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Kinostart von Fifty Shades of Grey steht fest

Marie Krolock (Gesa-Marie Pludra), Veröffentlicht am 28.06.2013, 12:00

Vor kurzem konnten wir euch berichten, dass mit Sam Taylor-Johnson eine Regisseurin für Fifty Shades of Grey gefunden wurde. Jetzt steht auch der Kinostart fest. Die Verfilmung des Erotik-Romans startet am 1. August 2014.

Fifty Shades of Grey Fifty Shades of Grey © Arrow

Nachdem lange gerätselt wurde, wer der richtige Regisseur für Fifty Shades of Grey sein könnte – zur Auswahl standen unter anderem Joe Wright, Darren Aronofsky und Gus van Sant – zog schließlich eine Frau an allen anderen vorbei: Sam Taylor-Johnson (Nowhere Boy) übernimmt die Verfilmung des Erotik-Bestsellers von E.L. James (Erika Mitchell). Wenig später steht nun auch der Kinostart für den heiß erwarteten Film fest. Am 1. August 2014 läuft Fifty Shades of Grey in den USA an. Das gab der US-Verleih Focus Features gestern bekannt.

Zu ihrem nächsten Film sagte Regisseurin Sam Taylor-Johnson gegenüber CBS News: “Ich freue mich sehr, dass ich bei der Entwicklung, aus Fifty Shades of Grey einen Film zu machen, dabei sein kann. Den Fans von Erikas Buch möchte ich sagen, dass ich dessen Macht und auch die von Christian und Anastasia bewahren werde”.

Wer Christian und Anastasia spielen wird, steht nach wie vor nicht fest. Heiße Kandidaten für die Rollen wie Emma Watson und Armie Hammer haben schon dankend abgewunken. Emma Watson twitterte bereits im März die Frage, wer tatsächlich glauben würde, dass sie die Hauptrolle in Fifty Shades of Grey spielen würde. Armie Hammer äußerte sich zu der Rolle des Christian in einem Interview mit dem Playboy. “Niemand hat mir bisher diese Rolle angeboten. Während der Dreharbeiten zu Lone Ranger hat mein Agent mich auf die Rolle angesprochen, aber ich sagte ‘Nein’. Ehrlich, das ist doch nur ein Porno für Hausfrauen. Ich werde nicht breitbeinig auf einer Waschmaschine sitzen und darüber lesen, wie jemandem ein Ballknebel in den Mund gestopft wird. Das bin einfach nicht ich.” Vielleicht geht der Part des Christian ja doch noch an Alex Pettyfer. Der hatte im Vorfeld bereits Testaufnahmen mit Gus van Sant gedreht.

Bis zum Kinostart am 1. August 2014 sollten die Darstellerfragen wohl geklärt sein.


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Ivan Vanko

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es juckt mich halt irgendwie einfach 'mal gar nicht... k.A. wieso...

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nilswachter

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Es gibt nichts in der Welt der Bücher oder der Filme, was mich weniger interessiert als dieses Zeug. Es reicht mir schon, immer dieses Cover bei den Buchhändler anglotzen zu müssen, kaum betrete ich ein Geschäft. Ich habe einmal die erste Seite des Buchs gelesen und es ist m.E. grauenhaft geschrieben. Dan Brown schreibt auch keine hochstehende Literatur, aber immerhin hat er einen fesselnden Stil.

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JonnyvsSherlock

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Stimmt! Ich habe sogar etwa ein Kapitel gelesen. Und der Schreibstil ist einfach nur grottenschlecht, kitschig und abgedroschen. Ich frage mich ernsthaft, warum man so etwas liest. (Hausfrauenfantasien hin oder her, das Buch ist und bleibt lächerlich)


MsTV

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Also Alex Pettyfer kann man ja nach der Sache eh vergessen. Ich kann aber irgendwo noch nachvollziehen, wenn jemand Christian Grey spielen möchte, aber Ana? Im Ernst? Hoffentlich macht das keine Schauspielerin, die ich kenne und mag, die kann ich doch sonst nie wieder für voll nehmen.

Ein großer Makel des Buches (Abgesehen davon, dass das kein bisschen schockierend im Vergleich zu anderen Erotikromanen ist, schlecht geschrieben noch dazu, ohne roten Faden) ist aber auch einfach, dass das die totale Twilight Kopie ist... Klingt verrückt, wenn man bedenkt, dass es ein völlig anderes Genre ist, aber ist trotzdem so. Und dabei sind die schlechten Eigenschaften der Charaktere noch ins Extreme gezogen. Wer Edward schon creepy fand, weil der Bella beim Schlafen beobachtet oder ihr ständig irgendwas schenken will, der wird Christian Grey für einen kranken Stalker halten. Und wer Bella nichtssagend und einfach dämlich fand, der wird bei Ana einen Nervenzusammenbruch erleiden. Die Frau, die so ist wie sie, die soll man mir erstmal zeigen. Sowas bescheuertes gibt es auf dieser Welt (hoffentlich) nicht.

Wer der englischen Sprache mächtig ist, wissen will, was bei Shades of Grey passiert, aber keine Lust hat, sich das anzutun, dem empfehle ich das hier:

http://www.youtube.com/watch?v=XoHk1JpsPP4

Ich hab das Buch bis heute nicht beendet, weil ich es nicht ertragen konnte, dass so ein Schwachsinn sich häufiger verkauft hat als Harry Potter...

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BigDude

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Die Autorin hat im Internet unter dem Namen Snowqueen Icedragon Fanfictions zu Twilight veröffentlicht. Angeblich soll sie nur die Namen getauscht haben für 50 Shades.


MsTV

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Das ist richtig. Master of the Universe hieß die Geschichte damals noch. Ich habe keine Ahnung wie das gelaufen ist, aber ich bin mir relativ sicher, dass folgendes der Fall war:

Jede Menge ältere Twilight Fans haben das Zeug geradezu aufgesogen. Immerhin gibt es in den eigentlichen Romanen keine einzige Sexszene, weshalb sich die Fans vermutlich drauf gestürzt haben. Irgendwer ist dann irgendwann auf die Idee gekommen, die Namen zu ändern und das als eigene Story rauszubringen. Die ganzen Damen, die ja ohnehin schon Fan der Geschichte waren, haben es sich gekauft und es ihren Freundinnen gesagt und TADA! Ein Bestseller... Dass nur die Namen geändert wurden, das glaube ich gern. Wenn man da von Christians kupferfarbenem Haar liest... Der Typ mit der Idee hat sich aber sicher ne goldene Nase verdient, deshalb möchte ich ihm keinen Vorwurf machen.


Li93

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Ohne die 'Popperei' wär's ja auch langweilig :D Ich verstehe nur nicht, warum manche Leute sowas immer Kommentieren wenn sie es dumm, unsinnig oder sonst was finden. Klar könnt ihr eure Meinung sagen, aber warum dann die der anderen Mies machen!?

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rammsteinchen

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Grundsätzlich hat ja jeder ein Recht darauf seine Meinung zu äußern (noch), wie du gesagt hast. So eine Nachricht löst sicherlich nicht nur bei dir Freude aus, sondern bei anderen genauso Frustration oder Ärger oder was auch immer. Also sollten diese Stimmen genauso gehört werden wie die euren. Und mal ehrlich, unrecht haben sie nicht. Rein sachlich betrachtet. Ich kann verstehen, wenn man das "Rumgepoppe", wie sie es hier nett bezeichneten, anderen Leuten gefällt. Aber wieso sollte man durch die eigene Meinungsäußerung die der anderen Mies machen? Das kann dann ja keine so feste Meinung sein, wenn du Angst hast, man könnte deine Meinung "umpolen"?


Kara92

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Also ganz ehrlich ich find's auch blöd, dass sobald News zu 50 Shades rauskommen, sofort alle irgendwelchen unqualifizierten Mist drunter schreiben von wegen "Alles Scheiße", "So ein Schund auch noch verfilmen" usw.
Jedem seine Meinung, aber so langsam nervt es echt. Keiner wird gezwungen sich die News durchzulesen oder sich später den Film anzusehen, also kann man sich irgendwelche schwachsinns Kommentare auch sparen, das macht nämlich den wirklichen Fans den Film und die Bücher mies.
Ich find den ganzen Hype um irgendwelche Comicverfilmungen auch blödsinnig und das jeder kleine Pups darüber gleich in den News landet, aber ich überscrolle das und schreib nicht gleich irgendwas von "Voll scheiße wen interessiert's ob Superman die Welt rettet".
Jeder kann seine Meinung äußern aber man sollte dabei auch ein bisschen sachlich bleiben und nicht grundsätzlich alles erstmal schlecht machen.


marcshake

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Nochmal, wie bei JEDER News zu diesem Film: Wenn die Sexszenen weg gelassen werden, ist das zwar noch ne gute Story über ne Frau, die ihr Selbstbewußtsein verbessert und nen Typen, der lernt, jemandem zu Vertrauen aber der Erfolg des Buches ist eben auch die Popperei im Buch, die schon recht explizit geschrieben ist. Und das erwarten die Fans...

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Li93

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Bitte Bitte nehmt doch einfach Matt Bomer für Christian Grey! Er passt einfach so perfekt auf die Rolle! Ich jedenfalls freu mich auf den Film einfach nur weil mir die Story gefällt :)

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EclairLovesRatings

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Oh mein Gott, was heutzutage alles verfilmt wird...

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Mein Senf

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Manchen Dingen heften ja so sonderbare Klischee-Vorbehalte an. Bei "50 Shades of Grey" ist das dieses Hausfrauen-Porno-Ding. Woher stammt das eigentlich, bzw. warum gilt "50 Shades of Grey" als Hausfrauenporno? Ist die Protagonistin eine Hausfrau? Ist das Buch piefig? Oder ist das einer dieser edgy-arroganten Relativierungsreflexe der Counter-Culture gegenüber extremen Auswüchsen innnerhalb des Mainstreams (vgl auch "Hangover" ist ne Spießerkomödie)?

Ich hab das noch nicht gelesen, würde mich aber mal interessieren.

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leomas

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Den Begriff "Hausfrauenporno" gab es schon lange vor fifthy shades of grey, insbesondere im Fantasy Bereich (Vampire). Der Begriff wurde durch das Buch höchstens populär gemacht, bekommen hat er in aber durch Parallelen zu den Vorgängern: Die weibliche Hauptdarstellerin hat darin zu Beginn eine leicht depressive Rolle mit unterirdischem Selbstwertgefühl inne und stellt im Verlauf des Buches fest, dass sie "doch" "attraktiv" sei. Weiters ein unglaublich reiches (nicht geerbt) männliches Gegenstück, mit hohem Selbstbewusstsein und präziser Meinung wie die Dinge zu verlaufen haben, der sich nichts aus seinem Reichtum macht und vorzugsweise unter der harten Schale einen weichen Kern besitzt (Spenden ect.). Sowie möglichst oft und möglichst exotischer Sex, sei es nun durch ein Geschlechtsteil im Format einer 1l-Colaflasche oder durch unorthodoxe Praktiken.

Der Schreibstil ist dabei nicht immer schlecht, meistens aber ist die deutsche Fassung unterirdisch schlecht, weil die vergleichsweise einfache englische Sprache eins zu eins in eine billige deutsche Form umgewandelt wird.


Mein Senf

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Ich habs jetzt mal selber recherchiert. Die Bezeichnung "Hausfrauen Porno" ist wohl die Eindeutschung des Begriffs "Mommy Porn", der in Zusammenhang mit der Rezeption von "Fifty Shades of Grey" irgendwann Anfang 2012 in den USA geprägt wurde. Vordergründig soll er die Demoskopie der vermeintlichen Kernzielgruppe kennzeichnen, nämlich Mütter zwischen 30-50 Jahren.

Tatsächlich soll diese vermeindliche Kernzielgruppe des Buches auch ein wenig lächerlich gemacht werden, da Frauen über 30 ja nicht automatisch "Mütter-über-30-heißt", bzw. (in der deutschen Version) nicht "Hausfrauen-über-30" bedeutet. Es soll damit spekulativ und sensationsheischend auf jene konservativ orientierte "Soccer-Mums" jenseits der 30 abgezielt werden, die ihr ödes Vorstadtleben bzw. nicht vorhandenes Sexleben (weil der reiche Banker-Mann ja nie da ist), mit diesem Skandalroman ein wenig aufpeppen wollen.

Auf der anderen Seite spricht man dem Werk, ähnlich wie bei der Bezeichnung "Torture Porn" damit implizit den künstlerischen Wert ab, bzw. versucht, ihn herabzumindern.