May the fourth be with you

J.J. Abrams kämpft um späteren Star-Wars-Start

Das gäbe ein Fest! Ob auch Luke und Co. gerne am 4. Mai zurückkehren würden?
© 20th Century Fox
Das gäbe ein Fest! Ob auch Luke und Co. gerne am 4. Mai zurückkehren würden?

Als vor einigen Monaten bekannt gegeben wurde, dass Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht im Dezember 2015 in den Kinos starten würde, stellte dies zweierlei klar: Einerseits bricht das Studio Disney mit der Tradition, Star-Wars-Filme stets im Mai zu veröffentlichen. Andererseits wird abermals nicht die Gelegenheit ergriffen, mit dem 4. Mai ein Startdatum zu wählen, das der Weltraumsaga passt wie angegossen. Denn während “Der vierte Mai” auf Deutsch nicht besonders ominös klingt, sieht das mit der englischen Variante “May the fourth” schon ganz anders aus. Nicht umsonst wurde dieses Datum von Fans wegen seiner Nähe zu “May the Force be with you” zum alljährlichen Star-Wars-Tag ernannt. Einem Bericht von Latino Review zufolge setzen sich Regisseur J.J. Abrams und Produzentin Kathleen Kennedy deswegen noch immer für dieses Startdatum ein.

Allerdings hätten sie nach wie vor mit dem entschlossenen Widerstand von Disney-Imperator Robert A. Iger zu kämpfen. Der Präsident und Geschäftsführer des Mega-Konzerns beharre nach wie vor strikt auf einem Kinostart von Star Wars: Episode VII im Dezember 2015. Und das trotz des Beinbruchs von Harrison Ford. Zwar gibt es zu den Auswirkungen von Harrison Fords Verletzung auf den Produktionsverlauf noch keine offiziellen Aussagen außer der, dass seine Abwesenheit eben keine negativen Folgen habe (wir berichteten), ein wenig mehr Luft nach hinten dürfte dem Dreh aber kaum schaden. Schließlich soll Harrison Fords Han Solo übereinstimmenden Gerüchten zufolge eine große Rolle in Star Wars 7 spielen.

Mehr: Wie überschneiden sich Star Wars 7 & Boba-Fett-Spin-off?

Wie Badass Digest berichtet, fürchte sich Robert Iger aber vor einer weitaus dunkleren Bedrohung als später eintrudelnden Kino-Einnahmen durch eine Verschiebung: Sämtliche Merchandising-Verträge seien im Hinblick auf einen Start um Weihnachten herum geschlossen worden, und mit den Lizenzen für Star-Wars-Produkte verdiente sich bekanntermaßen schon Schöpfer George Lucas eine goldene Nase. Der Kinofilm sei somit zu großen Teilen nur ein unglaublich teurer Werbespot, seine möglichen Einnahmen ein Klacks im Vergleich zu den Merchandising-Einkünften. Solange Harrison Fords Verletzung also keinen wirklich gravierenden Einfluss auf den Dreh von Star Wars: Episode VII hat, dürfte er trotz der Wünsche von J.J. Abrams und Kathleen Kennedy weiterhin am 15. Dezember 2015 in den deutschen Kinos landen.

Was würdet ihr von einem Star-Wars-Episode-VII-Start am 4. Mai 2016 halten?

Moviepilot Team
Lord C Christoph Dederichs
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Redakteur bei Moviepilot. Hat (fast) alles, was er im Leben wirklich braucht, von Star Trek gelernt. Lässt sich am liebsten von Hitchcock thrillen und von alten Horrorfilmen gruseln.
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Ab 18. Juli im Kino!Anna