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Die Verurteilten oder Endstation Lieblingsfilm

Mr Vincent Vega (Rajko Burchardt), Veröffentlicht am 22.08.2012, 08:50

Sein später Ruhm ist legendär, die Popularität bis heute ungebrochen. Kaum ein Film scheint in der Gunst der cinephilen Durchschnittsinteressenten so hoch zu stehen wie Die Verurteilten von Frank Darabont. Ein unerklärliches Phänomen. Fast.

Die Verurteilten Die Verurteilten © Columbia Pictures

In zahllosen Umfragen wurde Die Verurteilten zum beliebtesten Film aller Zeiten gewählt. Zeitungs-, Radio- und insbesondere Online-Abstimmungen führen immer wieder zu einem ähnlichen Ergebnis. Mit einem Durchschnittswert von 8.5 Punkten rangiert das Kinodebüt von Frank Darabont auch hier auf einem der vorderen Plätze der bestbewerteten Filme, in der IMDb und OFDb ist es allerhöchstens temporär zu entthronen. Doch woher rührt die gleichermaßen überwältigende wie rätselhafte Beliebtheit dieses seinerzeit erfolglosen Gefängnisfilms nach Stephen King? Ein Versuch, dem Phänomen auf die Spur zu kommen. Und den Film auf seine wirklichen Qualitäten zu überprüfen.

Um die Seriosität gleich hinten anzustellen: Die Verurteilten ist, im Wesentlichen, ziemlicher Mist. Aber es gelingt ihm, und das überaus geschickt, dem Zuschauer immer wieder das Gegenteil glauben zu machen. Mit einer vordergründigen Erzählhaltung, die ausgerechnet im Rahmen des konventionellen Prison Movies lücken- und reibungslos herzerwärmende Allgemeinplätze besetzt. Dabei gleicht die Geschicklichkeit, mit der Autor und Regisseur Frank Darabont die Kingsche Vorlage zu einem Wohlfühlfilm der besonderen Art umzumünzen weiß, gerade mal nur der üblichen Praxis des klassischen US-amerikanischen Erzählkinos, das sein Publikum konstant mit attraktiven Geschichten umgarnte. Die Verurteilten ist jedoch so einnehmend in seiner hundertprozentig handlungsbestimmten und Blick steuernden Struktur, dass ein Abschweifen der Aufmerksamkeit kaum möglich scheint.

Und das von der allerersten Minute an: Nach einer dynamischen Exposition, die das schicksalhafte Verbrechen (sowie die Verurteilung) der von Tim Robbins gespielten ersten Hauptfigur Andy Dufresne schildert, bewegt sich der Film sogleich zu seinem zentralen Schauplatz, dem Shawshank-Gefängnis. Weil Andy Dufresne zunächst noch ungreifbar wirkt und ferner seine Unschuld nicht geklärt ist (eine Frage, die der Film jedoch zügig und mutlos beantworten wird), geht seine Figur erst einmal den Weg der passiven Charakterisierung. Als Neuankömmling gerät sie unter Beobachtung des alteingesessenen, von Morgan Freeman gespielten Red, dessen Gedanken der Film freundlicherweise stets teilt. Rasch stellt sich ein Vertrauen zu beiden Protagonisten ein, deren vorsichtige Annäherung durch Erzählerstimme, standardisierte Montage und funktionale Musik von Thomas Newman begünstigt wird.

Mit Freeman landete Darabont einen wahren Besetzungscoup. Er ist womöglich das, was hierzulande Volksschauspieler genannt wird. Eine vertraut wirkende Gestalt voller Gutmütig- und Aufrichtigkeit, starker Präsenz und andächtigem Habitus. Sein Blick, auffällig oft in die Nahaufnahme gerückt, ist von Beginn an der des Zuschauers, vorsichtig und doch bestimmt. Es war wohl schon damals nur eine Frage der Zeit, bis dieser Mann einmal Gott spielen würde. In Die Verurteilten ist er nichts außer ein Identifikationsangebot auf zwei Beinen, wobei Angebot das falsche Wort ist – die Möglichkeit es abzulehnen gibt einem der Film natürlich gar nicht. Stattdessen positioniert er ein Gegenüber: Tim Robbins, dessen Figur sich sukzessive von ihrer Passivität löst. Zuvor jedoch muss er, der gebückt laufende, unschuldige Banker, noch durch die Hölle gehen. Ihm gelten die Publikumssympathien nicht von vornherein, er muss sie sich erst erarbeiten. Dies erreicht der Film durch simple, manipulative Taschenspielertricks. Nicht nur ist Andy (als einziger) wirklich unschuldig, er muss auch die Qualen des Knastalltags stärker durchleiden als jeder andere. Mehrfach wird er vergewaltigt (von den, so werden sie im Film genannt, „sisters“ und „bull queers“), geschlagen und in Einzelhaft gesteckt, ehe sein bildungsbürgerlicher Hintergrund ihm eine privilegierte Stellung innerhalb des Gefängnisses sichert.

Das hohe Identifikationspotenzial der beiden Hauptfiguren ergibt sich aus ihren Unterschieden, die der Film wirksam herausarbeitet. Der weiße Andy, der schwarze Red; der kultivierte Geschäftsmann, der einfache Arbeiter mit gutem Herz und reiner Seele. Intellektualität und Gefühligkeit, ein Traumpaar. Immer wieder betont Darabont, wie sehr die beiden Insassen voneinander profitieren. In einer besonders schmalzigen, jeder Wahrscheinlichkeit enthobenen Szene beschallt Andy das gesamte Gefängnis mit Mozart, um anschließend einen Monolog über die Fähigkeit vergeistigter Musik zu halten, die alle, einschließlich Red, in Staunen versetzt. Es ist eine pure, wahre Männerfreundschaft, die so tiefgehend vermittelt wird, so universell ist, dass jeder sie mitfühlen mag. Notfalls auch mit Zuckerschock.

In der Wahl der Mittel ist der Film entsprechend grobschlächtig, um die Süß- und Lieblichkeit seiner Geschichte nicht mit Differenzierungen zu gefährden. Die klar abgesteckte Figurenhierarchie umfasst die bösen Wärter und guten Gefangenen, klassische Hassprotagonisten und solche, die besonders lieb gehabt werden wollen. Nur so lassen sich die Knöpfe der Gefühlsduseligkeit besonders leicht drücken, lassen sich kathartische Effekte herbeiführen. Der (vom Zuschauer als gerecht empfundene) Selbstmord des Direktors (eine Neudichtung des Films), die (hingegen besonders tragische) Selbsttötung des alten Brooks, das märtyrerhafte Ableben des spät und selbstzweckhaft eingeführten jungen Insassen Tommy (als letzte emotionale Kehrtwende der Geschichte) – typische Crowdpleaser-Momente, bei denen die Drehbuchseiten nur so rascheln. Und das alles besiegelt durch einen grundüberflüssigen Voice-Over, der gemäß einem erzählerischen Verdopplungsprinzip alles erzählt, was ohnehin schon im Bild geschrieben steht: Die Gefangenen sitzen auf dem Dach und trinken Bier, was Red noch einmal mit „so saßen wir auf dem Dach und tranken Bier“ kommentiert – damit jeder, auch der letzte Aufmerksamkeitsdefizitszuschauer, begreift, was da vor sich geht.

Es lässt sich wirklich nur darüber spekulieren, warum ausgerechnet ein handelsüblicher Unterhaltungsfilm wie dieser, ein bis ins Mark konventionelles Rührstück und Erbauungsdrama, dessen schwarzweißdramaturgische Erlöserstrategie für jeden klar ersichtlich ist, nun die Beliebtheitslisten der mehr oder weniger filmaffinen Zuschauer anführt. Vermutlich spielen sowohl die Distributionsverhältnisse des Films als auch dessen gewaltige und, das ganz besonders, als übergangen empfundene emotionale Kraft eine Rolle. Im Kino spielte Die Verurteilten gerade so seine Kosten ein, bei der Oscarverleihung ging er trotz siebenfacher Nominierung leer aus. Erst auf VHS entwickelte er sich vom Geheimtipp zum Muss, bis heute wird er als „kleiner großer Film“ empfunden, als verschmähter Rohdiamant, der umso nachhaltiger poliert gehört. Dass die internationale Filmkritik ihm ungleich weniger Aufmerksamkeit einräumt, zeigte nicht zuletzt das kürzlich veröffentlichte Ergebnis des umfassenden Sight and Sound Polls. Über 1000 Filmkritiker nannten dort ihre Lieblinge, weit über 2000 Titel fanden Erwähnung. Nur ein einziges Mal jedoch wurde Die Verurteilten genannt – von der britischen Filmjournalistin Karen Oughton, auf deren Liste sich außerdem A Serbian Film und Der New York Ripper vereinen. Aber was wissen schon die Kritiker.


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über Die Verurteilten oder Endstation Lieblingsfilm


Admiral.Nogura

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Ich mag es, wie Mr Vincent Vega „Die Verurteilten“, der von vielen ohne Begründung als Meisterwerk gefeiert wird, von seinem Thron stößt, weil ich ihn für einen sehr überschätzten halte, obwohl ich ihn immer noch für guten Film halte, da er sein Handwerk versteht.

Aber ich muss gestehen, ich lasse mich gerne im Kino emotional manipulieren. Um ehrlich zu sein, ist es der Hauptgrund, warum ich ins Kino gehe. Unangenehm wird es erst dann, wenn die Mechanismen der Manipulation zu einfach zu erkennen sind.

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Julian F.

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Ich finde den letzten Absatz unverschämt - ich hasse es, wenn so auffällig die Kritiker über die Zuschauer gestellt werden - was hat das für eine Aussagekraft?

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c452h

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Vega hat "Titanic" 9/10 gegeben! Macht ihn und diese Kritik also etwas unglaubwürdig :-(

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DeDavid

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10/10, du Dödel. Sowie es sich gehört.


spacyfreak

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Bei "Die Verurteilten" denkt man zuallererst an diesen wunderbar Empathie erzeugenden Blick und die Haltung von Tim Robbins - wohl in der Rolle seines Lebens.

Klar ist die Gefängnisklamotte jetzt nichts weltbewegendes, eine grundsolide spannende Geschichte ist es jedoch allemal.

Was das ganze zu einem wahren Meisterstück werden lässt, ist die ruhige Erzählweise, ein sehr passender Cast und ein gewisses unerklärliches "Etwas", das - wenn abwesend - aus dem Film einen absolut durchschnittlichen Jail-Streifen gemacht hätte. Das gewisse "Etwas" kann man auch schlecht planen, wie man einen Jahrhundert-Hit nicht planen kann.

Wenn auch der letzte Mythos gelüftet ist und rational erklärt - macht es dann noch Spass, Filme zu schauen, oder Musik zu hören?
Wenn ich WEISS warum genau ich meine Frau liebe, kann es dann nicht passieren dass die Liebe just in dem Moment schwindet, da ihr Geheimnis gelüftet ist?

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Emilio Arnau

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Der erste Vega, der gefällt.
Ich empfand damals diesen Film nicht als so schrecklich wie beschrieben, es klingt allerdings nachvollziehbar und ich habe ihn lange nicht gesehen (und auch keine besonders große Lust ihn nochmal zu sehen).

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Schlegel

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Mr. Vincent Vega tut eigentlich keinem was, außer dass er Recht hat.

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Oermschel

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Für alle, denen der Humor noch nicht abhanden gekommen ist:
http://www.youtube.com/watch?v=8h0ns4cnslk

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Sepf

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So wahr.


the.eni

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"Filmfan92: Krass. Einige Sätze sind so dermaßen verschachtelt und Fremdwort gespickt, dass ich sie 2 oder 3 mal lesen musste um sie zu verstehen und das trotz Abitur. " Ich hab kein Abitur, habe es ebenfalls mehrmals lesen müssen, und habe es dennoch nicht kapiert.

Für mich (und wohl eine Großteil der dt. Bevölkerung) ist das keine Kritik, sondern ist da lediglich zu lesen:"blablba, fremdwort, fremdwort,blabla...verurteilten. blabla fremdwort, fremdwort und fremdwort..bla."

Wenn ich eine Kritik lesen möchte/muss/will/darf, dann doch bitte so schlicht wie möglich und nur soviel Wörter wie nötig ;) Was bringt es nur eine handvoll Leute damit zu erreichen? Der Schreiber möchte doch das sein Text gelesen wird, der Leser möchte es verstehen. (Um dan darüber urteilen zu können).

Ich habe jedoch wichtigeres und besseres zu tun als parallel das Brockhaus oder Lexikon auswendig zu lernen um den Schreiberling zu verstehen was er denn überhaupt sagt. Ich gestehe, nach der hälfte habe ich aufgegeben mit lesen.

Daher weiss ich nicht pro oder contra "die Verurteilten"? Was nicht weiter schlimm ist, den der Film IST nunmal grandios. Thomas Newman hat mich bisher noch nie enttäuscht, und wird es auch weiterhin nicht.

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ph0b0z

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Es gibt nunmal viele Dinge die sich deutlich präziser mit speziellem Vokabular ausdrücken lassen.. das muss nicht unbedingt am Ego des Autors liegen.. ;)
Und was bitte ist wichtiger und besser als seinen Intellekt ein bisschen weiterzubringen, du sollst ja nicht gleich das ganze Wörterbuch auswendig lernen..

Ich find's auch relativ anstrengend den Text zu lesen, da die Sätze meist recht lang und voller, zum Verständnis wichtiger, Fakten sind. Eigentlich finde ich das recht beeindruckend, sitze grad an meiner Diplomarbeit und brech' mir bei jedem Absatz einen ab.. und ich würde wohl (leider) nie Beschreibungen wie "andächtiger Habitus" nutzen - vielleicht ab jetzt.. man lernt ja nie aus. ;)

Jedenfalls finde ich die Einstellung recht schade, man muss mit dem Inhalt nicht übereinstimmen (ich mag den Film auch, werde ihn aber, wenn ich ihn zum zweiten Mal sehe, sicher aus anderer Perspektive gucken, ob das nun positiv oder negativ ist, weiß ich noch nicht), aber so schnell muss man doch nicht aufgeben.


Emilio Arnau

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the.eni, ernsthaft? Ich habe mich nie als besonderes Genie empfunden und konnte trotzdem diesen Text in einem Rutsch einfach durchlesen; es ist doch nur ein Text.
Wenn die Mehrheit Deutschlands weder in der Lage noch gewillt ist, einen solchen Text zu verstehen, dann sollte ich wohl nie wieder etwas sagen oder schreiben.


faulheitsiegtimmer

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Alle, die hier immer wortgewaltig ihren "Hass" auf Mr. Vega in den Kommentaren hinterlassen, und dabei inbrünstig auf ein Absetzen des Plebejerpapstes bestehen, sind hiermit erinnert, dass diese Seite immer noch marktwirtschaftlich denkt. Das heißt, diejenige Serie von Artikeln, der am meisten Traffic erregt, wird beibehalten.

NOCH MAL KURZ:
Wenn ihr den Aneckimperator nicht mehr wollt, dann schreibt keine Kommentare und ruft die Seite nicht auf. Dann verschwindet er in der Versenkung.

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Derbst

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Ich würde mal gerne ein Community-voting zu dieser "Kolumne" sehen... einfach wie bei Filmen oben links ein kleiner Schieber.

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joseph_tura

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Wenn der Autor sich im zweiten Absatz selbst als unseriös bezeichnet, warum sollte man dann weiterlesen? Obwohl er - ich weiß es nicht - recht haben könnte.

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Ari Gold

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Die Frage ist, warum Mr. Vincent Vega die Argumentation für die Einschätzung der Verurteilten nicht auch für einen seiner Lieblingsfilme nutzt, der E.T. heißt und nach dem selben oben kritisierten Schema gemacht ist.

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Sigrun

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Form follows function.

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Andy Dufresne

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Leider...


das_chris

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»(…) bei der Oscarverleihung ging er trotz siebenfacher Nominierung leer aus.«
Lustig und irgendwie bezeichnend, dass du unterschlägst, welche Filme stattdessen in den jeweiligen Kategorien gewannen. »Forrest Gump« und »Der König der Löwen« gewannen allein in fünf davon. Da kann sich wohl niemand beschweren.
Außerdem ist »jeder Wahrscheinlichkeit enthoben« respektive »DAS IS ABER UNREALISTISCH« eine seltsame und völlig nutzlose Argumentation innerhalb einer Filmkritik zu einem völlig fiktive Film, die einige vielleicht noch vom nervigem Grundschüler-Geplärre nach dem ersten Schulausflug ins Kino kennen.
Ansonsten: Netter Text.
Den Film nicht als Meisterwerk anzusehen ist völlig nachvollziehbar, aber ihn mit lächerlichen drei Punkten abzufertigen und ihn somit auf eine Stufe mit irgendwelchen Chuck Norris’schen Billig-Gurken zu stellen ist natürlich eine Farce.

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>MARVEL<

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"»Forrest Gump« und »Der König der Löwen« gewannen allein in fünf davon. Da kann sich wohl niemand beschweren."
Ich "kenne" da jemanden der das ganz sicher könnte. Ich gebe einen Tipp, er schreibt eine wöchentliche Kolumne bei Moviepilot. ;)


MakoZero

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Ich kann davon ausgehen das das Publikum welches »Die Verurteilten« so positiv bewertet einfach mehr Ahnung hat was ihnen gefällt und sie unterhaltet. Leider haben Kritiker nicht die Möglichkeit einen Film einfach nur gut zu finden. Deshalb ist immer erfreulich einen erfolgreichen Film zu sehen der bei den Kritikern durchgefallen ist.

»Aber was wissen schon die Kritiker.«
Manchmal zuviel, das steht ihnen dann im Weg.

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Jason Bourne

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Wie immer kann und will ich Mr. Vincent Vega nicht zustimmen.

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KilianPai

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Die Verurteilten ist ein guter Film. Er ist nicht der beste Film aller Zeiten, aber der Film ist absolut rund. Einfach und vielleicht sogar naiv. Gut so, mehr will ich nicht. Ende.

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Eigenbrötler

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Herr Hoë...ähm, Herr Vega, sie sind RAUS!

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Uli Kunkel

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Die universellen menschlichen und emotionalen Qualitäten, die Handlung und Charaktere wunderbar vermitteln, sind genau das, was viele Leute bewegt und für den Film einnimmt.
Daß er dabei manipulativ alle dramaturgischen Register zieht, wird von den meisten offensichtlich entweder nicht bemerkt oder als störend empfunden.
Mangelnde Zielgerichtetheit kann aber auch zu Beliebig- und Belanglosigkeit führen. Das wäre dann das andere Extrem. Das ganze Spektrum hat seine Berechtigung. Wie könnte es auch anders sein. Bewußter Umgang des einzelnen Zuschauers mit den vorgegebenen Stilmitteln ist die einzige Lösung. Diesbezüglich dürfen wir alle gerne beständig dazulernen.

Fand Vincents Durchdeklinierung der filmischen Elemente und Plotpunkte ziemlich aufschlußreich, aber seine abwertenden Schlußfolgerungen können nur subjektive Gültigkeit beanspruchen.
In jedem Fall trägt eine solche Auseinandersetzung zur Schärfung des analytischen Auges und kritischen Bewußtseins bei. Ist also begrüßenswert.
Die scharfe Polemik ist allerdings gelegentlich etwas schwer verdaulich. Aber andererseits auch wieder unterhaltsam.
Hach, der Vince, er polarisiert auch mich. =)

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Master-Exploder

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Vincent und die Moviepiloten: eine Hassliebe.

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Narrisch

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Das der gute Mann da oben diverse Defizite im menschlichen Miteinander hat ist nichts neues. Ich erinnere an diverse zynische Kommentare zu Amokläufen und jüngst Verstorbenen. Das er aber rein aus Prinzip versucht Filme kaputt zu schreiben die man zwar nicht mögen muss aber durchaus anerkennen kann, ist etwas neues.
Mr. Vincet Vega erinnert mich immer mehr an die vermeintlichen "Weisheiten" eines deutschen Kurzzeit-Exkanzlers. "Eine Lüge muss nur oft genug wiederholt werden. Dann wird sie geglaubt." Kalter Zynismus gepaart mit der Gier nach Anerkennung. Die Anerkennung kommt ja auch durch wohlwollende Antworten, wie toll das doch alles geschrieben ist, das dabei die Menschlichkeit mehr und mehr auf der Strecke bleibt ist völlig wurscht. Hauptsache angeeckt um jeden Preis. Ich hol schon mal meinen Eimer, den brauch ich hier einmal die Woche.

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Geralt von Riva

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<3


Narrisch

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ups.


SebastianK

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"Die Gefangenen sitzen auf dem Dach und trinken Bier, was Red noch einmal mit „so saßen wir auf dem Dach und tranken Bier“ kommentiert – damit jeder, auch der letzte Aufmerksamkeitsdefizitszuschauer, begreift, was da vor sich geht."

Dieses von dir genannte Verdopplungsprinzip, ist nicht für Aufmerksamkeitsdefizitszuschauer gedacht, sondern für Leute wie dich... Die sich einfach nicht in die Situation hineinfühlen können.
Du bist jahrelang eingesperrt... Deine Menschenwürde wurde dir genommen und dieser Moment, in dem du auf einem Dach sitz und Bier trinkst, als wäre es dein eigenes Haus... Besitzt so viel Gefühl und Menschlichkeit, dass ein Gedankenstrang eines fast gebrochenen Mannes (Red) sehr viel rüberbringen möchte und kann. Es soll uns sagen, dass wir selbst viel mehr die kleinen Sachen im Leben schätzen sollten...

Genau wie du diesen Film... Tut mir leid :D Das ist einfach wirklich einer der besten Filme und wenn ich so Sachen lese, muss ich einfach meinen Senf dazu geben.

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>MARVEL<

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Bemüht war mein erster Gedanke, beim heutigen Anecken von Mr. Vincent Vaga.

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Moncineo

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Ich denke, der Film spiegelt neben Ur-Gefühlen wie Gerechtigkeitssinn, Freiheitsdrang, Vertrauen und Hoffnung vor allem die Wünsche und Sehnsüchte vieler Menschen wider. Ich habe Shawshank immer als eine Parabel auf das Leben selbst angesehen. Wer fühlt sich nicht mindestens einmal im Leben ungerecht behandelt? Wer kennt nicht das Gefühl, in seinem Leben eingesperrt zu sein, im Sinne von Kontrollverlust, Fremdbestimmung, finanzieller Einschränkungen oder gesellschaftlicher Isolation? Wer hat nicht schon einmal gedacht, dass man zu einer anderen Zeit an einem anderen Ort auch endlich der Mensch sein könnte, der man auch sein will?

Ja, es ist ein Feelgood-Movie, weil er aussagt, dass mit Demut, Bescheidenheit, Geduld und Beharrlichkeit am Ende alles gut wird und jeder bekommt, was er verdient. Ist das realistisch? Vielleicht nicht, aber hätte der Film kein Happy End, dann hätte er seine Mission "Hoffnung spenden" verfehlt und die Grundaussage wäre gewesen, dass es nichts bringt, im Rahmen seiner Möglichkeiten das Beste aus seinem Leben zu machen, seines Glückes eigener Schmied zu sein und seine Begabungen sinnvoll einzusetzen.

Doch vor allem ist der Film ein wunderbares Plädoyer für die Freundschaft. Ich fand es immer faszinierend, dass Shawshank komplett ohne einen weiblichen Charakter (sprich: obligatorischen Love-Interest) auskommt und sich trotzdem einer so großen Beliebtheit erfreut. Hier geht es mal nicht um den triebhaften Drang nach Paarung, Familie und Nestbau wie in so vielen Liebesschnulzen, sondern um den Seelenverwandten im Leidens- und Geschlechtsgenossen. Geteiltes Leid ist halbes Leid und vor diesem Hintergrund kann es das höchste Glück auf Erden sein, an einem herrlichen Frühlingstag unter freiem Himmel mit seinen Freunden ein kühles Bier zu trinken. Eine wunderbare Szene. Eine von vielen. Und der romantisch-verklärte Off-Komentar gehört zwingend dazu, weil er sich einem anvertraut, emotionalen Zugang gewährt und man so das Gefühl bekommt, dazu zu gehören.
The Shawshank Redemption ist nicht der beste Film aller Zeiten (kein Film ist das). Aber er ist eine große Filmperle, die einen in den Arm nimmt und sagt: Egal wieviele Fehler du im Leben gemacht hast, es ist nie zu spät, nochmal neu anzufangen.

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Florian Albrecht

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/word


Andy Dufresne

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Dein Text könnte als Antwort auf die Frage "Warum ist dieser Film so besonders?" herhalten/gelten!


Ichundso

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Stell dir vor, es ist Mr. Vincent Vega und keiner geht hin.

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Jenny von T

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Achso... das Problem ist (Stand: 21:17 Uhr) nur, dass man in Anbetracht von nunmehr schon wieder 201 Kommentaren zu diesem Artikel schwerlich behaupten kann, niemand würde "hingehen". Und auch du hast dazu beigetragen, diese Kolumne am Leben zu erhalten. ;-)


Ichundso

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Nein, es gehen alle hin. Deswegen stelle ich mir gerne vor, es wäre anders. Und die, die wirklich dazu beitragen, sind die, die jeden Beitrag argumentierend auseinandernehmen. Man argumentiert nicht gegen einen Hateautomaten. Macht man einfach nicht.


fkfilmkritik

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Nicht gesehen und die Grüne Meile hat mir die Lust auch geraubt.

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dAJaro

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Ist auch das gleiche in ... grün.


Oceanic6

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Das gleich in grün, nur noch viel schlimmer.


Florian Albrecht

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sry aber für mich ist dieser artikel nichts weiter als pamplet von einem menschen, der nicht verstehen kann warum sein persönlicher Lieblingsfilm nicht in den großen Hitlisten der "Durchschnittsseher" auftauch. Ein TROLL kommentar zu eine wirklich guten Film.

Du analysierts die Teile, die einen Film ausmachen und verquerst sie so, dass es schlecht wirkt. Beziehst es auf den Film "DIE VERURTEILTEN" und nennst es dann deine Meinung.
Sie sei dir gegönnt, dennoch ist es mehr eine wildes Gestrampel eines im Todeskampf befindlichen Tieres. Provokation um der Provokationwillen.

Ich weiß nicht ob du die Originalnovelle gelesen hast, aber ich kann dir sehr dass der FIlm eine sehr gute Verfilmung der Geschichte von Stephen King ist. Natürlich kannst du nicht ein Buch 1:1 auf die Leinwand übertragen, weil die Literatur anderen Mechaniken der Dramatik unterliegt als der Film. und genau diese Tatsache scheint völlig an dir vorbei zu gehen.

"Die Verurteilten" ist mMn einer der besten Filme die ich je gesehen habe und ebenso auch eine der besten Buchverfilmungen, trotzdem rangiert er auf meiner Lieblingsfilmliste nicht auf mal in den obersten 2 Dritteln.

Ich denke, was dir wirklich auf die Eier geht, ist dass die Leute, die in deinen Augen "keine Ahnung von Filmen haben" bzw. "durchschnittsschauer" sind diesen Film als das höchste Gebot anpreisen.

Trotzalledem gefällt mir dein Schreibstil gut und deine Meinungen (bin froh dass du sie so rausposaunst, muss ja nicht jedem Gefallen^^) sind immer interresant zu lesen. Was ich mir mehr wünsche wäre, dasss du mehr Herzblut in deine Zeilen steckst. Sie klingen teilweise chirurgisch kalt und bemessen.

auf dann
grüße

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mikadoapache

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muss das hier auch nochmal anmerken, schreibst was von "gefühlsduselei", "crowdpleaser-momenten" und "ziemlicher mist", aber Titanic 10 Punkte geben! wie man seine glaubwürdigkeit in die tonne tritt, das weist du jedenfalls.

abgesehen davon halte ich es für schwachsinnig, die macher des films dafür zu kritisieren, dass ihr film bei imdb #1 ist - die verurteilten ist höchstwahrscheinlich genau der film geworden, der er werden sollte, denn es passt so ziemlich alles - das schreibst du ja auch selber - is natürlich schon komisch, wenn es dann auch noch leute gibt, die sich den film gern ansehen : )

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Prechtl

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Auch wenn ich selten einer Meinung mit Vincent Vega bin, aber seine Texte lese ich immer gerne!

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Wumz

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Ich bin hier nur wegen den Kommentaren, nicht wegen Mr Vincent Vegas Ergüssen.

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HxC_Moe

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Ich bin nur wegen dem Bier hier (So saßen wir auf dem Dach und tranken Bier)


Martinmartin

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Im zweiten Absatz hast du gleich was verwechselt: "Mist" heißt eine andere, ziemlich großartige Stephen King Verfilmung von Darabont. ;)

Ansonsten klingt das für mich größtenteils nicht unbedingt wie ein Verriss - was von den aufgezählten Merkmalen nun für Shawshanks filmische Qualitäten spricht und was dagegen, wirkt irgendwie ein bisschen beliebig. Den Titanic-Vergleich (10 von dir) finde ich da ganz treffend!

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Punsha

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Schöner Text. Ich mag den Film, aber irgendwie ist er tatsächlich äußerst konventionell, schmalzig und manipulativ. Gut argumentiert.

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Jenny von T

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Selbst von denjenigen, die diese Kolumne "eigentlich gut" finden, springen jede Woche ein paar Leute ab und werden auf wundersame Weise anti-Vega - nämlich dann, wenn zum ersten Mal gegen etwas angeeckt wird, das sie selbst mögen. Allerdings werden dann natürlich GANZ andere Gründe als die des Sympathiekonflikts vorgeschoben. :-D
Mal sehen, wann ich dran bin. 8)

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nerdkiller

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Ernsthaft? Was soll denn da rauskommen? ne Mischung aus "Drive" und "Menschenfeind"? (Metzger, der nachts Fluchtwagen fährt und sich in einen Hass gegen alles und jeden reinsteigert. :D)
Wenn das stimmen sollte, könnte das Noes Bekanntheitsgrad natürlich steigern... Dann soll der Vega ruhig loslegen.^^ Ich werd nicht von meiner Meinung abrücken und auch nicht zum Antivega.

Aber mMn gibt es zur Zeit etliche Themen (Personen, Sachverhalte, etc...), mit denen Vega besser polarisieren könnte.


Anoirja

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http://www.moviepilot.de/news/gaspar-noe-inszeniert-ryan-goslings-selbstmord-113688

Aber keine Ahnung, wie es da momentan steht.


MartinNolan

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Das einzig große Manko des Films ist das von Kitsch triefende Ende. Hätte der Regisseur darauf verzichtet, wäre "Die Verurteilten" wahrlich ein Meisterwerk geworden.
Ich stimme Mr.Vincent größtenteils zu, doch komme ich nicht auf das selbe Ergebnis.
Denn solche Methoden negativ zu definieren und Emotionalität seitens des Zuschauers zu verurteilen, halte ich für gegenstandslos und dient lediglich diesem Text, die nötige Polemik zu verpassen. Abgesehen davon, guter Text!

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J4KOB

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@Prechtl: Auch das Buch ist nicht über jeden Zweifel erhaben.
@Martin: Die letzte Einstellung? Ein absoluter Gänsehautmoment :D


Prechtl

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Ich meinte ja nur, immerhin hielt er sich nur an die Vorlage.


tom777

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Ist ein Film automatisch deswegen schlecht weil er nichts herausragend Neues bietet und Gott behüte sogar ein Happy End hat welches das Publikum mit einem guten Gefühl entlässt?
Wohl kaum.
Immer diese weinerliche Attitüde warum subjektiv und von manchen(nicht wie hier unterstellt von fast allen)Kritikern nicht so geschätzte Werke manchmal beim Publikum sehr gut ankommen.
Es ist doch wirklich nicht so schwer zu verstehen das das breite Publikum mit ganz anderen Erwartungen an Filme herangeht als Filmkritiker.
Das Publikum möchte in seiner überwiegenden Mehrheit unterhalten werden."Ein handelsüblicher Unterhaltungsfilm" ist also ziemlich genau das womit man beim Publikum erfolgreich sein kann,vor allem wenn man es schafft gewisse Emotionen zu wecken und wie in diesem Fall ein wenig vom handelsüblichen abweicht.

Aber stimmt es wirklich das die meisten professionellen Kritiker zur Abwechslung mit dem Autor dieser Kolumne übereinstimmen?
Kurz gesagt ,Nein.
Die Argumentation mit den Sight und Sound Polls mit der hier vor allem die wenig informierten Leser manipuliert und zu der Überzeugung des Autors gebracht werden sollen ist leider wieder einmal ziemlich billig und sagt so gut wie gar nichts aus.
Kaum ein Film der jünger als 20 Jahre ist wurde dort von den Stimmberechtigten mehr als eine Handvoll mal genannt,unter den Top Ten ist kein einziger Film der nicht über 40 Jahre alt ist.
Vermutlich,und da stelle ich eine gewagte These auf,da sich die Kritiker weil die Listen der Film nicht Anonym und leider auch ohne Reihenfolge abgeschickt werden mussten mit ihrer Auswahl nicht blamieren wollten um dann nicht kritisiert zu werden nach dem Motto "die hat "A Serbian Film" auf ihrer Liste die kann man nicht ernst nehmen" sind sie auch deshalb bis auf wenige Ausnahmen auf Nummer Sicher gegangen und haben fast nur unbestrittene Klassiker genannt deren Mythos oft bei weitem ihre tatsächliche Qualität übersteigt und haben mehrheitlich Filme genannt die sie vor allem für extrem wichtig halten wodurch viele Genres klar unter repräsentiert sind,wie zb. Komödien und Actionfilme.
Roger Ebert der als einer der angesehensten Filmkritiker gilt hat Die Verurteilten unter seine Top 100 Filme gewählt und bei Rotten Tomatoes hat der Film 90% mit einen Durchschnitt von 8.1 bei den Kritikern,auch bei den meisten anderen Kritikern wurde der Film sehr hoch bewertet,das heißt der Film ist bei Kritikern sehr wohl sehr gut angekommen,nur wird er vielleicht nicht unbedingt als große Kunst oder besonders wichtig in der Filmgeschichte angesehen.

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tom777

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Das ist doch genau das was ich in meinem letzten Satz sage.
Die Sight und Sound Polls werten hauptsächlich bedeutsame Filme.
Die Verurteilten ist nicht unbedingt ein bedeutsamer Film,in diesem Punkt sind wir uns einig.
Nicht bedeutsam ist aber nicht gleich schlecht und bei solchen Listen die hier im Artikel kritisiert werden geht es wie jeder weiß EINZIG um die Beliebtheit und nicht um Qualität,und schon gar nicht um ihre Bedeutung für die Geschichte des Kinos,was aber nicht unbedingt heißen muss das beliebte Filme automatisch schlecht sind,wie natürlich auch umgekehrt.
Deswegen sagt diese Liste wenig aus,nicht jeder Film der nicht unter den vorderen Plätzen bei Sight und Sound ist,ist deswegen schlecht oder gar ziemlicher Mist.

Es geht ja auch nicht nur um Ebert,das war nur ein Beispiel das ich genannt habe da ihn viele kennen dürften,hunderte professionelle Kritiker fanden den Film gut bis sehr gut,die eindeutige Mehrheit der Kritiker findet ihn überdurchschnittlich wie ich ja auch geschrieben habe und das sind Fakten,keine Behauptungen auch wenn man selbst anderer Meinung ist,kann man das schwer wegdiskutieren und durch eine selektiv ausgewählte spezielle Liste zu widerlegen versuchen auf der fast alle relativ neuen Filme ziemlich schwach abschneiden und es keine Überraschung ist das ein Film von 1994 dort nur ein mal vertreten ist.


Uli Kunkel

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Unterschrieben.


barstel

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Man sollte diese Rubrik umbenennen in "Mr. Vincent Vega trollt"...

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ProjectChaos

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Wieso muss ein Film verschlüsselt und schwer verständlich sein, damit er gut ist? Damit der, der zu den wenigen gehört, der ihn entschlüsselt hat, sich in Sachen Film gehoben fühlen kann?

Dass Kritiker weniger auf gefühlvolle Filme stehen, ist nichts neues. Zumindest zählen diese nicht zu den Lieblingen, weil hier die rein gehören, die vor allem handwerklich herausragen.

Neben den Crowedpleasenden Mitteln(die als stilistische Mitteln legitim sind), hat der Film eine interessant und komplexere Story, Charaktere, einen tollen Twist, Message, weckt unheimlich stark Gefühle, um das Gänze noch zu untermauern.

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Nightow

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Der Film gehört sicherlich nicht zu meinen Lieblingsfilmen... Es erscheint allerdings etwas unmotiviert, über die Beliebtheit eines Filmes herzuziehen, da diese ja nicht zwingend etwas mit der Qualität zu tun hat (sieht man ja auch in der Musikbranche...). Somit erscheint mir der Artikel eher als eine Kritik an den Fans des Films, als am Film an sich. Natürlich kann ich die Argumente nachvollziehen, und dein Ziel ist es ja anzuecken. Dies erreicht man wohl am einfachsten, wenn man sich gegen die "Allgemeinheit" wendet. :-)

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butch cool

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Es ist schon eine Weile her, aber sind die hier aufgeführten, kritisierten Punkte des Filmes, nicht auch größtenteils in Titanic vorhanden?

Erzählstimme der alten Frau, der arme Leo & die reiche Kate, der unsympathische Verlobte(?) der sie kontrolliert (wie ein Wärter?), ...

Wie gesagt, schon eine Weile her mit Titanic, aber was meint ihr?

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Bob Loblaw

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Gute Kritik von Mr. Vega, die tatsächlich die hohen (vor allem handwerklichen) Qualitäten des Filmes hervorhebt, ohne gleich ins extrem überschwängliche abzugleiten, was ja bei vielen Shawshank Kritiken der Fall ist. Ich habe jetzt auf jeden Fall Lust, den Film nochmal zu sehen und zwar endlich an einem Stück. (Habe am TV immer nur die erste oder die zweite Hälfte erwischt)

Unabhängig davon zeigt die Kolumne auch nochmal grundsätzlich sehr schön wie gute, emotionale Filme gemacht werden und mit welchen handwerklichen Finessen man die Zuschauer miteinbezieht. Ich denke, dass die meisten Regisseure sich dessen bewusst sind, aber nur die besten können das wirklich gut umsetzten.
Diese Leistung wird meiner Meinung nach oft unterschätzt !!

Aber das popkulturelle Phänomen dieses Films kann mir Vincents Text auch nicht wirklich erklären. Warum hat jetzt ausgerechnet Shawshank Redemption und nicht irgendein anderer Film auf imdb diese hohe Wertung ?!? Es gibt doch sicherlich noch viele Filme mit ähnlichen Qualitäten...

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Bob Loblaw

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@Vincent
Es kann vielleicht tatsächlich daran liegen, dass der Film so wenig Erfolg hatte und dadurch zu einem Underdog wurde, wie Du auch schreibst... und dass man sich dadurch "traut" dem Film hohe Punkte zu vergeben, bzw. öffentlich zu verkünden, dass man den Film super findet.

Denn ich glaube dass viele Leute (ich auch) in ihrem tiefsten inneren "schmalzige" Filme mögen, aber sich zu cool fühlen (ich auch, aber ich arbeite daran) diese hoch zu bewerten.


Bob Loblaw

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Wenn Darabont es durch seine Regiearbeit wirklich geschafft hätte den einen perfekten Unterhaltungsschmalzfilm zu erstellen,der dann auch überall auf Nr.1 landet, wäre das nicht sensationell ?!
Dafür ist die Kolumne dann doch zu negativ und zu wenig euphorisch.
:)


okami6

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Ein Durchschnittsinteressent nimmt sich möglicherweise nicht die Zeit, in der IMDB seine Stimme abzugeben. Dieser Film ist scheinbar so manchen Möchtegernkritiker ein Dorn im Auge, weil sich seine Popularität weder durch Erfolg, noch durch irgend einem Hype erklären lässt. Der Film ist schlicht und einfach genial, Punkt! Und mal ehrlich, ist der Geschmack von über 800 000 Filmliebhabern nicht ausschlaggebender als die Meinung von ein paar Kritikern?

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tom777

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Zu 95 % Blockbuster sind es definitiv zumindest bei den meisten der Top 1000 nicht,habe mich damit ziemlich intensiv auseinandergesetzt um eine bessere Liste als die Top 250 zu extrahieren die unter meinen Listen zu finden ist.Fake Bewertungen kann man nie ausschließen,dürften das Gesamtergebnis meiner Meinung nach vermutlich wenn überhaupt nur geringfügig tangieren,doch die Topliste der Top 1000 macht für mich subjektiv einen sehr guten Eindruck mit überwiegend älteren Filmen wo auch fast alle Filme der Sight and Sound Poll vorne vertreten sind.
Regular Voters wird mit gutem Grund nicht näher definiert damit man nicht die Mindestzahl an Bewertungen abgibt nur um in die Wertung zu kommen,man kann aber schon annehmen das man dafür vermutlich regelmäßig und auch relativ oft abstimmen muss,sonst würde das ganze ja wenig Sinn ergeben und man könnte sich die Mühe sparen und gleich einfach jede Stimme werten.


okami6

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Zu dieser ausführlichen Erklärung hätte ich keine Lust gehabt, daher vielen Dank an tom777, so sehe ich das auch.


Martin Jurgeluks

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hm ich kann aus dem text nicht rauslesen ob er ihn nun gut oder schlecht findet. hab nur "mist" gelesen

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Benner

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Hach, mir kann man den Film einfach niemals madig machen :)

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Roco De Long

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Im Prinzip disqualifiziert sich der Text bereits spätestens dann, als die Begriffe "Wohlfühlfilm" und "Crowdpleaser" fallen. Die Lieblingswörter der Kritikerhipster? :)

Wieder einmal beschreibt Vega die Mechanismen d(ies)es Films an sich treffend, wieder einmal allerdings ohne plausibel zu erläutern, WAS GENAU daran negativ sein soll. Und wieder einmal offenbart er, dass er bei allem analytischen Talent von entscheidenden Teilen des Filmemachens wenig versteht. Selbst wenn dieser Film "gefühlsduselig" sein sollte, wenn er hier und da auf Differenzierungen verzichtet und Figuren und Moral klar positioniert: so ist in vielen Momenten das Leben. So einfach ist das. Die "Gefühlsduseligkeiten", die Vega scheinbar zuwider sind, lösen beim Publikum (ja, beim "normalen", nicht ganz so eloquenten und filmisch ungebildeten Publikum) universelle Anteilnahme aus. Böser, böser Wohlfühlfilm halt.
Auch der Vorwurf des falsch eingesetzten Voiceover - den ich oftmals begrüße! - ist hier fehl am Platz und ein gutes Beispiel für das gravierende Missverständnis in Vega Sicht der Dinge. Allzu offensichtlich ist es doch, dass bei der Biertrinkszene keine leidige "Sicherheitsinformation" an den Zuschauer gegeben wird, sondern die rein atmosphärische Funktion klar im Vordergrund steht. Wir sprechen ja nicht von einer Szene, in der eine wichtige Information geliefert werden muss, die für den Storyverlauf unabdingbar ist! Und mal ehrlich: warum sollte auch der dümmste Mensch des Planeten nicht raffen, dass man auf dem Dach sitzt und Bier trinkt?

Am Ende ist es immer dasselbe: Vegas speziellere und dem reinen Intellekt verpflichtete, aber auch engstirnigere und wesentliche Aspekte des Kinos abwertende Meinung trifft auf den Geschmack einer größeren, von Vega oftmals unangebracht verachteten "Masse", die in diesem Fall sogar völlig Recht hat.
Wunderbar ist in diesem Zusammenhang der letzte Satz, den man - in völlig anderer Bedeutung - einfach nur wiederholen muss: Was wissen schon die Kritiker.

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Tyler__Durden

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Davon hab ich zwar überhaupt nicht geredet, aber ok. :)


Uli Kunkel

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Bezog sich auf Filme, die versuchen, die manipulativen Mechanismen zu minimieren.
Grundsätzlich finde ich persönlich Werke ebenfalls sympathischer, die nicht allzu plakativ und aufdringlich daherkommen.


Fu-Jay

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Wenn du das, was du da immer von dir gibst und ernst meinst und derartig brillante filmische Geniestreiche als "Mist" bezeichnest, dann würde ich gerne mal einen Film von dir sehen. Der muss ja der verdammt nochmal beste Film sein, den die Welt je gesehen hat.

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Fu-Jay

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Gotthold Ephraim Lessing hat das gesagt? Okay, ich werde nie wieder Kritiker kritisieren.


ph0b0z

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Also auf "seinem" (möglicherweise eine andere Perspektive die er dort einnimmt) Review-Blog hat er "The 'Burbs" 9/10 gegeben (dem stimme ich absolut zu!). Demnach würde das ja stimmen.. aber genau das nicht herausfordern hat er an "Die Verurteilten" ja mehr oder weniger kritisiert.


Sepf

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Stimme teilweise zu, stimme teilweise nicht zu, mag den Film, erkenne eine Steigerung.

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The Director

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ich verstehe nicht, warum da am anfang steht, dass der film "mist" sei, wobei jeder weitere satz beschreibt, was der film richtig macht. also, kommts nur mir so vor, oder richtet sich dieser beitrag gegen film allgemein?

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wernerbremen

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einfach mal wieder zerreißerisch, subjektiv und einfach nur nervig...

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FlintPaper

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So ziemlich alles, was ein Mensch von sich geben kann, ist subjektiv. Die Existenz von tatsächlicher Objektivität muss erstmal bewiesen werden :D.


Joeyjoejoe17

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So sieht es aus. 100%-ige Objektivität gibt es nicht, nur eine gewisse Annäherung an diese (schätzungsweise 70-80%)


Falkenfluegel

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Langsam wirkt es doch sehr bemüht. Naja diese Kategorie ist wohl nichts für mich.

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N. Hornblower

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Ein Crowd-Pleaser-Movie also, der (das?) die crowd pleased - abgefahren!

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Kubrick_obscura

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It's Wednesday, Wednesday
Gotta get down on Wednesday
Everybody's lookin' forward to Mr. Vincent Vega
Wednesday, Wednesday
Gettin' down on Wednesday
Everybody's lookin' forward Mr. Vincent Vega...

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Kängufant

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Oh ... mein ... Gott ... Dieses Bild werd ich jetzt den ganzen Tag nicht mehr los... schönen Dank auch!


Kubrick_obscura

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Gern geschehen! :-D


Andy Dufresne

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Mr. Vega, nimm doch einfach deinen absoluten Lieblingsfilm (was auch immer das sein mag) oder deinen absoluten Hassfilm (was auch immer das sein mag), analysiere sie (so wie hier Shawshank), nimm die Anteile auseinander und herauskommen wird (oh welch Überraschung!):
Filme basieren auf Geschichten (Hui !), auf Dramatisierung (oh Wunder!), auf Narration (wow!)...

Wahlweise kannst du das dann hier veröffentlichen,wenn er/sie denn so bekannt ist/sind das er/sie die Aufmerksamkeit erzeugt/en, die du hier entfachen sollst.

Was mich sehr interessieren würde: Wirst du nach Traffic-Punkten bezahlt ?

Ach ja, das schreibe ich übrigens nicht weil mein (mp-) Name Andy Dufresne ist, das schreibe ich weil ich diese Rubrik (mittlerweile) trotz wohlgewählter Worte deinerseits, für durchschaubarer als Fensterglas und vorhersehbarer als das es Nachts dunkel wird halte.

Und das finde ich sehr schade, wie schon öfter erwähnt, gefällt mir die Idee dieser Rubrik und du bist der richtige Autor dafür.
Leider konnte ich bisher (und Heute besonders!) nicht entdecken das etwas von deinem Output Herzblut enthielt, nichts von alledem scheint dir wirklich wichtig gewesen zu sein.
Sehr schade einfach...

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BigDi

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Herrlich.


Andy Dufresne

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@Morlock: Ich bin zu 100% NICHT angepisst weil Vega diesen Film runtermacht, in keinster Weise. Ich bin unter anderem hier um andere Meinungen zu lesen, andere Standpunkte zu erleben.
Was ich schade finde steht oben, das hat nichts mit Den Verurteilten an sich zu tun, absolut nicht!

Ich habe vor ein paar Monaten keinen Shitstorm losgetreten, es entwickelte sich aus einer (ungeplanten) Diskussion heraus die Idee einen Brief zu schreiben, das ganze schlug dann recht hohe Wellen.
Nur so zur Erklärung, das Ganze sollte nicht unbedingt (schon) wieder Wellen machen,vieles lief damals ziemlich aus dem Ruder (auch von meiner Seite aus)...


fabel

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Besonders schön: "Um die Seriosität gleich hinten anzustellen" :D

Nach deiner plausiblen Erklärung weiß ich auch nicht, warum ich den damals so toll fand - wahrscheinlich lag's am knisternden Kamin nebenan.

So, und jetzt freu ich mich auf hunderttausend "Fuck you"-Kommentare. Yippie Yeah!

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Benner

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Fuck You Schatzie :)


fabel

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HDGDL, Küsschen.<3


Joeyjoejoe17

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Ein Film, den man vor allem mit seinem Herzen schauen sollte, nicht mit dem Kopf.

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Tyler__Durden

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Mein Herz hat leider keinen Draht zu meinen Sinnesorganen die mir wichtig sind um Filme zu erleben. :P


morlock

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^^


Sheeeeep

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Kann deine Argumentation durchaus nachvollziehen, aber finde den Film nichtsdestotrotz toll. Eine Kritkerlaufbahn ist nun ausgeschlossen :( Und Mama hat noch gesagt, wenn ich will kann ich alles werden.
Guter Artikel.

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mellowtree

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"Um die Seriosität gleich hinten anzustellen: Die Verurteilten ist, im Wesentlichen, ziemlicher Mist."
:D auch wenn ich anderer meinung bin: wegen solcher sätze lese ich diese rubrik.

mir ist erst durch das unwahrscheinliche und überkitschige ende aufgefallen, dass das wesen des films doch ein anderes ist als ich zuerst glaubte. dennoch hat der film für mich eine innere stimmigkeit oder qualität die recht selten ist. vielleicht weil filme dieser einfachheit heute viel unbescheidener daherkommen.

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HulktopF

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heute hast du mal was gutes abgeliefert, was auch perfekt grundiert ist.
SOWAS wollen wir sehen, nicht so ein getrolle wie bei den letzten beiträgen.

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Filmsuechtiger

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Begründungen und Argumente - super, so macht das Spaß.

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Le Samourai

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Hehe, das gibt Ärger.

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