina, und deren Sohn Raimond, den sie in Armut großziehen müssen. Es ist die Geschichte eines Jungen, der seinen Platz zwischen den zwei gegensätzlichen Welten seiner Eltern sucht: seinem extrem moralischen Vater und seiner depressiven Mutter, die die Familie immer wieder verlässt und dem Jungen aufgrund fehlender Zuwendung das Herz bricht. Letztendlich ist es die Geschichte einer unmöglichen Liebe, die die Beziehung zwischen Vater und Sohn unzerstörbar werden lässt.

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Kommentare (2) — Film: Unter der Sonne Australiens

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annaberlin

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Bewertung7.5Sehenswert

Unter der Sonne Australiens oder, so der Originaltitel, Romulus, My Father, dürfte vor allem jenen gefallen, die Australien mögen. Die Landschaft des ruralen Australiens an und für sich ist schon, ähnlich wie in The Tree, ein Grund, sich den Film anzusehen. Konventionell inszeniert bleibt das Regiedebüt zwar, überzeugt jedoch in den guten Darbietungen des Jungschauspielers Kodi Smith-McPhees und Eric Banas, selbst Franka Potente liefert hier eine gute Figur ab. Als hartes Familiendrama durch und durch gefällt der Film immer dann, wenn die Konflikte der Personen aufeinanderkrachen.

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8martin

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Bewertung6.0Ganz gut

Drama gibt’s in diesem Drama mehr als genug. Die Story kommt ziemlich verquast daher: in einem unglücklichen Dreier, bei dem eigentlich die Frau (leicht fehlbesetzt Franka Potente) im Mittelpunkt stehen müsste, läuft stattdessen fast jeder Beteiligte aus der Spur, wird depressiv oder suizid. Die handelnden Personen sind besser mit der Faust als mit der Lippe unterwegs. Und wie das mittendrin der Neunjährige Raimund aushält, bleibt letztendlich offen. Abrupter Szenenwechsel lassen es zu Fragezeichen kommen, die man dann mit etwas Mühe später auflösen kann. Durch lange Fahrten bekommt man einen Eindruck von der Weite des Landes. Die Figuren selbst bleiben blass und stehen im Gegensatz zur recht malerischen Landschaft.

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