moviepilots friemeliger Fragebogen

7 Fragen an TheMadHatter

Some cultures are defined by their relationship to cheese.
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Some cultures are defined by their relationship to cheese.

Habt ihr euch vom Marathon der letzten Wochen erholt? Gut, dann lehnt euch zurück und schaut euch den nigelnagelneuen Fragebogen von TheMadHatter bis zum Abspann an! Oh, und wenn ihr da schon gemütlich eingekuschelt liegt und den Sonntag genießt (ihr also eigentlich gerade gar nichts zu tun habt), überlegt euch mal, ob ihr nicht auch mal (oder mal wieder) an den 7 Fragen teilnehmen wollt. Eine kurze Nachricht an Kängufant, und eure Sonntagsproduktivität ist gerettet!

Make it so: Welches Spiel, Buch, Lieblingskuscheltier, Backrezept, IKEA-Regal (...nee, nicht wirklich) möchtest du unbedingt verfilmt sehen?

Ich warte schon lange auf die Verfilmung des Buches „Der Schwarm“ von Frank Schätzing.
Ein Öko-Thriller (klingt vielleicht lustig, ist aber unheimlich spannend), in dem es um eine fremdartige Intelligenz im Meer geht. Ich würde mich riesig über diesen Film freuen, hoffe aber, das er gescheit verfilmt wird. Das Buch ist so genial und komplex.

Welchen Profi aus Film oder Serie müsste es in der Realität geben, um dir unter die Arme zu greifen? Such dir aus, wen du willst - ob Auftragskiller für den ungeliebten Chef oder den Architekten für dein neues Heim …

Hm, kennt ihr das Gefühl, für jemanden am liebsten Léon, den Profi zu engagieren?
Na ja, ganz so heftig meine ich das jetzt nicht.
Phantastisch wäre auch, die Dienste von Sherlock Holmes (am besten Benedict Cumberbatch) einmal in Anspruch nehmen zu dürfen.

Pack den Ledersessel und die Regalwand aus: Was ist Film für dich? Kunst und Anspruch oder seichte Unterhaltung? Oder beides?

Ein Film ist für mich dann wirklich gelungen, wenn er mich von Anfang an aus der Realität herausholt und mich direkt ins Geschehen mitnimmt. Er muss intensiv und eindrücklich, aber auch sanft oder zart sein. Ich will echte Emotionen sehen; und auch eine Atmosphäre, die der Film allein durch Bildsprache und Musik erzeugen kann. Das Zusammenspiel der einzelnen Elemente (Handlung, Sprache, Musik, Atmosphäre etc.) muss stimmen und reibungslos ablaufen. Nur dann gelingt der Film wirklich. Die Handlung/Geschichte muss mich auch ansprechen, sonst hat es der Film bei mir schon schwerer. Realistisch und authentisch soll er (möglichst) sein – da mache ich aber sehr gerne Ausahmen; ich liebe auch Fantasyfilme o. Ä.

Kurzum: Der Film muss mich, auf welche Art auch immer, einfach umhauen, vereinnahmen und so lange fesseln, bis der Abspann zu Ende ist (Ja, ein Film endet NICHT, wenn der Abspann beginnt!).
Spannende Unterhaltung sehe ich mir auch von Zeit zu Zeit gerne an, aber das dient auch oft der Entspannung.

Da geht mehr als Jodeln: Was ist dein liebster deutschsprachiger Film? Oder gibt es einen Film, der dich letzten Endes doch noch davon überzeugt hat, dass es hier mehr gibt als Schmachtfetzenverfilmungen und Wildbäche, die durch Höschen rauschen?

Deutschland hat leider nicht so arg viel zu bieten an guten Filmen. Aber einen möchte ich erwähnen: Das Leben der Anderen. Für mich bisher der beste deutsche Film den ich kenne.
An sogenannte "Filme" mit und von Til Schweiger z. B. möchte ich gar nicht erst denken.

Was ist das schönste bzw. was ist das schlimmste Erlebnis, das du jemals in einem Kino hattest?

Zu den schönsten zähle ich auf jeden Fall Interstellar, der war im Kino derart fantastisch, dass ich danach an nichts Anderes mehr denken konnte. Auf der großen Leinwand mit dem Kino-Sound einfach genial.
Schlimm war bisher eigentlich noch kein Kinobesuch, aber es gab durchaus Enttäuschungen. Dazu gehört z. B. Die drei Musketiere, von dem hatte ich deutlich mehr erwartet. Nur Christoph Waltz konnte wieder einmal auf der ganzen Linie überzeugen.

Was ist die größte Sünde, die man beim Filmegucken begehen kann? Was bringt dich so richtig auf die Palme?

Einen Film nicht zu Ende zu schauen (oder sogar nur die ersten 10 Minuten) und dann wild spekulieren und den Film schlecht machen. Wenn du eine konstruktive Kritik über einen Film abgeben möchtest, musst du den Film mindestens ein Mal gesehen haben. Das finde ich immer total blöd.

Déjà vu: Gibt es eine Filmfigur, die dir zum Verwechseln ähnlich ist? Oder kennst du jemanden, auf die oder den eine Filmfigur wie die Faust aufs Auge passt?

Tja, ich sah vor ein paar Jahren dem jungen Johnny Depp gar nicht unähnlich (siehe Benny & Joon). Ich habe tatsächlich von mehreren Leuten gehört, ich sähe aus wie Mr. Depp. Mit dunklen, längeren Haaren und etwa der Gesichtsform. Heute leider nicht mehr, aber das war damals schon sehr lustig!

moviepilot Team
Kängufant Andreas Gerold
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Lovely, in a fluffy, moist kind of way.
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