Natürlich hängen an einem Film, der über 10 Jahre immer wieder beworben, angeteasert und in Interviews besprochen wird, gewisse Erwartungen. Umso mehr, wenn sie von dem Mann geschürt werden, der den wohl besten Actionfilm der 90er Jahre gedreht hat: James Cameron hat mit Terminator 2 – Tag der Abrechnung einen Meilenstein abgeliefert, der dramaturgisch, stilistisch und mit seinen bahnbrechenden Spezialeffekten Publikum und Kritiker zurecht begeisterte und auch heute noch beeindruckend ist.
Geh da weg, ich seh den Eisberg nicht!
Nach Terminator 2 kam leider eine ganze Weile nichts. Und dann kam etwas, das wohl die wenigsten erwartet hatten: The biggest chick-flick-ever made. Titanic. Cameron nutzte eine der beeindruckensten Katastrophen des 20. Jahrhunderts und machte daraus eine Fototapete für eine himmelschreiend kitschige Love-Story, die kein sozialromantisches Klischee ausließ und selbst Disney-Filme wie Ken Loach wirken ließ. Und dazu dieses Lied, das alleine als Rechtfertigung des South-Park-Songs “Blame Canada” ausreicht.
Doch das sinkende Schiff machte Cameron endgültig zum Star. Bzw. zum “King of the World”, wie er in einem Anfall von Understatement bei der Oscarverleihung in die Menge rief. Titanic war ein Megablockbuster ein Ereignis das selbst Menschen ins Kino lockte, die seit Quax, der Bruchpilot kein Lichtspielhaus mehr von Innen erlebt hatten.
Ich bin dann mal weg
Keine leichte Aufgabe, nach so einem Film weiterzumachen. Einsam ist es an der Spitze und in alle Richtungen geht es nur bergab. Cameron entging dem Erwartungsdruck, indem er im wahrsten Sinne des Wortes abtauchte. Außer einigen Dokus, in denen er die Zuschauer auf Du und Du mit Lisa der leuchten Seeanemone brachte, ums Wrack der Titanic herum schwamm oder in Jesus Grabkammer herumstocherte, war es recht ruhig um den König der Welt. Okay, er produzierte die Serie Dark Angel, um eine Agentin die keine Mimik hat und nach zwei Staffeln abgesetzt wurde.
Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen
Doch dann kam Avatar – Aufbruch nach Pandora. In Interviews erzählte Cameron immer wieder, dass er die Story schon 1994 geschrieben habe, aber erst jetzt umsetzen könne. Er habe gewartet, bis die Technik mit seinen Visionen mithalten konnte. In weiteren Anfällen akuter Bescheidenheit beschrieb er Avatar als den Film, der das Kino revolutionieren und die 3D-Technik auf ein völlig neues Level heben würde. Zu sehen bekäme das Publikum photorealistische Bilder, die nicht mehr von tatsächlich gefilmten Landschaften und Schauspielern zu unterscheiden wären. Die Fangemeinde erbebte vor Erregung. Harry Knowles soll angeblich spontane Orgasmen erlebt haben, wenn er nur das Wort Avatar hörte.
Das kann doch nicht dein Ernst sein!
Dann kam der erste Trailer. Und die Filmwelt sagte: WTF? Schlumpfblaue Katzen hopsten durch den Dschungel, die Story klang nach Winnetous Rückkehr und selbst Adolf Hitler war alles andere als amüsiert.
Schlimmer noch: Der Film wurde nicht als Actionspektakel des T2-Machers beworben, sondern als “Vom Regisseur von Titanic”. Und Cameron, der aber sowas von im Einklang mit seiner femininen Seite ist, wird nicht müde in Interview zu betonen, er habe ein Chick-Flick gedreht. Ein gefühlvolles Werk. Einen 300 Millionen Dollar Frauenfilm. Mit wichtiger ökologischer und spiritueller Botschaft.
Wenn jetzt noch Celine Dion singt, wäre das wirklich ein Grund sich zu erschießen. Und das sage ich als jemand, der den Film schon in seiner ganzen Pracht von gefühlten sieben Stunden in 3D erleben durfte.
Avatar: Eine filmische Lavalampe mit Greenpeace-Sticker
Okay, es sind nur zweieinhalb Stunden, aber da die Story locker auf den Rand eines großzügig bedruckten Bierdeckels passen würde, bedeutet das dennoch ganz schön viel Leerlauf. Ganz ehrlich: Avatar nervt, denn er ist ein einziges oberflächliches CGI-Showreel ohne einen Hauch von interessanter Geschichte, echten Charakteren oder origineller Ideen.
Nach einer zehnjährigen Schwangerschaft mit schreiend lauten Geburtswehen, in denen wir versprochen bekamen, dass Cameron das schönste, brillanteste und intelligenteste Baby des Planeten auf die Welt bringen würde, entpuppt sich das Kind als Bastard von Kevin Costner und Shrek.
Inhaltlich wird ekligster Ethnokitsch verhandelt, dessen brachiale Holzhammermetaphorik und süßliche Kitschoptik an Leute appelliert, die ihr Geld freiwillig für Indianer-Häuptlingszitat-Poster, Fantasyplakate mit galoppierenden Einhörnern, vor dem Mond springende Delphine, traurige Harlekine, Panthergipsbüsten, Traumfänger, Räucherkerzen und Walgesangs-CDs ausgeben.
Welcome to the Uncanny Valley of the Dolls
Keine Idee ist neu, kein Gefühl ist echt. Cameron – der schon 1994 zu Protokoll gab, er habe die Geschichte aus allem zusammengeschrieben, was er als Kind toll fand – jongliert ungelenk mit Versatzstücken von Romantik, Indianerfilm und Kolonialismuskritik und degradiert sie zu Abziehbildern. Seine Botschaft geht nicht tiefer als: Eingeborene für Öl totmachen und Bäume umhauen ist irgendwie nicht so gut, weißt du? Jede Folge von “Captain Planet and the Planeteers” servierte ihre Botschaften subtiler.
Als fanatischer Technikapologet, der er ist, wirkt Camerons Hohelied auf den Einklang mit der Natur doppelt verlogen. Denn mit irgendeiner Form von Natur hat diese absolut digitale und digital-aussehende, aseptische Scheinwelt mal so gar nichts zu tun. Alles ist überperfekt, jeder Grashalm, jedes Staubkorn, jeder Nachtfalter möchte das schönste Element im Bild sein.
Doch Perfektion wirkt steril und abstoßend. Die Realität hat immer Fehler, Gebrauchsspuren, Anzeichen von Verfall. Die wahre Faszination der Realität und auch der ja angeblich von Cameron zelebrierten Natur ist eben, dass sie nicht aussieht wie aus einem Hochglanzprospekt, dass sie Ecken und Kanten hat und nicht zehnmal durch Photoshop geschubst wurde. Eine Welt ohne Fehler, in ewiger Harmonie und mit so verklärt dargestellten Aushilfsnaiven, die nur aus Postkartenmotiven besteht, ist für mich eine Horrrorvorstellung, deren Bombadierung ich nur begrüße.
Kein Wunder, dass alles in dieser plastinierten Kitschwelt seinen eigenen USB-Anschluss hat. Von den glimmernden Duftbäumchen bis zu den Flugechsen, die in dieser “Der mit dem Wolf tanzt”-Variante die zu zähmenden Wildpferde ersetzen.
3D ersetzt den Tiefgang
Die viel gerühmte 3D-Technik bleibt leider ebenfalls hinter den Erwartungen zurück: Wirklich gut funktioniert sie nur in den wenigen real gedrehten Szenen im Camp der Marines, der Renderdschungel bleibt bei allem Aufwand seltsam flach und wird in den hektischen Verfolgungsszenen auch gern mal unübersichtlich. Der gigantische Unterschied zu den anderen 3D-Werken, die wir in diesem Jahr bestaunen durften, ist allenfalls gradueller Natur. Cameron schmeißt nicht ständig Steine in den Zuschauerraum, aber das haben Oben und Coraline auch nicht getan.
Erträglich wird das Ganze lediglich in der letzten halben Stunde, wenn Cameron seinem ganzen verlogenen Pazifistengesäusel entsagt und sich auf das konzentriert, was er kann: Actionpornographie. Der Kampf der Powersmurfs gegen die Marines bietet – auch wenn es nie realistisch aussieht – einige schicke Momente.
Wenn sich auch der Held mit den Ureinwohnern Pandoras verbündet, es bleibt das ungute Gefühl, dass hier wieder einmal der weiße Held die dummen Kaffer in den Kampf führen muss, weil sie sich aus eigener Kraft nicht retten können. White Mans Burden, wie weiland im Lande Narnia. Wenn Worthington seine Motivationsrede hält und zum Kampf aufruft, weiß man nicht, ob er gleich “Wir sind Sparta!” oder “Wir kämpfen für unseren Independence Day” rufen wird.
Wären nicht Sigourney Weaver und der im Grunde erzsympathische Sam Worthington ab und an mal live zu sehen, es gäbe wenig, was die Saga um die Botoxkatzenmenschen erträglich machen würde. Deren differenzierte Mimik in den Realszenen ist es auch, die immer wieder vor Augen führt, wie künstlich und mimisch eingeschränkt die digitalen Wesen trotz des gewaltigen Fortschrittes immer noch sind.
Und falls mich die letzte halbe Stunde ein wenig mit der schwülstigen Langeweile, den schleimigen Gefühlsheucheleien und der halbgaren Erlösermetaphorik versöhnt hatte, so brachte mich das Finale von im Ethno-Singsang gruppenknuddelnden Na’vi dann endgültig dazu aufzuspringen und zu gehen, ehe die ersten Töne des furchtbaren Abspannsongs verklungen waren.
Aber immerhin: Noch kaufen die Na’vi keine Manolo Blahnik-Schuhe. Und Robert Pattinson war auch nicht dabei. Ich bemühe mich ja das Positive zu sehen.
Batzman (Oliver Lysiak) 2009/12/16 08:28:00
Kommentare
über Warum Avatar ganz gewaltig nervt
Kommentar schreibenChris1981 2009/12/16 09:02:49
Kommentar löschenSehr, sehr geil Batzman! Du hast Dich mal wieder selbst übertroffen! Da kann man nur hoffen, dass bald der nächste gehypte Nerv-Film in unsere Kinos kommt und wir ein weiteres solches Meisterstück von Dir lesen dürfen. Weiter so!
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spanky 2009/12/16 09:03:54
Kommentar löschenBurner! Wenn das mal keine auf Camerons Großmaul war, dann weiß ich auch nicht. Danke Batz! Ich muss jetzt erst mal heim und meine Walgesänge hören...
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spanky 2009/12/16 09:07:59
Antwort löschenP.S.: Eigentlich solltest Du mal über einen Namenswechsel in "Motzman" nachdenken!
Batzman 2009/12/16 18:50:45
Antwort löschen*g* Ihr ignoriert einfach, wenn ich Filme gut bewerte, was auch oft genug vorkommt. ;)
Batzman 2009/12/16 20:36:09
Antwort löschenOder Küss den Frosch, Coraline, Oben, 500 Days of Summer, Whatever works, Telstar usw usf....
AylaView 2009/12/16 09:33:49
Kommentar löschenNach Avatar kam Titanic...? War das nicht genau anders herum? Und nervt der Film den lieben Batzman vielleicht auch ein wenig wegen.... Neid? :) Habe den Film noch nicht gesehen, werde ihn mir am Mittwoch geben.
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Batzman 2009/12/16 12:16:21
Antwort löschenDreher ist korrigiert. Und Neid naja ;) Du meinst ich hab schlaflose Nächte weil ich dauernd denke "Och menno ich will auch nen 300 Mio. drehen?" - Nee, das lass ich dann lieber Leute machen die es können und lob mir meinen DelToros oder Rodriguez...
okami6 2009/12/16 12:41:03
Antwort löschenWenn es der Hype des Jahres ist (oder des Jahrzehnts), warum hat ein Großteil meiner Familie noch nie was von dem Film gehört? Man muß schon eine Schwäche für solche Filme haben, um darüber Bescheid zu wissen.
Selbst wenn wenn DelToro und Rodriguez morgen das 10fache an Geld verpulvern, muss es ihre Filme nicht besser machen. Einen Titanic oder Avatar wird man heute nicht mehr für 50 Mio. drehen können, das kosten ja inzwischen durchschnittliche Hollywood-Komödien.
Natürlich ist ein 200 Mio. Budget wie bei Titanic enorm, aber wenn er 1,8 Milliarden einspielt....ist doch egal.
annaberlin 2009/12/16 13:18:56
Antwort löschenglaube nicht, dass die zuschauer mehrfach in avatar rennen werden, wie das damals bei titanic der fall war.
arnonym 2009/12/17 10:58:47
Antwort löschen@okami6: Ich denke mal dass Batz es so meinte, dass del Toro und Rodriguez keine Effektpornos drehen, sondern die Effekte im dienste des Films stehen. Del Toro arbeitete z.B. bei Hellboy II auch viel mit CGI, aber das ganze funktionierte eben weil im Vordergrund Doug Jones in Latexkostümen stand und die Effekte nicht als Blickfang dienten.
daim 2009/12/16 09:53:42
Kommentar löschenlol. achja, gut das wenigstens robert pattinson nicht dabei war ^^
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doctorgonzo 2009/12/16 10:41:41
Kommentar löschenWieder mal entzückend geschrieben! Danke, dass es Batzmann gibt. Werd mir den Öko-Slasher wohl trotzdem anschauen, und sei es nur, um dann meinen eigenen Verriss schreiben zu können.
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annaberlin 2009/12/16 11:19:29
Kommentar löschenBlaue Botoxkatzen - geil. Nur dass der Film nicht so beschissen ist, wie du ihn empfandst ;-)
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xtheunknown 2009/12/16 11:42:53
Kommentar löschendas ist genau das was ich von dem film erwartet habe und ihn mir deswegen auch nicht anschauen werde.
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okami6 2009/12/16 11:51:05
Kommentar löschenWie es aussieht, hat die Kritik nicht ganz gereicht, um einigen hier die Vorfreude zu nehmen. In der IMDB kommt er bisher ganz gut weg, so schlimm kann es also nicht sein.
Hypes entziehe ich mich sowiso immer und T2 finde ich auch heute noch nicht so gut wie den ersten Teil. Trotzdem, schreiben kannst Du, Deine Kritiken lese ich auch gerne, selbst wenn ich nicht immer zustimmen kann. :)
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Kris 2009/12/16 12:07:38
Kommentar löschenIch kann mir nicht helfen: Irgendwie freue ich mich jetzt noch mehr auf den Film. Obwohl er ohne Robert Pattinson ist...
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Kaffeejunkie 2009/12/16 12:25:23
Kommentar löschenBatzman hat sich ausgekotzt =) .
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B2M 2009/12/16 13:27:52
Kommentar löschenKlingt ja alles nicht so berauschend, aber ich werde mir am Freitag mal sebst ein Bild vom Film machen, bin auf jeden fall schonmal auf Avatar (in 3D) gespannt, vieleicht gefällt er mir ja besser als dir, mal sehen.
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kyote 2009/12/16 13:46:30
Kommentar löschenJa Batzjmans Kritiken sind immer sehr engagiert, und wenn ihm ein Film nicht so richtig gut gefällt, dann gibts immer ganz schön haue.
Diese ist dann oft recht überdimensioniert und manchmal bekomme ich das Gefühl er schreibt über einen Boll Film oder ähnlich schrottiges.
Aber er ist halt einfach ein emotionaler Mensch und das ist auch gut so...
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Thurgood 2009/12/16 14:20:07
Kommentar löschenDanke für diesen tollen Kommentar :) Sehr amüsant.
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J0J0 2009/12/16 14:22:38
Kommentar löschenGanz großer Text. Jetzt muss ich mich nur noch ins Kino zwingen und mich von seiner Richtigkeit überzeugen.
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BigDude 2009/12/16 15:45:33
Kommentar löschen3D boykottier ich!
Vielleicht gucke ich mir das Ding irgendwann mal auf DVD an....
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Hoschie 2009/12/16 17:14:58
Kommentar löschensuper gut geschrieben , vielen dank ;) ich schauh mir den film mal heut abend in der preview in 3d an - und werde wohl meine erwartungen runterschrauben ^^ aber das hatte ich mir schon gedacht als ich mir die trailer und einige schlechte (viele waren es nicht) kritiken durch gelesen habe. deine vergleiche zu anderen werken zb. "this is sparta" finde ich sehr passend und gelungen , kompilemt sehr sehr schön geschrieben
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EllHomer 2009/12/16 19:59:07
Kommentar löschenMeine persönliche Vorhersage zum Film: 0.9 :D
Wenn es sich mal ergibt, werde ich ihn mir ansehen. Aber erst, wenn sich der Hype gelegt hat.
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BigDi 2009/12/16 20:42:13
Kommentar löschenWirklich toller Kommentar, gerade der Kontrast zwischen der Botschaft "Rettet die Natur in ihrem Ursprungszustand!" (oder so ähnlich) und der künstlichen Optik (die Gesichter dieser...Dinger sehen auf Bildern immer aus wie schlechte Pappmacheefiguren, denen der böse Junge von nebenan die Nase zerschlagen hat) ist wunderbare Realsatire, wie sie sonst nur "Saving Private Ryan" hinbekommt...
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Tobias 2009/12/16 21:16:07
Kommentar löschenbei aller liebe, batz. aber nachdem michael althen heute in der süddeutschen von einem meilenstein fürs kino geschrieben hat und cameron in den porträts der letzten tage erwartungsgemäß größenwahnsinnig und bestimmt rüberkam: ich freu mich auf den Film. Wird sicherlich kein Titanic Weltraumrekord. Aber ein Spektakel, das ich mir nicht entgehen lassen werde. trotz der blauen botox kätzchen ;-)
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Batzman 2009/12/17 01:09:55
Antwort löschenEin Meilenstein ist der Film in technischer Sicht. Aber wenn man den ganzen Glitter und Talmi abzieht, hat der Kaiser verdammt dünne und hässliche Unterhosen an. Das sich dennoch viele Leute diesem CGI-Showreel mit seiner Überwältigungsdramaturgie ergeben verwundert mich nicht. Der Film ist ja bewußt auf den kleinsten gemeinsamen Nenner hin konzipiert worden...
Nahtigall 2010/01/29 13:26:39
Antwort löschenZieht man bei Dramen den Anspruch und die Story ab, bleibt nicht viel Action
nurleben 2009/12/16 22:05:58
Kommentar löschenWarum nur hab ich keine Lust, das zu lesen? :P
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wicky2 2010/01/02 01:34:19
Antwort löschenweiß ich nicht ... aber vielleicht solltest du es dennoch mal tun, schließlich hat der mensch aus meiner sicht sehr recht. mir ist nach dem film spontan übel geworden, und das lag weder am 3d, noch an meinem magen, sondern am aus meiner sicht unterirdischen film.
Nahtigall 2010/01/29 13:24:56
Antwort löschenDas geile ist ja: Der Film hat seine Wirkung voll entfaltet. Denn sonst würden sich Unterhaltungsallergiker wie batzman nicht dermaßen darüber auskotzen. je mehr ein sog. Kritiker über einen Film motzt, desto mehr liegt die Begründung dafür im Unverständnis über die Massen an Zuschauern die den Film gut fanden. In jeder Silbe Kritik sehe ich nur ein kleines Armes Jammern: Buuuääääh, warum hört ihr nicht auf mich, ich fande den Film blöööd, warum Ihr nicht. Tja, es geht nun mal im Kino um Unterhaltung. Gewöhnt euch dran
loogee 2009/12/17 00:23:21
Kommentar löschenJa, ich lese das auch nicht. Denn:
Habe mich eben 160 Minuten (die wie im Flug vergingen!) sehr gut unterhalten.
Der Film ist meiner Meinung nach gut ausbalanciert zwischen Unterhaltung und Anspruch - auch wenn die Lästerer es nicht glauben wollen ;-).
Schliesslich geht es hier in erster Linie um eines: unterhalten.
Und da hat Cameron wieder einmal (auch wenn das die Kritiker heute nicht wahr haben wollen) die Messlatte ganz schön hoch gelegt.
Denke mit Vergnügen daran zurück, wie beim Release von BLADE RUNNER jede Menge Kritiker den Film als hohl und platt abgetan haben (präventiv: AVATAR ist kein BLADE RUNNER, das habe ich nicht behauptet).
Und genervt hat nur eines: der Song zu den End Titles.
Wie hat mal ein kluger Mann gesagt:
"Kritiker sind blutrünstige Leute, die es nicht bis zum Henker geschafft haben."
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okami6 2009/12/17 00:43:25
Antwort löschenBei den Kritikern kommt er unerwartet gut weg, die Basher finden sich derzeit hauptsächlich bei Moviepilot.
loogee 2009/12/17 00:48:29
Antwort löschenDann lies zB auch den Verriss bei spiegel online.
Da lobe ich mir im Vergleich die Kritik von Roger Ebert: http://fwd4.me/8be
Der vergleicht AVATAR mit STAR WARS und LOTR und liegt damit meiner Meinung nach sowohl inhaltlich als auch formal deutlich korrekter als so manch anderer... (der WINNETOU anschleppt *schmunzel*)
okami6 2009/12/17 00:53:33
Antwort löschenIch gehe selten ins Kino, aber heute werde ich mir den auch in 3D geben. Ich bin gespannt.:)
loogee 2010/01/15 14:35:44
Antwort löschen@soph: Hi, das seh ich größtenteils anders. Aber egal. Da werden sich unsere Standpunkte nicht annähern ;-) In diesem Sinne: möge Dir irgendwann ein Film von Cameron unterkommen, der Deinen Ansprüchen genügt.
loogee 2010/01/15 15:09:47
Antwort löschenDa gebe ich Dir recht. Ich halte es aber für maßlos übertrieben, den Film als "kaum erträglich" zu bezeichnen - da kam ich halt von der "anderen Seite". Aber dass Avatar-Bashing sehr schnell sehr angesagt sein würde, war eh klar. Insofern: geschenkt... *ggg*
Jumperman 2009/12/17 00:58:27
Kommentar löschenOh mann, wie kann man nur so doof sein und ein Meisterwerk nicht erkennen, wenn es einem ins Gesicht gehämmert wird. Das schlimmste daran ist aber eigentlich, dass es wirklich Leute gibt, die auf solche Kritiken hören!
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Batzman 2009/12/17 01:06:59
Antwort löschennicht jeder glitzernde Tand der als Gold angepriesen wird ist Gold. Dennoch wird es immer viele Leute geben die ihn hübsch finden.
Von einem Meisterwerk könnte Avatar aber nicht weiter weg sein. Das die Story ziemlich dämlich sind, das schreiben ja sogar die Kritiker die den Film positiv bewerten.
Jumperman 2009/12/17 01:36:49
Antwort löschenich spare mir eine Antwort, weil ich aus dem Kopfschütteln nicht mehr rauskomme. Arme Welt!
okami6 2009/12/17 08:58:37
Antwort löschen...wie oft hörte ich schon Meisterwerk, obwohl kaum Inhalt war. Letztlich zählt das Gesamtprodukt, das in diesem Fall ja die ein-oder andere Revolution schon bestätigte........mal sehen.
misterpocket 2009/12/30 18:05:13
Antwort löschenVielleicht muß man für einen Verriss ein wenig älter sein und schon mehr Filme gesehen haben. Die Story ist jedenfalls nur zusammengeklaut und mit CGI optisch aufgemotzt. Ein Meisterwerk sehe ich da nicht, eher eine riesige Geldverschwendung.
wicky2 2010/01/02 01:44:47
Antwort löschennein, mit alter hat das meiner meinung nach wenig zu tun ... eher wirklich damit, ob sehr begeisterungsfähig für glasperlen ist, oder eben nicht ...
Nahtigall 2010/01/08 15:31:08
Antwort löschenAvatar Nörgler nerven: Der Film bekommt doch nur so viel negative Aufmerksamkeit, weil er erfolgreich ist. Mit so einem Verriss sagt man doch nur: Seht her, ich gehöre nicht zur breiten Masse. Dieser Film ist eine beleidigung für meinen überlegenen Interlekt. Ich bin alt genug und habe Zeit meines Lebens unmengen an Filmen gesehen. Trotzdem erkenne ich den Unterschied zwischen guter Unterhaltung und ernsthaftem Kino mit Anspruch. Und dieser Film bietet Unterhaltung. Eine kleine Botschaft schwingt im Subtext auch noch mit. Das diese Botschaft recht einfach und naiv gehalten ist, macht durchaus Sinn. Denn, wir errinnern uns!!! Unterhaltung ist das Gebot der Stunde. Also Ihr Nörgler. Geht in Programmkinos und schaut euch kleine Anspruchsvolle Filme an.
Kitty666 2009/12/17 01:06:32
Kommentar löschenEinen 300 Millionen Dollar Frauenfilm? Ein 300 Millionen Doller Männerfilm wäre also O.K. ?
Mh, ich finde Terminator 2 genauso doof wie Titanic: BEIDES wirklich grauenhaft.
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Lui-G 2009/12/17 01:49:28
Kommentar löschenAlso wenn wer mimisch eingeschränkt ist dann vielleicht Keanu Reeves, aber was mir diese blauen Viecher vorhin an schauspielerischer Leistung zeigten ist alles andere als "eingeschränkt". Avatar ist technisch und optisch meilenweit vor allen Filmen die sonst so auf dieser Erde rumflimmern!!!!
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MaTn 2009/12/17 03:48:09
Kommentar löschenVon Fachbegriffen, von denen man keine Ahnung hat, sollte man lieber die Finger lassen. Die CG-Artists von Avatar (es ist nicht nur Camerons Film) sind sich der Problematik des "Uncanny Valley" durchaus bewusst. Aber als Totschlag-Argument reicht Batzmans Halbwissen natürlich vollkommen aus.
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Batzman 2009/12/17 11:03:08
Antwort löschenYeah :) Da laß ich mich doch gerne belehren von jemand der mal eben das Making of gesehen hat. Und sich einer Sache bewusst sein und sie zu vermeiden sind dennoch zwei paar Schuhe. Es gibt keine Sekunde in Avatar - so aufwendig die Na'vi auch gemacht sind - in denen man getäuscht werden könnte und tatsächlich ein echtes Lebewesen vor sich zu sehen. Nicht umsonst haben sie den Na'vi eine simplifizierte, leicht verzerrte menschliche Optik gegeben, in der Hoffnung das sich die Irritation dadurch besser verspielt.
Amalthea 2009/12/17 13:14:01
Antwort löschenNicole Kidman hat in Australia auch eine "simplifizierte, leicht verzerrte menschliche Optik".
MaTn 2009/12/17 13:20:04
Antwort löschen@Batz: Leicht verzerrt? Die haben doch riesiege Augen und sind sowas von BLAU, mit Menschen haben sie nicht mehr viel gemein. Und darum funktionieren sie auch. Außerdem steckt ja trotz MoCap immernoch eine Menge Abeit von vielen talentierten Leuten drin - die einfach so wegzuwischen ist halt nicht wirklich fair. Und MakingOf ist auch falsch geraten ;-)
Aber Auszüge Deiner Kritik kann ich durchaus nachvollziehen, falls das Deinen Blutdruck wieder etwas stabilisiert ;-)
@malthea: Australia habe ich nicht gesehen, aber i.d.R. funktioniert Nicole Kidman auch ;-)
Kris 2009/12/17 13:33:44
Antwort löschenAus zuverlässiger Quelle weiß ich, dass MaTn den Film sehr wohl gesehen hat und einiges von der Materie versteht. Und so gern ich Batzmans Kritiken lese, die mich oft amüsieren und mit denen ich ebenso oft übereinstimme, verlasse ich mich bei diesem Film lieber auf jemanden, der wirklich was von der Sache versteht (und auf meine moviepilot-Vorhersage) als auf einen, der 2012 sehenswert findet und Robert Pattinson schauspielerisches Talent abspricht.
Langsam glaube ich auch, dass es eher eine positive Eigenschaft, geradzu eine Fähigkeit ist, sich auch mal auf etwas einlassen zu können.
"nicht jeder glitzernde Tand der als Gold angepriesen wird ist Gold. Dennoch wird es immer viele Leute geben die ihn hübsch finden." - Das ist ganz schön hart, bedeutet es doch nichts anderes, als dass alle, die anderer Meinung sind, zu doof sind, um ihren Irrtum zu erkennen. Vielleicht ist das hier aber mal wieder - wie so oft - einfach Geschmackssache. Ich werde mich überraschen lassen...
Amalthea 2009/12/17 13:49:23
Antwort löschenAustralia war toll. Und es muss halt nicht immer alles echt aussehen (also mit Falten, und Stoppeln und Popeln und so, obwohl ich dem durchaus nicht abgeneigt bin), um begeistern zu können. Aber was red ich, ich freu mich auf det Filmsche.
Und Kris: Alles dito. Making of... lächerlich.
MaTn 2009/12/17 14:40:34
Antwort löschen@Kris: Ich glaube, mit dem MakingOf wollte er nicht unterstellen, ich hätte den Film nicht gesehen - es geht um das "Consumer Level" ;-)
Aber Schwamm drüber, habe ihn ja auch nicht zart angefasst ...
Kris 2009/12/17 15:06:41
Antwort löschenAch so, Insider-Geheimsprache. Da passen ganze Monumente in meine Wissenslücken. Gut, dass man nie auslernt. Ich freue mich trotzdem auf den Film. Und das lag mir generell auf der Seele.
gecko63 2009/12/17 11:54:22
Kommentar löschenHi Batzmann,
Deine Kritik ist wunderbar geschrieben und bei "PowerSmurfs" und "Botoxschlümpfen" konnte ich herzlich lachen. Ich teile sogar einen großen Teil Deiner Kritikpunkte und doch...
...und doch war der Film gestern einer der besten Kinoerfahrungen seit JAHREN für mich.
Ja, das kommt alles sehr esotherisch daher
Ja, die Na´vi sind nix anderes als blaue Indianer
Ja, die "Botschaft" des Films wird nicht gerade subtil vermittelt.
Ja, die meisten Charaktere (allen voran der Colonel) sind schwarz/weiß (entschuldigung... blau/weiß) ausgelegt
Ja, es ergeben sich Fragen, die sich jeder Logik widersetzen
Ja, der Uncanny Valley Effect ist nicht wegzudiskutieren
All das wurde aber (für mich) so eindrucks- und stimmungsvoll in Szene gesetzt, dass die drei Stunden wie im (Drachen)fluge vergangen sind. Seltsamerweise funktionieren die Na´vi für mich trotz der Schwächen.
Für mich war es großes Kino.
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lumpenerna 2009/12/17 16:25:53
Kommentar löschenRealtiv lustig geschrieben, nur stimmts einfach nich ?
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Maltebowski 2009/12/18 13:01:57
Kommentar löschenziemlich lustig und sehr sehr treffend...
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Dr. Tyrell 2009/12/18 17:30:24
Kommentar löschen...in denen er die Zuschauer auf Du und Du mit Lisa der leuchten Seeanemone brachte...
...oder in Jesus Grabkammer herumstocherte,...
Veränderungswürdige Sätze lieber Oli ;o)
Tja, ich will mich, trotz der süffisanten Abmahnung von JC, dann doch im Kino noch selbst enttäuschen lassen.
Aber sicher bin ich mir, dass es so sein wird.
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TheNittyGritty 2009/12/20 04:25:29
Kommentar löschenaber mal so richtig ausgekotz wuerd ich mal meinen ;)
nichtsdestotrotz gehen viele nach diesem veriss sich (gerade dewegen) den film doch anschauen...
also im endeffect ist negativwerbung auch eine form der werbung ^^
ich jedenfalls beim trailer leichten brechreizen nahe und werde mir die obige kritik zu herzen nehmen! xD
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bugenhagen 2009/12/20 14:54:36
Kommentar löschender witz und das rhetorische talent des kritikers in allen ehren, aber da wusste wohl schon jemand was er schreibt bevor er den film gesehen hat.wenn nicht ein cameron,sondern ein emmerich oder bay den film insziniert hätte wäre er wohl so geworden wie er in der kritik beschrieben ist.cameron hat aus der zugegebenermaßen sehr klassischen story das maximum herrausgeholt,und das in seinem unverwechselbaren regiestil eine geschichte dramatisch auf den höhepunkt zu führen und dann auf dem höhepunkt noch 15 minuten zu verweilen ohne von der kante zu rutschen.eigentlich habe ich was gegen cgi-effekte,meide diese filme sogar.aber wenn man nach 10minuten diese als solche nicht mehr wahrnimmt, muss irgendjemand irgendwas richtig gemacht haben.von einem steril geränderten reissbrettartigen dschungel wie aus photoshop kann hier keine rede sein.die wildheit und üppigkeit der landschaft und kreaturen ist bis hierher beisspiellos in seiner darstellung.eine wirklich neue welt wurde hier erschaffen,die durch ihre figuren und ihre geschichte erst recht lebendig wirkt.die verweise auf "wolf tanzt","last samurai","winnetou" u. s.w. sind natürlich berechtigt, dass hier nichts wirklich neues erzählt wird, wusste ich schon vor meinem kinobesuch und eine storyinnovation a'la "sixt sense" oder "die üblichen verdächtigen" habe ich auch nicht erwartet. erwartet habe ich eine 160minütige entführung in eine fremde welt die im typischen cameron-still inszeniert auf mich einwirkt und mich mehr als zufrieden aus dem kinosaal entlässt.und genau das habe ich bekommen.p.s.:gehe am kommenden freitag nochmal rein.
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Batzman 2009/12/27 17:31:42
Antwort löschenWenn ein Film die Zuschauer in eine andere Welt entführt... wer zahlt da eigentlich das Lösegeld?
chriskaps 2009/12/22 12:57:15
Kommentar löschenMann, Batz, was hast du gegen Poster von Delfinen die im Mondlicht springen!
Ich finde es toll dass hier auch mal eine deutsche Filmstreitkultur entbrennt. Nur weiter so! Jedem seine Meinung, besonders wenn sie so klar ausgedrückt ist wie bei Batzmann. Muss Avatar wohl trotzdem sehen.
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Jamdus 2009/12/29 22:14:15
Kommentar löschenSorry, aber dieser Film ist ein meilenstein in der Filmgeschichte. Das sahen auch die 500 anderen Kinobesucher so, die fast ausgeflippt sind, als es eine Panne während des Filmes gab und die Techniker den Fehler am Projektor erstmal wieder beheben mußten. Dafür daß es die neuen Anfänge der 3D Technik im Kino, war ich sehr begeistert. Selbst wenn in dem ganzen Film nicht ein Wort gesprochen worden wäre, hätte ich ihn mir angeguckt. Ein Hoch auf die Computerwelt die wohl ein paar Millionen Watt für diesen Film verbraucht haben...
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Cocoon 2009/12/30 23:56:58
Kommentar löschensuper kritik, stimme vollkommen überein.
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SebK 2010/01/02 12:42:09
Kommentar löschenWirklich unterhaltsame und ausführliche Kritik!
In einigen Punkten mag ich dir wirklich recht geben, finds nur schade das du nichts gutes erwähnst (oder gibt es für dich wikrlich nichts gutes an dem Film?)
Ich hab ihn mir in 3D angesehen. Die Stimmung war toll, die 160 Minuten gingen rum wie nix und die 3D-Technik fand ich schon sehr gelungen.
Für mich eines der besten Filme des letzten Jahres!
Zum Punkt mit dem weißen Mann: Vielleicht hätte man einen schwarzen Schauspieler nehmen sollen?! Aber ne lieber nicht...dann würde der Vorwurf der Sklaverei kommen...das wollen wir ja auch nicht...
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frolueb 2010/01/03 17:07:57
Kommentar löschenOch, soooo schlecht war er nu auch nicht. Hatte viele nette Momente, auch wenn die Story schon nen nervenden Unterton hatte
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blub_die_wurst 2010/01/12 23:54:27
Kommentar löschen"Denn mit irgendeiner Form von Natur hat diese absolut digitale und digital-aussehende, aseptische Scheinwelt mal so gar nichts zu tun."
Nach dem Trailer habe ich mir das nicht gedacht, aber nach diesem Satz schon: WTF? Ich finde die Darstellung der Natur faszinierend, packend und realistisch.
Diese Filmkritik wirkt auf mich einfach nur wie ein Versuch eines vernichtenden Kreuzzugs. Mehr nicht. Auch wenn rhetorisch einiges geboten wird, man kann auch übertreiben. :-)
Dass die Handlung – um es mal vorsichtig auszudrücken – nicht allzu originell ist und es einige sehr schwache Momente mit garantierter Augenroll-Garantie gibt, steht außer Frage.
Trotzdem hat der Film etwas faszinierendes an sich und ich würde jedem empfehlen ihn zu sehen. Bin ich die einzige Person, die so denkt?
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Murdoch 2010/01/20 01:11:22
Kommentar löschenHab den Film heute gesehen. Und dieser Artikel trifft so ziemlich genau, was ich gedacht habe. Technisch weitgehend erhaben, aber Dialoge, Schauspieler, Charaktere, Handlungstiefe usw. lassen einfach zu wünschen übrig. Ansonsten hat mich vorallem dies hier genervt:
"Eingeborene für Öl totmachen und Bäume umhauen ist irgendwie nicht so gut, weißt du?"
So what? Lösungsvorschläge? Fehlanzeige.
Lieber schaue ich mir 1 Stunde und 33 Minuten "Home" auf Youtube an, denn 'das' ist die wahre Natur - damals wie heute. Ich muss mir keinen mit Heldenepos und Indianerklischees vollgepfropfte Bombaststreifen anschauen, um auf das zu kommen, was Cameron hier mitteilen möchte.
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ninmi 2010/02/22 21:57:51
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scheint aber irgendwie nichts drauf zu haben wenn man die Kritik hier betrachtet.... egal ;)
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Flat0ut 2010/09/23 16:11:06
Kommentar löschenIch finde Kritik geht immer, die Kommentare sind ja auch Kritik, die in beide Richtungen gehen kann. Also es soll sich niemand den Spass am Film nehmen lassen. Falls man aber über die eine oder andere Sache im Text stolpert und vielleicht zustimmt, hat das Ganze doch auch wieder seine "Berechtigung".
Ohne auf das Uncanny Valley einzugehen, finde ich die Kritik am "Umweltfilm" ziemlich gut. Der Kontrast High-Tech und Perfektion beim Filmdreh vs. Umweltmoral blieb mir nach dem Kinobesuch auch im Gedächtnis. Ebenso wie die Story, die mich, zusammen mit den beachtlichen 3D-Effekten zwar während des Films kurzweilig unterhielt, aber eigtl. platt und überstrapaziert ist und für die Masse als kleinster Nenner wunderbar funktioniert, da man bei so hohen Budgets auch mit hohen Einnahmen rechnet.
Ich bin gespannt wie der Film auf Nicht-3D-Bildschirmen wirkt und was einige Hardcore-Avatarianer dann noch von ihm halten.
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Deine Meinung zum Artikel Warum Avatar ganz gewaltig nervt
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Nöce, da möchte ich doch noch gern mehr Verriss lesen.
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