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Gravity stürmt mit Oktober-Rekord an die Spitze

Gravity
© Warner Bros.
Gravity

Alfonso Cuaróns jahrelange Arbeit an Gravity hat sich ausgezahlt. Nicht nur, ist das Actiondrama im Weltraum ein immenser Kritikererfolg und steht derzeit bei 98 Prozent auf Rotten Tomatoes, auch startete Gravity dieses Wochenende weltweit äußerst erfolgreich in den Kinos. In Amerika konnte das 3D-Spektaktel einen Oktoberrekord aufstellen und den Kinogehern satte 55,6 Millionen US-Dollar abluchsen, sowie dem ermüdeten 3D-Markt neues Leben einhauchen. 80 Prozent der Einnahmen kamen von 3D-Screenings und dass der Film im IMAX läuft, trägt ebenso zu hohen Einnahmen bei. Der Oktoberrekord von Paranormal Activity 3 von 2011 mit über 52,6 Millionen wurde übertrumpft. Auch ist es der erfolgreichste Start eines Films von Sandra Bullock, die hier als weibliche Hauptdarstellein sicher einen Teil dazu beitrug, dass das amerikanische Kinopublikum bei diesem Abenteuerfilm im All zu 46 Prozent aus Frauen bestand.

„In zwei Tagen wurde der Film zu einem kulturellen Phänomen. Leute, welche schon seit Jahren nicht mehr im Kino waren, oder sich dort nur ein oder zwei Filme im Jahr ansehen, sehen sich Gravity an“, zitiert der Hollywood Reporter Warners Vorsitzenden der US-Distribution Dan Fellman. Der relativ kurze 90-Minüter lockte tatsächlich hauptsächlich Erwachsene vor die große Leinwand. Über 60 Prozent des Publikums waren über 35 und nicht einmal 20 Prozent unter 25.

Gravity startete nicht nur in den USA erfolgreich, auch hierzulande konnte der Weltraumfilm sich als Neustart mit soliden 2,57 Millionen Euro und 255.000 Besuchern die Spitze ergattern. Nur in Russland waren es dieses Wochenende mit 8,1 Millionen noch mehr Einnahmen außerhalb der USA.

Auf Platz 2 befindet sich in den USA ebenfalls ein 3D-Film, doch Gravity und Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2 könnten nicht unterschiedlicher sein. Der Animationsfilm für die ganze Familie spielte in der zweiten Woche 21,5 Millionen ein und steht somit schon bei zufriedenstellenden 60,6 Millionen US-Dollar. Auf Platz 3 befindet sich der Totalausfall Runner Runner, ein Poker-Thriller und Kritikerflop, der mit den Hollywoodgrößen Ben Affleck und Justin Timberlake bei seinem Start nur auf 7,6 Millionen US-Dollar kommt.

In Deutschland liegt mit Turbo – Kleine Schnecke, großer Traum ebenso ein animierter Familienfilm auf dem zweiten Platz, der mit fast gleich viel verkauften Tickets jedoch nur auf 1,85 Millionen Euro kam. Den dritten Platz belegt Ron Howards Formel-1-Film Rush – Alles für den Sieg mit 1,13 Millionen Euro und 2 Guns hält sich an seinem zweiten Wochende mit 1,07 Mio. sehr gut auf Platz 4. Der beste deutsche Film in den heimischen Kinocharts ist Til Schweigers Keinohrhase und Zweiohrküken auf Platz 8 an seinem zweiten Wochenende.

Weitere Chart-Positionen in den USA:
Platz 3: Prisoners (5,7 Mio.)
Platz 5: Rush – Alles für den Sieg (4,41 Mio.)
Platz 6: Don Jon (4,16 Mio.)
Platz 7: Liebe im Gepäck (4,12 Mio.)
Platz 8: Insidious: Chapter 2 (3,88 Mio.)
Platz 9: Pulling Strings (2,5 Mio.)
Platz 10: Genug gesagt (2,15 Mio.)

Quellen
Mediabiz
BoxOfficeMojo

moviepilot Team
sciencefiction Andrea Wöger
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