Keine Justice League - So will Aquaman den Erfolg von Wonder Woman wiederholen

Aquaman/Justice League
© Warner Bros.
Aquaman/Justice League

Der Großteil der Justice League sitzt im Dezember auf dem Trockenen. Während Aquaman hierzulande am 20.12.2018 zu seinem ersten Soloabenteuer auf der großen Leinwand aufbricht, bleibt den anderen Mitglieder des Superhelden-Kollektivs aus dem Hause DC der Tauchgang ins untergegangene Atlantis verwehrt. Für uns gab es bereits Comic-nahe Trailer zu sehen. In einem Interview mit Entertainment Weekly erklärte Regisseur James Wan, warum Batman, Superman, Wonder Woman, Flash und Cyborg in der "arturischen Geschichte" fehlen werden.

Aquaman soll von Aquaman erzählen, nicht von der Justice League

Demnach sei es James Wan darum gegangen, seine Story um Aquaman "einfach" und auf den Titelhelden fokussiert zu erzählen, ohne sich dabei um die anderen Figuren der Justice League sorgen zu müssen:

Ich wollte für die Geschichte bei der Welt von Aquaman bleiben und mich nicht darum sorgen, was andere Charaktere in ihren Filmen tun und wie uns dies beeinflussen würde. Ich dachte, dass der einfachste Weg wäre, ihn [den Film] sauber zu halten - ihn simpel zu halten und eine Aquaman-Story sein zu lassen.

Gegenüber DC und Warner Bros. habe James Wan erklärt, dass er das große Universum hinter Aquaman mit den anderen Justice League-Mitgliedern verstünde und respektiere, er aber letztlich eine eigene Geschichte erzählen und den Charakter weiterentwickeln wolle. Daraufhin habe das Studio respektvoll reagiert. Bereits beim Wonder Woman-Solofilm von Patty Jenkins hat diese Taktik wunderbar funktioniert.

Aquaman zieht Verbindungen zu König Artus

Seine Geschichte beschrieb James Wan im Folgenden als eine Reise, in der Aquaman eine gravierende Veränderung durchmache und "sehr anders am Ende" werde:

Es ist eine klassische Heldenreise. Ich setze unsere Geschichte mit The Sword and the Stone [vermutlich meinte Wan T.H. Whites Buch The Sword in the Stone] gleich, es ist eine sehr arturische Erzählung über eine Reise, König zu werden.

Hauptdarsteller Jason Momoa war erstmals in Batman v Superman: Dawn of Justice als Aquaman zu sehen. Zum Kinostart von Justice League im vergangenen November bestätigte der Schauspieler eine Fan-Theorie um die DC-Figur in Man of Steel. Demnach kreuzten sich die Wege von Superman und Aquaman bereits in dem Auftaktwerk des DC Extended Universe aus dem Jahre 2013, wie ihm Regisseur Zack Snyder verraten haben will.

Freut ihr euch auf einen auf Aquaman konzentrierten Aquaman-Film?

moviepilot Team
NeonFox Alexander Börste
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