Das hat es in 47 Jahren Star Wars noch nie gegeben: Neuer Film bricht mit einer der ältesten Traditionen des Franchise

03.03.2024 - 16:00 UhrVor 1 Monat aktualisiert
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Der nächste Star Wars-Film stellt in mehrerlei Hinsicht eine große Veränderung für die Sternensaga dar. Jetzt sind erste Details zu den Dreharbeiten von The Mandalorian & Grogu bekannt.

Nachdem in den vergangenen Jahren große Ungewissheit über die Zukunft von Star Wars im Kino herrschte, wird der nächste Film konkret. The Mandalorian & Grogu, ein Spin-off der Star Wars-Serie The Mandalorian bei Disney+, erobert voraussichtlich 2026 die Leinwand und stellt die weit entfernte Galaxis auf den Kopf.

Bisher war es so, dass die Serien von den Kinofilmen beeinflusst wurden. Nun entpuppt sich eine Serie als Inspirationsquell für ein Leinwandabenteuer. Ob das Mando-Konzept auch im Kino funktioniert, wird sich zeigen. Schon jetzt ist aber klar, dass Regisseur Jon Favreau mit einer der ältesten Star Wars-Traditionen bricht.

Neuer Star Wars-Film: The Mandalorian & Grogu geht einen anderen Weg als alle bisherigen Filme der Saga

The Mandalorian & Grogu ist der erste Star Wars-Film, der komplett in Kalifornien gedreht wird. Wie Deadline  und Variety  übereinstimmend berichten, hat die California Film Commission eine beachtliche Summe von fast 21,8 Millionen US-Dollar locker gemacht, um die Produktion zu unterstützen. Nur ein Film hat mehr erhalten.

Bumblebee, der Transformers-Ableger aus dem Jahr 2018, erhielt von der California Film Commission 22,4 Millionen US-Dollar. Dass der US-Bundesstaat so viel Geld in The Mandalorian & Grogu steckt, hat einen bestimmten Grund. Es wird erwartet, dass durch die Dreharbeiten über 166 Millionen US-Dollar in örtliche Geschäfte fließen.

Veranschlagt für den Dreh sind aktuell 92 Tage. Um den neuen Star Wars-Film zu drehen, werden 500 Crew-Mitglieder benötigt, ganz zu schweigen von zahlreichen Statist:innen. 3500 ist die Zahl, die bei Deadline und Variety fällt. Dazu gesellen sich 54 Schauspielende mit Sprechrollen, was uns ein erstes Gespür für die Größe des Films gibt.

USA statt Großbritannien und Australien: The Mandalorian & Grogu kehrt den vertrauten Star Wars-Studios den Rücken

Bis dato waren die Star Wars-Filme vor allem in Großbritannien beheimatet. George Lucas drehte Krieg der Sterne in den Elstree Studios und den Shepperton Studios. Später kamen die Ealing Studios, Leavesden Studios und die Pinewood Studios dazu. Der größte Abstecher hat im Zuge der Prequel-Trilogie stattgefunden.

Nachdem die Harry Potter-Filme die Leavesden Studios in London belagerten, schlug Lucas in den Fox Studios in Sydney, Australien den Haupt-Produktionshub der Prequels auf. In die USA ging es bis zum jetzigen Zeitpunkt nur für Außenaufnahmen, aber keine Studiodrehs. Das ändert sich nun im Zuge von The Mandalorian & Grogu.

Der Grund dafür dürfte ein einfacher sein: Während die Star Wars-Filme überwiegend UK-exklusiv waren, sind die Realserien in den USA verankert, allen voran The Mandalorian. In Kalifornien befindet sich ein eingespieltes Team im Umgang mit der wegweisenden Volume-Technologie, die The Mandalorian erst möglich gemacht hat.

Auf diese Infrastruktur will Favreau vermutlich nicht verzichten, wenn er seinen ersten Star Wars-Film dreht. Fraglich ist, ob The Mandalorian & Grogu für einzelne Szenen auch einen Abstecher an echte Locations macht. Lucas nutzte etwa Tunesien als Tatooine-Kulisse, bevor die Sequels in die Wüstenlandschaft von Jordanien eintauchten.

Wann startet The Mandalorian & Grogu im Kino?

Der offizielle Kinostart von The Mandalorian & Grogu steht noch nicht fest. Lucasfilm und Disney halten sich aktuell zwei Termine für kommende Star Wars-Filme im Jahr 2026 frei, einmal im Mai und einmal im Dezember. Es ist sehr wahrscheinlich, dass The Mandalorian & Grogu den ersten Spot, also Mai 2026, übernimmt. Darüber hinaus sollen bald die Dreharbeiten zum Rey-Film mit Daisy Ridley beginnen.

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