I_have_seen
I_have_seen heißt I_have_seen. I_have_seen hat sich 2010/08/17 13:59:30 auf moviepilot angemeldet und hat schon 26 Filme bewertet und hat schon 26 Kommentare geschrieben. Mehr
Randbemerkung:
Es ist jetzt mehrere Wochen her, das ich den Film gesehen habe. Meine Erinnerung an den Film wurde heute noch mal "aufgerufen" ... und ich erinnere mich, dass der Film mich auch Tage danach noch angeregt hat über "Gewalt" nachzudenken.
Zum Film:
Susanne Bier skizziert in diesem Film sehr eindrucksvoll "die Strukturen absichtsvoller Gewalt"…
Randbemerkung:
Es ist jetzt mehrere Wochen her, das ich den Film gesehen habe. Meine Erinnerung an den Film wurde heute noch mal "aufgerufen" ... und ich erinnere mich, dass der Film mich auch Tage danach noch angeregt hat über "Gewalt" nachzudenken.
Zum Film:
Susanne Bier skizziert in diesem Film sehr eindrucksvoll "die Strukturen absichtsvoller Gewalt" in einem sozial abgesicherten Kontext, in der zivilen Welt und einer sinneraubenden barbarischen Gewalt in einem nicht abgesicherten Kontext in einem Entwicklungsland. Susanne Bier zeigt uns "(junge) Männer" die eigentlich in der zivilen Welt die Möglichkeit hätten bzw. die Wahl haben ihre Konflikte friedlich und gewaltfrei zu lösen und sich (sogesehen) dagegen entscheiden "könnten". Diese Männer, entscheiden sich für die Gewalt bzw. für die Erwiderung von Gewalt. Und Sie hat es sich nicht leicht gemacht, Sie hat es gewagt und geschafft die "Gewalttäter" in ihrer generellen Menschlichkeit zu erhalten und Sie nicht, wie es allzu oft üblich ist sie der vollen Verachtungswürdigkeit des Publikums zum "fraß hingewerfen". Die Realität ist verzwickter. Die Motive für Gewalt liegen tiefer. Erziehung und Erfahrung. Auslöser bzw. das Motiv ist (hier) zum Beispiel Enttäuschung oder ein "Kennzeichen einer ebenbürtigen Selbstbehauptung, sich nicht klein machen zu lassen". Der Vater Anton lehnt Gewalt ab und will für seinen Sohn ein Vorbild sein, und beide haben dadurch enorme innere Konflikte zu bestehen, dass das "(Fremd-)Bild" ihnen nicht entgleitet und Sie den "Anschluss" zur Gesellschaft behalten. Man sieht das der alltägliche Druck für den Sohn in seiner Persönlichkeitsfindung bedrückend ist, die (hier insb.) Loyalitätsfragen für den Sohn aufwerfen. Der Film zeigt eindrucksvoll die Entwicklung und die kulturelle Beeinflussung zur Gewalt; von der Erfahrung zum Motiv und vom Entschluss (zur Prahlerei) bis zur letztlichen "Ausübung".
Mein Fazit:
Der Film hat viele Qualitäten! Aber vor allem ist er geistreich (erdacht) und spannend (nahe zu perfekt inszeniert)!
Den Film würde ich allen zum (vor-)merken weiterempfehlen!
Irgendwann werde ich mir den Film bestimmt noch mal ansehen.
[Warum dann "nur 8 Punkte" ...tja vermutlich weil der Film trotz aller Qualitäten in einem gewissen Punkt auf eine "minderjährigen" Perspektive zugeschnitten ist und von im Prinzip von einem Familiendrama erzählt. Kinder werden mit Gewalt konfrontiert, sind aber in der Regel noch nicht die "Ausführenden"... obgleich die beispielhafte Eskalation als Stilmittel noch durchgeht und stimmig ist. Nichtsdestotrotz leisten die Meister des Genres noch etwas mehr: Sie zeigen (häufig) einen mörderischen oder verstörenden Abschluss und die Gesellschaftskritische Analyse muss entwaffnend sein... ich sag mal: Paul Thomas Anderson, Stanley Kubrick, Clint Eastwood, Michael Haneke]
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Randbemerkung:
Es ist jetzt mehrere Wochen her, das ich den Film gesehen habe. Meine Erinnerung an den Film wurde heute noch mal "aufgerufen" ... und ich erinnere mich, dass der Film mich auch Tage danach noch angeregt hat über "Gewalt" nachzudenken.
Zum Film:
Susanne Bier skizziert in diesem Film sehr eindrucksvoll "die Strukturen absichtsvoller Gewalt"…
Randbemerkung:
Es ist jetzt mehrere Wochen her, das ich den Film gesehen habe. Meine Erinnerung an den Film wurde heute noch mal "aufgerufen" ... und ich erinnere mich, dass der Film mich auch Tage danach noch angeregt hat über "Gewalt" nachzudenken.
Zum Film:
Susanne Bier skizziert in diesem Film sehr eindrucksvoll "die Strukturen absichtsvoller Gewalt" in einem sozial abgesicherten Kontext, in der zivilen Welt und einer sinneraubenden barbarischen Gewalt in einem nicht abgesicherten Kontext in einem Entwicklungsland. Susanne Bier zeigt uns "(junge) Männer" die eigentlich in der zivilen Welt die Möglichkeit hätten bzw. die Wahl haben ihre Konflikte friedlich und gewaltfrei zu lösen und sich dagegen entscheiden. Diese Männer, entscheiden sich für die Gewalt bzw. für die Erwiderung von Gewalt. Und Sie hat es sich nicht leicht gemacht, Sie hat es gewagt und geschafft die "Gewalttäter" in ihrer generellen Menschlichkeit zu erhalten und Sie nicht, wie es allzu oft üblich ist sie der vollen Verachtungswürdigkeit des Publikums zum "fraß hingewerfen". Die Realität ist verzwickter. Die Motive für Gewalt liegen tiefer. Erziehung und Erfahrung. Zum Beispiel Enttäuschung oder als "Zeichen einer ebenbürtigen Selbstbehauptung sich nicht klein machen zu lassen". Der Vater Anton lehnt Gewalt ab und will für seinen Sohn ein Vorbild sein, und beide haben dadurch enorme innere Konflikte zu bestehen, dass das "(Fremd-)Bild" ihnen nicht entgleitet und den "Anschluss" zur Gesellschaft behalten. Man sieht das der alltägliche Druck für den Sohn in seiner Persönlichkeitsfindung bedrückend ist. Die Loyalitätsfragen für den Sohn aufwerfen. Der Film zeigt eindrucksvoll die Entwicklung und die kulturelle Beeinflussung zur Gewalt von der der Sohn von der Erfahrung zum Motiv zum Entschluss (zur Prahlerei) bis zur letztlichen "Ausübung".
Mein Fazit:
Der Film hat viele Qualitäten! Aber vor allem ist er geistreich (erdacht) und spannend (nahe zu perfekt inszeniert)!
Den Film würde ich allen zum (vor-)merken weiterempfehlen!
Irgendwann werde ich mir den Film bestimmt noch mal ansehen.
[Warum dann "nur 8 Punkte" ...tja vermutlich weil der Film trotz aller Qualitäten in einem gewissen Punkt auf eine "minderjährigen" Perspektive zugeschnitten ist und von im Prinzip von einem Familiendrama erzählt. Kinder werden mit Gewalt konfrontiert, sind aber in der Regel noch nicht die "Ausführenden"... obgleich die beispielhafte Eskalation als Stilmittel noch durchgeht und stimmig ist. Nichtsdestotrotz leisten die Meister des Genres noch etwas mehr: Sie zeigen (häufig) einen mörderischen oder verstörenden Abschluss und die Gesellschaftskritische Analyse muss entwaffnend sein... ich sag mal: Paul Thomas Anderson, Stanley Kubrick, Clint Eastwood, Michael Haneke]
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Rundrum unterhaltsame Action ..vor allem fürs Auge und nicht für den Kopf....
Das Tempo ist schön hoch ... und schön vollgepackt mit vielen kleinen Einfällen zur "Handlung" die logisch und technisch komplett unrealistisch sind... aber Nichtsdestotroz unterhaltsam sind.
Schön die Boxen aufdrehen, was zu knabbern und trinken parat legen und berieseln lassen... zum Ende…
Rundrum unterhaltsame Action ..vor allem fürs Auge und nicht für den Kopf....
Das Tempo ist schön hoch ... und schön vollgepackt mit vielen kleinen Einfällen zur "Handlung" die logisch und technisch komplett unrealistisch sind... aber Nichtsdestotroz unterhaltsam sind.
Schön die Boxen aufdrehen, was zu knabbern und trinken parat legen und berieseln lassen... zum Ende hin ist das wie und wo zwar ziemlich klar aber dann ist der Film auch schon bald zu Ende ... also was solls.
Vom Nievau nicht ebenwürdig, aber vom unterhaltungswert annähernd gleich "tiefsinnig" und glaubwürig ist "Armagedon" oder vielleicht "Con air" ...was dem Film allerdings fehlt ist ein wenig Humor weswegen der Vergleich mit den eben genannten Filmen schon (qualitativ) etwas hinkt.
Im Endeffekt bin ich eher positiv überrascht... (das hab' ich eher selten bei Actionfilmen).
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"Unknown Identity" ist wegen seiner Ausdrucksstarken Schauspieler ein ästhetisch schön anzusehender Film.
Die Schauspielerrollen sind bezogen auf die jeweiligen „Film-Identitäten“ angenehm klar ausgerichtet (ich meine angesichts ihrer –beruflichen- Funktion und handlungsweise). Das fand ich ganz interessant als konzeptionelle Idee, das die Verwirrung hauptsächlich die…
"Unknown Identity" ist wegen seiner Ausdrucksstarken Schauspieler ein ästhetisch schön anzusehender Film.
Die Schauspielerrollen sind bezogen auf die jeweiligen „Film-Identitäten“ angenehm klar ausgerichtet (ich meine angesichts ihrer –beruflichen- Funktion und handlungsweise). Das fand ich ganz interessant als konzeptionelle Idee, das die Verwirrung hauptsächlich die des Hauptdarstellers ist und das die übrige Außenwelt praktisch so handelt wie man es in der Wirklichkeit erwarten würde. Soweit ist die Glaubwürdigkeit des Films sehr hoch und auch sehr gut gelungen. Auf der anderen Seite ist da diese angeblich fähige "Elite-Spezialeinheit" deren Ausrüstung offensichtlich Top ist und ansonsten "über Gebühr vom Pech" verfolgt ist.
Auf die Gesamtspieldauer von beinahe 2 Std. gesehen ist das einfach zuviel "Glück" für ‚Dr. Harris’ bzw. zu wenig inhaltlicher Stoff. Gute Schauspieler hin oder her ...die Story läuft -für meinen Geschmack- einfach zu glatt ab. Aus der Zuschauersicht ist der einzig unklare Faktor des Films der ob bzw. wann der Hauptdarsteller sich seiner Identität bewusst wird und wie er danach zu seiner Mission stehen wird. Alle anderen Punkte sind eigentlich recht schnell klar. Ich für mich fand darin aber nicht soviel "Nervenkitzel" das dieser für knapp 2 Std. reicht.
Fazit:
Der Film ist klar im Aufbau und schauspielerisch Top anzusehen, aber aus dem Blickwinkel der Dramaturgie etwas zu dünn für die gesamte Filmlänge.
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"Unknown Identity" ist quasi wegen seiner Ausdrucksstarken Schauspieler ein ästhetisch schön anzusehender Film.
Die Schauspielerrollen sind angenehm klar ausgerichtet angesichts der jeweiligen Person und ihrer ausgebildeten Funktion. Das fand ich ganz interessant als konzeptionelle Idee, das die Verwirrung hauptsächlich die des Hauptdarstllers ist und das die übrige Außenwelt…
"Unknown Identity" ist quasi wegen seiner Ausdrucksstarken Schauspieler ein ästhetisch schön anzusehender Film.
Die Schauspielerrollen sind angenehm klar ausgerichtet angesichts der jeweiligen Person und ihrer ausgebildeten Funktion. Das fand ich ganz interessant als konzeptionelle Idee, das die Verwirrung hauptsächlich die des Hauptdarstllers ist und das die übrige Außenwelt praktisch so handelt wie man es im Wirklichkeit erwarten würde. Soweit ist die glaubwürdigkeit des Films sehr hoch und auch sehr gut gelungen. Auf der anderen Seite ist da diese angeblich fähige "Elite-Spezialeinheit" deren Ausrüstung offensichtlich Top ist und ansonsten vom "Pech" verfolgt ist.
Auf die Gesamtspieldauer von beinahe 2 Std. gesehen ist das einfach zuviel "Glück" bzw. zu wenig inhaltlicher Stoff..gute Schauspieler hin oder her ...die Story läuft -für meinen Geschmack- zu glatt ab. Die einzig unklare Punkt des Film für den Zuschauer ist, wann wird er, der Hauptdarsteller, sich seiner Identität bewusst und wie wird er danach zu seiner Mission stehen. Alle anderen Punkte sind eigentlich recht schnell klar. Ich für mich fand darin aber nicht soviel "nervenkitzel" das dieser für knapp 2 Std. reicht.
Fazit:
Der Film ist klar im Aufbau und schaupielerisch Top anzusehen, aber aus dem Blickwinkel der Dramatugie etwas zu dünn für die gesamte Filmlänge.
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"Auftrag Rache" mag gemessen an seinem Titel ein weinig lakonisch und womöglich ein Tick zu geheimnisvoll angedacht sein, aber die Art und Weise wie die beiden Hauptakteure bzw. -kontrahenten ihren "Berufsabgang" entgegengehen hat was, was den Film für mich auf ein leicht bekommliches Mittelmaß aufwertet.
Die eigentliche Frage die sich Mel Gibsons Rolle stellt ist…
"Auftrag Rache" mag gemessen an seinem Titel ein weinig lakonisch und womöglich ein Tick zu geheimnisvoll angedacht sein, aber die Art und Weise wie die beiden Hauptakteure bzw. -kontrahenten ihren "Berufsabgang" entgegengehen hat was, was den Film für mich auf ein leicht bekommliches Mittelmaß aufwertet.
Die eigentliche Frage die sich Mel Gibsons Rolle stellt ist vom "Spannungspunkt" her ganz gut entworfen: Wie weit wird er gehen und wo wird man ihn stoppen (müssen).
Das hat so was "Mafiosi"-ähnliches .... Rache (bis zu einem gewissen grad) ja ... Öffentlichkeit nein. Das macht den Film irgendwie 'versöhnlich' und schlussendlich zeigt sich das die "harte Tour" der "harten" eben auch "Widerspruch" provoziert.
Womöglich ist die Mischung der doch zahlreichen Genres (Krimi, Polit-Thiller, Mafia-Film und Mytery) mit der gediegen lakonischen Süffisants der Hauptakteure einfach für machneinen ein bissel zu viel. Daneben fand ich allerdings, dass der Einwand "Das ist Streng Geheim" irgendwann schon überansprucht war. Außerdem zeigt der Film recht deutlich was Mel kann bzw. nicht kann. Cool kann er, Emo kann er nicht.
Fazit:
"Auftrag Rache" ist je nachdem entweder mittelprächtig oder weniger ... es lohnt sich aus meiner Sicht das individuell rauszufinden ...mit viel mehr Anspruch sollte man den Film eher nicht sehen.
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"Auftrag Rache" mag gemessen an seinem Titel ein weinig lakonisch und womöglich ein Tick zu geheimnisvoll angedacht sein, aber die Art und Weise wie die beiden Hauptakteure bzw. -kontrahenten ihren "Berufsabgang" entgegengehen hat was, was den Film für mich auf ein leicht bekommliches Mittelmaß aufwertet.
Die eigentliche Frage die sich Mel Gibsons Rolle stellt ist…
"Auftrag Rache" mag gemessen an seinem Titel ein weinig lakonisch und womöglich ein Tick zu geheimnisvoll angedacht sein, aber die Art und Weise wie die beiden Hauptakteure bzw. -kontrahenten ihren "Berufsabgang" entgegengehen hat was, was den Film für mich auf ein leicht bekommliches Mittelmaß aufwertet.
Die eigentliche Frage die sich Mel Gibsons Rolle stellt ist vom "Spannungspunkt" her ganz gut entworfen: Wie weit wird er gehen und wo wird man ihn stoppen (müssen).
Das hat so was "Mafiosi"-ähnliches .... Rache (bis zu einem gewissen grad) ja ... Öffentlichkeit nein. Das macht den Film irgendwie 'versöhnlich' und schlussendlich zeigt sich das die "harte Tour" der "harten" eben auch "Widerspruch" provoziert.
Womöglich ist die Misschung der doch zahlreichen Genres (Krimi, Polit-Thiller, Mafia-Film und Mytery) mit der gediegen lakonischen Süffisants der Hauptakteure einfach für mancheinen eine unliebsame Hürde. Ich fand allerdings, dass der Einwand "Das ist Streng Geheim" irgendwann schon überansprucht war. Außerdem zeigt der Film recht deutlich was Mel kann bzw. nicht kann. Cool kann er, Emo kann er nicht.
Fazit:
"Auftrag Rache" ist je nachdem entweder mittelprächtig oder weniger ... es lohnt sich aus meiner Sicht das individuell rauszufinden ...mit viel mehr Anspruch sollte man den Film eher nicht sehen.
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"Auftrag Rache" mag gemessen an seinem Titel ein weinig lakonisch und womöglich ein Tick zu geheimnisvoll angedacht sein, aber die Art und Weise wie die beiden Hauptakteure bzw. -kontrahenten ihren "Berufsabgang" entgegengehen hat was, was den Film für mich auf ein leicht bekommliches Mittelmaß aufwertet.
Die eigentliche Frage die sich Mel Gibsons Rolle stellt ist…
"Auftrag Rache" mag gemessen an seinem Titel ein weinig lakonisch und womöglich ein Tick zu geheimnisvoll angedacht sein, aber die Art und Weise wie die beiden Hauptakteure bzw. -kontrahenten ihren "Berufsabgang" entgegengehen hat was, was den Film für mich auf ein leicht bekommliches Mittelmaß aufwertet.
Die eigentliche Frage die sich Mel Gibsons Rolle stellt ist vom "Spannungspunkt" her ganz gut entworfen: Wie weit wird er gehen und wo wird man ihn stoppen (müssen).
Das hat so was "Mafiosi"-ähnliches .... Rache (bis zu einem gewissen grad) ja ... Öffentlichkeit nein. Das macht den Film irgendwie 'versöhnlich' und schlussendlich zeigt sich das die "harte Tour" der "harten" eben auch "Widerspruch" provoziert.
Womöglich ist die Misschung der doch zahlreichen Genres (Krimi, Polit-Thiller, Mafia-Film und Mytery) mit der gediegen lakonischen Süffisants der Hauptakteure einfach für mancheinen eine unliebsame Hürde. Ich fand allerdings, dass der Einwand "Das ist Streng Geheim" irgendwann überansprucht war. Außerdem zeigt der Film recht deutlich was Mel kann bzw. nicht kann. Cool kann er, Emo kann er nicht.
Fazit:
"Auftrag Rache" ist je nachdem entweder mittelprächtig oder weniger ... es lohnt sich aus meiner Sicht das individuell rauszufinden ...mit viel mehr Anspruch sollte man den Film eher nicht sehen.
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"Wahre Lügen" legt Zeugnis ab über jene die sich Aufgrund einer hohen "Fallhöhe" im Showbusiness eine öffentliche und eine geheime Identität zugelegt haben und das die tiefen untiefen vermutlich aufgrund der kleinen Untiefen im verborgenen bleiben.
"Wahre Lügen" ist ein unscheinbarer und zudem schwerfällig in Fahrt kommender "Thriller" dessen…
"Wahre Lügen" legt Zeugnis ab über jene die sich Aufgrund einer hohen "Fallhöhe" im Showbusiness eine öffentliche und eine geheime Identität zugelegt haben und das die tiefen untiefen vermutlich aufgrund der kleinen Untiefen im verborgenen bleiben.
"Wahre Lügen" ist ein unscheinbarer und zudem schwerfällig in Fahrt kommender "Thriller" dessen zeitsprünge und zwanglosen Dialoge lange zu nichts zu führen scheinen; zudem bleiben die Hintergründe und die Dramatik recht lange unzugänglich ABER zum Ende hin ist man schon baff wie raffiniert und komplex sich hinter einer schnöden Unfall-Tragödie ein weitreichendes Geflecht aus geheimen Identitäten nach und nach aus dem verborgenen nach vorne tritt und vermeidlich nette Menschen demaskiert bzw. deren nette eindimensionalität aufbricht und deren gepflegt-gehegte Charakterstruktur weit in den Schatten stellt. Der etwas raue ist nicht rau. Der vermutete Streitschlichter ist hinter der Bühne garkein Schlichter und die junge zugeknöpfte ist garnicht so zugeknöpft, aber beruflich Erfolgreich sind sie alle drei; und wollen es bleiben.
Der Film räumt mächtig auf was die schöne Naivität des Scheins im Showgeschäft und des Luxus anbelangt. Am Ende ist alles eine Sache der gegenseitigen Absprache und Sex, Drogen, Gewalt bis hin zu heimtückschen Mord, Erpressung und Intrige verlaufen sich wieder als wäre nichts gewesen.
Vage schleicht sich der Gedanke ein: Die Heimlichtuerei ist nur zu verständlich und das Verbrechen wird kaum zu ahnden sein. Wem würde eine Aufklärung am Ende also noch nützen oder gar "wer wollt es überhaupt wissen wollen". Es schwant einem der Sinn: Vermutlich niemand. Man wurde -wie ich finde- erstklassig verführt. Somit ist der Film: Klasse gemacht.
Allein der sehr Bildverfremdende Einsatz der Filter ist mir nach-wie-vor als ein wenig störend in Erinnerung. Die "Schwammigkeit" vergangener Wahrheit sollte wohl damit wie eine gewisse Absicherung durch die Regie erfahren um diesen Eindruck beim Zuschauer zu gewährleisten. Nötig oder Unnötig, da mag ich mich nicht festlegen. Zunächsteinmal finde ich den Filter störend und womöglich ist es dadurch auch insgesamt zuviel "Zerstreuung" für den einen oder anderen um den Film bis zum Schluss aufmerksam zu verfolgen. Die Gradwanderung hinterlässt womöglich eine nachteilige Spur bei der allgemeinen Filmbewertung.
Mein persönliches Fazit wäre dennoch: Unbedingt ansehen!
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"Wahre Lügen" ist ein unscheinbarer und zudem schwerfällig in Fahrt kommender "Thriller" dessen zeitsprünge und zwanglosen Dialoge lange zu nichts zu führen scheinen; zudem bleiben die Hintergründe und die Dramatig recht lange unzugänglich ABER zum Ende hin ist man schon baff wie raffiniert und komplex sich hinter einer schnöden Unfall-Tragödie ein weites geheinmisumgebenes…
"Wahre Lügen" ist ein unscheinbarer und zudem schwerfällig in Fahrt kommender "Thriller" dessen zeitsprünge und zwanglosen Dialoge lange zu nichts zu führen scheinen; zudem bleiben die Hintergründe und die Dramatig recht lange unzugänglich ABER zum Ende hin ist man schon baff wie raffiniert und komplex sich hinter einer schnöden Unfall-Tragödie ein weites geheinmisumgebenes Geflecht aus dem trügerischen Schein nach und nach aus dem verborgenen nach vorne tritt und vermeidlich nette Menschen demaskiert bzw. deren nette eindimensionalität aufbricht und deren gepflegt-gehegte Charakterstruktur weit in den Schatten stellt.
Der Film räumt mächtig auf was die schöne Naivität des Scheins im Showgeschäft und des Luxus anbelangt. Am Ende ist alles eine Sache der gegenseitigen Absprache und Sex, Drogen, Gewalt bis hin zu heimtückschen Mord, Erpressung und Intrige verlaufen sich wieder als wäre nichts gewesen.
Vage schleicht sich der Gedanke ein: Die Heimlichtuerei ist nur zu verständlich und das Verbrechen wird kaum zu ahnden sein. Wem würde eine Aufklärung am Ende also noch nützen oder gar "wer wollt es überhaupt wissen wollen". Es schwant einem der Sinn: Vermutlich niemand. Man wurde -wie ich finde- erstklassig verführt. Somit ist der Film: Klasse gemacht.
Allein der sehr Bildverfremdende Einsatz der Filter ist mir nach-wie-vor als ein wenig störend in Erinnerung. Die "Schwammigkeit" vergangener Wahrheit sollte wohl damit wie eine gewisse Absicherung durch die Regie erfahren um diesen Eindruck beim Zuschauer zu gewährleisten. Nötig oder Unnötig, da mag ich mich nicht festlegen. Zunächsteinmal finde ich den Filter störend und womöglich ist es dadurch auch insgesamt zuviel "Zerstreuung" für den einen oder anderen um den Film bis zum Schluss aufmerksam zu verfolgen. Die Gradwanderung hinterlässt womöglich eine nachteilige Spur bei der allgemeinen Filmbewertung.
Mein persönliches Fazit wäre dennoch: Unbedingt ansehen!
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Troubadix meets Aschenbrödel .... die Idee des Musikers und die Muse ist derart einfältig das man erstmal eine Weile brauch' um sich wieder den Film zu widmen ... man merkt das die Filmcrew ein richtig netter haufen ist ..und wohl bei den Dreharbeiten richtig spaß hatten ... die gute Stimmung kommt in dem Film jedenfalls gut rüber ...und die Wortspielereien sind tatsächlich sehenswert...allein…
Troubadix meets Aschenbrödel .... die Idee des Musikers und die Muse ist derart einfältig das man erstmal eine Weile brauch' um sich wieder den Film zu widmen ... man merkt das die Filmcrew ein richtig netter haufen ist ..und wohl bei den Dreharbeiten richtig spaß hatten ... die gute Stimmung kommt in dem Film jedenfalls gut rüber ...und die Wortspielereien sind tatsächlich sehenswert...allein die tatsache das man praktisch auf jede lustige Szene quasi eine Voranmeldung bekommt und auch alles andere allzusehr vorhersehbar ist mag ich bei meinen Gesamteindruck nicht ganz ausblenden. 95 min. wird man darauf Vorbereitet das die besondere Romeo-Geste für "Pretty Women" kommt und tatsächlich es kommt auf den Punkt genauso wie man es erwartet und zigmal schon gesehen hat.
Die kl. Schmakel an die Musikindustrie der 80iger und die Zicken-Amazonen im Musikbusiness jüngst vergangener Jahre ist für letztere für mein Geschmack schon etwas zu doll und damit störend gewesen. Aufgrund der durchaus amüsanten und liebevollen Darbietung bin ich der Meinung das man den Film schon sehen kann, das Ende funktioniert jedenfalls; ich muss allerdings sagen, die Spannung war gleich Null gewesen.
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Kurz gesagt, man freut sich auf das Ende.
Ein "Take it easy"-Film ... der zu sagen scheint: Du bist mehr als nur dein Job ... und...nicht unbedingt Geld aber anscheinend viele liebevolle Menschen kannst du am Straßenrand treffen ...und schließlich... Lass das Leben in dein Leben. Die beweggründe dieser sehr engargierten Lebensweise bleiben allerdings recht rätselhaft. Wie auch…
Kurz gesagt, man freut sich auf das Ende.
Ein "Take it easy"-Film ... der zu sagen scheint: Du bist mehr als nur dein Job ... und...nicht unbedingt Geld aber anscheinend viele liebevolle Menschen kannst du am Straßenrand treffen ...und schließlich... Lass das Leben in dein Leben. Die beweggründe dieser sehr engargierten Lebensweise bleiben allerdings recht rätselhaft. Wie auch immer, es sind jedenfalls Sie die die protagonisten antreiben ihr Leben eine erfüllte Richtung zu geben. In dieser Hinsicht ist der Film zwar kurios aber auch auf die Gesamtsicht eindimensional und einfallslos.
Die Filmmusik ist für mein Geschmack zu dominant gewesen .... was nicht heißt das die Musik schlecht war .... nur rückt damit die"Filmhandlung" daurch nur allzusehr in den Hintergrund.
Der Film lief bei mir so nebenher. Es gibt keine (ernsthafte) Spannung, keine (echte) Dramatugie und keine fesselnden Augenblicke. Mit vielmehr Anspruch sollte man den Film nicht begegenen.
Fazit:
Der Film ist weder interessant noch langweilig, er ist schlicht Zeitvertreib.
Die Dialoge sind qua fehlender Handlung praktisch obsolet. Langeweile kommt lediglich deswegen nicht auf weil doch insgesamt viel gezeigt wird bzw. weil man als Zuschauer recht viel rumkommt. Und die Musik ist Ok (allerdings hatte ich zwischendurch den Eindruck das den Machern die Musik beinahe wichtiger ist als der Inhalt und Dialog).
Das Cover hat bei mir ein wenig den Eindruck erweckt, das es sich um eine locker-leichte oder beschwingte Romantik-Kömödie handeln würde ... Julia Roberts und Tom Hanks Rollen stecken aber tendenziell in "Problemen" während alle anderen um Sie herum mit Vergnüglichkeit und voller Frohsinn auf die beiden Hauptdarsteller einwirken. Das macht den Film kurios und ein-zweimal funkelt hieraus ein wenig Unterhaltungwert hervor.
Nichtsdestotrotz sollte man von den beiden Schaupielern und deren filmische Zusammenarbeit mehr erwarten dürfen als das was letztlich dageboten wird. Beide Schauspieler beweisen in diesem Film lediglich das Sie zu den berühmt-beliebten Publikumslieblingen Hollywoods gehören und das Sie mit zunehmender Filmerfahrung es nicht vermochten sich in Ihrer schauspielerischen Leistungsfähigkeit weiterzuentwickeln.
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"True Grit" hat mich in anbetracht der Besetzung und der Regie neugierig gemacht (obgleich das Genre Western mich häufig nicht wie andere begeistern kann).
"True Grit" ist für mich zurückblickend nur in wenigen Elementen gelungen (bzw. interessant) und in vielen Elementen der Filmkunst misslungen (bzw. uninteressant). Die Komposition des Films ist meiner Meinung nach…
"True Grit" hat mich in anbetracht der Besetzung und der Regie neugierig gemacht (obgleich das Genre Western mich häufig nicht wie andere begeistern kann).
"True Grit" ist für mich zurückblickend nur in wenigen Elementen gelungen (bzw. interessant) und in vielen Elementen der Filmkunst misslungen (bzw. uninteressant). Die Komposition des Films ist meiner Meinung nach mit dem Blick auf den Plot keine origienelle Idee aber eine die in der Gut-Böse Konstellation mich häufig schon angesprochen hat. Darüber hinaus ist die entworfene Typ in der Rolle des jungen eloquenten und mutigen Mädchens sehr gut gelungen und das gilt auch für die schauspielerische Leistung! Vielmehr hat mir an dem Film was die (konzeptionelle) Filmkunst angeht praktisch nicht angesprochen. Zu wenig wie ich finde.
Die anderen Schaupielerrollen sind deutlich schlechter bzw. uninteressanter im Aufbau und Sie entwickeln sich eigentlich auch nicht. Die Action gibt nicht viel her, das gleiche gilt für die Spannungselemente und das "dramatische" Wendung zum Ende hin hat bei mir den starken Eindruck hinterlassen, dass aus dem drögen Handlungsbogen und einer drögen Charakterentwicklung der Ranger doch etwas herrohisches für die "Cowboys des Wilden Westens" abfallen sollte und den Zuschauer auf die letzten 5 Min. noch was zu bieten sollte um ihn milde zu stimmen, was bei mir den gegenteiligen Effekt hatte.
Der einzige Spannungsfaktor war doch letztlich, ob die beiden Ranger in ihrem männlichkeitsgetue die eigentliche Mission n "Sand" setzen sei es durch schlichtes aufgegeben oder mangels "Proffesionalität" und das Mädel allein hätten da stehen lassen (was von der Konzeption des "Westerngenres" eigentlich unmöglich ist). Über die Dauer des Films wird dieses ("Schau"-) Spiel zunehmend anstrengend mit anzusehen. Und damit war der Film bei mir aber im nachhinein prägend: Langatmig, affig (in Blick auf die Ranger) unglaubwürdig in hinblick darauf ob es wirklich so "taffe" 14-jähirgie Mädels gab und noch unglaubwürdiger so viele Erwachsene die das Spiel der kleinen Mitspielen. Eine 14-jährige die Verträge über ein (damaliges) Vermögen abschließt ... Eine 14-jährige die sich in ein Gerrichtssaal ohne aufzufallen aufhalten kann... sehr konstruiert... das macht das ganze zu einem Kinderfilm ..ohne dazu auch nur einen Hinweis zu geben.
Sehr bezeichnet finde ich das das Mädel mit Abstand zu der Hauptfigur des Films gehört aber auf dem Cover lediglich einen von den anderen verdecken Randplatz bekommt ...stattdessen prankt ganz vorne im Bild eine Flinte ... das erweckt den Eindruck von "wilden" Schießereien ... dieser Eindruck erfüllt sich im Film aber nicht .
Fazit für mich:
Der Film ist was für 12-jährige Mädchen. Ich verallgermeinere mal: Für Erwachsene sind die Unstimmigkeiten der Schaupielerinteraktion bestimmt sehr irretierend. Die schauspielerische Führung abseits des Mädels ist sowohl vom verbalen als vom darstellerischen keines lobes Wert. Die Filmmusik ist für gewöhnlich ein zentralles Wiedererkennungsmerkmal und nimmt eigentlich eine wichtige Rolle im Western ein ...aber hier ..Fehlanzeige (bzw. mir ist diesbezüglich nichts aufgefallen oder in Erinnerung geblieben). Und der Einstieg in den Film ...wieso hat man nicht die Anfangsszene des Plots gezeigt statt sie nur als Stimme einzuführen ...ein Fehler wie meine.
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1. Was das "teuflische" (übernatürliche) ist der Film alles andere als überkandidelt ...das finde ich schon mal Positiv...
2. Was das teuflische "gemetzel" angeht ...die Ideen sind ziemlich gut und fügen sich gut in ein glaubwürdiges Schauspiel ein.. was ich für Positiv halte...
3. Was das "teuflische" schaudern angeht ...wurden die möglichkeiten…
1. Was das "teuflische" (übernatürliche) ist der Film alles andere als überkandidelt ...das finde ich schon mal Positiv...
2. Was das teuflische "gemetzel" angeht ...die Ideen sind ziemlich gut und fügen sich gut in ein glaubwürdiges Schauspiel ein.. was ich für Positiv halte...
3. Was das "teuflische" schaudern angeht ...wurden die möglichkeiten der Szenerie hinsichtlich des Bildes und des Sounds soweit ziemlich gut genutzt ...und was die Schauspieler betrifft... also im Vergleich zu vielen ähnlichen Filmen ist die schauspielerische Leistung mindestens vergleichbar, wenn nicht sogar überdurchschnittlich... ich würde nicht erwarten das die gr. Namen der Charakterdarsteller alla Nicole Kidman oder Jack Nicholson sich für dieses Genre interessieren wurden...
Fazit:
Alles im allem ist der Film spannend, "handwerklich" weitgehend tadelos und darüber hinaus von der Geschichte her recht ansprechend und glaubwürdig... folglich würde ich sagen das der Film sehenswert ist ...
Randbemerkung zu anderen Bewertungen:
Also die Sichtweise das der Film "ärgerlich" oder "uninterssant" kann ich nicht teilen ... ich kenne mich in dem Genre nicht so gut aus und zähle es auch nicht zu meinen "liebsten" aber der Film hat mich überzeugt! Ich hab' mir keine Trailer angesehen, ich hab mich nicht schlau gemacht ob hier ein eigenltliches supertalent nur einen durchschnittlichen Film hingelegt hat ... von dem allem weiß ich nichts ...ich hab' nur den Film bewertet und der Film ist wie gesagt sehenswert...
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"Hautnah" handelt von der Liebe und ist doch kein "Liebesfilm".
Die Schwärmerei und Liebe sind zwei sehr komplexe Gefühle, angefüllt mit vielen ganz unterschiedlichen emotionalen Gefühlsregungen und Reizen. "Hautnah" seziert aus der Liebe die emotionale Ebene und stellt dafür die Reize der Liebe für die Hauptdarsteller ins Zentrum.
Das Faszinosum…
"Hautnah" handelt von der Liebe und ist doch kein "Liebesfilm".
Die Schwärmerei und Liebe sind zwei sehr komplexe Gefühle, angefüllt mit vielen ganz unterschiedlichen emotionalen Gefühlsregungen und Reizen. "Hautnah" seziert aus der Liebe die emotionale Ebene und stellt dafür die Reize der Liebe für die Hauptdarsteller ins Zentrum.
Das Faszinosum der Liebe stellt sich fortan als Faszinosum der Reize dar. Lust und Begierde sind sozusagen die verbliebenen humanen tatsachen die die protagonisten im Handeln antreiben. Ohne die Emotionale Verletzlichkeit braucht es keine Behutsamkeit und kein Takt- oder Feingefühl. Zutage treten auf dem Schauplatz der Stellvertreter der Zurückhaltung knappe klare Ansagen. Und wie ich finde durchaus Interessante. Und obwohl die Beziehungsebene nicht mehr durch Emtionen (bzw. emotionale Ausbrüche) bedroht wird, finden sich diverse andere Bedrohungen für das Fortbestehen einer Beziehung. Beispielsweise hat das "spielchen spielen" noch seinen Reiz (in der Figur von Clive Owen) oder der Reiz der (zufälligen) Gelegenheit (in der Figur der N. Portman).
Alles in allem ist die Idee sehr gut; die schauspielerische Leistung ist einwandfrei und das Bild (im Allgemeinen) ist passend zur sachlichen Sprache auch ein wenig stilisiert und die Setausstattung fügt sich ebenso gut ins Gesamtkonzept ein.
Als Feststellung sollte man noch folgendes Festhalten: Der Film ist Unterhaltung für den Kopf und nicht fürs Herz. Der Reiz des Films liegt dafür umsomehr in der anschaulichen und klaren Darstellung wie Reize auf die Paarbeziehung zurückwirken können.
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Vorabbemerkung:
Man muss sich beim annähern und bewerten des Films höllisch vorsehen das die Bewertung nicht allzusehr vereinnahmt ist mit dem eigenen oder gesellschaftlichen Wertvorstellungen über Moral und Sitte und stattdessen lediglich das tut was fair und angebracht ist, nämlich den Film nach dem dagebotenen Konzeptions- und Umsetzungsvermögen zu beurteilen. Das das bei diesem Film…
Vorabbemerkung:
Man muss sich beim annähern und bewerten des Films höllisch vorsehen das die Bewertung nicht allzusehr vereinnahmt ist mit dem eigenen oder gesellschaftlichen Wertvorstellungen über Moral und Sitte und stattdessen lediglich das tut was fair und angebracht ist, nämlich den Film nach dem dagebotenen Konzeptions- und Umsetzungsvermögen zu beurteilen. Das das bei diesem Film einigermaßen schwer fällt liegt für mich daran, dass ziemlich viel traumatisches und bedrückendes zusammengebracht wird (was mich dabei bewegt sind "verletzte Kinder(bzw. -seelen)).
Zum Film:
Clint Eastwood, ist für mich eine Ausnahmeerscheinung und ein Qualitätsgarant dessen "arbeiten" sich dadurch auszeichnen das er es schafft von Jahr zu Jahr und von Film zu Film noch eine Leistungssteigerung hinzulegen.
Mystik River ist für mich in erster Linie ein heikles Beziehungs- und Gesellschaftsdrama das in einem Arbeiterviertel spielt. In einem hevorragenden Auftakt schafft der Film vorne rein ein belastetes Klima das die drei Hauptfiguren spaltet und im Verlauf des Films wieder zusammenführen wird.
Dieses scheinbar so ruhig am Fluss liegende Stadtvietel hat allerdings mindestens zwei Gesichter. Ein öffentliches Bild das ein stand- bzw. statthaften Eindruck macht und ein suptil-verborgenes Dasein das von abgründen und untiefen zeugt. Und das gleiche trifft auf die Bewohner des Viertels zu: Sie geben sich nach außen anständig und zivilisiert und sind es in der Innenansicht nicht. Alle führen ein verborgenes Doppelleben. Ein Leben das ziemlich weit entfernt ist von "gewöhnlichen" rechtsstaatlich einwandfreien und zivilisierten Ordnungsvorstellungen. Es ist eine individuelle Lebenswelt, in der vom Rest der Welt abgeschiedene Motive aggieren; die von Leid, Wut und Liebe erzählen. Eine durch "unschöne Erfahrung" zerrüttete Gesellschaft verschließt sich bei der Ermittlung in diesem Millieu (mit spärlichen) Lügen. ALS ERZÄHLPARAMETER IST DAS SCHON MAL SUPER-SPANNENDER STOFF! In den Händen eines begabten Regiersseurs und ausgestattet mit allerhand talentierten Schauspielern ist das ein Gesamtpaket das man sich kaum entgehen lassen möchte. Meint man zumindest.
Bewertung des Films
(1) Zu den Stärken des Films zähle ich die vielen schlüssigen Ideen die uns die Motive dieses Doppellebens und der ständigen heimlichtuerei und die Lügerei erklären. Obwohl es doch einige Merkwürdigkeiten gibt und allerhand Rätsel sich auftun wird das Bild letztendlich vollständig und klar. (2) Die Schauspieler vermitteln zwischen den gehemmten tun sehr gut wie es in ihrem inneren emotional brodelt.
***Vorsicht Spoiler***
Im Ganzen bin ich aber dennoch in einigen Punkten recht unzufrieden. Die emtionale Beteiligung am Film ließ bei mir doch relativ schnell nach dem doch relativ schnell klar ist das der Hauptverdächtige eben nur schwer der Täter sein kann (Stichwort: die Waffe; die Schnittwunde hatte er sicherlich nicht vom Opfer ...und das quasi mehrmalige draufstoßen während man die Ermittlungen verfolgt und eben mehr weiß als die Polizisten weil die den Polizeinotruf in ihre Ermittlungen nicht einbezogen haben... gibts sowas? Kommt sowas im wahren leben vor ...bestimmt und haben die Polizisten schwer zw. den Lügen die Wahrheit rauszufinden...bestimmt...aber fesselt mich das als zuschauer 2 Std. am Sessel? Mich nicht. Aber egal das scheint ja irgendwie so bewusst gewollt gewesen zu sein)...jedenfalls ist der Film dadurch für mein Geschmack zu lang geraten). Irgendwie war klar was passieren würde... Sean hat ja halt seiner toten Tochter versprochen den Verdächtigen sich vor der Verhaftung der Polizei sich vorzuknöpfen. Und nach der Maßgabe der Stringenz gabs entsprechend auf Ende hingesehen keine Wendung mehr ..dadurch waren etlichen Minuten des Films entsprechend fade. Einzig die Auflösung des Motives der Tat hat mich dann noch ein wenig interessiert ...aber ob ich es überzeugend halte ...den Bruder daran zu hindern aus dem kühlen Elternhaus zu gehen und die beiden andern allein der "Mutter" zu überlassen ..ob das ein gemeinschaftlich vorbereiteten Mord von 2 Minderjährigen plausibel macht...ich weiß nicht so recht ..glaub ich eher nicht. Das Sean zum Tatmotiv hin nochmal von Kevin sozusagen belogen wird ..fand ich nochmal eine echt gute idee.
Der Film läßt "atmosphärisch" schnell nach und wird langatmig. Ton und Bild sind dann machnmal Faktoren die noch was "hochreißen" können aber auch das finde ich hier nicht.
Ich werde den Film eher nicht nochmal sehen und was das Weiterempfelen angeht... vermutlich werde ich das auch nicht... kurzum ich bin nicht beeindruckt von den Film.
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Ich weiß nicht wieso andere den Film so "unterbewerten" ich fand den Film ziemlich gut (auf jedenfall sehenswert!)
Die Story ist dramatisch (verzwickt, gewaltig, trauig), dramaturisch gut zugespitzt und alles andere als weltfremd. Die Inzenierung (Szene+Schauspiel) ist eindruckvoll.
Es geht um Liebe, Treue und Untreue. Es geht um Leidenschaft, Enttäuschung und Aggressionen…
Ich weiß nicht wieso andere den Film so "unterbewerten" ich fand den Film ziemlich gut (auf jedenfall sehenswert!)
Die Story ist dramatisch (verzwickt, gewaltig, trauig), dramaturisch gut zugespitzt und alles andere als weltfremd. Die Inzenierung (Szene+Schauspiel) ist eindruckvoll.
Es geht um Liebe, Treue und Untreue. Es geht um Leidenschaft, Enttäuschung und Aggressionen . Im Kern geht es um Scham (und den Wunsch nach Anerkennung). Im Kern geht es um Reue (es geht um verzweifelte Menschen die in der Angst sich zu stellen und um erlittene Selbstvorwürfe und Selbstverachtung). Und es geht um zentrale Tabus neben den menschlichen Wunschvorstellungen eines idialen Mannes, einer Idealen EHEFRAU (!) und einer idealen TOCHTER.
**Vorsicht Spoiler / Hinweise zum Inhalt**
Der Film rüttelt -wie ich finde- an unserem Idealbild von vor allem FRAUEN die in diesem Film und vor unserm Ideellen Vorstellungen kräftig versagen, weil sie (die FRAU) untreu wird, einen Mann liebt der Mexikaner ist mit dem Sie sex hat und es nicht sein lassen kann (verständlicher Weise...wie ich finde...der Ehemann der sich vor seiner Ehefrau eckelt ist nicht gerade gut fürs Selbstbewusstsein), sie verheimlicht, lügt und betrügt und ist nicht für ihre Kinder da, sie vernachlässigt ihre "pflichten" gegenüber ihrer Familie, sie wird unzuverlässig, sie erscheint selbstsüchtig. Die Tochter versagt in unseren Vorstellungen, weil sie "Schande" über ihre Familie bringt weil Sie mit dem Sohn des Ehebrechers was anfängt, unehelich schwanger wird, das Kind ablehnt, das Kind verlasst ... und ohne weiteres Lebenszeichen alle im ungewissen lässt, eine beziehungs-, zügel- und rücksichtslose Sexualität praktiziert.
In unser Kultur ist es üblich Frauen als Opfer und Männer als Täter zu betrachten. Es ist unüblich Frauen zu zeigen die Täter sind. Es ist unüblich Frauen als Opfer von Täterinnen zu zeigen. Es unüblich Frauen als gesellschaftlich verachtenswert zu zeigen. Es unüblich Frauen zu zeigen für Leid, Mord und Tod verantwortlich sind. Es ist unüblich Frauen zu zeigen die auf der ganzen Linie vor dem gesellschaftlichen Urteil vollständig versagen. Es ist unüblich Feige Frauen zu zeigen. Es ist unüblich feige Ehefrauen zu zeigen. Es ist unüblich feige Mütter zu zeigen. Es scheint unpassend zu sein sich vorzustellen das Frauen Gewalt ausüben oder einfach fehler machen und fehler aussitzen oder emotional und moralisch innerlich zerrissen sind (vor allem mit dem Blick auf das erwartungsbild einer Mutter-Kind-Beziehung).
Und es ist für vor allem unfein Tätern, seien es Männer oder Frauen, auf irgendeine Art eine "Entschuldigung" zu zubilligen und mit ihnen "Einfühlungsvermögen" zuteil werden zu lassen. Gut ist gut. Böse ist böse. Frau ist gut. Mann ist böse. Und aus.
Fazit:
Die Thematik ist (vor dem Hintergrund eines festen und erhabenen Frauenbild) eine herausforderung. Ein -ohne frage- anspruchvoller Stoff mit gesellschaftlich brisantem Inhalt. Die Schauspieler spielen ihre Rollen sehr gut. Die Inzenierung und die Szenerie (also das Bild) ist stimmig. Die Vielschichtigkeit der Handlung wird deutlich. Die Darstellung der Zerrisssenheit ist einfühlsam. Die Tragweite spricht mich emotionell an.
Das erst der drohende Tod die beteiligten dazu bringt den nötigen mut aufzubringen sich ihrer Vergangenheit zu stellen wird mit dem Schluss auf eine -wie ich finde- schöne weise bildhaft klar. Und ich finde es schön das das Ende Platz lässt für meine Phantasie wie das Leben für Sie wohl weitergehen könnte.
So gesehen ist der Film "große Kunst"
Bitte ansehen ...und die Kunst bewerten ...und nicht die kulturelle Aussage.
Ich habe nochmal gezielt nachgedacht aber ein richtiger Schwachpunkt fällt mir zu dem Film nicht ein!
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Randbemerkung:
Es ist jetzt mehrere Wochen her, das ich den Film gesehen habe. Meine Erinnerung an den Film wurde heute noch mal "aufgerufen" ... und ich erinnere mich, dass der Film mich auch Tage danach noch angeregt hat über "Gewalt" nachzudenken.
Zum Film:
/p>Susanne Bier skizziert in diesem Film sehr eindrucksvoll "die Strukturen absichtsvoller Gewalt"…