Waffenstillstand
Waffenstillstand (2009), CH/US Laufzeit 102 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 01.04.2010
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Keine
von Lancelot von Naso und Lancelot von Naso, mit Matthias Habich und Hannes Jaenicke
Irak, April 2004: Während eines 24-stündigen Waffenstillstands zwischen den irakischen Aufständischen und den amerikanischen Truppen wollen Kim, logistische Leiterin einer Hilfsorganisation, und der Arzt Alain Laroche ins Kriegsgebiet, um dringend benötigte medizinische Hilfsgüter nach Falludscha zu bringen. Gegen den Rat seines erfahreneren Kameramanns Ralf, zögert der junge Fernsehjournalist Oliver in der Hoffnung auf einen journalistischen Coup keine Sekunde, den Transport zu begleiten: In der beklemmenden Enge des Kleintransporters begibt sich diese Zweckgemeinschaft unterschiedlicher Idealisten, die Gefahr eines Angriffs stets vor Augen, auf die Fahrt von Bagdad nach Falludscha. Vier Stunden bleiben, um es zurück bis nach Bagdad zu schaffen.
HandlungBagdad. Der offizielle Krieg ist vorbei und der Alltag katastrophal. In Falludscha gibt es kaum noch Lebensmittel, keine Medikamente und die medizinische Versorgung ist zusammengebrochen. In dieser dramatischen Situation treffen die Amerikaner eine Vereinbarung mit den Rebellen: 24 Stunden Waffenstillstand! Kim (Thekla Reuten), die holländische Mitarbeiterin einer internationalen Hilfsorganisation, plant zusammen mit dem französischen Arzt Alain (Matthias Habich) einen Hilfstransport in ein Krankenhaus in der Kampfzone. Sie bekommen Unterstützung von Oliver (Maximilian von Pufendorf), einem jungen deutschen Journalisten, der endlich auf eine gute Story hofft. Kim und Alain haben das Elend in Falludscha mit eigenen Augen gesehen. Sie sind bereit, jedes Risiko einzugehen, damit endlich Blutkonserven und Medikamente in die besetzte Stadt gelangen. Allerdings muss der Transport am nächsten Tag zurück in Bagdad sein.
WAFFENSTILLSTAND ist der Debütfilm des Absolventen der Münchner Filmhochschule Lancelot von Naso. Er zeigt die nicht-amerikanische Seite des Irak-Kriegs aus dem Blickwinkel europäischer und irakischer Protagonisten. Die Idee zum Film ist inspiriert von der Situation 2004 im Irak: Die Belagerung der Rebellenhochburg Falludscha durch das amerikanische Militär forderte hohe Verluste auf beiden Seiten und brachte großes Leid über die Zivilbevölkerung.
Ein Mischung aus Drama, Abenteurfilm und Thriller.
Mehr Bilder (19) und Videos (2) zu Waffenstillstand
Cast & Crew
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Lancelot von Naso
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Lancelot von Naso
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Matthias Habich
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Hannes Jaenicke
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Husam Chadat
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Husam Chadat
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Meryam Raoui
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Thekla Reuten
Regie
Schauspieler
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Maximilian von Pufendorf
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Harvey Friedman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Colonel Gibson
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Meryam Raoui
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Sebastian Deyle
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Seargent Mason
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Lancelot von Naso
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Collin McMahon
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Lancelot von Naso
- Genre
- Politthriller, Drama, Abenteuerfilm
- Zeit
- 2. Irakkrieg
- Ort
- Irak
- Handlung
- Abenteuer, Journalist, Krieg, Kultfilm, Medizin, Rebellen, Rebellion, Risiko, Waffenstillstand
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Waffenstillstand
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- Waffenstillstand: critic.de













Kritiken (4) — Film: Waffenstillstand
Maurice Lahde: critic.de
Kommentar löschenVor allem das für einen solchen Plot naheliegende Spannungselement – das Aufeinanderprallen verschiedener Individuen, der sich zur Eskalation steigernde Gruppenkonflikt – will nicht zünden. Denn im Grunde handelt es sich bei allen Protagonisten um Facetten ein und desselben Charakters: des aufopferungsvollen Idealisten. [...] Der gute Wille, den der Film als Patentrezept zur Problemlösung anbietet, kann den Zuschauer hier leicht verlassen.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
fabel 2011/07/07 22:05:18
Antwort löschenLange nicht mehr eine Kritik gelesen, die so mit meiner Meinung übereinstimmt; top!
Es wurde (eigentlich) fast alles gesagt.;)
Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenNach dem Oscar für Kathryn Bigelows »Tödliches Kommando« folgt nun der erste Spielfilm zur Irakkriegsthematik made in Germany. Darin begleiten wir einen kleinen Hilfstransport in die von US-Truppen belagerte Stadt Falludscha. 24 Stunden haben die Helfer Zeit, um die Medikamente in die Stadt und die Schwerverletzten aus der Stadt heraus zu bringen, denn solange dauert der verabredete Waffenstillstand. Ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit beginnt, während dem die Lebensretter selbst um ihr Leben fürchten müssen. Wenngleich es sich hier um eine deutsch-schweizerische Koproduktion handelt, verfügt diese über einen erstaunlich internationalen, dokumentarisch anmutenden Look. Obwohl dieses Kriegsdrama nicht unspannend inszeniert wurde, wirkt es etwas bemüht und wäre auf arte zur besten Sendezeit besser aufgehoben als auf der Kinoleinwand.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschen,,Waffenstillstand", basierend auf einem Zeitungsbericht, ist Lancelot von Nasos bemerkenswerter Kino-Erstling, ein Film, der der sich dem Krieg leise und auf eindringliche Weise nähert. Wer sich in ihn hineinbegibt, wird schuldig, was auch immer er darin tut. Das gilt für Kim und den ausgebrannten Arzt, die die Verantwortung tragen, und mehr noch für den Fernsehreporter, der auf spektakuläre Bilder hofft und dem Chirurgen mit seinen naiven Illusionen auf die Nerven geht.
Der weiße, ungepanzerte Geländewagen, in dem sich die Gruppe auf den Weg macht, wird schon bald Zentrum des Geschehens. Das Gefährt macht die vier höchst unterschiedlich motivierten Europäer zur Zielscheibe. Ihr größtes Problem aber ist ihre permanente Hilflosigkeit. Das fängt schon damit an, dass keiner von ihnen einschätzen kann, ob ihr irakischer Fahrer überhaupt die richtige Route nimmt, ob man ihm vertrauen kann. Weitaus prekärer gestalten sich die Verhandlungen mit Soldatentrupps, die sich ihnen in den Weg stellen. Im ausgebombten Krankenhaus schließlich bietet sich ein derart verheerendes Bild, dass jede Hilfe nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein kann.
,,Waffenstillstand" ist ein komplexer, angemessen spröder, nachdenklicher Film über all die schwierigen Gewissensentscheidungen und Komplikationen in Kriegssituationen.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenStarker Debütfilm! Schauplatz Irak, wo der Regisseur und Autor Lancelot von Naso das Roadmovie mit dem Kriegsfilm verkuppelt. Daraus entsteht eine packende Momentaufnahme in einem der wohl schrecklichsten Kriegsgebiete weltweit, wo in der trockenen Wüstenhitze Meinungen konträrer Charaktere in diesem tristen Kammerspiel auf sandigem Boden aufeinander prallen und wo die Hoffnungslosigkeit in Krisenherden wie Falludscha deutlich wird. „Waffenstillstand“ glänzt durch seine objektive Sicht, die intensive Darstellung des Chaos, dem glaubwürdigen Spiel der Darsteller und dem unverbraucht wirkenden Blickwinkel fern der arg gebeutelten Soldatenseele. Und so steht wohl eines fest: Aus Deutschland kann auch gutes Genre-Kino kommen. Kathryn Bigelow hat mit „The Hurt Locker“ das Kriegsfilm-Genre zwar wiederbelebt aber „Waffenstillstand“ braucht sich dahinter keinesfalls zu verstecken - eine bravouröse Leistung, die Aufmerksamkeit sprich viele Kinogänger verdient hat.
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
jollyroger 2010/01/20 23:06:00
Antwort löschenHui, gleich mal vorgemerkt...
Andi Shiva 2010/01/20 23:39:10
Antwort löschenOjaaa, danke :-)
Kommentare (5) — Film: Waffenstillstand
Kommentar schreibenstalker 2011/09/01 02:38:24
Kommentar löschenDie „deutsche Antwort auf Greenzone und Hurt Lockers“, hust, das ist wie das Schnitzel als deutsche Antwort auf die Erfindung des Alphabets, hust, schlurrchchrhusthustspuck, ah, besser, weil, ich bin ja nicht böse oder so, die haben das alles gewiss richtig gut gemeint und lieber ein nichtssagender Antikriegsfilm als ein propagandistischer Kriegsfilm, lieber Gemenschel als Gemetzel und, und, ich weiß wirklich nichts wirklich gutes über den Film zu schreiben, gewiss, er bezieht Stellung gegen den Krieg, doch sonst? Wir haben das naive totalhumanistische Frauchen, den alten verbrauchten Fachmann auf seinem Gebiet, einen mürrischen Journalisten und einen gutgelaunten Journalisten, einige kennen sich untereinander, andere nicht, ein Kasperletheater ist da gewiss in seiner Charakterzeichnung überzeugender, da sind also vier Schablonen, die mit ner Kiste voller Medikamente und ner Kamera nach Falludscha fahren, die unterhalten sich, die kommen in bedrohliche Situationen, die sehen auch traurige Dinge und manch einer...hust...und natürlich ist das ärgerlich, weil technisch diese deutsche Fernsehproduktion richtig schniecke, dufte, tadellos, kann sich sehen lassen, nur das Drehbuch, hust, hust, schlruchchrchrchrschlrr...
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Jack_Torrance 2011/07/08 09:43:50
Kommentar löschenEs ist ein Film, der sich von Sekunde zu Sekunde steigert. Anfangs werden uns die Hauptprotagonisten vorgestellt: zwei Journalisten, zwei Ärzte, ein Fahrer aus dem Irak. Die zwei Ärzte sehen sich in der Pflicht lebensnotwendige Medikamente in ein Krankenhaus in Bagdad zu bringen. Die zwei Journalisten begleiten sie.
Seltsamerweise spürt man zu Beginn eine gewisse Distanz zu den Figuren. Man kann sich mit ihnen anfangs nicht identifizieren. Da hat man auch das Gefühl, der Regisseur wollte zeigen, aber nichts hinterfragen.
Aber mit der Zeit kommen wir ihnen näher. Man sieht ihre Stärken und Schwächen, ihre Emotionen usw. Spätestens als sich der Reporter Ralf (toll: Hannes Jaenicke) und der Fahrer mit Familienfotos austauschen fängt man an die Protagonisten ins Herz zu schließen. Von Minute zu Minute steigt die Intensität des Films.
In der Schlussszene bekommt so langsam aber sicher das Gefühl einen guten, aber nicht eindringlichen Film gesehen zu haben, was bei der Thematik eigentlich unvermeidlich ist.
Doch dann wird die Leinwand schwarz. Man hört: Die Kamera wird betätigt. Man bekommt das Interview zu sehen. Zum Schluss fallen da Worte, die wie Nadelstiche kommen: "Wenn nicht wir (die Ärzte) uns Hoffnungen machen sollen, wer dann ?". Ein verbittertes "Danke" als Antwort. Abspann.
Manchmal sagen Bilder mehr als Worte. Hier aber sagen Worte mehr als Bilder. Allein schon dieser Satz sagt mehr über den Krieg aus, als irgendwelche Gewaltorgien. Wissen tun wir es ohnehin schon, aber hier bekommen wir es zu spüren: Im Krieg leiden nicht nur die Soldaten, sondern auch unschuldige Mitbürger... Ein wichtiger Film !
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Shritz 2011/07/08 11:38:02
Antwort löschenSehr schön geschrieben, wird vorgemerkt!
Jack_Torrance 2011/07/08 11:42:29
Antwort löschenDanke schön ! Unbedingt empfehlenswert !
Melcon 2010/10/18 02:12:17
Kommentar löschenAus Nachrichten, Dokus und Berichten vom Irak Krieg bekommt man schon sehr viele Informationen über die Schrecken, die dort herrschen. Schaut man sich dagegen "Waffenstillstand" an, kommt es eher der Gefühlslage eines Tatorts gleich. Der Film plätschert ohne Höhepunkte so vor sich hin und hätte man den Kameramann nicht zum Schluss geopfert, wäre die schon fehlende Dramaturgie gleich bei null.
Auch sonst fehlt zu dem Thema jegliche Tiefsinnigkeit und das Hervorheben des Waren Schrecken des Krieges. Das Thema Irak und deren Menschen ist auch nur am Rande Präsent, wie auch die Einheimische Darsteller, die nur wie hingesetzte Statisten wirken. Zu guter Letzt geben die Hauptdarsteller alle eine gleichbleibende eintönige Leistung ab, sodass die Charakteren, genau betrachtet, wie ein und dieselbe Person wirken.
Trotz der guten Absicht ist "Waffenstillstand" ein durchschaubarer, über weite Strecken langweiliger Antikriegsfilm, der aber durchaus noch seine Berechtigung für das ein oder andere 20.15 TV-Publikum hat.
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ereskigal 2010/03/25 16:00:05
Kommentar löschenOkay, der Plot ist schön und gut. Dass die Iraker nicht an allem Schuld sind, ist wohl auch jedem klar, der schonmal länger als 4 Minuten Tagesschau gesehen hat. Und auch, dass die Amis da drüben nicht die erlöser und Bringer von Frieden sind ist wohl so.
Nur warum da drüber nen Film drehen? Das weiß man wenn man sich für Weltpolitik interessiert auch so, und wenn nicht, wird man sich auch diesen Film nicht anschauen.
Ich fand die Schauspieler haben nicht gerade gut gespielt, und den FIlm hätte man auch nochmal locker 30-40 Minuten kürzen können.
Ich fand den Film, trotz "spannendem Setting (a là "ouh uns läuft die Zeit davon") eher nicht so prickelnd, und große Strecken langweilig.
Bin aber auch jemand, der bei sowas eher Dokus bevorzugt.
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studmed 2011/07/08 11:25:09
Antwort löschenWarum über das Thema einen Film drehen? Warum über irgendetwas einen Film drehen, Bücher schreiben, dichten oder singen? - Weil es (mal mehr, mal weniger) eine Art der Kunst ist, den Zuschauer, Leser oder wen auch immer in seinen Bann zieht und ihn im Besten Fall zum Nachdenken animiert!
Sorry, aber nach deiner Logik dürfte es keine erzählende Kunst mehr geben, da alles schon gesagt, geschrieben, gefilmt und erzählt wurde...
lyogen 2010/03/18 18:31:22
Kommentar löschenUnbedingt ansehen, das ist mal ein Film aus Deutschland, dem man es nicht anmerkt deutsch zu sein. Tolle Schauspieler! Und der Film ist kein Abklatsch von Hurt Locker oder springt da mit auf, schließlich kann man einen Film nicht eben in einer Woche drehen.
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Sozionaut 2010/10/22 21:20:43
Antwort löschenWarum aus Deutschland? Ich dachte mit schweizer Beteiligung? Oder habe ich das was nicht verstanden? *grübel*