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Pusher 3
Pusher 3 (2005), DK Laufzeit 90 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Kriminalfilm, Thriller, Drama, Horrorfilm, Komödie
7.5
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Moviemaster:Movie
von Nicolas Winding Refn, mit Zlatko Buric und Marinela Dekic
Nach jahrelangem Heroinkonsum muss Milo feststellen, dass seine Position als Kopenhagens Gangster Nummer 1 gefährdet ist. Ein neue Generation ambitionierter Albaner ist dabei, ihm den Rang im Drogenmilieu abzulaufen. Milo erkennt, dass seine einzige Chance darin besteht, mit dem Nachwuchs ins Geschäft zu kommen. Deren Geschäftsgebaren sind jedoch selbst für den hargesottenen Milo gewöhnungsbedürftig. Es kommt zum Konflikt, der sich mit gnadenloser Brutalität entlädt.
Cast & Crew
Drehbuch
Filmdetails Pusher 3
- Genre
- Actionfilm, Gangsterfilm, Thriller, Drama, Horrorfilm, Komödie
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Kopenhagen
- Handlung
- Araber, Drogen, Drogenboss, Drogendealer, Drogenhandel, Eingeweide, Gangsterboss, Heroin, Organisierte Kriminalität, Vater-Tochter-Beziehung
- Stimmung
- Ernst, Hart, Spannend
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Kritiken (1) — Film: Pusher 3
Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...
Kommentar löschenDas Ende des Gangsterfilms oder ein neuer Anfang?
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
HAL 9000 Sat, 21 May 2011 17:23:44 -0000
Antwort löschenIch denke der 3. teil reizt durch authenzität was mir bei vielen filmen aus dem Genre häufig fehlt, zumindest hatte ich das Gefühl das er einen recht realistischen blick in die "welt der krummen dinge" wirft. Er möchte nicht mit "dicken Knarren" imponieren und versteckt sich nicht hinter riesigen bergen von kokain.
Er stellt die Problematik der Drogensucht zeitgemäß dar was mir sehr gut gefallen hat.
Pusher 3 ist meiner Meinung nach ein guter Gangster-film ohne zu viele Gangster-allüren bzw. werden diese sogar gezielt mit dem "king von kopenhagen" aufgegriffen. Er glorifiziert das Gangstertum nicht
Sollte der Film ein neuer Anfang sein freue ich mich auf eine zukunft des Gangster-films ohne "Koks, Nutten und dicken Karren" anstelle dessen mit "Desingner-drugs, Menschenhandel und Problemen".
Kommentare (23) — Film: Pusher 3
Cayopei Mon, 17 Jun 2013 21:57:18 -0000
Kommentar löschenAm Thron des Königs wird gesägt, doch Milo holt den Hammer raus und kocht für 50 Leute ... vielleicht der stärkste Teil der Trilogie.
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blue1 Sat, 01 Jun 2013 13:30:07 -0000
Kommentar löschenUnd nun noch der 3. Teil, als angeblich stärkster Teil beschrien.
Schauspielerisch ist dies meiner Meinung nach auch der Fall und man merkt auch, dass Refn mittlerweile schon einiges an Erfahrung gesammelt hat.
Diesmal ist das Scheinwerferlicht auf Milo gerichtet, der in den beiden andern Teilen komplett unsympatisch war.
Schnell aber schafft es Refn dies zu drehen.
Milo ist der alternde Pate mit Herz und Schwächen. Diese werden auch deutlich gezeigt und er ist sich diesen bewusst. Durch das gewinnt er natürlich einiges an Sympathie.
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Blindguardian94 Mon, 22 Apr 2013 20:20:36 -0000
Kommentar löschenWurde mir als bester Teil der Reihe vorhergesagt, stimmt! Dazu beitragen tun ein f******g genialer Zlatko Buric der den guten Antihelden so spielt, dass man trotz seiner Taten ihn liebgewinnt, dazu eine super Atmosphäre, ein spanneneder Konkurenzkampf und eine Authentizität die man in Gangsterfilmen so wohl eher selten sieht. Es fehlt zwar etwas der Witz wie in Teil 1, abere das hätte dem Film auch nicht sonderlich gut getan und wird durch Zlatkos spiel eh in den schatten gestellt. Must-See für Gangsterfilmfans!
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Deathpool Sun, 21 Apr 2013 20:20:35 -0000
Kommentar löschenDa endet die Trilogie wie sie angefangen hat,beschissen,dreckig und mächtig in der Sch**** sitzend.
Insgesamt gesehen sind alle drei Teile kleine Kunstwerke.
Sie wühlen im Dreck,ziehen Drogenopfer an Land und formen eine Gesellschaft voller Hass.
Kalt wirken die Bilder,sentimental kaputt die Menschen,hoffnungslos zerbrochen in der Kriminalität.
Pusher 3 bildet da den krönenden Abschluss.
Denn alles was früher besser war geht irgendwann vor die Hunde.
Neue Generationen überschwemmen das Land, neue Drogen erobern den Markt und neue Feinde brechen einem das Genick.
Vertraue niemanden, schon gar nicht dir wenn du auf Drogen bist.
Sad but True
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heiko.buschhaus Sun, 11 Nov 2012 17:23:42 -0000
Kommentar löschenDer beste Teil der eh schon genialen 'Pusher'-Trilogie! Zlatko Buric trägt den Zuschauer mit einer solchen Intensität durch den Film, dass amn automatisch in seine Haut schlüpft und mitfiebert! Man ist so in seiner Rolle als Milo drin, dass man sogar Mitleid empfindet, als dieser Mal eben menschliche Innereien im Müllschlucker verschwinden lässt! Allgemein ist dieser Film von Refn so genial aufgebaut, dass er genau auf diese Schlusssequenz zuarbeitet, die einen dann so schockt, dass man sein Abendbrot garantiert vegetarisch isst! Kino der Spitzenklasse und Oscarreif!
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Selcarnor Mon, 20 Aug 2012 18:26:12 -0000
Kommentar löschen>Pusher 3<. Der Abschluss der Gangstertrilogie von >Nicolas Winding Refn<. Wieder wird ein anderer der neue Hauptcharakter und wieder ist die Richtung des Films im groben eine Neue, als bei den Beiden davor, aber dazu später mehr. Kommt für mich zwar nicht an >Pusher II: Respect< ran, aber ist definitiv auf gleicher Augenhöhe mit Teil 1.
1. Optik
Lange Kamerafahrten. Fast real wirkende Bilder, die glatt von einem Camcorder eines der beteiligten Verbrecher stammen könnte. Schmutziger Look. Alles beim Alten und genauso atmosphärisch wie in den ersten beiden Filmen.
2. Musik
Eindeutig die stärkste Untermalung in der Trilogie. Hoffnungslose, schwer definierbare Klänge begleiten die dunkle Handlung und lassen eine schwere Leere beim Zuschauer entstehen. Löst jedes Mal eine Gänsehaut aus, da es immer zu den passenden Momenten eingespielt wird.
3. Inhalt
Nun ist der Drogenboss Milo an der Reihe, der in Teil 1 einen regelrecht furchteinflößenden Eindruck gemacht hat und in Teil 2 immerhin einen schönen Gastauftritt spendiert bekam.
Er gehörte schon immer zu den menschlichsten und auch grausamsten Charakteren in der Reihe. Allerdings ist er inzwischen sichtlich gealtert, kämpft jetzt gegen seine Drogensucht und muss gleichzeitig mit einer jungen und frischen Generation von Kriminellen fertig werden, die mit großer Tatkraft auf den Markt >pushen<.
Der zeitliche Rahmen ist auch wesentlich kleiner als bei den Vorgängern. Waren es vorher immer mehrere Tage, spielt der Film jetzt innerhalb von nicht einmal 24 Stunden, wobei die Nacht die meiste Spielzeit einnimmt.
In dieser kurzen Spanne muss Milo nicht nur mit geschäftlichen Problemen fertig werden, sondern sich gleichzeitig auch um den Geburtstag seiner Tochter kümmern. Dies zerrt an seinen Kräften und stellt seinen Willen clean zu werden auf eine harte Probe.
Insgesamt ist >Pusher 3< etwas heller und freundlicher als die anderen Teile, was aber nicht viel heißt, da diese schon verdammt finster gewesen waren.
Man bekommt immer noch eine langsam erzählte und düstere Gangstergeschichte, die sowohl die harte als auch die humane Seite der Verbrecherwelt zeigt.
Dazu werden nun auch andere Aspekte der Unterwelt angeschnitten, als nur Drogen und Autoklau, wie zum Beispiel Menschenhandel oder die Tätigkeit des >Cleanens< - kann jetzt nicht versprechen, dass das der richtige Begriff ist – wo um die Entsorgung von problematischen Leichen geht (einer der wohl intensivsten Stellen der Reihe).
Und zur Abrundung, tauchen auch mehrere alte Bekannte auf, wie die witzige >Möse< oder Radovan, der den wohl schärfsten Kontrast liefert und der einem eindeutig einen eisigen Schauer im Rücken beschaffen kann.
4. Fazit
Ein würdiger Abschluss, der wieder einmal auf eine stimmungsvolle Weise das Alltagsleben eines Kriminellen zeigt. Realistisch, hart, trocken und voller morbider Faszination.
Die gesamte Trilogie war eine interessante Erfahrung, dass die Unterwelt mal ohne Überzeichnung oder übersmarte Dialoge darstellt. Verzweiflung im ersten Teil, menschliche Finsternis im Zweiten und der schmale Grat zwischen hell und dunkel im Dritten.
Eindeutig eine Reihe die ich empfehlen würde und dies sage ich als jemand, der Gangsterfilme sonst einfach nicht ausstehen kann.
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MrDepad Fri, 22 Jun 2012 21:09:56 -0000
Kommentar löschenMit "Pusher 3" beendet Nicolas Winding Refn seine Gangster-Trilogie auf gewohnt hohem Niveau. Diesmal liegt der Fokus auf der Figur des Milo, der in den beiden Vorgängern bereits ordentlich Eindruck hinterlassen hat. Refn gibt einen tollen Einblick in das Innenleben des Gangster-Bosses, welches von Zlatko Buric super dargestellt wird. Milo ist nicht mehr der jüngste, daher droht ihm so langsam eine Zwangsablösung durch jüngere Gangster, die gerne seinen Platz einnehmen würden. Dies will er aber nicht so einfach hinnehmen, zusätzlich dazu kommt noch seine Drogensucht, die er loswerden will. Refn bringt die Geschichte wieder schön langsam ins Rollen, alles entfaltet sich nach und nach und man bekommt viele Faktoren präsentiert, die Milo letztendlich in ungewisse Bahnen lenken. Refn vermeidet es zusätzlich, sich thematisch festzusetzen und kann in diesem Finale beispielsweise das Thema "Menschenhandel" bedrückend und hart miteinbringen. Der tolle Gesamteindruck wird ein wenig dadurch getrübt, dass für mich der Höhepunkt schon ca. 15 Minuten vor dem Abspann erreicht war. Die letzten 15 Minuten wählt Refn dann eine überraschend brutale Inszenierung, um den dramaturgischen Mangel etwas zu kaschieren. Als dann die Credits anliefen, war ich schon etwas traurig, dass diese durchwegs großartige Trilogie nun zu Ende ist und keine weiteren Filme mit diesen Figuren mehr kommen werden.
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niceeddy Tue, 05 Jun 2012 15:26:36 -0000
Kommentar löschenSo, nach Drive habe ich mal eben mein Refn-Defizit ausgeglichen. Pusher 1 kannte ich zwar schon, ist aber zu lange her und damals habe ich ihn an Pulp Fiction gemessen, was ihm nicht gerecht wird, Refn hat seinen ganz eigenen Stil.
Ich halte Pusher III für den Besten der Trilogie wegen der tollen Charakterzeichnung Milos und den diesmal überzeugenden Dialogen. Ich kann kein Dänisch, weiß von daher nicht, ob die holprigen Texte aus I & II auch im Original so bescheuert klingen, aber bei III passt alles. Was Refn später bei Drive abgeliefert hat, könnte genau so gut im Kopenhagener Franke, Tonny & Milo- Mileu spielen und auch für Charlie Bronson wäre bestimmt noch Platz. Ich freue mich auf weitere Großtaten.
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1000Mindhunter Thu, 12 Apr 2012 10:05:42 -0000
Kommentar löschenEin wirklich würdiger abschluss der trilogie, da die Charakter zeichnung von milo einfach grandios ist und dem Charakter eine eigene persönlichkeit verschaft. Der Film zeigt auch das der anscheinend gefühlslose milo aus den vorherigen nun selber genung probleme hat und im verlauf des Films immer deprimierter und erschöpfter wirkt.
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spanky Mon, 12 Mar 2012 09:20:35 -0000
Kommentar löschenRefns blassestes Bild im Drogen-Triptychon. Das liegt aber nicht daran, dass Mikkelsen (leider) nicht mehr mitspielt, denn hier steigt der Lieblingssidekick Milo zum Hauptdarsteller auf. Seine Psychostudie gerät aber ein wenig zu dünn, um einen abendfüllenden Film zu gestalten. Dafür gibt es ein amüsantes Lehrstück in Fleischereihandwerk und Balkan-Trash-Talk.
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VisitorQ Sun, 19 Feb 2012 18:01:28 -0000
Kommentar löschenWie die ersten beiden Teile ein gelungener Film. Hat vielleicht etwas weniger Atmosphäre aber dafür fand ich Milo ziemlich cool. :-)
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FilmFreeza Tue, 31 Jan 2012 12:15:31 -0000
Kommentar löschenPusher 3
Pusher 3 ist ein würdiger Abschluss einer Trilogie, die keine neuen Maßstäbe setzt aber dennoch eine unterhaltsame, schockierende Folge ist, bei der verschiedene Charaktere bis aufs letzte durchleuchtet werden.
Dieses Mal ist Milo an der Reihe. Mein Liebling aus Teil1. Dort war er noch der frische, aktive Drogenlieferant, der das Geschehen bzw. die ganze Szene scheinbar mühelos in seiner Hand hielt.
Diese Tage sind gezählt, den Milo ist alt geworden. Milo hadert ein bisschen mit seinem Leben. Milo will clean werden. Es wird uns hier ein ganz anderes Bild, des sonst doch so unnahbaren „Ostblock-Gangsters“ gezeigt. Sein eigenes Restaurant, die Anonymen Abhängigen, die Überforderung, der Geburtstag seiner Tochter. Alles Indizien dafür, dass er sein bisheriges Leben gar nicht mehr so haben will, durch die Szene an sich, seine Kontakte etc. aber immer tiefer in den Sumpf hineingezogen wird. Plötzlich gibt es so viele neue Entscheidungen zu treffen, die alle damit zusammenhängen, ob er Neuerungen eine Chance gibt oder an altbewährtem festhält.
Interessant hat der auch hier wieder glorreiche Refn den Kampf Milo´s mit sich selbst inszeniert.
Milo wird auch hier wieder von Zlatko Buric gespielt. Durch die Ausstrahlung, die er seiner Figur verleiht, kommt die Hauptrolle meiner Meinung nach erst richtig zum tragen.
In meinen Augen, ist Pusher 3 der dramatischste Film. Noch dramatischer als der zweite Teil dieses Projektes. Viel ruhiger, behäbiger und noch detaillierter wird hier auf die Hauptperson eingegangen, die aus meiner Sicht auch deutlich interessanter und sympathischer daherkommt.
Der Fakt, dass der Film sich nur über einen Tag bzw. einen Abend erstreckt, spricht auch für eine noch detailliertere Erzählweise, die über weite Strecken nahezu Zeitdeckend ist, was man ja heutzutage kaum noch zu Gesicht bekommt.
Die Kameraführung von Refn ist auch hier besonders hervorzuheben. Immer sehr nah am Geschehen, gibt es keine Gesichtsregung oder Schweißperle die einem durch die Lappen geht. Alles bekommt man hier mit, wunderbar.
Klar darf das bestialische, das Refn eigentlich auszeichnet bzw. ausmacht, nicht fehlen und so entwickelt sich Pusher 3 gegen Ende hin zur wahren Zerreisprobe für den Magen.
Der Score ist in allen drei Teilen eigentlich eher mäsig, den brauchen die Filme aber auch nicht, da sie wunderbar ohne Soundtrack auskommen, sondern durch den Realismus eine echte Entdeckung waren.
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Mr.Film Sat, 28 Jan 2012 14:07:22 -0000
Kommentar löschenDas Ende der Trilogie, oder auch der Tag des jüngsten Gerichts, in dem diesesmal Milo(Zlatko Buric), der Gangsterboss gerichtet wird. In Sachen Beklemmung und Kontroverse werden die ersten zwei Teile in den Schatten gestellt, die Vorgänger haben nur ahnen lassen was in dem zerstörerischen Finale auf einen wartet. Es wird die Figur vorgestellt die während den ersten Teilen schon öfters die Fäden gezogen hat und als Boss und (Hin)Richter betitelt wird. Doch die sympathische und kaltschnäuzige Persönlichkeit des Milo, die man am Anfang nur erahnen konnte, baut sich zu etwas viel Größerem aus. Weiterhin spielt die Geschichte im Untergrund, doch auf einer deutlich höheren Ebene als sie Frank(e) und Tonny je erreicht hätten.
Den Milo den man aus den Vorgängern kennt, dem es immer prächtig ging wenn man ihn sah, den gibt es nicht mehr. Er ist zu einem Mann geworden der im Kampf gegen die Drogen(Entzug) und in einem noch erbitterterem Kampf für die Drogen(die neue Generation macht ihm das Geschäft streitig) steht. In Teil 1 wurde erläutert wie ein Drogengeschäft zustande kommt und wie sich so etwas entwickelt, Teil 2 beschäftigt sich stark mit der Drogensucht an sich, in Teil 3 kommen wir nun zum Endstadium, nein nicht der Tod als Junkie, sondern die Einsicht eines Abhängigen und der Wille etwas zu ändern. Der Entzug, die Entgiftung, die vor allem für einen Drogenboss nicht leicht zu bewältigen ist. Und dann ist da auch noch der Geburtstag der Tochter, wo er für über 50 Leute kochen und organisieren muss, nebenbei wird ein Deal abgewickelt der nicht so reibungslos abläuft wie er es sich an diesem Tag gewünscht hat. Es ist abzusehen das Milo das nicht durchsteht und es irgendwann zu einer Katastrophe kommt.
Refn formt Milo zu dem interessantesten Charakter der ganzen Trilogie, ein geplatzter Deal versetzt ihn in die gleiche Lage in die Milo Frank versetzt hatte, er hat Schulden und muss dieses Problem lösen. Schnell.
Die Härte des Films ist nicht unbedingt das was man sieht, es ist das was man mit Milo durchleidet. Wo Frank im ersten Teil noch über 1 Woche Zeit hatte das Geld zu besorgen, muss Milo das an einem Abend machen, und das unter einem gewaltigem Druck. „Pusher 3“ strapaziert die Nerven des Zuschauers, das in jedem Fall, denn entweder findet man es langweilig was man dort sieht oder man erträgt den Schmerz den auch Milo erfahren muss. Es ist vor allem eine Qual weil Refn den Film so unfassbar ruhig gestaltet hat, die Kamera bewegt sich nicht viel, sie bleibt immer am Protagonisten und deren Taten kleben, der schrille Score unterstützt die dramaturgische Wirkung nur umso mehr.
Die Leichenbeseitigung ist wohl das beste Beispiel für solch eine Szene. In zermürbenden Minuten muss man in Einstellung um Einstellung mit ansehen wie auf sauberste Weise eine Leiche ausgeblutet und zerstückelt wird. Das Gehirn frisst solche Bilder wie der Müllzerkleinerer die Eingeweide. Hilfe kann Milo alleine von seinem alten Freund Radovan(absolut starker Typ von dem ich in der gesamten Trilogie am liebsten noch mehr gesehen hätte)erwarten, er war Milos Auftragsschläger der ein Wunsch nach einem eigenen Restaurant hegte. So sehr ich es ihm in Teil 1 wünschte, so sehr freute ich mich als ich ihn und sein erfülltes Ziel dann gesehen habe.
Teil 3, eigentlich die ganze Trilogie, wird nach dem Schauen noch lange im Kopf nachhallen, Refn hat sich furchtlos an dieses schwere Thema herangewagt und es so famos und höchst dramatisch umgesetzt. Es brauchte mal wieder keine Effektüberschüttung, es brauchte einfach nur Persönlichkeiten deren Tiefgang bis nach China reichen und eine Story die so viele rote Fäden verfolgt dass einem schwindlig wird.
Franke, Tonny, Radovan und Milo und sein Essen muss man einfach kennengelernt haben.
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Bradbury Sat, 28 Jan 2012 16:13:01 -0000
Antwort löschenNa Milo's Kochkunst sollte man eher meiden. ;)
Mr.Film Sat, 28 Jan 2012 16:35:32 -0000
Antwort löschenWenn ich ihn mal besuchen darf beiß ich auch in den sauren Apfel und ess was von ihm :)
Percilitor Sun, 15 Jan 2012 15:41:16 -0000
Kommentar löschenPusher 3 kann trotz Milos berüchtigten Kochkünsten nicht ganz an die Genialität der beiden Vorgänger anknüpfen. Die grösste Stärke aller drei Filme sind die wunderbaren Charaktere, die zwar völlig kaputt und oft ruchlos sind, aber mit denen man doch irgendwie immer mitfiebert. Dies ist auch hier nicht anders, aber leider sind die Situationen, in denen Milo verstrickt ist, nicht ganz so interessant wie man es sich von den Vorgängern gewohnt ist. Die Welt ist immer noch düster, dreckig und brutal, aber diesmal bereitet die Hochzeit der Tochter mehr Sorgen als Möchtegern Gangster oder ausser Kontrolle geratene Freundinnen. Was bleibt ist eine etwas schwächere Geschichte, die aber trotzdem von den Charakteren und dem unterschwelligen schwarzen Humor getragen wird. Ein würdiger Abschluss für eine der besten Trilogien überhaupt.
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swissroland Sat, 03 Sep 2011 23:50:00 -0000
Kommentar löschendie ersten beide teile war so genial. Belanglose zugaben die kein mensch braucht
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freakualizer Sun, 27 Mar 2011 16:09:46 -0000
Kommentar löschenFulminantes Finale einer Gangstertrilogie, die ihresgleichen sucht.
Hier widmet Nicolas Winding Refn das Hauptaugenmerk seiner Figur Milo, wie in den beiden Vorgängern herausragend gespielt von Zlatko Buric (der mit seiner Rolle im Blockbuster "2012" sogar in Hollywood angekommen ist).
Der gealterte Gangsterboss Milo muss in dem abschliessenden Teil der Trilogie feststellen, dass sich die Unterwelt verändert hat. So schliesst er sich mehr gezwungermassen als aus seiner Überzeugung mit der "neuen Generation" zusammen. Man merkt aber, dass sich der Müde "Pate" lieber zur Ruhe setzen würde, doch seine Tochter heiratet und das ist teuer...
Während ich bei "Pusher" "mitfieberte", bei "Pusher2" mehr mitgelitten habe, so bekommt Milo in "Pusher3" mein volles "Mitleid"..
Wird doch am Ende klar, das es wohl das/sein Ende ist.
Toller dritter Teil, der sich vor seinen Vorgängern in keinster Weise verstecken muss.
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dustyOn3 Tue, 07 Dec 2010 16:56:47 -0000
Kommentar löschen"Pusher 3" ist sogar noch stärker als die beiden Vorgänger. Milo's Charakter ist einfach herrlich. Es macht unglaublichen Spaß den Charakter zu beobachten. Genau das geht im dritten Teil der Trilogie besser, als in den Vorgängern. So haben die Hauptpersonen in den vorherigen Filmen nicht so viel von ihrer Person preis gegeben. Der Film geht runter wie Butter.
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lil.weeze Tue, 07 Dec 2010 17:17:02 -0000
Antwort löschenEndlich mal jemand der den dritten Teil auch am besten findet! Leider wird dieser immer etwas unterschätzt. Ich könnte Milo auch ewig dabei beobachten wie er sich um die Hochzeit seiner Tochter, einen Drogendeal, seine Abhängigkeit und weitere Probleme kümmern muss :)
dustyOn3 Tue, 07 Dec 2010 17:18:59 -0000
Antwort löschenAuf jeden Fall. Aber kochen kann Milo nicht. (:
Puni Mon, 01 Nov 2010 13:43:00 -0000
Kommentar löschenMilo ist einfach der Beste. Mit einer Mentalität und einem Verhalten, das dem von Tony Soprano recht ähnlich ist, ist er diesmal das Hauptaugenmerk im dritten Milieu-Film von Nicolas Refn und schließt die Pusher-Trilogie grandios ab. Der erste Film war gut, der Zweite noch besser und der Dritte setzt nochmal eine Schippe drauf. Untypische Story und Hauptdarsteller, klasse Wendungen und ein Ende, dass richtig gut inszeniert ist.
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Arakune Mon, 01 Nov 2010 16:45:35 -0000
Antwort löschenHm, vielleicht sollte ich mir ja doch mal Teil zwei und drei ansehen; dein Kommentar macht definitiv Lust auf mehr. :)
Alle 3 Antworten zeigen
Puni Mon, 01 Nov 2010 20:12:12 -0000
Antwort löschenWenn man den ersten mag, mag man sicher auch Zwei und Drei. Wobei ich den Zweiten zuerst gesehen hab und der eventuell auch deshalb besser bei mir wegkam als der erste.
lil.weeze Mon, 15 Nov 2010 20:18:53 -0000
Antwort löschenich finde ebenfalls den dritten am besten. der erste ist sehr gut, mit dem zweiten konnte ich persönlich weniger anfangen aber der dritte ist wirklich genial, ein echter geheimtipp. darsteller, story, atmosphäre, hier stimmt einfach alles!
Doomsday Sat, 04 Sep 2010 10:20:31 -0000
Kommentar löschenLeider der schwächste Teil der Trilogie, auch wenn die nähere Betrachtung des Lebens des Drogenbosses Milo durchaus Potential hat. Auch wenn man einige "liebgewonnene" Charaktere der Vorgänger wiedersieht und auch hier die Charaktere wiedermal authentischer wirken als in vergleichbaren Filmen, krankt Pusher 3 doch arg an einigen Längen und Belanglosigkeiten, Spannung mag nicht so richtig aufkommen. Immer noch ein unterhaltsamer Film, der im Vergleich zu den Vorgängern aber hinten anstehen muss. Fans der ersten beiden Teile können aber bedenkenlos reinschauen.
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Agent Smith Sun, 06 Dec 2009 14:08:04 -0000
Kommentar löschenTja, es ist eine Freude, alte Bekante wiederzusehen... Allerdings kommt der 3. Teil dann doch leider etwas eintönig daher.
Milo ist in Teilen kaum wiederzuerkennen (auch optisch) - immerhin schafft er es Radovans wahrscheinlich wohl verdiente Selbständigkeit in Gefahr zu bringen, indem er ihn dazu bringt doch noch mal als unorthodoxer Metzger aufzutreten... :)
Für Fans der ersten beiden Teile ist dieser hier Pflichtprogramm, separat betrachtet - was bei der Pusher-Trilogie nur ansatzweise Sinn macht - hat der Film durchaus seine Schwächen...
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