Die besten Filme - Migration
- Tanz derTitanen
4.37419Drama von Guy Maddin und Evan Johnson mit Cate Blanchett und Charles Dance.Die Staatsoberhäupter der sieben mächtigsten Demokratien der Welt kommen beim G7-Gipfel zusammen, um ein Statement zu einer globalen Krise auszuarbeiten. Doch als den Oberhäuptern aus Deutschland (Cate Blanchett), den USA (Charles Dance), Kanada (Roy Dupuis), Frankreich (Denis Menochet), Großbritannien (Nikki Amura-Bird), Italien (Rolando Ravello) und Japan (Takehiro Hira) Gefahr droht, müssen sie gemeinsam versuchen, aus dem abgelegenen Waldstück zu entkommen, in dessen Nebelschwaden untote Sumpfmenschen und große Gehirne lauern.
Tanz der Titanen (im Original: Rumours) ist eine kanadisch-deutsche Co-Produktion und wurde von Arthouse-Liebling Guy Maddin zusammen mit Evan und Galen Johnson geschrieben und inszeniert. (SK/JoJ/ES)
- Hao AreYou?2Dokumentarfilm von Dieu Hao Do.
Regisseur Dieu Hao Do erforscht in seinem Dokumentarfilm Hao Are You die Zersplitterung seiner Familie, die durch den amerikanischen Krieg in Vietnam auf drei unterschiedliche Kontinente verstreut wurde. Seit ihrer Flucht 1975, nach dem Fall von Saigon, ist der Kontakt zwischen den sieben Familienmitgliedern fünfzig Jahre später so gut wie abgebrochen. Über Traumata der Verfolgung und Gewalt wird vor den Kindern kaum gesprochen.
Hao Are You gewann 2023 den First Steps Award in der Kategorie Dokumentarfilm. (JoJ)
- Ögretmen?1Komödie von Bilal Kalyoncu mit Önder K. Açikbas und Asuman Dabak.
Die türkische Komödie Ögretmen von Bilal Kalyoncu taucht in den Kampf zweier moderner Rivalen ein: den der Fußball-Vereine Trabzonspor (aus der Hafenstadt Trabzon) und Fenerbahçe (aus Istanbul). Alles beginnt damit, dass ein Lehrer eine neue Stelle in einem Bezirk von Trabzon, Çaykara, antritt. (ES)
- Queer ExileBerlin?31Dokumentarfilm von Jochen Hick.
Sechs queere Menschen unterschiedlichster Herkunft haben Berlin als ihre Heimat gewählt – entweder weil sie es wollten oder weil sie es mussten. Persönliche Geschichten werden in der Doku mit historischen und aktuellen Entwicklungen verglichen und bilden das Porträt einer Stadt, die Sehnsuchtsort und Herausforderung zugleich ist. Queer Exile Berlin ist nach Out in Ost-Berlin - Lesben und Schwule in der DDR und Mein wunderbares West-Berlin der dritte Teil der Trilogie rund um die queere Kultur Berlins. (JoJ)
- Harraga - Those who burn theirlives?Dokumentarfilm von Benjamin Rost.
In einer Höhle unter einem Leuchtturm, in der spanischen Enklave Melilla, leben fünf marokkanische Jugendliche, die sich selbst Harraga bezeichnen. Imad, Walid, Hamza und Nourdine sind zwischen 15 und 18 Jahre alt und verbringen ihre Tage mit Videotelefonaten mit ihren Müttern, Drogen und Hafeneinbrüchen. Ihr großes Vorbild ist der Teenager Mohamed, der als YouTube-Influencer in Frankreich durch sein Schwimmen übers Mittelmeer bekanntgeworden ist. Ein halbes Jahrzehnt begleitet Regisseur Benjamin Rost diese Mikrogesellschaft mit eigenen Regeln und Fluchtversuchen nach Europa. (JoJ/ES)
- Mutterland?2Dokumentarfilm von Miriam Pucitta.
Regisseurin Miriam Pucitta war ein verbotenes Kind und wurde nach ihrer Geburt von ihrer Mutter zu Fremden gegen, damit sie ihren Arbeitsplatz behalten konnte. In Mutterland macht Pucitta sich gemeinsam mit ihrer eigenen Tochter auf die Suche nach Spuren ihrer Familie in Deutschland, Italien und der Schweiz. Dabei stößt sie auf ein bisher unbekanntes Kapitel der Arbeitsmigration. Denn als Gastarbeiter war die Zeit, die man in Bern als Mutter aussetzen durfte, klar und kurz geregelt. Wer sich nicht daran hielt, wurde ausgewiesen. (JoJ)
- Tamara?3Drama von Jonas Walter mit Linda Pöppel und Lina Wendel.
Tamara (Linda Pöppel) und Barbara (Lina Wendel) stammen beide aus der DDR. Doch während Barbara die Deutsche Demokratische Republik am eigenen Leib erlebte, gehört ihre Tochter der Generation an, die nach der deutschen Wiedervereinigung das ostdeutsche Zuhause hinter sich ließ. Nur zu großen Geburtstagen lässt sie sich immer mal wieder in der Heimat blicken. Doch dann droht die Familie in den wegen Tagen des Beisammenseins an den unterschiedlichen Vorstellungen zu zerbrechen. Nun steht Tamara vor der schweren Aufgabe, sich der Vergangenheit zu stellen, die sie selbst nie persönlich erfahren hat. (ES)
- MariaMontessori6.8233Drama von Léa Todorov mit Jasmine Trinca und Leïla Bekhti.
Im französischen Drama Maria Montessori von Léa Todorov arbeitet Lili d'Alengy (Leïla Bekhti) im Jahr 1900 erfolgreich in Paris als Kurtisane. Doch als die Lernschwäche ihre Tochter aufzufliegen droht, packt sie ihre Sachen und flieht nach Rom, um so ihren Ruf zu bewahren. In der italienischen Stadt lernt Lili schließlich die aufgeschlossene Maria Montessori (Jasmine Trinca) kennen, die als Ärztin eine neue Lern-Methode entwickelt, um Kindern, die auf dem normalen Bildungsweg durchs Raster fallen, zu helfen. (ES)
- Landshaft?3Dokumentarfilm von Daniel Kötter.
Landshaft ist ein Dokumentarfilm über die geopolitisch aufgeladenen Landschaften von Armenien und Aserbaidschan, geprägt von Krieg und Vertreibung. Die Landschaften erzählen von ihren Bewohnern und deren bewegter Geschichte, während die zwei Völker um die Kontrolle der Region Berg-Karabach ringen. Die Anwohner zwischen den Goldminen von Sotk und dem See Sewan pendeln 2020 zwischen Krieg und Vertreibung, bis die Situation im Herbst 2023 eskaliert und tausende Armenier die Flucht ergreifen müssen, weil Aserbaidschans Militär einrückt. (SK/ES)
- DieAmitié?11Dokumentarfilm von Peter Ott und Ute Holl mit Sylwia Gola und Yann Mbiene.
Im Drama Die Amitié reisen zwei Menschen mit dem Bus nach Deutschland ein. In dem Fahrzeug sitzen sie noch nebeneinander, angekommen in Lübeck trennen sich ihre Wege: Agnieszka (Sylwia Gola) stammt aus Polen und ist hier, um sich als Pflegerin um einen Rentner mit Demenz zu kümmern. Der Afrikaner Dieudonné (Yann Mbiene) kommt von der Elfenbeinküste und züchtet nun Tomaten in einem riesigen Gewächshaus. Beide werden Teil des Hilfs-Netzwerks Amitié, das als künstliche Intelligenz Menschen ohne Aufenthaltserlaubnis verbindet. Nur ein Polizist, der Schleuser jagt, könnte dabei zum Problem werden. (ES)
- Ru?Drama von Charles-Olivier Michaud mit Chloé Djandji und Chantal Thuy.
Die junge Nyguyen An Tinh flieht in Ru 1975 mit ihrer Familie aus Vietnam nachdem Saigon gefallen ist. Nach einem Aufenthalt im Flüchtlingslager in Malaysia beginnt die Familie ein neues Leben in Quebec. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Kim Thuy der den Governor Generals Award gewonnen hat. (JoJ)
- Walls?Dokumentarfilm von Kasia Smutniak.
In ihrem ersten Dokumentarfilm Walls reist die Schauspielerin Kasia Smutniak zur roten Zone, einer 186 Kilometer langen Barrikade aus Zaun und Stacheldraht an der Grenze von Polen und Belarus. Tausende von polnische Soldaten halten Flüchtlinge dort an der Einreise in die EU ab. (JoJ)
- Son AksamYemegi?3Thriller von Halil Ibrahim Gezer mit Zafer Caliskan und Belin Cekmece.
Halil Ibrahim Gezers türkischer Thriller Son Aksam Yemegi, was ins Deutsche übersetzt "Das letzte Abendmahl" bedeutet, führt drei Brüder nach dem Tod ihres Vaters zusammen. Beim Abendessen wollen sie nach der Beerdigung noch einmal ihres verstorbenen Elternteils gedenken. Doch schnell wird klar, dass hinter der scheinbar harmlosen Verabredung zum Dinner ein Racheplan steckt. Sie geraten in eine Situation, die sie so nicht vorhergesehen haben, und müssen nun versuchen zu fliehen, um zu überleben. (ES)
- The VanishingSoldier5.97.543Drama von Dani Rosenberg mit Ido Tako und Mika Reiss.
Im israelischen Kriegsdrama The Vanishing Soldier flieht der 18-jährige Soldat Shlomi vom Schlachtfeld in Gaza. Er will zurück zu seiner Freundin in Tel Aviv. Sein Plan als Deserteur nimmt allerdings kompliziertere Züge an als gedacht: Die Armee glaubt nämlich, er sei während der Schlacht als Kriegsgefangener entführt worden und veröffentlicht sein Foto in den nationalen Medien.
Nun muss Shlomi sich fragen: Rennt er wirklich noch vor den Soldaten davon oder doch vor seiner eigenen Identität. Zwischen Hoffnung und Horror, Romantik und Albträumen entfaltet sich seine Reise über einen Tag hinweg. (JoJ)
- CampCourage?Dokumentarfilm von Max Lowe.
Das junge ukrainische Mädchen Milana besucht mit ihrer Großmutter ein Sommercamp in den österreichischen Alpen. Im Camp Courage sollen die beiden Flüchtlinge ihren Mut auf die Probe stellen und ihre Beziehung zueinander stärken. (JoJ)
- Dreamers?2Dokumentarfilm von Stéphanie Barbey und Luc Peter.
Der Dokumentarfilm Dreamers begleitet Menschen, die ohne Einwanderungspapiere in den USA leben. Carlos ist einer von ihnen. Mit 9 Jahren kam er mit seinen Eltern und drei Brüdern aus Mexiko nach Chicago. Doch von der Vollendung seines 18. Lebensjahres an war seine Zukunft hier ungewiss, denn nach dem US-amerikanischen Gesetz ist er als Erwachsener illegal im Land. Der kleinste Fehler kann zu seiner Deportation führen. 30 Jahre später ist er immer noch da, gehört aber zu den 2,5 Millionen Einwanderern, die von den Vereinigten Staaten nicht als Bürger anerkannt werden. (ES)
- Der Sohn desMullahs?4.893Dokumentarfilm von Nahid Persson.
Der iranische Journalist Roohollah Zam gehört eigentlich einer Familie aus dem hohem Klerus an, flieht aber nach Frankreich, nachdem er im Zuge seiner journalistischen Arbeit mehrfach das Regime seines Heimatlandes kritisiert hat. Von dort berichtet er unter anderem über die Geldwäsche in seiner Heimat. Morddrohungen sind die Folge und 2019 beginnt er sein Leben in Videos aufzuzeichnen. Der Dokumentarfilm Der Sohn des Mullahs folgt Roohollah Zam und seiner Familie im Exil und zeigt die tragischen Umstände auf, die später zu seiner Entführung im Irak und seiner Hinrichtung im Iran führen. (SK/ES)
- Born to Be Wild - Eine Band namensSteppenwolf?6Dokumentarfilm von Oliver Schwehm.
Der deutsche Dokumentarfilm Born to Be Wild - Eine Band namens Steppenwolf widmet sich dem Sänger Joachim-Fritz Krauledat, besser bekannt als John Kay, der in den 1950er als Jugendlicher aus Hannover in die USA auswanderte. Dort wurde seine Band Steppenwolf mit dem Hit "Born to Be Wild" weltberühmt. Eine Zeit lang galt er sogar als einer der berühmtesten deutschen Export-Stars überhaupt. Zudem trug er zur Geburt eines ganz neuen Musik-Genres bei: Heavy-Metal. Regisseur Oliver Schwehm widmet sich der Musiker-Persönlichkeit, die zwischen Amerika und Deutschland ihre Nische fand. (ES)
- Der Bremerhaven-Krimi: TödlicheFracht?11Kriminalfilm von Nicolai Rohde mit Elena Uhlig und Cynthia Micas.
Die neu gegründete Ermittlungsgruppe des Zolls stößt in ihrem ersten Fall Der Bremerhaven-Krimi: Tödliche Fracht auf einen organisierten Drogenschmugglering. Die nutzen die Notlage des illegal in Deutschland lebenden Dmitri (Bogdan Iancu) aus, und erpressen zudem Spediteur Sörgen Bargbrecht (Steve Windolf). (JoJ)
- Picknick in Moria - Blue RedDeport?31Dokumentarfilm von Lina Luzyte.
Das berüchtigte Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos war die größte Auffangstätte ihrer Art in Europa – bis sie im Herbst 2020 niederbrannte. Der afghanische, asylsuchende Filmemacher Talib Shah Hossaini lebte im Alter von 37 Jahren dort. Er stand kurz davor, die Hoffnung an diesem unmenschlichen Ort zu verlieren. Doch dann traf er die Entscheidung, einen Film namens Picnic zu drehen. In seinem Werk zum Thema Überleben nahm er das Dasein der Geflüchteten in den Blick und stellte ihre Hoffnungen der Realität gegenüber. Das zeigt die Doku Picknick in Moria - Blue Red Deport. (ES)
- Divertimento - Ein Orchester füralle6.4112Drama von Marie-Castille Mention-Schaar mit Oulaya Amamra und Lina El Arabi.
Im nach wahren Begebenheiten erzählten französischen Drama Divertimento - Ein Orchester für alle kämpfen zwei Schwestern aus einer algerischen Immigranten-Familie darum, ihren Traum von einer Karriere als professionelle Musikerinnen zu verwirklichen. Doch dass die 17-jährige Zahia Ziouani (Oulaya Amamra) und ihre Zwillingsschwester Fettouma (Lina El Arabi) in einem unterprivilegierten Pariser Vorort aufgewachsen sind, macht ihnen diese Karriere fast unmöglich. Trotzdem wollen sie Dirigentin und Cellistin werden und verfolgen dieses Ziel mit Leidenschaft, indem sie ihr eigenes Orchester ins Leben rufen: Divertimento. (ES)
- Ella und der schwarzeJaguar5.7207Abenteuerfilm von Gilles de Maistre mit Lumi Pollack und Emily Bett Rickards.
Ella und der schwarze Jaguar ist der neue Abenteuerfilm des französischen Regisseurs Gilles de Maistre, der sich schon in seinen Filmen Mia und der weiße Löwe (2018) und Der Wolf und der Löwe (2021) der Beziehung von Raubtieren und Menschen widmete.
Ella hat ihre Kindheit im Dschungel des Amazonas verbracht und ihre beste Freundin ist der schwarze Jaguar Hope. Als ihr Vater nach dem Tod der Mutter beschließt, den Dschungel zu verlassen, bricht für Ella eine Welt auseinander. Doch auch nach dem Umzug in die Großstadt New York, träumt sie von der Rückkehr in den Regenwald. Als Wilderer ihre alte Heimat unsicher machen, trifft sie eine Entscheidung.(ES/SK)
- Fremont7.3211Drama von Babak Jalali mit Anaita Wali Zada und Jeremy Allen White.
Die junge Donya kann nicht schlafen. Ihren alten Job als afghanische Übersetzerin für die US-Regierung hat sie hinter sich gelassen und lebt nun im kalifornischen Fremont, das diesem Drama seinen Namen gibt. Dort teilt sie sich einen Wohnkomplex mit anderen afghanischen Einwanderern, lebt ansonsten aber allein mit ihren Gedanken. Zumindest, bis sie in der Glückskeksfabrik, in der sie arbeitet, plötzlich die Botschaften im Inneren der Kekse schreiben soll. Plötzlich erhält sie die Möglichkeit, mit der Außenwelt Kontakt aufzunehmen. (SR)
- NightSwim4.63.54939Horrorfilm von Bryce McGuire mit Wyatt Russell und Kerry Condon.
Im Horrorfilm Night Swim müssen Kerry Condon und Wyatt Russell als Ehepaar erfahren, dass nicht nur Häuser, sondern auch Swimmingpools vom Spuk böser Geister heimgesucht werden können.
- Der Pinguin meinesLebens786914Tragikomödie von Peter Cattaneo mit Steve Coogan und Vivian El Jaber.
In der nach wahren Begebenheiten erzählten Tragikomödie Der Pinguin meines Lebens spielt Steve Coogan einen griesgrämigen Lehrer, dessen Leben im Argentinien der 1970er von einem Pinguin auf den Kopf gestellt wird.