Der Unsichtbare: Wir erklären das verwirrende Ende

Der Unsichtbare
© Universal Pictures
Der Unsichtbare
29.02.2020 - 09:31 UhrVor 21 Tagen aktualisiert
4
1
In dem Horrorfilm Der Unsichtbare wird Elisabeth Moss von einer ominösen Präsenz in den Wahnsinn getrieben. Wer ist dieser Unsichtbare? Und was ist sein Plan?

Achtung, Spoiler: Der Unsichtbare wird euch noch lange verfolgen. Mit seiner nunmehr 3. Regiearbeit hat Leigh Whannell einen der beklemmendsten Horror-Schocker der letzten Zeit geschaffen, in dem Elisabeth Moss von ihrem unsichtbaren Ex terrorisiert wird. Wie wir es vom Saw-Schöpfer gewohnt sind, erwarten uns am Ende einige überraschende Twists.

Ihr habt bei all den Enthüllungen den Überblick verloren? Keine Sorge, denn wir haben für euch die wichtigsten Erklärungen zum Ende von Der Unsichtbare übersichtlich zusammengefasst.

Der Unsichtbare: Wie funktioniert die Unsichtbarkeit?

Einen großen Teil des Films werden wir darüber im Unklaren gelassen, ob Adrian (Oliver Jackson-Cohen) nach seinem Tod Cecilia (Moss) wirklich als Geist heimsucht. Als sie nach ihrer anfänglichen Flucht aber erneut zu Adrians Domizil fährt, entdeckt sie, wie er wirklich unsichtbar werden konnte.

Der Unsichtbare: Cecilia entdeckt die Wahrheit

Als Vorreiter auf dem Gebiet der Optik konnte er einen Anzug entwickeln, der durch Einsatz vieler kleiner Projektoren den Träger unsichtbar erscheinen lässt. Die Vorrichtung, in der der unsichtbare Anzug montiert ist, haben wir bereits zu Beginn des Films gesehen. Weiterhin unklar bleibt zu diesem Zeitpunkt aber, wie der eigentlich tote Adrian in den Anzug steigen konnte.

Der Unsichtbare: Adrians finsterer Trennungs-Plan

Nach dem großen Showdown in der Polizeistation wird enthüllt, dass in Wirklichkeit Adrians Bruder Tom (Michael Dorman) als Unsichtbarer zahlreiche Polizisten massakriert hat. Anschließend folgen gleich zwei weitere Twists. Adrian ist gar nicht tot, sondern wird in seinem Haus angekettet aufgefunden. Das gehört allerdings alles zu seinem fiesen Masterplan, den Cecilia schnell durchschaut.

Nachdem Cecilia den narzisstischen Adrian verlassen hat, täuschte er seinen Tod vor, um seiner Ex auf sehr perfide Weise klar zu machen, dass sie ihn niemals verlassen kann. Er gab ihr Hoffnung und ein Erbe, das ihr einen Neuanfang ohne ihn versprach. Als Unsichtbarer wollte er sie schließlich in den Wahnsinn treiben, nur um ihr wieder alles zu nehmen.

Der Unsichtbare: Tom ist Teil des perfiden Spiels

Denn nur, wenn sie nicht mehr zurechnungsfähig ist oder gar ein Verbrechen begeht, würde sie das Erbe verlieren. Aber wozu der ganze Aufwand? Ganz einfach: Er wollte seinen Bruder, den Anwalt Tom, gleich mit ans Messer liefern, um sich von jeder Schuld freizusprechen.

Schließlich kommt heraus, dass Cecilia sein Kind in sich trägt. Ob sie schon zu Beginn des Films schwanger war oder Adrian sie womöglich erst als Unsichtbarer - von ihr unbemerkt im Schlaf - geschwängert hat, wird nicht ganz deutlich, zumal im Verlauf der Handlung ein Zeitsprung erfolgt.

Sein Plan ist jedenfalls perfekt durchkalkuliert. Bis zum finalen Showdown steckte mutmaßlich Adrian die ganze Zeit im unsichtbaren Anzug. Zwischendurch überredete er seinen Bruder, später den Anzug anzulegen, in der Hoffnung, dass dieser gefasst wird und Adrian selbst am Ende als Opfer dastehen kann.

Mord oder Selbstmord? Cecilias Befreiung

Cecilia muss realisieren, dass sie niemals von Adrian loskommen wird. Durch das gemeinsame Kind wird er immer ein Teil ihres Lebens sein. Sie sieht keine andere Lösung, als ihn ein für alle mal aus ihrem Leben zu streichen. Dafür schlägt sie Adrian mit seinen eigenen Waffen. Sie gibt die reumütige Frau, die um Vergebung bittet. Dabei versucht sie gleich noch ein Geständnis all seiner Taten zu entlocken, was nicht funktioniert.

Der Unsichtbare: Adrian, das Monster

Cecilia entschuldigt sich für einen Augenblick. Allein im Esszimmer ergreift Adrian plötzlich ein Messer und schneidet sich die Kehle durch. Als Cecilia zurück in den Raum kommt, schreit sie panisch und ruft den Notarzt. Hat er sich selbst das Leben genommen? Natürlich nicht.

Cecilia zog in der Zwischenzeit den zweiten Anzug an, den sie zuvor im Film in einem Umkleidezimmer versteckte, und ermordete Adrian. Das alles tat sie als Unsichtbare, damit die Tat auf den Aufnahmen der Überwachungskamera wie ein Selbstmord aussieht.

Am Ende des Films hat sich Cecilia komplett von Adrian losgelöst und ihre Freiheit wiedererlangt. Sie verschwindet mit dem Anzug in der Tasche in ihr neues, freies Leben. Der Film lässt offen, was Cecilia mit dem Unsichtbarkeits-Anzug nun tun wird. Wird sie ihn vernichten? Wird sie ihn noch einmal tragen und als Rächerin für andere Frauen auftreten?

Der Unsichtbare läuft seit dem 27. Februar 2020 in den deutschen Kinos.

Wie fandet ihr das Ende von der Unsichtbare?

Das könnte dich auch interessieren

Kommentare

Mehr zum Thema

Angebote zu Der Unsichtbare & aktuelle News

Themen: