Heute im TV: Der Fast and Furious-Krieg von Vin Diesel und Dwayne Johnson startete hier

16.09.2021 - 09:00 Uhr
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Fast Five - Trailer (Deutsch) HD
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Fast and Furious: Vin Diesel und Dwayne Johnson sind mittlerweile geschiedenAbspielen
© Universal
Fast and Furious: Vin Diesel und Dwayne Johnson sind mittlerweile geschieden
Vor 10 Jahren spielten Vin Diesel und Dwayne Johnson erstmals in einem Fast and Furious-Film zusammen. Heute läuft er im TV. Warum das Bruch der Stars absehbar war, lest ihr hier.

Die Fehde zwischen Dwayne Johnson und Vin Diesel gehört im Zeitalter von PR-trainierten Stars und monotonen Interview-Marathons zum unterhaltsamsten, was das Filmgeschäft abseits der Leinwand zu bieten hat. Denn wann sieht man schon mal einen Saubermann wie The Rock beim offenen Lästern über einen Kollegen?

Heute läuft der Fast and Furious-Film im Fernsehen, der am Anfang dieser turbulenten Star-Beziehung stand. Warum die Trennung im Grunde schon bei Fast & Furious Five absehbar war, erfahrt ihr hier.

Fast and Furious 5 heute im TV: Vin Diesel und The Rock heben die Action auf eine neue Ebene

Am Anfang sah alles so verheißungsvoll aus: Fast Five, wie er auch genannt wird, machte die Actionreihe zukunftstauglich. Dafür wandte man sich von dem Streetracing-Milieu der bisherigen Fast and Furious-Filme ab.

Schaut euch den Trailer für Fast and Furious 5 an:

Fast and Furious 5 - Trailer 2 (Deutsch) HD
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Die Abenteuer von Dominic Toretto wurden in den global agierenden Heist-Film angesiedelt, die Action um drei Nummern vergrößert und die Held:innen erschienen so gut wie unverwundbar. Darüber hinaus vereinte der Actionfilm von Regisseur Justin Lin die erweiterte Toretto-Familie aus den bisherigen Teilen – inklusive Tyrese Gibson und Ludacris aus Teil 2.

Damit wurde Fast Five zum ersten echten Fast and Furious-Blockbuster. Ein neuer Star in der Reihe unterstützte diesen Wachstumsschub: Dwayne "The Rock" Johnson. Das Ergebnis war der bis dato erfolgreichste und beste Film der Action-Reihe. So weit, so harmonisch.

Dwayne Johnson und Vin Diesel waren nie für eine dauerhafte Film-Beziehung gemacht

In Interviews aus dem Jahr 2011 klingen die beiden Actionstars zuversichtlich. Seit Jahren hätten sie von einem gemeinsamen Projekt geträumt, erklärte Diesel damals gegenüber Screen Rant , vor allem hatte sich das Studio Universal einen stärkeren Gegner für Dom Toretto gewünscht. Das bekamen sie auch und noch viel mehr.

Hier sind die Anzeichen, dass das Scheitern der Diesel-Johnson-Bromance schon vorgezeichnet war.

2011 brauchten Vin Diesel und Dwayne Johnson einander (noch)

Der für damalige Verhältnisse enorme Erfolg von Fast Five war ein Meilenstein ihrer beider Karrieren, der ihnen in Hollywood eine viel größere Zugraft verlieh. Bei Karriere-Explosionen dieser Art sind Interessenkonflikte vorprogrammiert.

Als die Candy-Ass-Saga und damit die öffentliche Fehde der beiden 2016 begann, sah die Situation anders aus: Dwayne Johnson hatte ein Jahr zuvor mit dem Franchise- und Diesel-freien San Andreas seine Blockbuster-Zugkraft bewiesen. Da verwundert wenig, dass ausgerechnet er den Streit der beiden öffentlich gemacht hat.

Dwayne Johnson und Vin Diesel könnten unterschiedlicher nicht sein

Zahlen sind eine Sache, Persönlichkeiten eine andere. Viel wurden Vin Diesels Aussagen über seinen "felliniesken" Ansatz bei der Arbeit mit Dwayne Johnson belächelt, am meisten vom Ex-Wrestler selbst. Das zugegebenermaßen unfreiwillig komische Geschwurbel von Diesel lässt aber auf sein Verständnis von Filmen schließen. Diesel stammt aus einer Theaterfamilie und begann seine Karriere mit den autobiografisch geprägten Regiearbeiten Multi-Facial und Strays - Lebe dein Leben.

Gegner im Film und später auch außerhalb: Vin Diesel und Dwayne Johnson

Von Anfang an hat er Film offensichtlich als künstlerisches Ausdrucksmittel seiner selbst begriffen. Wenn auch viel davon unter den Blockbuster-Explosionen verloren gegangen ist, bleibt dieses Verständnis seines Jobs bestehen. Ob in Monologen über Method Acting am Set von Fast 5 (via Screen Rant ) oder in der Beschreibung seiner "felliniesken" Arbeit mit The Rock.

Damit steht seine Sicht auf die Arbeit am Filmset im krassen Gegensatz zu der seines Ex-Kollegen. Dwayne Johnson hat die Unterhaltungs-Wut seiner Wrestling-Karriere auf seine Filmkarriere übertragen. The Rock wirkt eher wie der Dienstleister unter den Filmstars, der alle paar Donnerstage verlässlich dieselbe Show abliefert. Wenn er ein autobiografisches Projekt anstrengt, kommt dabei Young Rock heraus, eine Sitcom, die erklärt warum er sich 2032 um die Präsidentschaft der USA bewirbt.

Wer Multi-Facial und Young Rock nebeneinander stellt, braucht keine seherischen Fähigkeiten, um einen Konflikt dieser beiden Hollywood-Giganten vorherzusehen.

Der Fast and Furious-Clash muss nicht traurig stimmen

Fast and Furious 5 startete 2011 eine neue Trilogie, für deren Laufzeit die Beziehung der beiden Actionstars hielt. Mit dem tragischen Tod von Paul Walker während der Dreharbeiten von Furious 7 wurde Diesel allerdings zu so etwas wie dem alleinigen Verwalter der ursprünglichen Fast and Furious-"Seele", während Dwayne Johnsons Hollywood-Stern weiter stieg.

Eine Kollision war nur eine Frage der Zeit. Aber immerhin haben die beiden bis dahin allen Unterschieden zum trotz vier derbe unterhaltsame Actionfilme gedreht.

Fast and Furious 5 läuft heute 20:15 Uhr bei Vox.

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